CH227005A - Verfahren zur Herstellung von Leichtmetallröhrchenkühlern. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Leichtmetallröhrchenkühlern.Info
- Publication number
- CH227005A CH227005A CH227005DA CH227005A CH 227005 A CH227005 A CH 227005A CH 227005D A CH227005D A CH 227005DA CH 227005 A CH227005 A CH 227005A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- soldering
- block
- cooler
- light metal
- brazing
- Prior art date
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K1/00—Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
- B23K1/0008—Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for particular articles or work
- B23K1/0012—Brazing of heat exchangers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27K—PROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
- B27K3/00—Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
- B27K3/52—Impregnating agents containing mixtures of inorganic and organic compounds
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27K—PROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
- B27K2240/00—Purpose of the treatment
- B27K2240/30—Fireproofing
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung von Leiehtmetallröhrchenkühlern. Die an Kühler für Fahrzeuge, insbeson dere solche für Luftfahrzeuge zu stellenden Anforderungen sind: Geringstes Gewicht, ge ringster Luftwiderstand, leichte Reparatur möglichkeit und ausreichende Festigkeit. Die Förderung leichter Reparaturmöglichkeit schliesst die Verwendung von Wasserröhr chenkühlern bekannter Bauarten aus. Die bisher allgemein verwendeten, durch Tauch lötung oder Lötung mit Kolben und Flamme hergestellten Luftröhrchenkühler aus Messing, Kupfer oder Stahl habenden Nachteil hohen Gewichtes. Der Ersatz von Messing durch Leichtmetall wurde versucht, bisher jedoch mit geringem Erfolg. Eine bekanntgewordene Kühlerbauart verwendet verhältnismässig dickwandige Leichtmetallröhrchen von kon stantem Querschnitt, die an ihren Enden in mit Bohrungen versehene Stirnwände des Kühlers eingelötet sind. Die Verwendung von besonderen Stirnwänden zur Verbindung der Kühlerröhrchen stellt eine Erhöhung des Ge- wichtes und des Stirnwiderstandes gegenüber Wabenkühlern dar. Die. Erfindung bezieht sich auf ein. Ver fahren zur Herstellung von Leichtmetallröhr chenkühlern, welche aus Röhrchen aufgebaut sind, die an den Enden aufgedornt und durch Hartlötung miteinander zu einem Block ver bunden werden, der vor dem Hartlöten vor gewärmt wird. Erfindungsgemäss wird bis zur Beendi gung des Lötvorganges der ganze Röhrchen- black auf einer Vorwärmetemperatur von mindestens 500 C gehalten und die Hart lötung .der Röhrchenenden erfolgt unter Ver meidung örtlicher .Überhitzung. Dadurch ergibt sich ein erheblicher Fort schritt gegenüber bekannten Kühlerherstel lungsverfahren, der sich in einer erheblichen Gewichtsverminderung äussert. Nach einer beispielsweisen Ausiührun.gs- f.orm .des erfindungsgemässen Verfahrens kön nen Kühler in folgender Weise hergestellt werden: Dünnwandige Leichtmetallröhrchen werden an den Enden zum Beispiel sech- kantig oder vierkantig aufgedornt, und die Enden der Röhrchen aussen unter einem zwi schen 40 und 50 liegenden Winkel, zum Bei spiel unter 45 , zur Aussenfläche -abgeschrägt, das heisst, dass der Schnittpunkt der durch die Teile der entstehenden Stirnfläche gehen den Ebenen mit der Röhrchenachse ausserhalb des Röhrchens liegt. Eine gewisse Anzahl derartiger Röhrchen werden zu einem Block zusammengesetzt und von ihrer Stirnseite aus in den zwischen den kantigen Enden vorhan denen Fugen unter Verwendung eines Hart lotes und eines Lötmittels üblicher Zusam- mensetzung verlötet. Die Arbeitstemperatur, das heisst die Temperatur, mit welcher der Lötvorgang durchgeführt wird, beträgt min destens 500 C, zum Beispiel etwa 570" C, während die Schmelztemperatur der verwen deten Aluminiumlegierung ungefähr 658 C beträgt. Infolge dieses geringen Unterschiedes zwischen Lot- und Werkstückschmelzpunkt ist beim Löten eine Regelung des Wärme flusses innerhalb enger Grenzen erforderlich. Diese kann erreicht werden durch eine gleich