CH227356A - Process for the desilification of water. - Google Patents

Process for the desilification of water.

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CH227356A
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Permutit Aktiengesellschaft
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Permutit Ag
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/58Treatment of water, waste water, or sewage by removing specified dissolved compounds
    • C02F1/60Silicon compounds

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Description

       

  Verfahren zur Entkieselung von Wasser.    Gegenstand der Erfindung bildet ein  Verfahren zur Entkieselung von Wasser.  



  Es ist bekannt, dass der Kieselsäuregehalt  des Wassers zur Bildung von Kesselstein  führt, der auch schon bei geringer Dicke An  lass zu starken     Wärmestauungen    geben kann.  Es ist daher notwendig, entweder das Wasser  derart alkalisch zu behalten, dass eine Kiesel  säureausscheidung nicht eintreten kann, oder  die Kieselsäure völlig zu beseitigen oder we  nigstens den Kieselsäuregehalt auf praktisch  zu vernachlässigende Werte zu verringern.  Eine für die genannten Zwecke ausreichende  Alkalität führt jedoch wiederum zu dem  Nachteil der sogenannten Laugenbrüchigkeit  und damit einer Beeinträchtigung der Be  ständigkeit des Kesselmaterials. Ebenso ist  es bekannt, dass Turbinenversalzungen zum  grossen Teil auf Kieselsäure bezw. Silikate  zurückzuführen sind.

   Ferner sprechen zahl  reiche Anzeichen dafür, dass auch in der Fär-    berei, überhaupt in der Textilbehandlung, der  Kieselsäuregehalt des Wassers eine Rolle  spielt.  



  Für die Entfernung des Kieselsäure sind  bereits verschiedene Vorschläge gemacht  worden, z. B. dahingehend, das zu     entkie-          selnde    Wasser mit wasserunlöslichen Gelen  von     Metalloxyden    zu behandeln und dann die  verwendeten Gele unter Entfernung der auf  genommenen     Bestandteile    wieder zu regene  rieren.

   Ein anderer diesbezüglicher Vorschlag  geht dahin, derartige Gele in dem oder durch  das zu     behandelnde    Wasser dadurch zu er  zeugen, dass man dem zu behandelnden Was  ser oder     einem    Teil desselben die zur Erzeu  gung der Gele oder     Gelgemische    erforder  lichen Stoffe, nämlich Metallsalz und     Alka-          lien    oder alkalisch wirkende Stoffe, wie Am  moniak, zugibt oder Stoffe verwendet, wel  che, wie zum Beispiel die Oxyde und Hydr-      oxyde des Magnesiums, Zinks, Kadmiums,  Kupfers,     Mangans    oder dergleichen, in Be  rührung mit     Wasser    entsprechende Gele bil  den.  



  Ferner hat man auch schon vorgeschla  gen, für die Wasserentsäuerung an Stelle von  Filterbeschickungen aus Marmor, Dolomit  oder Magnesia solche aus Magnesiummetall  zu verwenden, und beim Arbeiten mit sol  chen Filtern festgestellt, dass nach Abbinden  der freien Kohlensäure durch weitere Ein  wirkung des Wassers auf das Magnesium  dann Magnesiumhydroxyd entsteht, das     Hy-          droxylionen    abspaltet, die dann nach ihrer  Konzentration dem Wasser alkalische Reak  tion verleihen.

      Alle diese bekannten Vorschläge vermö  gen jedoch nicht die eingangs erwähnten  Missstände in wirklich brauchbarer Weise zu  beseitigen, da sie entweder nicht zu einer  wirklich ausreichenden Entkieselung führen  oder keine Wiederbelebung gestatten, welche  praktisch die Gesamtmenge der aufgenom  menen Kieselsäure entfernen und damit das  Behandlungsmittel ohne Beeinträchtigung  seines Aufnahmevermögens für Kieselsäure  wieder erneut verwenden liesse.

      Gemäss der Erfindung gelingt es nun,  diese Schwierigkeiten zu beseitigen, das heisst  auf einfache Weise unter wiederholter Ver  wendbarkeit des Behandlungsmittels bei  gleichbleibendem Aufnahmevermögen für  Kieselsäure zu einem weitgehend entkieselten  Wasser zu gelangen, und zwar dadurch, dass  man das Wasser, zweckmässig nach dem  Durchlaufprinzip, mit gekörntem Sinter  magnesit in Berührung bringt und diesen  nach seiner Erschöpfung hinsichtlich Auf  nahme von Kieselsäure durch Behandlung  mit verdünnten Lösungen sauer reagierender  Stoffe, z. B. solchen von Säuren, wie Mine  ralsäuren oder organischen Säuren, wie Es  sigsäure, oder sauren Salzen, wiederbelebt  und dann erneut verwendet.

   Unter Sinter  magnesit ist dabei ein Magnesit zu verstehen,  welcher so hoch erhitzt worden ist, dass er  mehr oder weniger in den Schmelzustand         übergegangen    und vor allem aber seine Lös  lichkeit in verdünnten, insbesondere verdünn  ten starken Säuren, wie Salzsäure, weit  gehend vermindert ist.  



  Es wurde nämlich die überraschende Fest  stellung gemacht, dass Sintermagnesit nicht  nur die Eigenschaft besitzt, Kieselsäure in  weitgehendem Umfange aus solche enthalten  dem Wasser aufzunehmen, sondern auch  durch Mineralsäure von derselben wieder be  freit werden kann, ohne dabei seine Befähi  gung zur Wiederaufnahme von Kieselsäure  einzubüssen.  



  Selbst ein Eigengehalt des Sintermagne  sits an Kieselsäure vermag dessen erfin  dungsgemäss ausgenutzte Eigenschaften nicht  zu beeinträchtigen, wenn natürlich auch ein  Sintermagnesit ohne oder mit nur geringem  Eigengehalt an Kieselsäure verwendet wer  den kann.  



  Es ist zwar an sich bekannt, Magnesit,  insbesondere kaustischen Magnesit und Sin  termagnesit, zur Entsäuerung von Wasser  bezw. Bindung der in solchem enthaltenen  freien Kohlensäure zu verwenden; kausti  scher Magnesit wird bei einer     Brenntempera-          tur    von     etwa,    $00 bis 1300  erhalten, Sinter  magnesit bei einer     Brenntemperatur    von etwa  1300 bis 1750 , wobei die Temperatur von  der Art der Brennung (ob Schacht- oder Röh  renofen)     und    von der Zusammensetzung des  Rohproduktes bezw. den Zuschlägen zu dem  selben abhängt.

   Hierbei handelt es sich je  doch um grundsätzlich andere Vorgänge  einerseits insofern, als dabei entweder eine  Bindung der Kohlensäure in Form von Kar  bonat oder eine Bildung von Bikarbonat ein  tritt und dementsprechend das Behandlungs  mittel praktisch beliebig lange benutzt wer  den kann, ohne dass es einer Regeneration  bedürfte, und anderseits insofern, als für sol  che Zwecke auch Zustandsformen des Ma  gnesits, wie z. B.     kaustischer        Magnesit,    ver  wendet werden können, welche für ein Vor  gehen im Sinne der vorliegenden Erfindung  völlig unbrauchbar wären.  



  Der     Entkieselung    mittels gekörntem     Sin-          termagnesit    wird das Wasser vorzugsweise in      erhitztem Zustand unterworfen, da bei erhöh  ter Temperatur die Aufnahme der Kiesel  säure eine schnellere und im allgemeinen  auch weitergehende ist.  



  Die jeweils bestgeeignete Körnung des  Sintermagnesits ist durch entsprechende Vor  versuche leicht zu ermitteln. Im allgemeinen  hat sich dieserhalb eine Körnung von etwa  0,2 bis 0,5 mm Durchmesser am besten be  währt.  



  Die Wiederbelebung des Magnesits wird  zweckmässig dann vorgenommen, wenn der  selbe hinsichtlich der Aufnahme von Kiesel  säure so weit erschöpft ist, dass der Kiesel  säuregehalt des ablaufenden Wassers die je  nach dem Verwendungszweck des Wassers  als praktisch tragbar anzusehenden Höchst  grenzen erreicht hat. Die Wiederbelebung  wird zweckmässig mit verdünnter Mineral  säure vorgenommen, um einem unerwünsch  ten Angriff auf das eigentliche Magnesit  korn vorzubeugen. Dieserhalb hat sich unter  anderem ein Arbeiten mit verdünnter Salz  säure als sehr zweckmässig erwiesen. Es kön  nen jedoch in gleichem Sinne auch andere  verdünnte Mineralsäuren, wie z. B. Salpeter  säure, Schwefelsäure     oder    Kohlensäure, oder  andere verdünnte Säuren als Mineralsäuren,  z. B.

   Essigsäure, Milchsäure oder dergleichen  organische Säuren, für die Regeneration ver  wendet werden.  



  Des weiteren empfiehlt es sich, die Wie  derbelebung in der Weise durchzuführen,  dass die Mineralsäure von unten nach oben  durch den erschöpften gekörnten Sinter  magnesit geführt wird, da hierdurch das Ent  weichen der dabei meist sich bildenden Gase,  wie Kohlensäure, erleichtert wird. Anderseits  kann die Wiederbelebung aber auch ausser  halb des Filters oder sonstigen Behandlungs  behälters vorgenommen werden.  



  Der Bedarf an Säure für die Wiederbele  bung des Magnesits bezw. Entfernung der    von diesem     aufgenommenen    Kieselsäure ist  im     allgemeinen    sehr     gering.    Volumen, Kon  zentration und Durchlaufsgeschwindigkeit  der für die Wiederbelebung verwendeten  Säure werden zweckmässig derart geregelt,  dass die ablaufende Wiederbelebungsflüssig  keit zum mindestens noch Spuren von freier  Säure     enthält.    Geht man in dieser Weise vor,  so hat man die Gewissheit, dass mit den wie  der zu belebenden Magnesitteilchen stets  saure Flüssigkeit     in    Berührung kommt,

   die  selben also zur Gänze die ihnen zugedachte  Behandlung erfahren und damit das Zurück  bleiben von nur teilweise oder womöglich  überhaupt nicht     regenerierten    Anteilen aus  geschlossen wird, welche die anschliessende  Entkieselungsleistung beeinträchtigen könn  ten.  



  Wie weitgehend Wasser mit Hilfe des  vorliegenden Verfahrens entkieselt werden  kann und wie wenig Säure dabei für die  Wiederbelebung des Magnesits erforderlich  ist, geht zum Beispiel aus folgendem Ver  such hervor:  300 Liter Sintermagnesit einer Körnung  von 0,2 bis 0,5 mm Durchmesser, der bereits  wiederholt verwendet und regeneriert wor  den war, vermochten     etwa    90 mg Wasser von  80 bis 87 , welches einen Kieselsäuregehalt  von 12 bis 15 mg/l aufwies, bei einer Ge  samthärte von 10 bis 12 , von welcher etwa  zwei Drittel Karbonat- und ein Drittel Nicht  karbonathärte sind, bei einer Durchlauf  menge von etwa 4 bis 5 mg in der Stunde  derart vollständig zu entkieseln, dass selbst  am Schluss des Wasserdurchlaufes noch etwa  nur 1     mg/1    Kieselsäure oder weniger im  Wasser enthalten war.

