CH225263A - Buchungsmaschine. - Google Patents

Buchungsmaschine.

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CH225263A
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Inc Remington Rand
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  Buchungsmaschine.  t5    Die Erfindung bezieht sich auf eine Bu  chungsmaschine mit Typenträgern für den  Druck von Text und von Beträgen sowie mit  Rechenwerken zum Verrechnen der Beträge  und mit Einrichtungen, welche bei Buch  stabendruck     bestimmte    Schaltungen der Ma  schine herbeiführen, z. B. den     Addierwerks-          antrieb    verhindern, damit der Druckvorgang  nicht zu fehlerhaften     Einstellungen    der Ad  dierwerke führt.

   Andere Schaltungen be  stehen zum Beispiel in bekannter Weise  (amerikanische Patentschrift Nr.<B>1817</B> 451)  darin, die Mittel zum     selbsttätigen    Druck  von Nullen rechts von der niedrigsten Wert  stelle von Beträgen unwirksam zu machen,  damit nicht im Text sinnlose Nullen rechts  von dem letzten Buchstaben des Textes ge  druckt werden.  



  Bei einer bekannten     Masehine    dieser Art       (DRP.    Nr.<B>567</B> 401) sind jeder Dezimalstelle  der Maschine neun Typenhebel zugeordnet,  die auf einer Trommel sitzen und je eine  Zahlentype sowie drei Buchstabentypen tra  gen. Die Auswahl der zu druckenden Type    erfordert sowohl eine     Auswahl    des Typen  hebels als auch die Einstellung eines An  schlages, der auf dem betreffenden Typen  hebel eine der Typen auswählt. Der An  schlag wird unter     Ldchkartensteuerüng    ein  gestellt     und    steuert einen Kontakt, der beim       Auswählen    von     Buchstabentypen    den An  trieb des dem Typenträger zugehörigen Ad  dierrades verhindert.

   Diese Anordnung hat  verschiedene Mängel. So versagt sie, wenn  in dem Text irgendwelche Zahlen, z. B. Haus  nummern, vorkommen. Denn diese werden  in das     Addierwerk    eingeführt. Um das bei  der Maschine gemäss vorliegender Erfindung  zu verhindern, ist dieselbe zweckmässig so  ausgebildet, dass die Einstellung eines ein  zigen beliebigen Typenträgers in sämtlichen  Dezimalstellen der Gruppe, welcher der Ty  penträger zugehört, die für Buchstabendruck  erforderlichen Schaltungen, z. B. die Aus  schaltung des     Addierwerksantriebes,    verur  sacht.

   Wenn also die zu der betreffenden  Gruppe zugehörigen Typenträger zum Teil  Text, zum Teil aber zum Text gehörige Zah-           len,    wie     Hausnummern,    drucken, dann kön  nen auch die dem Nummerndruck dienenden       Typenträger    keinen fehlerhaften Addier  werksantrieb herbeiführen.  



  Die bekannte Einrichtung ist nicht auf  solche Maschinen anwendbar, bei denen jeder  Dezimalstelle ein einziger Typenträger zuge  ordnet ist. Bei geeigneter Ausführung der  neuen Maschine können nun aber die Ein  richtungen zum Abschalten des     Addierw        erks-          antriebes    oder zum     Unwirksammachen    des  selbsttätigen Nullendruckes durch ein     Ab-          fühlwerk    gesteuert werden,

   das zusätzlich zu  den die Einstellung der Typenträger herbei  führenden Mitteln vorgesehen ist und die  Einstellung der     Typenträger        abfühlt.    Diese  Anordnung ist     ohne    weiteres auf Buchungs  maschinen mit nur einem Typenträger für  jede Dezimalstelle anwendbar.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes können diese  Einrichtungen in einem oder in mehreren       Tabellierwerksabsehnitten        auch    dann wirk  sam werden, wenn eine     Typenträ        gereinstel-          lung    auf Textdruck in einem andern     Tabel-          lierwerksabschnitt    erfolgt. Diese Anordnung  bietet den Vorteil, dass innerhalb des Textes  längere Zahlen stehen können, zu deren  Druck eine einzige     Typenträgergruppe    nicht  ausreicht.  



  Die Erfindung ist vorzugsweise für loch  kartengesteuerte Maschinen geeignet, doch  auch auf Maschinen mit Tasten- oder     Za.h-          lenhebeleinstellung    anwendbar. Bei dem Aus  führungsbeispiel, das nachstehend erläutert  ist, trägt jeder Typenträger zehn     Zahlen-          tYpen    und sechsundzwanzig Buchstaben  typen zum     Druck    von Zahlen oder Text oder  beidem, wobei diese Stellglieder mit den Ad  dierwerken gekuppelt werden können, um  diese anzutreiben oder durch sie eingestellt  zu     overden.     



  Zweckmässig ist die Maschine so ausge  bildet, dass die blosse Einstellung bestimmter       Stellglieder        bestimmt,    ob die     Addierwerke     für den     Textdruck        abga@chalt:et        werden;    sol  len oder nicht, und ob bestimmte weitere da  mit in Zusammenhang stehende     Schaltungen       erfolgen sollen.

   Die Einstellung bestimmter  Stellglieder oder     Gruppen    von Stellgliedern  kann also daraufhin abgefühlt werden, ob  sie dem Druck von Zahlen oder Buchstaben       dient,    und in Abhängigkeit vom     Abfühl-          ergebnis    werden dann bestimmte Vorgänge  in der Maschine gesteuert. So können zum  Beispiel diejenigen Stellglieder, die dem Ad  dierwerksantrieb dienen, mit     Abfühlmitteln     zusammenwirken, die bei Einstellung auch  nur eines Stellgliedes auf Buchstabendruck  die     Addierwerke    ausser Eingriff sperren.  



  Geschieht dies, so werden vorzugsweise  durch entsprechende Steuerverbindungen  auch einzelne oder alle     Addierwerke    anderer       Stellgliedergruppen    gesperrt. Hiermit hat es  folgende     Bewandtnis:    Handelt es sich zum  Beispiel darum, unter Kartensteuerung auf  den Kopf einer Rechnungsaufstellung Namen  und Anschrift und erst darunter in den Spal  ten der Rechnung die Beträge zu drucken,  so muss verhindert werden, dass die Haus  nummer etwa in die     Addierwerke    der Spalte  eingeführt wird, über der die Hausnummer  steht. Das kann dadurch erreicht werden,       da.ss    die Einstellung eines bestimmten Ty  penträgers auf Buchstabendruck, z.

   B. eines  der den Namen im     Formularkopf    drucken  den Typenträgers, nicht nur die Zählwerke  seiner eigenen     Stellgliedgruppen        ein3eliliess-          lich    der die Hausnummer druckenden       Gruppe.    Die Zwischenverbindung, welche die       Addierwerke    einer Spalte unter die Steue  rung durch Stellglieder einer andern Spalte  stellen, lassen sich nach Bedarf durch Vor  einstellung der Maschine wirksam oder un  wirksam machen.

   Bei der einen     Voreinstel-          lung    erfolgt     daher    die Sperrung eines Ad  dierwerkes, während sie bei einer andern       Voreinstellung    unterbleibt.  



  Insbesondere kann die Erfindung auf  eine     Tabelliermaschine    angewendet, werden,  bei welcher der Abdruck von Nullen rechts  von der     niedrigsten    Wertstelle     bei    dem  Druck von Beträgen durch     Kuppelglieder     herbeigeführt wird, welche     benachbarte    Dezi  malstellen des Hammerwerkes miteinander  verbinden. Zweckmässig wird bei Einstellung      eines bestimmten ausgewählten Typenträgers  auf Textdrucke die Einstellung dieser     Kup-          pelglieder    geändert.

   Erfolgt also der Druck  von Text in einer Spalte, die hauptsächlich  zur Aufnahme von Beträgen dient, so wer  den diese     Kuppelglieder    ausgerückt, und da  durch wird der Abdruck der Nullen rechts  der letzten Wertstelle verhindert.  