mässige Vorwärmung des in einem Arbeits gang zu lötenden Röhrenbündels oder Kühler blockes annähernd auf die Schmelztemperatur des Lotes und durch die Aufrechterhaltung dieser Blocktemperatur während des Löt- vorganges, beispielsweise durch eine elek trische Heizplatte und eine Aussenverkleidung aus wärmeisolierendem Stoff. Zur Erzielung einer möglichst gleichbleibenden örtlichen Löttemperatur ist es erforderlich, wie Ver suche gezeigt haben, gleichzeitig zwei Löt- flammen zu verwenden, welche unter einem Winkel von etwa 45 auf die Lötfläche auf treffen. Dabei kann ein Doppelbrenner von einem Mann oder es können zwei getrennte Brenner und zwei Lötstäbe von zwei Männern oder mehrere Brenner gleichlaufend und mit gleicher Geschwindigkeit geführt werden, so dass diese Lötflammen mit gleicher Löt- geschwindigkeit arbeiten. Um während des Lötens eine möglichst gleichbleibende Temperatur des Kühler- blockes zu erhalten, können grössere Blöcke in Teilblöcken gelötet werden, die wärme mässig gut beherrschbar sind. Nach Fertig stellung der einzelnen Teilblöcke können diese zu dein Gesamtblock zusammengefügt und ebenfalls durch Lötung in dem Kühler mantel befestigt werden. Hierbei kann auch der Mantel auf ungefähr Löttemperatur vor- bgewärmt und mit einer oder mehreren wei teren Flammen der Block eingelötet werden. In der Literatur ist das Vorwärmen der \Verkstiicke beim Löten zwar an seich be kannt, jedoch geht es beim vorstehend be schriebenen Verfahren nicht schlechthin um ein Vorwärmen im üblichen Sinne. Bisher brachten alle Versuche, einen Leichtmetall- kühler durch Hartlötung herzustellen, Miss-, erfolge, Teil immer mit der Lötflamme vor gewärmt wurde. Da aber bei einem Werk stück, bei dem das Verhältnis von Oberfläche zu Masse ein sehr grosses ist, die Vorwärme sehr schnell abgeleitet wird, würde es not- i wendig sein, mit sehr hohen Temperaturen zu arbeiten, wenn man nach dem üblichen Verfahren die Vorwärme mit der Lötflamme zuführen wollte. Diese sehr hohen Tempera turen würden aber die Gefahr des Verbren nens der dünnwandigen Röhrchen mit sich bringen. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, d@ass man mit "kalter" Flamme, das heisst kleinstmöglicher örtlicher Tempera tur arbeiten kann, wenn man den grössten Teil der Vorwärme auf andere unschädliche Weise zuführt. Dies kann, wie oben beschrie ben, zum Beispiel durch elektrische Heiz platten unter Verwendung einer Aussen verkleidung aus wärmeisolierendem Stoff, das f heisst so geschehen, dass die Wärme verteilt und genau dosiert wird und dass die Tempe ratur möglichst nahe der Schmelztemperatur des Lotes liegt und auf dieser Höhe erhalten wird, worauf lediglich noch ein kleiner<B>,</B> Wärmerest örtlich mit der Flamme zugeführt wird. Da die Lötflamme in der Regel doch immer im Kern 1000 und mehr Grad Celsius hat, ermöglicht es die besondere Art der Zu führung und Erhaltung des weitaus grössten Teils der Vorwärmung mit der Lötflamme auf :die schonendste und behutsamste Weise umzugehen und damit örtliche Überhitzungen zu vermeiden. Um dies zu erreichen, arbeitet man vorzugsweise mit "kalter" Flamme, indem man den Brenner schräg hält.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Leicht metallröhrchenkühlern, welche aus Röhrchen aufgebaut sind, die an den Enden aufge- dornt und durch Hartlötung miteinander zu einem Block verbunden werden, dar vor dem Hartlöten vorgewärmt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass bis zur Beendigung des Löt- vorganges der ganze Röhrchenblock auf einer Vorwärmetemperatur von mindestens 500 C gehalten wird und die Hartlötung .der Röhrchenenden unter Vermeidung ört licher Überhitzung erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, :da durch gekennzeichnet, dass der Lötbrenner zur Vermeidung örtlicher Überhitzung beim Hartlöten schräg gehalten wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Löten selbst zwei oder .mehrere Lötflammen benutzt wer den, die .gemeinsam gleichlaufend mit glei cher Lötgeschwindigkeit arbeiten.B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vom Kühlerblock zunächst wärmemässig beherrschbare kleinere Blöcke hergestellt werden, die einzeln .gelötet und danach durch Löteng miteinander ver bunden werden, worauf der .ganze Kühler block in den Kühlermantel eingefügt wird. 4.