CH342921A - Zylindrische, mehrgängige Werkzeugwalze mit hinterschliffenen Anfängen, sowie Verfahren und Maschine zum Hinterschleifen der Anfänge ihrer Profile - Google Patents

Zylindrische, mehrgängige Werkzeugwalze mit hinterschliffenen Anfängen, sowie Verfahren und Maschine zum Hinterschleifen der Anfänge ihrer Profile

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CH342921A
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CH
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Plagemann Werner
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Plagemann Werner
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/60—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of tools not covered by the preceding subgroups
    • B24B3/602—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of tools not covered by the preceding subgroups of thread cutting tools
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00—Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02—Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
    • B21H3/04—Making by means of profiled-rolls or die rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description


  Zylindrische, mehrgängige Werkzeugwalze mit     hinterschliffenen        Anfängen,     sowie Verfahren und Maschine zum     Hinterschleifen    der Anfänge ihrer Profile    Die Erfindung bezieht sich auf eine zylindrische,  mehrgängige Werkzeugwalze, die zum Einwalzen von  Gewinden geeignet ist, wobei diese Walze mit Pro  filen mit     hinterschliffenen    Anfängen versehen ist.  Ferner richtet sich die     Erfindung    auf ein Verfahren  und eine Maschine zum Hinterschleifen der Profil  anfänge.

   Es sei zur Erläuterung erwähnt, dass beim  Einwalzen von Gewinden das zu walzende Werkstück  zwischen zwei     gegeneinanderbewegten    Werkzeugwal  zen liegenbleibt, also     keine    axiale Bewegung ausführt.  



  An Werkzeugwalzen, die für das     Durchlaufwalzen          bestimmt    sind, hat man die     Einlaufseite    und gegebenen  falls auch die Auslaufseite konisch ausgebildet, indem  man die Gewindegänge unter einem bestimmten Win  kel     angeschrägt    hat, um das Einwalzen der Profile  am Werkstück zu erleichtern. Die Abflachung er  streckt sich meist über mehrere Gänge, so dass die  volle Höhe des Profils erst nahe der Mitte der Werk  zeugwalze erreicht ist.  



  Diese Werkzeugwalzen sind für das Einwalzen  von Gewinden durch     Gegeneinanderbewegung    der  Werkzeugwalzen ungeeignet, weil hierbei die volle  Profilhöhe möglichst über die ganze Breite der Werk  zeugwalze vorhanden sein muss.  



  Man kennt zylindrische, mehrgängige Werkzeug  walzen zum Kaltwalzen von Gewinden an zylindri  schen Werkstücken aus Metall, wie     beispielsweise     Stahl, mit mehreren, am Umfang der Walzen an ihren  Stirnflächen beginnenden und schraubenförmig ver  laufenden Profilen, deren Anfänge in     Richtung    des  Umfanges bogenförmig bis auf volle Profilhöhe       hinterschliffen    sind. Auf solche Werkzeugwalzen  richtet sich die Erfindung.  



  Bevor man die Anfänge der Profile     hinterschliffen     hat, wurde bisher die Werkzeugwalze stirnseitig bis    auf den     Profilgrund    abgefasst, um das Einwalzen der  Profile am Werkstück zu erleichtern und ein Aus  brechen der Anfänge der     Profile    zu verhindern.  Diese Massnahme führte jedoch zu keinem Erfolg, da  die an den Stirnseiten der Werkzeugwalze beginnen  den Profile auch im Bereich der     Anfassung        schnei-          denscharfe    Profilanfänge aufweisen, die leicht aus  brechen. Man hat daher versucht, diesen Nachteil  durch     Hinterschleifen    zu vermeiden.

   Das Hinter  schleifen wurde mit einer von Hand geführten  Schleifscheibe (Schleifhexe) vorgenommen oder er  folgte maschinell dadurch, dass der     Profilanfang    durch  eine radial eintauchende Schleifscheibe     abgeschliffen     wurde. In beiden     Fällen    entstanden Ungleichheiten  an den Profilanfängen, die Stösse zur Folge hatten,  wodurch ein Ausbrechen der Profilanfänge erfolgte.  Oftmals war das Ausbrechen auch darauf zurück  zuführen, dass beim     Einwalzen    des zwischen den Wäl  zen befindlichen Werkstückes eine durch Ungleich  heiten bedingte, nach aussen gerichtete Druckkom  ponente auftrat.  



  Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch,  dass die Anfänge der Profilgänge symmetrisch zur  Profilmitte     hinterschliffen    sind und der     Hinterschliff     der einzelnen     Profilgänge    an den Stellen beginnt, wo  die äussern     Flanken    der     einzelnen        Profilgänge    im  Gewindegrund in die     Stirnfläche    der Werkzeugwalze  auslaufen und vor Beginn jedes folgenden Anfanges  des benachbarten Ganges die -volle Profilhöhe der  Werkzeugwalze erreicht.

   Der Vorteil besteht in einem  völlig erschütterungsfreiem Walzen, so dass die Werk  zeugwalzen ausserordentlich geschont werden und die  Gefahr des     Ausbrechens    der Profilanfänge völlig be  seitigt ist, da die Anfänge der Profilgänge am zylin  drischen Gewindegrund volle Profilbreite und symme  trische Seitenflanken aufweisen. Dadurch wird jeder      Seitendruck, der ein Ausbrechen der Profilanfänge  hervorrufen könnte, vermieden.  



  Es hat sich gezeigt, dass ein ruhiges, erschütte  rungsfreies     Anwalzen    nur möglich ist, wenn der  Hinterschliff eines Profilanfanges beendet ist, bevor  der neue Profilanfang des benachbarten Ganges be  ginnt, und dass alle     Profilanfänge    in dem genau glei  chen Anstieg bogenförmig     hinterschliffen    sein müssen.  Das bisher durch rhythmische Erschütterungen und  durch Ermüdung des Materials hervorgerufene Aus  brechen der Profilanfänge lässt sich auf diese Weise  auch bei Aufwendung grosser Arbeitsdrücke vermei  den. Dadurch wird jeder Seitendruck, der ein Aus  brechen der Profilanfänge hervorrufen könnte, ver  mieden.

   Eine Vereinfachung des     Hinterschliffes    kann  darin bestehen, dass die Anfänge der Gewindegänge  an Stelle der Profilierung mit gerader, parallel zur  Achse der Werkzeugwalze verlaufender Profillinie       hinterschliffen    sind. Die Anfänge der Profile können  unter dem     Vordrehmass    des zu walzenden Werk  stückes beginnen, wenn sie den Profilen der Werk  zeugwalze kongruent oder ähnlich sind. Unter der  Voraussetzung, dass diese Profile symmetrisch zu  einer rechtwinklig zur Achse gedachten Mittellinie  liegen, liegt die Druckkomponente der Profildruck  fläche ebenfalls rechtwinklig.  



  Die Erfindung richtet sich ferner auf ein Verfah  ren zum Hinterschleifen der Anfänge der     Profile    zur  Herstellung einer Werkzeugwalze nach Patentan  spruch I und kennzeichnet sich dadurch, dass die zu  hinterschleifende     Werkzeugwalze    kontinuierlich an  getrieben wird und eine Bewegung macht, die sich aus  einer Zustellkomponente in Richtung auf das Schleif  werkzeug und einer in Richtung der Achse der Werk  zeugwalze verlaufenden Komponente zusammensetzt,  und dass die Bewegungen zum Hinterschleifen der  Anfänge in Abhängigkeit von der Tiefe und der Stei  gung der Profile in sich stets wiederholender Folge  von Steuerkurven abgeleitet werden, welche gegen  über der     Werkzeugwalze    sovielmal schneller umlau  fen, wie die Werkzeugwalze Profilanfänge hat.

   Auf  diese Weise wird eine     intermittierende    Drehung der  Werkzeugwalze bei der Bearbeitung der Profilanfänge  vermieden.  



  Die ebenfalls Gegenstand der Erfindung bildende  Maschine zur Ausübung des Verfahrens ist in be  kannter Weise mit einer .in der zu schleifenden Stei  gung angeordneten Schleifscheibe und einem kurven  gesteuerten Werkstück- oder Werkzeugträger aus  gerüstet und kennzeichnet sich dadurch, dass der  Werkstück- oder Werkzeugträger unter dem Bewe  gungsgesetz zweier stetig umlaufender Kurvenschei  ben steht, von denen die eine Kurvenscheibe     (Ge-          windetiefenkurve)    den bogenförmigen Profilanstieg  entsprechend der Profiltiefe der zu schleifenden  Werkzeugwalze und die andere     Kurvenscheibe    (Stei  gungskurve)

   einen     AxWschub    entsprechend der Stei  gung der zu hinterschleifenden Anfänge zwischen der  zu schleifenden Werkzeugwalze und der Schleif  scheibe     steuert,    wobei die Antriebswellen beider Kur-         venscheiben    über Wechselräder mit der die zu schlei  fende Werkzeugwalze tragenden Hauptspindel in An  triebsverbindung stehen, welche Räder den Antrieb  der Werkzeugwalze untersetzen.  



