CH225619A - Fühlersteuerung an modellkopierenden Werkzeugmaschinen. - Google Patents

Fühlersteuerung an modellkopierenden Werkzeugmaschinen.

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CH225619A
CH225619A CH225619DA CH225619A CH 225619 A CH225619 A CH 225619A CH 225619D A CH225619D A CH 225619DA CH 225619 A CH225619 A CH 225619A
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CH
Switzerland
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hydraulic
dependent
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • B23Q35/12—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving electrical means
    • B23Q35/121—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving electrical means using mechanical sensing
    • B23Q35/123—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving electrical means using mechanical sensing the feeler varying the impedance in a circuit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


  Fühlersteuerung an modellkopierenden Werkzeugmaschinen.    Es sind sowohl rein hydraulische als auch  rein elektrische Fühlerateuerungen für mo  dellkopierende Werkzeugmaschinen     bekannt     geworden,     und    zwar     sind    die     hydraulischen     Steuerungen bisher     in    Verbindung mit  hydraulischen Vorschubmotoren, die elektri  schen mit elektrischen Vorschubmotoren an  gewandt worden. Die     hydraulischen    Fühler  steuerungen sind recht     verwickelt.    Als elek  trische Fühlervorrichtungen sind bisher nur  Kontaktapparate oder Photozellen angegeben  worden.

   Die mit Kontakten ausgerüsteten       Apparate    arbeiten jedoch ungenau, da die an  der Maschine angebrachten     Kontakte    infolge  der     Erschütterungen    leicht verschmoren und  daher zu sehr schädlichen     Beanspruchungen     der Vorschubeinrichtung führen. Die Steue  rung     mittels        Photozellen    bringt in die sonst  robuste Maschine eine     äusserst    stossempfind  liche     Schwachstromapparatur    hinein, die im  rauhen     Werkstattbetrieb        unerwünscht    ist.

   Bei  einer weiteren     bekannten    Einrichtung wird  durch das Fühlorgan eine vorzugsweise in  einem Hochfrequenzkreis liegende Indukti-    vität geändert; die Änderungen wirken,  durch     Röhren    verstärkt, auf die Steuerung  des Vorschubmotors ein. Auch hier handelt  es sich also um eine infolge ihrer     Empfind-          liehkeit    dem rauhen     Werkstattbetrieb    wesens  fremde     Apparatur.     



  Nach der     Erfindung    handelt es sich eben  falls um ein fühlerkontaktloses System, und  zwar wird,dabei die mechanische Abtastung  des Modelles elektrisch auf ein hydraulisches       Relais    übertragen,     welches        mittels    eines  hydraulischen Motors den Vorschub     steuert.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel für die Erfindung schematisch darge  stellt, und zwar     eine        Kopierfräsmaschine    mit  elektrischem Vorschubmotor. Auf der bei  spielsweise     in    der     Pfeilrichtung        bewegten     Platte 1 ist     einerseits    .das Werkstück 2, an  derseits das Modell 3 aufgespannt. Das Werk  stück 2 wird vom     Fräser    4     bearbeitet,    der  vom Rad 5 aus     angetrieben.    wird.

   Er ist auf  dem     Schlitten    6     gelagert,    der vom Drehstrom  motor 9 mittels     Schraubspindel    7 auf     Odem     Bett 8 bewegt werden kann. Auch der Füh-      ler 10 ist auf dem Schlitten 6 gelagert und  wird von -der Feder 11 hegen das Modell 3       angedrückt.    Durch seine     Bewegungen    ver  stellt er mittels Zahnstange 12 den Rotor des  Induktionsreglers 13, der vom Wechsel  stromnetz 14 erregt wird und an der einen  Diagonale des Trockengleichrichter-Vierecks  15 liegt. 16 ist ein gleichartiges, unmittelbar  vom Netz 14 gespeistes Gleichrichter-Viereck.

    Die beiden Wicklungen der Tauchspule 17  des mit Gleichstrom gespeisten Elektro  magneten 18 werden von den beiden Gleich  richtersystemen 15. 16 in entgegengesetztem       Sinne    erregt. Je nachdem die Spannung eines  der beiden Systeme 15 oder 16 überwiegt,  wird die Tauchspule 17 vom Nagneten 18  angezogen oder abgestossen.    Die Tauchspule 17 sitzt am Waagebalken  19 eines     hydraulischen        Relais    und     verändert     hier mittels der Prallplatte 20 das Mengen  verhältnis der durch die beiden Düsen 21,  22 strömenden Druckflüssigkeit, die von der       Pumpe    23 aus dem Sumpf 24 geliefert wird.

    Je nachdem, ob der Abfluss aus der     obern          Düse    21 oder der untern Düse 22 gedrosselt  wird, bewegt sich der zugehörige Kolben im  Zylinder 25 nach unten oder nach oben und  verstellt dementsprechend den Steuerschieber  27 des hydraulischen     Servomotors    26. Dieser  legt dabei den     Wendeschalter    28 in der  Speiseleitung des Vorschubmotors 9 nach un  ten oder oben entsprechend einer Rechts- oder       Linksdrehung    des Motors.