   Der     Sintermagnesit    war  mit 9'00     Liter    einer     Salzsäurelösung,        welche     17 kg     IICl    enthielt und welche durch Ver  dünnen von roher Salzsäure erhalten war,  behandelt worden.

   Der Gang des Versuches  ist aus der nachstehenden Tabelle zu ersehen:-    
EMI0004.0000     
  
    nach <SEP> mg/l <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3 <SEP> Wasser <SEP> Summe
<tb>  m3 <SEP> SiO2 <SEP> cm' <SEP> n/10 <SEP> HCl-Phen. <SEP> cm' <SEP> n/10 <SEP> HCl-Mo. <SEP> Phen. <SEP> + <SEP> Mo.
<tb>  19 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 1,6 <SEP> 2,1
<tb>  32 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 1,7 <SEP> 2,2
<tb>  38 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 1,6 <SEP> 2,1
<tb>  52 <SEP> 0,5 <SEP> 0,45 <SEP> 1,65 <SEP> 2,1
<tb>  62 <SEP> 0,7 <SEP> 0,45 <SEP> 1,65 <SEP> 2,1
<tb>  71 <SEP> 0,7 <SEP> 0,5 <SEP> 1,65 <SEP> 2,15
<tb>  81 <SEP> 0,8 <SEP> 0,5 <SEP> 1,6 <SEP> 2,10
<tb>  86 <SEP> 0,8 <SEP> 0,5 <SEP> <B>1</B>,65 <SEP> 2,15       In der dritten und vierten Vertikalreihe  bedeutet die Angabe Phen. die Alkalität  gegen Phenolphthalein und die Angabe Mo.

    die dann noch verbleibende Alkalität gegen  Methylorange, während die Summe dieser  beiden Werte in der fünften Vertikalreihe  wiedergegeben ist. Da das ursprüngliche  Wasser einen Gesamtsäureverbrauch von 3  bis 3,2 cm' n/10 Salzsäure auf 100 cm 3 hatte,  so geht aus den Versuchsergebnissen hervor,  dass mit der Entkieselung zu gleicher Zeit  eine Entkarbonisierung um etwa einen Drit  tel des Karbonatgehaltes stattgefunden hat.  Die Härte des ablaufenden Wassers betrug  dann noch etwa 8  d. H., und zwar im we  sentlichen Magnesiahärte.  



  Für die Wiederbelebung des Sinter  magnesits wird wiederum die oben angege  bene Menge Salzsäure verwendet. Falls noch  erhebliche Mengen Kohlensäure sich bei der  Regenerierung auch gegen Ende der Regene  ration bilden sollten, ist es empfehlenswert,  die Salzsäuremenge noch zu erhöhen. Nach  dem Auswaschen ist das Filter wieder zu  weiterer Entkieselung gebrauchsfertig.  



  An Stelle von Salzsäure     kann    man auch  andere Säuren, wie Salpetersäure und Schwe  felsäure oder auch Essigsäure, und andere  der oben genannten Säuren verwenden. Die  Konzentration der Säure ist natürlich nicht  an das oben gegebene Beispiel gebunden.  



  Der Verbrauch an Magnesit scheint, soweit  bis jetzt festgestellt werden konnte, etwa der  in Form von Magnesiumsilikat gebundenen  Kieselsäure zuzüglich der durch die Entkar-    bonisierung verbrauchten Menge zu entspre  chen. Der Sintermagnesit, welcher für die  oben mitgeteilten Versuche verwendet wurde,  hatte folgende Zusammensetzung:

    
EMI0004.0002     
  
    Salzsäure <SEP> unlöslich <SEP> (Silikate) <SEP> 5,5 <SEP> %
<tb>  Fe2O3 <SEP> 511%
<tb>  <B>A1203 <SEP> 1,5%</B>
<tb>  CaO <SEP> 3,7%
<tb>  MgO <SEP> 85,0
<tb>  Glühverlust <SEP> (CO2 <SEP> + <SEP> H20) <SEP> 0,2       Um den Verbrauch des Magnesits zur     Ent-          karbonisierung    herabzusetzen, ist es zweck  mässig, schon entkarbonisiertes Wasser zu  verwenden, da dann ein Verbrauch von Sin  termagnesit zum Neutralisieren der freien  Kohlensäure und für die andern, damit Hand  in Hand gehenden Reaktionen nicht mehr in  Frage kommen kann. Ebenso kann man auch  von enthärtetem, z. B. durch Kanonenaus  tausch oder auf dem     Fällungswege    völlig  oder weitgehend von seinen Härtebildnern  befreitem Wasser ausgehen.  



  Bei dem vorliegenden Verfahren kann       eine    Auflockerung des Filtermaterials durch  Rückspülung, gegebenenfalls auch durch  mechanische Mittel, in bekannter Weise von  Zeit zu Zeit durchgeführt werden.  



  Versuche mit kaltem Wasser haben grund  sätzlich zu dem gleichen Erfolg geführt, wie  er oben für heisses Wasser geschildert wor  den ist, jedoch ist es beim Arbeiten mit kal  tem Wasser zweckmässig, dessen     Durchfluss-          menge    in der Zeiteinheit zu verringern, und      zwar bei den vorerwähnten Versuchsbedin  gungen. auf etwa 1 bis 1,5     m3    in der Stunde.  Der Verlauf eines solchen Versuches mit kal  tem Wasser der vorerwähnten Zusammenset-    zung ist aus der nachstehenden Tabelle zu  ersehen, aus welcher auch der Einfluss der  Durchlaufsmenge des Wassers in der Zeitein  heit ersichtlich ist.

    
EMI0005.0001     
  
    nach <SEP> SiO2 <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm' <SEP> Wasser <SEP> Summe <SEP> Durchlaufmenge
<tb>  m3 <SEP> mg/l <SEP> cm' <SEP> n/10 <SEP> HCl-Phen. <SEP> cm' <SEP> n/10 <SEP> HCl-Mo. <SEP> Phen. <SEP> + <SEP> Mo. <SEP> m3/h
<tb>  63 <SEP> 0,15 <SEP> 1,75 <SEP> 1,8 <SEP> 8,55- <SEP> 0,9
<tb>  79,5 <SEP> 0,5 <SEP> 1,65 <SEP> 2,0 <SEP> 3,65 <SEP> 1,5
<tb>  76,5 <SEP> 0,9 <SEP> 1,65 <SEP> 2,0 <SEP> 3,65 <SEP> 2,0
<tb>  116 <SEP> 3,25 <SEP> 1.,5 <SEP> 1,85 <SEP> 3,35 <SEP> 2,0
<tb>  118 <SEP> 2,5 <SEP> 1,4 <SEP> 1,8 <SEP> 3,20 <SEP> 1,2
<tb>  122 <SEP> 1,25 <SEP> 1,4 <SEP> 1,75 <SEP> 3,15 <SEP> 0,9
<tb>  124 <SEP> 1,25 <SEP> 1,45 <SEP> 1,80. <SEP> 3,25 <SEP> 0,9       Das erfindungsgemässe Verfahren kann.  auch so -ausgeübt werden, dass man zwei oder  mehrere Filter verwendet, die abwechselnd  regeneriert werden können.

   Eine solche An  ordnung kann vorteilhaft sein, wenn     entkie-          seltes    Wasser ohne Unterbrechung oder mit  nur geringen Unterbrechungen verlangt wird.  



  Das vorliegende Verfahren kann auch mit  andern Entkieselungsverfahren kombiniert  werden, z. B. in der Weise, dass ein nach be  kannten Verfahren nur unvollständig     entkie-          seltes    Wasser einer zusätzlichen Behandlung  im Sinne der Erfindung unterworfen wird,  oder dass man in umgekehrter Reihenfolge  vorgeht. Ferner kann man auch in der Weise  vorgehen, dass man das zu entkieselnde Was  ser mit Kieselsäurefällungs- oder     -bindungs-          mitteln,    z. B. Metallhydroxyden, wie solchen  des Eisens und/oder Aluminiums, versetzt  oder solche Mittel in ihm bildet und dann in  Gegenwart derselben mit dem gekörnten Sin  termagnesit in Berührung bringt.

   Beim Ar  beiten nach dem Durchlaufprinzip wirkt die  ser in solchem Falle gleichzeitig als Filter  material für die Fällungs- oder Bindungs  mittel und kann von diesen dann durch  Rückspülung oder dergleichen und/oder an  lässlich seiner sonstigen Wiederbelebung mit  tels Säure wieder befreit werden.  



  Als weiteres Beispiel der Vorbehandlung  können dem Wasser, bevor es dem Magnesit  filter zugeführt wird, basische oder basisch    gemachte Magnesiumverbindungen, wie MgO  und Mg(OH)2, z. B. in Form von Milch, oder  Magnesiumkarbonat oder basisches Magne  siumkarbonat -gelöst oder in feiner Vertei  lung zugeführt werden, oder es kann dem  eigentlichen Entkieselungsfilter ein Magne  sitfilter vorgeschaltet werden, welches im  wesentlichen die Aufgabe hat, das Wasser zu  neutralisieren.  



  Es ist- ferner beobachtet worden, dass die  Aktivität des Materials nach wiederholten       Erschöpfungen    und anschliessenden Regene  rationen zunehmen     kann.    Im übrigen ist, da  ein Verbrauch an Magnesit, wenn auch in  beschränktem Masse, stattfindet, von Zeit zu  Zeit eine Ergänzung desselben zweckmässig.  Diese Erscheinung der Aktivitätszunahme       kann    auch. dazu ausgewertet werden, von  vornherein eine Aktivierung des Magnesits       herbeizuführen    und solchen vorher aktivier  ten Sintermagnesit für das erfindungs  gemässe Verfahren zu verwenden.

   Eine sol  che Aktivierung des Magnesits vor seiner  Verwendung.für die Zwecke der     Entkiese-          lung    kann durch eine vorhergehende, gege  benenfalls wiederholte Säurebehandlung des  selben erfolgen. Für eine solche Behandlung,  durch welche der     Magnesit        angeätzt    oder ak  tiviert wird, können Säuren der     vorerwähn>          ten    Art verwendet werden. Für dieselbe kön  nen dabei frische Säuren oder auch     bereits     gebrauchte Säuren. oder Mischungen von fri-      scher und gebrauchter Säure verwendet wer  den. Auch kohlensäurehaltiges Wasser kann       man    für solche Zwecke verwenden.  



