CH224499A - Elektrischer Ofen zum Schmelzen von Magnesium und Magnesiumlegierungen. - Google Patents
Elektrischer Ofen zum Schmelzen von Magnesium und Magnesiumlegierungen.Info
- Publication number
- CH224499A CH224499A CH224499DA CH224499A CH 224499 A CH224499 A CH 224499A CH 224499D A CH224499D A CH 224499DA CH 224499 A CH224499 A CH 224499A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- crucible
- furnace
- melting
- oven
- crucibles
- Prior art date
Links
- 238000002844 melting Methods 0.000 title claims description 65
- 230000008018 melting Effects 0.000 title claims description 65
- FYYHWMGAXLPEAU-UHFFFAOYSA-N Magnesium Chemical compound [Mg] FYYHWMGAXLPEAU-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 11
- 229910052749 magnesium Inorganic materials 0.000 title claims description 11
- 239000011777 magnesium Substances 0.000 title claims description 11
- 229910000861 Mg alloy Inorganic materials 0.000 title description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 29
- 230000006698 induction Effects 0.000 claims description 28
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 13
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 12
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 12
- 229910010293 ceramic material Inorganic materials 0.000 claims description 6
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 6
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 4
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000010949 copper Substances 0.000 claims description 3
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000005855 radiation Effects 0.000 claims description 2
- 238000003860 storage Methods 0.000 claims description 2
- 238000003723 Smelting Methods 0.000 claims 2
- 238000010409 ironing Methods 0.000 claims 1
- 235000001055 magnesium Nutrition 0.000 description 8
- 229940091250 magnesium supplement Drugs 0.000 description 8
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 6
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 6
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 239000000155 melt Substances 0.000 description 4
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 description 4
- 238000011282 treatment Methods 0.000 description 4
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 3
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 3
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 2
- 238000013021 overheating Methods 0.000 description 2
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 238000003287 bathing Methods 0.000 description 1
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 239000000571 coke Substances 0.000 description 1
- 230000006866 deterioration Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 230000007794 irritation Effects 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 238000004382 potting Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
- H05B6/16—Furnaces having endless cores
- H05B6/18—Furnaces having endless cores having melting basin
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)
Description
Elektrischer Ofen zum Schmelzen von lllagnesium und Nagnesiumlegierungen. Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Ofen zum.Sehmelzen von Magne sium urn@d Magnesiumlegierungen. Diese Ale- talle wurden bisher meist in Stahltiegeln, :
ge- s,chmo,Ize@n, ,die von aussen öl-, gas- oder koks- gefeuert wurden,. Niederfrequenz-Schmelz- ri.n:nenöfem mit .geschlossenen Rinnen. konnten hicher zum Schmelzen von =Magnesium und seinen Leg ieTungen nicht benutzt werden, weil sich die Rinnen sofort verstopften.
Kernlose Hochfrequenz-Induktionsöfen wer den ebenfalls zum Schmelzen von Magnesium und seinen Legierungen ni-aht benutzt, weil diese Stoffe stark.Gase aufnehmen, und des halb die bei diesen Ofen enrtstehend'e B@ad- bewebgu@ng die Erzielung eines einwandfreien Gusses infolr der starken Gasaufnahme aus der Luft verhindert.
Es ist ein Verfahren, zum Schmelzen von Leichtmetallen üekannt, bei ,dem d=as Sehmelz- ,,itt erst durch Induktionserhitzung und,dann durch Widerstandeerhitzungerhitzt wird (D'RP. Nr.
54104r6). Durch die gleiche Pa tentschrift ist auch bekanntgeworden, das Leichtmetall zuerst in dem Induktionsofen zu schmelzen und es dann beim FlüGsmgwer- den in einten ge"trgnnten Widerstandsofen fliessen zu lassen.
