CH224034A - Wärmeaustauscher an Dampfkesseln. - Google Patents

Wärmeaustauscher an Dampfkesseln.

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CH224034A
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Haftung Kohlensc Beschraenkter
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Kohlenscheidungs Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G3/00Steam superheaters characterised by constructional features; Details or component parts thereof
    • F22G3/001Steam tube arrangements not dependent of location

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Instantaneous Water Boilers, Portable Hot-Water Supply Apparatuses, And Control Of Portable Hot-Water Supply Apparatuses (AREA)

Description


      Wärmeanstauscher    an     Dampfkesseln.       Die Erfindung bezieht sich auf einen       Wärmeaustauscher    an Dampfkesseln, welcher  aus einer Reihe parallel im     Heizgasstrom    ste  hender und von zum     Heizgasstrom    parallelen  Stromfäden eines fliessenden Arbeitsmittels  durchflossener, Wände bildender Rohrschlan  gen besteht.  



  Störend bei solchen     Wärmeaustauschern     ist, dass das     Arbeitsmittel    in den einzelnen  Rohrschlangen und der Baustoff dieser Rohr  schlangen unterschiedlich stark aufgeheizt  werden, wenn im     Heizgasstrom    - über seinen  Querschnitt betrachtet - örtliche Zusammen  ballungen von Wärme vorliegen. Derartige  Wärmespitzen, welche durch Messung der  Temperaturen an den verschiedenen Stellen  des     Heizgasstromes    sichtbar gemacht werden  können, können davon herrühren, dass in der       Heizgas-Entwicklungskammer,    in der Regel  der Brennkammer, beispielsweise durch Aus  fall des einen oder andern Brenners auf einer  Seite mehr Wärme erzeugt wird als auf der    andern.

   Gleichzeitig oder für sich allein er  geben sich solche Zusammenballungen von  Wärme aber auch dadurch, dass der Heizgas  strom vor Auftreffen auf den     Wärmeaustau-          scher    einseitig gekühlt worden ist. Dieser Fall  ist fast immer gegeben bei Brennkammern,  welche mit Kühlrohren ganz oder teilweise  ausgekleidet sind und bei welchen infolge  dessen die     neben    den Kühlrohren     herstrei-          chenden    Heizgase schon in der     Brennkammer     stärker abgekühlt werden als die im Kern  der Brennkammer aufsteigenden Heizgase.  



  Die hierdurch verursachten     Störungen     sind nicht nur die stärkere     bezw.    schwächere       Aufheizung    des einen oder andern Strom  fadens des aufzuheizenden Arbeitsmittels an  sich, sondern mit der unterschiedlichen     Be-          heizung    des Arbeitsmittels erwachsen auch  für dieses unterschiedliche Volumenänderun  gen in den     einzelnen    Rohrschlangen     und    da  mit Unterschiede in den     Geschwindigkeiten     und Strömungswiderständen, die ihrerseits zu      einer Drosselung und dadurch wieder zu einer  noch stärkeren Erhitzung des Arbeitsmittels  in den einzelnen Rohrschlangen führen kön  nen.  



  Hierin werden wesentlich bessere Verhält  nisse mit dem erfindungsgemässen     Wärmeaus-          tauscher    dadurch geschaffen, dass aus nahe  und parallel den Seiten des     Heizgasstromes     gelegenen Rohrwänden     Rohrschlangenteile    in       Rohrschlangenteile    übergehen, welche in näher  der Mitte des     Heizgasstromes    liegenden Rohr  wänden angeordnet sind, so dass zunächst in  den Randschichten des     Reizgasstromes    erhitzte  Stromfäden des Arbeitsmittels im weiteren  Fluss von Kernschichten des     Heizgasstromes     erhitzt werden.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand schematisch in mehreren Ausfüh  rungsbeispielen dargestellt. Es zeigt die       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch  einen waagrechten     Heizgaskanal,    in dem ein  aus senkrecht gewickelten Rohrschlangen  bestehender     Überhitzer    angeordnet ist,       Fig.    2 eine Draufsicht auf den     Überhitzer     nach     Fig.    1,       Fig.    3 einen senkrechten Schnitt durch  einen waagrechten     Heizgaskanal.    in dem ein  aus waagrecht gewickelten Rohrschlangen be  stehender     Überhitzer    angeordnet ist,