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlmantel ebenfalls gleichmässig auf die Arbeitstemperatur vorgewärmt und der Gesamtblock mit einer oder mehreren Flammen in den Kühlermantel eingelötet wird. 5.Verfahren nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, .dass die Einzelröhrchen an den Stirnkanten aussen unter 45 zur Aussenfläche abgeschrägt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE250539X | 1939-05-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH227005A true CH227005A (de) | 1943-05-15 |
Family
ID=5938448
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH227005D CH227005A (de) | 1939-05-25 | 1941-08-21 | Verfahren zur Herstellung von Leichtmetallröhrchenkühlern. |
| CH226500D CH226500A (de) | 1939-05-25 | 1941-12-09 | Verfahren zum Tränken brennbarer Werkstoffe mit wässrigen Lösungen von Feuerschutzsalzen. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH226500D CH226500A (de) | 1939-05-25 | 1941-12-09 | Verfahren zum Tränken brennbarer Werkstoffe mit wässrigen Lösungen von Feuerschutzsalzen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (2) | CH227005A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IL53397A0 (en) * | 1976-11-22 | 1978-01-31 | Ceca Sa | Method and agents for extinguishing metal fires |
-
1941
- 1941-08-21 CH CH227005D patent/CH227005A/de unknown
- 1941-12-09 CH CH226500D patent/CH226500A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH226500A (de) | 1943-04-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3621073A1 (de) | Kokille | |
| CH227005A (de) | Verfahren zur Herstellung von Leichtmetallröhrchenkühlern. | |
| DE60223755T2 (de) | Verfahren zum Herstellen von Wärmetauschern | |
| DE1452864B2 (de) | Arbeitsverfahren zur verloetung von austauschkoerpern fuer waermeaustauscher insbesondere kuehler | |
| DE718717C (de) | Verfahren zur Herstellung von Tellerventilen fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE3524888A1 (de) | Loetkolben | |
| DE19847770A1 (de) | Wärmetauscher mit einem Verbindungsstück | |
| DE688246C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Haerten von Lagerschalen | |
| DE725488C (de) | Verfahren zur Herstellung von Hochdruckrohrbuendeloefen, insbesondere fuer die Benzinsynthese | |
| DE1777397B1 (de) | Verfahren zum Hartloeten von Waermeaustauschern | |
| AT150373B (de) | Verfahren zur Verbindung metallischer Körper mit Körpern aus nichtleitendem Stoff, z. B. keramischen Körpern, mit Hilfe von Elektroden. | |
| DE756146C (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Rippenzylindern | |
| DE588417C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schrauben, insbesondere Holzschrauben | |
| DE1452883A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von hartgeloeteten Kuehlern | |
| DE622378C (de) | Verfahren zur Erhoehung der Verschleissfestigkeit von geschmiedeten oder gepressten Kolben | |
| DE430796C (de) | Zylinder fuer Verbrennungskraftmaschinen mit einem angegossenen Kopf von hoeherer Waermeleitfaehigkeit als der Zylindermantel | |
| DE738085C (de) | Mit einem nicht verloeteten, ringfoermigen, innen glatten Hartmetallmantel versehener staehlerner Rohrziehdorn | |
| DE492511C (de) | Glatter oder mit Gewinden ausgestatteter Stehbolzen | |
| DE614058C (de) | Verfahren zur Vorbereitung von unter Zusatz eines Metalls der Eisengruppe gesinterten Tantalcarbid- oder Tantalboridplaettchen fuer die Verbindung mit einem Werkzeughalter durch Loeten | |
| CH231331A (de) | Wärmeaustauscher und Verfahren zu dessen Herstellung. | |
| DE707988C (de) | Verfahren zum Herstellen von Waermeaustauschern | |
| DE729284C (de) | Verfahren zum Verbinden der einzelnen Schichten von aus Metallstreifen gebogenen Verbundrohren | |
| DE941383C (de) | Hohle Elektrode fuer elektrische Glasschmelzoefen, insbesondere Glasspinnoefen | |
| DE152100C (de) | ||
| DE860035C (de) | Verfahren zur Herstellung von plattierten Rohren und roehrenfoermigen Koerpern |