CH228045A - Stufenlos regelbare Vorrichtung mit umlaufendem Zylinderblock und umlaufender Schiefscheibe. - Google Patents

Stufenlos regelbare Vorrichtung mit umlaufendem Zylinderblock und umlaufender Schiefscheibe.

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CH228045A
CH228045A CH228045DA CH228045A CH 228045 A CH228045 A CH 228045A CH 228045D A CH228045D A CH 228045DA CH 228045 A CH228045 A CH 228045A
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Klopp Friedrich
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Klopp Friedrich
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Description


  Stufenlos regelbare Vorrichtung mit umlaufendem Zylinderblock  und umlaufender Schiefscheibe.    Es sind stufenlos regelbare Vorrichtungen  mit umlaufendem Zylinderblock und einer  ebenfalls umlaufenden Schiefscheibe bekannt,  deren Regelung durch Versohwenkung des  Zylinderblockes gegenüber der Schiefscheibe  oder umgekehrt erfolgt. Die     umlaufenden     Zylinder werden im letzteren Falle gegen  eine ruhend angeordnete, mit einem     Sauge-          und    einem Druckschlitz versehene Steuer  fläche gedrückt. Die in dem Zylinderblock  angeordneten Kolben werden von Pleuel  stangen oder Lenkern hin und her bewegt,  die     sowohl    an den Kolben     selbst    als auch an  der Schiefscheibe allseitig drehbar aasgelenkt  sind.

   Darüber hinaus ist zwischen der     An-          oder    Abtriebswelle und demjenigen umlaufen  den Teil, der schwenkbar gelagert ist, eine  Verbindung vorgesehen, um diesen Teil zu  sammen mit der An- oder Abtriebswelle in  Drehbewegung zu halten.  



  Die Vorrichtung kann zum Beispiel zu  einem Flüssigkeitsgetriebe ausgestaltet wer-    den, das aus einem von aussen her, beispiels  weise durch einen Elektromotor angetriebe  nen Pumpenteil und einem Motorteil besteht,  dessen Kolben durch die von dem Pumpen  teil unter Druck besetzte Flüssigkeit ange  trieben werden, so dass sich die Abtriebs  welle des Motorteils mit einer Geschwindig  keit dreht, die der den einzelnen Kolben in  der     Zenteinheit    zugeführten     Flüssigkeits-          menge    entspricht. Es     ist    aber auch     mögliöh,     die     Vorrichtung    nur als Pumpe .oder nur als  Flüssigkeitsmotor zu benutzen.

   Als Pumpe  wird sie     beispielsweise        mit        Vorteil    zum An=  trieb einer     hydraulisch        betriebenen        Maschine     verwendet.

   Die     Vorrichtung    lässt     sich    nun  nicht nur zur     Erzeugung    zum Beispiel eines  stufenlos regelbaren     Ölstromes        verwenden,     sondern sie kann, wenn ihr von einer Pumpe  ein     Flüssigkeitsstrom    zugeführt wird, auch       als    Umlaufgetriebe mit der Möglichkeit der  stufenlosen Regelung der Drehzahl der     ab-          treibenden        Welle        Verwendung    finden.

        Bei bekannten Vorrichtungen der ein  gangs     genannten    Art besteht zwischen der  An- oder Abtriebswelle und dem schwenkbar  gelagerten, umlaufenden Teil eine Verbin  dung mit einem oder, zwei Kardangelenken, die  mittels einer Stange miteinander verbunden  sind. Die zu diesem Zwecke benutzten Kar  dangelenke müssen einerseits eine sehr grosse  Kraft übertragen, sind aber anderseits in  ihren Abmessungen sehr beschränkt. Ihre Ab  messungen müssen äusserst gering gehalten  werden, um den Kreis, auf dem die einzelnen  Zylinder rings um das Kardangelenk oder die  Kardangelenke angeordnet sind, und die Ab  messungen des Getriebes in mässigen Grenzen  zu halten.

   Diese Kardangelenke müssen aus  diesem Grunde aus äusserst hochwertigem  Material hergestellt werden, das sowohl teuer  in der     Beschaffung    als auch teuer in der  Bearbeitung ist. Trotzdem neigt bei den be  kannten Getrieben die Verbindung zwischen  der An- oder Abtriebswelle und demjenigen  umlaufenden Teil, der schwenkbar gelagert  ist, zu Betriebsschwierigkeiten und An  ständen.  



