CH227402A - Elektroflaschenzug mit Grob- und Feinganghubmotor. - Google Patents

Elektroflaschenzug mit Grob- und Feinganghubmotor.

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CH227402A
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Aktiengesellschaft Inventio
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Inventio Ag
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    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/22Control systems or devices for electric drives
    • B66C13/23Circuits for controlling the lowering of the load
    • B66C13/26Circuits for controlling the lowering of the load by AC motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/08Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
    • B66C2700/081Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists with AC motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Elektroflaschenzug    mit     Grob-    und     Feinganghubmotor.       Die Erfindung bezieht sich auf elektri  sche Flaschenzüge     mit    Feingang. Bei einer  bekannten Schaltung     wird    beim Anfahren  mit     Feinganggeschwindigkeit    der Feingang  motor durch ein Umschaltschütz für Heben  oder Senken eingeschaltet, wobei der Hub  motor durch eine Kupplung mit dem Fein  ganggetriebe verbunden ist und stromlos mit  läuft.

   Beim     Weiterschalten    auf Grobgang  geschwindigkeit wird durch ein     weiteres     Schütz der     Grobganghubmotor    eingeschaltet  und gleichzeitig erhält das Steuerorgan für  die Kupplung Strom, um den     Feinganghub-          motor    mechanisch vom     Grobganghubmotor     zu trennen.

   Diese Anordnung hat folgende  Nachteile: Erstens wird die Kupplung bei  sonst richtigem Funktionieren der Steuerung  um die Schaltzeit ihres     Steuerorganes        später     ausgerückt, als der     Grobganghubmotor     Strom erhält, so. dass letzterer kurzzeitig über  die Räderübersetzung den     Feingangmotor     antreiben muss, was sich als stossartiges Ge  räusch äussert und raschen Verschleiss von       Zahnrädern    und     Kupplungsbelag"    zur Folge    hat.

   Zweitens wird bei allfälligem Versagen  des     Kupplungssteuerorganes    der Hubmotor  trotzdem eingeschaltet, welcher dann mit  dem     Feingangmotor    gekuppelt bleibt und  denselben über das Rädergetriebe auf so hohe  Tourenzahl antreibt, dass schliesslich der  schwächste Konstruktionsteil zerstört wer  den muss.  



  Die Erfindung gestattet, diese     Übelstände     zu beheben, indem der Schalter des Grob  ganghubmotors und die Kupplung     zwischen     Feingang- und     Grobganghubmotor    in me  chanische     zwangläufige    Verbindung ge  bracht werden. Als weiterer     Vorteil    ergibt  sich aus dieser     Anordnung        die    Möglichkeit,  einerseits das gleiche Steuerorgan für Schal  ter und Kupplung zu     verwenden,    sowie  anderseits die zeitliche Übereinstimmung der  beiden Organe in ihrer     Wirkung    mittelst  einer einfachen     Vorrichtung    bewerkstelligen  zu können.  



  In beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des veranschaulicht.           RST    ist ein Drehstromnetz. 1 stellt den  Umschalter für Heben und Senken dar. Er  kann als Umschaltschütz oder, wie in der  Zeichnung dargestellt, als ein durch Servo  motor 20 angetriebener Umschalter ausge  führt sein. 2 ist der     Feinganghubmotor    mit  dem Übersetzungsgetriebe 3.

   Die     Friktions-          kupplung    4 verbindet das Feinganggetriebe  mit dem     Grobganghubmotor    5, der über die  Zahnräder 6 und die Trommel 7 mit dem  Lasthaken 8 in Verbindung     steht.    9 ist der  Steuermotor mit dem Gestänge 1.0, welches  einerseits über den Winkelhebel 11 die samt  ihrer Welle     achsial    verschiebbare Kupplung  4 betätigt und anderseits über den einstell  baren Hebel 12 mit dem     Hauptmotorschalter     13 verbunden ist. 14 ist ein Anschlag zur  Begrenzung der Einschaltlage von Steuer  motor 9. 15 ist eine Druckfeder zur Erzeu  gung des Reibungsdruckes für die Kupplung.

    Die     Spannkraft    der Feder 15 lässt sich     mit-          telst    der Schraube 16 regulieren. 17 ist. die  als Kupplung     ausgebildete    Bremsscheibe.  Auf der Kontaktwelle 18 sitzen die Kon  taktfinger 19. Der Servomotor 20 betätigt  Umschalter 1 und Bremse 21. Der zwei  stufige Druckknopfschalter 22 dient zur  Steuerung des Servomotors 20 und des       Steuermotors    9. 23 ist ein sechsadriges flexi  bles Hängekabel.  