Ferner ist ein Ofen zum Durchführen @dieses Verfahrens bekannt, bei dem der düreh Widrersta.udsh reizung beheizte:
Teil mit dem durch Induktionsheizung be- hezten Teil des Ofens in Verbindung steht und,der widenstandsbeheizte Teil als. .Sahöpf- tiebmel ausgebildet ist, der sieitlich neben dem Induktionsmaum angeordnet Ist DRP. ;
Nr.6,13,525). Bei dem letztgenannten Ofen lässt sich aber nicht ganz vermeiden, rdass auch in dem widerstandsbeheizten Ofenteil eine gewisse Badbewegung vorhanden isst, so dass ein völlig ruhiges Abstehen des @Sehmelz- , gutes nicht möglich ist. Ein, sol,ch@es ruhiges Abstehen,
wie es bisher nur bei rein wider- slandsbeheizten Ofen möglich war oder bei Ofen, @dn@e von, auss-ern mit <B>01,</B> Gas oder Koks beheizt wurden, ist aber die Voraussetzung zur Erzielung eines völlig einwandfreien Gusses für verschiedene Metalle, @insbeson- dere aber für Magnesium und @seine Legie rungen,
weil schon bei der geringsten Baad- bewegungGasse und Oxyde in das Bad ge langen, die eine Verschlechterung des: Gusses zur Folge haben.
Die Erfindung bezweckt die, Schaffung einfies elektrischen Ofens, der allen Anforde rungen, entspricht, welche an die Behandlung von Magnesium und Magnesiumlegierunbmen gestellt werden müssen, um einen einwand freien Guss zu erhalten,.
Die Erfindung betrifft somit einen elek- trischen Schmelzofen, für Magnesium und Magnesiumlegieru!nge@n mit einem Einschmelz tiegel mit Induktionsheizung und einem Ab- stehtiegel und besteht darin,
dass die beiden Tiegel durch im Betrieb von aussen regelbare und verschliessbare Kanäle verbunden sind;
und dass ferner der Einschmelztiegel so aus gebildet ist, dass im rSchmelzgnat Ströme indu ziert werden, die eine Badbewegung er zeugen, während der Abstelitiegel eine in duktive Heizeinrichtung besitzt, die nur in der 'Tie@gelwand induzierte Ströme entstehen lässt,
so dass -das Erhitzen des aS,chmelzgutes nur durch Wärmeleitung von der Tieäelwand erfolgt und keine Badbeweguug erzeugt wird.
Die Erfindung beruht auf der bekannten Tatsache, dass die in einem Körper durch eine wechselsatromgespeiete Induktionsspule erzeugten Induktionsströme eine bestimmte Eindmingtiefe besitzen, die vom der Frequenz des Spulenistromes ut,d dem spezifischen Wi- dersta,
nd dies Werkstoffes des Körpers ab- hängt. Man ist deshalb ohne weiteres i der Lage, die Eindringt iefe für eine bestimmte Frequenz und einen bestimmten Werkstoff zu berechnen (DRP. Nr. 502691).
Der Einschmelzofenteil kann als Rinnen: ofen mit offener Rinne ausgebildet sein.. Er kann auch als kernloser Induktionsofen aus gebildet sein. Der Tiegel dies Einschmelz ofenteils kann in seinem untern Teil aus einem keramischen Material, im obern aus ,
Stahl bestehen. In dem Abstahofenteil kann einte zusätzliche Widerstandsheizung vor gesehen sein, bai.spielsweise im Herddeckel, die das Schmelzgut ,durch Strahlung erhitzt.
Perner kann eine durch den Herdraum mit tels eines Stopfens verschliessbare Eintritts öffnung in dem vom Einschmelztiegel zum Abstehtiegel führenden Verbindungskanal vorgesehen werden, welche bequem durch den Herdraum mittels eines Präsens gereinigt werden kann,
so dass ein sicherer Abschluss stets möglich ist. Besteht der Tiegel des Ein schmelzteils au,s einem keramischen Material, so kann der Verbindungskanal aus Stahl her- gestellt sein..
Die Heizungen sämtlicher Tiegel können unabhängig voneinander sehaltbar und regel- bar sein, ,so dass jeder einzelne Tiegel für sich allein zu irgendeiner Behandlung des Schmelzgutes benutzt werden kann:
Weiter kann der Ofen so ausgebildet wer den, dass er einen günstigen Leistungsfaktor besitzt. Die Induktionsspulen können über R,egi.liertransfaarmatorern an ein Netz am ge:schloss@en sein, wodurch teure Hoch- frequenzumformer vermieden werden.
Die Heizung der ,Spulen kann eteta -so ,geregelt werden, dass iin dem Einschmelztiegel jede beliebige Badbewegung erzielt werden kann, wie beispielsweise eine sachwache Badbewe- gung oder eine sehr kräftige, falls ein ,
gründ- liches Durchmischen des Bades mit einem Salz zum Reinigendes Bades erforderlich .isst.