         Fig.    4 eine Draufsicht auf den     Überhitzer     nach     Fig.    3,       Fig.    5 die Draufsicht auf einen ähnlich  der     Fig.    1 oder 3 angeordneten     Überhitzer,          Fig.    6 die Draufsicht auf eine ähnlich der       Fig.    1 oder 3 angeordnete     Überhitzerhälfte,          Fig.    7 einen senkrechten Schnitt durch  einen waagrechten     Heizgaskanal,    in dem ein  aus waagrecht gewickelten Rohrschlangen be  stehender     Überhitzer    angeordnet ist,

         Fig.    8 einen     senkrechten    Schnitt durch  einen Strahlungsdampfkessel.  



  Bei dem Strahlungskessel nach     Fig.    8,  welcher einer üblichen Bauart entspricht, ist  die von den Brennern 7 mit Kohlenstaub ver  sorgte Brennkammer 5 mit den Verdampfer  rohren 3 und 4 sowie an den Seitenwänden  mit den     Verdampferrohren    6 ausgekleidet.

    Unmittelbar oder mit Hilfe der Verbindungs-    rotere 9     sind    die     Verdampferrohre        zwischen     die Trommeln 1 und 2 geschaltet, die ihrer  seits durch     Fallrohre        begw.        Dampfabfüh-          rungsrohre    10 mit der     Dampf-Sammel-    und  -Speisetrommel 8     verbunden    sind. Über der  Brennkammer befindet sich der     aus    Schlan  genrohren bestehende     Berührungs-Dampf-          überhitzer,    der in einem im wesentlichen  waagrechten     Rauchgaszuge    liegt.

   Bei diesem  Kessel geben die Flammen     bezw.    die Rauch  gase in der Brennkammer Wärme durch  Strahlung und Berührung an die Kesselrohre  3, 4 und 6 ab, und zwar vor allem die  jenigen Rauchgase, die     in    der Nachbarschaft  der Kesselrohre in der Brennkammer aufstei  gen, so dass diese Rauchgase bei Austritt aus  der     Brennkammer    mehr abgekühlt sind, als  die im Kern der Brennkammer aufsteigenden.

    Diese verschiedene Verteilung der Wärme in  dem     Rauchgasstrom    teilt sich dem     Überhitzer     in der Weise mit, dass von der Zahl der quer  über den     Rauchgasstrom        verteilten    Überhit  zerrohrschlangen die aussenliegenden schwä  cher beheizt werden als die innenliegenden,  was einerseits zu einer anteilig ungleich  mässigen Überhitzung der einzelnen durch  die verschiedenen     GO4rsOlangen    führenden  Dampffäden und     ande:tseU'    zu     einer    anteilig  ungleichen Wärmebeanspruchung des Bau  stoffes der Rohrschlangen und der sie verbin  denden Sammler führt.

   Dies gilt in über  wiegendem Masse für die Rohrschlangen, wel  che aussenliegend parallel zu den     Brennkam-          merseitenwänden    stehen. Zwar     unterliegen     auch die neben der     Stirn-    und Rückwand der  Brennkammer aufsteigenden Rauchgase einer  stärkeren     Abkühlung    als die im Kern der  Brennkammer     aufsteigenden.    Diese Ungleich  heit fällt aber für die quer zu diesen Wänden  gehenden Rohrschlangen nicht nachteilig ins  Gewicht, da sie sich     anteilig    gleichmässig auf  sämtliche Rohrschlangen verteilt.  



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen nun einen in  einem waagrechten, von den     Wänden    12, 13,  14, 15 gebildeten Kanal angeordneten     Über-          hitzer,    dessen an die Sammler 16 und 17 an  geschlossene Rohrschlangen<I>A, B, C, D</I> paral  lel zum     Rauchgasstrom    stehen, der aus einer      mit Kühlflächen ausgekleideten     Brennkam-          mer    zuströmt. Jede der Rohrschlangen ist in  zwei Teile aufgelöst, von denen jeweils der  eine nahe der einen oder andern Wand 12  oder 13 und der andere nahe der Mitte     TI     des Kanals angeordnet ist und die beiden  Teile durch ein Rohrstück verbunden sind.

