CH227401A - Freilauf-Gesperre. - Google Patents
Freilauf-Gesperre.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16D41/00—Freewheels or freewheel clutches
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Description
Freilauf-Gesperre. Es sind Freilaufgesperre bekannt, welche entweder auf dem Sperrklinkenprinzip oder auf der gegenseitigen Verklemmung der trei benden und getriebenen Organe, in einzelnen Fällen unter Zuhilfenahme von dazwischen liegenden Organen, beruhen. Die ersteren haben den Nachteil einer relativ kleinen Kraftübertragungsmöglichkeit bei gegebenen' Abmessungen und die letzteren einer unzu verlässigen Funktion, indem die Lösung der Verklemmung nicht immer zuverlässig wirkt.
Die vorliegende Erfindung hilft diesen Nachteilen ab. Sie betrifft ein Freilauf gesperre, das zwei sich drehende Elemente und mindestens ein dazwischen angeordnetes Sperrorgan aufweist, das bei der einen Dreh richtung in Aussparungen in den beiden drehenden Elementen eingreifen und damit die Sperrung in dieser Richtung bewirken kann.
Auf beiliegender Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes dargestellt, und zwar in Fig. 1 das erste Ausführungsbeispiel im Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 2 und in Fig. 2 dasselbe im Schnitt nach der Linie B -B in Fig. 1; Fig. 3 und 4 sind analoge Darstellungen des zweiten Ausführungsbeispiels, wobei Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-C in Fig. 4 und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie D-D in Fig. 3 darstellt.
Es ist 1 ein den getriebenen Teil bilden der Ring mit Aussparungen 2 und 3 ein auf einer Welle aufkeilbarer; den treibenden Teil bildender Drehkörper mit Aussparungen 4. Zwischen Ring und Drehkörper sind Sperr organe 5 angeordnet. Jedes dieser Sperr organe liegt in einer Aussparung 4 des Dreh körpers 3. Es sind gleich viele Aussparun gen 4 wie Sperrorgane 5 vorhanden. Bei den gezeichneten Beispielen sind je deren drei an geordnet. Es genügt aber auch ein einzelnes Sperrorgan; es können aber an sich beliebig viele vorgesehen sein.
Wenn die Zahl der Sperrorgane in der Zahl der Aussparungen 2 des Ringels 1 teilbar ist, so, sperren alle Sperr- organe gleichzeitig. Dies ist aber zufolge der grossen Kraftübertragungsmöglichkeit nicht erforderlich. Praktisch genügt die Sperrung durch ein einzelnes Organ 5. Es ist daher zweckmässig, die Zahl der Sperrorgane gegen über der Anzahl Aussparungen 2 so zu wäh len, dass erstere in der letzteren nicht teilbar ist. Je grösser diese beiden Zahlen sind, desto kleiner ist der maximale tote Gang bis zur Sperrung. Beispielsweise beträgt derselbe beim ersten Ausführungsbeispiel mit drei Sperrorganen und acht Aussparungen 2 1: 24 des ganzen Umfanges oder fünfzehn Bogen grade.
Im zweiten Fall ist bei drei Sperr organen und sechszehn Aussparungen 2 der tote Gang noch die Hälfte, also 1:48 oder siebeneinhalb Bogengrade.
Die Richtung, in welcher die Sperrung er folgt, ist in Fig. 1 und 3 durch Pfeile ange deutet.
Um die einzelnen Teile des Gesperres zu sammenzuhalten, sind beidseitig desselben Ringscheiben 6 mittels Schrauben 7 am Ring 1 befestigt. (In den Fig. 1 und 3 sind mit 7 die Schraubenlöcher bezeichnet.) Gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel werden die Aussparungen 2 im Ring 1 an ihren Enden von einwärts gerichteten Zäh nen 8 mit je einer radialen Flanke 8' und einer schiefen Flanke 8" begrenzt. Die Aus sparungen 4 im Drehkörper 3 besitzen die Form von Ringsegmenten und sind so lang, dass das darin angeordnete Sperrorgan 5 sich der Länge nach auf dem Grunde der Aus sparungen abwälzen kann.
Letzteres hat im Querschnitt annähernd eine Trapezform, wo bei der spitze Winkel des Trapezes nach aussen offen ist und die Grösse dieses Winkels durch die Schiefstellung des Organes beim Anliegen seiner kurzen Trapezseiten an der radialen Flanke eines Zahnes 8 und an einer Flanke einer Aussparung 4 bestimmt ist. Die äussere, längere Trapezseite ist schwach kon kav und geht einerends in eine Wölbung 9 über, derart, dass in der Nähe der letzteren eine Überhöhung über die genaue Trapezform entsteht. Mit dieser Form des Sperrorganes wird jeweils zwangsmässig eine Versperrung des selben mit dem nächstfolgenden Zahn 8 her beigeführt.
