CH224171A - Elektrischer Ofen. - Google Patents
Elektrischer Ofen.Info
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Description
Elektrischer Ofen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein elektrischer Ofen mit im untern Teil einer äussern Ummantelung angeordnetem Heizelement.
Die bekannten zur Raumbeheizung .die nenden elektrischen Ofen haben den Nach teil, dass sie in der Hauptsache nur im Winter und in den Übergangszeiten Verwendung finden können, im Sommer dagegen meist unbenutzt herumstehen.
Dasselbe trifft zu für elektrische Dörr- öfen, welche in der Regel ebenfalls erst im Herbst in Benutzung genommen werden und während der übrigen Zeit meistens ausser Ge brauch .gesetzt sind.
Es besteht daher das Bedürfnis für einen kombinierten elektrischen Ofen, welcher während des ganzen Jahres in irgendeiner Weise in Benutzung genommen werden kann. Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäss die äussere Ummantelung des elektrischen Ofens mit einem als Sitzbrett verwendbaren Deckel versehen, wobei innerhalb der Ummantelung ein für die Aufnahme von Dörrsieben und Backblechen eingerichteter Behälter heraus nehmbar angeordnet ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 den elektrischen Ofen im Schnitt nacb. der Linie I-I in Fig. 2 und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1.
In dem dargestellten Beispiel bezeichnet 1 die Aussenwand und 15 die Innenwand einer äussern seitlichen Ummantelung, wobei der Hohlraum zwischen Innen- und Aussen wand mit einer wärmespeicherfähigen und wärmeisolierenden Masse 29 gefüllt ist, ,d. h. einer Masse als Füllstoff mit einer spezifi schen Wärmeleitfähigkeit bis zu höchstens 0,15 kcal/m. st.' C und mit einer spezifischen Wärme von über 0,18 C, z.
B. gie- selgur. Mist 3, 13, 29 isst ein aufklappbarer, ebenfalls doppelwandiger und mit einer wärmespeicherfähigen und wärmeisolierenden Masse 29 gefüllter Deckel bezeichnet, der um ein auf der Rückseite angeordnetes: Scharnier. 21 verschwenkt werden kann.
Die äussere Ummantelung 1, 15, 29 ruht auf vier Stütz füssen 5 und ist auf der Oberseite mit zwei Traggriffen 6 ausgerüstet, welche mit je einem wärmeisolierenden Griffstück 7 ver sehen sind. Auf der Vorderseite des Ofens ist eine um ein Scharnier 20 verschwenk- bezw. herabklappbare Türe angeordnet.
Diese be steht aus einer äussern und einer innern Wand 4, 19, zwischen welchen beiden Wand teilen wieder eine wärmespeicherfähige und wärmeisolierende Masse 29 angeordnet ist. Mit 18 ist ein zum Offnen und Schliessen der Türe 4, 19, 29 dienender Handgriff bezeich net.
Die Ummantelung mit dem zugehörigen Deckel 3, 13, 29 und den Stützfüssen 5 und den Traggriffen 6 ist in die Form eines Sitz möbeln bezw. eines sogenannten Hockers ge kleidet.
Auf der Unterseits desselben ist ein mit Luftzutrittsöffnungen 23 versehener Boden 11 angeordnet und nach unten mit einem Abschlussblech 12 versehen, welches jedoch an seinen Längsseiten den Luftzutritt zu den Öffnungen 23 des Bodens 11 gestattet. Über dem Boden 11 ist ein elektrisches Reiz element 10 angeordnet.
Mit 2 ist ein in die äussere Ummantelung von oben eingehängter Behälter bezeichnet, welcher auf der vordern, resp. der Türe 4, 19, 23 zugekehrten Seite offen ist und den Teil 22, 29 der Ummantelung berührt, und dessen übrige Seitenwände und dessen Boden mit Luftzutrittsöffnungen 26,
24 versehen sind. 9 bezeichnet einen in den Behälter 2 einschiebbaren und mit Luftdurchtrittsölff- nungen 25 versehenen und beispielsweise als Bratrost dienenden Boden.
