CH230126A - Elektrische Überwachungseinrichtung für Fördermaschinen. - Google Patents

Elektrische Überwachungseinrichtung für Fördermaschinen.

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CH230126A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/12Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. handles or levers, located at a control station for direct control movements, e.g. electric mining-hoist control systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description


      Elektrische    Überwachungseinrichtung für Fördermaschinen.    Es sind elektrische Fahrtregler für För  dermaschinen     bekannt,    bei denen deren tat  sächlicher Betriebszustand     (Istzusta.nd)    und  deren gewünschter Betriebszustand (Soll  zustand) mit Hilfe eines elektrischen Steuer  stromkreises miteinander verglichen werden,  in den einerseits die der     Istgeschwindigkeit     verhältnisgleiche Spannung eines mit der För  dermaschine gekuppelten Stromerzeugers und  anderseits der Spannungsabfall eines entspre  chend der Sollgeschwindigkeit vom     Teufen-          zeiger    zu verstellenden Widerstandes gegen  einanderwirken.

   Der in dein Stromkreis flie  ssende Strom wirkt auf die Steuerspule eines  zum Beispiel hydraulischen Hilfsmotors mit  elektrischer Steuerung, durch den     dieEnergie-          zufuhr    der Antriebsmaschine oder eine  Bremse verstellt wird.  



  Nach der Erfindung wird bei solchen       Überwachungseinrichtungen,    also     Sicherheits-          oder        Fahrtregeleinrichtungen    aller Art für  Fördermaschinen mit Vergleich des Ist- und         Sollbetriebszustandes,    zur Wiedergabe min  destens eines der beiden zu vergleichenden  Zustände ein Transformator mit regelbarer  Spannung benutzt, der in Abhängigkeit von  einer     Betriebsgrösse    verstellt wird. Diese Be  triebsgrösse kann zum Beispiel Geschwindig  keit oder Weg der Fördermaschine oder die       Steuerhebelstellung    sein. Als Transformator  kann mit Vorteil ein solcher mit stetig regel  barer Spannung, also etwa ein Drehtrans  formator, dienen.

   Wird ein die     Istgesehwin-          digkeit    wiedergebender Gleichstromerzeuger  durch einen     derartigen    Transformator ersetzt,  so entfällt der stets eine gewisse     Wartung     erfordernde und Spannungsabfälle hervor  rufende Stromwender. Tritt der     Drelitransfor-          mator    oder dergleichen an die Stelle eines  Wechselstrom- oder Gleichstromerzeugers, so  wird in     vorteilhafter    Weise eine umlaufende  durch eine ruhende oder nur geringe Be  wegungen ausführende Einrichtung ersetzt.

    Nimmt der Drehtransformator oder derglei-           chen    die Stelle des erwähnten, vom     Teufen-          zeig    er     besteuerten    Widerstandes ein, so wird  die bei diesem erforderliche     Konta.ktvorrieh-          tung    vermieden und der     Energieverlost    er  spart, der durch die in dem Widerstand ent  wickelte Stromwärme entsteht.  



  Die Zeichnung zeigt     Ausführungsbei-          spiele    der Erfindung in vereinfachter Dar  stellung. In     Fig.    1 bedeutet. 1 eine mit dem  zu     überwachenden    Antrieb     verbundeneWelle,     einen     stromwender-    und     schleifringlosen          Wechselstromerzeuger.    Dieser ist über     gleieli-          richtende    Mittel, nämlich über einen     Vorzugs-          weise    aus     Trockengleichrichtern    bestehenden       Gleichrichtersatz    8,

   in den     rberwaehungs-          stromkreis    3 eingeschaltet und liefert eine  der     Istgeschwindigkeit    des Antriebes     ver-          hältnisgleiehe    Spannung.

   Im Stromkreis 3  liegt die Steuerspule 4 für den Regler  (Steuerschieber) eines zum Beispiel     b\-drau-          lischen    Hilfsmotors 5 mit elektrischer Steue  rung, der über ein Gestänge 1? entweder auf  die Energiezufuhr des zu     überwachenden    An  triebes oder auf eine Bremse oder sonstige  Sicherungseinrichtung     einwirkt.    Ein mit der       Ständerwieklung    an das     -Netz    10 angeschlos  sener Drehtransformator G ist     sekundärsei-          tig    über den     Gleichrichtersatz    9 gleichfalls  in den     Stromkreis    3 eingeschaltet.