  Nachfolgend ist anhand der beiliegenden,  ein Beispiel darstellenden Zeichnungen die  Erfindung in     Anwendung    auf eine bekannte       Powers-Lochkartentabelliermaschine    (franz.  Patent Nr. 845 884 und Schweiz. Patent  Nr. 215 247) erläutert.  



  In den     Zeichnungen    zeigt:       Fig.    1 einen von vorn nach hinten durch  die Maschine verlaufenden senkrechten  Schnitt,       Fig.    2 den Schnitt nach der Linie 2-2  der     Fig.    5,       Fig.    3 ein Zeitdiagramm,       Fig.    4 den senkrechten     Schnitt    nach der  Linie 4-4 der-     Fig.    5,       Fig.    5 einen Aufriss des Oberteils, teil  weise im     Schnitt,

            Fig.    6 bis 9     Einzeldarstellungen    der in       Fig.    2 gezeigten Einrichtung durch Heraus  zeichnung der vier Nocken zum Ein- und  Ausrücken der     Addierwerke,          Fig.    10 einen von rechts gesehenen Auf  riss, teilweise im Schnitt, zur Darstellung  zweier     Saldierwerke,          Fig.    11 den Schnitt nach der Linie  11-11 der     Fig.    10,       Fig.    12 einen     Teilgrundriss,    teilweise im  Schnitt,

         Fig.    13 und 14 je eine der     Fig.    11 ent  sprechende Darstellung bei einer andern Ein  stellung der Teile,       Fig.    15 und 16 den für die Zwecke der  Erfindung vorgesehenen Antrieb im Schnitt  nach der Linie 15-15 und 16-16 der       Fig.    17,       Fig.    17 einen     Teilgrundriss    der in     Fig.    15  und 16     dargestellten    Mittel,       Fig.    18 einen von rechts gesehenen Auf  riss der     Saldierwerke,            Fig.19    einen von rechts gesehenen Schnitt  des Druckwerkes der     Maschine,

            Fig.    20 einen     Teilgrundriss    der in     Fig.    19  gezeigten Mittel,       Fig.    21 bis 24 Teilansichten der dem  Nullendruck dienenden Kupplungen in ver  schiedenen Stellungen,       Fig.    25 eine etwas andere     AusfühTungs-          form,          Fig.    26 (neben     Fig.    18) eine Teilansicht  des     obern    Endes eines Typenträgers.  



  Das Rechen- und Druckwerk der Ma  schine ist im Oberteil 30 untergebracht,  während der Unterteil 31 die zur Förderung  und     Abfühlung    der Karten erforderlichen  Mittel enthält. Zu diesen gehört der Vorrats  behälter 32, von dem aus die garten an die       Abfühlstelle    gelangen, um schliesslich im       Ablegefach    33 aufgestapelt zu werden. Die       Abfühlung    erfolgt durch     Fühlstifte    eines  auf- und abgehenden Stiftkastens 34. Die  durch die garten hindurchtretenden     Fühl-          stifte    stellen     Stellstifte    35 ein, die ihrerseits  über Druckkabel in der Leitkammer 36 Kom  binationsschieber 37 verstellen.

   Die Kombi  nationsschieber steuern     AnschIäge    38, wel  che den Hub der Stellglieder 40 bestimmen.  Diese Stellglieder suchen sich unter der Wir  kung von Schraubenfedern aufwärts zu be  wegen, die auf Führungsstangen 41 für die  Stellglieder angeordnet sind. Die Rückfüh  rung der Stellglieder in die Ausgangslage  erfolgt durch eine     Schiene    42. Die Stellglie  der 40 sind als Typenträger ausgebildet und  dienen auch dem     Antrieb    der Rechenwerke.  Jedes Stellglied 40 trägt zu diesem Zweck  sechsunddreissig Typen 43 sowie eine Ver  zahnung 47. Der Abdruck der     Typen    auf ein       Druckwiderlager    46 erfolgt durch Hammer  44 und einen Stift 45.  



  Das Rechenwerk besteht aus     Saldierwer-          ken    50, die von Querstangen 51 getragen  werden     und    deren Räder 48 mit den Ver  zahnungen 47 in Eingriff stehen. Beim vor  liegenden Ausführungsbeispiel sind zwei sol  che Querschienen übereinander angebracht.  Dementsprechend sind die     Saldierwerke        in     zwei Reihen übereinander gelegen, und zwar      lassen sie sich an jeder beliebigen Stelle der  Maschine anbringen.  



  Die Stellglieder 40 bilden eine lange un  unterbrochene Reihe. Hierbei kann jedes  Stellglied entweder Text oder Beträge     druk-          ken.    Es     kann    auch jede beliebige Gruppe aus  der     Stellgliederreihe    zum Antrieb der     Sal-          dierwerke    herausgegriffen  erden. An der  betreffenden Stelle wird dann das Saldier  werk auf der Schiene 51 befestigt. Gewöhn  lich gelangt ein voller Satz von     Saldierwer-          ken    zur Verwendung, der in     Fig.    5 strich  punktiert angedeutet ist.

   Das bedeutet     also,     dass dieselben     Typenträger    in manchem Ar  beitsspiel nur dem     Te%tdruek    dienen, in an  dern aber Beträge und Summen zu drucken  haben.  



  Der Rahmen des Oberteils 30 der Ma  schine besteht aus zwei seitlichen Gehäusen  52 und 53, die durch eine Reihe waagrechter,  paralleler Querstangen und Achsen verbun  den sind. Wie     Fig.    5 zeigt, hat jedes der bei  den Gehäuse einen abnehmbaren Deckel     54.     Zum Hauptantrieb gehört eine im Unterteil  der Maschine gelegene Welle 55 und zwei im  Oberteil der Maschine vorn und hinten ge  legene Wellen 56 und 57, die je     bei    jedem  Arbeitsspiel einen Umlauf machen. Die Wel  len 56 und 57 werden von der im Unterteil  gelegenen Welle 55 aus gegenläufig durch  eine Schneckenwelle 58 und Schneckenrad 60  angetrieben.

   Die     Rückstellschiene    42 für die  Typenträger wird durch     Pleuelstangen    59  auf- und     abbewegt,    die von Kurbeln an den  Enden der Welle 57 angetrieben werden       (vergl.        Fig.    2).  



  Auf die Bauart der Rechenwerke kommt  es für die vorliegende Erfindung nicht an.  Sie brauchen daher nur kurz erläutert zu  werden. Jedes     Saldierwerk    hat einen festen  Rahmen, dessen Seitenplatten 61     (Fig.    18)  durch Querstangen verbunden und an der  Schiene 51 durch eine Klammer 62 befestigt  sind. Die     Saldierräder    48 bilden zwei     stäncli"     im Eingriff miteinander befindliche Sätze,  von denen der untere zum Addieren und der  obere zum Subtrahieren dient. Die Lagerung  dieser beiden Radsätze erfolgt in zwei Hilfs-    rahmen 63 und 64, die in besonderer Weise  miteinander verbunden sind.

   Vorn sind sie  nämlich je bei 66 an einem     Seliwingliehel    65       angelenkt,    der seinerseits eine mittlere Dreh  achse 6 7 hat, mit der er auf Hebeln 68 ruht.  Diese sind je auf einer Seite des Saldier  werkes vorgesehen und auf einer Schwing  welle 70 befestigt, welche in den seitlichen  Rahmenplatten 61 gelagert ist. Auf jeder  Seite des     Saldierwerkes    sind die Seitenplat  ten der Rahmen 63 und 64 bei 71 an einer  Stange 7     \?        angelenkt,    die hei 7 3     gelenkig    an  einer Stange 74 angreift. Die     Stange    74 ist  bei 75 an der festen Rahmenplatte 61 dreh  bar befestigt. Die.

   Hebel 68 und die Stangen  74 verlaufen parallel und sind so gelegen,  dass wenn sie mit     Bezu-    auf     Fig.    18 im Uhr  zeigersinn schwingen, die beiden Hilfsrah  men 63 und 64 nach rechts gehen und da  durch die untere     Saldierradgrnppe    48 in Ein  griff mit den Stellgliedern bringen.