Die Regelung der Bassbewegung .im Ein- schmelztiegel kann auch noch @dadurch er folgen, dass der untere Teil des Tiegels aus einem keramischen, .Stoff, der obere anss iStahl hergestellt isst. Es entstehet dann im untern:
Teil des Tiegels eine heftige Ballbewegung, während im obern Teil .de stählerne Tiegel- wand das Schmelzgut abschirmt, 8o dass weniger In,d@ukhonsströme ,im @Sahmelzgut er zeugt werden un,d deshalb auch eine ge- rin,
gero Badebewegung entht. Die gleiche Wirkung kann dedureh erzielt werden, dass der Badespiegel oberhalb ,der Oberkante der Induktionsspule liegt, so dass also derRTI ID="0002.0245" WI="8" HE="4" LX="1755" LY="2257"> obere Teil des Bades sich ausserhalb des Einflusses der Spule befindet. Diese beiden Massnahmen können auch kombiniert wemden,
wodurch eine noclh feinere Regelungsmöglichkeit für die Badbewegung entsteht.
Eine Regelung der Behandlung ,des Ma gnesiums und seiner Legierungen in .diesem Ofen, kann auch noch durch die Wahl ,der Frequenz und der Grösse ,dies; Aden Induktions,- spulen zugeführten;
Stromes erfolgen. Vo@r- zugaweise wird sowohl für den Einschmelz- teil als auch für den Abstehteil der Ofen- a.nla;
ge,die gleiche Frequenz gewählt und ,die Einwirkung auf Idas Bad durch entspre- chende, Bemessung der Wandstärken der Te- gel der beidiern Ofenteile geregelt.
Die Zeichnung ve@ranschauliicht mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. 1 zeigt im Lä@ngss@ehnitt einen Ofen mit einem Einschmelz- und einem Absteh- tileg e1, Fig. 2 desgleichen mit zwei Absteh- tieg eln, Big. 3 desgleichen mit unter einem Win kel zueinander und zur lotrechten Ofenachse angeordneten Tiegeln;
Fig. 4 zeigt im Querschnitt den als Rinnenofen mit offener Schm:elzrsnne ausge bildeten Einschmelzteil eines Ofens, während Fig. 5 Aden gleichen Ofen im Grundiriss mit Teilschnitt durch die Tiegel und mit mehreren Abstehtiegeln zeigt;
Fig. 6 zeigt .im Länge schnitt einen Ofen, bestehend aus einem Rinnenofen mit offener Rinne und zwei .Schmelzherden. sowie zwei Abstehtieg eln, Fig. 7 desgleichen im Grwnd!riss mit T eil- schniitt ,
durch die Tiegel.
Bei dem Ofen nach F'ig. 1 ist ;in Stahd- tiegel 1 vorgesehen, der von einer Induk tionsspule 2 umgeben isst, ,die von ;dem Tiegel durch einte Isolierschicht 3 getrennt ist. 4 .ist die Ummauerung ides Tiegels und 5 eine Wärmelsolie;rschieht. Ein Deckel 6 schliesst den Tiegel von oben :ab.
Durch einen Kanal 7 mit ihm verbunden ist -ein zweiter @Stahl- tiegel 8 vorgesehen, der ebenfalls von einer Isolierschiieht 9 und einer Induktio:usspule 10 umgeben ist.
Ein Deckel 11 schliesst diesen, Tiegel von oben ab. Ein Abstich 12 dient zum Giessen der Schmelze. Der gesamte Ofen ist um Drehzapfen 13 kippbar, wobei ein An- echlag 14 idie äusserste Kipplage begrenzt. Das Kippen,
di!ent hier jedoch nicht zum Ent leeren des Tiegels :8, sondern eddglich, um einen möglichst grossen Teil ides flüssigen Bades aus dem Tiegel 1 in Aden Tiegel 8 überfliessen lassen zu können. Ein iStopfen 1:
5 regelt unid verschliesst ,den Kanal 7 und' kann von aussen,durch -die Stange 1@6 betätigt wer den, @diie in. iden Tiegel 1 hineinmagt. Der Sitz 17 des Stopfens 1.5 kannleicht mnttels. eines Fräzers bei Verstopfungen gereinigt werden.
