CH227402A - Elektroflaschenzug mit Grob- und Feinganghubmotor. - Google Patents
Elektroflaschenzug mit Grob- und Feinganghubmotor.Info
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Description
Elektroflaschenzug mit Grob- und Feinganghubmotor. Die Erfindung bezieht sich auf elektri sche Flaschenzüge mit Feingang. Bei einer bekannten Schaltung wird beim Anfahren mit Feinganggeschwindigkeit der Feingang motor durch ein Umschaltschütz für Heben oder Senken eingeschaltet, wobei der Hub motor durch eine Kupplung mit dem Fein ganggetriebe verbunden ist und stromlos mit läuft.
Beim Weiterschalten auf Grobgang geschwindigkeit wird durch ein weiteres Schütz der Grobganghubmotor eingeschaltet und gleichzeitig erhält das Steuerorgan für die Kupplung Strom, um den Feinganghub- motor mechanisch vom Grobganghubmotor zu trennen.
Diese Anordnung hat folgende Nachteile: Erstens wird die Kupplung bei sonst richtigem Funktionieren der Steuerung um die Schaltzeit ihres Steuerorganes später ausgerückt, als der Grobganghubmotor Strom erhält, so. dass letzterer kurzzeitig über die Räderübersetzung den Feingangmotor antreiben muss, was sich als stossartiges Ge räusch äussert und raschen Verschleiss von Zahnrädern und Kupplungsbelag" zur Folge hat.
Zweitens wird bei allfälligem Versagen des Kupplungssteuerorganes der Hubmotor trotzdem eingeschaltet, welcher dann mit dem Feingangmotor gekuppelt bleibt und denselben über das Rädergetriebe auf so hohe Tourenzahl antreibt, dass schliesslich der schwächste Konstruktionsteil zerstört wer den muss.
Die Erfindung gestattet, diese Übelstände zu beheben, indem der Schalter des Grob ganghubmotors und die Kupplung zwischen Feingang- und Grobganghubmotor in me chanische zwangläufige Verbindung ge bracht werden. Als weiterer Vorteil ergibt sich aus dieser Anordnung die Möglichkeit, einerseits das gleiche Steuerorgan für Schal ter und Kupplung zu verwenden, sowie anderseits die zeitliche Übereinstimmung der beiden Organe in ihrer Wirkung mittelst einer einfachen Vorrichtung bewerkstelligen zu können.
In beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des veranschaulicht. RST ist ein Drehstromnetz. 1 stellt den Umschalter für Heben und Senken dar. Er kann als Umschaltschütz oder, wie in der Zeichnung dargestellt, als ein durch Servo motor 20 angetriebener Umschalter ausge führt sein. 2 ist der Feinganghubmotor mit dem Übersetzungsgetriebe 3.
Die Friktions- kupplung 4 verbindet das Feinganggetriebe mit dem Grobganghubmotor 5, der über die Zahnräder 6 und die Trommel 7 mit dem Lasthaken 8 in Verbindung steht. 9 ist der Steuermotor mit dem Gestänge 1.0, welches einerseits über den Winkelhebel 11 die samt ihrer Welle achsial verschiebbare Kupplung 4 betätigt und anderseits über den einstell baren Hebel 12 mit dem Hauptmotorschalter 13 verbunden ist. 14 ist ein Anschlag zur Begrenzung der Einschaltlage von Steuer motor 9. 15 ist eine Druckfeder zur Erzeu gung des Reibungsdruckes für die Kupplung.
Die Spannkraft der Feder 15 lässt sich mit- telst der Schraube 16 regulieren. 17 ist. die als Kupplung ausgebildete Bremsscheibe. Auf der Kontaktwelle 18 sitzen die Kon taktfinger 19. Der Servomotor 20 betätigt Umschalter 1 und Bremse 21. Der zwei stufige Druckknopfschalter 22 dient zur Steuerung des Servomotors 20 und des Steuermotors 9. 23 ist ein sechsadriges flexi bles Hängekabel.