  Ferner kann eine     Aktivierung    dadurch  eingeleitet bezw. herbeigeführt werden, dass  man den Sintermagnesit vor seiner erstmali  gen Verwendung längere Zeit mit Wasser in  Berührung bringt und ihn     anschliessend    durch  Säurebehandlung regeneriert.  



  Das erwähnte Inberührungbringen des  Sintermagnesits mit Wasser zwecks Einlei  tung seiner Aktivierung kann zum Beispiel  in der Weise erfolgen, dass man denselben in  einem geeigneten Behälter beispielsweise  einen oder mehrere Tage unter Wasser ste  llen lässt. Hierbei ist es vorteilhaft, das Was  ser häufiger zu erneuern, da solches auf den  angestrebten Aktivierungsprozess auch von  günstigem Einfluss ist. In gleichem Sinne       kann    man mit Vorteil auch in der Weise vor  gehen, dass man das Wasser in fortlaufender  Strömung durch den Magnesit führt und ihn  so ständig mit frischem Wasser in Berührung  bringt. Gegebenenfalls kann jedoch auch in  der Weise vorgegangen werden, dass man das  Wasser vollständig oder zum Teil im Kreis  lauf durch den Sintermagnesit hindurchflie  ssen lässt.  



  Führt man die Gesamtmenge oder einen  Teil des Wassers in fortlaufender oder ab  satzweiser Strömung durch den Sintermagne  sit, so wird die Strömung des Wassers vor  zugsweise derart schnell gewählt, dass sich  keine nennenswerten Mengen Karbonate, ins  besondere Calciumkarbonate, auf dem Sin  termagnesit ablagern, da solche die ange  strebte Aktivierung verlangsamen bezw. be  einträchtigen können. In gleichem Sinne  kann man für die Aktivierung des Magnesits  mittels Wasser auf eine der vorerwähnten  Art und Weisen gegebenenfalls auch vorher  entkarbonisiertes Wasser verwenden.  



  Da sich bei der vorerwähnten Behand  lung des Sintermagnesits mit Wasser  Schwebestoffe oder sonstige Ausscheidungen  auf dem Sintermagnesit ablagern können,  empfiehlt es sich, diese Einwirkung des Was  sers in Abständen durch eine Rückspülung    zu unterbrechen, das     heisst    Wasser von unten  nach oben durch den Sintermagnesit in ver  hältnismässig rascher Strömung zu führen, so  dass die Magnesitteilchen vollständig oder  zum Teil in einen Schwebezustand geraten,  durchgewirbelt werden und die dabei abge  spülten Fremdstoffe mit dem abströmenden  Rückspülwasser weggeführt werden. Sofern  man die Aktivierungsbehandlung des Sinter  inagnesits mit strömendem Wasser vornimmt,  kann eine solche naturgemäss auch im Sinne.

    einer derartigen Rückspülung durchgeführt  werden, womit man die Vorteile einer Be  handlung mit strömendem Wasser mit dem  einer Rückspülung gewissermassen vereinigt.  



  Bei alledem hat sich die Dauer der Was  serbehandlung zum Zwecke der Aktivierung  naturgemäss nach der Art des jeweils verwen  deten Magnesits zu richten. Es empfiehlt sich  daher, jeweils durch kleine Vorversuche die  Einwirkungsdauer zu ermitteln, welche zu  der jeweils     gewünschten    oder maximal er  reichbaren Aktivierung führt.  



  Die Regeneration des Sintermagnesits,  welche an dessen vorerwähnte Behandlung  mit Wasser anzuschliessen ist, kann nach  irgendeiner der vorerwähnten Art und Wei  sen erfolgen.  



  Über die Wirkung einer solchen Aktivie  rung durch längere Einwirkung von Wasser  mit anschliessender Regeneration mögen bei  spielsweise nachstehende Vergleichsversuche  näheren Aufschluss geben:  Es ergab ein Rohmagnesit in der Kör  nung von 0,2 bis 0,5 mm beim Durchlaufen  von Wasser, welches 12 mg/l SiO2 enthält,  nur eine Abnahme des Kieselsäuregehaltes  auf 6 mg, wobei der Kieselsäuregehalt noch  schnell anstieg,     während    der gleiche, mit  Frischwasser zwei Tage lang behandelte und  anschliessend regenerierte Sintermagnesit an  fänglich ein Wasser ergab, welches unter  1     mg/1    Kieselsäure enthielt. Der Kieselsäure  gehalt stieg nach Durchlauf der 300fachen  Menge an Wasser, gemessen an dem ange  wandten Volumen     Sintermagnesit,    auf 3,5 mg.  



  Auch in diesem Falle zeigte sich, dass die       Kieselsäureaufnahmefähigkeit    des Sinter-      magnesits bereits nach erstmaligem Gebrauch  und anschliessender Regeneration ebenso wie  nach weiteren wiederholten Gebrauchs- und  Regenerationsstufen noch weiter anstieg, wie  solches oben bereits zum Ausdruck gebracht  wurde.  



  Eine andere Möglichkeit für eine solche  vorhergehende Aktivierung des Magnesits be  steht darin, dass man denselben längere Zeit,  z. B.     1/2    bis 2 Stunden, mit heissem, gegebe  nenfalls bis zum Siedepunkt erhitztem Was  ser oder Wasserdampf behandelt. Diese Be  handlung wird dabei vorzugsweise nach dem  Durchlaufsprinzip durchgeführt, wobei man  gegebenenfalls auch in der Weise vorgehen  kann, dass man das     Behandlungsmedium    im  Kreislauf immer wieder erneut durch den ge  körnten Sintermagnesit bezw. das denselben  enthaltende Behandlungsgefäss hindurchleitet.

    Als besonders vorteilhaft hat es sich jedoch  erwiesen, bei der Behandlung für einen stän  digen oder häufigen Wechsel des Wassers  oder Dampfes Sorge zu tragen, jeweils also  entsprechend frische Anteile des Behand  lungsmittels dem Sintermagnesit zuzuführen.  



  Wie weiterhin gefunden wurde, kann eine  solche Aktivierungsbehandlung in vorteilhaf  ter Weise auch noch dadurch ergänzt werden,  dass man die Heisswasser- oder Dampfbehand  lung mit einer     Säurebehandlung,    z. B. mittels  Salzsäure, Essigsäure oder gegebenenfalls  auch kohlensäurehaltigem Wasser, vereinigt,  da sich auch eine solche zumal in Zusam  menhang mit der Heisswasser- oder Dampf  behandlung, wie oben bereits erwähnt, gün  stig im Sinne einer Aktivierung auswirkt. Im  einzelnen kann eine solche kombinierte Be  handlung dabei derart durchgeführt werden,  dass die Säurebehandlung gemeinsam mit der  Heisswasserbehandlung durchgeführt, z. B.

    mit verdünnten heissen Säurelösungen gear  beitet wird, oder dass die     Säurebehandlung,     was sich als noch zweckmässiger erwiesen hat,  getrennt von der Heisswasser- oder Dampf  behandlung, sei es vor oder nach dieser, vor  genommen wird.  



  Bei alledem hat es sich schliesslich auch  noch als vorteilhaft erwiesen, die eben er-    wähnten Behandlungen mit Heisswasser oder  Dampf einerseits und Säure anderseits wieder  holt nacheinander vorzunehmen, z. B.     zwei-          oder    dreimal je eine Heisswassereinwirkung  mit nachgeschalteter Säureeinwirkung oder  umgekehrt stattfinden zu lassen.  



  Die Dauer und Intensität der Aktivie  rungsbehandlung, z. B. deren Temperatur,  Säurekonzentration oder     Wiederholungszahl,     hat sich darnach zu rich@en, welche Sorte  Ausgangsmagnesit jeweils vorliegt, die ihrer  seits wieder von dem jeweiligen Rohstoff und  der Art der Sinterbehandlung abhängig ist.  Es hat dieserhalb den Anschein, als ob ein  sehr hochgesinterter Magnesit eine stärkere       Aktivierung    erfordert als schwächer gesinter  ter Magnesit.  



  Über die Anwendung und Durchführung  einer solchen Aktivierung, die dabei einzu  haltenden Behandlungszeiten und anzuwen  denden Behandlungsmittelmengen sowie die  damit verbundenen Vorteile möge das nach  stehende Ausführungsbeispiel im einzelnen  näheren     Aufschluss    geben:  Als Ausgangsstoff wurde ein Sinter  magnesit verwendet, der durch einen     Brenn-          prozess    bei etwa 1750  G aus österreichischem       Magnesit        gewonnen    worden war.

   Für die Ak  tivierung solchen     Sintermagnesits    wurde hei  sses Wasser in Kombination mit Salzsäure in  der Weise     verwendet,    dass technische Salz  säure mit heissem Wasser derart verdünnt  wurde, dass sich eine Behandlungsflüssigkeit  mit 17 kg     HCl    in 900 Liter Wasser     ergab,     Diese Behandlungsflüssigkeit wurde mit  einer Temperatur von etwa 90  C durch 300  Liter des auf 0,2 bis 0,6 mm gekörnten Ma  gnesits im Verlaufe von 1/2 Stunde unter  wiederholtem Durchlauf hindurchgeleitet.  Diese Behandlung wurde dreimal mit jeweils  frischer oder aufgefrischter Behandlungsflüs  sigkeit wiederholt, also auf eine Zeit von ins  gesamt 2     Stunden    ausgedehnt.

   Nach der Be  handlung zeigte der aktivierte     Magnesit    eine  Erhöhung seines anfänglichen Kieselsäure  aufnahmevermögens um das     2,7fache    gegen  über dem gleichen, nicht aktivierten     Magne-          sit    und eine Steigerung seiner Laufzeit, das      heisst der Zeit, innerhalb welcher er ohne  wesentliches Absinken seines Kieselsäureauf  nahmevermögens verwendet werden konnte,  auf das fast 5fache gegenüber der Laufzeit  des gleichen, nicht aktivierten Magnesits.  



  Wie oben bereits gesagt, haben Versuche  mit kaltem Wasser grundsätzlich zu dem  gleichen Erfolg geführt wie bei einer Durch  führung des erfindungsgemässen Verfahrens       finit    heissem Wasser. Mitunter können jedoch  bei der Entkieselung gemäss dem vorliegen-,  den Verfahren, insbesondere bei der Behand  lung von Wasser gewöhnlicher Temperatur,  gewisse Schwierigkeiten auftreten insofern,  als das kurz nach der Regeneration durch die  Magnesitfiltermasse zum Zwecke der     Entkie-          selung    hindurchlaufende Wasser unter Um  ständen sehr kieselsäurereich ist und sogar  einen sehr viel höheren Kieselsäuregehalt  aufweisen kann als das Rohwasser. Erst nach  einiger Zeit sinkt der Kieselsäuregehalt auf  das gewünschte Mass herab.  