Wird idie iSpiegelhöhe des Bades im Tiegel 1 so gehalten, @dass der Spiegel oberhalb edier Oberkante der In@cluktionsspu:le 2 liegt, wie bei. 1,8 .gezeigt, so wird die B@adb;
ew bomng im obern Teil des Bades verringert, währenid sie im untern Teil des Tiegels 1 den erforder- l.iehen Grad ,der Heftigkeit aufweisen kann,
oder idurch !die gewählte Frequenz und die Wanddicke des Tegels 1 sich ergabt. Die Wanidd#icke dies Tiegels -8 ist wiederum so be messen, dass !die Induktionsspule 10 lediglich in der Tiegelwand,Induktionsströmeerzeugt, so dass die Schmelze im Tiegel 8 in völliger Ruhe abstehen kann.
Zwischen den beiden Induk- tionoosipulen 2 und 10 ist eine kupferne Ab- sehmrmung 19 vorgesehen, idie eine gegen seitige ungünstige Beeinflussung ;der beiden Spulen ausschliesst.
Der Ofen nach Flg. 2 unterscheidet sich von diem Ofen nach Fig. 1 lediglich idaidurch, dass zu jeder Seite des Einschmelztiegels 2!1 je ein Abstehtiebgel '22 mm@d 23:
vorgesehen ist, die durch Kanäle 24 und 25 mit Odem Einschmelztiegel verbunden sind.. Anschläge 2,6 und 27 begrenzen @die RTI ID="0003.0253" WI="15" HE="4" LX="1528" LY="1849"> äussersten Kipp lagen des Ofens naüh beiden Seiten. Im übrigen ist die Wirkung die gleiche wie,die des Ofens nach Fig. 1;
jedoch kann jeder der beiden Abstehtiegel auch getrennt benutzt werden, falls die Menge ides iSchmelzgutes dies bedingt. Die Heizungen Ader drei Tiegel sind ebenfalls wnabhängig vonelnander,
so dass nötigenfalls @die Behendl'ungen des Schmelzgutcs in den beiden Abstehtiegeln zu gleicher Zeit verschieden sein können.
iSo kann beispielsweise in dem einen Absteh- tiegel das Schmelzgut unter geringer Tem peratur abstehen, während es aus dem andern Abs@tehtiegel nach Überhitzung auf die Ab- stichtemperatur bereits vergossen wird.
Es kann auch nur der Einschmelztiegel benutzt werden, falls die Eigenart des Schmelzgutes dies bedingt. In diesem Falle isst es zweck mässig;
den Einschmelztiegel auch noch mit einer Giessschnauze in seinem obern Teil zu versehen und: den Ofen mit einer weiteren Kippeinrichtung auszurüsten, die ein Ver- giessen aus :dem Einschmelztiegel gestattet.
Der Ofen nach Fig. 3 besitzt zwei winke lig zueinander und winkelig zu einer lotrech ten Achse des Ofens angeordnete Tiegel, und zwar den Einschmelztiegel 31 und den Ab- stehtiegel 32. Zwei ;getrennt ;schaltbare und regelbare Induktionsspulen 33 und 3@4 dienen zum Erhitzen der beiden Tiegel.
Eine kupferne Abschirmung 35 tirenmt die beiden Spulen elektrisch voneinander: Ein iStopfe.n 36, der durch eine nach aussen dureh'eführte Stange 37 betätigt wird, schliesst im Ein schmelztiegel 31 den Verbindungskanal 38 zum Abstehtiegel 32 ab.
Die Sohle 3@9 ödes Abstehtiegels 32 liegt tiefer als die Sohle 4.0 des Einsehmelztiegets 31, so d-ass eingrösserer Teil des Schmelzgutes aus dem Tiegel 31 in den Tiegel 32 überfliessen kann,
Zum Kippen des Ofens dienen Drehzapfen 41 in der Ofen mittelachse oder Drehzapfen 42 ausserhalb des Ofenas. Es kann ferner der Abstehtiegel 32 eine verschliessbare Giessschniauze 43 be- sitzen. iSol@l das Schmelzgut durch diese Schnauze abgegossen wenden, so wird der Ofen vorzugsweise um die äussern Dreh zapfen 42 gekippt.
.Soll das Schmelzgut je doch nur aus dem Einschmelztiegel in den Abstehtiegel übergegossen werden, so genügt ein Kippen des Ofens um die mittleren Dreh zapfen 41. Füir das Vergiessen des Schmelz- gutes aus dem Abstehtiegel können Abstich- l:
öcher in ,diesem vorgesehen sein, die in der Zeichnung der Einfachheit halber nicht ver- anschaulicht sind.