  Es wurde nun     vorgeschlagen,    die     An-          bezw.    Abtriebswelle mit einem senkrecht zur  Schwenkachse des schwenkbaren Teils ab  geflachten Kopf zu versehen, der in einer  zu den Flachseiten parallelen Ebene     ver-          schwenkbar    in eine Aussparung eines     Gleit-          steines    eingreift, der in dem schwenkbar  angeordneten Teile verschieblich in Richtung  sowohl seiner Umlaufachse als auch seiner  Schwenkachse geführt ist. Auf diese Weise  ergibt sich eine äusserst leicht und billig her  zustellende Verbindung, die gleichzeitig  ausserordentlich fest ist und ohne Schwierig  keiten allen an sie zu stellenden Anforderun  gen genügt.

   Es ergeben sich nur wenige ver  hältnismässig grosse Teile, die leicht bearbeitet  und deren Beanspruchungen ohne Schwierig  keiten in mässigen Grenzen gehalten werden  können. Die     Verbindung    ist auch gut geeig  net,     irgendwelche    Ungenauigkeiten in der  Montage auszugleichen, die selbst bei ge  nauester MWerkstattarbeit nie ganz vermieden  werden können.    Die Erfindung becstelht nun darin, dass bei  der vorliegenden stufenlos regelbaren Vor  richtung mit umlaufendem Zylinderbloclk  und umlaufender Schiefscheibe ein Paar in  einandergreifender Kegelräder vorgesehen  ist, von denen eines mit der verschwenkbaren  Schiefscheibe, das andere dagegen mit einer  Welle fest verbunden ist, deren Drehachse  mit der Schwenkaehse der Schiefschiebe zu  sammenfällt.  



  An Hand der Zeichnung wird ein Beispiel  des Erfindungsgegenstandes beschrieben. Es  zeigen:  Fig. l einen Längsschnitt durch das Aus  führungsbeispiel,  Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie  II-II der Fig. 1 und  Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie  III-III der Fig. 2.  



  Im Ausfiihrungsbeispicl ist der Zylinder  block 5 drehbar an dem ruhend angeordneten  Gehäuseteil 2 für die Lagerung der Welle 1  angeordnet, während die Schiefscheibe 18 in  einem Rahmen 15 umläuft, der um eine die  Achse der 'Welle 1 rechtwinklig schneidende  Achse verschwenkt werden kann. Die W elle 1  ist in dem Gehäuseteil 2 mittels einer Lager  büchse 3 drehbar geführt und mittels eines  Drucklagers 26 axial abgestützt. Das Druck  lager 26 ist mit Hilfe eines Deckels 27 nach  aussen abgeschlossen. Auf der Welle sitzt  mittels Feder 4 und Nut ein Zylinderblock 5,  der mit Hilfe einer Feder 6, die sich einer  seits gegen den Zylinderbloclk 5 und ander  seits gegen einen an der Welle befindlichen  Ring i legt, gegen eine am Gehäuseteil 2  vorgesehene Steuerfläebe 8 gedriückt wird.  



  An dem Gehäuseteil 2 ist mit Hilfe eine  ringförmigen Flansclhes 9, der durch einen die  kreisförmige Steuerfläche 8 aufweisenden  Vorsprung des Teils 2 zentriert wird, ein     La-          gei,7ehäuse    10 mit zwei     Lagerbiiehsen    11 und  <B>12</B> befestigt, die zur     Führnii-    des Schwenk  rahmens     1.5    dienen.

   In     dem        Schwenkrahmen     15 ist zentrisch ein     Zapfen    16     befestigt,    auf       dem    mittels     zweier        Kugella2#er    17 die Schief  scheibe 18     @.@lagert    ist. Die     Schiefseheibe     stützt sich ausserdem mittel: eines Kiigel-      drucklagers 19 gegen den Schwenkrahmen  15 a b.  