  Diese Schwierigkeiten lassen sich jedoch  dadurch belieben, dass man nach der Regene  ration, besonders bei der     Verwendung    von  Wasser gewöhnlicher Temperatur, zusätz  liche Massnahmen trifft, um Kieselsäure oder  Silikate zu koagulieren. So wurde festge  stellt, dass eine längere Zeit. der Ruhe nach  der Regeneration diesen Massstand schon weit  gehend beseitigt, so dass zum Beispiel ein  Filter, welcher     abends    in der oben beschrie  benen Weise regeneriert worden ist, am näch  sten Morgen ein Wasser ergibt, welches den  Anforderungen an Kieselsäurearmut ent  spricht.

   Hieraus ergibt sich die Vorschrift,  das Filter nach der Regeneration längere Zeit  sich selbst zu überlassen, damit das filtrierte  Wasser bei der     Inbetriebnahme    den verlang  ten Kieselsäuregehalt aufweist oder sogar       unterschreitet.    Diese Arbeitsweise ist leicht  durchführbar in     Betrieben,    die nicht fort  laufend entkieseltes Wasser benötigen.

   Falls  zwei Filter zur Verfügung stehen, kann  selbst bei laufendem Gebrauch an     entkiesel-          tem    Wasser nach der oben angegebenen Vor  schrift gearbeitet werden, da dann stets ein  Filter im Betrieb sein kann.     Natürlich        kann       man auch entkieseltes Wasser für die Ruhe  pause des Filters in einem Vorratsgefäss auf  speichern.  



  Ausser der obigen Vorschrift stehen, wie       nachstehend    noch näher dargelegt, auch noch  andere Massnahmen zur Koagulierung der       Kieselsäure    oder Silikate zur Verfügung, die  gestatten, das Magnesitfilter in kürzerer Zeit  in einen solchen Zustand überzuführen, in  welchem es     kieselsäurearmes    Wasser liefert.  



  Wenn man mit Säure regeneriert und  daraufhin mit Wasser die Säure     weggespült     hat, so gibt man auf das Filter die Lösung  eines Salzes, durch welche die Silikate koa  guliert werden, durch welche also der kol  loide Zustand aufgehoben wird. Es haben  sich für diesen Zweck Salzlösungen ein- und  zweiwertiger Basen im allgemeinen als       zweckmässig    erwiesen, z. B. Kochsalzlösung  in einer Konzentration von etwa 5 oder<B>10%,</B>  Magnesiumsulfatlösungen etwa in gleicher  Konzentration. Hierbei handelt es sich im  wesentlichen um neutrale Salzlösungen. Am  günstigsten haben sich solche Salze erwiesen,  deren Lösung durch Hydrolyse sauer reagiert  und welche demgemäss durch den Magnesit  zersetzt werden.

   Zum Beispiel wirken Salze  dreiwertiger Basen,     insbesondere    solche des  Aluminiums und des Eisens, günstig. Die  Lösungen dieser Salze können auch erheblich  verdünnter sein als die Lösungen der neutra  len Salze,, so dass bei diesen schon Konzentra  tionen von etwa nur 1 oder     1/2    % die erfor  derliche Wirkung hervorrufen. Die Menge  der Salze kann auch sehr viel geringer sein,  so dass zum Beispiel 10 g Aluminiumsulfat  auf 1 Liter Magnesit ausreichend sind.

   Offen  bar findet bei diesen Salzen nicht nur eine  Koagulation durch     Elektrolytwirkung    statt,  sondern auch durch die beim Hindurchlaufen  durch das     Magnesitfilter    entstehenden     Dle-          tallhydrate.    Auch andere     dreiwertige    Salze  können verwendet werden, wie z. B. Chrom  salze. Für den technischen Betrieb jedoch  kommen vor allem die zuerst genannten Alu  minium- und Eisensalze in Frage, insbeson  dere wegen ihrer Billigkeit,     aber        auch        wegen     ihrer ausgezeichneten Wirkung. Auch Salze      von anderswertigen Metallen können ange  wendet werden, z. B. Salze des Zinks, Zinns  oder Kupfers.

   Hierbei kann man die Menge  der durch Hydrolyse sauer reagierenden  Salze aber auch so gross wählen, dass eine  vorhergehende     Säureregeneration    sich erüb  rigt, da die Salzlösungen infolge ihrer sauren  Reaktion Karbonate usw. zersetzen. Die aus  geschiedenen Hydrate werden durch Rück  spülung, soweit wie nötig, beseitigt.  



  Weiter wurde gefunden, dass die Koagu  lation der Silikate auch durch Hitzewirkung  herbeigeführt werden kann, und zwar am  einfachsten dadurch, dass man nach der       Säureregeneration    eine gewisse Menge heissen  Wassers, am besten solches bei Siedetempera  tur bezw., sofern unter Druck gearbeitet  wird, gegebenenfalls bei der dem Druck ent  sprechenden Siedetemperatur, durch das Fil  ter hindurchlaufen lässt, so dass eine ausrei  chende Erhitzung der Filtermasse durch das  heisse Wasser eintritt. Es genügt im allge  meinen, hierzu etwa das 2,5- bis 4fache Vo  lumen an heissem Wasser zu verwenden, als  das Volumen der Filtermasse beträgt. Man  kann aber auch mehr Wasser; z. B. das  8fache Volumen, verwenden.

   Die Wirkung  des heissen Wassers wird noch verstärkt,  wenn man in ihm Elektrolyte auflöst, wie  die oben genannten, wenngleich in den mei  sten Fällen Verwendung von heissem Wasser  allein ausreichend ist. Die Erhitzung kann  aber auch auf andere Weise erfolgen, z. B.  durch einen Heizmantel, der um das Filter  herumgelegt ist und mit heissem Wasser oder  Dampf durchströmt wird. Das heisse Wasser,  welches zur Koagulation verwendet worden  ist, enthält meistens nur eine so geringe  Menge Kieselsäure, dass es dem Betrieb ohne  Schaden zugeführt werden kann. Weiter hat  es sich herausgestellt, dass man die ange  strebte Koagulierung auch dadurch herbei  führen kann, dass man die     Entkieselungs-          masse    mit Ammoniak, zweckmässig in Form  einer wässrigen Lösung, behandelt.  



  Da die     Säureregeneration    mit dem an  schliessenden Auswaschen der Säure und die  Koagulation durch Hitze und/oder besondere    Zusatzstoffe nur verhältnismässig kurze Zeit  beansprucht - im allgemeinen sind für den  ganzen     Vorgang    nur Zeiten von etwa 1 bis  11/2     Stunden    erforderlich -, so verdient  diese Art der Koagulation gegenüber der  durch längeres Stehenlassen herbeigeführten  Koagulation den Vorzug, da dadurch nur  eine kurze Unterbrechung der Filterlaufzeit  zur Lieferung von kieselsäurearmem Wasser  eintritt.  



  Es hat sich allerdings als vorteilhaft her  ausgestellt, auch bei diesen schnellwirkenden  Koagulationsmassnahmen eine kürzere Ruhe  pause von beispielsweise 1 Stunde einzulegen,  so dass die     Regeneration    dann     einschliesslich     dieser Ruhepause     insgesamt    etwa 2 bis     21/2          Stunden    in Anspruch     nimmt.     



  Ferner     wurde        gefunden,    dass die zur Koa  gulation von     Kieselsäure    oder Silikaten vor  gesehenen     Massnahmen        zumindest    teilweise  die Regeneration der Entkieselungsmasse  mittels Säure im Sinne     einer    Verlängerung  der Laufzeit ersetzen und sie so erst später  erforderlich werden lassen können.

   So ist es  zum Beispiel möglich, die     Entkieselungs-          masse    wieder in einen solchen Zustand über  zuführen, dass die Entnahme von kieselsäure  armem Wasser möglich ist, wenn man die  Entkieselungsmasse, welche bei gewöhnlicher  Temperatur kein ausreichend entkieseltes  Wasser mehr liefert, kurze Zeit in der oben  beschriebenen Weise mit heissem Wasser     he-          handelt.    Ferner ist es in diesem Sinne auch  möglich, solche Entkieselungsmasse, welche  auch bei erhöhter Temperatur keine ausrei  chende Entkieselung mehr erzielt, durch Be  handlung mit andern Koagulationsmitteln  als heissem Wasser weiter verwendbar zu  machen.

   So konnte zum Beispiel bei einer  schon mehrfach für die Entkieselung ver  wendeten Filterfüllung von 2,5 Liter Magne  sit, welche nach der Regeneration bei der  Entkieselung bei gewöhnlicher Temperatur  schliesslich ein Wasser von 4     mg/1        Si02    lie  ferte, während das Rohwasser 14     mg/1        Si0-          aufwies,    durch     einfache    Behandlung mit  10 Liter kochendem Wasser 400 bis 500 Li  ter oder mehr     entkieseltes    Wasser entnoxn-      men werden, wenn man je nach etwa 55 bis  80 Liter Wasser eine Ruhepause vor) einigen  Stunden einlegte, oder wenn man die Be  handlung mit     heissem    Wasser öfters wieder  holte.  



  Mehrere der obigen Massnahmen können,       wie    schon aus den letzten Darlegungen her  vorgeht, auch gemeinsam angewandt werden.  Insbesondere empfiehlt sich, worauf oben.  schon mehrfach hingewiesen worden ist, die  Verbindung der Regeneration in irgendeiner  Form mit einer gewissen Ruhepause, auch,  wenn man erhöhte Temperatur und/oder be  sondere Zusatzstoffe bei der Regeneration       verwendet    hat.

   Wird in dem oben ausführ  licher geschilderten Fall der Regeneration  mit heissem Wasser allein nach wiederholter  Durchführung dieser Regeneration kein aus  reichend entkieseltes Wasser oder keine aus  reichende Menge entkieseltes Wasser mehr  erhalten, so wird man dann zu einer Säure  regeneration schreiten, um     daraufhin    wieder  des öfteren mit heissem Wasser regenerieren  zu können.  



  Für die Auffassung, dass eine     Kolloidali-          sierung    von Silikaten für das Auftreten, von  Kieselsäure nach der Regeneration verant  wortlich zu machen ist, spricht die Tatsache,  dass bei Verwendung von Magnesit, welcher  sehr viel geringere Mengen von Silikaten auf  wies, z. B. nur 1 bis 2     %    gegenüber 5,5/o,  eine geringere Kieselsäuremenge im Filtrat  auch schon vor Anwendung von Koagula  tionsmitteln auftritt, so dass sich die Verwen  dung von kieselsäurefreiem oder nahezu kie  selsäurefreiem Sintermagnesit empfiehlt.  



