CH226569A - Massagegerät. - Google Patents
Massagegerät.Info
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Classifications
-
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Description
DIassagegerät.
Die Erfindung betrifft ein Massagegerät mit mehreren auf eine in zwei Endlagern gehaltene Stange drehbar aufgereihten Rollen.
Nach der Erfindung sind die Rollen unter sich an ihrem Mantel verschieden gestaltet sowie in ihrer Reihenfolge auf der Stange vertauschbar. Vorzugsweise sind die Rollen zum Teil mit rechtwinklig zu ihrer Achse laufenden Wulsten versehen, zum Teil parallel zu ihrer Achse genutet. Auf diese Weise lässt sich ein Massagegerät schaffen, das, mit seinen beiden Endlagern auf den Boden gestellt, wahlweise eine weiche, dem Laufen auf einem Moosboden gleichkommende, oder eine harte, dem Laufen auf einem steinigen Boden gleichkommende Fuss passage bezw. beim : Erfassen der beiden Endlager mit beiden Händen eine entsprechende Massage der Beine, also der Wade, des Kniegelenkes und des Oberschenkels, gestattet.
Mit einem solchen Massagegerät kann also eine der jeweiligen : Konstitution der zu rnassierenden Person angepasste weiche oder harte Massage durchgeführt werden. Dabei kann insbesondere bei weicher Massage, also bei Personen, die über eine starke Nervenempfindlichkeit der Fusssohle bezw. der Beine zu klagen haben, ein vorsichtiges Einfühlen in die empfindlichen Nerven und Muskeln erzielt werden, wobei die Blutzirkulation erst einmal leicht angeregt wird und durch die Neuzufuhr frischen Blutes in die Adern der Füsse bezw. Beine die Drüsen wieder in Tätigkeit gesetzt werden, die die Saugnäpfe für die Nerven sind. Sind dann die Nerven auf Grund der zunächst weichen Massage erstarkt, so verlangt der Patient von sich aus eine härtere Massage mit der notwendigen Durchknetung und Bearbeitung der Muskeln.
Die mit rechtwinklig zu ihrer Achse laufenden Wulsten versehenen Rollen bewirken die weiche Massage, während die parallel zu ihrer Achse genuteten Rollen die harte Massage bewirken.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sind von jeder der beiden genannten Arten drei Rollen vorgesehen. Zur Benutzung des Gerätes für eine weiche Massage werden die einzelnen Rollen derart zwischen den beiden Endlagern auf der Stange aufgereiht, dass die Rollen mit Wulsten in der Mitte und die Rollen mit Nuten aussen liegen. Zur Benutzung des Gerätes für eine harte Massage werden die Rollen umgekehrt aufgereiht.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist ein Teil der genuteten Rollen zusätzlich mit rechtwinklig zu ihrer Achse laufenden Wulsten versehen, so dass einzelne Buckel am Rollenmantel gebildet sind, die das Gerät für die harte Massage der Beschaffenheit bezw. Wirkung eines steinigen Bodens in ganz besonderem Masse angleichen.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 das Gerät von oben gesehen in der Anordnung der einzelnen Rollen für eine weiche Massage,
Fig. 2 das Gerät von der Seite gesehen in der Anordnung der einzelnen Rollen für eine harte Massage und
Fig. 3 das Gerät in einer Stirnansicht.
In zwei Endlagern 1, die so geformt sind, dass sie einerseits dem Gerät einen möglichst tiefen Schwerpunkt, also den Rollen einen geringen Bodenabstand geben, anderseits aber bequem mit den lländen erfasst werden können, ist eine Stange 2 lösbar mit ihren beiden Enden verschraubt. Um bei der Fussmassage den Endlagern ein gutes Haften auf dem Fussboden zu geben, ist deren Standfläche durch Anbringung von Quernuten 3 geriffelt. Auf der Stange 2 sind sechs Rollen aufgereiht, von denen die Rollen 4, 5, 6 mit rechtwinklig zu ihrer Achse laufenden Wulsten versehen sind, jedoch untereinander in Abmessung und Querschnittsgestaltung der einzelnen Wulste verschieden.
Die Rolle 7 ist parallel zu ihrer Achse genutet, und die Rollen 8 und 9 sind sowohl mit rechtwinklig zu ihrer Achse verlaufenden Wulsten versehen, als auch parallel zu ihrer Achse genutet, jedoch mit untereinander verschiedener Anzahl der Wulste.
Für die weiche Massage werden die am weichesten wirkenden Rollen 4 und 5 in der Mitte, anschliessend die etwas härter wirkenden Rollen 6 und 7 und aussen die in der Massage ausgesprochen hart wirkenden Rollen 8 und 9 angeordnet (vergl. Fig. 1), so dass entsprechend der Breite der Füsse bei deren Aufsetzen in der Mitte des Gerätes die beiden äussern Rollen 8 und 9 nicht zur Wirkung gelangen. Für die harte Massage werden die ausgesprochen hart wirkenden Rollen 8 und 9 in der Mitte, die weniger hart wirkenden Rollen 6 und 7 anschliessend und die weich wirkenden Rollen 4 und 5 aussen angeordnet (vergl. Fig. 2). Die wiederum in der Mitte des Gerätes aufgesetzten Füsse erfahren dann also bei ihrer Hin- und Her- bewegung durch das Abwälzen der Rollen 6 bis 9 an der Fusssohle eine harte Massage.
Das Vertauschen der einzelnen Rollen in ihrer Reihenfolge auf der Stange erfolgt in einfachster Weise durch Abschrauben eines Endlagers 1 von der Stange 2 und entsprechendes Umstecken der Rollen. Zweckmässig bestehen sämtliche Einzelteile des Gerätes aus Holz, wobei die Stange und die Bohrung der einzelnen Rollen mit Talkum oder einem sonstigen geeigneten Mittel zur Glättung der aufeinander gleitenden Oberflächen und Vermeidung eines Quietschens beim Drehen der Rollen bestrichen sind. Selbstverständlich können die Einzelteile des Gerätes auch aus einem andern geeigneten Werkstoff, beispielsweise Kunstharzpressstoff, bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Massagegerät mit mehreren auf eine in zwei Endlagern gehaltene Stange drehbar aufgereihten Rollen, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen hunter sich an ihrem Mantel verschieden gestaltet und dass sie in ihrer Reihenfolge auf der Stange vertauschbar sind.UNTERANSPRÜCHE: 1. Massagegerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen zum Teil mit rechtwinklig zu ihrer Achse laufen den Wulsten versehen, zum Teil parallel zu ihrer Achse genutet sind.2. Massagegerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnest, dass die Rollen tonnenförmige, zum Teil mit den Wulsten, zum Teil mit den Nuten versehene Körper sind.3. Massagegerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass drei genutete und drei nicht genutete Rollen vorgesehen sind.4. Massagegerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der genuteten Rollen mit rechtwinklig zu ihrer Achse laufenden Wulsten versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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1942
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Also Published As
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