  Eine zweckmässige Ausführungsform dieser Ma  schine besteht darin, dass die Steigungskurve auf  einen einseitig gelagerten Hebelarm eines durch einen  zur Änderung des     übersetzungsverhältnisses        längs-          verschieblichen    Druckschuh gekuppelten Hebelpaares  wirkt, dessen zweiarmiger Hebel mit einer in der  Hauptspindel axial verschiebbaren Welle der Werk  zeugwalze verbunden ist, um durch Veränderung des       übersetzungsverhältnisses    mit einer Steigungskurve  verschiedene Steigungen schleifen zu können. Die  Bewegungsübertragung zwischen der Gewindetiefen  kurve und der Stützrolle kann ebenfalls über ein  Hebelpaar mit verschiebbarem Druckschuh erfolgen.  



  Die Erfindung ist an einer mehrgängigen Gewinde  walze erläutert und in der Zeichnung an mehreren  Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 eine Gewindewalze, deren Anfänge hinter  schliffen sind, in Abwicklung,       Fig.    2 eine Seitenansicht zur     Fig.    1,       Fig.    3 und 4 Querschnitte eines in der Profilform       hinterschliffenen    Profilanfanges nach den Schnitten       1-I    und     II-II    der     Fig.    7,       Fig.    5 und 6 Querschnitte eines mit geraden,

   par  allel zur Achse verlaufenden     Profillinien        hinterschlif-          fenen    Profilanfanges,       Fig.7    die Stellung der Schleifscheibe während des  Hinterschleifens eines     Profilanfanges,          Fig.    8 eine Aufsicht zur     Fig.    7,       Fig.    9 eine schematische Darstellung der Maschine  und       Fig.    10 eine Steuerkurve in Ansicht.  



  Die zylindrische Werkzeugwalze 1 besitzt an  ihrem Umfang das mehrgängige Gewindeprofil 2. Die  als Beispiel dargestellte Gewindewalze hat acht An  fänge 3, nämlich<B>31</B> bis 38, die je nach der Gewinde  tiefe vom Profilgrund 4 bis auf volle Profilhöhe 5  bogenförmig ansteigen, so dass der Anstieg das Um  fangsprofil 5 tangiert. Der Berührungspunkt des Profil  anstieges mit dem Umfangsprofil ist mit 6 bezeichnet.  Dieser Punkt liegt kurz vor dem Beginn 7 des fol  genden Profilanstiegs. Der Abstand beider Punkte ist  mit a bezeichnet. Der Profilanstieg ist nach dem Aus  führungsbeispiel der     Fig.    3 und 4 profilmässig hinter  schliffen.

   Er beginnt gemäss     Fig.3    unterhalb der  Höhe des     Vordrehmasses    des zu walzenden Werk  stückes etwa auf halber Flankenhöhe des Gewinde  profils, wie es durch die Bezugslinie 8 angedeutet ist.  Von dieser Bezugslinie an wächst das Profil in bogen  förmigem Anstieg 3 bis auf volle Profilhöhe, die in  dem Punkt 6 erreicht wird.     Fig.4    stellt einen Zwi  schenquerschnitt in Richtung     11-II    der     Fig.7    dar.  Die zum Hinterschleifen dienende Schleifscheibe ist  mit 9 bezeichnet.

   Sie ist der Einfachheit halber als       unprofilierte    Schleifscheibe dargestellt, die aber beim       Profilschleifen    ein den     Fig.3    und 4 entsprechendes  Profil aufweist. Wenn an Stelle dieser profilierten      Schleifscheibe eine umprofilierte Schleifscheibe mit  zylindrischer Umfangsfläche verwendet wird, lassen  sich die Profilanfänge mit     parallel    zur Achse der  Werkzeugwalze geraden Profillinien 10     hinterschlei-          fen,    wie es in den     Fig.    5 und 6 dargestellt ist.  



