CH226300A - Zweitaktbrennkraftmaschine. - Google Patents

Zweitaktbrennkraftmaschine.

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CH226300A
CH226300A CH226300DA CH226300A CH 226300 A CH226300 A CH 226300A CH 226300D A CH226300D A CH 226300DA CH 226300 A CH226300 A CH 226300A
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Theodor Pyk Herman
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Theodor Pyk Herman
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
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    • F02B2720/257Supply of fuel under pressure in the cylinder without blowing fluid
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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description


      Zweitaktbrennkraftmaschine.       Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf  eine     Zweitaktbrenukraftmaschine    mit durch       den.    Kolben     gesteuerten.    Spül- und     Auslass-          öffnungen    in der Zylinderwand, mit zentral  im Zylinderdeckel vorgesehenen und unmit  telbar in den Verbrennungsraum einmünden  der Brennstoffeinspritzung und mit einem  durch     kegelige        Abfasungen    des Deckels und  des Kolbens in der     innern    Endlage des Kol  bens zwischen:

   letzterem und dem Deckel ge  bildeten, von dem Umfang des Kolbens aus  gehenden und gegen den Deckel gerichteten,  ringförmigen,     kegeligen    Spalt.  



  Um bei derartigen Maschinen eine gute       Verbrennung    und somit einen hohen effekti  ven     Mitteldruck    zu erreichen, wird vor allem  ein gutes     Reinspülen    des Zylinders und  ausserdem eine für die Einspritzung und die  Verbrennung geeignete Form des Verdich  tungsraumes erforderlich.  



  Dies soll nach der Erfindung dadurch er  reicht werden, dass der Deckel im Anschluss  an seine     Abfasung    mit einer solchen Aus-         sparung    versehen und der Kolben im An  schluss an seine     Abfasung    derart geformt ist,

         dass    eine     Konzentrierung        .des    Volumens des  Verdichtungsraumes in der Nähe der Peri  pherie dieses Raumes zustande kommt     und     dass der aus dem erwähnten Spalt     herausge-          presste    Luftstrom sich nach dem Verlassen  dieses Spaltes zwecks     Verhinderung    einer       Wandreibung    von der Deckel- und der Kol  benwand loslöst und in der Richtung gegen  den Deckel hin sich bewegt.  



       In        Fig.    1 und 2 der     Zeichnung    sind zwei  bekannte     Zweitaktbrennkraftmaschinen    sche  matisch dargestellt.  



  In sämtlichen     Abbildungen;    bezeichnet 1  den Zylinder, 2 den Kolben und 3 den  Zylinderdeckel mit einer zentral vorgesehe  nen Brennstoffeinspritzung. Der Verdich  tungsraum ist mit 5 bezeichnet.  



  Es ist bekannt, dass eine bessere Ver  wertung der Luft bei der Verbrennung da  durch erhalten     werden    kann, dass man das  Volumen des Verdichtungsraumes haupt-      sächlich in der Nähe von dessen Peripherie  konzentriert.  



  Bei der Maschine gemäss     Fig.    1 ist ferner  der Verdichtungsraum zwischen dem Deckel  3 und dem Kolben 2, wenn letzterer sich in  seiner innern Endlage befindet, derart aus  gebildet, dass     aussen    rings um ein in axialer  Richtung dünner ringförmiger Spalt oder  Volumenteil  &  gebildet wird, der zu der  Zylinderachse senkrecht gerichtet ist und  eine gewisse radiale Länge besitzt. Der  Verdichtungsraum ist ferner einwärts zum  Mittelpunkt mit einer Aussparung 7     bezw.    8  sowohl im Kolben wie auch im Deckel aus  gebildet.  



