CH225015A - Maschine zum Schleifen von Gerade- und Schrägzahnflanken nach dem mittels Rollkörper und Rollbänder erfolgenden Abwälzverfahren, wobei die Mantelfläche des Rollkörpers kreisbogenförmig bezw. kreisförmig ist. - Google Patents

Maschine zum Schleifen von Gerade- und Schrägzahnflanken nach dem mittels Rollkörper und Rollbänder erfolgenden Abwälzverfahren, wobei die Mantelfläche des Rollkörpers kreisbogenförmig bezw. kreisförmig ist.

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CH225015A
CH225015A CH225015DA CH225015A CH 225015 A CH225015 A CH 225015A CH 225015D A CH225015D A CH 225015DA CH 225015 A CH225015 A CH 225015A
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H Schuette Alfred
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H Schuette Alfred
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F5/00Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
    • B23F5/02Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by grinding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Maschine zum Schleifen von Gerade- und Schrägzahnflanken nach dem mittels  Rollkörper und Rollbänder erfolgenden Abwälzverfahren, wobei die Mantelfläche  des Rollkörpers kreisbogenförmig bezw. kreisförmig ist.    Das     Schleifen    der Flanken von Gerade  zahn- und Schrägzahn-Stirnrädern oder ähn  lichen Teilen nach dem Abwälzverfahren  unter     Anwendung    von Rollkörpern und     Roll-          bändern    geschieht nach bekannten Vorschlä  gen so, dass die     Wälzbewegung    des Werk  stückes durch einen Schlitten vermittelt     wird,     auf dem eine Achse drehbar ist, die sowohl  das Werkstück wie den diesem grössenmässig  angepassten Rollkörper trägt.

   Bei einem  Rollkörper von kleinerem Durchmesser ist  die Mantelfläche desselben nicht kreisbogen  förmig, sondern kreisförmig. Die Mantel  fläche des Rollkörpers, mit welcher zwei  dünne Stahlbänder (Rollbänder) verbunden  sind, deren freie Enden von zwei Stützen  (Rollbandständern) derart gehalten werden,  dass die Stahlbänder unter kräftiger Span  nung stehen, rollt sich bei der nacheinander  hin und her in Richtung der Bandlängen vor  sich gehenden Schlittenbewegung an den  Bandflächen ab. Hierdurch bearbeiten    Schleifscheiben die Zahnflanken des Werk  stückes so, dass sie einen evolventenförmigen  Verlauf nehmen.  



  Nun ist es häufig erwünscht, den Zahn  flanken sowohl an Gerade- wie an Schräg  zähnen von Zahnrädern und dergleichen  Werkstücken einen von der Evolvente abwei  chenden Verlauf zu erteilen. An solchen  hochbelasteten Werkstücken treten nämlich  infolge starker Biegungsbeanspruchungen  Verformungen auf, welche das Zahnprofil  aus seiner der Evolvente entsprechenden  Lage herausbringen. Diese Verformung  führt dann zu stossweisen Eingriffen und  einer besonders starken Abnutzung des Zahn  kopfes, der man durch     Zurückverlegung    des  Zahnkopfprofils zu begegnen sucht.  



  Um solche von der Evolvente abwei  chende Zahnkopfprofile zu erzielen, kann  man bei der     Herstellung    geschliffener       Zahnflanken    an     Stirnrädern    mit Gerade  und Schrägzähnen zwar     Profilschleifscheiben         oder sogenannte Läppräder anwenden. Aber  diese Mittel haben gewisse Nachteile und  man hat daher bei den bevorzugten, sich der  Anwendung von Rollbändern und Rollbögen  als Wälzorgane bedienenden Schleifmaschi  nen für Geradezahnflanken dem Rollbogen  stellenweise eine von der Kreisform abwei  chende Ausbildung erteilt.

   Der an den     Roll-          bändern    sich abwälzende Rollbogen und das  mit ihm gekuppelte Werkstück wurde auf  diese Weise mit verschieden grossen Halb  messern, demnach auch verschieden schnell  angetrieben     und    so die gewünschte Abwand  lung des Zahnprofils von der Evolvente er  zielt. Aber infolge der starren Verbindung  zwischen Rollbogen und Werkstück durch  die beide Teile tragende Welle liessen sich,  wie schon vorerwähnt, auf diese Weise nur  Geradzähne am Werkstück schleifen.  