    Beispielsweise verläuft die Rohrschlange 18  der Rohrgruppe     A1    zwischen dem Sammler  16 und dem Sammler 17 zunächst neben der  Wand 12, führt dann unter der Wand 14  hinweg zur Rohrgruppe A= und läuft hier als  erstes Rohr neben der Mitte M des Kanals  weiter. Anderseits verläuft die Rohrschlange  19 der Rohrgruppe C' zunächst als erstes  Rohr neben der Mitte     111    des Kanals, führt  dann unter der Wand 14 hinweg zur Rohr  gruppe     C'    und läuft hier als erstes Rohr  neben der Wand 12 weiter.

   Die gegenüber  dem ersten Teil C' der Rohrschlange 19 im  ersten Teil     A1    anteilig schwächer beheizte  Rohrschlange 18 wird somit im zweiten Teil  A= anteilig stärker beheizt als der zweite Teil       C'    der Rohrschlange 19 und somit die ver  schiedene Lagerung der Wärme im Rauch  gasstrom auf die Rohrschlangen des     Überhit-          zers    ausgeglichen.

   Dasselbe gilt natürlich  auch für die übrigen Rohrschlangen der  Rohrgruppen     A'-A',        B'-B2,        C'-C2    und       D'-D2.    Mit dieser Anordnung ist gleich  zeitig auch ein Ausgleich der     Beheizung    der  Rohrschlangen dann verbunden, wenn etwa  durch Ausfall des einen oder andern Bren  ners in der Brennkammer beispielsweise im  rechten     Brennkammerteil    und damit in der  rechten Hälfte des     Rauchgaskanals    eine ge  ringere Wärmezusammenballung als in der  linken Hälfte des Kanals vorläge, weil die  verschiedenen Teile ein und derselben Rohr  schlange in den verschiedenen Hälften des       Rauchgaskanals    angeordnet sind.

    



  In der     Fig.    1 sind die Verbindungsrohre  zwischen den     Rohrschlangenteilen    unterhalb  der Wand 14 verlegt, teils um diese gegen  die Rauchgase zu schützen, teils um von oben  an die Verbindungen leicht herankommen zu  können. Die Verbindungsrohre können in  dessen auch unterhalb der Rohrschlangen    oder aber in einer senkrechten Ebene ange  ordnet werden, je nachdem dies     in    dem  einen oder andern Fall baulich am zweck  mässigsten wäre.

   Die gezeigte Anordnung     ist     weiterhin nicht auf den liegenden Rauchgas  kanal beschränkt; sie könnte ebensogut bei  behalten werden, wenn der Kanal senkrecht  etwa mit den Wänden 14', 15' verliefe     und     die Rauchgase von oben nach unten oder um  gekehrt     geführt    werden müssten.  



  Stellen die     Fig.    1 und 2     einen        Überhitzer     mit hängenden Rohrschlangen dar, so zeigen  die     Fig.    3, 4 und 7     Überhitzer    mit liegenden  Schlangen,     die    ebenfalls in liegenden oder  senkrechten     Rauchgaskanälen    angeordnet sein       können        und    deren     Verbindungsrohre        zwischen     den     verschiedenen    Teilen einer Rohrschlange  ebenfalls unter oder über die Schlangen hin  weggeführt werden können.  



  In der     Fig.    5 ist eine     Anordnung    darge  stellt, bei welcher die ungleichen Wärmever  teilungen     im        Rauchgasstrom    auf jeder Kanal  hälfte für sich durch entsprechende Führung  der Rohrschlangen     A'-AZ    und     B'-B2    aus  geglichen sind,     wohingegen    die     verschiedene          Wärmeverteilung    auf den beiden Kanalhälf  ten durch die teils auf der einen, teils auf der  andern Kanalhälfte angeordneten Rohr  schlangen     C'-C'    und     D'-D2    ausgeglichen  sind.

