CH225023A - Mit Sperrdampf arbeitende Wellendichtung für Rotationsmaschinen. - Google Patents
Mit Sperrdampf arbeitende Wellendichtung für Rotationsmaschinen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/40—Sealings between relatively-moving surfaces by means of fluid
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D11/00—Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
- F01D11/02—Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type
- F01D11/04—Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type using sealing fluid, e.g. steam
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Description
Mit Sperrdampf arbeitende Wellendichtung für Rotationsmaschinen. Bei vielen Eindampfprozessen darf die Siedetemperatur des einzudampfenden Gutes 100 C nicht erreichen, so dass der Prozess ins Vakuum verlegt werden muss. Um das Eintreten von Luft in den Verdichter zu ver hindern, müssen die Durchtritte der Rotor welle durch das Gehäuse mit Labyrinth stopfbüchsen versehen werden, welche mit- telst dauernd zugeführtem Sperrdampf von etwas über Atmosphärendruck luftdicht ge macht werden. Ein Teil dieses Sperrdampfes strömt in den Verdichter, während der Rest ins Freie tritt.
Es ist wünschenswert, den Sperrdampf bedarf so klein wie möglich zu halten. Zu diesem Zweck darf der Druck des Sperr dampfes den Atmosphärendruck nur unbe deutend übersteigen. Stellt man den Druck mittels eines Absperrorganes auf einen festen Wert ein, so kann bei Schwankungen des Kesseldruckes der Fall eintreten, dass Luft in den Verdichter eintritt. Dadurch ist der ganze Eindampfprozess in Frage gestellt, da infolge des Lufteinbruches das spezifische Gewicht der angesogenen Brüden stark er höht und damit der Turboverdichter über lastet wird. Weiter sinken bei Anwesenheit von Luft die Wärmedurchgangszahlen zwi schen Heiz- und Kochseite sehr stark.
Man ist daher genötigt, einen relativ hohen Druck des Sperrdampfes einzustellen, was zufolge des dadurch bedingten Sperr dampfverbrauches die thermische Güte des Eindampfprozesses erheblich verschlechtert.
Die Erfindung betrifft nun eine mit Sperrdampf arbeitende Wellendichtung für Rotationsmaschinen und besteht in einem selbsttätigen Regelventil für den Sperr dampf, das an einen mit Hilfe eines Druck mittels von einem Steuerorgan betätigten Servomotor gekuppelt ist, wobei das Steuer organ vom Sperrdampfdruck im Einführungs raum der Dichtung beeinflusst wird. Das Steuerorgan kann mit einer in eine Absperr flüssigkeit getauchten Glocke verbunden sein, deren Lage in achsialer Richtung durch den im Einführungsraum herrschenden Druck bestimmt wird. Das Steuerorgan kann ferner durch ein Druckeinstellorgan beeinflusst werden.
Die Sperrdampfleitung vom Ein führungsraum der Dichtung zur Glocke kann zwecks Verhinderung der Bildung eines Kon- densatsackes geheizt werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist auf der Zeichnung schema tisch dargestellt.
Das Gehäuse 1 des Agialverdichters ist mit Leitschaufeln 2 versehen. Der Rotor 3, der die Laufschaufeln 4 trägt, ist in den Iä,- gern 5 und 6 gelagert. Der Antrieb des Ro tors 3 erfolgt über einen Kupplungsflansch 7. Am Stutzen 8 saugt der Verdichter 1 Brü- dendämpfe aus der Kochseite des nicht ge zeichneten Eindampfers an. Vom Stutzen 9 werden die verdichteten Brüden zur Heiz- seite des Eindampfers geführt.
Die Brüdendämpfe sollen normalerweise unter 100 vom Eindampfer anfallen, während die vom Kompressor verdichteten Brüden einen Druck von mehr als Atmo sphärendruck besitzen. Der Stopfbüchse am Wellenzapfen 12 muss daher Sperrdampf zu geführt werden; während längs des Wellen zapfens 13 keine Luft in den Verdichter ein treten kann, da der Druck im Stutzen 9 grösser ist als der Atmosphärendruck. Die Sperrdampfzufuhr erfolgt mittelst einer Lei tung 14.
Ein Teil des Sperrdampfes strömt durch die Labyrinthdichtungen 10 zum Saugstutzen des Verdichters, während der Rest über die Labyrinthe 11 in die Atmo sphäre entweicht.
