CH224171A - Elektrischer Ofen. - Google Patents

Elektrischer Ofen.

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CH224171A
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electric oven
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Scherrer Jakob
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Scherrer Jakob
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C7/00Stoves or ranges heated by electric energy
    • F24C7/04Stoves or ranges heated by electric energy with heat radiated directly from the heating element
    • F24C7/046Ranges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  Elektrischer Ofen.    Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist ein     elektrischer    Ofen mit im untern Teil  einer äussern Ummantelung angeordnetem       Heizelement.     



  Die bekannten zur     Raumbeheizung    .die  nenden elektrischen Ofen haben den Nach  teil, dass sie in der Hauptsache nur im Winter  und in den Übergangszeiten Verwendung  finden können, im Sommer dagegen meist  unbenutzt herumstehen.  



  Dasselbe trifft zu für elektrische     Dörr-          öfen,    welche in der Regel ebenfalls erst im  Herbst in Benutzung genommen werden und  während der übrigen Zeit meistens ausser Ge  brauch .gesetzt sind.  



  Es besteht daher das Bedürfnis für einen  kombinierten elektrischen Ofen, welcher  während des ganzen Jahres in     irgendeiner     Weise in Benutzung genommen werden     kann.     Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäss die  äussere Ummantelung des elektrischen Ofens  mit einem als Sitzbrett verwendbaren Deckel  versehen, wobei     innerhalb    der Ummantelung  ein für die Aufnahme von Dörrsieben     und       Backblechen eingerichteter Behälter heraus  nehmbar angeordnet ist.  



  In der     Zeichnung    ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 den elektrischen Ofen     im        Schnitt          nacb.    der Linie     I-I    in     Fig.    2 und       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-II     in     Fig.    1.  



  In dem     dargestellten    Beispiel bezeichnet  1 die Aussenwand und 15 die Innenwand  einer äussern seitlichen     Ummantelung,    wobei  der Hohlraum zwischen Innen- und Aussen  wand mit einer     wärmespeicherfähigen    und  wärmeisolierenden Masse 29 gefüllt ist,     ,d.    h.  einer Masse als Füllstoff mit einer spezifi  schen Wärmeleitfähigkeit bis zu höchstens  0,15     kcal/m.    st.' C und mit einer spezifischen       Wärme        von        über        0,18     C, z.

   B.     gie-          selgur.        Mist    3, 13, 29     isst        ein        aufklappbarer,     ebenfalls doppelwandiger und mit einer       wärmespeicherfähigen    und     wärmeisolierenden     Masse 29 gefüllter Deckel bezeichnet, der um  ein auf der     Rückseite        angeordnetes:        Scharnier.         21     verschwenkt    werden kann.

   Die     äussere     Ummantelung 1, 15, 29 ruht auf vier Stütz  füssen 5 und ist auf der Oberseite mit zwei  Traggriffen 6 ausgerüstet, welche mit je  einem wärmeisolierenden Griffstück 7 ver  sehen     sind.    Auf der     Vorderseite    des Ofens ist  eine um ein     Scharnier    20     verschwenk-        bezw.          herabklappbare    Türe angeordnet.

   Diese be  steht aus einer     äussern        und    einer     innern     Wand 4, 19,     zwischen    welchen beiden Wand  teilen wieder eine     wärmespeicherfähige    und       wärmeisolierende        Masse    29 angeordnet ist.  Mit 18 ist ein zum     Offnen    und     Schliessen    der  Türe 4, 19, 29 dienender Handgriff bezeich  net.

   Die     Ummantelung    mit dem     zugehörigen     Deckel 3, 13, 29 und den Stützfüssen 5 und  den Traggriffen 6 ist in die     Form        eines    Sitz  möbeln     bezw.    eines sogenannten Hockers ge  kleidet.

   Auf der     Unterseits    desselben ist ein  mit     Luftzutrittsöffnungen    23     versehener     Boden 11 angeordnet und nach unten mit  einem     Abschlussblech    12 versehen, welches  jedoch an     seinen    Längsseiten den Luftzutritt  zu den     Öffnungen    23     des        Bodens    11     gestattet.     Über dem Boden 11 ist ein elektrisches Reiz  element 10 angeordnet.  



