CH226122A - Gerät zur Überwachung des in einem Druckgasbehälter herrschenden Druckes. - Google Patents
Gerät zur Überwachung des in einem Druckgasbehälter herrschenden Druckes.Info
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Description
Gerät zur Überwachung des in einem Druckgasbehälter herrschenden Druckes. In vielen Fällen besteht die Notwendig keit, den Druck in Druckgasbehältern zu überwachen. Für die Anzeige gefährlichen Überdruckes sind selbsttätige Schutzeinrich tungen bekannt, welche meist eine Entlastung des Druckgasbehälters vom übermässigen Druck, z. B. durch Öffnen eines Ablassventils, herbeiführen.
Umgekehrt liegt aber der Fall, wenn durch Ausströmen des Druckgases der Druck im Behälter absinkt und eine vorzei tige, vollständige Entleerung des Behälters vermieden werden soll. Auch hierfür können Schutzmassnahmen getroffen sein, indem zum Beispiel in bekannter Weise ein Druckmesser an den Behälter angeschlossen ist, der den jeweilig herrschenden Druck anzeigt und er kennen lässt, wann eine gewisse untere Grenze des Druckes erreicht ist. Diese Einrichtung erweist sich aber in manchen Fällen als un genügend.
So hat sich gezeigt, dass die Kon trolle des Manometers beispielsweise während der Arbeit des einzelnen Mannes bei einer Gasschutztruppedurch Dunkelheit oder Ver schmutzung -des Manometers durch Rauch, Russ, Staub, ,Wasser oder andere Nieder schläge sehr erschwert ist, so dass über die Menge des noch in der Flasche befindlichen Sauerstoffes Ungewissheit herrscht und die Gefahr der Erstickung besteht. Es kann auch vorkommen, dass der Mann im Eifer der Ar beit gar nicht an die Ablesung des Mano meters denkt und durch keine selbsttätige Alarmeinrichtung daran erinnert wird.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Gerät zur Überwachung des in einem Druck gasbehälter herrschenden Druckes, welches dazu eingerichtet ist, nach Absinken des Gasdruckes auf einen bestimmten Wert unter Wirkung :dieser Druckverminderung eine Signaleinrichtung selbsttätig zum Anspre chen zu .bringen, wobei die Signalgebung durch das: Druckgas selbst veranlasst wird.
Vorteilhaft wird ein unter Federdruck stehendes, die Signaleinrichtung vom Druck gasbehälter abschliessendes Ventil durch das Druckgas so lange geschlossen gehalten, als .der Gasdruck grösser ist als der ihm entgegen wirkende Druck der Feder, während aber beim Unterschreiten eines bestimmten Gas druckes, also bei Überwiegen des Feder druckes, das Ventil geöffnet wird, so dass ein Einströmen von Druckgas in die Signalein richtung zwecks Veranlassung der Signal- gebung stattfindet.
Um nun aber zu vermei den, dass nach Ansprechen der Signaleinrich tung durch das geöffnete Ventil ein stän diges Ausströmen des Druckgases und damit verbunden eine schnellere Entleerung des Be hälters eintritt, kann das die Signaleinrich tung vom Druckgasbehälter abschliessende Ventil dazu eingerichtet sein, den Verbin dungsweg zwischen Signaleinrichtung und Druckgasbehälter nur kurzzeitig freizugeben.
Um dies zu erreichen, kann der unter Feder druck stehende Ventilkörper mit seiner untern Fläche durch Aufsitzen auf das Ven tilgehäuse den Verbindungsweg zur Signal einrichtung sperren sowie mit seiner obern Fläche nach vollendetem Hub den weiteren Zutritt von Druckgas zur Signaleinrichtung dadurch unterbinden, dass diese obere Fläche die Einströmöffnung in das Ventil dichtend abschliesst. Im allgemeinen genügt ein sehr kurzzeitiges Signal, was zudem den Vorteil hat, dass nur ein sehr kleiner Teil des Druck gases ausströmt und dem eigentlichen Zweck verloren geht.
Die Feder des Ventils kann dabei in einer bei geschlossenem Ventil vom Druckgasbehälter abgeschlossenen Kammer untergebracht sein, in welche beim Öffnen des Ventils Druckgas einströmt, welches die Feder beim Heben des Ventilkörpers unter stützt und damit die Zeit der Signalgebung abkürzt. Es ist ein Vorteil des Erfindungs gegenstandes, dass der Betriebsmann nicht gehalten ist, ein Anzeigeinstrument abzu lesen; denn es wird ihm die Anzeige selbst tätig übermittelt. Am zweckmässigsten er weist sich hierfür ein Gerät, bei welchem die Signalgebung dadurch zustande kommt, dass das Druckgas eine tongebende Einrichtung, insbesondere eine Pfeife, durchströmt.
Um aber jederzeit das Gerät selbst kontrollieren zu können, ist es vorteilhaft, es mit Einrich tungen zu versehen, welche den Anschluss des Gerätes an den Druckmittelbehälter und die Abnahme von diesem ermöglichen. Die An ordnung eines solchen Überwachungsgerätes schliesst natürlich nicht aus, dass neben die sem in vorbekannter Weise noch zusätzlich ein Manometer angeschlossen ist, welches dazu dient, den jeweils herrschenden Druck, also die Füllung des Behälters, anzuzeigen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt des Gerätes bei geschlossenem Ventil ohne Signaleinrichtung und Fig. 2 den gleichen Längsschnitt bei ge öffnetem Ventil.