  In dem Zylinderblock 5 sind im Ausfüh  rungsbeispiel sieben Zylinderbohrungen 20  zentrisch um die Achse der Welle 1 vor  gesehen. Vorzugsweise ist eine ungerade An  zahl von Zylinderbohrungen angeordnet, also  beispielsweise fünf, sieben oder neun. Die  Zylinderbohrungen 20 gehen in Schlitze 21  über, die mit Bezug auf die Achse der Welle  1 auf demselben Radius wie die Schlitze 22  und 23 in der linken Stirnseite des Gehäuse  teils 2 liegen. Vorzugsweise haben die  Schlitze 21 und die Schlitze 22 und 23 die  selbe Breite (radiale Ausdehnung). Jedem  der Schlitze 22 und 28 ist ein in dem Ge  häuseteil 2 angeordneter Kanal 24 bezw. 25  zugeordnet. Diese Kanäle sind zum Anschluss  von Flüssigkeitsleitungen ausgebildet.

   In  jeder der Zylinderbohrungen 20 ist ein Kol  ben 29 versehiebbar gelagert, an dem je eine  Pleuelstange oder ein Lenker 30 mit Hilfe  eines Kugelkopfes 31 gelenkig angreift. Zur       Lagerung    des Kugelkopfes an jedem der  Kolben dient eine zweiteilige Pfanne 32, 33.  In entsprechender Weise ist jeder der Lenker  30 mit Hilfeeines Kugelkopfes 34 und einer  zweiteiligen Pfanne 35, 36 an der Schief  scheibe 18 gelenkig gelagert.  



  Die Schiefscheibe 18 und die Welle 1  werden     gegenseitig    mittels eines Gleitsteines  37     mitgenommen,    der verschiebbar in einer  rechteckigen zentralen Aussparung der Schief  scheibe 18 gelagert ist. Die Welle 1 greift  mit einem abgeflachten Kopf 38 in den     Gleit-          stein    ein. Die abgeflachten, zur Schwenkachse  der Schiefscheibe senkrechten Flächen des  Kopfes 38 können zweckmässig mit Plättchen  aus einem Werkstoff hoher Verschleissfestig  keit belegt sein. Die Begrenzungskante des  abgeflachten Kopfes ist in Querrichtung  grösstenteils nach einer Kugelfläche abgerun  det, deren Mittelpunkt im Schnittpunkt der  Achse der Welle 1 und der Achse der  Schwenkzapfen 11, 12 des Schwenkrahmens  15 liegt.

   Der Wellenkopf 38 ist in einer zu       seinen        Flachseiten    parallelen Ebene in dem  Gleitstein 37 verschwenkbar. Der Gleitstein    37 selbst ist ausserdem an der Schiefscheibe  18 in Richtung ihrer Umlaufachse verschieb  bar angeordnet. Ausserdem ist noch eine     Ver-          schieblichkeit    des Gleitsteines in Riohtung  der Achse der Schwenkzapfen 11, 12 des  Schwenkrahmens 15 vorgesehen, indem der  Gleitstein seitlich in der Ausnehmung der  Schiefscheibe 18 etwas Spiel besitzt.  



  Von der Steuerfläche 8 gehen Bohrungen  54 und 55 aus, durch die über eine gemein  same Zufuhrleitung 56 Schmieröl zu der  Steuerfläche zugeführt wird. Entsprechende  Bohrungen in den Kolben 29, den Pleuel  stangen 30 und den verschiedenen Lager  pfannen     gestatten    eine Ölzufuhr zu den be  wegten Teilen des Getriebes.  



  Wenn die bis jetzt beschriebene     Vorrich-          tung    als     Pumpe        verwendet    werden würde,  müssten der Zylinderblock 5 und die Schief  scheibe 18 zum Beispiel mittels der Welle 1  in     Umdrehung    versetzt werden.. Falls die  Drehachse :der     .Schiefscheibe    18 gleichachsig  zu der Achse der Welle 1     liegt,    werden die  Kalben 29 in ihren Bohrungen 20 nicht     hin     und her     bewegt.    Die Fördermenge der Pumpe  ist daher     @gleich    Null.

   Wenn :die Achse :der       Schiefscheihe    18 mittels des     Schwenkrahmens     15 aus der Achse der Welle 1 heraus  geschwenkt wird, werden :die Pumpenkolben  29 hin und     her        bewegt.    Der Hub der Pumpen  kolben ist hierbei um so     grösser,    je mehr die       Schiefscheibe        herausgeschwenkt    worden ist.  



  Die in der :eben angegebenen Weise be  triebene     Vorriohtung        hätte    den Nachteil, dass  die zum Antrieb     hinzugezogene    Welle 1, ins  besondere deren Lagerkopf 38 erheblichen Be  anspruchungen unterworfen ist, :da     :diese     Welle das     gesamte        Antriebsdrehmoment    auf  nehmen und     entsprechend        weiterleiten    muss.  