  Die Aussparung 7 im Kolben ist hierbei  damit begründet worden, dass der hierdurch  entstehende ringförmige Absatz 13 am Um  fang des Kolbens den Brennstoffstrahl  daran hindern soll, auf die gekühlte Zylin  derwand aufzutreffen:, um eine Niederschla  gung von kondensiertem Brennstoff auf die  Zylinderwand zu verhindern. Hierbei ist  aber die direkt unvorteilhafte Wirkung ganz  übersehen worden, welche durch die Volu  menminderung zwischen den den Spalt 6 bil  denden Ringflächen des Kolbens und des  Deckels entsteht, wenn der Kolben sich  seiner     innern    Endlage nähert. Die hierbei  erzeugte, radial gerichtete Luftströmung P  kreuzt nämlich den Brennstoffstrahl, wo  durch ein Teil des Brennstoffes sich ober  halb des Luftstromes befindet und dabei  gegen den Deckel gepresst wird, wodurch die  Verbrennung verschlechtert wird.  



  Bei der     bekannten    Ausführung gemäss       Fig.    2 ist der Kolben 2 am Umfang mit  einer ringförmigen     kegeligen    Fläche und der  Deckel 3 mit einer entsprechenden     kegeligen     Fläche versehen, zwischen denen in der       innern    Endlage des Kolbens ein ringförmi  ger     kegeliger    Spalt oder Volumensteil 9 ge  bildet wird. Die     kegelige    Fläche des Deckels  wird einwärts zum Mittelpunkt in bogen  förmiger Richtung fortgesetzt oder eventuell  in gleicher Richtung.

   Die Luftströmung P,  welche entsteht, wenn der Kolben sich dem  Deckel nähert, wird in diesem Fall dazu ge-    bracht, sich längs der Deckelfläche zu bewe  gen, welche Fläche sie     nicht    verlassen kann,  wobei sie infolge der Wandreibung bald ge  bremst wird und somit eine geringe oder  keine Wirkung auf die     Brennstoffstrahlen     ausübt. Ferner wird durch das Streichen der  Wand entlang die Luft und etwaiger mit  gerissener Brennstoff abgekühlt, was eben  falls auf die Verbrennung unvorteilhaft ein  wirkt.  



  In den     Fig.    3 bis 3, der Zeichnung sind  zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes dargestellt.  



       Fig.    3 und 4 zeigen je ein Beispiel im       Achsialschnitt;          Fig.    5 ist ein     Achsialschnitt    des zweiten  Beispiels     längs    der Linie 5-5 in     Fig.    6, und       Fig.    6 ist ein Querschnitt längs der Linie  6-6 in     Fig.    5 durch den Zylinder der       Brennkraftmaschine    mit     sogenannter        ent-          gegengerichteter    Spülung.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    3  sind, gleichwie     bei    der     bekannten    Ausfüh  rung gemäss     Fig.    1, eine Aussparung 7     bezw.     8 sowohl im Kolben ? wie auch im Deckel 3  vorhanden.

   Zum Unterschiede von der Aus  führung gemäss     Fig.    1 sind aber hier am Um  fang des Kolbens und des Deckels schräg  aufwärts gegen den Mittelpunkt gerichtete       kegelige        Abfasungen    ausgebildet, so dass in  der innern Endlage des Kolbens zwischen  den erwähnten     Abfasungen,    ein schräg auf  wärts gegen den Deckel gerichteter ringför  miger     kegeliger    Spalt 10 gebildet wird. Der       Übergang    zwischen den Aussparungen und  den     kegeligen        Abfasungen,    ist hierbei abge  rundet.  



  Durch die schräge     Abfasung    des Kolbens  wird bewirkt, dass die Spülung von den     Of        f-          nungen    in der Zylinderwand, wenn sich der  Kolben in seiner innern Endlage befindet,  erheblich verbessert     wird,    weil die Spülluft  dadurch eine     geeignete    Richtung aufwärts  gegen den Deckel erhält. Diese Wirkung  wird in dem Falle besonders vorteilhaft, wo,  wie dies unten näher beschrieben werden  wird, sogenannte     entgegengerichtete    Spülung  zur Anwendung gelangt.

        Eine ganz neue Wirkung, die dadurch  erreicht wird, dass sowohl der     Kolben    7 wie  auch der Deckel 3 mit schrägen     Abfasungen     im Verein mit einer Aussparung wenigstens  im Deckel versehen wird, besteht darin, dass  wenn sich der Kolben seiner innern     End-          lage        nähert,    die     zwischen    dem Kolben und  dem Deckel im     Ringraum    10 befindliche  Luft in den Verdichtungsraum 5 in der  Weise     eingepresst    wird, dass eine Luftströ  mung P erhalten wird, die mit Rücksicht  auf die     einkommenden,    Brennstoffstrahlen  besonders vorteilhaft ist.

