CH225311A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Formkörpern aus bildsamen Massen, insbesondere von Tonziegeln. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Formkörpern aus bildsamen Massen, insbesondere von Tonziegeln.

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CH225311A
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Avenhaus Wilhelm Ing Dipl
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Description


  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Formkörpern aus bildsamen Massen,  insbesondere von Tonziegeln.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren und eine Einrichtung zur Herstel  lung von     Formkörpern    aus bildsamen Mas  sen,     insbesondere    von Tonziegeln, durch Zer  teilung des aus einer Strangpresse austreten  den     Stranges,    Trocknen und Brennen der so       geformten        Körper.     



  Gemäss der Erfindung wird ein aus einer  Strang presse ausgepresstes, zusammenhaften  des Strangstück durch quer zur Strangrich  tung verlaufende Schnittfugen in eine Viel  zahl von Formkörpern unterteilt, als Ganzes  von dem Strangrest am Mundstück der Presse  abgenommen und, ohne die einzelnen Form  körper voneinander zu entfernen, weiter be  handelt.  



  Diese Weiterbehandlung besteht     zweck-          mä.ssig    darin. dass der geschnittene, aber noch  zusammenhaftende Strang an der Luft oder  in einer Trockenvorrichtung getrocknet und  anschliessend gebrannt wird. Bei diesem Ver  fahren fällt also insbesondere das im Ziegelei-    betrieb     bisher    übliche Auseinanderrücken der  geschnittenen Formlinge hinter der Presse  fort.  



  Zur Durchführung des Verfahrens wird  zweckmässig     eine    Einrichtung     benutzt,    bei  der erfindungsgemäss     unter        dem.    hängenden  Mundstück einer Strangpresse eine das  Strangstück aufnehmende, in waagrechter  Richtung verfahrbare Unterlage und in dem  Raum zwischen dem Pressmundstück und der  Oberfläche der Unterlabe Schneidgeräte an  geordnet sind, die das Strangstück quer zu  seiner Längsrichtung zerschneiden, und wel  che Kanalöfen aufweist, in -die die geschnit  tenen Strangstücke mit der verfahrbaren  Unterlage eingeführt werden können.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele von     erfindungsgemässen    Einrichtungen  dargestellt;     ari    Hand     welcher    auch Durch  führungsbeispiele des Verfahrens gemäss der       Erfindung    erläutert sind. Als Ausführungs  beispiel     ist    eine einen Tonstrang zu Tonziegeln      verarbeitende Einrichtung dargestellt und  beschrieben.  



  Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Presse  mit der Schneidvorrichtung;  Fig. 2 zeigt die beladenen Wagen auf  ihrem Wege durch einen als Trockenkanal  dienenden Kanalofen,  Fig. 3 auf dem Wege durch einen als  Tunnelofen ausgebildeten Kanalofen;  Fig. 4 und 5 zeigen schematisch die Zer  legung des gepressten Tonstranges mit ver  schiedenen Schneidgeräten;  Fig. 6 und 7 zeigen zwei Anordnungen  des Schneiddrahtes für eine durchgehende  senkrechte Trennfuge;  Fig. 8 und 9 zeigen eine Exzentersteue  rung der Schneidgeräte in Seitenansicht und  im     Querschnitt;     Fig. 10 ist eine Seitenansicht einer andern  Schneidvorrichtung;  Fig. 11 zeigt Einzelheiten der Vorrich  tung gemäss Fig. 10;  Fig. 12 und 13 zeigen zwei verschiedene  Konstruktionen für einen den Tonstrang beim  Schneiden abstützenden Schild;

    Fig. 14 zeigt die eine Setzvorrichtung in  Seitenansicht;  Fig. 15 ist eine Stirnansicht und  Fig. 16 ein Grundriss hierzu;  Fig. 16a zeigt in vergrössertem Massstabe  die ausgefahrenen Schneiddrähte;  Fig. 17 ist eine Seitenansicht einer zwei  ten Ausführungsform des Setzgerätes;  Fig. 18 und 19 zeigen zwei Mundstücke  mit anderem     Austrittsquerschnitt.     



  Ein Gerüst, das aus den Säulen 1 und  den Bindern     \?    besteht. umschliesst die  Schneidvorrichtung mit dem Plattenwagen  und trägt die Strang presse 3 nebst Antriebs  motor 4 und Vorgelege 5. Die Presse 3 kann  mit einer Entlüftungseinrichtung ausgerüstet  sein. In einer Grube befindet sich das Längs  bett 6 und das Querbett 37 für die Grund  platte 7, auf der der als Unterlage dienende       Plattenwagen    8 steht. An den     Säulen    1 ist  ferner die Schneidvorrichtung 9 Gelagert, die  das elektrische Auge 10 trägt. Das elektrische  Auge 10 steuert die Vorschubbewegung aus    der Presse selbsttätig. Das elektrische Auge  ist dicht oberhalb der den Strang aufnehmen  den Unterlabe angeordnet. Es setzt dann über  ein Relais oder dergleichen den Antrieb der  Strangpresse still.