Auch bei diesem Ofen ist die Wanddicke des Einschmelztiegels 31 so dünn, dass in dem Schmelzgut Induktons- ströme erzeugt werden, die sowohl das Schmelzgut schnell erhitzen als auch eine Badbewegung verursachen,
die beispielsweise dann nötig ist und heftig sein mass, wenn: das Schmelzgut mit eine T Salzsehieht gründlich vermischt werden mass, damit das Salz die Gase aus dem Sehmelzgut entfernt.
Der Abstehtiegel 32 d@abmegen ist so dick bemessen, dass Induktionsströme in dem Schmelzgut nicht mehr entstehen können, so dass es in völliger Ruhe abstehen kamst.
Der Ofen nach F'ig. @4 und 5 fitzt einen als Rinmenofen mit offeneT Rinne ausgebil deten Einschmelztiegel 45 mit einer von oben bequem zugänglichen, offenen Schmelzrinne 46 und einem Herd 47:
Die Induktionsspule 4@8 befindet seich innerhalb der Rinne und des Herdes, so dass die Erwärmung , und am ,Schmelzen ,des ,;Schmelzgutes von innen heraus erfolgt. 49 ist der Transformatorkern, der sieh sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Spule befindet.
Ein Banal 50, der durch einen Stopfen 51 mittels einer den Herdraum durchdringen- den Stange 52 verschlossen werden kann" ver- bindiet den Herdraum 47 mit dem Absteeh- tiegel 53.
Durch den Abstich 54 kann das ,Schmelzgut aus dem Abstehtiegel vergossen werden. Der Herdraum 47 kann auch mit mehreren Abstehtiegeln verbunden sein, bei spielsweise mit den weiteren Abstehtiegeln 55 und 56, wobei die Möglichkeit besteht;
jeden einzelnen dieser Abstehtiegel getrennt <B>zu</B> benutzen und das Schmelzgut ein den ei.ri- zelnen Abstehtiegeln zu gleicher Zeit ver- ;schiedenen Behandlungen zu unterwerfen.
Nach den Feg: 6 und 7 ist der, Ein- schmelzofenteil ebenfalls als Rinnenofen mit offener iSchmelzrinne ausgebildet, uthd zwar' besteht er aus einexn Tiegel 61;
der ,Schmelz- rinne 62 und den zwei Herden 63 und 64 sowie dem Transformatorkern <B>65.</B> Jeder der beiden Herde ist durch einen 1Kamas 66 und 67 mit je einem Absteltiegel .68 und 69 ver bunden.
Dien Kanäle Bind in üblicher Weise durch einenRTI ID="0004.0245" WI="12" HE="4" LX="1313" LY="2249"> Stopfern 70 mittels der Stangen , 71 im Herdraum 63 bezw. 64 regelbar und vnrschlie.ssba,r. Die Kanäle sind ebenso, wie die Abstehtiegel aus ;
Stahl hergestellt. Jeder der Abstehrtiegel besitzt ferner ein 72 zuma. Vergiessen des S.chmelzg-utes.
Die Induktionsspule 73 des Eins:chmelz- tiegels befindet sich innerhalb der offenen Schmelzrinne. Der Tiegel selbst besteht ent weder aus einem keramischen :Stoff oder aus Stahl, wobei. im letzteren Falle :die Tie:
gel- wa.ndung so dünn bemessen ist, dass bei .der benutzten Stromfrequenz auch noeh eine aus reichende B@adbewebg-ung erzeugt wird.
Die beiden Abstehtiegel bestehen aus 3'tahl und haben eine solche Wandstärke, d,ass,ein.e Ba,d- bewegttngdurch :d:ie Induktionsspule, 74 n.ichr. erzeugt werden kann, :da. die Eiindringtiefe der induzierten Ströme nicht über die Wand dicke hinausgehen kann,.
,Sowohl die -Spulen d:em Einschmelztie,glel als auch die Spulen :der Abstelitegel aller beschriebenen Ausfüh@runigabenspiele können wassergekühlt sein.
Die W.imkungsweise dies erfindungsge mässen Ofens ist die folgende: Das Schmelzgut, beispielsweise Nagnesium oder eine Magnesiumlegierung, wird in den Einschmelztiegel eingebracht und einge schmolzen, biss die Temperatur .etwa 650 C erreicht, je nach der Art :der Legierung.