   Der       Schwinghebel    65 und die Stangen 72 liegen  ebenfalls parallel und sind so angeordnet,  dass wenn sie um ihre     Lagerpunkte    67 und  73 im Uhrzeigersinn schwingen, die     obern          Saldierräder    nach hinten und die untern nach       vorn    gehen, bis die     obern    Räder an die Zahn  stangen     n;

  iher    herangebracht sind als die  untern.     Werden    dann die Hebel 68 und die       tali     en 74 im Uhrzeigersinn     geschv-enkt.    so       verschieben    sich die     obern    Räder his zum  Eingriff     finit    den Stellgliedern für die Zwecke  der     Subtraktion.    Die gegenseitige Bewegung  der     Rahmen    63     lind    64 ist durch einen An  satz 76 des einen Rahmens begrenzt, der zwi  schen zwei     Anschlägen    77 des andern spielt.

    Das     Saldierwerk    wird durch eine Feder  ausser Einriff     gehraeht.    die auf die Teile  68, 70 wirkt.  



  Die     obern        Sa.ldierwerke    werden durch  Drehen einer     Bitelle    80     (Fig.    10) im Uhr  zeigersinn mit den     Antriebszahnstangen    in  Eingriff gebracht, während für die untern       Saldierwerke    eine Welle 81 vorgesehen ist,  die hierzu im     Gegenuhrzeigersinn    gedreht  werden     muss.    In     Fig.    12 ist die Welle 80 im  Grundriss dargestellt. Sie hat Arme 82, und  zwar je einen vor jedem obern     Saldierwerk.         Bei der bekannten Ausführung der Ma  schine sind diese Arme auf der Welle be  festigt.

   Für die Zwecke der vorliegenden Er  findung sind sie jedoch lose aufgesetzt     und     mit der Welle     kuppelbar.    Für gewöhnlich  sind sie angekuppelt, können jedoch einzeln  abgekuppelt werden, wenn das Einrücken  des betreffenden     Saldierwerkes    verhindert  werden soll. Jeder Arm 82 besteht aus zwei  auf derselben Welle 83 befestigten Platten       (Fig.    12), die durch einen Zapfen 84 verbun  den sind. Zwischen den beiden Platten des  Armes 82 sind eine untere Stange 85 und  eine obere Stange 86 gelegen, die bei 87 an  den rechten     Seitenplatten    der Hilfsrahmen  63 und 64     angelenkt    sind.

   Die Stangen sind  so angeordnet, dass wenn die Welle 80 mit  Bezug auf die     Fig.    10 und 13 im Uhrzeiger  sinn gedreht wird, der Zapfen 84 auf eine  Schulter 88 der untern Stange 85 wirkt und  das     Saldierwerk    in Eingriff schiebt. Werden  indessen die beiden Stangen 85 und 86 erst  mit ihren vordern Enden abwärts geschwenkt,  was durch ein Zugglied 90 geschieht, so er  greift der Zapfen 84 eine Schulter 91 der  obern Stange 86, mit dem Ergebnis,     da,ss    der  Schub auf den obern Rahmen 64 ausgeübt  wird. Infolgedessen wird zunächst das Glied  65 um seine Drehachse 67 geschwenkt, wo  durch die obern     Addierwerke    48 in Rich  tung auf die     Zahnstangen    verstellt und die  untern von diesen fortgezogen werden.

   Erst  wenn die gegenseitige Verstellung durch An  schlag des Ansatzes 70 am vordern Anschlag  77 beendet wird, führt die weitere     Ver-          schwenkung    der Arme 82 mit dem Zapfen  84 dazu, dass die     obern,    der     Subtraktion    die  nenden     Addierräder    48 in Eingriff mit den  Zahnstangen treten.  



  Für gewöhnlich wird der Hebel 68 durch  eine Klinke 92 gegen     Verschwenken    ge  sperrt, um sicherzustellen, dass beim Über  gang von Addition auf     Subtraktion    oder um  gekehrt die Verschiebung des     Saldierwerkes     in Eingriff mit den Zahnstangen erst erfolgt,  wenn die gegenseitige     Verschiebung    der Ty  penrahmen 63 und 64 beendet ist. Im rich  tigen Augenblick wird die Klinke durch eine    Stange 93 freigegeben, auf die der Arm 82  mittels eines Zapfens 94 wirkt.

   Dieser Zap  fen hat     in    einem Schlitz der Stange gerade  so viel Spielraum, dass er die vorherige, ge  genseitige Verstellung der     Saldierrädergrup-          pen    ermöglicht, bevor er den Hebel 68 aus  klinkt.  



  Die untern     Saldierwerke    werden auf der  Welle 81 in ungefähr derselben Weise ge  steuert, mit der     Ausnahme,    dass die dem Arm  82 entsprechenden Arme 95 nach unten statt  nach oben ragen und im entgegengesetzten  Drehsinn schwingen. Die Arme 82 und 95  können durch beliebige Mittel in die Aus  gangslage zurückgeführt werden. Bei der in       Fig.    18 gezeigten Ausgestaltung hat jeder  von ihnen einen Zweig 89, auf den eine  Feder 99 einwirkt. Ein weiterer Zweig 109  eines jeden Armes begrenzt dessen Schwenk  bewegung, indem er sich an die Nabe des  andern Armes anlegt,     wenn    sich die Teile in  der Ausgangslage befinden.  



  In den     Fig.    2 und 5 bis 9 ist veranschau  licht, durch welche Mittel die Ein- und       Ausrückbewegung    der     Saldierräder    herbei  geführt wird. Das hierzu dienende Schalt  werk befindet sich in dem linken Rahmen  gehäuse 53 auf     dei    Aussenseite. Die vordere  Triebwelle 56 trägt auf ihrem vorspringen  den Ende vier Nocken 96, 97, 98 und 100,  die in den     Fig.    6 bis 9 je für sich gezeigt  sind.

   Die     Nockenscheiben    wirken auf vier       Nockenhebel    101 bis 104 ein, und zwar     in,     der Weise, dass. die Hebel 101 und 102  zwangsweise nach vorn     verschwenkt,    die  Hebel 103 und 104 aber nach hinten     ver-          schwenkt    werden. Ihre Rückstellung erfolgt  durch Federn. Jeder dieser Hebel besteht,  wie die Vorderansicht der     Fig.    5 zeigt, aus  zwei miteinander verbundenen Platten, zwi  schen     denen,    die     Nockenrolle    gelagert ist und  die an ihren     obern    Enden durch Stehbolzen  105 vereinigt sind.

   Der Bolzen 105 des He  bels 101     kann    durch     einen    klinkenartig aus  gestalteten Stössel 106 ergriffen werden, der  indessen für     gewöhnlich    durch eine Feder       ausser    Eingriff gehalten wird. Der .Zapfen  105 des Hebels 102 kann durch einen klin-           kenartigen    Stössel 107 ergriffen werden, der  für     gewöhnlich    durch eine Feder in Eingriff  gehalten wird. Alle diese 'feile sind in der  Zeichnung in derjenigen Stellung gezeigt, die  sie nach einem     Hauptsummendruck    einneh  men, wenn der Stössel<B>107</B> vorübergehend  ausgeklinkt bleibt.

   Wenn beide Stössel 106       und    107 herabgedrückt werden, kommt der  eine ausser und der andere in Eingriff. Da  durch wird das Schaltwerk auf das Ziehen  einer Löschsumme vom obern     Saldierwerk     eingestellt. Die Stössel 106 und<B>107</B> sind  beide auf einem Zapfen 108 gelagert, der die  beiden parallelen, den Arm 110 bildenden  Platten verbindet. Die Stössel 106 und 107  können irgendwie     herangedrückt    werden, je  nach dem gewünschten Ergebnis. Im vorlie  genden Fall geschieht dies durch zwei Win  kelhebel 111 und 112, die beide durch eine  Summenwelle 113 verstellbar sind.  