  Das Verfahren zum Hinterschleifen der Profil  anfänge wird zweckmässig an Hand der Maschine  erläutert, die in     Fig.    9 schematisch dargestellt ist. Die  Werkzeugwalze 1 ist auf der auf einem Schlitten 11  des Maschinengestelles 12 gelagerten Hauptspindel 13  befestigt, deren Drehantrieb durch den Schnecken  trieb 14 erfolgt. Der Antrieb erfolgt über die Riemen  scheibe 15, den Schneckentrieb 16 und die Kegel  räder 17 und 18, die Wechselräder 19 und die  Welle 20, welche die nicht dargestellte Schnecke .des  Schneckentriebes 14 trägt. Der Antrieb arbeitet gleich  zeitig auf die Drehung der beiden Kurvenscheiben 21  und 22, die beide synchron laufen.

   Ein Umlauf der  beiden Kurvenscheiben entspricht einer kontinuier  lichen Weiterdrehung der Hauptspindel 13 der Werk  zeugwalze 1 um den Winkelbetrag, der zwischen den  Anfängen zweier benachbarter Gewindegänge     liegt.     Die Wechselräder 19 müssen deshalb so bestimmt  werden, dass die Kurvenscheiben 21 und 22 gegen  über der Hauptspindel 12 sovielmal schneller laufen,  wie die     Werkzeugwalze    Gewindeanfänge hat. Hierbei  ist das Übersetzungsverhältnis des Schneckentriebes 14  zu berücksichtigen.  



  Die Kurvenscheibe 21 steuert den bogenförmigen  Anstieg der Profilanfänge entsprechend der Profil  tiefe der zu schleifenden Werkzeugwalze. Der Schlit  ten 11 liegt durch das Gegengewicht 23 oder durch  Federkraft mit der Kurvenscheibe 21, die als     Ge-          windetiefenkurve    bezeichnet werden kann, gegen die  im Maschinengestell 12 ortsfest gelagerte Stütz  rolle 24 an und untersteht somit dem Bewegungs  gesetz der     Gewindetiefenkurve,    die den bogenförmigen  Anstieg jedes Profilanfanges in einem     Umlauf    steuert.  Die Kurvenscheibe 22, die als Steigungskurve be  zeichnet werden kann, steuert die Relativbewegung  zwischen der zu schleifenden Werkzeugwalze 1 und  der Schleifscheibe in axialer Richtung der Haupt  spindel 13.

   Zu diesem Zweck ist die Hauptspindel 13  als     Pinole    mit von dieser drehangetriebenen, aber  axial verschiebbaren Welle 13' ausgebildet, die durch  die Feder 25 nach rechts gedrückt wird. Die axiale  Verschiebung der Welle 13' erfolgt durch die     Stei-          gungskurvenscheibe    22 entgegen der Druckfeder 25  unter Vermittlung des Hebelpaares 26, 27. Der ein  armige Hebel 26 ist bei 28 am Schlitten 11 schwenk  bar gelagert. Der Hebel 27 ist bei 29 ebenfalls am  Schlitten 11 schwenkbar gelagert, so dass er als zwei  armiger Hebel wirkt. Zwischen den Hebeln 26 und 27  befindet sich der längsverschiebbare Druckschuh 30,  durch den das Übersetzungsverhältnis des Hebelpaares  veränderlich und einstellbar ist.

   Durch die Ver  änderung des Übersetzungsverhältnisses kann man mit  einer     Steigungskurvenscheibe    22 verschiedene Stei  gungen schleifen. Der durch die Steigungskurven  scheibe 22 in einem Umlauf gesteuerte     Axialschub       entspricht der Steigungshöhe. Um die zu hinterschlei  fende     Werkzeugwalze    durch axiale Verschiebung  nach links nach Erreichung des Punktes 6 auf den  Punkt 7, der dem neuen Profilanfang entspricht, zu  rückzubewegen, besitzt die     Steigungskurvenscheibe     22, wie es in     Fig.    10 dargestellt ist, den Kurven  sprung 31.

   Die Schleifscheibe setzt also nach Been  digung des Hinterschliffes eines Profilanstiegs bei dem  Beginn des nächstfolgenden     Profilanstiegs    wieder an,  um auch diesen bogenförmig bis zur Erreichung des  Punktes 6 zu schleifen. Das Hinterschleifen der An  fänge erfolgt in Abhängigkeit von der Tiefe und der  Steigung der Profile bei kontinuierlicher Drehung der  als Werkstück aufgespannten Werkzeugwalze. Das  Hebelpaar 26, 27 kann auch in Verbindung mit der       Gewindetiefenkurvenscheibe    21 verwendet werden,  um auch hier ein einstellbares     Übersetzungsverhältnis     zu ermöglichen, welches das Auswechseln der Kur  venscheibe 21 erspart.  