Um die ;Schmelze von Oxyden und sonstigen nichtmetallenen Verun;reinigungen zu reini gen, kann es erforderlich :sein, das geschmol- zene Gut kräftig mit Salzen zu duroh- mischen, was dann meist bei einer Tempera tur von etwa 730 bis <B>76,01</B> C erfolgt.
Nach dem das Schmelzbgnit auf liesse Weise in dem Einschmelztiegel behandelt worden ist, wird es nach Öffnen des @Stopfenss des Vembin- dunggska=n;a.ls in den Abs tehtiegel übergeleitet, wozu je :nach der Bauart,de,s Ofens:
auch ein Kippen dies Ofens angewandt werden kann, um einen möglichst grossen Teil ,der Schmelz- menge in dien Abstehtiegel überzuführen. In :dem letzteren erfolgt dann aus metallurgi- sehen :Gründen ein Überhitzen bei völliger Ruhe des S hmelzgutes bis auf 850 bis 900 C.
Die Schmelze wird denn abgekühlt biss zu einer Giesstempera-twr von, etwa 720 bis 770 C und kanndünn anschliessend auf eine geeügnete Weise vergossen werden.
Zum Vergzess:en kann man entweder ein Abstich- loch des Ahstehtiegels benutzen, oder dureh Kippen des gesamten Ofens das Gut durch eine Giessschnauze vergiessen oder durch Schöpfen aus dem Abstehtiegel.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrischer Schmelzofen für Magnesium und Magnesium egiemungen mit einem Ein:schmelztiegel mit Induktionsheizung wund einem Abstehtiegel, da@durclh gekennzeichnet, dass die beiden Tiegel .durch im Betrieb von aussen regelbare und verschliessbare Kanäle verbunden ,sind, und dass ferner der Ein- seIlmelztiegel so ausgebildet isrt, dass im Schmelzgut Ströme in,dluzaiert werden, di@e eine Bad:bewegu:ng erzeugen, während Ader Abstehtiegel eine induktive Heizeinrichtung besitzt, die ,nur in der Tie@gelwand induzierte Ströme entstehen lä.sst, so dass das Erhitzen des (Schmelzgutes nur durch Wärmeleitung von der Tiegelwand erfolgt und keine Bad bewegung erzeugt wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Ofen nach Parten:ta@nspruoh, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsehmelzofen@teil als Rinnenofen mit offener Rinne ausgebildet ist. 2. Ofen nach Patentainspruch, dad!urch gekennzeichnet, dass der Einschmelzofenteil als kernlosem Induktionsüfen ausgebildet ist. 3.Ofen nach Patentanäprueh und Unrber- anspruch 2, da@durch gekennzeichnet, dass der Tiegel des Einschmelzofenteils in seinem untern Teil :aus ke@ramiechem .Stoff, :im obern aus Stahl besteht. 4.Ofen nach Patenita.nspruoh, dadurch gekennzeichnet, dass im Ahstehofencteileine von Ader Induktionsspule unabhängige Strah- lun;gsheaizun;g durch elektrisscha Widerstands- heizkörper im Ilercldleckel vorgesehen ist. 5.Ofen nach Paten@ta.nspruch, \dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskanal beider Ofenteile durch einen im Einschmelz- tiegel eingeführten Stopfen verschliessbar ist. $. Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Heizungen beider Ofenrteile umabhängig voneinander schaltbar und ;regelbax sind.7. Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er mit Drehzapfen etwa in der Ofenmitte und mit ausserhalb des Ofens angeordneten Drehzapfen versehen ist.@8. Ofen wach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .der Einschmelztiegel aus keramischem Material wund der Verbin dungskanal zum Abstehtiagel aus Stahl be- steht. 9.Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle des Absteh- tiegels tiefer liegt als die das Einschmelz- tiegels. 10.Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere unabhängig von, einander benutzbare Abstehtie@gel vorgesehen sind. 11.Ofen nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschmelzofenbeil mit offener Schmelz rinne ausgebildet ist und zwei ,Herdräume besitzt,deren jeder mit einem oder mehreren Abstehtiegeln verbunden not, die einzeln un abhängig voneinander benutzbar sind'. 