  Es wurde auch bei diesen Versuchen wie  derum die Beobachtung gemacht, dass der Sin  termagnesit nach wiederholter Regeneration  an Aktivität in bezug auf die Entkieselung  zunahm, so dass ein Sintermagnesit, welcher  anfangs nur verhältnismässig wenig wirksam  in bezug auf Entkieselung war, nach mehr  maliger Regenerierung eine erhebliche Ak  tivität aufwies.



  Process for the desilification of water. The invention relates to a method for removing silica from water.



  It is known that the silicic acid content of the water leads to the formation of scale, which, even if it is thin, can lead to severe heat build-up. It is therefore necessary either to keep the water alkaline in such a way that silicic acid cannot precipitate, or to remove the silicic acid completely or at least reduce the silicic acid content to practically negligible values. A sufficient alkalinity for the purposes mentioned, however, in turn leads to the disadvantage of so-called brittleness of the lye and thus an impairment of the stability of the boiler material. It is also known that turbine salinization is largely due to silica respectively. Are due to silicates.

   There are also numerous indications that the silicic acid content of the water also plays a role in dyeing, and in textile treatment in general.



  Various proposals have already been made for the removal of the silica, e.g. B. to the effect of treating the water to be decanted with water-insoluble gels of metal oxides and then regenerating the gels used by removing the constituents taken up.

   Another proposal in this regard is to produce such gels in or through the water to be treated by adding the substances required to produce the gels or gel mixtures, namely metal salt and alkali, to the water to be treated or part of it. Adds lien or alkaline substances, such as ammonia, or uses substances which, for example, the oxides and hydroxides of magnesium, zinc, cadmium, copper, manganese or the like, form corresponding gels in contact with water.



  Furthermore, it has already been suggested that for water deacidification, instead of filter charges made of marble, dolomite or magnesia, those made of magnesium metal should be used, and when working with such filters it was found that after the free carbonic acid had set, further action of the water on the Magnesium then magnesium hydroxide is formed, which splits off hydroxyl ions which, after their concentration, give the water an alkaline reaction.

      However, all these known proposals are not able to remedy the abuses mentioned above in a really useful way, since they either do not lead to a really sufficient decilification or do not allow resuscitation, which remove practically the entire amount of the silicic acid absorbed and thus the treatment agent without impairing his Absorption capacity for silica could be used again.

      According to the invention, it is now possible to eliminate these difficulties, that is to say in a simple manner with repeated usability of the treatment agent with constant absorption capacity for silica to arrive at a largely decilified water, namely by the fact that the water, expediently according to the continuous principle, with granular sintered magnesite in contact and this after its exhaustion with regard to taking on silica by treatment with dilute solutions of acidic substances, eg. B. those of acids such as mineral acids or organic acids such as acetic acid, or acid salts, revived and then reused.

   Sintered magnesite is understood to mean magnesite that has been heated to such an extent that it has more or less melted and, above all, its solubility in dilute, especially dilute, strong acids, such as hydrochloric acid, is largely reduced.



  It was namely made the surprising finding that sintered magnesite not only has the property of absorbing silica to a large extent from those containing water, but can also be freed from the same again by using mineral acid without losing its ability to re-absorb silica .



  Even an intrinsic content of silica in the sintered magnet is not able to impair its properties exploited according to the invention, even if a sintered magnesite with no or only a low intrinsic silica content can of course also be used.



  Although it is known per se, magnesite, especially caustic magnesite and Sin termagnesite, BEZW for deacidification of water. To use binding of the free carbonic acid contained in such; Caustic magnesite is obtained at a firing temperature of about $ 00 to 1300, sintered magnesite at a firing temperature of about 1300 to 1750, the temperature being dependent on the type of firing (whether shaft or tube furnace) and the composition of the raw product respectively depends on the supplements to the same.

   These are, however, fundamentally different processes on the one hand insofar as either a binding of the carbonic acid in the form of carbonate or the formation of bicarbonate occurs and accordingly the treatment agent can be used for practically any length of time without regeneration need, and on the other hand, as for such purposes also state forms of the Ma gnesite, such. B. caustic magnesite can be used ver, which would be completely useless for a go before in the context of the present invention.



  The water is preferably subjected to decilification by means of grained sintered magnesite in a heated state, since the absorption of the silicic acid is faster and generally more extensive at a higher temperature.



  The most suitable grain size of the sintered magnesite can easily be determined through appropriate preliminary tests. In general, a grain size of about 0.2 to 0.5 mm in diameter has proven to be best.



  The revitalization of the magnesite is expediently carried out when the same is exhausted with regard to the absorption of silicic acid that the silicic acid content of the running water has reached the maximum limits, which can be regarded as practically acceptable depending on the purpose of the water. The resuscitation is expediently carried out with dilute mineral acid in order to prevent an undesirable attack on the actual magnesite grain. For this reason, working with dilute hydrochloric acid has proven to be very useful. However, other dilute mineral acids such as. B. nitric acid, sulfuric acid or carbonic acid, or other dilute acids than mineral acids, e.g. B.

   Acetic acid, lactic acid or the like organic acids, can be used for regeneration.



  It is also advisable to carry out the resuscitation in such a way that the mineral acid is passed from bottom to top through the exhausted granular sinter magnesite, as this facilitates the escape of the gases that usually form, such as carbonic acid. On the other hand, the resuscitation can also be carried out outside the filter or other treatment container.



  The need for acid for the revitalization of the magnesite BEZW. Removal of the silica taken up by this is generally very small. The volume, concentration and flow rate of the acid used for resuscitation are expediently regulated in such a way that the resuscitation fluid running down contains at least traces of free acid. If you proceed in this way, you can be certain that acidic liquid always comes into contact with the magnesite particles to be animated,

   the same ones therefore completely undergo the treatment intended for them and thus the remaining of only partially or possibly not at all regenerated parts is excluded, which could impair the subsequent desilification performance.



  The extent to which water can be decilified using the present process and how little acid is required to revive the magnesite can be seen, for example, from the following attempt: 300 liters of sintered magnesite with a grain size of 0.2 to 0.5 mm in diameter, the had already been repeatedly used and regenerated, about 90 mg of water from 80 to 87, which had a silica content of 12 to 15 mg / l, with a total hardness of 10 to 12, of which about two thirds carbonate and one third Carbonate hardness does not need to be completely decilified with a flow rate of around 4 to 5 mg per hour so that even at the end of the water flow, the water only contained around 1 mg / 1 silica or less.

   The sintered magnesite had been treated with 9,000 liters of a hydrochloric acid solution which contained 17 kg of IICl and which was obtained by diluting crude hydrochloric acid.

   The course of the experiment can be seen from the table below: -
EMI0004.0000
  
    after <SEP> mg / l <SEP> to <SEP> 100 <SEP> cm3 <SEP> water <SEP> total
<tb> m3 <SEP> SiO2 <SEP> cm '<SEP> n / 10 <SEP> HCl-Phen. <SEP> cm '<SEP> n / 10 <SEP> HCl-Mo. <SEP> Phen. <SEP> + <SEP> Mon.
<tb> 19 <SEP> 0.5 <SEP> 0.5 <SEP> 1.6 <SEP> 2.1
<tb> 32 <SEP> 0.5 <SEP> 0.5 <SEP> 1.7 <SEP> 2.2
<tb> 38 <SEP> 0.5 <SEP> 0.5 <SEP> 1.6 <SEP> 2.1
<tb> 52 <SEP> 0.5 <SEP> 0.45 <SEP> 1.65 <SEP> 2.1
<tb> 62 <SEP> 0.7 <SEP> 0.45 <SEP> 1.65 <SEP> 2.1
<tb> 71 <SEP> 0.7 <SEP> 0.5 <SEP> 1.65 <SEP> 2.15
<tb> 81 <SEP> 0.8 <SEP> 0.5 <SEP> 1.6 <SEP> 2.10
<tb> 86 <SEP> 0.8 <SEP> 0.5 <SEP> <B> 1 </B>, 65 <SEP> 2.15 In the third and fourth vertical rows, the indication means Phen. the alkalinity to phenolphthalein and the indication Mo.

    the remaining alkalinity to methyl orange, while the sum of these two values is shown in the fifth vertical row. Since the original water had a total acid consumption of 3 to 3.2 cm 'n / 10 hydrochloric acid per 100 cm 3, it can be seen from the test results that decarbonization of about a third of the carbonate content took place at the same time as the silica removal. The hardness of the water running off was then about 8 d. H., essentially magnesia hardness.



  To revive the sintered magnesite, the amount of hydrochloric acid given above is used again. If significant amounts of carbonic acid are still formed during regeneration, even towards the end of the regeneration, we recommend increasing the amount of hydrochloric acid. After washing, the filter is ready to use again for further decilification.



  Instead of hydrochloric acid, other acids, such as nitric acid and sulfuric acid or acetic acid, and other acids mentioned above can also be used. The concentration of the acid is of course not tied to the example given above.



  The consumption of magnesite seems, as far as it has been able to be ascertained so far, to correspond approximately to the silica bound in the form of magnesium silicate plus the amount consumed by the decarbonization. The sintered magnesite that was used for the experiments reported above had the following composition:

    
EMI0004.0002
  
    Hydrochloric acid <SEP> insoluble <SEP> (silicates) <SEP> 5.5 <SEP>%
<tb> Fe2O3 <SEP> 511%
<tb> <B> A1203 <SEP> 1.5% </B>
<tb> CaO <SEP> 3.7%
<tb> MgO <SEP> 85.0
<tb> Loss on ignition <SEP> (CO2 <SEP> + <SEP> H20) <SEP> 0.2 In order to reduce the consumption of the magnesite for decarbonization, it is advisable to use water that has already been decarbonized, as this would lead to consumption of sintered magnesite to neutralize the free carbon dioxide and for the others, so that reactions that go hand in hand can no longer come into question. Likewise, you can also softened, z. B. by exchanging cannons or proceeding completely or largely of its hardness constituents freed by the precipitation water.



  In the present method, the filter material can be loosened up from time to time in a known manner by backwashing, possibly also by mechanical means.



  Experiments with cold water have basically led to the same success as described above for hot water, but when working with cold water it is advisable to reduce its flow rate in the unit of time, namely with the above-mentioned water Test conditions. to about 1 to 1.5 m3 per hour. The course of such a test with cold water of the above-mentioned composition can be seen from the table below, from which the influence of the flow rate of the water in the time unit can be seen.