  Der Zapfen 105 des Hebels 103 kann auf  eine     Klinke    114 einwirken, die für gewöhn  lich durch eine Feder in Eingriffslage gehal  ten, aber herabgedrückt und dadurch ausge  drückt werden kann. Der Zapfen 105 des  Hebels 104 kann hinter eine Klinke     115    grei  fen, die für gewöhnlich durch eine Feder  ausgerückt gehalten, aber zum Eingriff her  abgedrückt werden kann. Beide Klinken 114  und 115 sind auf demselben Stehbolzen 116  gelagert, der die beiden parallelen Platten  des auf der obern Schwingwelle 80 befestig  ten Armes<B>117</B> verbindet. Die Steuerung der  beiden Klinken kann in verschiedener Weise  erfolgen.

   Im vorliegenden Fall wird die       Klinke    114 durch einen Winkelhebel 118       und    die Klinke     115    durch einen Winkelhebel  120 gesteuert. Die beiden     Winkelhebel    112  und 118 sind durch einen Zapfen 121 ver  bunden, so dass sie     zusammen    schwingen, und  zwar unter Antrieb durch die Summenwelle  113 oder die     Hauptsummenw        elle    122. Die  letztere wirkt hierbei auch auf den Winkel  hebel 120 ein. Wenn daher die Summenwelle  <B>113</B> gedreht wird, so werden die Winkelhebel  111, 112 und 118 ausgeschwenkt.

   Die ersten  beiden Winkelhebel stellen hierbei die untern       Saldierwerke    auf einen     Löschsummengang       ein, während der letztgenannte     Winkelhebel     die obern     Saldierwerke    auf Nichtaddition  einstellt. Wird aber die     Hauptsummenwelle     122 gedreht, so werden die beiden     Winkel-          hebel    112 und 118 ausgeschwenkt und ma  chen. die beiden der     Posteneinführung    die  nenden     Nockenscheiben    unwirksam.

   Ausser  dem wird der Winkelhebel 120 geschwenkt  und stellt die     obern        Saldierwerke    auf einen       Löschsummengang    ein.  



  Damit nun jeder der Arme 82 mit der  obern Schwingwelle 80 nach Bedarf gekup  pelt oder von ihr abgekuppelt werden kann,  um gegebenenfalls ein Einrücken der     Sal-          dierwerke    in ihre Antriebsverzahnungen zu  verhindern, ist neben jedem Arm 82     (Fig.    10  und 12) ein Arm 123 angebracht,     dessen     Nabe 124 auf der Welle befestigt ist und  der einen seitlichen Zapfen 125 hat. Über  diesen Zapfen kann ein Haken 126 greifen,  der bei 127 am Arm 82     angelenkt    ist und  durch eine Feder 128 in die Eingriffsstel  lung gezogen wird.

   Wird der Haken 126 vom  Zapfen 125 ausgeklinkt, so     unterbleibt    bei  einer Drehung der Welle 80 die Mitnahme  des Armes 82, so dass die obern     Saldierwerke     ausser Eingriff bleiben. Eine entsprechende  Einrichtung ist der Welle 81 zugeordnet, nur  sind die Teile umgekehrt angeordnet, so dass  der betreffende Haken 130, um ausgerückt  zu werden, im Uhrzeigersinn geschwenkt  werden muss. Die Einrichtungen zum Aus  rücken der beiden Haken 126 und 130 kön  nen mannigfach ausgestaltet werden. In       Fig.    10 haben zu diesem Zweck die Haken  aufeinander zugerichtete Arme 311, die in  der Bahn eines Zapfens 132 eines Winkel  hebels 133 liegen. Dieser Winkelhebel ist auf  einer     Querstange    134 frei drehbar.

   Die Arme  131 sind so     gekrümmt,    dass sie auch bei einer  Drehung der Wellen 80 und 81 in der Bahn  des Zapfens 132 verbleiben. Der Hebel 133  kann dadurch im Uhrzeigersinn geschwenkt  werden, dass er durch eine Koppelstange 135  mit einem Winkelhebel 136 verbunden ist,  der frei drehbar auf einer Querachse 137  ruht und seinerseits durch eine Koppelstange  138     geschwenkt    werden kann. Es geschieht      dies selbsttätig, wenn irgendein bestimmter  Typenträger 40 auf Buchstabendruck einge  stellt wird.  



  Die Mittel, um die Typenträger 40 dar  aufhin abzufühlen, ob sie auf den Druck von  Ziffern oder von Buchstaben eingestellt sind,  bestehen aus einer Gruppe von Fühlern 140       (Fig.    10 und 17), die je als ein Winkelhebel  ausgebildet, frei drehbar auf einer waagrech  ten Achse gelagert sind und durch eine Feder  142 im Uhrzeigersinn beeinflusst werden,  jeder dieser     Fühlhebel    legt sich unter der  Wirkung dieser Feder     mit    einem Vorsprung  143 an die Vorderkante des zugeordneten  Typenträgers 40. Die Zahl der Fühler 140  kann der Stellenzahl des     Saldierwerkes    50  entsprechen. Im vorliegenden Fall sind neun  solcher Fühler in     Fig.    17 gezeigt.

   Man kann  jeden durch die Anordnung der     Saldierwerke     bestimmten     Tabellierwerksabschnitt    .mit einer  solcher     Fühlergruppe    ausrüsten, so dass sich  also ebensoviel     Fühlergruppen    ergeben, als       Tabellierwerksabschnitte    durch die Anord  nung der     Saldierwerke    vorgesehen sind. Auf  den Stangen 137 und 134 werden dann ent  sprechende Winkelhebel 136 und 133 mit  den erforderlichen Anschlüssen vorgesehen.    Die     Fühlhebel    140 werden durch eine  Brücke 144 gesteuert, welche über     ihren,     waagrechten Armen 145 liegt und von zwei  Armen 146 getragen wird, deren Naben auf  der Welle 141 frei drehbar sind.

   Die Haken  138 liegen oben auf der Brücke 114 auf und  erstrecken sich unter einer langen, waagrech  ten Schiene 147, welche einen     Kamm    148  mit Führungsschlitzen für die Haken 138  trägt. Die Schiene 147 wird von Schwenk  armen 150 getragen     (Fig.    16 und 17), die  ihrerseits auf Zapfen<B>151</B> an den Rahmen  gehäusen 52 und 53 gelagert sind und durch  Federn 152 aufwärtsgezogen werden. Der  linke Arm 150 ist ein Arm eines Winkel  hebels, dessen aufrechter Arm durch eine  Stange 153 mit einem     Nockenhebel    154 mit       Nockenrolle    155 gekuppelt ist.

   Diese     Nok-          kenrolle    wird durch eine Feder 152 an die  Kurvenscheibe 156 angedrückt, die auf der         hintern    Triebwelle 57 befestigt ist. Diese  Kurvenscheibe hat     einen    konzentrischen Ab  schnitt grösseren Durchmessers, der durch  Übergangsprofile mit einem konzentrischen  Abschnitt     kleineren    Durchmessers verbunden  ist.     Befindet    sich die     Nockenrolle    155 auf  der Erhöhung, so hält sie die Schiene 147 in.  der untern, in den     Fig.    16 und 10 gezeigten  Lage.

   Durch     Herabpressen    der Schiene auf  die Haken 138 wird die Brücke 144 in der       untern    Lage gehalten, die dann ihrerseits die  Fühler 140 ausgerückt ausser Berührung     mit     den Typenträgern 40 hält.  



  Wenn die Lockenrolle 155 indessen auf  den     Nockenabschnitt    kleineren Durchmessers  aufläuft, so heben die Federn. 152 die Schiene  147 an. Infolgedessen können dann die Fe  dern 142 über den Arm 145 derjenigen Füh  ler, die auf eine Zahnlücke des Typenträgers  40 treffen, die Brücke 144 des     Abfühlwerkes     anheben.  



  Die Typenträger 40 sind so verzahnt, dass  der Vorsprung 143 eines jeden     Fühlhebels     auf einen Zahn trifft, wenn der Typenträger  auf den Druck einer Ziffer eingestellt ist.  Ist er aber auf den Druck eines Buchstabens  eingestellt, so kann der     Fühlhebel        unter    der  Kraft     seiner    Feder 142 frei ausschwingen.  Zufällig     ist    nun die     Tabelliermaschine,    an  Hand deren die vorliegende     Erfindung    erläu  tert wird, von vornherein so gebaut gewesen,  dass die normale Antriebsverzahnung 47 des  Typenträgers dieser Bedingung genügt.