   Es kann gleichzeitig dazu  dienen, den Antrieb der selbsttätigen Schneid  vorrichtungen einzuschalten.  



  Die Arbeitsweise kann jedoch auch so ge  leitet werden, dass die Unterlage sich bei Be  ginn des Pressvorganges in der abgesenkten  Stellung befindet     und    erst angehoben wird,  nachdem der hängende Strang bis zu dem  elektrischen Auge vorgeschoben und die  Presse     stillgesetzt    worden ist.  



  Schneidvorrichtung und Presse sind derart  zueinander angeordnet, dass das ausgepresste  Tonstrangstück 11 dicht vor dem Schneid  gerät steht. Die Fig. 1 zeigt gestrichelt die  Stellung der Wagenplatte in mit Ziegeln voll  besetztem Zustand.  



  Fig. 2 und 3 zeigen einen beladenen  Plattenwagen, der die Setzpresse verlassen  hat und in Kanalöfen eingefahren ist, von  vorn gesehen und im Grundriss dargestellt.  Im Trockenkanal nach Fig. 2 liegen die in  Längsrichtung angeordneten Heizrippenrohre  12 und im Tunnelofen nach Fig. 3 die von  der Decke herabhängenden Gaspfeifen 13       zwischen    den Längsreihen der Ziegelstapel.  Die hängenden Gaspfeifen im     Brennofen,    be  sonders im Kanalofen, können aus     Schamotte,     Korund oderhitzebeständigem Stahl so ausge  staltet werden, dass das untere Ende geöffnet  und Flugasche beim Putzen der Pfeifen nach  unten     ausgestossen    werden kann.

   Die Gas  pfeifen können ferner     nach    oben aus dem  Ofen herausziehbar und auswechselbar aus  gebildet werden.  



  Soll das Tonstrangstück durchgehend in  zwei oder mehrere senkrechte Teilstränge zer  legt werden, so     wird    gemäss     Fig.    6 vor dem  Mundstück 3' der Presse 3 ein     Sehneiddraht     62 befestigt, der die aus der Figur     ersieht-          liche    senkrechte Fuge erzeugt. Besonders       zweekmässig    ist es jedoch. den     Sehneiddraht     6? gemäss     Fig.    7 in das Innere des Mund  stückes 3' in einem Abstand von einigen Mil  limeter vor der Austrittskante zu legen. Da-      durch wird ein Auseinanderklaffen der bei  den Stranghälften mit Sicherheit vermieden.  



  An     Stelle    des     gespannten    Drahtes kann  auch vor dem Mundstück ein Steg von bis zu  cm Breite angebracht werden. Der dadurch  entstehende     Zwischenraum    zwischen den bei  den Einzelsträngen lässt Trockenluft bezw.  Heizgas     durchtreten.    Um eine     Entfernung     der beiden Stranghälften am obern Ende mit  Sicherheit zu verhindern, kann auch über den  senkrecht geteilten Strang eine Kapsel, eine  Klammer oder ein Winkelrahmen von der  Querschnittsform des Stranges gesetzt wer  den.  



  Die waagrechten Trennfugen werden mit  den waagrecht bewegten Schneiddrähten 25       geschnitten,    die in einen Rahmen aus den  Stangen 24 eingespannt sind. Nach einem  Schnitt können die Schneidgeräte zum Bei  spiel senkrecht verschoben werden, um beim  darauffolgenden Rückkehrhub eine entspre  chende Anzahl -weiterer Fugen zu schneiden.  



  Man kann die     Einzelkörper    aber aus dem  Strang auch anders schneiden, wie die Fig. 4  und 5 zeigen. In diesem Falle können die       Vertikalschneider    mit einer oder mit zwei  Führungsnadeln ausgebildet ,sein. Bei einer  Nadel 27 pro Schneidgerät durchsticht diese  den Tonstrang in der Mitte zwischen zwei  waagrechten     Schnitten.        Vorn    an der Nadel  ist quer zu dieser in einem Spalt ein Stahl  blech von der Breite B (z. B.     etwa    10 mm),  der Stärke<B><I>S</I></B> (z. B. 0,7 mm) und einer der  Ziegelhöhe     entsprechenden    Höhe H als  Schneidgerät eingenietet, das allseitig ge  schärft ist.  