   Der aus dem Spalt  10     hervorgepresste    Luftstrom löst sich,     wie     ersichtlich, nach Verlassen des Spaltes von  der Deckel- und der     Kolbenwand    ab und be  wegt sich in der Richtung gegen den Deckel  hin. Durch das erwähnte Loslösen vom Spalt  wird eine     Abbremsung    durch Wandreibung       vermieden.    Der Strahl wird zum grossen Teil,  dank der     Aussparung    8, dazu gebracht, ober  halb der     Brennstoffstrahlen    zu passieren,  und zwar ohne Gefahr, gebremst zu werden.

    Der einkommende     Brennstoff    wird somit  durch den     Luftstrom    abwärts gegen den  Kolben     gezwungen,    und gleichzeitig trifft  der Luftstrom auch auf die Brennstoff  strahlen auf, die vom Kolben gegen den  Deckel zurückprallen, und     bringt    diese mit  sich.    Durch diese Anordnung wird somit er  zielt, dass der     Brennstoff    über der ganzen  Endfläche des     Kolbens    gleichförmig verteilt  wird.

   Wenn der Kolben dann abwärts geht  und die Expansion vor sich geht, dringt .die  oberhalb des Brennstoffes     befindliche    Luft  durch die Brennstoffschicht hindurch, wo  durch die Verbrennung unterhalten und  deren     Intensität    erhöht wird.    Hierdurch wird mit andern Worten eine  vollständigere Verbrennung als bei den be  kannten Formen der Verdichtungsräume  erreicht, wodurch der Brennstoffverbrauch  pro     Pferdekraftstunde    vermindert wird.  Ferner kann eine grössere     Brennstoffmenge     vollständig verbrannt werden, was mit sich  bringt, dass der Mitteldruck im Zylinder und    damit auch die Leistung der Maschine er  höht werden kann.

   Ferner     wird    durch die  angeführte Ausbildung des Kolbens und des  Deckels erreicht, dass der     Verdichtungsraum     in die Nähe seiner Peripherie konzentriert  wird, wodurch,     wie    eingangs erwähnt,     eine     bessere Verwertung der Luft bei der Ver  brennung erzielt     wird.     



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    3  ist die Deckelfläche     innen    eben ausgeführt.  Von dieser     Ausführungsform    unterschei  det sich dieselbe gemäss     Fig.    4 bis 6 dadurch,  dass die Deckelfläche innen     kegelig    ausge  führt ist. Die Wirkung ist dieselbe wie bei  der Ausführungsform nach     Fig.    3, das heisst  der aus dem     Spalt    10     herausgepresste    Luft  strom kann ohne     Wandreibung    in der Rich  tung gegen den Deckel hin sich bewegen.  



  Betreffend der     kegeligen        Abfasungen    des  Kolbens und des Deckels soll bemerkt wer  den, dass der     Winkel    der Erzeugenden der       Kegelflächen    der     Abfasungen    zu einer senk  recht zur Zylinderachse gelegenen Ebene  zweckmässig     zwischen    20 bis 60  liegen kann,  und die radiale Länge (b) .der     Abfasungen     kann zweckmässig zwischen 3 bis 15     %    des  Kolbendurchmessers ein.  



  Bei der Ausformung des Arbeitszylinders  und des     Kolbens    bei     Zweitaktbrennkra.ft-          maschinen        mitsogenannter        doppeltgerichteter     Spülung ist man bisher der Ansicht gewesen,  dass die Spülluft, um die beste     Spülwirkung     zu geben, nachdem sie durch die Spülöffnun  gen passiert ist, durch -den Zylinderraum so  zusagen fegen und die     Verbrennungsgase    vor  ihr durch die     Auspufföffnungen    hinaus  schieben. darf.