12.Ofen nach Patentanepruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Induk- tionsspulen der Einschmelz- und Abeteh- tiegel eine kupferne Abschärmung vorgesehen ist. 13.Ofen nach Patenrfaansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass An eh1ge zum Begren- zen der Ofenkipplage beim übergiessen des Schmelzgutes aus dem Einochmelztiegel in den Ahstehtiegel varghsind. 1.4.Ofen .nach Patentanspruch, h gekennzeiiehnet, dass die Achsen der Ein- schmelz- und Abstehtiegel unter einem Win kel zueinander und zu einer lotrechten Ofen achse stehen,, 15. Ofen nach Potenteme;prrwh, daduroh gekennzeichnet, dass am Esschmelz- und, Abstehtiegel verschliessbare Giessschnauzen vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE224499X | 1941-04-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH224499A true CH224499A (de) | 1942-11-30 |
Family
ID=5856248
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH224499D CH224499A (de) | 1941-04-04 | 1942-03-13 | Elektrischer Ofen zum Schmelzen von Magnesium und Magnesiumlegierungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH224499A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2494501A (en) * | 1946-05-03 | 1950-01-10 | Scovill Manufacturing Co | Submerged resistor induction furnace |
| US2538979A (en) * | 1941-08-19 | 1951-01-23 | Applic Electro Thermiques Soc | Induction furnace |
| US2691689A (en) * | 1948-01-12 | 1954-10-12 | Saint Gobain | Glass tank furnace and method of operating the same |
-
1942
- 1942-03-13 CH CH224499D patent/CH224499A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2538979A (en) * | 1941-08-19 | 1951-01-23 | Applic Electro Thermiques Soc | Induction furnace |
| US2494501A (en) * | 1946-05-03 | 1950-01-10 | Scovill Manufacturing Co | Submerged resistor induction furnace |
| US2691689A (en) * | 1948-01-12 | 1954-10-12 | Saint Gobain | Glass tank furnace and method of operating the same |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3876638T2 (de) | Verfahren und anlage zum schmelzen und stranggiessen von metallen. | |
| EP0786531B1 (de) | Verfahren zum Umschmelzen von Metallen zu einem Strang sowie Vorrichtung dafür | |
| DE3618531C2 (de) | ||
| WO2000048770A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von gussteilen aus aluminium- und magnesiumlegierungen | |
| DE2065105C3 (de) | Metallurgischer Ofen | |
| EP0180741A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Halten oder Erhöhen der Temperatur einer Metallschmelze | |
| DE1508893B1 (de) | Schmelzverfahren zur Herstellung von Gussbloecken mittels Abschmelzelektroden | |
| DE10256513A1 (de) | Verfahren zum Schmelzen eines Metalles und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| CH224499A (de) | Elektrischer Ofen zum Schmelzen von Magnesium und Magnesiumlegierungen. | |
| DE1758696B1 (de) | Umlaufentgasungsverfahren fuer Stahlschmelzen und Vorrichtung hierzu | |
| DE1960283A1 (de) | Vakuumentgasungsvorrichtung fuer die Verwendung beim Stranggiessen von Metallen und Verfahren zum Stranggiessen von schmelzfluessigem Metall,waehrend es einer Vakuumentgasung unterworfen ist | |
| DE760593C (de) | Elektrischer Induktions-Schmelzofen fuer Magnesium und seine Legierungen | |
| DE945780C (de) | Induktionsofen zum Schmelzen von Magnesium und seinen Legierungen | |
| DE2024349A1 (de) | Schmelzverfahren mit abschmelzender Elektrode | |
| DE2147548A1 (de) | Verfahren zum Feinen und Gießen von Stahl sowie eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2718293C2 (de) | ||
| EP0167037A1 (de) | Badelektrode zu Pfannenofen | |
| DE752170C (de) | Elektrischer Schmelzofen fuer Leichtmetalle | |
| DE937137C (de) | Vorrichtung zum schmelzfluessigen UEberziehen von Gegenstaenden aus Eisen oder Stahl mit Zink oder Aluminium | |
| DE3041741C2 (de) | Induktionsrinnenofen | |
| DE630919C (de) | Induktionsofen ohne Eisenkern | |
| DE2135289A1 (de) | ||
| CH226112A (de) | Niederfrequenzinduktionsofen. | |
| DE804227C (de) | Angussvorrichtung fuer Maschinenteile, insbesondere Lagerstuetzschalen | |
| DE2217377C3 (de) | Steuerbare Absticheinrichtung für Salzbadschmelzöfen |