  Wenn hingegen zum Beispiel in -den  Kanal 25 des Gehäuseteils 2     ein    Ölstrom  eingeführt wird, so gelangt     :dieser    Ölstrom  durch den     Steuerschlitz    23 des Teils 2 in alle  Zylinderbohrungen 20, :die mit dem Steuer  schlitz 23 gegenwärtig in Verbindung stehen  und in der     Fig.    3 momentan zum     Beispiel     den drei     Lenkern   <B>30'</B> zugeordnet sind. Das      Drucköl wirkt somit auf die in diesen Zylinder  bohrungen geführten Kolben 29, und diese  übertragen den Druck durch die Pleuel  stangen 30 auf die Schiefsaheibe 18.  



  Bei Schrägstellung der Schiefscheibe 18  zerlegt sich nun die Kolbenkraft in eine  Komponente, die senkrecht auf die Schief  scheibe 18 wirkt und eine andere Komponente,  die senkrecht zur Drehachse der Schief  scheibe 18 wirkt und die Sahiefscheibe 18  somit in Drehung versetzt.  



  Das Drehmoment der Schiefscheibe müsste  bei der angegebenen Betriebsweise über den  Gleitstein 37 auf die Welle 1 übertragen  werden, die demgemäss die Abtriebswelle dar  stellen würde.  



  Bei geringer Schrägstellung der Schief  scheibe 18 haben die Kolben einen kleinen  Hub. Bei der Zuführung einer bestimmten  Flüssigkeitsmenge pro Zeiteinheit wird das  Getriebe bei der geringen Schrägstellung der  Schiefscheibe 18 infolge dieses geringen  Hubes der Kolben eine grosse Drehzahl haben.  Die Drehkomponente ist bei geringer Schräg  stellung der Schiefscheibe 18 ebenfalls gering.  



  Je grösser der Schwenkwinkel der Schief  scheibe 18 wird, desto grösser wird der Hub  der Kolben, und bei gleicher Menge des zu  geführten Flüssigkeitsstromes wird düs Ge  triebe jetzt langsamer laufen, wobei bei zu  nehmender Schräglage der- Schiefscheibe 18  auch die drehende Komponente stetig grösser  wird. Solange die Schiefscheibe 18 ausge  schwenkt bezw. schräger gestellt werden  kann, arbeitet das Getriebe mit konstanter  Leistung, da mit abnehmender Drehzahl das  Drehmoment entsprechend wächst. Erst wenn  die Schiefscheibe 18 ihren grössten Ausschlag  erreicht hat, wächst die drehende Kompo  nente nicht mehr, und die drehende Kompo  nente und somit also das Drehmoment und die  Leistung des Getriebes können nur weiter  gesteigert werden, wenn sich jetzt der Öl  druck, der auf die Kolben wirkt, entsprechend  erhöht.  



  Aus dieser Betrachtung ergibt sich die  klare Folgerung, dass das Abtriebdrehmoment  des Getriebes bezw. Flüssigkeitsmotors bei    kleiner Drehzahl nm so grösser sein wird, je  weiter sich die Schiefsaheibe 18 ausschwen  ken     lässt    und damit     die        Drehkomponente    sich  ohne Steigerung des Öldruckes vergrössert.  Die höchste Drehzahl des Getriebes wird er  reicht, wenn die Schiefscheibe 18 den kleinst  möglichen Ausschlag hat, der noch eine  Wirkung der Drehmomente ermöglicht, ohne  dass diese durch die Eigenreibung des Getrie  bes praktisch verzehrt wird. Bei den bis jetzt  üblichen Getrieben bezw.

   Motoren, bei wel  chen das Drehmoment über eine beweglich  gelagerte Welle, insbesondere über ein Kar  dangelenk, übertragen wird, liegt der kleinste  Ausschlag dem Schiefscheibe infolge der  starken und vielen Reibungsstellen dieser  Gelenke etwa bei 5 bis 8 , je nach Grösse des  Getriebes.  



  Zusammenfassend kann also nochmals ge  sagt werden: Der Regelbereich des Getriebes  bezw. Flüssigkeitsmotors ist um so grösser, je  mehr sich die Schiefseheibe 18 in der einen  Richtung nutzbringend der Nullage nähern  kann und vor allem, je weiter sich die Schief  sehe be 18 in der andern Richtung ausschwen  ken     lä.sst.     



