CH227005A - Verfahren zur Herstellung von Leichtmetallröhrchenkühlern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Leichtmetallröhrchenkühlern.

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CH227005A
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CH
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soldering
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Dornier-Werke G M B H
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Dornier Werke Gmbh
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/0008Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for particular articles or work
    • B23K1/0012Brazing of heat exchangers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/52Impregnating agents containing mixtures of inorganic and organic compounds
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Description


  Verfahren zur Herstellung von Leiehtmetallröhrchenkühlern.    Die an Kühler für     Fahrzeuge,    insbeson  dere solche für Luftfahrzeuge zu stellenden  Anforderungen sind: Geringstes Gewicht, ge  ringster Luftwiderstand, leichte Reparatur  möglichkeit und ausreichende Festigkeit. Die  Förderung     leichter    Reparaturmöglichkeit  schliesst die Verwendung von Wasserröhr  chenkühlern bekannter Bauarten aus. Die  bisher allgemein verwendeten, durch Tauch  lötung oder Lötung mit Kolben und Flamme  hergestellten Luftröhrchenkühler aus Messing,  Kupfer oder Stahl habenden Nachteil hohen  Gewichtes. Der Ersatz von Messing durch  Leichtmetall wurde versucht, bisher jedoch  mit geringem Erfolg.

   Eine bekanntgewordene  Kühlerbauart verwendet verhältnismässig  dickwandige Leichtmetallröhrchen von kon  stantem Querschnitt, die an ihren Enden in  mit Bohrungen versehene Stirnwände des  Kühlers     eingelötet    sind. Die     Verwendung    von  besonderen Stirnwänden zur     Verbindung    der  Kühlerröhrchen stellt eine Erhöhung des Ge-    wichtes und des Stirnwiderstandes gegenüber  Wabenkühlern dar.  



  Die. Erfindung bezieht sich auf     ein.    Ver  fahren zur Herstellung von Leichtmetallröhr  chenkühlern, welche aus Röhrchen aufgebaut  sind, die an den Enden aufgedornt und durch  Hartlötung miteinander zu einem Block ver  bunden werden, der vor dem Hartlöten vor  gewärmt wird.  



  Erfindungsgemäss wird     bis    zur Beendi  gung des     Lötvorganges    der ganze     Röhrchen-          black    auf einer Vorwärmetemperatur von  mindestens 500  C gehalten und die Hart  lötung .der Röhrchenenden erfolgt unter Ver  meidung örtlicher     .Überhitzung.     



  Dadurch ergibt sich ein erheblicher Fort  schritt gegenüber bekannten Kühlerherstel  lungsverfahren, der sich in einer erheblichen       Gewichtsverminderung    äussert.  



  Nach einer     beispielsweisen        Ausiührun.gs-          f.orm    .des erfindungsgemässen     Verfahrens    kön  nen Kühler in folgender Weise hergestellt      werden: Dünnwandige     Leichtmetallröhrchen     werden an den Enden zum Beispiel     sech-          kantig    oder vierkantig aufgedornt, und die  Enden der Röhrchen aussen unter einem zwi  schen 40 und 50  liegenden Winkel, zum Bei  spiel unter 45 , zur Aussenfläche -abgeschrägt,  das heisst, dass der     Schnittpunkt    der durch  die Teile der entstehenden Stirnfläche gehen  den Ebenen mit der Röhrchenachse ausserhalb  des Röhrchens liegt.

   Eine gewisse Anzahl  derartiger Röhrchen werden zu     einem    Block  zusammengesetzt und von ihrer Stirnseite aus  in den     zwischen    den kantigen Enden vorhan  denen Fugen unter Verwendung eines Hart  lotes und eines     Lötmittels    üblicher     Zusam-          mensetzung    verlötet. Die Arbeitstemperatur,  das heisst die     Temperatur,    mit     welcher    der  Lötvorgang durchgeführt wird, beträgt min  destens 500  C, zum Beispiel     etwa    570" C,  während die Schmelztemperatur der verwen  deten Aluminiumlegierung ungefähr 658  C  beträgt.

   Infolge dieses geringen Unterschiedes  zwischen Lot- und Werkstückschmelzpunkt  ist beim Löten eine Regelung des Wärme  flusses innerhalb enger Grenzen erforderlich.  Diese kann erreicht werden durch eine gleich  mässige Vorwärmung des in einem Arbeits  gang zu lötenden Röhrenbündels oder Kühler  blockes annähernd auf die Schmelztemperatur  des     Lotes    und durch die Aufrechterhaltung  dieser Blocktemperatur während des     Löt-          vorganges,    beispielsweise durch eine elek  trische Heizplatte und eine Aussenverkleidung  aus wärmeisolierendem Stoff.

