CH224606A - Pissoiranlage und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Pissoiranlage und Verfahren zur Herstellung derselben.

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CH224606A
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CH
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urinal
wall plate
concrete
bowl
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Inventor
Ing. Aktiengesellschaft F. Ernst
Original Assignee
Ernst F Ing Ag
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D13/00Urinals ; Means for connecting the urinal to the flushing pipe and the wastepipe; Splashing shields for urinals

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description


  Pissoiranlage und Verfahren zur Herstellung derselben.    Bei Herstellung von Pissoiranlagen kamen  fertige Pissoirschalen zur Verwendung, wel  che in den Boden der zu erstellenden Pissoir  anlage     eingebettet    wurden. Je nach den     ört-          lichen    Raumverhältnissen und der beabsich  tigten Grösse der Pissoiranlage waren hierbei  verschiedene Grössen und Formen der Pissoir  schale nötig, was die Herstellung und Lager  haltung verschiedenartiger Pissoirschalen  notwendig machte. Die fertigen Pissoir  schalen und die Wandplatte wurden dabei  durch Mörtel miteinander verbunden, so dass  sich Mörtelfugen bildeten.

   Bei     Lagerungs-          verziehungen    bildeten sich in den Fugen  leicht Risse, so dass der Urin in diese ein  dringen und sich festsetzen konnte, was aus  hygienischen Gründen unerwünscht ist.  



  Die     Erfindung    sucht diese Nachteile zu  beseitigen.  



  Gemäss der Erfindung, welche eine Pis  soiranlage mit Piss oirschale und Wandplatte  betrifft, besteht die Pissoirschale teilweise  aus Beton und die Wandplatte stützt sich auf  derselben ab. Die Stossfuge zwischen Pissoir-    schale und Wandplatte weist einen von der  Vorderseite nach hinten ansteigenden Teil  auf, um das Durchdringen von Urin hint  anzuhalten.  



  Eine solche Pissoiranlage stellt man her,  indem man am Ort der     Verwendung        die     Pissoirschale teilweise aus Beton bildet.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel der Pissoiranlage im Schnitt dargestellt.  Die dargestellte Pissoiranlage weist eine  in der Bodenvertiefung 1' gebildete Pissoir  schale 8 aus Beton auf, mit     eingebetteter     Grundforms chale 2 aus Metall, Steingut etc.  und     mit    eingesetztem Siphon 3, welch letz  terer in     bekannter        Weise    an die vorhandene       Kanalisation    3' angeschlossen ist.

   Der Beton  teil der     Pissoirschale,    in welchem der Siphon  eingesetzt und     festgehalten        ist,        isst    mit dem       hintern    Ende 7 der     Pis.soirwand,    an welchem  die Wandplatte 4 anliegt, aus     einem        StUck          gebildet.    Die     Wandplatte    4     ruht    mit ihrem  untern Rand auf dem     hintern    Rand der       Formschale    2 und auf -dem     hintern    Rand 8'  des Betonteils der     Pissoirschale    auf.

   Der Pass-      sitz 5 ist durch den nach unten gerichteten  Ansatz 5' der Wandplatte nach vorn über  deckt. Die Wandplatte 4 weist unten geben  die     Vorderseite    noch eine keilförmige Ab  setzung 6, in welche der Teil 8' der Schale  eingreift, auf, so dass die Stossfuge zwischen  Schale und Wandplatte in gebrochener Linie  verläuft und einen von der Vorderseite nach  hinten ansteigenden Teil aufweist, um das  Eindringen von Urin     hintanzuhalten.     



  Die beschriebene Pissoiranlage wird bei  spielsweise in folgender Weise hergestellt:  Am     Ort    der     Verwendung        stellt    man die  Pissoirschale her, indem man in die Boden  versenkung 1' etwas Beton einfüllt und dar  auf die Grundformschale 2 sowie den Siphon  3 einsetzt. Die Wandplatte 4 wird alsdann so  angeordnet, dass deren     Hinterteil    auf der  Grundformplatte 2 sitzt. Erneut wird Beton       zugesetzt    und die Einbuchtung 9 der Pissoir  schale durch Verstreichen geformt. In den  Raum hinter der Wandplatte 4 wird eben  falls Beton geschüttet, der sich mit dem vor  her     angebrachten,    neben respektive unter der  Grundformschale befindlichen Beton bindet  und den Wandteil 7 bildet.

   Die Wandplatte  4 wird dadurch mit der Pissoirschale 8 direkt,  ohne besonderen Mörtel verbunden.  



  Die Herstellung der Pissoirsahale 8 und  des Wandteils 7 sowie die Anordnung der       Wandplatte    4     könnten    selbstverständlich auch  in einer andern als im vorangehenden Bei  spiel angegebenen Reihenfolge stattfinden.  



  Der verwendete Beton enthält zweck  mässig feinkörnigen Sand und soll säure- und  bruchfest sein. Wo grosser Bodendruck es er  heischt, kann man bei der Herstellung der  Pissoirschale Eisenarmierungen einlegen.  



  Als Beton kann man     irgendeine    geeignete  Zement-Mörtelmischung verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Pissoiranlage mit Pissoirschale und Wandplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die Pissoirschale teilweise aus Beton besteht, und dass sich auf ihr die Wandplatte abstützt, wobei die Stossfuge zwischen Pissoirschale und Wandplatte einen von der Vorderseite nach hinten ansteigenden Teil aufweist, um das Eindringen von Urin hintanzuhalten. II. Verfahren zur Herstellung der Pis soiranlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man den Betonteil der Pissoirschale am Ort der Verwendung bildet. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Pissoiranlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Pissoir- schale (8) mit einer eingebetteten Formschale (2) versehen ist. 2. Pissoiranlage nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Pissoirschale einen in den Beton eingesetzten und durch dien festgelegten Siphon (3) aufweist. 3. Pissoiranlage nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stossstelle der (8) und Wandplatte (4) in gebroche ner Linie verläuft. 4.
    Pissoiranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass sich die Wandplatte (4) mit ihrem untern Teil auf der Formschale (2) stützt. 5. Pissoiranlage nach Patentanspruch I und Unteransprüehen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sitz (5) der Wand platte (4) auf der Formschale (2) durch einen nach unten gerichteten Ansatz (5') der Wandplatte nach vorn überdeckt ist.
    6. Pissoiranlage nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass die Pis@soirsahale (8) armiert ist. 7. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man die Wand platte (4) auf einen nicht aus Beton ber stehendem Teil (2) der Schale aufstellt und festlegt.
CH224606D 1942-01-24 1942-01-24 Pissoiranlage und Verfahren zur Herstellung derselben. CH224606A (de)

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