  Mit 2 ist ein in die äussere Ummantelung  von oben eingehängter Behälter bezeichnet,  welcher auf der     vordern,        resp.    der     Türe    4,  19, 23 zugekehrten     Seite    offen ist und den  Teil 22, 29 der     Ummantelung    berührt, und  dessen übrige     Seitenwände    und dessen Boden  mit     Luftzutrittsöffnungen    26,

   24     versehen          sind.    9     bezeichnet    einen in den     Behälter    2       einschiebbaren    und mit     Luftdurchtrittsölff-          nungen    25     versehenen    und     beispielsweise    als  Bratrost dienenden Boden.

   An den     beiden          Schmabsentenwänden        besitzt    der     Behälter        eine          Reihe        übereinander    angeordneter Winkel  leisten 14, welche zur Aufnahme     von    ein  schiebbaren Böden oder     Dörrsieben    16 dienen  (in     Fig.    2 nicht gezeichnet).  



  Auf     der        obern        Seite        sind    in der äussern       Ummantelung        bezw.    in der Aussenwand 1       Luftaustrittsöffnungen    28 angeordnet.

   Im       obern    Drittel der Ummantelung sind an  deren     Schmalseiten    zwischen     dieser    und dem       eingehängten        Behälter        Luftabsperrleisten    17         angeordnet.    Mit<B>30</B>     endlich    ist eine     ver-          schwenkbare    Stütze     bezeichnet,    mittels wel  cher der Deckel 3     in        einer        Offenstellung    ge  halten:

       werden    kann,     wie    dies in     Fig.    2 ge  strichelt angedeutet ist.  



  Soll der     vorstehend        beschriebene    elektri  sche Ofen für die     Raumbeheizung        verwendet     werden, so bleiben     Deckel    3, 13, 29     und     Türe 4, 19, 29,     wie    in     Fig.    2 ausgezogen ge  zeichnet,

       geschlossen.    Die     kalte    Luft tritt  vom     Boden    her durch die Öffnungen 23 zu  dem     Reizkörper    und wird beim     Passieren          desselben        erwärmt.    Die so     erwärmte    Luft       dringt    durch die     Öffnungen    24, 25 und,

   26 n  .den     innern        Behälter    2 und gelangt über die  Öffnungen 27 des     Behälters    und durch die       Öffnungen    28     des        äussern        Mantels    in den zu  beheizenden     Raum.        Durch    die     Absperrleisten     17 wird     verhindert,

      dass zuviel     Warmluft     auf     direktem        Wege        durch    die     Austrittsöff-          nungen    28     entweicht;

      die Warmluft wird so  mit     mindestens        zum        Teil        das    Innere des     Be-          hälters    2     durchströmen,    um au den     Öffnun=     gen 28 zu     gelangen.    Die     in    den     Seitenwänden     1, 15, 29     .sowie    in der Türe 4; 19, 29 und im  Deckel 3, 13;

   29     angeordnete        Füllmasse    29  bewirkt     einerseits    eine     Wärmeakkumulie-          rung,    so     dass    der Ofen auch nach     Abstellen     des     elektrischen    Stromes noch     längere        Zeit     Wärme abzugeben in der Lage ist.

       Anderseits     verhindert diese     Füllmasse,    dass sich die  Aussenwände des Ofens zu     stark    erhitzen, wo  durch die     Verwendungsfähigkeit    des Ofens  als Sitzmöbel     beeinträchtigt,    wenn nicht gar  verunmöglicht würde.  



       Soli    mit dem Ofen     gebacken    oder gekocht  werden, so werden die betreffenden Koch  oder     Backgerichte    nach     Öffnen    der Türe 4,  19, 29 auf den Boden 9 oder auf allfällige  über     diesem    auf den     Tragleisten    14     angeord-          nete    Backbleche 16 gebracht und     darnach    der  Ofen in Betrieb     gesetzt.    Für die-Kontrolle  des     Noch-        bezw.        Backvorganges    kann die       Türe    4, 19,

   29     geöffnet        werden.     



  Das     Dörren    von     Obst        und        Gemüsen    wird  ebenfalls im     Behälter    2 durchgeführt. Für  diesen     Zweck    dienen     Dörrsiebe    16, auf wei  chen das Dörrgut     ausserhalb        des        Ofens    aua-      gebreitet wird. Die mit dem Dörrgut beleg  ten Siebe werden bei offener Türe 4, 19, 29  auf die Tragleisten 14 geschoben.