  Es wurde bereits erwähnt, dass sich eine       Schiefscheibe    bei den     Konstruktionen    mit  Kardangelenken infolge der starken     Reibung     der verschiedenen Gelenkteile nur bis auf  etwa, 5 bis 8  einschwenken     lä.sst.    Eine Schief  scheibe, die mit einem Gleitstein 37 im Sinne  der vorstehenden     Beschreibung    versehen ist,  lässt sich infolge der      esentl,ich    geringeren  Reibung schon bis auf etwa.

       3         einschwenken.     Wenn die     Vorrichtung    als Pumpe Verwen  dung     finden    soll, so kann die     Schiefscheihe     selbstverständlich bis     gegen    Null     einge-          schwenkt    werden, da das Drehmoment von  einer Welle auf die     Schiefscheibe    übertragen  wird, während bei der Verwendung als Um  laufgetriebe     bezw.        Flüssigkeitsmotor    das  Drehmoment von den Kolbenstangen über die       Sahie,fsaheibe    nach. einer Welle, also genau  umgekehrt übertragen.

       wird.    Je     weiter    die       Schiefsaheibe    18     ausgeschwenkt        -wird,    desto  grösser wird für den Fall,     dass    die Welle 1 an  der     Kraftübertragung    teilnehmen     würde,    das      Drehmoment, das der Gleitstein 37 zu über  tragen hat. Die Grenze ist in diesem Fall er  reicht, wenn die     Flächenpressung    zwischen  dem abgeflachten Wellenkopf und dem     Gleit-          stein    37 das Höchstmass erreicht hat.

   Der ab  geflachte Wellenkopf 38 mit dem Gleitstein  37 stellt eine besonders stabile und einfache  Ausführung gegenüber der bekannten Über  tragung des Drehmomentes durch     Kardan-          g    o elenke dar. Bei der Verwendung der Vor  richtung als Pumpe variiert im genannten  Fall das an dem Gleitstein zu übertragende  Drehmoment nur in geringen Grenzen, da der  Antrieb vom     Elektromotor    aus mit konstan  ter, meist hoher Drehzahl erfolgt. Eine be  liebige Vergrösserung des Gleitsteines und des  abgeflachten Wellenkopfes ist nicht möglich,  da sich dann sofort eine Vergrösserung der  gesamten Baumasse der Pumpe ergibt.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht  nun, die Schiefscheibe 18 bis auf etwa 1,5   einzuschwenken und insbesondere die Schief  scheibe so weit auszuschwenken, dass sich  jeder praktisch erforderliche Regelbereich der  Drehzahl mit dem Getriebe vornehmen lässt.  Während es bisher mit den bekannten Ge  trieben, insbesondere mit denen mit Kardan  gelenken, nur möglichwar, einenRegelbereich  von etwa 1 : 5 zu beherrschen, kann ein Ge  triebe nach der Erfindung einen bereits prak  tisch erprobten Regelbereich von 1 :50 auf  weisen.  



  Bei der gezeichneten Vorrichtung wird  nun das an der Schiefscheibe 18 wirkende  Drehmoment über Kegelräder 70 und 71 auf  eine Abtriebswelle 72 übertragen. Zu diesen  Zweck ist das Kegelrad 70 mit Hilfe eines  Keils 73 auf der Schiefscheibe 18 befestigt,  während das Kegelrad 71 mit der Abtriebs  welle 72 verbunden ist. Die Abtriebswelle 72  ist in dem Lagergehäuse 10, zum Beispiel  unter Verwendung von Wälzlagern 74, ge  führt, wobei durch einen Deckel 75 ein ent  sprechender Abschluss, durch eine     Dichtung     76 eine Abdichtung erfolgt. Die Abtriebs  welle 72 ist in dem Lagergehäuse 10 so ge  führt, das ihre Achse mit der     Schwenkachse     der Schiefscheibe 18 übereinstimmt. Bei einer    Verschwenkung der Schiefscheibe 18 wälzt  sich das Kegelrad 70 auf dem auf der Welle  72 sitzenden Kegelrad 71 ab.