   Denn  die Zifferntypen sind auf dem Typenträger  abwechselnd mit Buchstabentypen angeord  net,     und    die Teilung der Verzahnung 47 ist  doppelt so gross wie die Typenabstände, wo  bei die Nulltype am höchsten angeordnet ist  und sich für gewöhnlich an der Druckstelle  befindet.

   Der     Abfühlvorsprung    143 liegt ge  wöhnlich     ausgerichtet    gegenüber dem zehn  ten Zahn 47 von unten ab     gerechnet.    Befin  det sich die Nulltype oder     irgendeine    andere  der zehn Zahlentypen in der Druckstellung,  so vermag der     Abfühlzahn        in    eine Zahnlücke  der Antriebsverzahnung des Typenträgers  einzutreten.     Infolgedessen    schwingt der Fühl-           hebel    aus und hebt die Brücke 144 an. Steht  der Typenträger auf "9", so trifft der     Ab-          fühlhebel    auf den untersten Zahn der An  triebsverzahnung.

   In jeder höheren Lage des  Typenträgers ist dieser auf     Buchstabentypen     eingestellt; bei deren Abdruck liegt das un  tere Ende der Zahnstange oberhalb des     Fühl-          hebels    143, so dass dieser ausschwingen kann.  Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung  ist die Zahnstange nach unten um vier Tei  lungen verlängert worden.  



  Stellt einer der Fühler 140 fest, dass der  Typenträger auf eine     Buchstabentype    einge  stellt ist, und hebt er die Brücke 144     an,    so  hebt diese ihrerseits den Haken 138 an und  bringt ihn in die Bahn einer Schiene 158,  die der Länge nach in eine Schwingwelle 160  eingesetzt ist. Dreht sich diese Schwingwelle,  so zieht sie den Haken 138 nach rechts, so  fern dieser angehoben worden ist. Das hat  zur Folge, dass die     Kupplungshaken    126 und  130 in der beschriebenen Weise ausgeklinkt  werden.

   Der Antrieb der     Schwingwelle    er  folgt durch eine Kurvenscheibe 161     (Fig.    15  und 17), die auf der Triebwelle 57 befestigt  ist und auf eine     Nockenrolle    162 eines He  bels 163 wirkt, der durch eine     Stange    164  mit einem Arm 165 der Welle 160 gekuppelt  ist. In ihre Ausgangslage werden die Teile  durch eine Feder 166     zurückgestellt,    die auf  den Hebel 163     wirkt.    Die Kurvenscheibe<B>161</B>  hat einen sich über einen grösseren     Winkel          erstreckenden,    konzentrischen Bogen von  kleinerem Radius und einen kurzen Boten  von grösserem Radius.

   Die beiden Bögen sind  durch Übergangsstrecken verbunden und  wirken so, dass die Welle<B>160</B> angetrieben  wird, kurz nachdem die Kurvenscheibe 156  die Fühler hat wirksam werden lassen. Das       #    war schon geschehen, kurz bevor die Rück  stellschiene 42 für die Typenträger ihr oberes  Hubende erreicht hatte. Das ist deshalb zu  lässig, weil die     "9"-Type    sich etwa in der  Mitte des Typenträgers befindet und das  untere Ende der Zahnstange den Bereich des  Fühlers 143 bereits verlassen hat, wenn die       "9"-Type    durch die Druckstelle hindurch  geht.

   Von diesem Augenblick an kann die         Weiterbewegung    der Typenträger auf den       Fühlvorgang    und die dadurch herbeigeführ  ten Schaltungen keinen störenden Einfluss  haben.  



  Die zeitliche Aufeinanderfolge der Vor  <B>el</B>  <B>9</B> än-e hängt natürlich ganz von der     beson-          Z,        t'     deren Ausgestaltung der Maschine ab, bei  der die vorliegende Erfindung angewendet  werden soll. Beim vorliegenden Beispiel sei  die zeitliche Aufeinanderfolge nachstehend  mit     Bezug    auf     Fig.    3 angegeben. Die     Addier-          7    97 und 98     (Fig.    7 und 8) beginnen     i     bei 13   die     Saldierwerke    aus den Antriebs  verzahnungen auszurücken. Diese kommen  von den Verzahnungen bei 33   frei.

   In die  sem Zeitpunkt beginnt die Aufwärtsbewe  gung der Typenträger. Bei 84   erreicht die e       "9"-Ty        pe    die Dreckstelle. Kurz darauf gibt  die     Kurvenscheibe    156     (Fig.    16) die Fühler  für deren     Abfühlbewegunb    frei, da die     Nok-          kenrolle    155 bei 100   die     Nockenvertiefung     erreicht. Bei 95   beginnt die Kurvenscheibe     i     161     (Fig.    15) den Antrieb der     Schwingwelle     160.

   Die     Nockenrolle    erreicht hierbei den  Bogen grösseren Durchmessers bei<B>110'.</B> In  zwischen haben die     Addiernocken    97 und 98  bei 90   die Drehung der Wellen 80 und 81     s     begonnen. Die Drehbewegung ist bei 218         beendigt.        Erst    während des letzten Teils die  ser Bewegung gelangen die     Saldierwerke    in  Eingriff, wenn nämlich der Zapfen 84 die  Stellung der Schulter 88 in     Fig.    10 erreicht.

       i     Fühlt nun irgendein     Fühlhebel    die Einstel  lung     seines        Typenträgers    auf Buchstaben  druck ab, so sind die Kupplungshaken 126  und 130     zwischen    95     imd    110   bereits aus  geklinkt worden, so dass die     Saldierwerke        i     nicht. in Eingriff gebracht werden. Die Welle  160     (Fig.    15) beginnt ihren Rücklauf bei  140  . In diesem     Zeitpunkt    sind die Zapfen  125     (Fig.    10) schon ein ganzes Stück über  die Schulter der Kupplungshaken hinweg  gelaufen, und der Rücklauf wird erst bei  170   beendet.

   In diesem Zeitpunkt     beginnt     die Schiene 147     (Fig.    16) ihre Rückkehr, die  bei 200  zum Abschluss kommt. Alsdann sind  die     Fühlhebel    in die Ausgangslage zurück- ,      gekehrt. Die Typenträger erreichen bei ihrer  Rückkehr die     "9"-Stellung    erst bei<B>232'.</B>  



  Bei der bisher     beschriebenen    Ausfüh  rungsform hat jeder     Tabellierwerksabschnitt     der Maschine sein eigenes     Fühlwerk.    Die       Maschine    kann einen oder mehrere in dieser  Weise ausgerüstete Abschnitte umfassen,  wobei jeder Abschnitt unabhängig von dem  andern durch das     Fühlwerk    gesteuert wird.  Nur wenige Steuerteile, wie zum Beispiel die  Schiene 147 und die Schwingwelle 160, sind  den verschiedenen Abschnitten gemeinsam  zugeordnet. Nur bestimmte Typenträger wer  den abgeführt, und wenn nur einer von die  sen auf Buchstabendruck eingestellt wird,  bleiben die     Saldierwerke    der betreffenden       Typenträgergruppe    ausser Eingriff.

   Manch  mal genügt das, z. B. wenn es nur darauf  ankommt, Beschädigungen der Teile dadurch  zu verhindern, dass ein     Saldierrad    an das  Ende einer Zahnstange angedrückt wird,  statt mit den Zahnlücken in Eingriff zu  kommen. Manchmal ist es aber erwünscht,  die     Saldierräder    mehrerer     Tabellierwerks,     abschnitte oder sogar sämtliche     Saldierräder     auszuschalten, wenn nur ein einziger der ab  gefühlten Typenträger auf Buchstabendruck  eingestellt wird. Die hierzu erforderliche  Steuerverbindung zwischen den verschie  denen Abschnitten kann in verschiedener  Weise herbeigeführt werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel der diesem  Zweck dienenden     Mittel    ist in den     Fig.    10  bis 24 dargestellt.     Fig.    12 zeigt im Grund  riss das     Ausrückwerk    in Anwendung auf eine  Reihe     nebeneinander    angeordneter Rechen  werke. Von jedem Rechenwerk ist nur die  Stossstange 86 dargestellt, die zum Einrücken  in die Antriebsverzahnungen angetrieben  werden muss. Dies genügt indessen zur sche  matischen Andeutung der     Addierwerksreihe.     In Wirklichkeit sind die Rechenwerke nicht  so eng aneinander, noch in so     gleichmässigem     Abstand angeordnet.  