    
EMI0005.0001
  
    after <SEP> SiO2 <SEP> to <SEP> 100 <SEP> cm '<SEP> water <SEP> total <SEP> flow rate
<tb> m3 <SEP> mg / l <SEP> cm '<SEP> n / 10 <SEP> HCl-Phen. <SEP> cm '<SEP> n / 10 <SEP> HCl-Mo. <SEP> Phen. <SEP> + <SEP> Mon. <SEP> m3 / h
<tb> 63 <SEP> 0.15 <SEP> 1.75 <SEP> 1.8 <SEP> 8.55- <SEP> 0.9
<tb> 79.5 <SEP> 0.5 <SEP> 1.65 <SEP> 2.0 <SEP> 3.65 <SEP> 1.5
<tb> 76.5 <SEP> 0.9 <SEP> 1.65 <SEP> 2.0 <SEP> 3.65 <SEP> 2.0
<tb> 116 <SEP> 3.25 <SEP> 1., 5 <SEP> 1.85 <SEP> 3.35 <SEP> 2.0
<tb> 118 <SEP> 2.5 <SEP> 1.4 <SEP> 1.8 <SEP> 3.20 <SEP> 1.2
<tb> 122 <SEP> 1.25 <SEP> 1.4 <SEP> 1.75 <SEP> 3.15 <SEP> 0.9
<tb> 124 <SEP> 1.25 <SEP> 1.45 <SEP> 1.80. <SEP> 3.25 <SEP> 0.9 The method according to the invention can. can also be exercised by using two or more filters that can be regenerated alternately.

   Such an arrangement can be advantageous if de-silica water is required without interruption or with only minor interruptions.



  The present process can also be combined with other desilification processes, e.g. B. in such a way that a known method is only incompletely de-pebbled water is subjected to an additional treatment within the meaning of the invention, or that one proceeds in the reverse order. Furthermore, one can also proceed in such a way that the water to be desiccated with silica precipitating or binding agents, eg. B. metal hydroxides, such as those of iron and / or aluminum, added or such means forms in it and then brings them in the presence of the same with the grained Sin termagnesite in contact.

   When working according to the continuous flow principle, the water in such a case also acts as a filter material for the precipitation or binding agent and can then be freed from these by backwashing or the like and / or on the occasion of its other resuscitation using acid.



  As a further example of the pretreatment, the water before it is fed to the magnesite filter, basic or made basic magnesium compounds, such as MgO and Mg (OH) 2, z. B. in the form of milk, or magnesium carbonate or basic Magne siumkarbonat solute or be supplied in fine distribution, or it can be upstream of the actual desiccation filter a Magne sitfilter, which essentially has the task of neutralizing the water.



  It has also been observed that the activity of the material can increase after repeated exhaustion and subsequent regeneration. Furthermore, since magnesite is consumed, albeit to a limited extent, it is advisable to supplement it from time to time. This phenomenon of increased activity can also. be evaluated to bring about activation of the magnesite from the outset and to use such previously activated sintered magnesite for the method according to the invention.

   Such an activation of the magnesite before it is used for the purposes of decilitation can be carried out by a previous, possibly repeated acid treatment of the same. For such a treatment, by which the magnesite is etched or activated, acids of the type mentioned above can be used. For the same, fresh acids or even used acids can be used. or mixtures of fresh and used acid are used. Carbonated water can also be used for such purposes.



  Furthermore, activation can thereby be initiated respectively. be brought about that the sintered magnesite is brought into contact with water for a longer period of time before it is used for the first time and then regenerated by acid treatment.



  The aforementioned bringing the sintered magnesite into contact with water for the purpose of initiating its activation can, for example, take place in such a way that it is left under water in a suitable container, for example for one or more days. It is advantageous here to renew the water more frequently, as this also has a positive influence on the desired activation process. In the same sense, it is also possible to proceed in such a way that the water is led in a continuous flow through the magnesite and thus constantly brought into contact with fresh water. If necessary, however, one can proceed in such a way that the water is allowed to flow completely or partially in a circuit through the sintered magnesite.



  If the total amount or part of the water is passed through the sinter magnesite in a continuous or intermittent flow, the flow of the water is preferably selected so fast that no significant amounts of carbonates, in particular calcium carbonates, are deposited on the sintered magnesite because such slow down the targeted activation respectively. can affect. In the same way, water that has been previously decarbonized can also be used for activating the magnesite by means of water in one of the aforementioned ways.



  Since during the aforementioned treatment of the sintered magnesite with water, suspended matter or other precipitations can be deposited on the sintered magnesite, it is advisable to interrupt this action of the water at intervals by a backwash, i.e. water from bottom to top through the sintered magnesite in ver to lead proportionally faster flow, so that the magnesite particles get completely or partially in a state of suspension, are whirled through and the foreign substances rinsed off are carried away with the flowing backwash water. If the activation treatment of the sintered inagnesite is carried out with flowing water, such treatment can naturally also in the sense.

    such a backwash can be carried out, which to a certain extent combines the advantages of a treatment with flowing water with that of a backwash.



  With all of this, the duration of the water treatment for the purpose of activation naturally depends on the type of magnesite used. It is therefore advisable to use small preliminary tests to determine the duration of action which leads to the activation that is desired or the maximum that can be achieved.



  The regeneration of the sintered magnesite, which is to be followed by the aforementioned treatment with water, can take place in any of the aforementioned ways.



  The following comparative tests, for example, may provide more detailed information about the effect of such activation through prolonged exposure to water with subsequent regeneration: It resulted in a raw magnesite with a grain size of 0.2 to 0.5 mm when running through water, which was 12 mg / l SiO2 contains only a decrease in the silica content to 6 mg, whereby the silica content rose rapidly, while the same sintered magnesite, treated with fresh water for two days and then regenerated, initially produced water that contained less than 1 mg / l silica. After 300 times the amount of water had passed through, the silica content rose to 3.5 mg, based on the volume of sintered magnesite used.



  In this case, too, it was found that the silicic acid absorption capacity of the sintered magnesite increased even further after first use and subsequent regeneration as well as after further repeated use and regeneration stages, as was already expressed above.



  Another possibility for such a previous activation of the magnesite be is that the same for a longer time, z. B. 1/2 to 2 hours, treated with hot, if necessary heated to the boiling point What water or steam. This Be treatment is preferably carried out according to the continuous flow principle, where you can optionally proceed in such a way that the treatment medium in the circuit again and again through the grained sintered magnesite respectively. the treatment vessel containing the same passes through it.

    However, it has proven to be particularly advantageous to ensure constant or frequent changes in the water or steam during the treatment, that is to say to supply fresh portions of the treatment agent to the sintered magnesite in each case.



  As has also been found, such an activation treatment can also be supplemented in an advantageous manner by the fact that the hot water or steam treatment is treated with an acid treatment, e.g. B. by means of hydrochloric acid, acetic acid or optionally carbonated water, combined, since such a treatment, especially in connection with the hot water or steam treatment, as mentioned above, has a favorable effect in terms of activation. In particular, such a combined treatment can be carried out in such a way that the acid treatment is carried out together with the hot water treatment, e.g. B.

    diluted hot acid solutions are used, or the acid treatment, which has proven to be even more expedient, is carried out separately from the hot water or steam treatment, be it before or after this.



  With all of this, it has finally also proven to be advantageous to carry out the just mentioned treatments with hot water or steam on the one hand and acid on the other hand repeatedly one after the other, e.g. B. to take place two or three times a hot water action followed by acid action or vice versa.



  The duration and intensity of the activation treatment, e.g. B. their temperature, acid concentration or repetition number, has to be correct, which type of starting magnesite is present, which in turn depends on the respective raw material and the type of sintering treatment. Therefore, it appears that a very highly sintered magnesite requires a stronger activation than less sintered magnesite.



  The following exemplary embodiment should provide more detailed information about the application and implementation of such an activation, the treatment times to be observed and the amounts of treatment agent to be used, as well as the associated advantages: A sintered magnesite was used as the starting material, which was fired at about 1750 G had been extracted from Austrian magnesite.

   For the activation of such sintered magnesites, hot water was used in combination with hydrochloric acid in such a way that technical hydrochloric acid was diluted with hot water in such a way that a treatment liquid with 17 kg HCl in 900 liters of water resulted. This treatment liquid was with a temperature from about 90 ° C. through 300 liters of the 0.2 to 0.6 mm grained Ma gnesite in the course of 1/2 hour passed through repeated passage. This treatment was repeated three times with fresh or refreshed treatment fluid, that is, it was extended to a total of 2 hours.

   After the treatment, the activated magnesite showed a 2.7-fold increase in its initial silica absorption capacity compared to the same, non-activated magnesite and an increase in its running time, i.e. the time within which it can be used without a significant decrease in its silica absorption capacity could be, to almost 5 times the running time of the same, non-activated magnesite.



  As already stated above, tests with cold water have basically led to the same success as when the method according to the invention was carried out with finite hot water. Occasionally, however, certain difficulties can arise during the desilification according to the present method, in particular when treating water at normal temperature, insofar as the water which passes through the magnesite filter mass for the purpose of the desiccation shortly after the regeneration may be very difficult Is rich in silica and can even have a much higher silica content than the raw water. Only after a while does the silica content drop to the desired level.



  However, these difficulties can be left at will by taking additional measures after the regeneration, especially when using water at normal temperature, to coagulate silica or silicates. So it was found that a long time. The rest after regeneration has already largely eliminated this level of measurement, so that, for example, a filter that has been regenerated in the evening in the manner described above produces water the next morning that meets the requirements for silica poverty.

   This results in the requirement to leave the filter to its own devices for a long time after regeneration so that the filtered water has the required silica content or even falls below it when it is started up. This working method is easy to carry out in companies that do not need continuously decilified water.

   If two filters are available, you can work on de-silica water according to the instructions given above even when it is in use, since one filter can then always be in operation. Of course, you can also store de-silicified water in a storage vessel for the rest break of the filter.



  In addition to the above requirement, as will be explained in more detail below, other measures for coagulating the silica or silicates are also available, which allow the magnesite filter to be converted in a shorter time into a state in which it supplies low-silica water.



  If you have regenerated with acid and then washed away the acid with water, you put the solution of a salt on the filter, through which the silicates are coagulated, so by which the colloid state is canceled. For this purpose, salt solutions of monovalent and divalent bases have generally proven to be useful, e.g. B. saline solution in a concentration of about 5 or <B> 10%, </B> magnesium sulfate solutions in about the same concentration. These are essentially neutral salt solutions. Those salts have proven to be most favorable whose solution reacts acidic by hydrolysis and which are accordingly decomposed by the magnesite.

   For example, salts of trivalent bases, especially those of aluminum and iron, have a beneficial effect. The solutions of these salts can also be considerably more dilute than the solutions of the neutral salts, so that at these concentrations as low as 1 or 1/2% produce the necessary effect. The amount of salts can also be much smaller, so that, for example, 10 g of aluminum sulphate per 1 liter of magnesite is sufficient.

   Obviously, with these salts there is not only coagulation due to the action of the electrolyte, but also due to the metal hydrates formed when passing through the magnesite filter. Other trivalent salts can also be used, such as e.g. B. Chromium salts. For technical operation, however, the first-mentioned aluminum and iron salts are particularly suitable, in particular because of their cheapness, but also because of their excellent effect. Salts of other metals can also be used, e.g. B. Salts of zinc, tin or copper.