Der Sperrdampf wird durch eine Leitung 15 zugeführt, die von einem nicht gezeich neten Dampferzeuger kommt, und strömt 3urch ein Regulierventil 16 mit beispiels weise einem Drosselkonus 17 in die Leitung 14. Vom Sperrdampfeinführungsraum 18 führt eine Leitung 19 unter eine Glocke 20, welche schwimmend in dem mit einer Flüs sigkeit gefüllten Behälter 21 angeordnet ist.
Die Glocke 20 ist über die Stange 35 mit ,inem Steuerorgan 23 des Druckmittels ver- Dunden und wird durch eine Feder 22, das reisst ein Druckeinstellorgan, im Gleichge- Nicht gehalten. Das Steuerorgan 23, erhält Regulieröl von konstantem Druck von einer Leitung 24 bezw: 25. Der Ablauf<B>26'</B> führt beispielsweise in einen Behälter.
Je nach Stellung des Organes 23 wird Drucköl durch die Leitung 27 der einen Seite des Kraftkol bens im Servomotor 29 zugeführt oder von dort abgeführt, womit das Regelorgan bezw. der Drosselkonus 17 bewegt wird: Durch die Leitung 28 gelangt Drucköl auf die andere Seite des Kraftkolbens, wenn der Sperr dampfdruck erhöht werden soll. Die Sperr dampfleitung 19 wird durch einen Mantel 31, zum Beispiel mittelst Frischdampf aus der Leitung 15 geheizt, so dass in der Leitung 19 kein Wassersack aus Kondensat entstehen kann.
Die automatische Sperrdampfregelung arbeitet wie folgt: Steigt zum Beispiel der Sperrdampfdruck im Raum 18, so steigt die Glocke 20. Dadurch wird das Steuerorgan 23 gehoben und gibt Drucköl durch die Leitung 27 unter den Kraftkolben 29.
In diesem Fall wird die Drosselstelle des Ventils verkleinert und damit der Sperrdampfdruck im Raum 18 erniedrigt. Ist der Druck im Druck stutzen 9 kleiner als der Atmosphärendruck, so findet für die Sperrdampfregelung auf der Druckseite eine gleiche, aber unabhängig von der Saugseite arbeitende Regeleinrichtung Anwendung.
Dadurch, dass der Regelungsimpuls direkt vom Sperrdampfeinführungsraum 18 abge nommen wird, kann der Sperrdampfdruck auf die kleinstmögliche Höhe eingestellt werden. Würde der Regelimpuls der Leitung 14 entnommen, so wäre nicht Gewähr ge leistet, dass bei verschieden grossen Sperr dampfmengen, zum Beispiel bei verschiede nen Saugdrücken im Kompressor, jeglicher Lufteintritt verhindert wird, falls der Sperr dampfdruck im Normalzustand auf das kleinst mögliche Mass eingestellt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mit Sperrdampf arbeitende Wellendich. tung für Rotationsmaschinen, gekennzeich net durch ein selbsttätiges Regelventil für den . Sperrdampf; das an einen mit Hilfe eines Druckmittels von einem Steuerorgan betätigten Servomotor gekuppelt ist, wobei das Steuerorgan vom Sperrdampfdruck im Einführungsraum der Abdichtung beeinflusst wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Wellendichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine mit dem Steuer organ verbundene, in eine Absperrflüssigkeit getauchte Glocke, deren Lage in achsialer Richtung durch den im Einführungsraum herrschenden Druck bestimmt wird. 2.Wellendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan durch ein Druckeinstellorgan beeinflusst wird. 3,. Wellendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrdampf leitung vom Einführungsraum der Dichtung zur Glocke zwecks Verhinderung der Bil dung eines gondensatsackes beheizt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH225023T | 1941-12-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH225023A true CH225023A (de) | 1942-12-31 |
Family
ID=4453820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH225023D CH225023A (de) | 1941-12-20 | 1941-12-20 | Mit Sperrdampf arbeitende Wellendichtung für Rotationsmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH225023A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2015101437A1 (de) * | 2013-12-30 | 2015-07-09 | Siemens Aktiengesellschaft | Dichtsystem für eine dampfturbine sowie dampfturbine |
-
1941
- 1941-12-20 CH CH225023D patent/CH225023A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2015101437A1 (de) * | 2013-12-30 | 2015-07-09 | Siemens Aktiengesellschaft | Dichtsystem für eine dampfturbine sowie dampfturbine |
| US10392956B2 (en) | 2013-12-30 | 2019-08-27 | Siemens Aktiengesellschaft | Sealing system for a steam turbine, and steam turbine |
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