  Die Steuerverbindung der Abschnitte be  steht aus Hebeln 167, die je mit ihrem un  tern Ende an einem waagrechten Arm des       Ausrückhebels    133 aasgelenkt sind, mit ihrem    obern Ende aber gelenkigen     Anschluss    an  einen Winkelhebel 168 haben. Die verschie  denen Winkelhebel 168 sitzen schwenkbar  auf einer     Querschiene    170 des Rahmens. Von  dem aufrechten Arm jedes Winkelhebels  ragt ein Zapfen 171 hervor, die in Schlitze  172 zweier Glieder 173 eingreifen, deren En  den, wie     Fig.    12 zeigt, sich überlappen. Die  Schlitze haben eine umgekehrte     L-Form.     Die Glieder sind in einer Reihe angeordnet  und     erstrecken    sich je von einem Winkel  hebel 168 zum nächsten.

   Sie bilden zusam  men     eine    Kette. Der Mittelpunkt     eines    jeden  Gliedes wird durch eine Feder 174 aufwärts  gezogen. Diese Feder sucht daher das Glied  so weit anzuheben, dass die Schlitze 172     miü     ihren senkrechten     Abschnitten    über die Zap  fen 171 greifen. Die Wirkung dieser Feder       wird    durch die Einstellung zweier Nocken  175 bestimmt, die je an dem     einen    Ende des  Kettengliedes vorgesehen sind. Da jeder  Winkelhebel 168 aber mit zwei Kettenglie  dern zusammenspielt,     befinden    sich über  ihm zwei solche Nocken hintereinander an  geordnet.

   Der vordere Nocken ist auf dem       innern    Ende einer Hohlwelle 176     befestigt,     die in der Rahmenschiene 170 gelagert ist,  nach vorn aus dieser herausragt     und    an  leicht zugänglicher Stelle einen Drehknopf  177 trägt. Der hintere Nocken sitzt auf dem       innern    Ende einer Welle 178, die durch die  Hohlwelle 176 hindurchgeht und einen Dreh  knopf 180 hat. Dieser hintere Nocken liegt  über dem hintern Kettenglied 173, um des  sen Lage zu bestimmen, während der vor  dere Nocken über dem vordern     Kettenglied     liegt.

   Man kann nun jeden Nocken 175 in  die in     Fig.    11 gezeigte Lage drehen, in der  seine Erhöhung das unter ihm liegende Ende  des Kettengliedes herabdrückt, um den  waagrechten Schenkel des Schlitzes 172 mit  dem Zapfen 171 in Eingriff zu bringen. In  der andern Stellung des Nockens, die in       Fig.    13     links    und in     Fig.    14 rechts gezeigt  ist, kann das Kettenglied 173 sich aufwärts  bewegen     und    daher mit dem senkrechten  Schenkel seines Schlitzes über den Zapfen  greifen.

   Die Federn 174     sind    an Schienen      181 verankert, die oben auf den Nocken 175  liegen und durch diese angehoben werden,  wenn die Nocken die Kettenglieder 173 hoch  gehen lassen, um diese in ihrer Lage gegen  eine Verschiebung nach hinten zu sichern.  



  Die Wirkungsweise ergibt sich aus den       Fig.    11, 13 und 14. Nehmen die Teile die  Lage der     Fig.    11 ein, so ist die Kettenver  bindung unwirksam. Wird nämlich einer der  Winkelhebel 168 geschwenkt, so bewegt sich  sein Zapfen 171 in den Schlitzen 172 leer,  so dass keine Steuerwirkung auf die andern       Tabellierwerksabschnitte    der Maschine über  tragen wird. Nur in dem Abschnitt, in wel  chem ein oder mehrere Typenträger auf  Buchstabendruck eingestellt werden, erfolgt  die     Ausschaltung    des Rechenwerkes.

   In       Fig.    13 ist in dem linken der beiden veran  schaulichten     Tabellierwerksabschnitte    das  sich nach links erstreckende, hintere Ketten  glied 173 in die unwirksame Lage gebracht,  das vordere, sich nach rechts erstreckende  Kettenglied ist aber in wirksamer Lage. Der  Winkelhebel 168 ist infolge der Feststellung  einer Buchstabeneinstellung ausgeschwenkt.  Seine Bewegung ist aber auf den linken       Tabellierwerksabschnitt    nicht übertragen  worden, sondern nur auf den rechten. In die  sem rechten Abschnitt sind die beiden Ket  tenglieder ausgerückt, so dass die Einstell  bewegung auf den folgenden Abschnitt nach  rechts nicht mehr übertragen worden ist.

    Wäre der vordere Nocken 175 dieses Ab  schnittes indessen in die Einrücklage ge  bracht worden, so wäre die Bewegung wei  ter übertragen worden. In     Fig.    14 sind die  beiden     Tabellierwerksabselinitte    gerade ent  gegengesetzt eingestellt. Hier ist eine     Ver-          stellbew        egung,    die in dem rechten Abschnitt  eingeleitet worden ist, nach links und nicht  nach rechts übertragen worden.

   Es zeigt sieh  also, dass, wenn man das Ende irgendeines  Kettengliedes ausschaltet, der betreffende  Zapfen 171 und der Winkelhebel     l.68    ihre  Schaltbewegung auf dieses Kettenglied nicht  übertragen können, aber ihrerseits durch das  Kettenglied     ausgeschwenkt    werden können,  wenn dieses von seinem andern Ende her ge-    schaltet wird. Werden in irgendeinem     Tabel-          lierwerksabschnitt    beide Kettenglieder in die  obere wirksame Lage eingestellt, so vermag  dieser Abschnitt die in ihm eingeleiteten  Schaltbewegungen sowohl nach rechts als  auch nach links zu übertragen.

   Diese Über  tragung kann hierbei über mehrere     Tabellier-          werksabschnitte    durch Einstellen einer gan  zen Reihe von Gliedern 173 erfolgen. Die  gezeigte Anordnung gestattet vielfältig ver  schiedene     Voreinstellungen    der Maschine, je  nach den auftretenden Bedürfnissen. So kann  man zum Beispiel ein Kettenglied 173 so  lang bemessen, dass es über mehrere     Tabel,          lierwerksabschnitte        hinwegreicht    und diese  überspringt und die Schaltbewegung unmit  telbar auf ferner liegende Abschnitte über  trägt.  



  Bei der in den     Fig.    4 und     18-2N    gezeig  ten Ausführungsform des Erfindungsgegen  standes führt die Einstellung eines Typen  trägers auf Buchstabendruck zur selbsttäti  gen Ausschaltung der Nullenübertragung,  mit deren Hilfe beim Druck von Beträgen  rechts von der niedrigsten     MTertziffer        Nullen     zum Abdruck gelangen.

   Die Ausschaltung  dieses selbsttätigen Nullendruckes ist näm  lich beim Drucken von Text     erwiinsebt,    da  mit nicht beispielsweise rechts von Haus  nummern Nullen zum     Ahdriick        melangen.          1llan    kann das     Schaltwerk    von Hand auch so  einstellen,     dass    beim Drucken von Text der  selbsttätige     Nullendrnek    in bestimmten Spal  ten erst wirksam wird, wenn er für gewöhn  lich     unwirksam    ist.

       Sehliesslieh    ist es mög  lich, die     Voreinstellnng    der einzelnen     Kup-          pelglieder    beliebig zu wählen.  



  In den %. 19 bis 25 ist das     Drnekbam-          merwerk    der Maschine wiedergegeben. Jeder       Typenhammer    44 ist bei     183    an einer Rah  menschiene     schwenkbar        gelagert.    Er steht  unter der Wirkung einer Feder 181 und wird  durch eine     Rückstellsehiene    185 in die Aus  gangslage gebracht, die durch den Antrieb  der Maschine hin- und herbewegt wird. Der  Hammer 44 wird in der Ausgangslage durch  eine Klinke 186 mit einer festen Drehachse  187 festgehalten, und zwar entgegen der      Kraft der Feder 184.

