CH227609A - Verfahren zur Herstellung von photographischen, insbesondere farbigen Aufnahmen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von photographischen, insbesondere farbigen Aufnahmen.

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CH227609A
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/30Colour processes using colour-coupling substances; Materials therefor; Preparing or processing such materials
    • G03C7/32Colour coupling substances
    • G03C7/36Couplers containing compounds with active methylene groups

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     photographisehen,    insbesondere farbigen Aufnahmen.    Es ist     bekannt,    zur     Herstellung    von       photographischen        Bildern,        insbesondere    far  bigen     Bildern,.        Halog@entsilbe:remulsionen    zu  verwenden, die     Farbstoffkommpanenten    ent  halten. In     diesen    kann durch     chromogene     Entwicklung, durch.     Azofarbstoffbildung    oder  durch andere Verfahren ein     Farbstoffbild     erzeugt werden. Hierbei nimmt das.

   Silber       entweder        unmittelbar    an der     Farbbildher-          stellung        teil,    indem es zum Beispiel in ein       Silberdiazotatbild        umgewandelt        wird,    wor  auf die Kupplung mit der     Azok        ümponente     erfolgt,     oder    das Silber     isst    nur indirekt be  teiligt, indem es zum Beispiel im Sinne des       Silberfarbbleichverfahren,s        katalytisch        an,

  den     Bildstellen die     Zerstörung    des     Farbstoffes     bewirkt. Das Silber     ist    stets irgendwie an       aber        Biledhersstell.ung        beteiligt,    :so     dass,diae    Farb  bild     in.    einer Beziehung zu dem zuerst vor  handenen Silberbild steht.  



  Die     varliegende        Erfindung    betrifft nun ein  Verfahren zur Herstellung von. photogra-         phischen,        insbesondere    farbigen Aufnahmen,  das dadurch gekennzeichnet     ist,    dass man ein       mehrschichtiges        photographisches    Material  verwendet, in welchem     mindestens    eine von  mehreren übereinander angeordneten     Halo-          gensilberemulsianssichichten    als     farbbildende     Substanz ein     ami:

  dartiges    Derivat der     Malon-          säure    enthält, das durch Vorhandensein min  destens einer     ho,chmolekularen    Gruppe im       Molekül    in bezeug auf das     Bindemittel        dif-          fusionsiecht        isst.     



  Als solche     Derivate    der     Malonsäure    .sind  beispielsweise zu nennen: das     symmetrische          Dianili@d    der     Malons        ,äuge    sowie     Idas        sy        .m-          metrische        Diaminobenzo,es,äure-Malonid,    das       Di-(3-chlor-4-oarbogy-anilid)    und das     Di-          (3,5-@dicarbogy-anilid)    der     Malonsäure,    fer  ner     unsymmetrische        Verbindungen,

      die man  zum Beispiel durch Umsetzung einer     Amino,-          verbindung    mit dem Halbchlorid des     Malon-          säureäthylesters    und darauffolgende Um  setzung der     Estergruppe    mit     einem    zweiten           Amin    erhält.

       Ein        solcher        Körper    kann zum  Beispiel erhalten werden durch     Umsetzung     des Halbchlorids des,     blalonsäureäthylesters,     mit Anilin und durch     darauffolgende    Um  setzung dieses     Reaktionsproduktes    mit     p-          Aminobenzoesäureäthylester    in     lsiedendem          Xylol.     



  Die genannten     amidartigen        Derivate    der       Malonsäure    geben beider farbigen Entwick  lung     beispielsweise    mit Hilfe von     Aminodi-          methylan,ilin    als Entwickler neben dem Sil  berbild ein gelbes     Farbstoffbild.     



  Die     .erwähnten    Derivate der     Malonsäure     eignen sich jedoch auch als     Azo-Komponen-          ten    für die Herstellung von Farbstoffen in  photographischen     Schichten,    da sie mit     Diazo-          Komponenten        Azo-Farbstoffe    geben. Man  kann also ein mehrschichtiges photographi  sches Material anwenden, welches in     einer     oder mehreren Schichten solche Verbindun  gen enthält, und daraus     Azo,-Farbstoffe    er  zeugen.

   Hierzu     kann    man beispielsweise die  in der deutschen     Patentschrift    Nr. 561867,  der schweizerischen Patentschrift Nr. 204253  und     derfranzös@ischenPatents,chriftNr.787388          beschriebenen        Arbeitsweisen    verwenden.       Hierbei    kann -das     Farbsto@ff    Bild an     den     Stellen .des     Bildl    selbst oder an den       bildsilberfreen.        Stellten    erzeugt werden.  



  Wie schon     bekannt,    ist es zweckmässig,  dass die     Farbstoffkomponenten    durch ent  sprechende     Substitution    gegenüber Gelatine       diffusionsecht    gemacht wurden.     Gemäss.     Schweizer     Patent    Nr. 192171 können in     Farb-          sto-ffkomponenten        geeignete,    Gruppen ein  geführt werden,     @die,    dem Molekül     dies    Farb  stoff     bildners        substantiven        Charakter    verlei  hen.

   Nach Schweizer Patent Nr. 199495 kön  nen     Farbstoffkomponenten,diffusionse.cht    ge  macht werden,     indem    man Rest hochpoly  merer     Carbonsäure    oder deren     Derivate    ein  fügt.