  Die Erfindung betrifft eine Maschine  zum Schleifen von Gerade- und Schrägzahn  flanken nach dem     mittels    Rollkörper und  Rollbänder erfolgenden Abwälzverfahren,  wobei die Mantelfläche des Rollkörpers kreis  bogenförmig bezw. kreisförmig ist. Die Er  findung besteht darin, dass behufs Erzielung  von Profilabweichungen den Rollbändern  während des Schleifens eine Zusatzbewegung  und hiermit dem     Rollkörper    samt dem  Werkstück eine zusätzliche Drehung erteilt  wird.  



  Zur Erzeugung der     Zusatzbewegung     kann zweckmässig eine verstell- und auswech  selbare Kurve vorgesehen sein, die entweder  am Wälzschlitten oder an dessem Antrieb  angeordnet ist, wobei die     Zusatzbewegung     durch mit der Kurve zusammenarbeitende  Mittel auf die beweglich, z. B. schwenkbar,  angeordneten Rollbandhalter übertragen wird.  



  Zwar     ist    es an sich bekannt, den     Roll-          bandstützen    und hiermit auch den     Rollbän-          dern    vermittels einer     Hebelübertragung    eine  praktisch gleichmässige, zum Wälzschlitten  gegenläufige Bewegung zu erteilen.

   Das ge  schieht bei den bereits     bekannt    gewordenen  Vorschlägen dieser Art jedoch nicht zum  Zwecke der Erzielung von Profilabweichun  gen von der Evolventenform der Zahnflanken    am zu bearbeitenden Werkstück,     sondern     zum Zweck, bei einem für das mit     normaler     Evolventenverzahnung zu schleifende Zahn  rad zu grossen; zylindrischen Rollbogen, die  Wirkung eines kleineren     Rollbogens    herbei  zuführen, also zur Lösung einer von dem  Ziel vorliegender Erfindung wesentlich an  dern Aufgabenstellung.  



  Eine beispielsweise     Ausführungsform    des  Erfindungsgegenstandes zeigt in schaubild  licher Darstellung die beiliegende Zeichnung.  



  Bei der dargestellten     Maschine    ist als  Werkstück ein     schrägverzahntes        Stirnrad    an  genommen worden, wobei die Bewegungsrich  tung des Schleifwerkzeuges, wie durch ein  gezeichneten Doppelpfeil     p$    angedeutet, um  den Schrägungswinkel des Werkstückes zur  Werkstückachse geschwenkt vorgesehen ist.  



  Das zu schleifende Zahnrad 1 sitzt fest  auf der Welle 2, welche am gegenüberliegen  den Ende den Rollbogen 3 mit     kreissektor-          förmiger    Mantelfläche ebenfalls mit der  Welle fest verbunden trägt. Das Zahnrad 1;  die Welle 2 und der     Rollkörper    3 sind auf  dem Wälzschlitten 4 drehbar gelagert. Die  Mantelfläche des Rollkörpers ist hier kreis  bogenförmig, der     Rollkörper    ist also hier ein  Rollbogen: Die Mantelfläche könnte aber  auch kreisförmig sein.

   Der     Wälzschlitten    er  hält durch einen nicht dargestellten     Antrieb     eine wie durch Doppelpfeil p angedeutete  Hin- und     Her-(Wälz)-bewegung.    Ferner     ist     von der Andeutung einer ebenfalls auf dem       Wälzschlitten    anzubringenden Teileinrich  tung; durch welche die Lücken des Zahn  rades nacheinander in Schleifstellung ge  bracht werden, Abstand genommen worden:  Infolge der Wälzbewegung des Schlittens 4  wird der Rollbogen an den straff gespann  ten Rollbändern 5, die den Rollbogen mit den  beiden     Rollbandhaltern    6 verbinden, abge  wälzt und übermittelt diese     Wälzbewegung     über die Welle 2 dem Zahnrad 1.  