An den beiden Schmabsentenwänden besitzt der Behälter eine Reihe übereinander angeordneter Winkel leisten 14, welche zur Aufnahme von ein schiebbaren Böden oder Dörrsieben 16 dienen (in Fig. 2 nicht gezeichnet).
Auf der obern Seite sind in der äussern Ummantelung bezw. in der Aussenwand 1 Luftaustrittsöffnungen 28 angeordnet.
Im obern Drittel der Ummantelung sind an deren Schmalseiten zwischen dieser und dem eingehängten Behälter Luftabsperrleisten 17 angeordnet. Mit<B>30</B> endlich ist eine ver- schwenkbare Stütze bezeichnet, mittels wel cher der Deckel 3 in einer Offenstellung ge halten:
werden kann, wie dies in Fig. 2 ge strichelt angedeutet ist.
Soll der vorstehend beschriebene elektri sche Ofen für die Raumbeheizung verwendet werden, so bleiben Deckel 3, 13, 29 und Türe 4, 19, 29, wie in Fig. 2 ausgezogen ge zeichnet,
geschlossen. Die kalte Luft tritt vom Boden her durch die Öffnungen 23 zu dem Reizkörper und wird beim Passieren desselben erwärmt. Die so erwärmte Luft dringt durch die Öffnungen 24, 25 und,
26 n .den innern Behälter 2 und gelangt über die Öffnungen 27 des Behälters und durch die Öffnungen 28 des äussern Mantels in den zu beheizenden Raum. Durch die Absperrleisten 17 wird verhindert,
dass zuviel Warmluft auf direktem Wege durch die Austrittsöff- nungen 28 entweicht;
die Warmluft wird so mit mindestens zum Teil das Innere des Be- hälters 2 durchströmen, um au den Öffnun= gen 28 zu gelangen. Die in den Seitenwänden 1, 15, 29 .sowie in der Türe 4; 19, 29 und im Deckel 3, 13;
29 angeordnete Füllmasse 29 bewirkt einerseits eine Wärmeakkumulie- rung, so dass der Ofen auch nach Abstellen des elektrischen Stromes noch längere Zeit Wärme abzugeben in der Lage ist.
Anderseits verhindert diese Füllmasse, dass sich die Aussenwände des Ofens zu stark erhitzen, wo durch die Verwendungsfähigkeit des Ofens als Sitzmöbel beeinträchtigt, wenn nicht gar verunmöglicht würde.
Soli mit dem Ofen gebacken oder gekocht werden, so werden die betreffenden Koch oder Backgerichte nach Öffnen der Türe 4, 19, 29 auf den Boden 9 oder auf allfällige über diesem auf den Tragleisten 14 angeord- nete Backbleche 16 gebracht und darnach der Ofen in Betrieb gesetzt. Für die-Kontrolle des Noch- bezw. Backvorganges kann die Türe 4, 19,
29 geöffnet werden.
Das Dörren von Obst und Gemüsen wird ebenfalls im Behälter 2 durchgeführt. Für diesen Zweck dienen Dörrsiebe 16, auf wei chen das Dörrgut ausserhalb des Ofens aua- gebreitet wird. Die mit dem Dörrgut beleg ten Siebe werden bei offener Türe 4, 19, 29 auf die Tragleisten 14 geschoben.
Nach In- betriebnahme des Ofens tritt aufsteigende 1Varmluft durch die Öffnungen 24 in den Raum zwischen dem Boden 8 und 9, verteilt sich hier und tritt durch die Öffnungen 25 in das Innere des Behälters 2. Zur Erzielung der für das Dörren nötigen Ventilation wird der Deckel 3, 13, 29 angehoben und mittels der Stütze 30 in der in Fig. 2 ,strichpunktiert eingezeichneten Stellung festgehalten.