  Der Zwei-Nadelschneider besitzt zwei  Nadeln, deren äusserste Enden .durch einen  Stahlblechstreifen verbunden sind. Die bei  den Nadeln durchstechen den senkrechten  Tonstrang etwa 3 mm über bezw. unter einer  horizontalen Schnittfuge. Der verbindende  Stahlblechstreifen oder Stahldraht ragt etwas  über die Nadeln heraus. Der schneidende  Blechstreifen kann so kurz gehalten sein, dass  etwa 1 mm Masse ungeschnitten bleibt. Die  ser Rand zerreisst erst beim Trocknen, beim    Brennen oder beim Verladen des gesamten       Stapels.     



  Ein Ausbrechen von Masseteilen kann da  durch verhindert werden, dass alle Vertikal  schneider nicht ganz durch den Strang ge  führt werden, sondern     ,schon    1 mm vor Aus  tritt den Rückschnitt beginnen.  



  Der Tonstrang erhält zum     Beispiel    durch  geeignete Bemessung des Pressmundstückes  einen     Querschnitt,    der     ein    Einfaches oder ein  Mehrfaches, vorzugsweise das Doppelte einer  Ziegelfläche beträgt.  



  Sollen aus einem Strang vom Querschnitt  25 X 25 cm Normalziegel mit     einer    Fläche  von 25 X 12 .cm     geschnitten    werden, so wer  den die     Vertikalschneider    als     Doppelmesser     ausgebildet, derart, dass zwischen den beiden  nebeneinander liegenden Ziegeln ein Abfall  streifen von 1 cm Breite, 6,5 cm Höhe und       \?5    cm Länge     herausgeschnitten    wird. Dies  ist     beispielsweise    dadurch möglich, das zwi  schen zwei an Stelle der Nadeln 27 ange  ordnete Gleitstangen zwei Schneiddrähte 43  senkrecht mit einem Abstand von 1 cm ein  gespannt sind (Fis. 5).

   Wird aber, wie -oben  erwähnt, durch einen Draht oder einen Steg  am Pressenmundstück ein Tonstrang im     Quer-          schnitt    25 X 24 cm     in    zwei Teilstränge von  25 X 12 cm zerlegt, so braucht man nur  mittels der Schneiddrähte 25 die waagrechten  Trennfugen herzustellen.  



  Eine mechanische Spalt oder Schneidein  richtung zur Herstellung von Trennfugen im  Verband zeigen die Fig. 8 und 9. -An dem  Träger     ?'    sind Wellen 14 und 15     gelagert,     die von den     Schnecken    16 und 17 über die  Schneckenräder 18 und 19     angetrieben    wer  den. Auf den Wellen 14, 15 und 15' ,sitzen  Exzenter 20, 21 und 21', deren Pleuelstan  gen 22, 23 und 23' an den eigentlichen       Schneidgeräten    angreifen. Statt Exzenter  könnten auch     Schubkurbelgetriebe    vorge  sehen     sein.     



  Zur Herstellung der waagrechten Trenn  fugen     dienen    die zwischen den Gleitstangen  24 eingespannten     Schneiddrähte    25. In den  Rahmen 26 und 26' sind     ausserdem    Nadeln  27 und<B>27'</B> geführt, die entweder paarweise      übereinander ebenfalls einen senkrecht stehen  den Schneiddraht tragen oder aber einzeln  arbeiten und ein senkrechtes Schneidmesser  für die senkrechten Trennfugen     besitzen.     



       Bei    dieser Ausführungsform arbeiten zu  nächst sämtliche Horizontalschneider 25 und  dann sämtliche in einer senkrechten Ebene  liegende Vertikalschneider 27 bezw. 27' je  weils gleichzeitig.  



  Eine hydraulisch betätigte Schneidvor  richtung ist in den Fig. 10 und 11 darge  stellt. Die Gleitstangen 24 mit den Schneid  drähten 25 und die Nadeln 27 und 27' mit  den Schneidgeräten für die senkrechten Fu  gen sind in den Rahmen 26" und 26"' ähnlich  wie bei der Vorrichtung nach Fig. 8 und 9  geführt. .Sie sitzen jedoch an Kolbenstangen  28, deren Kolben 29     in        Zylindern    30 geführt  sind. Das vordere Zylinderende ist jeweils       mit    dem     hintern    Ende das darunter liegen  den Zylinders durch eine Überströmleitung  31 bezw. 32 verbunden. Die Zuströmungslei  tung tritt am vordern Ende des obersten  Zylinders vor dem Kolben ein.

   Wird die  Druckmittelzuführung bei ausgefahrenen  Schneiddrähten eingeschaltet, so tritt das  Druckmittel zunächst vor den obersten Kol  ben, bewegt diesen nach hinten und ruft da  durch den obersten     Schnitt    hervor. Hat der  Kolben 29 die hinterste Stellung erreicht, so  strömt das Druckmittel durch die Leitung 31  zu dem nächsten Zylinder über, in welchem  dann der zweite Kolben nach hinten bewegt       ,wird    und den zweiten Schnitt     bewirkt    und  so     fort.    In ähnlicher Weise arbeiten die Kol  ben für die Schneidgeräte der senkrechten  Fugen.