   An der Klinke 186 ist  drehbar ein Auslöser 188     befestigt,    der ent  gegen der Kraft einer Feder 191 durch eine  Gabel 190 in unwirksamer Lage gehalten  werden kann. Die Gabel 190 ist an einem  Steuerhebel 192     angelenkt,    der für gewöhn  lich durch eine seitliche Schulter des zuge  hörigen Typenträgers 40 in einer bestimm  ten Winkellage gehalten wird. Geht aber der       Typenträger    aufwärts, so schwenkt die Fe  der 191 den Auslöser 186 im Uhrzeigersinn,  bis eine Schulter 193 des Auslösers in die  Bahn eines Flansches 194 einer Druckschiene  195     tritt.    Diese Druckschiene führt im ent  sprechenden Augenblick eine kurze Vor  wärts- und     Rückwärtsschwingung    aus.

   Durch  diese Schwingung wird dann der Auslöser       verschoben,    und dadurch wird die Klinke 186  gelöst, so dass der Druckhammer 44 durch  seine Feder an die Type geschlagen wird.  Nur diejenigen Klinken aber, deren Typen  träger in eine Druckstellung angehoben sind,  werden in dieser Weise ausgelöst.    Dem selbsttätigen Nullendruck rechts  von der niedrigsten Wertstelle dienen nun       Kuppelglieder,    die so eingestellt werden  können, dass die     Ausrückung    einer Klinke  sich auf die rechts davon befindliche Blinke  überträgt. Das     Kuppelglied    196 ist     sektor-          förmig    gestaltet und rechts an der Klinke  186 drehbar gelagert.

   Von jeder Klinke ragt  ein Zapfen 197 nach links. Befindet sich ein       Kuppelglied    in der Einstellage der     Fig.    19,  so nimmt es beim Ausrücken seiner Klinke  den Zapfen 197 der rechts daneben liegenden  Klinke mit und löst diese aus.  



  Jedes     Kuppelglied    kann nun in eine von  vier Lagen eingestellt sein, die in den     Fig.    21  bis 24 wiedergegeben- sind und mit<I>A, B, C</I>  und<I>D</I> bezeichnet sind. Bei den Stellungen<I>A</I>  und B (Fix. 24 und 23) ist das     Kuppelglied     wirksam und wirkt daher auf den Zapfen  197 der benachbarten Dezimalstelle ein. In  den Stellungen C und D (Fix. 22 und 21) ist  das     Kuppelglied    aber unwirksam, da es  höher als der Zapfen eingestellt ist. Es sind  nun Einrichtungen vorgesehen, mit deren    Hilfe man das     Kuppelglied    von Hand in       irgendeine    der drei Stellungen<I>A, B</I> und C  bringen kann.

   Ferner sind Einrichtungen  vorgesehen, um beim Lauf der     Maschine    in  bestimmten     Zeitpunkten    alle     Kuppelglieder     um ein beschränktes Mass aufwärts zu schwen  ken. In solchen     Tabellierwerksabschnitten,     in denen Beträge zu verrechnen sind, stellt  man die     Kuppelglieder    für gewöhnlich in  die wirksame Lage B ein. Man bringt sie  aber in die     unwirksame    Lage C in den Spal  ten, in denen Text zu drucken ist. Die Einstel  lung auf A kommt in solchen Abschnitten  in Frage, in denen in jedem Fall Beträge  gedruckt werden müssen, auch dann, wenn  gleichzeitig in andern Spalten Textdruck er  folgt.

   Wird     dann    eine     Textdruckkarte    abge  fühlt, so wird hierbei selbsttätig das Kuppel  glied in die Lage B angehoben; es bleibt  also wirksam. In Spalten, in denen für ge  wöhnlich Textdruck stattfindet, werden die       Kuppelgdieder    in die unwirksame Lage 0  eingestellt. Wenn dann eine Textkarte abge  fühlt wird     und    die     Kuppelglieder    angehoben  werden, so gelangen sie in die     unwirksame     Stellung D.

   Beim Abfühlen einer Betrags  karte kehren alle     Kuppelglieder    in ihre  durch die     Voreinstellung    bestimmten Aus  gangslagen zurück.     Schliesslich    kann man die       guppelglieder    auch in der aus     Fig.    25 er  sichtlichen Weise einstellen, in der sie für  gewöhnlich unwirksam unterhalb des Zap  fens 197 liegen, aber beim Abfühlen einer       Textkarte    bis     in    die wirksame Lage angeho  ben werden.  



  Die Mittel, um gleichzeitig alle Kupp  lungsglieder 196 aus der durch ihre     Vorein-          stellung    bestimmten Lage     herauszuverstellen,     bestehen aus einer hohlen Schwingwelle 200,  die auf einer Welle 201, der     sogenannten     Nichtdruckwelle, gelagert ist. Die Hohlwelle  trägt eine in sie eingesetzte Schiene 202, in  der eine Reihe von Löchern 203 vorgesehen  sind, nämlich für jede Dezimalstelle des  Druckwerkes ein Loch. An jedem Kupp  lungsglied 196 ist eine Steuerstange 204 ge  lenkig befestigt, die aufwärts ragt und durch  das betreffende Loch 203     hindurchgeht.    Die      Steuerstange hat vier seitliche Zapfen 205.

    Das Loch 203 ist an seinem vordern Ende so  weit, dass die Zapfen hindurchgehen, läuft  aber nach hinten in einen Schlitz aus. Um       nun.    ein Kupplungsglied     vorInbetriebsetzung     der Maschine einzustellen, ergreift man seine  Steuerstange am Griff 206, schwingt sie  nach vorn in den erweiterten Abschnitt des  Loches und bewegt dann die Steuerstange  bis in die gewünschte Stellung A,     B    oder C  aufwärts oder abwärts. Dann schwingt man  die Steuerstange nach hinten in den Schlitz  hinein, so dass die Zapfen 205 teils über, teils  unter der Schiene 202 liegen und eine ge  lenkige Verbindung mit dieser herstellen.

    Damit die Steuerstange aus dem Schlitz     nicht     wieder     herausgleitet,    ist an ihr ein Führungs  stück 207 befestigt und durch eine Feder  208 verbunden. Diese Feder drückt einen  Ansatz des Führungsstückes gegen die       gante    der Steuerstange, wobei zwischen bei  den ein Schlitz frei bleibt. Zieht man die  Steuerstange in den vordern Teil des Loches  203, so wird das Führungsstück 207 gegen  die Kante der Schiene gepresst, wobei die  Feder gestreckt wird. Für gewöhnlich hält  diese Feder daher die Steuerstange im rück  wärtigen, schlitzförmigen Teil des Loches.

    Dreht sich die Welle 200 mit Bezug auf       Fig.    19 im     Gegenuhrzeigersinn,    so werden  gleichzeitig alle     Kupplungsglieder    196 mit  der oben erläuterten Wirkung angehoben.  Bei einer älteren Ausführung der Maschine  wird die Drehung dieser Steuerwelle durch  ein besonderes Loch derjenigen     Karte    herbei  geführt, die den Druck von Text steuert. ,  Bei der gezeichneten Maschine indessen  bewirkt das     Abfühlwerk    für die Typenträ  ger die Drehung der Welle 200, so dass sich  das besondere Steuerloch in Textkarten erüb  rigt. Zu diesem Zweck trägt die Welle 200  an ihrem linken Ende einen Arm 210, der  durch ein Gestänge mit einem Arm 216 einer       Querwelle    217 verbunden ist.

   Dreht sieh  diese Welle 217 im Uhrzeigersinn, so wird  im gleichen     Drehsinn    auch die Welle 200  gedreht. Das Gestänge besteht aus einer  Stange 211, einem Winkelhebel 212 (Fix. 4),    einer Stange 213, einem Hebel     21-1    und einer  Stange 215. Die Hebel 212 und 213 sind auf  Zapfen des linken Rahmengehäuses 53 ge  lagert. Die Welle 217 hat ihr Lager in den  beiden Rahmengehäusen 53 und 52.  