   Man hat es nämlich als  wesentlich erachtet, dass die     Reinspülung     einen so     kontinuierlichen.        und        ruhigen    Ver  lauf     wie    möglich erhalten sollte, wodurch       Wirbelbildungen    und somit eine     Mischung     von Spülluft und Verbrennungsgasen im  möglichst grossen Grad     vermieden    werden  sollte.

   Man hat     somit    von diesem Gesichts  punkte aus meistens entweder den Kolben  kopf oder den Zylinderdeckel oder beide in  solcher Weise ausgeformt, dass das Umbie-      gen der Luftströmung sowohl aufwärts wie  auch abwärts in allen Weisen erleichtert und  der Luftstrom während der Bewegung durch  den Zylinderraum nach Möglichkeit zusam  mengehalten werden sollte.  



  Diese Lösungen des Problems sind aber,  wie dies durch bewerkstelligte U     ntersucliun-          gen    nachgewiesen worden ist, fehlerhaft und  dazu nicht geeignet, die besten     Reinspül-          resultate    zu geben.

   Die Luft ist nämlich viel  mehr leichtbeweglich, als was man sich     ge-          wöhnlicherweise    vorstellt, und ihre Geneigt  heit, sich mit den Verbrennungsgasen zu  mischen, ist sehr gross, was, wie dies ausge  führte Experimente gezeigt haben, sich ins  besondere bei den sogenannten ruhigen     Strö-          mungsverläufen    geltend macht, welche in  verhältnismässig grossen, bleibenden Wirbel  bildungen, unter anderem kräftigen senk  rechten Wirbeln im rechten Winkel zur       Symmetrieebene    resultieren.

   Grosse Mengen  Spülluft strömen dabei durch die Auslauf  öffnungen hinaus, während die Wirbelbil  dungen, welche zum Teil aus Verbrennungs  gasen bestehen, nachdem der Kolben die  Auslauföffnungen gedeckt hat,     irr    dem Zy  linder bleiben. Viele Versuche sind gemacht  worden, um von diesen Wirbeln frei zu wer  den, und zwar zum Beispiel durch geeignetes  Anbringen gewisser Spülöffnungen     et:c.    Kein  tatsächlich genügendes Resultat ist aber er  reicht, sondern immer mehr Konstrukteure  sind auf die einfachgerichtete Spülung mit  Spülöffnungen im untern Teil des Zylinders  und Auslaufventilen im Zylinderdeckel über  gegangen, ein System, das obwohl kost  spieliger, jedoch leichter zu einem der Ziele,  und zwar einem höheren Spülungswirkungs  grad, führt.

      Indessen darf eine Spülung von der so  genannten doppelgerichteten Art einen ganz  andern Verlauf haben. Man soll vielmehr da  nach streben, die Spülluft mit höchstmög  licher Geschwindigkeit nach oben gegen den  obern Teil des Zylinders zu werfen und mit  Rücksicht auf die     Bewegungsriehthing    des  Luftstromes den Deckel in der Weise auszu-    bilden, dass der Spülluftstrom nicht nach un  ten geführt wird, sondern statt dessen in  eine grosse Anzahl kleiner Wirbelbildungen  umgewandelt wird, welche dazu neigen, im  obern Teil des Zylinders zu bleiben und die  Verbrennungsgase allmählich zu     deplacieren.     Hierbei entstehen in der Schicht     zwischen     der Spülluft und den Verbrennungsgasen  allerdings auch Wirbelbildungen,

   aber die  Wirbel werden auch hier klein und durch  die reine Spülluft allmählich deplaciert, und  die Mischungen werden während der letzten  Phase des     Spülverlaufes    durch die Auslauf  öffnungen hinausgeschoben.  



  Durch Umbiegen der innern Fläche des  Zylinderdeckels nach oben am innern Um  fang der     Abfasung,    das heisst dadurch, dass  der     Declzel    3 mit einer Aussparung versehen  wird, im Verein mit der Anwendung einer  schrägen     Abfasung    am Kolben 7, hat es sieh  erwiesen, dass der     obenerwähnte    ruhige  Spülstrom vermieden wird, und dass die er  wünschte Ansammlung von Spülluft im  obern Teil des Zylinders erhalten wird.