   Die     Leitungen    31' und 32' schliess  lich dienen dazu, um mit Hilfe des     aus    ,dem  untersten Zylinder     austretenden    Druckmit  tels die Schneidgeräte jeder Gruppe wieder  in die Ausgangsstellung zurückzuführen,  nachdem der geschnittene Tonstrang aus dem  Bereich der Schneidgeräte entfernt ist.  



  Die     dargestellte        Ausführungsform    hat den  Vorteil, dass sie ohne Ventile arbeitet. Es  besteht jedoch ohne weiteres die Möglichkeit,  auch Überströmventile und Zweigleitungen  vorzusehen, die nach Erreichung eines be-         stimmten        Druckes    in einem Zylinder -den  Druckmitteleintritt für den nächsten Zylinder  freigeben. Die     Steuerung    kann auch so ein  gestellt werden, dass der tiefer liegende Kol  ben schon dann seinen Arbeitszug     antritt,     wenn der Arbeitszug des vorhergehenden Kol- .  bens erst teilweise vollendet ist.

   Dies lässt  sich zum Beispiel dadurch erreichen, dass die  Überströmöffnungen an den Zylindern um ein  entsprechendes Stück gegen das Zylinderende  verschoben werden.  



  Beim magnetischen Schneidgerät werden  Magnete zur Hin- und Herbewegung der  Schneiddrähte benutzt, die durch Hebel von  entsprechender Übersetzung auf die Füh  rungsstangen der Schneiddrähte wirken. Beim  Seilzugschneidgerät greifen Seile an den Be  tätigungsstangen der Schneidgeräte an, und  die Seile sind an ihrem     andern    Ende mit Ge  wichten belastet. Ferner können Getriebe  motore vorgesehen sein, die mit Ritzeln auf  Zahnstangen wirken, welche die Schneidgeräte  betätigen.  



  Wenn sämtliche Horizontalschneider     gleich-          zeitig    arbeiten, so     wird    auf den Tonstrang  ein Druck ausgeübt, der zu einer geringen  Formänderung führen könnte. Um dies zu       verhindern,    kann gemäss     Fig.    12 oder 13 ein  Stützschild vorgesehen werden.  



  In dem Rahmen 26 ist gemäss     Fig.    12 ein  senkrechter Schild 63 mittels einer     Gleit-          stange    64 gelagert, die     zwischen    den beiden  Gleitstangen 24 liegt. Die Stange 64 wird  durch einen zusätzlichen Exzenter 65 in -der       Weise    gesteuert. dass der Schild 63 nach Ab  sinken des Tonstranges auf die     -Unterlage    an  die Seitenfläche des Stranges herangeführt  wird. Nach erfolgtem     Schneidvorgang        wird     der Schild durch eine     Exzenterdrehung    von  180   zurückgezogen.

   Der Stützschild besitzt  einen     seitlichen    Flansch, der eine genaue An  lage an dem Tonstrang sicherstellt.  



  Bei der Ausführung nach der     Pio,.    13 ist  der Schild 63 auf Stangen 66 in dem Rah  men 26     gelagert,    die unter Druck der Federn  67 stehen. Beim Auspressen des Stranges be  findet sich der Schild in seiner äussersten  Lage, so     dass    der     Strang    unmittelbar an ihm      heruntergleitet. Beim Durchschneiden des  Stranges wird der Schild berührt und dann  mit den .     Gleitstangen    24 zurückbezogen,  indem die hinter dem Schneiddraht 25 am  Hopf der Gleitstange 24 angebrachten Kok  ken 68 auf den Schild treffen.  



  In beiden Fällen kann der Schild Ein  schnitte besitzen, so dass die Schneiddrähte  etwa 3-10 mm in den Schild eindringen oder  durch ihn hindurchgehen können, damit der  Strang mit Sicherheit vollständig     durch-          schnitten    wird.  



  Eine Hubvorrichtung für den Platten  wagen 8 ist aus Fig. 1 ersichtlich. Am Bo  den der Grube liegen     Schienen    33, auf denen  das     Längsbett    6 durch den Motor 34 mittels  eines Spindelantriebes 35 verfahren werden  kann. Das     Längsbett    6 trägt Schienen 36 für  das     Querbett    37, das wiederum mittels eines  Spindelantriebes 38 verfahren werden kann.  Auf dem Querbett 37 ruht mittels Säulen 39  die     Grundplatte    7 für den als Unterlage die  nenden Wagen B. Mittels Kegelradgetrieben  40, 41 und Schneckengetrieben 42 können die  Säulen 39 und damit die Grundplatte 7 und  der Plattenwagen 8     gehoben.und    gesenkt  werden.  