  Im vorliegenden Fall nun ist die Stange  138 eines jeden     Fühlwerkes    mit einem Füh  rungslenker 218 (Fix. 4 und 18<B>)</B> drehbar ver  bunden, an     %velchem    eine Stange 220 gelen  kig angeschlossen ist. Diese greift an einem  Winkelhebel 221 an, der auf der Welle 217  drei drehbar gelagert ist. Neben diesem     Win-          lielhebel    trägt die Welle einen auf ihr be  festigten Arm 222 mit einem Zapfen 223,  der unter     eiuen    Arm des Winkelhebels greift.  Die Welle wird daher gedreht und schaltet  die     Kupplungsglieder    um, sobald der Haken  138 irgendeines Fühlers angetrieben wird.  



  Beim vorliegenden     Ausführungsbeispiel     sind die Mittel zum Abkuppeln der Rechen  werke etwas anders ausgestaltet. Ein Zapfen  224 des     )Winkelhebels    221 spielt in einem  Schlitz einer senkrechten Stange 225, die mit  ihrem obern Ende gelenkig an einem Hebel  226 angreift. Dieser ist frei drehbar auf  einer     Schwingwelle    227 der Maschine ge  lagert.

   Ein Zapfen 228 des Hebels greift  über den gebogenen Arm der     I'Lnpplungs-          klinke    230, die an der     Stelle    81 an dem Arm  82 gelagert ist und deren     hakenförmiger    Arm  über einen Zapfen 231 eines Armes 232 der  Schwingwelle 90     greift.    Der Kupplungs  haken 230 wird durch eine Feder 233 in Ein  griff mit dem Zapfen 231 gezogen, wobei  seine Bewegung durch einen Anschlagzapfen  234 begrenzt wird.  



  Die untere Welle 81 hat einen auf ihr  befestigten Arm 235, der neben dem frei  drehbaren Arm 95 liegt und einen Zapfen  <B>2</B>36 hat. Über diesen greift eine     Klinke    237,  die am Arm 95     gelagert    ist, und zwar unter  dem Einfluss einer Feder 238, wobei ihr     Be-          tveginigsbereich    durch einen Anschlagzapfen  240     begrenzt    ist.

   Die Klinke 237 kann aus  gerückt werden durch einen Zapfen 241  eines Hebels 242, der auf einer festen Lager  stange 243 frei drehbar gelagert ist, und an  dem bei 244 gelenkig die     Stange    225 an-      greift, die, wie oben erläutert, jedesmal ge  zogen wird, wenn die Einstellung eines  Typenträgers auf Buchstabendruck     in    dem  betreffenden     Tabellierwerksabschnitt    zur       Abfühlung    gelangt. Dabei wirkt dann der  Zapfen auf das rückwärtige Ende der Klinke.

    Ein Arm 245 der Welle 243 ist mit dem  Hebel 242 durch eine     Rückstellfeder    246  verbunden, deren     Bewegungsbereich    durch       einen    Anschlagzapfen 247 des Armes be  grenzt wird, um den Hebel 242 festzuhalten.  



  Die     Steuerverbindung    zum Übertragen  der durch das     Abfühlwerk    herbeigeführten  Schaltung von einem     Tabellierwerksabscbnitt     zum     andern    ist bei diesem Ausführungsbei  spiel einfacher gestaltet.

   Auf einer im Rah  men     befestigten    Achse 248 sind schwenkbar  zwei Arme     eines    Bügels 250 gelagert, die  mit Zapfen 251 der Stangen 225 beider     Ta-          bellierwerksabschnitte    in der Weise zusam  menwirken, dass, wenn eine der Stangen 225  infolge der     Abfühlung    einer     Texteinstellung     der Typenträger angetrieben wird, sich die  Bewegung auf die Stange 225 des andern       Abschnittes    überträgt und dort die Ausschal  tung des Rechenwerkes herbeiführt. Der  Schlitz im     untern    Ende jeder Stange 225 er  leichtert diese Schaltwirkung.

   Die Bügel  arme 250 lassen sich verschieden ausgestal  ten, so dass sich verschiedene Ergebnisse her  beiführen lassen. Wird nämlich jeder dieser  Arme mit einer den Zapfen 251 ergreifenden  Gabel versehen, dann wird eine     Schaltung     jeder Stange 225 auf die andere übertragen.  Lässt man aber die obere Zinke der Gabel an  dem rechten Arm fort, dann wird eine Schal  tung der rechten Stange 225 nicht auf die  linke übertragen, wohl aber     eine        Schaltung     der linken Stange auf die rechte. Es ist da  her ersichtlich, dass sich die Querverbindun  gen in vielfacher Weise abändern lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Buchungsmaschine mit Typenträgern für den Druck von Text und von Beträgen so wie mit Rechenwerken zum Verrechnen der Beträge und mit Einrichtungen, welche bei Buchstabendruck bestimmte Schaltungen der Maschine herbeiführen, dadurch gekennzeich net, dass die Einstellung irgendeines Typen trägers in sämtlichen Dezimalstellen der Gruppe, welcher der Typenträger zugehört, die betreffenden Schaltungen verursacht.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Buchungsmaschine nach Patentan- spruch, deren Rechenwerke verschiedenen Typenträgergruppen zugeordnet sind, um die von diesen gedruckten Beträge zu verrech nen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein richtungen, welche bei Buchstabendruck die genannten Schaltungen der Maschine herbei führen, in wenigstens einem Tabellierwerks- abschnitt auch dann wirksam werden,
    wenn eine Typenträgereinstellung auf Buchstaben druck in einem andern Tabellierwerks- abschnitt erfolgt. z. Buchungsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ge nannten Einrichtungen durch ein Abfühl- werk (140) gesteuert werden, das zusätzlich zu den die Einstellung der Typenträger (40) herbeiführenden Mitteln (38) vorgesehen ist und die Einstellung der Typenträger abfühlt.
    3. Buchungsmaschine nach Unteranspruch 2, mit Einrichtungen zum selbsttätigen Druck von Nullen rechts von der niedrigsten Wertstelle von Beträgen und mit Mitteln, um bei Buchstabendruck den selbsttätigen Nullendruck zu verhindern, dadurch gekenn zeichnet, dass diese Mittel (200) von, dem Ab- fühlwerk gesteuert werden.
    4. Buchungsmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Typen träger (40) einer Gruppe ein Füblglied (140) zugeordnet ist, das beim Abfühlen einer be stimmten Einstellung eine Schaltbrücke (144) zum Einschalten eines Hilfsantriebes (160) in Gang setzt, der seinerseits den Addier werksantrieb unterbricht und die Mittel zum selbsttätigen Nullendruck unwirksam macht. 5.
    Buchungsmaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Fühler (140) mit Zähnen (47) des Typenträgers zu- sammenwirkt, die so gelegen sind, dass sie bei Einstellung auf Zahlentypen in die Bahn des Fühlers (140) gelangen. 6. Buchungsmaschine nach Unteransprueli 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt brücke (144) bei ihrer Verstellung einen mit den zu schaltenden Einrichtungen verbun denen Kupplungshaken (138) in die Bahn eines Antriebsgliedes (165) bringt. 7.
    Buchungsmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abfühl- werk (140) für das Arbeitsspiel, bei welchem es auf Buchstabeneinstellung mindesten eines Typenträgers anspricht, die von Hand getroffene Voreinstellung der dem selbst tätigen Nullendruck dienenden Kupplungs- glieder (196) umkehrt, das heisst die unwirk- samen Kupplungsglieder einrückt und die eingerückten unwirksam macht. B.
    Buchungsmaschine nach 1nteransprucli 1, gekennzeichnet durch Handeinstellniittel (177 und 180) zur Bestimmun- der Tabel- lierwerhsabsehnitte, in denen die bei Buch- stabendru.ek erforderlichen Schaltungen er folgen sollen.
    9. Bueliiinbsmasehine nach Patentan- spriteh, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verhindern des Addierwerksantriebes das Einrücken der Addiereerbe in ihre An- triebsvei-zalinunäen unterbleibt.
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