  Das Schleifen der Zahnflanken geschieht  nun derart, dass während der     Wälzbewegung     des Schlittens 4 das mit     hoher        Drehzahl    um  laufende Schleifwerkzeug     in    der angedeu  teten Richtung     p'    die Zahnlücke durchwan-      Das Anpressen der Rolle 20 an die Kurve 21  wird durch eine am festen Ständer 8 abgestützte  Schraubenfeder 23 vermittelt, welche gegen  einen Bundring 15a der verzahnten Stange  15 drückt.

   Bei den Bewegungen des     Wälz-          schlittens    4 wird durch die in der gewünsch  ten Form gestaltete Kurve 21, über die Ge  triebeteile 20 bis 11, der Rahmen 10     bis    6 um  die Bolzen 7 hin und her geschwenkt, an wel  chen Bewegungen auch die Rollbänder teil  nehmen. Der     Rollbogen    3, welcher sich bei  den Bewegungen des Wälzschlittens 4 an den  Rollbändern 5 abwälzt, erfährt somit neben  der ihm durch die Rollbänder erteilten Ei  genbewegung noch eine zusätzliche Drehung  und damit das Zahnprofil die gewünschte,  von der Evolventenform abweichende For  mung.  



  Die Kurve 21 ist zweckmässig auf dem  Wälzschlitten 4 verstellbar bezw. gegen an  dere, den jeweiligen Erfordernissen ange  passte Kurven auswechselbar angeordnet, um  jeweils die gewünschte Sonderform der zu  schleifenden Zahnflanken zu bestimmen. Bei  der dargestellten Maschine ist, wie erwähnt,  die Werkstückachse nicht parallel zur Vor  schubbewegung, aber auch wenn die Ma  schine Geradezahn - Stirnräder bearbeiten  würde und die Werkstückachse parallel zur  Bahn der Vorschubbewegung liegt, würde,  wie beim Schleifen von Schrägzahn-Stirn  rädern, die Flankenformänderung in dersel  ben Weise mittels einer Verschiebung der  Rollbänder 5 durch die am Wälzschlitten 4  angeordnete Kurve erzielt.  



  Bei einer Schrägverzahnung, die man sich  als lamellenartige, um den Schrägungswinkel  versetzte Geradverzahnung vorstellen kann,  verlaufen die Zahnflanken schraubenförmig.  Beim Schleifen dieser schraubenförmigen  Zahnflanken erfolgt die Bewegung des  Schleifwerkzeuges 31 in Richtung einer an  die Schraublinie auf dem Abwälzzylinder ge  legten, dem Schrägungswinkel entsprechen  den Tangente.

   Der Weg des Wälzschlittens  4, im Bild durch Doppelpfeil p gekennzeich  net, muss aus diesem Grunde grösser sein, als  für das Schleifen der Zahnflanken einer Ge-    radverzahnung notwendig wäre, da durch die  schräge Bewegungsrichtung des     Schleifwerk-          zeuges    in bezug zur Werkstückachse das  Schleifwerkzeug nicht in der Mitte des     Wä1z-          schlittenweges    bleibt, sondern sich in Abhän  gigkeit der     Bewegungsrichtung    des     Schleif-          werkzeuges    dem einen oder dem andern Ende  des Wälzschlittenweges nähert.  



  Um aber das, wie vorher beschrieben, ab  zuwandelnde Zahnprofil, das von der auf  dem Wälzschlitten 4     angebrachten    Kurve er  zeugt wird, in jeder     Stellung    des     Schleif-          werkzeuges    symmetrisch zur Zahnlücken  mitte zu erhalten, muss die Kurve 21 bezw.  als Relativbewegung hierzu die Rolle 20 in  eine jeweilige, diese Symmetrielage erzeu  gende Stellung in bezug zum     Wälzschlitten-          weg    gebracht werden.

   Diese     Einstellung    wird  zweckmässig mittels einer     Gleitbahn    vorge  nommen, deren Schräglage der des Schleif  werkzeuges gegenüber der     Werkstückachse     entsprechen muss.  