Gemäss Fig. 1 befindet sich das rechts unten gezeigte Organ 5 mit seiner schiefen Angriffsfläche 9' ungefähr in der Mitte zwischen zwei Zähnen 8 und liegt mit seiner Auflagefläche waagebalkenartig auf der Grundfläche der Aussparung 4 des Dreh körpers 3 auf. Nimmt man nun an, dass der letztere sich in Pfeilrichtung dreht, so kommt die Spitze des Zahnes 8 in Berührung mit der Wölbung 9 des Organes 5 und drückt somit dessen hinteres Ende auf den Grund der Aussparung 4. Damit wird die Kante 9' des Organes nach aussen geschwenkt und ge zwungen, an einem Zahn anzugreifen. Die der schiefen Trapezseite 9' gegenüberliegende ungefähr senkrechte Seite kommt dann zum Anliegen an das rückwärtige Ende der Aus sparung 4, wodurch die Sperrung vollzogen wird.
Im umgekehrten Drehsinn des Drehkör pers 3, also im Leerlauf, werden die Organe 5 durch die Zähne 8 in wiegender Bewegung in den Einsparungen 4 gehalten, so dass prak tisch keine Reibung der einzelnen Teile gegeneinander vorhanden ist. Ebenso fallen hier die relativ starken knarrenden und schlagenden Geräusche anderer Gesperre dahin, insbesondere dann, wenn das Gesperre mit einem Schmiermittel, beispielsweise also mit 01, Vaseline, gefüllt ist.
In der zweiten Ausführungsform be stehen die Sperrorgane 5 aus Walzen. Die Aussparungen 2 im Ring 1 sind walzen- segmentförmig, wobei deren Radius gleich gross ist wie derjenige der Sperrorgane. Die Aussparungen im Drehkörper setzen sich aus zwei walzenteilförmigen Einbuchtungen 4' und 4" zusammen, wobei der Mittelpunkt der Einbuchtung 4' auf dem gleichen Kreis liegt wie die Zentren der Aussparungen 2 im Ring 1. Die Einbuchtung 4" ist so weit nach dem Zentrum des Gesperres verschoben, dass der äusserste Teil ihres Mantelkreises gegenüber den zahnförmigen Partien 10 zwischen den Aussparungen 2 noch einen Spielraum hat.
Die Grösse des letzteren ist durch die werk mässige Ausführung des Gesperres bedingt.
Die Mittelpunkte der beiden Einbuchtun gen 4' und 4" haben ungefähr einen dem Walzendurchmesser entsprechenden Abstand voneinander. Um ein freies Überrollen der Walzen von der einen Einbuchtung in die andere zu - gewährleisten, ist die Verbin dungskante 11 zwischen den beiden Einbuch tungen abgerundet. Das äussere Ende der Einbuchtung 4" wird von einem im Freilauf drehsinn gerichteten Horn ,12 begrenzt, das ein Mitnehmen der Walze im Freilaufdreh sinn ohne Berühren derselben gegenüber dem Ring 1 gewährleistet.
Dreht sich der Drehkörper 3 im Sperr sinne, so rollt jeweils eine der Walzen in die ihr zugeordnete Einbuchtung 4' hinein. Da diese Einbuchtung mit den Aussparungen 2 koaxial ist, wird die Walze zwischen der Ein buchtung 4' und einer Aussparung 2 einge presst, womit die Sperrung vollzogen ist.
Im umgekehrten Drehsinn des Drehkör pers 3, also bei Freilauf, rollt die genannte Walze in die Einbuchtung 4" zurück und wird dort vom Horn 12 zeitweise derart ge halten, dass sie nicht an die Zähne 10 gelan gen kann.
Während die erste Ausführungsform in folge der zwangsmässigen Steuerung der Sperrorgane sich gleich gut für horizontal- wie für vertikalwellige Antriebe eignet, ge währt das zweite Beispiel bei kleinen Dreh zahlen nur bei horizontalen Wellen ein ein wandfreies Funktionieren, weil hier die Wal zen zufolge ihrer Schwerkraft in die Ein- buchtungen 4' hinemrollen müssen. Bei hohen Tourenzahlen kann diese Konstruktion auch an vertikalen Wellen verwendet werden, wo infolge der Zentrifugalkraft die Walzen nach aussen in die Einbuchtung 4' bewegt werden, wie dies durch die Walze rechts in Fig. 3 angedeutet ist.