Es ist natürlich auch möglich, den elektri schen Ofen im Rahmen der Erfindung auch anders als wie gezeichnet und beschrieben auszubilden. So z. B. isst es möglich, den Ofen noch mit einer Rückenlehne zu ver sehen; sodann ist es auch möglich, den Deckel 3, 13, 29 sowie die Türe 4, 19, 29 statt ver- schwenkbar, z. B. abnehmbar auszubilden. Auch ist es denkbar, die Luftaustrittsöffnun- gen 28 z.
B. mittels einer Klappe oder eines Schiebers im Durchgangsquerschnitt regu lierbar auszubilden, um dadurch die Luft zirkulation im Innern. des Ofens wahlweise beschleunigen oder verzögern zu können. So dann ist es auch möglich, im Deckel 3, 13, 29 verstellbare Luftklappen anzuordnen, um die beim Dörren nötige Ventilation statt durch teilweises Versehwenken des Deckels, durch Öffnen dieser Luftklappen zu erreichen.
Des weiteren ist es auch möglich, die Luftabsperrleisten 17 entweder herauf- bezw. herabklappbar auszubilden oder aber diese mit im Querschnitt regulierbaren Durchtritts öffnungen auszurüsten, um die aufsteigende Warmluft bei der Verwendung des Ofens für die Raumheizung unbehindert zu den Aus trittsöffnungen 28 gelangen zu lassen und ,die Luft nicht zum Durchtritt durch den Be hälter 2 zu zwingen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrischer Ofen mit im untern Teil einer äussern Ummantelung angeordnetem Heizelement, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Ummantelung einen als Sitzbrett verwendbaren Deckel aufweist, und dass innerhalb der Ummantelung ein für die Auf nahme von Dörrsieben und Backblechen ein gerichteter Behälter herausnehmbar angeord net ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Elektrischer Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände der äussern. Ummantelung und der Deckel doppelwandig ausgebildet und mit einer wärmeisolierenden und wärmespeichexfähigen Masse .gefüllt sind. 2. Elektrischer Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der als Sitzbrett verwendbare Deckel beweglich angeordnet ist. 3. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Sitz brett verwendbare Deckel aufklappbar ist.4. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Sitz brett verwendbare Deckel abnehmbar ist. 5. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel mittels .einer Arretiervorrichtung in einer Offenstellung feststellbar ist. 6.Elektrischer Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil einer Wand .der äussern Ummantelung beweglich ausgebildet ist. 7. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der einen Seitenwand eine aufklappbare Türe angeord net ist. B. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der einen Seitenwand eine abnehmbare Türe angeord net ist. 9.Elektrischer Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im obern Teil der äussern Ummantelung Öffnungen für den Austritt der erwärmten Luft vorgesehen sind, und dass auch der innere Behälter mit Luft zutrittsöffnungen versehen ist, wobei zwi schen dem Behälter und der Ummantelung Luftabsperrleisten derart angeordnet sind,dass die vom Heizelement aufsteigende Warmluft mindestens zum Teil erst nach Durchtritt durch den Behälter g-q den in der äussern Ummantelung angebrachten Aus- trittsöffnungen gelangen kann.10. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 9, dadurch .gekennzeichnet, dass die Luft absperrleisten regulierbare Offnungen be sitzen, zum Zwecke, den Luftdurchtritt wahl weise gänzlich oder teilweise absperren zu können.11. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die in der äussern Ummantelung vorgesehenen Austritts- öffnungen hinsichtlich ihres Durchgangs- querschnittes regulierbar sind. 12. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 9; dadurch gekennzeichnet;dass die äussere Ummantelung mit Traggriffen versehen ist. 13. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 9, dadurch ,gekennzeichnet, dass die äussere Ummantelung mit einer Rückenlehne aue' gertistst ist.
Applications Claiming Priority (1)
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1941
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