  Im angeführten Beispiel wird diese Auf  gabe derart gelöst, dass eine Verschiebung  der Rolle vorgenommen wird, zu der die  nachstehend erläuterte Einrichtung dient. Die  Rolle 20, die, wie schon beschrieben, über  der Stange 19 und dem Büchsenrad 18 im  Hilfsschlitten 22 gelagert ist, wird an der  am Wälzschlitten 4 befestigten Kurve 21  verschoben, und zwar erfolgt die Verschie  bung innerhalb des     Wälzschlittenweges.    Die  Bewegungsrichtung der Rolle ist der     Wälz-          schlittenbewegung    gleich gelagert und wird  durch den Hilfsschlitten 22 übermittelt. Der  Hilfsschlitten 22 ist durch den Bolzen 24  über den Gleitstein 25 mit dem Schlitten 27  verbunden, wobei der Gleitstein sich in der  schwenkbaren Gleitbahn 26 führt.  



  Wird- nun der Schlitten 27 in der durch  Doppelpfeil     p'    angedeuteten Richtung, also  parallel zur     Werkstückachse    2, verschoben, so  bewegt sich die auf dem Schlitten befestigte  drehbare Gleitbahn 26 ebenfalls in der an  gedeuteten     Richtung        p'.    Befindet sich hier  bei die drehbare Gleitbahn in einer Schräg  lage, das heisst von einer der Bewegungsrich  tung des     Schlittens    27 abweichenden Lage, so      dert und gleichzeitig infolge der     Wälzbewe-          gung    beide Flanken der Zahnlücke     evolven-          tenförmig    bearbeitet.

   Nach Bearbeitung  einer Zahnlücke teilt die schon erwähnte  Teileinrichtung das Rad um eine Zahnlücke  weiter, so dass jetzt die Zahnflanken dieser  Lücke geschliffen werden. Auf diese Art  wird Zahn für Zahn weiter     geteilt,    bis alle  Zahnlücken bearbeitet sind. Hierbei kann die  Weiterteilung des Rades nach einmaligem  Durchlauf der Zahnlücke, wie auch nach  einem Hin- und Hergang erfolgen.  



  Auch kann die Teilung erfolgen, wenn  das Schleifwerkzeug vor oder hinter dem  Zahnrad ausläuft. Ist bei einer Umdrehung  des Zahnrades die notwendige Oberflächen  güte oder Zahnstärke nicht erreicht - in den  meisten Fällen ist bis zur Fertigstellung eine  mehrfache Umdrehung notwendig - wird  das Schleifwerkzeug zwecks weiterer Span  abnahme in Richtung des Zahnlückengrundes  beigestellt und die Arbeitsfolge wiederholt  sich, bis das Arbeitsstück     fertiggestellt    ist.  



  Wie schon beschrieben, verbinden die bei  den straff gespannten Rollbänder 5 den     Roll-          bogen    3 mit den beiden Rollbandhaltern 6;  letztere sind um den Bolzen 7 im ortsfesten  Ständer 8 schwenkbar gelagert.  



  Bei     bisher    bekannten Maschinen mit ver  stellbaren Rollbandhaltern, zwecks nach  spannbarer Befestigung der Rollbänder  bezw. zum Ausrichten des Rollbogens, blei  ben die Rollbandhalter während des Arbei  tens der Maschine festgestellt. Wenn die  Rollbandhalter feststünden, so würde, wenn  sich der Wälzschlitten 4 in horizontaler  Richtung, wie dies durch Doppelpfeil p an  gedeutet ist, hin und her bewegt, sich der  Rollbogen 3 an den Rollbändern 5 abwälzen  und das Schleifwerkzeug 31, welches eine  oder zwei geradflächige Zahnflanken einer  Zahnstange verkörpert, würde am Werkstück  1 normale, evolventenförmige Zahnflanken  erzeugen.  