Dieses Gesperre eignet sich zufolge seiner grossen Kraftübertragungsmöglichkeit in einem kleinen Raume überall da, wo ent weder grosse Kräfte zu übertragen sind oder der Raum sehr beschränkt ist, wie zum Bei spiel als Freilaufgesperre in Fahrradnaben.
Statt den treibenden und getriebenen Teil mit dazwischen angeordneten Sperrorganen radial zueinander anzuordnen, können sie auch axial nebeneinander disponiert werden, wodurch sich lediglich die Form der Ausspa rungen und der Sperrorgane ändert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Freilaufgesperre mit einem treibenden und einem getriebenen drehenden Teil und mindestens einem dazwischen angeordneten Sperrorgan, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrorgan in einer Aussparung des treiben den Teils frei beweglich angeordnet ist und der getriebene Teil Aussparungen aufweist, in welche das Sperrorgan eingreifen kann.derart, dass das Sperrorgan bei der einen Drehrichtung in Aussparungen des treiben den und des getriebenen Teils eingreifen und dadurch die Sperrung in dieser Richtung be wirken kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Freilaufgesperre nach Patentanspruch, mit mehreren Sperrorganen, dadurch gekenn zeichnet, dass jedem Sperrorgan eine Ausspa rung im treibenden Teil zugeordnet ist. 2. Freilaufgesperre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Sperr organe vorhanden sind. 3.Freilaufgesperre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl der Aussparungen im treibenden Teil in der Zahl der Aussparungen im getriebenen Teil nicht teilbar ist. 4. Freilaufgesperre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparun gen im getriebenen Teil durch Zähne mit je einer schiefen und einer radialen Flanke be grenzt werden, die Aussparungen im treiben den Teil die Form von Ringsegmenten haben und die Sperrorgane im Querschnitt ange nähert Trapezform aufweisen.5. Freilaufgesperre nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die in bezug auf das Gesperre aussen liegende Seite des Trapezes schwach konkav ist und am hintern Ende, gesehen in der Sperrdrehrichtung, eine eine Überhöhung bil dende Wölbung aufweist. 6. Freilaufgesperre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparun gen im getriebenen Teil walzensegmentför- mig sind, die Aussparungen im treibenden Teil aus zwei walzenteilförmigen Einbuch tungen zusammengesetzt sind, wovon die eine näher am Zentrum des Getriebes liegt als die andere, und die Sperrorgane aus Walzen be stehen. 7.Freilaufgesperre nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass alle Aussparungen und Teile dersel ben sowie die Sperrorgane den gleichen Durchmesser haben. B. Freilaufgesperre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zentren der Ausspa rungen im getriebenen Teil mit den Zentren der von der Getriebeaxe weiter entfernten Einbuchtungen im treibenden Teil auf dem gleichen greis liegen und die Zentren der näher an der Getriebeaxe liegenden Einbuch tungen derart angeordnet sind, dass der äusserste Teil der Mantelkreise dieser Ein buchtungen noch einen Spielraum gegenüber den zwischen den Aussparungen im getrie benen Teil gebildeten Zähnen aufweist. 9.Freilaufgesperre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6, 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der näher am Getriebezen trum liegende Teil der Aussparungen im treibenden Teil einerends von einem im Frei laufdrehsinn gerichteten Horn begrenzt wird. 10. Freilaufgesperre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6, 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindungskante zwi schen den beiden walzenteilförmigen Ein buchtungen im treibenden Teil abgerundet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH227401T | 1942-08-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH227401A true CH227401A (de) | 1943-06-15 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH227401D CH227401A (de) | 1942-08-01 | 1942-08-01 | Freilauf-Gesperre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH227401A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1181991B (de) * | 1962-05-03 | 1964-11-19 | Hamba Maschf | Schaltbare Mitnehmerkupplung |
| DE1198139B (de) * | 1962-07-19 | 1965-08-05 | Stieber Rollkupplung K G | Freilaufkupplung mit Klemmrollen |
-
1942
- 1942-08-01 CH CH227401D patent/CH227401A/de unknown
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE1181991B (de) * | 1962-05-03 | 1964-11-19 | Hamba Maschf | Schaltbare Mitnehmerkupplung |
| DE1198139B (de) * | 1962-07-19 | 1965-08-05 | Stieber Rollkupplung K G | Freilaufkupplung mit Klemmrollen |
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