  Um zu vermeiden, dass jeweils der ganze       Plattenwagen    8 mit den darauf ruhenden,  schon geschnittenen Tonsträngen hin- und  hergefahren, gehoben und gesenkt wird, kann  ein besonderes Gerät zum Aufnehmen und  Absetzen der einzelnen     Tonstränge    gemäss  den Fig. 14 bis 16 verwendet werden.  



  Bei der Vorrichtung nach Fig. 14 bis 16  ist seitlich von der Strangpresse 3 der Träger  44 angeordnet, der mit einer Rolle 45 auf der  Schiene 46 geführt ist. Zwei Gegenrollen 47  dienen zur     ,sicheren    Führung des Trägers. In  dem Träger 44 ist der Ausleger 48 auf einer  Spindel 49 geführt. Der Ausleger ist     mittels     der Spindel und des Handrades 50 in ge  wissem     Umlange        senkrecht    verschiebbar. An  seinem     vordern    Ende besitzt er zwei Finger  51, die in zwei Nuten 52 der Auflagerplatte  53 greifen.  



  Auf der andern Seite der Presse befindet  sich der Plattenwagen 8, auf den die ge-    schnittenen Tonstrangstücke 11 mit den Auf  lageplatten 53 aufgesetzt werden. Der Wagen  ist auf den Schienen 54 verfahrbar, so dass  nach Aufsetzen der einen Stapelreihe der  Wagen um eine weitere Reihe verschoben  werden kann. Die einzelnen Tonstränge wer  den innerhalb jeder Reihe dadurch nebenein  andergestellt, dass das Setzgerät 44, 48 auf  der Schiene 46 verschieden weit nach links  in Fig. 14 verfahren wird. Statt dessen kann  aber auch der Plattenwagen auf einem seit  lich verfahrbaren Bett ruhen, ähnlich wie dies  oben beschrieben und in Fig. 1 dargestellt  ist, so dass das     Setzgerät        stets    über die glei  che Strecke verfahren wird.  



  Vor und hinter der Presse sind seitlich  zu der Bewegungsbahn des Setzgerätes die  Schneidvorrichtungen 55, 55' angeordnet,  deren Aufbau im wesentlichen wie bei den  Ausführungsformen der Fig. 8-11 beschrie  ben, gehalten sein kann. Die Schneiddrähte  ?5 mit ihren Führungsstangen 24, 24' sind  abwechselnd derart in den Schneidvorrichtun  gen 55, 55' gelagert, dass die erste, dritte,  fünfte Fuge usw. beispielsweise von der Vor  richtung 55. die zweite, vierte, sechste Fuge  usw. dagegen von der Vorrichtung 55' in dem  unter der Presse befindlichen Strangstück 11  geschnitten werden. die beiden Vorrichtungen  55, 55' arbeiten somit in entgegengesetztem  Richtungssinn.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 17  sind die Presse, das Setzgerät und der     Plat-          tendagen    in gleicher Weise angeordnet,  jedoch ist nur eine Schneidvorrichtung 55       unter    der Presse     vorgesehen,    deren Schneid  drähte sämtlich in demselben waagrechten  Richtungssinn arbeiten. Zur Aufnahme des       Schneiddruckes    ist deshalb ein Stützschild  vorgesehen, dessen Konstruktion aus     Fig.    12  oder 13 ersichtlich ist.  



  Bei dieser zweiten     Ausführungsform    ist  ausserdem ein Tisch 56 ähnlicher Ausfüh  rung wie bei den bekannten     Muffenrohrpres-          sen    vorgesehen, der mittels einer Zahntange  57 gehoben und     gesenkt    wird. Der Tisch  trägt die Auflageplatte 53. Das Gewicht der  Zahnstange mit dem Tisch und der Auflager-      platte wird durch das in der Grube 58 vor  gesehene Gegengewicht 59 aufgenommen, das  an einem über die Rolle 60 geführten Seil 61  hängt. Das andere Ende des Seils greift an  dem untern Ende der Zahnstange 57 an.  



  Die Arbeitsweise des Setzgerätes nach  Fig. 14 ist im wesentlichen der der Hub  vorrichtung für den Plattenwagen ähnlich.  Es wird zunächst ein Strang ausgepresst, bis  das elektrische Auge 10 die Presse stillsetzt.  Dann wird die Auflagerplatte -53 in Berüh  rung mit der untern Fläche des Stranges ge  bracht. Der Strang wird geschnitten und zu  sammen mit der Platte 53 mittels dem Spin  delantrieb 49. 50 gesenkt. um ihn vom Mund  stück zu trennen. dann auf den Plattenwagen  gefahren und dort abgesetzt. Bei geringer  Abwärtsbewegung des Auslegers 48 kommen  die Finger 51 von der Auflagerplatte frei  und das Gerät kann zur Aufnahme einer  neuen Auflagerplatte und eines neuen Ton  stranges zurückgefahren werden.  