  Zur Erklärung der Arbeitsweise legen  wir den Betriebsfall zugrunde, dass eine Last  vom Boden abzuheben sei. Es ist vorteil  haft, zuerst mit Feingang anzufahren, und  nachher umzuschalten auf     Grobgangge-          schwindigkeit.    Durch     Betätigen    des Druck  knopfschalters 22 in Richtung H (Heben)  werden auf der ersten Schaltstufe die Netz  phasen T und     S    mit den Anschlüssen U und       V    des Servomotors 20 verbunden, welcher,  dadurch in Drehung versetzt, die Brems  backe 21 lüftet und den Umschalter 1 für den  Hubsinn einschaltet. Der     Feinganghubmotor     2 erhält vom Drehstromnetz     RST    über den  Umschalter 1 Strom.

   Das Getriebe 3 redu  ziert die Drehzahl des Motors 2 und über  trägt die Leistung auf die Reibungskupplung  4, Bremsscheibe 17,     Grobganghubmotor    5,    Getriebe 6, Seiltrommel 7 und Lasthaken B.  Die Last wird nun mit     Feinganggeschwin-          digkeit    gehoben.  



  Durch die zweite Schaltstufe des Druck  knopfschalters 22 werden T und     S    zusätz  lich mit den Anschlüssen     U1    und     F1    des  Steuermotors 9 verbunden. Letzterer dreht  in Pfeilrichtung bis zum Anschlag 14, wo  er während der ganzen Dauer der Grobgang  geschwindigkeit, im Kurzschluss stehend,  verharrt. Mit dem     Steuermotor    9 ist der  Winkelhebel 11 und der auf Kontaktwelle 18  einstellbar     befestigte        Klemmenhebel    12 ge  lenkig verbunden. Im Verlauf des Anzuges  von Steuermotor 9 wird über den Winkel  hebel 11 die Reibungskupplung 4 gelöst.

    Gleichzeitig bringt der zuvor eingestellte       Klemmenhebel    12 die auf Welle 18 sitzenden  Kontaktfinger 19 in Berührung mit den       Gegenkontakten,    so dass der Hubmotor 5 an  das Drehstromnetz     RS'T    gelegt wird. Da  durch erhöht sich die Hakengeschwindigkeit  auf zirka den zehnfachen Betrag der Fein  ganggeschwindigkeit. Während des Betrie  bes mit     Grobganggeschwindigkeit    läuft der       Feinganghubmotor    2 mit dem zugehörigen  Getriebe leer mit.  



  Durch Rückstellen des     Druckknopf-          schalters    22 auf die erste     Schaltstufe    wer  den die Netzphasen T und     S    von den Motor  anschlüssen     ITl    und     V1    getrennt, so dass der  Steuermotor 9 stromlos wird.

   Dadurch er  folgt der rückläufige Vorgang, indem die  auf den nötigen     Reibungsdruck        eingestellte     Kupplungsfeder 15 über den Winkelhebel 11  die Kupplung 4 einrückt, den Steuermotor  9 zurückdreht und die Schaltkontakte 19 des       Grobganghubmotors    5 unterbricht, worauf  der     Lasthaken    wieder mit     Feinganggeschwin-          digkeit    bewegt wird.  



  Das endgültige     Anhalten    erfolgt schliess  lich durch Rückstellen des Druckknopf  schalters 22 in seine Mittellage. Die An  schlüsse U und F des Servomotors 20 wer  den von den Netzphasen gelöst, die Brems  backe 21 fällt ein und der Umschalter 1 un  terbricht den     Feinganghubmptor    2.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektroflaschenzug mit Grob- und Fein ganghubmotor, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter des Grobganghubmotors und die Kupplung zwischen: Feingang- und Grob ganghubmotor in mechanischer zwangläufi- ger Verbindung miteinander stehen. UNTERANSPRü CHE 1. Flaschenzug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter und die Kupplung durch das gleiche Steuer organ betätigt werden. 2.
    Flaschenzug nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einstellvorrichtung vorgesehen ist, vermittels welcher das Funktionieren des Schalters und dasjenige der Kupplung in zeitliche Übereinstimmung miteinander ge bracht werden können. 3. Flaschenzug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Einrücken der Kupplung und Unterbrechen des Schal ters durch -eine Feder, und das Ausrücken der Kupplung und Schliessen des Schalters durch einen Steuerapparat erfolgt. 4.
    Flaschenzug nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Kupplung als Reibungskupp lung ausgebildet ist, deren Reibungsdruck durch Verändern einer Federspannung einge stellt werden kann.
CH227402D 1942-06-18 1942-06-18 Elektroflaschenzug mit Grob- und Feinganghubmotor. CH227402A (de)

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