  Die durch den Quersteg 9 mittels der  Bolzen 10 gelenkig miteinander verbundenen,  also einen um die Bolzen 7 schwingbaren  Rahmen bildenden beiden     Rollbandhalter    6,    erteilen bei ihrer     Schwingbewegung    den     Roll-          bändern    5 infolge des     Schwingungsbogens    an  ihren Befestigungspunkten     5a    kleine Senk  rechtbewegungen, was die Genauigkeit der  angestrebten Flankenform nur unwesentlich  beeinträchtigt. Überdies     könnte    diese Wir  kung durch bauliche Massnahmen genügend  aufgehoben oder völlig ausgeglichen werden:

    Der genannte Rahmen 6; 9; 10 erfährt  also während der     arbeitsmässigen    Querbewe  gung des     Wälzschlittens    4 durch     Ausschwen-          kung    um 7 eine Verschiebung;

   dadurch wird  über die Rollbänder 5     dem.        Rollbogen    3 eine  zusätzliche Bewegung erteilt, das heisst die  Zahnflanke des Werkgutes wird während  dieser Zeit einer von der     Evolvente    abwei  chenden Formänderung     unterworfen.    Der  Quersteg 9 und mit ihm der Rahmen 6, 9,  10 wird durch die am Steg festsitzende Mut  ter 11, welche auf der drehbaren Gewinde  spindel 12 geführt wird, verschoben, wenn  die Spindel 12 gedreht     wird.    Die     Gewinde-          Spindel    12 ruht in den beiden Lagern 13 des  festen Ständers 8;

   sie trägt am einen Ende  ein auf ihr festes     Zahnrad    14, welches durch  die oben und unten     verzahnte    Stange 15, die  mittels des Zahnrades 16 auf     und    ab bewegt  wird, seine Drehung erhält.  



  Das Zahnrad 16 sitzt fest auf     einer    Viel  keilwelle 17, auf der weiterhin ein Büchsen  zahnrad 18     längsverschiebbar    gelagert ist.  Dieses Büchsenzahnrad 18 wird von einer,  Stange 19 unterquert. Sie     ist    im     Bereich    des  Zahnrades 18 gezahnt ausgeführt und kämmt  mit der     Verzahnung    des Rades 18. Die  Stange 19 ist     beiderseits    ihrer gezahnten  Strecke längsverschiebbar in einem Hilfs  schlitten 22 gelagert.

   Ihr dem     Wälzschlitten     4     zugekehrtes    Ende läuft gabelartig     aus    und  in der Gabellücke     ist        eine    Rolle 20 um eine  vertikale Achse drehbar     gelagert:    Letztere  kann an der Laufbahn einer am     Wälz-          schlitten    4 befestigten     Kurve    21 entlang  laufen.

   Der Hilfsschlitten 22 dient     ferner     zur drehbaren     Lagerung    der     Vielkeilwelle        1'T     mit den sie besetzenden, gezahnten     Dreh-          teilen    16, 18; er kann auf nicht dargestellten  Führungen des Maschinengestelles gleiten.      wird bei Verschiebung des Schlittens der über  Gleitstein 25 und Bolzen 24 verbundene  Hilfsschlitten 22 eine Verschiebung in seiner  Gleitrichtung senkrecht zur Werkstückachse  ausführen, die über die beschriebenen Ele  mente der Rolle 20 vermittelt wird. Die Ver  schiebung des Hilfsschlittens wird um so grö  sser sein, je mehr die Richtung der Gleitbahn  26 von der Bewegungsrichtung des Schlit  tens 27 abweicht.  



  Der Schlitten 27 erhält seine Verschie  bung über die Mutter 29 durch die Gewinde  spindel 28. Der Antrieb der Gewindespindel  28 wird von dem nicht dargestellten Antrieb  für die Schleifwerkzeug-Längsbewegung der  art abgeleitet, dass die Verschiebung des  Schlittens 27 von dieser Längsbewegung in  Richtung und Grösse abhängig ist.  