  Bei dem Setzgerät nach Fig. 17 wird auf  den Tisch 56, wenn er sich in seiner tiefsten  Stellung befindet. die Auflagerplatte 53 aus  Schamotte oder aus einem andern Werkstoff  so gelegt, dass das in diesem Fall vorläufig  noch etwas weiter zurückgefahrene Setzgerät  die     Platte    mit Stapel später störungsfrei  aufnehmen kann. Der Tisch und die darauf  gelegte Auflagerplatte werden bei ausgeleg  ten Schneidarmen bis unter den Strangrest  hochgeführt. Das erfolgt durch einen nicht       dargestellten    Elektromotor. Die Gewichte von  Zahnstange und Tisch sind durch -das Gegen  gericht zum grössten Teil ausgeglichen.  



  Nachdem die Platte so Reit emporgehoben  worden ist, dass sie leicht gegen den verblie  benen Strangrest oder die volle Austritts  öffnung des Mundstückes drückt, schaltet  sich der Zahnstangenmotor selbst aus. Beim  Auspressen des Stranges und der damit     stetig     wachsenden     Tischbelastung    wird der Tisch  durch Pressdruck und Stranglast mit Strang  austrittsgeschwindigkeit niedergedrückt.  



  An Stelle des elektrischen Auges kann  nunmehr ein Schalter oder     ein    Kontakt durch  den     Tisch    betätigt werden. wenn der Strang    die vorgesehene Länge bezw. der Tisch den  vorgesehenen Abstand vom Mundstück erreicht  hat. Beim freihängenden Strang ist es da  gegen zweckmässig, das elektrische Auge als  Steuerorgan zum Stillsetzen des Antriebs  motors der Presse zu benutzen, da ein in Form       eines    Schalters oder dergleichen von dem bild  samen und weichen Strang zu überwindender       körperlicher    Widerstand Deformationen am  Strang verursachen würde.  



  Nachdem die vorgesehene Stranglänge  erreicht, der Pressantriebsmotor stillgesetzt  und das Schneiden der horizontalen Schnitt  fugen erfolgt ist, arbeitet das Setzgerät in  der gleichen Weise, wie zu der     Vorrichtung     nach     Fig.    14 bis 16 angegeben. Vor dem     seit-          liehen    Verfahren des     Tonstranges    ist jedoch  der Tisch 56 noch tiefer abzusenken. um den  Weg für den Ausleger 48 freizugeben.  



  Statt der dargestellten Plattenwagen  können zur Aufnahme der Tonstapel auch  aus     Metall,    Schamotte oder dergleichen     be-          stehende    Einzelplatten als     verfahrbare    Unter  lage     verwendet    werden, die als Sohle     in    die  Kanalöfen, das heisst Trockenkammer und die  Brennkammer eingefahren werden und an den  Längsseiten Rinnen haben, in die an den  Ofenlängswänden vorgesehene Leiten ein  greifen. Die Rinnen haben dabei eine solche  Breite,     dass    die Platten angehoben werden und  frei über die Leisten hinweggleiten können.  



  . Die fertiggebrannten Stapel können mit  einfachen bekannten Greifern     ab;-enommen     und unmittelbar verladen werden. Soweit die  Ziegel oder dergleichen noch durch stehen  gebliebene Grate zusammenhängen, werden  sie sich beim Umladen in die Lagerräume  oder Transportwagen leicht trennen.  



  Die im vorstehenden am Beispiel der  Herstellung von Mauerziegeln beschriebene       Erfindung    ist grundsätzlich auch für die  Gewinnung anderer keramischer oder sonsti  ger Formkörper aus beliebigen bildsamen       'Tassen        geeignet,        beispielsweise    lassen- sich  auch keilförmige Formkörper erhalten. Zwei  derartige Ausführungsformen sind aus     Fig.18     und 19 ersichtlich. Bei     Fig.    18 ist das Mund  stück mit dem Kern 69 versehen, so dass ein      Hohlstrang gebildet wird.

   Durch     vier    in Ver  längerung der Seitenkanten des     Kernes    nach  den Aussenwänden des Mundstückes verlau  fende Schneiddrähte 70, 71, 7?, 73 wird die  ser Hohlraum in vier Teilströme vom Quer  schnitt eines     Normalziegels    unterteilt, die  sich gegenseitig abstützen. Es ist aber auch  durch     geeignete    Form des     Mundstückes    mög  lich,. Hohlziegel und Deckenziegel der ver  schiedensten Form herzustellen.  