   Der Läu  fer des     Transformators    wird von einem     Kur-          venstück    7 am     Teufenzeiger    mit Hilfe des  Rollenhebels 11 so verstellt, dass die Sekun  därspannung des     Transformators    ein Mass für  die an der jeweiligen Stelle des     Förderweges     gewünschte Sollgeschwindigkeit ist. Über  steigt die     Istgeschwindigkeit    den einzuhal  tenden Sollwert, so wird durch den im  Überwachungsstromkreis fliessenden Strom  der Hilfsmotor 5 zu einer Bewegung des Ge  stänges 1?     veranla.sst,    die die Energiezufuhr  des Antriebes drosselt oder eine Bremsung  herbeiführt.

   Die umgekehrte Wirkung tritt  bei Stromrückgang oder Stromumkehr im       Überwachungsstromkreis    auf.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2  werden sowohl     Istgesehw        indigkeit    als auch  Sollgeschwindigkeit durch Drehtransforma  toren wiedergegeben. Die     Geschwindigkeit       der Welle 1 wird über einen Drehzahlmesser  in Form eines     Fliehkraftpendels    13, einen  Hebel 14, eine Zahnstange 15 und gegebe  nenfalls ein Zwischengetriebe 17 auf den       C)rehtransformator    16 übertragen,

   der über  einen     Gleichrichtersatz    8 auf den     Stromkreis          .'3        ein -irl-it    und einem wie nach     Fig.    1 ange  ordneten Drehtransformator 6 entgegen  geschaltet ist. Bei     Übereinstimmung    von     Ist-          und        Sollgeschwindigkeit    liefern beide     Dreh-          transformatoren    gleich grosse einander     auf-          hehende    Spannungen, so dass die Steuerspule  4     (les    Hilfsmotors 5 stromlos bleibt.

   Ein  Steuerstrom im einen oder andern Sinne be  wirkt eine Verstellung des Gestänges 12 und  damit eine     #Nnderung    der zu     überwa.ehenden          Antriebsgeschwindigkeit.     



  Wenn der Regler des Hilfsmotors 5 für  sein Arbeiten eine bestimmte Grundspannung  oder ein bestimmtes Steuermagnetfeld be  nötigt, so kann entweder eine zusätzliche       Grundspannungsquelle    im Stromkreis 3 oder  eine zusätzliche Feldspule am     Hilfsmotor-          regler    angebracht werden. Es kann aber auch  einer oder     ,jeder    der Drehtransformatoren so  einbestellt werden. dass er schon in der Null  lage, in der die Spule 4 einen Steuerimpuls       erhalten    soll, eine Grundspannung an den       Stromkreis    3     aböibt.     



  Es ist. bei elektrischen Fahrtreglern be  kannt, die den     Istbetriebszustand    und den       Sollhetriebszustand    wiedergebenden Span  nungsquellen im     t'berwachungsstromkreis          ent@i-edec-    entgegengesetzt oder gleichsinnig  zu schalten. Im zweiten Falle muss die eine  der beiden Spannung umgekehrt wie der von  ihr abgebildete Betriebszustand geändert  werden. Diese beiden bekannten Möglichkei  ten bestehen     auch    bei den in     Fig.    1 und 2  wiedergegebenen Ausführungsbeispielen.

   Bei  gleichsinniger Schaltung der beiden     Span-          nungsquellen    ist     selbstverständlich    der Wi  derstand des     Ueberwaehungsstromkreises    im  allgemeinen höher zu wählen als bei Gegen  schaltung.  



  Das     ttberwaehungssy        stem    kann auch  mehrere, von verschiedenen Spannungsquel  len, darunter einem oder mehreren regelbaren      Transformatoren, gespeiste Stromkreise ent  halten, deren Ströme in an sich bekannter  Weise elektromagnetisch verglichen werden.  



