CH224588A - Heisswasserkessel mit Sägemehl- oder Torffeuerung. - Google Patents

Heisswasserkessel mit Sägemehl- oder Torffeuerung.

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CH224588A
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Carlo Frizzoni Gian
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Carlo Frizzoni Gian
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      Iieisswasserhessel    mit Sägemehl- oder Torffeuerung.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein sogenannter Heisswasserkessel, wel  cher dazu dienen soll, mit. Sägemehl oder  Torf oder mit einem Gemisch von beiden als  Brennstoff Heisswasser, z. B. für     Wasch-          oder    Heizzwecke,     unter    Vermeidung unnöti  ger Wärmeverluste, auf möglichst wirt  schaftlichem Wege zu erzeugen.  



  Die Zeichnung zeigt von einer beispiels  weisen Ausführungsform einen Vertikal  schnitt     (Fig.    1), einen Querschnitt     (Fig.    3),  eine Aussenansicht     (Fig.    2) und den "innern  Zylinder" oder beweglichen Teil     (Fig.    4  und     Fig.    1, Z). Der gezeichnete Heisswasser  kessel besitzt zwei Hauptteile, einen festen  Teil     (Fig.    1, 2) mit Wassermantel (TV),  Wassereinlauf<I>(WE),</I> Wasserauslauf<I>(WA),</I>  Türe     (l   <B>)</B><I>,</I> Kamin (R) und Isolation<I>(J),</I> und  einen beweglichen Teil     (Fig.    4,     Fig.    1, Z).

    Der innere oder Füllzylinder als beweg  licher Teil des Kessels ist. ein an sieh be  kannter Sägemehl- oder Torfofen. Er ist  auswechselbar gebaut, um die Möglichkeit  zu. geben, durch zwei gleiche Füllzylinder    die praktisch konstante     Aufheizung    der  Wasseranlage zu gewährleisten, indem auf  diese Weise die Zeit der Wiederauffüllung  eines Ofens mit Brennstoff für die Heiz  anlage nicht in Betracht fällt.  



  Der Füllzylinder besitzt in     Abweiehung     zum normalen     Sägemehlofen    am Boden     einen     Schieber     (Fig.    4,     S').    Zwecks Auffüllung  mit Brennstoff wird der Zylinder auf eine  Unterlage gestellt (Kiste oder dergleichen),  Schieber und Deckel     (Fig.    4, D) entfernt,  ein Stab von 4 cm     fö    von oben in die Boden  öffnung     (Fig.    4, Ö) eingesetzt und der  Zylinder mit Sägemehl, Torf oder einem Ge  misch von beiden     bis    zum     obern    Rande fest  gestopft.

   Der Stab wird sodann entfernt,  worauf das Luftkamin     (Fig.    1, L) entsteht.  Darauf wird der gefüllte Zylinder unter  Benützung des Handgriffes. in die Heiz  anlage eingeführt, der von zwei Halter  nieten abnehmbare Handgriff abgenommen,  die Türe     (Fig.    3, T) geschlossen und der  Brennstoff durch die Aschenschublade       (Fig.    1, A) mit etwas Holzwolle bei ge-           schlossener    Türe entzündet. Zur     Zugluft-          regulierung    dient die Aschenschublade.

    Nach     Abbrand    der Füllung wird bei offener  Türe der Schieber eingesetzt,     mittelst    des  Handgriffes der Zylinder aus dem Ofenent  fernt und der Deckel aufgesetzt. Wird     Wei-          terheizen        notwendig,    so wird Zylinder Nr. 2  auf gleiche Weise bedient.  



  Der feste Teil (Fis. 1, 2, 3) besteht. aus  einem auf die ganze Höhe sich erstreckenden  Wassermantel, der auf der Türfront eine       entsprechende    Aussparung freilässt     (Fig.3)     und auf der Rückseite durch den Rauch  abzug (Fis. 2 und 3, R) und den Wasser  einlauf (Fis. 2,     1VE)        unterbrochen,    ist.

   Er  ist     zylindrisch    in einem bestimmten Abstand  um den beweglichen Teil angeordnet und  verläuft vom obern Ofenrande an kegelför  mig nach oben gegen den Wasserablauf  (Fis. 1,     TVA),    so     da.ss    über dem Zylinder  eine Art Kegelkappe entsteht, deren innerer  Hohlraum den nötigen Platz zur Verbren  nung der Gase einerseits, und     deren,    innere  Wandung die nötige Heizfläche anderseits  liefert. Der Rauchabzug ist auf halber Höhe  des zylindrischen Teils des     Wassermantels     angebracht, um ein Zurückschlagen der am  obern Ofenrande sich entzündenden Gase zu       gestatten    und so die innere Wandung des  Wassermantels möglichst weitgehend als  Heizfläche zu benutzen.

   Die Aschenschub  lade dient. zur Aufnahme der Asche und zur  Regulierung der Zugluft. Am Wasserman-         tel    ist ein Entleerungshahn auf Höhe der  Bodenplatte rechts der Türe angebracht. Die  ganze Heizanlage     ist        vollstiindig    isoliert  (Fis. 1, J). Der Ablauf des Heisswassers  führt in     geschlossenem    Kreislauf je nach  Bedarf zum     Heizkörper    oder zum Heiss  wasserboiler     resp.    Heisswasserspeicher.  



  Die Heizanlage ist so gebaut, dass sie  wahlweise in     verschiedenen    Dimensionen  ausgeführt werden kann, wobei bei schweren       Konstruktionen    die Art der Einführung des  beweglichen Teils dieser angepasst werden  kann. Die Anlage kann mit andern gleicher  Art nach bekannten Prinzipien in Batterie  form verbunden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heisswasserkessel mit Sägemehl- oder Torffeuerung, gekennzeichnet durch einen Wasserbehälter, der als zylindrisch um die Heizanlage angelegter, einziger, zusammen- hängender Wassermantel in der Form eines Hohlzylinders mit nach oben abschliessen dem Hohlkegel ausgebildet ist, wobei das Rauchabzugloch auf wenigstens annähernd halber Höhe des Ofens im Wassermantel an gebracht ist, sowie dadurch,
    dass die Hei zungsanlage zwecks Auswechslung leicht seitlich in den Wasserbehälter ein- bezw. aus ilizn ausgebaut werden kann.
CH224588D 1942-08-19 1942-08-19 Heisswasserkessel mit Sägemehl- oder Torffeuerung. CH224588A (de)

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CH224588D CH224588A (de) 1942-08-19 1942-08-19 Heisswasserkessel mit Sägemehl- oder Torffeuerung.

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