Es sei angenommen, dass das Gerät zur Überwachung des Druckes in einer Sauer stoffflasche dient.
1 ist das Gehäuse des Gerätes, in welchem zum Anschliessen eines Hilfsmanometers ein mit einer Öffnung 2 versehenes Zwischen stück 3 eingesetzt ist, in welches das An sehlussstiick 4 eingeschraubt ist. In einer konischen Ventilöffnung 5 des Gehäuses 1 ist der Ventilkörper 6 gelagert., welcher durch eine auf einer Stellschraube 7 gelagerte Fe der 8 abgestützt wird. 9 ist eine Gewinde öffnung, in welche eine Signalpfeife ein sehraubbar ist.
Nach Anschluss einer Sauer stoffflasche mit einem Innendruck von bei spielsweise 150 atü wird durch den Druck der Ventilkörper 6 derart in die Mundöff nung 5 gepresst, dass der Verbindungsweg zwischen der Gaseintrittsöffnung 12 und der - -i- n alöffnun- <B>9</B> o, e schlossen wird.
Durch den Verbrauch von Sauerstoff aus der Flasche wird nun der Druck allmählich herabgesetzt. Die Feder 8 ist so eingestellt, dass sie beispielsweise bei 20 atü das Ventil öffnet. Dadurch gelangt der Sauerstoff durch die Öffnung 12 über die Ventilöffnung 5 in die Signalpfeife und gleichzeitig auch in die Kammer 11, in welcher ein Gegendruck ge bildet wird, der der Feder 8 beim Heben des Ventilkörpers 6 behilflich ist, so dass nach vollendetem Hub die Gaseintrittsöffnung 12 rasch geschlossen wird. Es erfolgt somit nur ein kurzes Signal, für welches auch nur wenig Sauerstoff benötigt wird.
Je nach der Stärke der Feder 8 und der Einstellung der Schraube 7 kann das Ventil zur Anzeige eines andern Druckes verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gerät zur Überwachung des in einem Druckgasbehälter herrschenden Druckes, insbesondere für Sauerstoff-Atmungseinrich tungen, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge rät dazu eingerichtet ist, nach Absinken des Gasdruckes auf einen bestimmten Wert unter Wirkung dieser Druckminderung eine Signal einrichtung selbsttätig zum Ansprechen zu bringen, wobei die Signalgebung durch das Druckgas selbst veranlasst wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein unter Federdruck stehendes, die Signaleinrichtung vom Druck gasbehälter abschliessendes Ventil durch das Druckgas so lange geschlossen gehalten wird, als der Gasdruck grösser ist als der ihm ent gegenwirkende Druck der Feder, dass aber bei Unterschreitung eines bestimmten Gas druckes, also bei Überwiegen des Feder druckes, das Ventil geöffnet wird, so dass ein Einströmen von Druckgas in die Signalein- richtung zwecks Veranlassung der Signalge bung stattfindet. 2.Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Signaleinrich tung vom Druckgasbehälter abschliessende Ventil dazu eingerichtet ist, den Verbin dungsweg zwischen Signaleinrichtung und Druckgasbehälter nur kurzzeitig freizugeben. B. Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ,der unter Federdruck stehende Ventilkörper mit seiner untern Fläche durch Aufsitzen auf das Ventilge häuse den Verbindungsweg zur Signalein richtung sperrt sowie mit seiner obern Fläche nach vollendetem Hub den weiteren Zustrom von Druckgas zur .Signaleinrichtung dadurch unterbindet, dass diese obere Fläche die Ein strömöffnung in das Ventil dichtend ab schliesst. 4.Gerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder in einer bei geschlossenem Ventil vom Druckgasbehälter abgeschlossenen Kammer untergebracht ist, in welche beim Öffnendes Ventils Druckgas einströmt, welches die Feder beim. Heben des, Ventilkörpers unterstützt und damit -die Zeit der Signalgebung abkürzt. 5.Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalgebung da durch zustande kommt, :dass das Druckgas eine Pfeife durchströmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH226122T | 1942-09-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH226122A true CH226122A (de) | 1943-03-15 |
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ID=4454391
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| CH226122D CH226122A (de) | 1942-09-23 | 1942-09-23 | Gerät zur Überwachung des in einem Druckgasbehälter herrschenden Druckes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH226122A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082126B (de) * | 1958-04-21 | 1960-05-19 | Draegerwerk Ag | Warnsignalvorrichtung fuer Atemschutzgeraete mit Druckgasvorrat |
| DE1101159B (de) * | 1958-09-29 | 1961-03-02 | Draegerwerk Ag | Rueckzugsignalvorrichtung fuer mit einem Ausatemventil versehene Druckgasatemschutzgeraete |
| DE1182075B (de) * | 1959-01-22 | 1964-11-19 | Normalair Ltd | Rueckzugssignalvorrichtung fuer Atem-schutzgeraete |
-
1942
- 1942-09-23 CH CH226122D patent/CH226122A/de unknown
Cited By (3)
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| DE1101159B (de) * | 1958-09-29 | 1961-03-02 | Draegerwerk Ag | Rueckzugsignalvorrichtung fuer mit einem Ausatemventil versehene Druckgasatemschutzgeraete |
| DE1182075B (de) * | 1959-01-22 | 1964-11-19 | Normalair Ltd | Rueckzugssignalvorrichtung fuer Atem-schutzgeraete |
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