   Die  ses Ergebnis wird nicht nur bei der     Anw        en-          dung    der gewöhnlichen doppelgerichteten  Spülung, sondern in noch höherem Grade  bei der Anwendung der sogenannten     ent-          gegengerichteten    Spülung erreicht, das heisst  wenn die Spülung durch Spülöffnungen er  folgt, welche paarweise gegen die entgegen  gesetzt der     Auslassöffnungen    gelegene Zy  linderwand gerichtet sind, wie dies in     Fig.    5  und 6 gezeigt ist.

   In diesen Figuren bezeich  net 11. die zwei     Paare    von Spülöffnungen  und 1? die     Auslassöffnungen.       Die Spülluft strömt hier gegen die den       Auslassöffnungen    12 gegenüberliegende Zy  linderwand und dann dieser Wand entlang.    Die     Spülöffnungen    können selbstver  ständlich auch in. anderer Weise angeordnet  sein, z. B. derart, dass die Spülluft hauptsäch  lich längs der den     Auslassöffnungen    ent  gegengesetzt gelegenen Zylinderwand, oder  derart, dass die Spülluft sowohl gegen wie  auch längs der erwähnten Wand gerichtet  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zweitaktbrennkraftmaschine mit durch den Kolben gesteuerten Spül- und Auslass- öffnungen in der Zylinderwand, mit zentral im Zylinderdeckel vorgesehener und unmit telbar in den Verbrennungsraum einmünden der Brennstoffeinspritzung und mit einem durch kegelige Abfasungen des Deckels und des Kolbens in der innern Endlage des Kol bens zwischen letzterem und dem Deckel ge bildeten,
    von dem Umfang des Kolbens aus gehenden und gegen den Deckel gerichteten, ringförmigen, kegeligen Spalt, dadurch ge kennzeichnet, dass der Deckel (3<B>)</B> im An schluss an seine Abfasung mit einer solchen Aussparung (8) versehen und der Kolben (2) im Anschluss an seine Abfasung derart ge formt ist, dass eine Konzentrierung des Volu mens des Verdichtungsraumes (5) in der Nähe der Peripherie dieses Raumes (5) zu stande kommt und dass der aus dem erwähn ten Spalt (10) herausgepresste Luftstrom sich nach dem Verlassen dieses Spaltes (10)
    zwecks Verhinderung einer Wandreibung von der Deckel- und der Kolbenwand los löst und in der Richtung gegen den Deckel hin sich bewegt. UNTERANSPRüCHE 1. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang zwischen der Aussparung (8) und der kegeligen Abfasung des Deckels (3) abgerundet ist.
    2. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der kegeligen Abfasung des Kol bens (2) in dessen: Kopf eine Aussparung (7) vorgesehen ist, wobei der Übergang zwi schen letzterer und der Abfasung abgerun det ist.
    B. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen den Erzeugenden der Kegelflächen. der Abfasungen des Deckels (3) und des Kolbens (2) und einer senk recht zur Zylinderachse gelegenen Ebene zwischen<B>20-60'</B> liegt. 4. Zweitaktbrenukraftmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Länge der Abfasungen des Deckels (3) und des Kolbens (2) 3<B>-</B>15 des Kolbendurchmessers beträgt.
    5. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülöffnungen so gerichtet sind, dass die Spülluft gegen, die den Auslassöffnungen gegenüberliegende Zylinderwand und dann dieser Wand entlang strömt. 6. Zweitaktbrenukraftmaschine nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülöffnungen (11) paarweise gegen die den Auslassöffnungen (12) gegenüberliegende Zylinderwand ge richtet sind.
CH226300D 1940-04-06 1940-12-23 Zweitaktbrennkraftmaschine. CH226300A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE895547C (de) * 1948-10-02 1953-11-05 Gertrud Schnuerle Mit Luftverdichtung und Selbstzuendung arbeitende Zweitakt-Brennkraftmaschine
DE10119511B4 (de) * 2001-04-20 2010-06-10 Volkswagen Ag Brennkraftmaschine

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DE895547C (de) * 1948-10-02 1953-11-05 Gertrud Schnuerle Mit Luftverdichtung und Selbstzuendung arbeitende Zweitakt-Brennkraftmaschine
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