   Nach     In-          betriebnahme    des Ofens     tritt    aufsteigende       1Varmluft    durch die     Öffnungen    24 in den  Raum zwischen dem Boden 8 und 9, verteilt  sich hier und tritt durch die     Öffnungen    25  in das Innere des     Behälters    2. Zur Erzielung  der für das Dörren nötigen     Ventilation    wird  der Deckel 3, 13, 29 angehoben und mittels  der Stütze 30 in der in     Fig.    2     ,strichpunktiert     eingezeichneten Stellung festgehalten.  



  Es ist natürlich auch möglich, den elektri  schen Ofen im Rahmen der     Erfindung    auch  anders als wie gezeichnet und beschrieben  auszubilden. So z. B.     isst    es möglich, den  Ofen noch mit     einer    Rückenlehne zu ver  sehen; sodann     ist    es auch möglich, den Deckel  3, 13, 29     sowie    die Türe 4, 19, 29 statt     ver-          schwenkbar,    z. B.     abnehmbar    auszubilden.  Auch ist es     denkbar,    die     Luftaustrittsöffnun-          gen    28 z.

   B.     mittels    einer     Klappe    oder eines  Schiebers im     Durchgangsquerschnitt    regu  lierbar auszubilden, um dadurch die Luft  zirkulation im     Innern.    des Ofens wahlweise       beschleunigen    oder verzögern zu können. So  dann ist es auch möglich, im Deckel 3, 13, 29  verstellbare Luftklappen anzuordnen, um die  beim Dörren     nötige    Ventilation statt durch  teilweises     Versehwenken    des Deckels, durch  Öffnen dieser Luftklappen zu     erreichen.     



  Des     weiteren    ist es auch möglich, die       Luftabsperrleisten    17     entweder    herauf-     bezw.          herabklappbar    auszubilden oder aber diese  mit im     Querschnitt    regulierbaren Durchtritts  öffnungen     auszurüsten,    um die aufsteigende  Warmluft bei der Verwendung des Ofens für  die Raumheizung     unbehindert    zu den Aus  trittsöffnungen 28 gelangen zu lassen und  ,die Luft nicht zum     Durchtritt    durch den Be  hälter 2 zu zwingen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Ofen mit im untern Teil einer äussern Ummantelung angeordnetem Heizelement, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Ummantelung einen als Sitzbrett verwendbaren Deckel aufweist, und dass innerhalb der Ummantelung ein für die Auf nahme von Dörrsieben und Backblechen ein gerichteter Behälter herausnehmbar angeord net ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Elektrischer Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände der äussern. Ummantelung und der Deckel doppelwandig ausgebildet und mit einer wärmeisolierenden und wärmespeichexfähigen Masse .gefüllt sind. 2. Elektrischer Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der als Sitzbrett verwendbare Deckel beweglich angeordnet ist. 3. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Sitz brett verwendbare Deckel aufklappbar ist.
    4. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Sitz brett verwendbare Deckel abnehmbar ist. 5. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel mittels .einer Arretiervorrichtung in einer Offenstellung feststellbar ist. 6.
    Elektrischer Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil einer Wand .der äussern Ummantelung beweglich ausgebildet ist. 7. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der einen Seitenwand eine aufklappbare Türe angeord net ist. B. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der einen Seitenwand eine abnehmbare Türe angeord net ist. 9.
    Elektrischer Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im obern Teil der äussern Ummantelung Öffnungen für den Austritt der erwärmten Luft vorgesehen sind, und dass auch der innere Behälter mit Luft zutrittsöffnungen versehen ist, wobei zwi schen dem Behälter und der Ummantelung Luftabsperrleisten derart angeordnet sind,
    dass die vom Heizelement aufsteigende Warmluft mindestens zum Teil erst nach Durchtritt durch den Behälter g-q den in der äussern Ummantelung angebrachten Aus- trittsöffnungen gelangen kann.
    10. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 9, dadurch .gekennzeichnet, dass die Luft absperrleisten regulierbare Offnungen be sitzen, zum Zwecke, den Luftdurchtritt wahl weise gänzlich oder teilweise absperren zu können.
    11. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die in der äussern Ummantelung vorgesehenen Austritts- öffnungen hinsichtlich ihres Durchgangs- querschnittes regulierbar sind. 12. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 9; dadurch gekennzeichnet;
    dass die äussere Ummantelung mit Traggriffen versehen ist. 13. Elektrischer Ofen nach Unteranspruch 9, dadurch ,gekennzeichnet, dass die äussere Ummantelung mit einer Rückenlehne aue' gertistst ist.
CH224171D 1941-09-25 1941-09-25 Elektrischer Ofen. CH224171A (de)

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