   Solange die Stel  lung des Fräsers 4 mit der des Fühlers 10  nicht übereinstimmt, tritt infolge der Be  festigung des Induktionsreglers 13 auf dem  Schlitten 6 eine Rückführung ein, bis das  Spannungsgleichgewicht der beiden Gleich  richtersysteme 15 und 16 wieder hergestellt  ist; der Waagebalken 19 geht dabei unter  dem Einfluss der Düsen 21, 22 in seine Mittel  lage, und der Schalter 28 stellt den Motor 9       wieder    ab.    Ist der Vorsehubmotor 9 relativ klein, so  kann sein Umschalter 28 auch unmittelbar  vom Servomotor 25 betätigt werden, so dass  der grössere Servomotor 26 und sein Steuer-    schieber 27 entfallen können. Diese können  auch entfallen, wenn der Servomotor nur den  Erregerkreis eines oder zweier     Schütze    im  Stromkreis des Vorschubmotors 9 zu schalten  hat.  



  Ferner ist es möglich, den Vorschub un  mittelbar hydraulisch mittels des hydrau  lischen Motors 26 oder bei kleinerem Kraft  bedarf sogar     mittels    des     Motors    25 zu     bewerk-          stelligen.     



  Will man die Fühlensteuerung nicht auf       ,dem        Schlitten    der Maschine aufbauen, dann  muss man für eine     besondere        Rückführung     sorgen. Diese kann mechanisch, hydraulisch  oder elektrisch     erfolgen.        Beispielsweise    kann  vom Vorschubmotor 9 aus zugleich mit dem       Schlitten    6 der     Stator    des Induktionsreglers  13 seinem Rotor     nachgestellt    werden.

   Oder es  kann mit der     Spindel    7     des        Schlittens    6 über  eine Zahnradübersetzung oder dergleichen ein  zweiter Induktionsregler verbunden sein, der  bei gleichem     Winkelausschlag,    wie ihn der  Induktionsregler 13 hat, das Spannungs  gleichgewicht der beiden Gleichrichter  brücken 15 und 16     wiederherstellt    und so die  Ausschaltung des Vorschubmotors 9 bewirkt.  



  Statt den Vorschubelektromotor bloss     ein-          und        auszuschalten,    lässt sich auch seine Ge  schwindigkeit verändern, sei es durch Wider  standregelung, sei es durch Bürstenverschie  bung. Für die Abtastung von Flächen- und  Raumkurven kommen zwei bezw. drei     Vor-          sehubrichtungen    in Betracht, die von einer       entsprechenden    Zahl von Fühlern und Vor  schubmotoren     gesteuert    werden. Durch Zer  legung der Fläche in Zeilen kann man einen  Vorschubmotor sparen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ohne elektrische Fühlerkontakte arbei tende Fühlersteuerung an modellkopierenden Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeich net, dass die mechanische Abtastung des 1VIo- delles elektrisch auf ein hydraulisches Relais übertragen wird, welches mittels eines hydraulischen Motors den Werkzeugvorsehub steuert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Steuerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass von dem mecha nischen, das Modell abtastenden Fühlorgan ein Induktionsregler verstellt und dadurch die Zugkraft eines .das hydraulische Relais steuernden Elektromagneten beeinflusst wird. 2. Steuerung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Rück- führungdes hydraulischen Relais .das Fühl organ und der Induktionsregler auf dem Schlitten ,der Maschine befestigt sind. 3.
    Steuerung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Steuerelektro magnet vom Induktionsregler über ein Gleichrichtersystem mit Gleichstrom ge speist wird. 4. Steuerung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass ausser .dem Gleich richtersystem ein zweites, vom gleichen Wechselstromnetz wie der Induktionsregler gespeistes Gleichrichtersystem vorhanden ist und dass im polarisierten Steuerelektromagne ten nur die Differenzspannung der beiden Gleichrichtersysteme wirksam ist.
    5. Steuerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der hydraulische Motor unmittelbar den Vorschub des Werk zeuges antreibt. 6. Steuerung nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass der hydraulische Motor als Servomotor die Steuerung wenig stenseines weiteren Motors verstellt. 7. Steuerung nach Unteranspruch 6, Ja durch gekennzeichnet, dass der Vorschub hydraulisch angetrieben wird. B.
    Steuerung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass .der Vorschub :durch wenigstens einen hydraulisch ge steuerten Elektromotor angetrieben wird. 9. Steuerung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass der hydraulische .Servomotor den Wendeschalter ,des Vorschub elektromotors umlegt. 10. Steuerung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass .der hydraulische Servomotor einen Stufenschalter -des regel baren Vorschubelektramotors verstellt.
    11. Steuerung nach Unteranspruch 8, .da durch gekennzeichnet, dass der hydraulische Servomotor die Bürsten -des Vorschub-Kom- mutatormotors verschiebt.
CH225619D 1944-06-19 1941-12-22 Fühlersteuerung an modellkopierenden Werkzeugmaschinen. CH225619A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933796C (de) * 1952-08-09 1955-10-06 Elektro Mechanik G M B H Einrichtung fuer die Zuordnung hydraulisch gesteuerter Kopier- und Vorschubbewegungen bei Kopiermaschinen
DE966827C (de) * 1950-05-02 1957-09-12 Heidenreich & Harbeck Gmbh Fuehlergesteuerte Werkzeugmaschine, insbesondere Kopierdrehbank
DE974218C (de) * 1951-04-01 1960-10-20 Hanns Fickert Tasteinrichtung zum Kopieren nach Modellen, insbesondere fuer Kopierfraesmaschinen
DE1232803B (de) * 1954-12-28 1967-01-19 Cincinnati Milling Machine Co Tastersteuerung fuer Nachformwerkzeugmaschinen

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DE933796C (de) * 1952-08-09 1955-10-06 Elektro Mechanik G M B H Einrichtung fuer die Zuordnung hydraulisch gesteuerter Kopier- und Vorschubbewegungen bei Kopiermaschinen
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