CH226914A - Verfahren zur Herstellung von gelenkigen Holzsohlen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von gelenkigen Holzsohlen.Info
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- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B13/00—Soles; Sole-and-heel integral units
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Description
Verfahren zur Herstellung von gelenkigen Holzsohlen. Es wurde bereits verschiedentlich vorge schlagen, Holzsohlen ganz oder teilweise ge lenkig zu machen. Häufig wird in :der Weise vorgegangen, @dass die Holzsohle etwa in der Höhe des Fussballens durchschnitten wird, um dann durch ein Lederstück bezw. einen Teil aus entsprechendem Werkstoff wieder gelenkig zusammengenagelt zu werden. Die ganze Biegung der Holzsohle und die nach giebige Verbindung konzentriert sich dabei auf den einzigen Schnitt. Derartige Holz sohlen haben den Nachteil"dass ihre Haltbar keit sehr beschränkt ist. Es wurden auch schon gelenkige Holz sohlen vorgeschlagen, bei denen die Verbin dung des Spitzenteils mit dem Hauptteil der Sohle durch ein .Scharnier :erfolgt, dass aus dem Holz selbst gebildet wird. Bei diesen be kannten Vorschlägen greifen genau abge- passte Scharnierzapfen des Spitzenteils in ent sprechende Ausnehmungen des Hauptteils und umgekehrt. Dies hat zur Folge, dass die Herstellung der Spitzen- und Hauptteile einer Holzsohle nicht aus einem einzigen Soh lenzuschnitt erfolgen kann. Im übrigen ist die genaue Abpassung der Scharnierteile um ständlich und zeitraubend. Gemäss der Erfindung wird bei der Her stellung solcher gelenkigen Holzsohlen, bei denen der Spitzenteil mit dem Hauptteil da durch verbunden ist, dassdiese ineinander greifende Ansätze und Ausnehmungen auf weisen, durch die ein Scharnierstift quer hin durchgeht, in der Weise vorgegangen, dass die Holzsohle durch einen wellenförmig verlau fenden, die ineinandergreifenden Ansätze und Ausnehmungen bildenden Sägeschnitt ge trennt wird. Die Verbindung dieser beiden Teile erfolgt dann durch den bekannten Scharnierstift, der in eine entsprechende Querbohrung eingesetzt wird. Zweckmässig wird in der Weise vorgegangen, dass die Sohle in ihrem Umriss und in der Sohlenform, bei spielsweise auf einer Leistenkopierbank, voll kommen fertiggestellt wird und dann der den Vorderteil von dem hintern Teil trennende, wellenförmig durchlaufende Sägeschnitt an gebracht wird. Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer gemäss der Erfin dung hergestellten gelenkigen Holzsohle dar gestellt. Die Holzsohle besteht, wie aus der Zeich nung ersichtlich, aus einem Hauptteil 2 und einem Spitzenteil 4. Diese beiden Teile sind durch einen wellenförmig verlaufenden Säge schnitt 6 voneinander getrennt. Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei spiel ist der Schnitt 6 derart gelegt, dass eine Verlängerung des Spitzenteils 4 sich in eine entsprechende Ausnehmung des Hauptteils 2 der Sohle erstreckt. Der Schnitt kann natur gemäss auch derart gelegt werden, dass an dem Vorderteil mehrere Vorsprünge gebildet wer den, .die sieh in entsprechende Ausnehmun- gen des Hauptteils erstrecken. Die Verbindung des Hauptteils 2 mit dem Vorderteil 4 erfolgt durch einen Zapfen 8, der sieh quer durch die Sohle erstreckt, wel che zu diesem Zweck mit einer entsprechen den Bohrung 10 versehen ist. Der Zapfen kann aus einem Drahtstift oder auch aus Holz bestehen. Die seitlichen Öffnungen der Bohrung 10 werden zweckmässig durch einen Dübel oder dergleichen verschlossen, um ein Herausfallen des Zapfens 8 zu verhindern. Um ein Einknicken der Sohle mit einem so gelegten Zungenschnitt um den Scharnier stift zu ermöglichen, müssen entweder die obern Kanten des Sägeschnittes an der Sohlenoberfläche abgerundet sein, wodurch jedoch der gewünschte glatte Verlauf der Sohlenoberfläche unterbrochen wird, oder es muss der wellenförmig senkrecht gesägte Trennschnitt durch umständliche Nacharbeit ausgerundet werden. Ein glatter Verlauf der Sohlenoberfläche wird jedoch sichergestellt, wenn der wellenförmig verlaufende Säge schnitt in besonderer Weise angebracht wird, und zwar derart, dass er an den nach vorn weisenden Ansätzen der Sohle, von oben nach unten gesehen, schräg nach vorn und an ,dem nach hinten weisenden Ansatz, von oben nach unten gesehen, schräg nach hinten verläuft. Die Zeichnung lässt,den schrägen Verlauf des Sägeschnittes erkennen, und zwar zeigt die I'ig. 1, wie der Sägeschnitt an den nach vorn weisenden Ansätzen von oben nach un ten schräg nach vorn und an dem nach hinten -eisenden Ansatz von oben nach unten schräg nach hinten verläuft. In dem Mittel- teilder Ansätze, dort, wo durch sie der Stift 8 hindurchgeht., verläuft der Sägeschnitt im wesentlichen senkrecht.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zum Hemtellen gelenkiger Holzsohlen, bei denen der Spitzenteil mit dem Hauptteil dadurch verbunden ist, dass diese ineinandergreifende Ansätze und Ausneh- mungen aufweisen, durch die ein Scharnier- stif t quer hindurchgeht, dadurch gekenn zeichnet, dass die Holzsohle durch einen wel lenförmig verlaufenden, die ineinandergrei- fenden Ansätze und Ausnehmungen bilden den Sägeschnitt getrennt wird.UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ;o gekennzeichnet. dass der wellenförmig ver laufende Sägeschnitt bei der im Sohlenumriss und in der Sohlenform fertiggestellten Holz sohle angebracht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE271041X | 1941-10-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH226914A true CH226914A (de) | 1943-05-15 |
Family
ID=6003259
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH226914D CH226914A (de) | 1941-10-27 | 1942-07-13 | Verfahren zur Herstellung von gelenkigen Holzsohlen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH226914A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3917446A1 (de) * | 1989-05-30 | 1990-12-06 | Franz Rittig | Skischuhsohle und hiermit ausgestatteter skischuh |
-
1942
- 1942-07-13 CH CH226914D patent/CH226914A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3917446A1 (de) * | 1989-05-30 | 1990-12-06 | Franz Rittig | Skischuhsohle und hiermit ausgestatteter skischuh |
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