  Die Anwendung eines Drehtransformators  oder dergleichen zur Speisung des Über  wachungsstromkreises ist auch dann von Vor  teil, wenn Ist- und Sollzustand nicht auf  elektrischem sondern auf mechanischem Wege  verglichen werden. In diesem Falle dient ein  Drehtransformator zur Wiedergabe des Ver  gleichsergebnisses beider     Zustände.    Ein sol  ches Ausführungsbeispiel ist in     Fig.    3 dar  gestellt. Ein von der Welle 1 angetriebenes       Fliehkraftpendel    13 und ein vom     Teufenzei-          ger    bewegtes Kurvenstück 7 wirken auf  einen Differentialhebel 18, der über eine  Zahnstange 19 den Transformator 20 ver  stellt. Dieser speist allein den die Steuerspule  des Hilfsmotors 5 enthaltenden Über  wachungsstromkreis 3.

   Bei Übereinstimmung  der durch die Stellung des     Fliehkraftpendels     13 wiedergegebenen     Istgeschwindigkeit    mit  der durch die Stellung des Kurvenstückes 7  bestimmten Sollgeschwindigkeit befinden sich  die Zahnstange 19 und damit der Läufer des  Drehtransformators 20 in einer Stellung, in  der die Steuerspule 4 des Hilfsmotors 5 nicht       heeinflusst    wird. Bei einer gegenseitigen Ab  weichung der Geschwindigkeiten im einen  oder andern Sinne wird der Hilfsmotor 5 zu  einer entsprechenden Regelbewegung     ver-          anlasst.     



  Bei allen Ausführungsformen werden  zweckmässig Transformatoren verwendet, de  ren Schubkraft oder Drehmoment in geeig  neter an sich bekannter Weise durch Hilfs  kräfte oder durch gegenseitige Abstützung  zweier Transformatoren oder dergleichen ab  gefangen ist, damit keine störenden Rück  wirkungen auf die Anzeige der Ist- oder Soll  geschwindigkeit auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Überwachungseinrichtung für Fördermaschinen mit Vergleich des Ist- und des Sollbetriebszustandes, dadurch gekenn zeichnet, da.ss zur Wiedergabe mindestens eines der beiden zu vergleichenden Zustände ein Transformator mit regelbarer Spannung dient, der in Abhängigkeit von einer Be triebsgrösse verstellt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Transforma tor über gleichrichtende Mittel in das Über wachungssystem eingeschaltet ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der den Istzustand wiedergebende Transformator von einem die Istgeschwindigkeit anzeigenden Drehzahlmes ser aus verstellt wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Überwa chungssystem unter dem -Einfluss der Span nung eines mit dem zu überwachenden An trieb gekuppelten stromwender- und schleif ringlosen Wechselstromerzeugers und der Se kundärspannung eines vom Teufenzeiger ge steuerten Transformators steht. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Überwa chungssystem unter dem Einfluss der Sekun därspannung eines von einem Drehzahlmes ser gesteuerten Transformators und der Se kundärspannung eines vom Teufenzeiger ge steuerten Transformators steht. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein das Über wachungssystem beeinflussender Transforma tor durch eine der Differenz von Ist- und Sollzustand entsprechende Grösse gesteuert wird. 6.
    Einrichtung nach hnteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da.ss ein den Ver gleich von Ist- und Sollzustand bewirkendes mechanisches Differentialgetriebe mit einem regelbaren Transformator verbunden ist, des sen Sekundärspannung dem Überwachungs system zugeführt wird.
CH230126D 1942-01-09 1943-01-07 Elektrische Überwachungseinrichtung für Fördermaschinen. CH230126A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083404B (de) * 1957-09-28 1960-06-15 Siemens Ag Sollwertgeber, bestehend aus einem einphasig erregten Drehtransformator
DE1153108B (de) * 1961-12-13 1963-08-22 Siemens Ag Induktiver Geber in Stromvergleichsschaltungen
DE1158683B (de) * 1957-06-27 1963-12-05 Siemens Ag Einrichtung zur wegabhaengigen Vorgabe des Geschwindigkeitssollwertes bei einer Schachtfoerdermaschine
DE1166897B (de) * 1955-09-29 1964-04-02 Siemens Ag Geber fuer eine zeit- oder wegabhaengige Sollspannung

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