       Selbstverständlich    kann die in     Fig.9    beispiels  weise dargestellte Maschine an Stelle der ortsfesten  Schleifscheibe mit einer entsprechend gesteuerten  Schleifscheibe bei ortsfest gelagerter Hauptspindel  für den     Werkstückantrieb    arbeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Zylindrische, mehrgängige Werkzeugwalze zum Einwalzen von Gewinden, mit mehreren am Umfang der Walze an ihrer Stirnfläche beginnenden und schraubenförmig verlaufenden Profilen, deren An fänge in Richtung des Umfanges bogenförmig bis auf volle Profilhöhe ansteigend hinterschliffen sind, da durch gekennzeichnet, dass die Anfänge der Profil gänge symmetrisch zur Profilmitte hinterschliffen sind und der Hinterschliff der einzelnen Profilgänge an den Stellen (7) beginnt,
    wo die äussern Flanken der einzelnen Profilgänge im Gewindegrund in die Stirnfläche der Werkzeugwalze auslaufen und vor Beginn jedes folgenden Anfanges des benachbarten Ganges die volle Profilhöhe der Werkzeugwalze er reicht.
    1I. Verfahren zum Hinterschleifen der Anfänge der Profile zur Herstellung einer Werkzeugwalze nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zu hinterschleifende Werkzeugwalze kontinuierlich angetrieben wird und eine Bewegung macht, die sich aus einer Zustellkomponente in Richtung auf das Schleifwerkzeug und einer in Richtung der Achse der Werkzeugwalze verlaufenden Komponente zusam mensetzt, und dass die Bewegungen zum Hinterschlei fen der Anfänge in Abhängigkeit von der Tiefe und der Steigung der Profile in sich stets wiederholender Folge von Steuerkurven abgeleitet werden, welche gegenüber der Werkzeugwalze sovielmal schneller umlaufen, wie die Werkzeugwalze Profilanfänge hat.
    III. Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch 1I, mit einer in der zu schleifenden Steigung angeordneten Schleifscheibe und einem kur vengesteuerten Werkstück- oder Werkzeugträger, da durch gekennzeichnet, dass der Werkstück- oder Werkzeugträger unter dem Bewegungsgesetz zweier stetig umlaufender Kurvenscheiben steht, von denen die eine Kurvenscheibe den bogenförmigen Profil anstieg entsprechend der Profiltiefe der zu schleifen den Werkzeugwalze und die- andere Kurvenscheibe einen Axialschub entsprechend der Steigung der zu hinterschleifenden Anfänge zwischen der zu schlei fenden Werkzeugwalze (1)
    und der Schleifscheibe (9) steuert, wobei die Antriebswellen beider Kurven scheiben über Wechselräder (19) mit der die zu schleifende Werkzeugwalze (1) tragenden Hauptspin del (13) in Antriebsverbindung stehen, welche Räder den Antrieb der Werkzeugwalze untersetzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Werkzeugwalze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anfänge der Gewindegänge mit gerader, parallel zur Achse der Werkzeugwalze verlaufender Profillinie hinterschliffen sind. 2.
    Maschine nach Patentanspruch 11I, dadurch gekennzeichnet, dass die Steigungskurvenscheibe (22) auf einen einseitig gelagerten Hebelarm (26) eines durch einen zur Änderung des Übersetzungsverhält- nisses längsverschiebbaren Druckschuh (30) gekup- pelten Hebelpaares (26, 27) wirkt, dessen zweiarmiger Hebel (27) mit einer in der Hauptspindel (13) axial verschiebbaren Welle (13 ') der Werkzeugwalze ver bunden ist,
    um durch Veränderung des übersetzungs- verhältnisses mit einer Steigungskurvenscheibe ver schiedene Steigungen schleifen zu können. 3. Maschine nach Patentanspruch III und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Be wegungsübertragung zwischen der Gewindetiefenkur- venscheibe (21) und der Stützrolle (24) ebenfalls über ein Hebelpaar (26, 27) mit verschiebbarem Druck schuh (30) erfolgt.
CH342921D 1955-07-20 1955-07-20 Zylindrische, mehrgängige Werkzeugwalze mit hinterschliffenen Anfängen, sowie Verfahren und Maschine zum Hinterschleifen der Anfänge ihrer Profile CH342921A (de)

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