   In this case, however, the amount of the salts which react acidically due to hydrolysis can also be selected so large that a previous acid regeneration is unnecessary, since the salt solutions decompose carbonates etc. as a result of their acidic reaction. The hydrates separated out are removed by backwashing as far as necessary.



  It has also been found that the coagulation of the silicates can also be brought about by the action of heat, the easiest way to do this by adding a certain amount of hot water after the acid regeneration, preferably at boiling temperature or, if necessary, if the work is being carried out under pressure at the boiling temperature corresponding to the pressure, through the filter, so that the filter material is heated sufficiently by the hot water. It is generally sufficient to use about 2.5 to 4 times the volume of hot water than the volume of the filter mass. But you can also use more water; z. B. use 8 times the volume.

   The effect of the hot water is increased if electrolytes are dissolved in it, as mentioned above, although in most cases the use of hot water alone is sufficient. However, the heating can also take place in other ways, e.g. B. by a heating jacket that is placed around the filter and is flowed through with hot water or steam. The hot water that has been used for coagulation usually only contains such a small amount of silica that it can be fed into the plant without damage. It has also been found that the desired coagulation can also be brought about by treating the silicification mass with ammonia, expediently in the form of an aqueous solution.



  Since the acid regeneration with the subsequent washing out of the acid and the coagulation through heat and / or special additives only takes a relatively short time - generally only times of about 1 to 11/2 hours are required for the whole process - so this type deserves The coagulation is preferred over the coagulation brought about by prolonged standing, since this results in only a short interruption of the filter run time for the delivery of low-silica water.



  However, it has proven to be advantageous to take a shorter rest break of, for example, 1 hour, even with these fast-acting coagulation measures, so that regeneration then, including this rest break, takes a total of about 2 to 21/2 hours.



  It was also found that the measures provided for the coagulation of silicic acid or silicates can at least partially replace the regeneration of the silicification mass by means of acid in the sense of an extension of the running time and thus make it necessary later.

   For example, it is possible to return the silicification mass to such a state that the removal of low-silica water is possible if the desilication mass, which no longer supplies sufficiently decilified water at normal temperature, is used for a short time in the above the manner described with hot water. Furthermore, in this sense, it is also possible to continue to use such decilification mass, which no longer achieves sufficient decilification even at elevated temperatures, by treatment with coagulants other than hot water.

   For example, with a filter filling of 2.5 liters of magnesite that has already been used several times for decilification, which after regeneration during decilification at normal temperature finally delivered a water of 4 mg / 1 SiO2, while the raw water 14 mg / 1 Si0-, 400 to 500 liters or more of de-silicified water can be removed by simple treatment with 10 liters of boiling water, if you take a break before a few hours, depending on about 55 to 80 liters of water, or if you take a break the action with hot water was repeated several times.



  Several of the above measures can, as already proceeded from the previous explanations, also be applied together. In particular, what is recommended above. Has already been pointed out several times, the connection of regeneration in some form with a certain rest, even if you have used increased temperature and / or special additives be used during regeneration.

   If, in the case of regeneration with hot water, as described in detail above, after repeated execution of this regeneration, sufficient desiccated water or a sufficient amount of desiccated water is no longer obtained, an acid regeneration will then be used and then repeated again to be able to regenerate hot water.



  The opinion that a colloidalization of silicates is responsible for the occurrence of silica after regeneration is supported by the fact that when using magnesite, which had much smaller amounts of silicates, e.g. B. only 1 to 2% compared to 5.5 / o, a smaller amount of silica in the filtrate occurs even before the use of coagula tion agents, so that the use of silica-free or almost silica-free sintered magnesite is recommended.



  In these experiments, too, the observation was made that the sintered magnesite after repeated regeneration increased in activity with regard to desilica removal, so that a sintered magnesite, which was initially only relatively ineffective with regard to desilica removal, after repeated regeneration one showed considerable activity.


    