   Bei dieser Aus  führungsform wird also das Drehmoment  nicht mehr über den     Gleitstein    37 auf die  Welle 1 übertragen, sondern es ist eine be  sondere Abtriebswelle 72 vorgesehen, die un  mittelbar über die Kegelräder 70 und 71,  durch die umlaufende Schiefscheibe 18 bei  Verwendung der Vorrichtung als ein durch  Ö1 betätigtes Getriebe (Motor) übertragen  wird. Die Welle 1 kann in diesem Falle in  dem Gehäuseteil 2 blind enden.  



  Die Kegelräder 70 und 71 können so     aus-          gebildet        sein,    dass durch Schraubenver  zahnung stets mehrere Zähne im Eingriff  sind, die auch bei sehr niedrigen Drehzahlen  die volle Leistung, das heisst ein sehr grosses  Drehmoment übertragen können. Da die Rei  bung des Gleitsteines 37 an der Schiefscheibe  18 und des abgeflachten Wellenkopfes der  Welle 1 an dem Gleitstein 37 auf ein Mini  mum     herabgesetzt    ist, nachdem durch diese  Teile nicht mehr das Drehmoment,     sondern     nunmehr eine Steuerbewegung übertragen  wird, spricht das Getriebe (Flüssigkeits  motor) auch bei einer sehr kleinen Aus  schwenkung der Schiefscheibe 18 von etwa  1,5  noch an.

   Aus diesem besonders günstigen  Grenzwert ergibt sich     ein    überaus grosser       Regelbereich    für das Getriebe     vvn    etwa 1<B>:50</B>       bis    1 : 100. Im praktischen     Betrieb    ist ein  Beispiel des Getriebes nach der Erfindung  mit 5000 Umdrehungen     U/min    bis 25 Um  .drehungen     U/min    gelaufen, was einem Regel  bereich von 1 :200     entspricht.     



  Die Anordnung -der Kegelräder nach der  Erfindung kann auch für     Vorrichtungen    be  nutzt werden, die einen grossen Förderstrom  liefern sollen. Um in :diesem Falle zu grosse  Abmessungen der Vorrichtung zu vermeiden,  ist es     wünschenswert,    :der     Schiefscheibe    18  grosse Ausschläge zu     erteilen,    damit die Kal  ben 29 einen .grossen Hub erhalten.

   Bei einer  grossen     Ausschwenkung    der     Schiefscheibe    18  wäre wieder der grosse     Reibungsweg    zwischen  Gleitstein 37 -und     Schiefscheibe    18 sowie     zwi-          schen        abgeflachtem    Wellenkopf 38 und Gleit-      stein 37 von Nachteil, wenn das     gesamte     Drehmoment durch diese Teile übertragen  wird, da in diesem Falle infolge der grossen  Reibung eine starke Abnutzung der gleiten  den Flächen und eine starke Geräuschbildung  eintritt.

   Diese Nachteile treten nicht auf,  wenn die Welle 72 als     Antriebswelle    benutzt  und die Schiefscheibe 18 über die Kegelräder  71 und 72 angetrieben wird, welche Scheibe  ihrerseits über die Pleuelstangen 30 die Kol  ben 29 hin und her bewegt und eine entspre  chende Flüssigkeitsförderung durch die Ka  näle 24 und 25 einleitet. Der Gleitstein 3 7  und der abgeflachte Wellenkopf 38 über  nehmen dann nur noch die Mitnahme des  unter ganz leichter flüssiger Reibung stehen  den Zylinderblockes 5, ohne an der Übertra  gung der Antriebsleistung teilzunehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stufenlos regelbare Vorrichtung mit um laufendem Zylinderblock und umlaufender verschwenkbarer Schiefscheibe, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Paar ineinandergreifen der Kegelräder (70, 7l) vorgesehen ist, von denen eines mit der Schiefscheibe (18), das andere dagegen mit einer Welle (72) fest verbunden ist, deren Drehachse mit der Schwenkachse der Schiefscheibe zusammen fällt.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch eine zentrale Getriebe verbindung zsszschen der umlaufenden Schief- scheibe (18) und dem umlaufenden Zylinder block (5), -elche Verbindung nur Steuer bewegungen überträgt. .
CH228045D 1941-03-10 1942-03-09 Stufenlos regelbare Vorrichtung mit umlaufendem Zylinderblock und umlaufender Schiefscheibe. CH228045A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011075077A1 (de) * 2011-05-02 2012-11-08 Zf Friedrichshafen Ag Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise

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