   Nach Schweizer Patent Nr. 197606 er  hält     man,diffusio@nsiechte        Farbstoffkomponen-          ten        durch        Einführung    von     Kohlenstoffketten     5 mit mehr als 5     C-Atomen.    Weiterhin erhält  man     diffusionsechte        Farbstoffkomponenten          ae,        liweizer        Patent    208556 durch     Ein-          n        'h   <I>Se</I>       führung    von     Polypeptidresten,

      nach Schwei-         zer    Patent Nr. 208557 durch Einführung von  Kohlehydraten,     nach    Schweizer Patent ;  Nr. 214630 durch Einführung von Bestand  teilen oder     Umwandlungsprodukten    natür  licher Harze, nach französischem Patent       Nr.827626        durch    Einführung von     Sterin-          resten.    Schliesslich kann man die     Farb-    .       stoffkompanenten    nach     Schweizer    Patent  Nr. \208558     zti        einem    kettenförmigen     M.o@lekiil     vereinigen.  



  Als Beispiel     sind    für diffusionsechte, im  bei dem Verfahren gemäss der Erfindung an  zuwendenden photographischen Material ent  haltene     Farbstoffkomponenten    zu nennen:  1. Das Umsetzungsprodukt aus     Malon-          säureäthyleaterhalbchlorid        mit        Octy        lamin     und mit darauffolgender Umsetzung der       Estergruppe    mit Anilin.  



  2. Das     Umsetzungsprodukt    aus     Malon-          säureä,th.ylesterhalbchlorid    mit     p-Dodecyl-          anilin    und mit     darauffolgender    Umsetzung  mit     p-Aminobenzoesäureäthylester    und nach  folgender     Verseifung    der     Estergruppe.     



  3. Das     Umsetzungsprodukt    aus     Malon-          säurediäthyle@ster    mit ?     31o1        Aminodiphenyl.     Zweckmässig ist es,     dass    das Molekül  der     Farbstoffkomponente    noch wasserlöslich       machende    Gruppen, zum Beispiel     Carboxyl-          Sulfogruppen,

      und     mehrere        Oxygruppen        ent-          hä@lt.    Die     Farbstoffbildner    können der     E.mul-          sion    in einem beliebigen Zeitpunkt des     Her-          stellungsprozesses        zugegeben    worden sein.  



  Die so hergestellten     Halogensilberemul-          sionen    mit     diffusionsechten        Farb:stoffbildnern     können in an, sieh     bekannter    Weise zu photo  graphischen Schichten verarbeitet worden       stein,    wobei diese mit     andern        Schichten    auf  einer oder beiden Seiten. eines     Schichtträgers          übereinander    angeordnet sein können. Die  Schichten können zur Aufnahme von       Sehwarz-W        eiss-    oder     farbigen    Bildern ver  wendet werden.

   Für farbenphotographische  Zwecke sind die Schichten     z@veckmässig    für       verschiedene    Bereiche de Spektrums sensibi  lisiert.     Gegebenenfalls        können    neben Deriva  ten der     Ma.lonsäure    als     Farbstoffkomponen-          ten    in einer     Schicht    noch     mehrere    Farbstoff  komponenten     untergebracht    werden.

        Für     ,gewisse    Zwecke ist es von     Vorteil,          diass    die     Farbstoffkompo@nenten    so ausgewählt  wurden, dass man bei der     Herstellung    des Bil  des     daraüs    ein neutral graues Bild erhält.  



  In den     belichteten        Emulsionss-ehichten          können,    die Bilder     durch    einfache oder     chro-          mogene    Entwicklung :oder durch     Umkehr-          entwicklung    nach den Verfahren des Schwei  zer     Patenteis        Nr.201642        und        französischen     Patentes Nr. 823600 erzeugt werden.

   Bei der       Herstellung    von farbigen     Bildern    wird das  Silber     in.        Iden        meisten    Fällen restlos entfernt.  Bei der Herstellung von     Sehwarz-Weiss-Bil-          dern    nach dem vorliegenden     Verfahren    kann  das     @Silb,er        entfernt    werden oder mit dem       Farbstoffbild    in der Schicht verbleiben.

   In       gewissen    Fällen kann es vorteilhaft sein, dass  das     -Silber    ganz     oider        teilweise    in der Schicht  verbleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von photogra phischen, insbesondere farbigen Aufnahmen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein mehr schichtiges photographisches Material ver wendet, in welchem mindestens eine von mehreren. übereinander angeordneten Halo- ge,nsilberemul-sionss,
    chichten als farbbildende Substanz ein. amidartiges Derivat der Malon- säure enthält, das durch Vorhandensein min-.
    Bestens einer hochmolekularen Gruppe im Molekül in: Bezug auf das Bindemittel dif- fusionseGht isst. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren: nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, .dass ,das, Farbstoffbild an dien .Stellen des Bildsilbers erzeugt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass :das Farbstoffbild an den bildsilberfreien Stellen erzeugt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, .da durch .gekennzeichnet, @dass das Farb,stoffbild durch thromogene Entwick-lnng erzeugt wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das Farb- stoffbild mit Hilfe einer Diazokomponente durch Azokupplung erzeugt.
CH227609D 1936-11-02 1937-10-30 Verfahren zur Herstellung von photographischen, insbesondere farbigen Aufnahmen. CH227609A (de)

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