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Entkieselung von Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe mit ge- körntem Sintermagnesit in Berührung ge bracht wird und dieser nach seiner Erschöp fung hinsichtlich Aufnahme von Kieselsäure mit verdünnten Lösungen sauer reagierender Stoffe wieder belebt und dann erneut ver wendet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Wasser in er hitztem Zustande mit gekörntem Sinter- inagnesit in Berührung gebracht wird. 2. PATENT CLAIM: Process for decilification of water, characterized in that it is brought into contact with grained sintered magnesite and, after its exhaustion with regard to absorption of silica, it is revived with dilute solutions of acidic substances and then used again. SUB-CLAIMS: 1. Method according to claim, characterized in that the water is brought into contact with grained sintered inagnesite when it is heated. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Wasser nach dem Durchlaufprinzip mit gekörntem Sinter magnesit in Berührung gebracht wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vorher entkarboni- siertes Wasser der Entkieselungsbehandlung unterworfen wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vorher enthärtetes Wasser der Entkieselungsbehandlung unter worfen wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Behandlung mit gekörntem Sintermagnesit mit einer Ent- kieselung auf anderem Wege kombiniert wird. 6. Method according to claim, characterized in that the water is brought into contact with granular sintered magnesite according to the continuous flow principle. 3. The method according to claim, characterized in that previously decarbonized water is subjected to the decilification treatment. 4. The method according to claim, characterized in that previously softened water is subjected to the desilification treatment. 5. The method according to claim, characterized in that the treatment with grained sintered magnesite is combined with a desilification in another way. 6th Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem eigentlichen Entkieselungsfilter ein Neutralisationsfilter vorgeschaltet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem eigentlichen Entkieselungsfilter ein mit gebranntem Magnesit beschicktes Neu tralisationsfilter vorgeschaltet wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vor seiner erst maligen Verwendung aktivierter Sinter magnesit verwendet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch vorhergehende Säurebehandlung aktivierter Sintermagnesit verwendet wird. 10. Method according to patent claim, characterized in that a neutralization filter is connected upstream of the actual decilification filter. 7. The method according to claim and dependent claim 6, characterized in that a neutralization filter charged with burnt magnesite is connected upstream of the actual decilification filter. B. The method according to claim, characterized in that activated sintered magnesite is used before its first use. 9. The method according to claim and dependent claim 8, characterized in that activated sintered magnesite is used by previous acid treatment. 10. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekenn zeichnet, dass durch vorhergehende wieder- holte Säurebehandlung aktivierter Sinter magnesit verwendet wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Sintermagnesit verwendet wird, der da durch aktiviert worden ist, dass er vor seiner erstmaligen Verwendung längere Zeit mi@ Wasser in Berührung gebracht und anschlie ssend durch Säurebehandlung regeneriert wurde. 12. Method according to patent claim and dependent claims 8 and 9, characterized in that sintered magnesite activated by a previous repeated acid treatment is used. 11. The method according to claim and dependent claim 8, characterized in that sintered magnesite is used, which has been activated because it was brought into contact with water for a long time before its first use and then regenerated by acid treatment. 12. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 11, dadurch gekenn zeichnet, dass Sintermagnesit verwendet wird, der dadurch aktiviert worden ist, dass er vor seiner erstmaligen Verwendung längere Zeit, mit häufig erneuertem Wasser in Berührung gebracht und anschliessend durch Säure behandlung regeneriert wurde. 13. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 11, dadurch gekenn zeichnet, dass Sintermagnesit verwendet wird, der dadurch aktiviert worden ist, dass er vor seiner erstmaligen Verwendung längere Zeit mit in fortlaufender Strömung durch den Sintermagnesit geführtem Wasser in Berüh rung gebracht und anschliessend durch Säure behandlung regeneriert wurde. 14. Method according to patent claim and dependent claims 8 and 11, characterized in that sintered magnesite is used, which has been activated by being brought into contact with frequently renewed water for a long time before its first use and then regenerated by acid treatment. 13. The method according to claim and dependent claims 8 and 11, characterized in that sintered magnesite is used, which has been activated by being brought into contact for a long time with water carried through the sintered magnesite in continuous flow and then through before its first use Acid treatment was regenerated. 14th Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8, 11 und 13, dadurch ge kennzeichnet, dass Sintermagnesit verwendet wird, der dadurch aktiviert worden ist, dass er vor seiner erstmaligen Verwendung län gere Zeit mit Wasser, welches in fortlaufen der Strömung so schnell durch den Sinter magnesit geführt wurde, dass sich keine nen nenswerten Mengen Karbonate auf dem Sin termagnesit ablagerten, in Berührung ge bracht und anschliessend durch Säurebehand lung regeneriert wurde. 15. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserbehandlung in Abständen durch eine Rückspülung des verwendeten Sintermagnesitfilters unterbrochen wird. 16. Method according to patent claim and dependent claims 8, 11 and 13, characterized in that sintered magnesite is used, which has been activated by being with water for a long time before its first use, which is guided so quickly through the sintered magnesite as the flow continues It was found that no significant amounts of carbonates were deposited on the sintered magnesite, brought into contact and then regenerated by acid treatment. 15. The method according to claim and dependent claim 8, characterized in that the water treatment is interrupted at intervals by backwashing the sintered magnesite filter used. 16. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 11, dadurch gekenn zeichnet; dass bei der Aktivierung eine Be handlung mit fliessendem Wasser erfolgt, wo- bei in Abständen diese Behandlung mit Was ser im Sinne einer Rückspülung durchge führt wurde. 17. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Sintermagnesit verwendet wird, der da durch aktiviert worden ist, dass er längere Zeit mit heissem Wasser behandelt wurde. 18. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 17, dadurch Bekenn, zeichnet, dass Sintermagnesit verwendet wird, der dadurch aktiviert worden ist, dass er län gere Zeit mit bis zum Siedepunkt erhitztem Wasser behandelt wurde. 19. Method according to patent claim and dependent claims 8 and 11, characterized in that; that a treatment with running water takes place during activation, whereby this treatment with water in the sense of a backwash was carried out at intervals. 17. The method according to claim and dependent claim 8, characterized in that sintered magnesite is used, which has been activated by the fact that it has been treated with hot water for a long time. 18. The method according to claim and dependent claims 8 and 17, characterized in that sintered magnesite is used which has been activated by treating it with water heated to the boiling point for a long time. 19th Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 17, dadurch gekenn zeichnet, dass Sintermagnesit verwendet wird, der dadurch aktiviert worden ist, dass er län gere Zeit mit heissem Wasser nach dem Durchlaufprinzip und unter ständigem, Wechsel des Wassers behandelt wurde. 20. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8, 17, 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass Sintermagnesit verwen det wird, der dadurch aktiviert -worden ist, dass er längere Zeit mit bis zum Siedepunkt erhitztem Wasser nach dem Durchlaufprin- zip und unter ständigem Wechsel des Was sers behandelt wurde. 21. Method according to patent claim and dependent claims 8 and 17, characterized in that sintered magnesite is used, which has been activated by treating it with hot water for a long time according to the continuous flow principle and with constant changing of the water. 20. The method according to claim and subclaims 8, 17, 18 and 19, characterized in that sintered magnesite is used, which has been activated by the fact that it has been with water heated to the boiling point for a long time according to the flow principle and with constant change of the water has been treated. 21st Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Sintermagnesit verwendet wird, der dadurch aktiviert worden ist, dass er längere Zeit mit Wasserdampf behandelt wurde. 22. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 21, dadurch gekenn zeichnet, dass Sintermagnesit verwendet wird, der dadurch aktiviert worden ist, dass er län gere Zeit mit Wasserdampf nach dem Durch laufprinzip und unter ständigem Wechsel des Dampfes behandelt wurde. 23. Method according to patent claim and dependent claim 8, characterized in that sintered magnesite is used which has been activated by being treated with steam for a long time. 22. The method according to claim and dependent claims 8 and 21, characterized in that sintered magnesite is used, which has been activated by having been treated for a longer time with steam according to the continuous flow principle and with constant change of steam. 23. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8, 9 und 17, dadurch ge kennzeichnet, dass Sintermagnesit verwendet wird, der mit heissem Wasser in Kombination mit einer Säurebehandlung zu einer gemein samen Behandlung aktiviert worden -ist. 24. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8, 9, 17 und 23, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Wasser- Säurebehandlung wiederholt vorgenommen wird. 25. Method according to patent claim and dependent claims 8, 9 and 17, characterized in that sintered magnesite is used which has been activated with hot water in combination with an acid treatment to form a common treatment. 24. The method according to claim and dependent claims 8, 9, 17 and 23, characterized in that the common water-acid treatment is carried out repeatedly. 25th Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8, 9 und 17, dadurch ge kennzeichnet, dass Sintermagnesit verwendet wird, der mit heissem Wasser in Kombination mit einer Säurebehandlung zu einer aufein anderfolgenden Behandlung aktiviert worden ist. 26. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8, 9, 17 und 25, dadurch gekennzeichnet, dass die aufeinanderfolgende Aktivierungsbehandlung wiederholt vorge nommen wird. 27. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8, 9 und 21, dadurch ge kennzeichnet, dass Sintermagnesit verwendet wird, der mit Wasserdampf in Kombination mit einer Säurebehandlung zu einer gemein samen Behandlung aktiviert worden ist. 28. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8, 9, 21 und 27, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Wasser dampf-Säurebehandlung wiederholt vorge nommen wird. 29. Method according to patent claim and dependent claims 8, 9 and 17, characterized in that sintered magnesite is used which has been activated with hot water in combination with an acid treatment for a successive treatment. 26. The method according to claim and dependent claims 8, 9, 17 and 25, characterized in that the successive activation treatment is repeatedly undertaken. 27. The method according to claim and dependent claims 8, 9 and 21, characterized in that sintered magnesite is used, which has been activated with steam in combination with an acid treatment for a common treatment. 28. The method according to claim and dependent claims 8, 9, 21 and 27, characterized in that the joint water vapor acid treatment is repeatedly undertaken. 29 Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8, 9 und 21, dadurch ge kennzeichnet, , dass Sintermagnesit verwendet wird, der mit Wasserdampf in Kombination mit einer Säurebehandlung zu einer aufein anderfolgenden Behandlung aktiviert worden ist. 30. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8, 9, 21 und 29, dadurch gekennzeichnet, dass die aufeinanderfolgende Aktivierungsbehandlung wiederholt vorge nommen wird. 31. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wiederbele bung mit verdünnter Mineralsäure vorgenom men wird. 32. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Wiederbelebung mit verdünnter Salz säure vorgenommen wird. 33. Method according to patent claim and dependent claims 8, 9 and 21, characterized in that sintered magnesite is used, which has been activated with steam in combination with an acid treatment for a successive treatment. 30. The method according to claim and dependent claims 8, 9, 21 and 29, characterized in that the successive activation treatment is repeatedly undertaken. 31. The method according to claim, characterized in that the resuscitation is undertaken with dilute mineral acid. 32. The method according to claim and dependent claim 31, characterized in that the resuscitation is carried out with dilute hydrochloric acid. 33. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Wiederbelebung mit verdünnter Schwefelsäure vorgenommen wird. 34. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wiederbele- bung mit verdünnter organischer Säure vor genommen wird. 35. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Wiederbelebung mit verdünnter Es sigsäure vorgenommen wird. 36. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wiederbele bung mit kohlensäurehaltigem Wasser vor genommen wird. 37. Method according to claim and dependent claim 31, characterized in that the resuscitation is carried out with dilute sulfuric acid. 34. The method according to claim, characterized in that the resuscitation is carried out with dilute organic acid. 35. The method according to claim and dependent claim 34, characterized in that the resuscitation is carried out with dilute acetic acid. 36. The method according to claim, characterized in that the resuscitation is carried out with carbonated water. 37. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die Wieder belebung mittels verdünnter Säure deren Vo lumen, Konzentration und Durchlaufsge schwindigkeit derart geregelt wird, dass die ablaufende Wiederbelebungsflüssigkeit zum mindesten noch Spuren von freier Säure ent hält. 38. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wiederbele bung in der Weise durchgeführt wird, dass die Säure von unten nach oben durch den erschöpften, gekörnten Sintermagnesit ge führt wird. 39. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man nach der Regeneration zusätzliche Massnahmen trifft, um Kieselsäure zu koagulieren. 40. Method according to patent claim, characterized in that for resuscitation by means of dilute acid, its volume, concentration and flow rate are regulated in such a way that the resuscitation fluid running off still contains at least traces of free acid. 38. The method according to claim, characterized in that the resuscitation is carried out in such a way that the acid is passed from bottom to top through the exhausted, grained sintered magnesite. 39. The method according to claim, characterized in that additional measures are taken after the regeneration to coagulate silica. 40. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 39, dadurch gekennzeichnet, class man nach der Regeneration die Entkie- selungsmasse längere Zeit sich selbst über lässt. 41. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass man nach der Regeneration die Entkie- selungsmasse mit Lösungen von Salzen be handelt. 42. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 39 und 41, dadurch gekenn zeichnet, dass man Salze verwendet, deren Lö sungen sauer reagieren. 43. Method according to patent claim and dependent claim 39, characterized in that, after the regeneration, the descaling compound is left to stand for a longer period of time. 41. The method according to claim and dependent claim 39, characterized in that, after the regeneration, the de-silica removal compound is treated with solutions of salts. 42. The method according to claim and dependent claims 39 and 41, characterized in that salts are used whose solutions react acidic. 43. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 39, 41 und 42, dadurch ge kennzeichnet, dass man Salze dreiwertiger Metalle, deren Lösungen sauer reagieren, ver wendet. 44. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 39, 41, 42 und 43, dadurch gekennzeichnet, dass man in Lösung sauer reagierende Eisensalze verwendet. 45. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 39, 41, 42 und 43, dadurch gekennzeichnet, dass man in Lösung sauer reagierende Aluminiumsalze verwendet. 46. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass man nach der Regeneration die Entkie- selungsmasse erhitzt. 47. Method according to claim and dependent claims 39, 41 and 42, characterized in that salts of trivalent metals, the solutions of which react acidic, are used. 44. The method according to claim and dependent claims 39, 41, 42 and 43, characterized in that acidic iron salts are used in solution. 45. The method according to claim and dependent claims 39, 41, 42 and 43, characterized in that acidic aluminum salts are used in solution. 46. The method according to claim and dependent claim 39, characterized in that after the regeneration, the de-silica removal compound is heated. 47. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 39 und 46, dadurch gekenn zeichnet, dass man nach der Regeneration die Entkieselungsmasse durch heisses Wasser er hitzt. 48. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass man nach der Regeneration die Entkie- selungsmasse mit Ammoniak behandelt. 49. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 39 und 48, dadurch gekenn zeichnet, dass man nach der Regeneration die Entkieselungsmasse mit wässriger Ammo niaklösung behandelt. 50. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass man die Entkieselungsmasse mit heissen Koagulationsmittellösungen behandelt. 51. Method according to patent claim and dependent claims 39 and 46, characterized in that, after the regeneration, the silicification mass is heated by hot water. 48. The method according to claim and dependent claim 39, characterized in that, after the regeneration, the de-silica removal compound is treated with ammonia. 49. The method according to claim and dependent claims 39 and 48, characterized in that, after the regeneration, the silicification mass is treated with aqueous ammonia solution. 50. The method according to claim and dependent claim 39, characterized in that the silica removal compound is treated with hot coagulant solutions. 51. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere verschiedene Massnahmen zur Koagulierung von Kieselsäure gemeinsam zur Anwendung gebracht werden. 52. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 39 und 51, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens eine der Massnah men zur Koagulierung von Kieselsäure zur Zwischenregeneration der Entkieselungs- masse verwendet werden. 53. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass kieselsäurearmer Sintermagnesit verwendet wird. 54. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass kieselsäurefreier Sintermagnesit verwendet wird. 55. A method according to claim and dependent claim 39, characterized in that several different measures for coagulating silica are applied together. 52. The method according to patent claim and dependent claims 39 and 51, characterized in that at least one of the measures for coagulating silica is used for the intermediate regeneration of the silicification mass. 53. The method according to claim, characterized in that low-silica sintered magnesite is used. 54. The method according to claim, characterized in that sintered magnesite free from silica is used. 55. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Sintermagnesit verwendet wird, welcher von Natur aus ausser Magnesiumoxyd einen Gehalt an Metalloxy den von mehr als 3 % aufweist. 56. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 55, dadurch gekennzeichnet, dass Sintermagnesit verwendet wird, welcher von Natur aus ausser Magnesiumoxyd neben andern Metalloxyden mehr als 2 % Calcium- oxyd enthält. 57. Method according to claim, characterized in that sintered magnesite is used which, apart from magnesium oxide, naturally has a metal oxide content of more than 3%. 56. The method according to claim and dependent claim 55, characterized in that sintered magnesite is used which naturally contains more than 2% calcium oxide in addition to magnesium oxide and other metal oxides. 57. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Sintermagnesit verwendet wird, welcher durch ihm vor dem Brennen einverleibte Zuschläge ausser Ma gnesiumoxyd einen Gehalt an Calciumoxyd von mehr als 6 % und einen Gehalt an son stigen Metalloxyden von mehr als 8 % auf weist. A method according to claim, characterized in that sintered magnesite is used, which has a calcium oxide content of more than 6% and a content of other metal oxides of more than 8% due to additives incorporated in it prior to firing, in addition to magnesium oxide.
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