  Fig. 19 zeigt ein Mundstück mit einem  Austrittsquerschnitt 74 von etwa S-Form und  einem im Innern schräg angeordneten  Schneiddraht 75, so dass ein in zwei Teil  ströme unterteilter Strom erhalten wird,  deren Querschnitte Ringziegeln entsprechen.  Naturgemäss muss die Form des Stützschildes  der abgestützten Fläche des Tonstranges  beim Schneiden der Horizontalfugen ange  spannt sein. Die chemische     Beschaffenheit     des bildsamen Materials ist bei dem Verfah  ren gemäss der Erfindung nicht von Bedeu  tung. In Betracht kommen grundsätzlich alle  Rohstoffe, die eine genügende Standfestig  keit bei entsprechend geformten Presssträngen  zeigen.  



  Bei der Herstellung von     Formkörpern.     insbesondere Ziegeln, mittels der dargestell  ten     Einrichtungen    aus einem mittels einer  Strangpresse erzeugten Tonstrang ist ein  wiederholtes Umsetzen der an der Presse ge  schnittenen     Formlinge    auf die     Fördergeräte     und von diesen auf die Unterlage, auf denen  sie getrocknet und gebrannt werden, nicht  mehr erforderlich.  



  Es ist eine vollautomatische     Herstellung     prismatischer, keramischer Formkörper, ins  besondere von Tonziegeln oder     Klinkern,    mög  lich, bei der die     Formlinge    während des gan  zen Arbeitsganges von Hand nicht berührt zu  werden brauchen und     insbesondere    die schwie  rigen Ofenarbeiten, wie Einbringen und Aus  bringen, von Hand vermieden werden. Da  durch wird ein erheblicher Anteil der mensch  lichen     Arbeitsleistung    erspart.  



  Bei geeigneter zäher oder trockener Ton  beschaffenheit gelingt es ohne Schwierigkeit,  Stränge von einer Höhe bis zu 15 Normal-    ziegeln oder mehr zu errichten und zu schnei  den, ohne dass eine Änderung des Strang  umrisses während des gesamten Arbeitsver  fahrens festzustellen ist.  



  Durch die dargestellten Einrichtungen       -wird    es möglich, sowohl in der Trocken  kammer wie in dem Tunnelofen eine einwand  freie Gegenstrombewegung hervorzurufen und  Trocknung und Brand über den Kanalquer  schnitt     völlig    gleichmässig zu gestalten.  



  Die gepressten Formlinge können im  Freien vorgetrocknet werden. Ein Hinterein  anderschalten von natürlicher und künstlicher       Trocknung    ist jederzeit möglich. Der zum  Trocknen aufzuwendende Wärmebetrag ist  dadurch weitgehend ermässigt.  