   Eine derartige Anordnung wird aller  dings nur für     Brennerfeuerungen    in Betracht  kommen, wogegen man bei     Brennkammern    mit  Rostfeuerungen nur die durch die stärkere  Abkühlung an den Seitenwänden sich erge  bende ungleiche Wärmeverteilung in den  Rauchgasen zu     überwinden    haben wird.

   In  diesen Fällen wird eine Anordnung gemäss       Fig.    6, ihrer Einfachheit wegen, vorzuziehen  sein, weil dort nur die äussern Rohrschlangen  <I>B'</I> und     A2    mit den nahe der Kanalmitte 31  gelegenen Rohrschlangen<I>A'</I> und     BZ    zusam  mengefasst werden,     wohingegen    für die übri  gen     Überhitzerrohre    die üblichen nur in einer  einzigen Ebene durchlaufenden Rohrschlan  gen C verwendet zu werden brauchen.  



  Die gezeigten     Anordnungen    sind unab  hängig davon, ob der Dampf im Gleich- oder  aber im Gegenstrom zum     Rauchgasstrom         durch die     Überhitzerrohrschlangen    strömt.  Sie eignen sich ferner auch nicht nur für  Dampferhitzer, sondern schlechthin für paral  lel zum     Heizgasstrom    ausgebreitete Rohr  schlangen, soweit diese als     Wärmeaustauscher     zwischen Rauchgasen einerseits und Dämp  fen, Flüssigkeiten oder Gasen anderseits die  nen, also für     Verdampfungsheizflächen    oder       Vorwärmer    oder dergleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wärmeaustauscher an Dampfkesseln, wel cher aus einer Reihe parallel im Heizgas strom stehender und von zum Heizgasstrom parallelen Stromfäden eines fliessenden Ar beitsmittels durchflossener Wände bildender Rohrschlangen besteht, dadurch gekennzeich net, dass aus nahe und parallel den Seiten des Heizgasstromes gelegenen Rohrwänden Rohrschlangenteile in Rohrschlangenteile übergehen, welche in näher der Mitte des Heizgasstromes liegenden Rohrwänden an geordnet sind,
    so dass zunächst in den Rand schichten des Heizgasstromes erhitzte Strom fäden des Arbeitsmittels im weiteren Fluss von Kernschichten des Heizgasstromes erhitzt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Hälfte des Rauchgaskanals aussenlie- genden Rohrschlangenteile mit näher der Mitte des Rauchgaskanals, aber auf der an dern Hälfte des Rauchgaskanals liegenden Rohrschlangenteilen hintereinander geschal tet sind.
    2. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen den hintereinandergeschalteten, aussen liegenden und innenlliegenden Rohrschlangen Rohrschlangen angeordnet sind, die nur in jeweils einer Ebene verlaufen. 3.
    Wärmeaustauscher nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Rohr- schlangbnteile aus einer in einer Hälfte des Rauchgaskanals liegenden Rohrwand mit Rohrschlangenteilen aus einer in der andern Hälfte dies Rauchgaskanals liegenden Rohr wand hintereinandergeschaltet sind.
    4. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass neben den auf jeder Hälfte des Rauchgaskanals hintereinandergeschal- teten, äussern und innern Rohrschlangen auf jeder Hälfte des Rauchgaskanals Rohrschlan- genteile angeordnet sind,
    die mit entsprechen den Rohrschlangenteilen \ aer andern Hälfte des Rauehgaskanals hintereiaan,dergeschaitet sind.
CH224034D 1940-12-07 1942-01-08 Wärmeaustauscher an Dampfkesseln. CH224034A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941194C (de) * 1951-09-18 1956-04-05 Ver Kesselwerke Ag Schaltung von UEberhitzerrohren
DE1027684B (de) * 1955-12-24 1958-04-10 Kohlenscheidungs Ges Mit Besch Strahlungs-Roehrenwaermeaustauscher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941194C (de) * 1951-09-18 1956-04-05 Ver Kesselwerke Ag Schaltung von UEberhitzerrohren
DE1027684B (de) * 1955-12-24 1958-04-10 Kohlenscheidungs Ges Mit Besch Strahlungs-Roehrenwaermeaustauscher

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