Zur Erklärung der Arbeitsweise legen wir den Betriebsfall zugrunde, dass eine Last vom Boden abzuheben sei. Es ist vorteil haft, zuerst mit Feingang anzufahren, und nachher umzuschalten auf Grobgangge- schwindigkeit. Durch Betätigen des Druck knopfschalters 22 in Richtung H (Heben) werden auf der ersten Schaltstufe die Netz phasen T und S mit den Anschlüssen U und V des Servomotors 20 verbunden, welcher, dadurch in Drehung versetzt, die Brems backe 21 lüftet und den Umschalter 1 für den Hubsinn einschaltet. Der Feinganghubmotor 2 erhält vom Drehstromnetz RST über den Umschalter 1 Strom.
Das Getriebe 3 redu ziert die Drehzahl des Motors 2 und über trägt die Leistung auf die Reibungskupplung 4, Bremsscheibe 17, Grobganghubmotor 5, Getriebe 6, Seiltrommel 7 und Lasthaken B. Die Last wird nun mit Feinganggeschwin- digkeit gehoben.
Durch die zweite Schaltstufe des Druck knopfschalters 22 werden T und S zusätz lich mit den Anschlüssen U1 und F1 des Steuermotors 9 verbunden. Letzterer dreht in Pfeilrichtung bis zum Anschlag 14, wo er während der ganzen Dauer der Grobgang geschwindigkeit, im Kurzschluss stehend, verharrt. Mit dem Steuermotor 9 ist der Winkelhebel 11 und der auf Kontaktwelle 18 einstellbar befestigte Klemmenhebel 12 ge lenkig verbunden. Im Verlauf des Anzuges von Steuermotor 9 wird über den Winkel hebel 11 die Reibungskupplung 4 gelöst.
Gleichzeitig bringt der zuvor eingestellte Klemmenhebel 12 die auf Welle 18 sitzenden Kontaktfinger 19 in Berührung mit den Gegenkontakten, so dass der Hubmotor 5 an das Drehstromnetz RS'T gelegt wird. Da durch erhöht sich die Hakengeschwindigkeit auf zirka den zehnfachen Betrag der Fein ganggeschwindigkeit. Während des Betrie bes mit Grobganggeschwindigkeit läuft der Feinganghubmotor 2 mit dem zugehörigen Getriebe leer mit.
Durch Rückstellen des Druckknopf- schalters 22 auf die erste Schaltstufe wer den die Netzphasen T und S von den Motor anschlüssen ITl und V1 getrennt, so dass der Steuermotor 9 stromlos wird.
Dadurch er folgt der rückläufige Vorgang, indem die auf den nötigen Reibungsdruck eingestellte Kupplungsfeder 15 über den Winkelhebel 11 die Kupplung 4 einrückt, den Steuermotor 9 zurückdreht und die Schaltkontakte 19 des Grobganghubmotors 5 unterbricht, worauf der Lasthaken wieder mit Feinganggeschwin- digkeit bewegt wird.
Das endgültige Anhalten erfolgt schliess lich durch Rückstellen des Druckknopf schalters 22 in seine Mittellage. Die An schlüsse U und F des Servomotors 20 wer den von den Netzphasen gelöst, die Brems backe 21 fällt ein und der Umschalter 1 un terbricht den Feinganghubmptor 2.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektroflaschenzug mit Grob- und Fein ganghubmotor, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter des Grobganghubmotors und die Kupplung zwischen: Feingang- und Grob ganghubmotor in mechanischer zwangläufi- ger Verbindung miteinander stehen. UNTERANSPRü CHE 1. Flaschenzug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter und die Kupplung durch das gleiche Steuer organ betätigt werden. 2.Flaschenzug nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einstellvorrichtung vorgesehen ist, vermittels welcher das Funktionieren des Schalters und dasjenige der Kupplung in zeitliche Übereinstimmung miteinander ge bracht werden können. 3. Flaschenzug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Einrücken der Kupplung und Unterbrechen des Schal ters durch -eine Feder, und das Ausrücken der Kupplung und Schliessen des Schalters durch einen Steuerapparat erfolgt. 4.Flaschenzug nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Kupplung als Reibungskupp lung ausgebildet ist, deren Reibungsdruck durch Verändern einer Federspannung einge stellt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH227402T | 1942-06-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH227402A true CH227402A (de) | 1943-06-15 |
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ID=4455041
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH227402D CH227402A (de) | 1942-06-18 | 1942-06-18 | Elektroflaschenzug mit Grob- und Feinganghubmotor. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH227402A (de) |
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1942
- 1942-06-18 CH CH227402D patent/CH227402A/de unknown
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