  Um ein     Festhaften    oder Anbacken der un  tersten weichen Ziegel beim Pressen auf der  Unterlage zu verhüten, kann diese mit Sand  oder dergleichen bestreut oder mit     paraffi-          niertem    Papier, einfachem Packpapier oder  Wellpappe belegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Herstellung von Form körpern aus bildsamen Massen, insbesondere von Tonziegeln, durch Zerteilung des aus einer Strangpresse austretenden Stranges, Trocknen und Brennen der so geformten Kör per, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus gepresstes, zusammenhaftendes Strangstück durch quer zur Strangrichtung verlaufende Schnittfugen in eine Vielzahl von Formkör pern unterteilt, als Ganzes von dem Strang rest am Mundstück der Presse abgenommen und - ohne die einzelnen Formkörper von einander zu entfernen - weiterbehandelt wird. II.
    Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem hängenden Mundstück einer Strangpresse eine das Strangstück aufnehmende, in. waagrechter Richtung verfahrbare Unterlage und in dem Raum zwischen dem Pressmundstück und der Oberfläche der Unterlage Schneidgeräte an geordnet sind, die das Strangstück quer zu seiner Längsrichtung zerschneiden, und ge- kennzeichnet durch Kanalöfen, in die die ge schnittenen Strangstücke mit der vierfahr baren Unterlage eingeführt werden können. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der aus dem hän genden Mundstück der Presse austretende Strang bis zum Aufsetzen auf die vierfahr bare und eine Vielzahl von Strang stücken aufnehmende Unterlage abgesenkt, die Vor- schubbewebgung unterbrochen, darauf das Strangstück in waagrechter Richtung zer schnitten. und durch Absenken der Unterlage von dem Mundstück getrennt wird, worauf die Unterlage in waagrechter Richtung ver fahren und nach Auspressen des nächsten Strangstückes wieder in die Aufnahmestel lung angehoben wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung von Tonziegeln, dadurch gekenn zeichnet, dass der Tonstrang einen Querschnitt erhält, der ein Mehrfaches einer Ziegelfläche beträgt, und die Ziegel gemeinsam geschnitten werden, derart, dass zunächst die durchgehen den waagrechten Trennfugen, dann die senk rechten Trennfugen von der einen Seite und hierauf die senkrechten Trennfugen von der andern Seite her geschnitten werden.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Fugen einer Gruppe parallel verlaufender Trennfugen jeweils gleichzeitig geschnitten werden, wobei das Strangstück auf seiner ganzen Höhe durch eine Anlagefläche auf der den Schneid geräten gegenüberliegenden Strangseite abge stützt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass untereinanderlie gende Fugen einer Gruppe parallel verlau fender Trennfugen jeweils nicht gleichzeitig geschnitten werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Schneidgerät bei einem Hub waagrechte Fugen schneidet, dann senkrecht verschoben wird und beim darauffolgenden Rückkehrhub eine entspre chende Anzahl weiterer Fugen schneidet 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme der Strangstücke Wagen dienen, auf denen die Formkörper geschnitten werden, die nach vollständiger Beladung einen Trockenkanal und nach erfolgter Trocknung einen Tunnel ofen durchlaufen, ohne dass zwischen diesen Behandlungsstufen eine Umsetzung oder Um ladung der Formkörper vorgenommen wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der aus der Presse austretende Strang von der Unterlage, auf der er während des Schneidens ruht, mittels eines Setzgerätes abgenommen und auf ein in waagrechter Ebene nach zwei Richtungen vierfahrbares, eine Vielzahl von. Strang stücken aufnehmendes Fördergerät überführt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Strang beim Auspressen auf eine Auflagerplatte aufge setzt wird und während des Schneidens auf ihr ruht, welche Auflagerplatte nach dem Schneiden von einem Setzgerät erfasst und mit dem geschnittenen Strangstück auf ein waagrecht vierfahrbares Fördergerät über führt wird. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass vor dem Auspres sen eine Auflagerplatte mittels eines senk recht beweglichen Tisches vor das Pressmund- stück angehoben und während des Pressens abgesenkt wird, das Strang stück dann ge schnitten, die Auflagerplatte dann von einem Setzgerät erfasst, der Tisch abgesenkt und die Auflagerplatte mit dem geschnittenen Strang stück verfahren wird. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die vierfahrbare Unterlage aus einem Plattenwagen besteht, der innerhalb einer waagrechten Ebene in zwei senkrecht zueinanderstehenden Richtun gen absatzweise verschoben werden kann und nach Aufnahme einer Vielzahl von geschnit tenen Strang stücken in die Kanalöfen einge fahren werden kann. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich- net, dass über der Plattenwagenoberfläche ein elektrisches Auge derart angeordnet ist, dass der abgesenkte Strang beim Auftreffen auf die Wagenoberfläche in dessen Strahlengang tritt und das Auge den Antrieb der Strang presse stillsetzt. 1\?. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die überein anderliegenden Schneidgeräte für eine Gruppe parallel zueinander liegender Schnittfugen des Stranges zu einer Schneidvorrichtung zu sammengefasst sind und mittels Schubkurbel getriebe gemeinsam angetrieben werden. ' 13.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Gleitstangen zur Führung von Schneiddrähten für die waagrechten Fugen in einem Rahmen gela gert sind, in dessen Innerem zwischen den waagrechten Schneiddrahtebenen axial ver schiebbare Nadeln geführt sind, die an ihren freien Enden senkrecht stehende Schneidge räte zur Herstellung der senkrechten Trenn fugen tragen. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Schneidgeräte tragende Gleitstangen an hydraulisch betätig ten Kolben sitzen, deren Zylinder derart hintereinander geschaltet sind, dass der Druck- mittelzufluss zum jeweils folgenden Zylinder erst freigegeben wird, wenn der vorher gehende Kolben seinen Arbeitshub zumindest zum Teil durchlaufen hat. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch einen Trockenkanal, in den ein beladener Plattenwagen eingefahren werden kann, und der mit senkrechten, im Abstand zueinander liegenden Heizelementen ausgerüstet ist, zwischen .die sich die stehen- deft Strangstücke auf den Plattenwagen ein schieben. 16. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeich net, dass in einem Tunnelofen Gaspfeifen von der Decke herabhängend gleichmässig verteilt sind, zwischen welche die stehenden Strang stücke auf den Plattenwagen .eingeschoben werden können. 17.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine das Strangstück während des Schneidens tragende Auflager platte und ein Setzgerät, das die Auflager platte erfassen kann und in senkrechter sowie in waagrechter Richtung beweglich ist. 18. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeich net, dass die Auflagerplatte, die aus einem feuerbeständigen Werkstoff besteht, Nuten besitzt, in die Finger des verschiebbaren Setz gerätes eingreifen können. 19.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich zur Be wegungsrichtung des Setzgerätes zwei in entgegengesetztem Richtungssinn arbeitende Schneidvorrichtungen angeordnet sind, von denen die eine die waagrechten Trennfugen mit gerader und die andere die waagrechten Trennfugen mit ungerader Ordnungszahl schneidet.
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