   Zur Erzielung  einer möglichst gleichbleibenden örtlichen       Löttemperatur    ist es erforderlich, wie Ver  suche gezeigt haben, gleichzeitig zwei     Löt-          flammen    zu verwenden, welche unter einem  Winkel von etwa 45  auf die Lötfläche auf  treffen. Dabei kann ein Doppelbrenner von  einem Mann oder es können zwei getrennte  Brenner und zwei     Lötstäbe    von zwei Männern  oder mehrere Brenner gleichlaufend und mit  gleicher     Geschwindigkeit    geführt werden, so  dass diese Lötflammen mit gleicher     Löt-          geschwindigkeit    arbeiten.  



  Um während des Lötens eine möglichst  gleichbleibende     Temperatur    des Kühler-    blockes zu erhalten, können grössere Blöcke  in Teilblöcken gelötet werden, die wärme  mässig gut     beherrschbar    sind. Nach Fertig  stellung der einzelnen Teilblöcke können  diese zu dein Gesamtblock zusammengefügt  und ebenfalls durch     Lötung    in dem Kühler  mantel befestigt werden.     Hierbei    kann auch  der Mantel auf ungefähr Löttemperatur     vor-          bgewärmt    und mit einer     oder    mehreren wei  teren Flammen der Block eingelötet werden.  



  In der Literatur ist das Vorwärmen der       \Verkstiicke    beim     Löten    zwar an     seich    be  kannt, jedoch geht es beim vorstehend be  schriebenen Verfahren nicht schlechthin     um     ein Vorwärmen im üblichen Sinne. Bisher  brachten alle Versuche, einen     Leichtmetall-          kühler    durch     Hartlötung        herzustellen,        Miss-,     erfolge,      Teil    immer mit der Lötflamme vor  gewärmt wurde.

   Da aber bei einem Werk  stück, bei dem das Verhältnis von Oberfläche  zu Masse ein sehr grosses ist, die Vorwärme  sehr schnell abgeleitet wird, würde es not- i  wendig sein, mit sehr hohen Temperaturen  zu arbeiten, wenn man nach dem üblichen  Verfahren die     Vorwärme    mit der Lötflamme  zuführen wollte. Diese sehr hohen Tempera  turen würden aber die Gefahr des Verbren  nens der     dünnwandigen    Röhrchen mit sich  bringen. Der Erfindung liegt die Erkenntnis  zugrunde,     d@ass    man mit     "kalter"    Flamme,  das heisst kleinstmöglicher örtlicher Tempera  tur arbeiten kann, wenn man den grössten  Teil der Vorwärme auf andere unschädliche  Weise zuführt.

   Dies kann, wie oben beschrie  ben, zum Beispiel durch elektrische Heiz  platten unter Verwendung einer Aussen  verkleidung aus wärmeisolierendem Stoff,     das        f          heisst    so     geschehen,    dass die Wärme verteilt  und genau dosiert wird und dass die Tempe  ratur möglichst nahe der     Schmelztemperatur     des Lotes liegt und auf     dieser    Höhe erhalten  wird, worauf lediglich     noch    ein kleiner<B>,</B>  Wärmerest örtlich mit der Flamme zugeführt  wird.

   Da die     Lötflamme    in der Regel doch  immer im Kern 1000 und mehr Grad Celsius  hat, ermöglicht es die     besondere    Art der Zu  führung und Erhaltung     des    weitaus grössten  Teils der     Vorwärmung    mit der Lötflamme      auf :die schonendste und     behutsamste        Weise     umzugehen und damit örtliche     Überhitzungen     zu vermeiden. Um dies zu erreichen, arbeitet  man     vorzugsweise    mit "kalter" Flamme,  indem man den     Brenner    schräg hält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Leicht metallröhrchenkühlern, welche aus Röhrchen aufgebaut sind, die an den Enden aufge- dornt und durch Hartlötung miteinander zu einem Block verbunden werden, dar vor dem Hartlöten vorgewärmt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass bis zur Beendigung des Löt- vorganges der ganze Röhrchenblock auf einer Vorwärmetemperatur von mindestens 500 C gehalten wird und die Hartlötung .der Röhrchenenden unter Vermeidung ört licher Überhitzung erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, :da durch gekennzeichnet, dass der Lötbrenner zur Vermeidung örtlicher Überhitzung beim Hartlöten schräg gehalten wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Löten selbst zwei oder .mehrere Lötflammen benutzt wer den, die .gemeinsam gleichlaufend mit glei cher Lötgeschwindigkeit arbeiten.
    B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vom Kühlerblock zunächst wärmemässig beherrschbare kleinere Blöcke hergestellt werden, die einzeln .gelötet und danach durch Löteng miteinander ver bunden werden, worauf der .ganze Kühler block in den Kühlermantel eingefügt wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlmantel ebenfalls gleichmässig auf die Arbeitstemperatur vorgewärmt und der Gesamtblock mit einer oder mehreren Flammen in den Kühlermantel eingelötet wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, .dass die Einzelröhrchen an den Stirnkanten aussen unter 45 zur Aussenfläche abgeschrägt sind.
CH227005D 1939-05-25 1941-08-21 Verfahren zur Herstellung von Leichtmetallröhrchenkühlern. CH227005A (de)

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