  Wird die Gleitbahn 26, entsprechend dem  Schraubensteigungswinkel des zu schleifen  den Stirnrades, schräg zur Werkstückachse  2 eingestellt, so muss die Rolle 20 mittels des  Hilfsschlittens 22 stets eine der jeweiligen  Stellung des Schleifwerkzeuges entsprechende  veränderte Lage zur Kurve 21 einnehmen,  das heisst die Zahnflanke wird in jeder     ach-          sialen    Zone den gleichen angestrebten Schliff  erhalten. Werden Geradezahn-Stirnräder ge  schliffen, so     ist    die Gleitbahn 26 auf 0 Grad,  also parallel zur Achse 2 einzustellen, oder  der Antrieb des Schlittens 27 wird von dem  Antrieb für die Längsbewegung des     Schleif-          werkzeuges    abgekuppelt.  



  Gegenüber den bisherigen Herstellungs  methoden von Sonderzahnflanken werden  mit der dargestellten Maschine beachtliche  Fortschritte erzielt und neue Möglichkeiten  geschaffen. Denn: Zunächst sind     Roll-          bögen    mit von der Kreisform abweichen  der Mantelform schwieriger herzustellen  als flache, profilierte Kurven, welche ausser  dem leichter auswechselbar und mehrteilig  ausführbar sind.

   Ferner werden über     Roll-          bögen    mit abgewandelter Form laufende  Rollbänder infolge der hierbei auftretenden,  unterschiedlichen     Spannungen    sehr stark be  ansprucht, während nunmehr der zylindri-    sehe, normale Rollbogen auch für diese Art  von zu schleifenden Zahnflanken bestehen  bleibt. Überhaupt ist die Zurückverlegung  der Zahnflankenteile durch einen gegenüber  der Kreisform geänderten Rollbogen nur in  einem derart geringen Masse durchführbar,  dass solche Änderungen gegenüber der     Nor-          malevolvente    den heutigen Anforderungen  nicht mehr in allen Fällen genügen.

   Ausser  dem ist es möglich, eine     unterschiedliche    Kor  rektur an beiden Zahnflanken durch entspre  chende     Ausbildung    der Kurve 21 vorzuneh  men, welche Schleifarbeiten bisher wegen der  hierdurch notwendigen unterschiedlichen  Rollbandlängen schlecht erzielbar waren.  



  Darüber hinaus ist es erst mit der darge  stellten Maschine möglich, korrigierte Zahn  flanken auch an Schrägzahn-Stirnrädern an  zuschleifen, also Handlungen, die so lange  unmöglich bleiben, solange die Korrektur  am     Rollbogen    selbst vorgenommen ist, da  dieser ja fest mit dem zu schleifenden Schrau  benrad gekuppelt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Schleifen von Gerade- und Schrägzahnflanken nach dem mittels Roll- körper und Rollbänder erfolgenden Abwälz- verfahren, wobei die Mantelfläche des Roll- körpers kreisbogenförmig bezw. kreisförmig ist, dadurch gekennzeichnet, dass behufs Er zielung von Profilabweichungen den Roll- bändern während des Schleifens eine Zusatz bewegung und hiermit dem Rollkörper samt dem Werkstück eine zusätzliche Drehung er teilt wird.
    UNTERANSPRUCH: Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Zu satzbewegung am Wälzschlitten eine ver stellbare und auswechselbare Kurve vorge sehen ist, und dass Mittel vorgesehen sind, welche die Zusatzbewegung auf die beweg lich angeordneten Rollbandhalter übertragen.
CH225015D 1941-09-08 1941-09-08 Maschine zum Schleifen von Gerade- und Schrägzahnflanken nach dem mittels Rollkörper und Rollbänder erfolgenden Abwälzverfahren, wobei die Mantelfläche des Rollkörpers kreisbogenförmig bezw. kreisförmig ist. CH225015A (de)

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CH225015D CH225015A (de) 1941-09-08 1941-09-08 Maschine zum Schleifen von Gerade- und Schrägzahnflanken nach dem mittels Rollkörper und Rollbänder erfolgenden Abwälzverfahren, wobei die Mantelfläche des Rollkörpers kreisbogenförmig bezw. kreisförmig ist.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2860451A (en) * 1951-01-31 1958-11-18 Deakin Gears Ltd Gear generating machines
CN119839640A (zh) * 2025-03-18 2025-04-18 江苏华杰不锈钢制品有限公司 一种不锈钢齿轮生产装置

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