CH228075A - Elektrisches Variometer. - Google Patents

Elektrisches Variometer.

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CH228075A
CH228075A CH228075DA CH228075A CH 228075 A CH228075 A CH 228075A CH 228075D A CH228075D A CH 228075DA CH 228075 A CH228075 A CH 228075A
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CH
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Inventor
Fides Gesellschaft Beschraenk
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Fides Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/02Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
    • H01F21/06Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers by movement of core or part of core relative to the windings as a whole

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description


      Elektrisches        Variometer.       Bekanntlich ist ein sogenanntes Schiebe  variometer so aufgebaut, dass sich die Wick  lung auf einem hohlen Wicklungsträger be  findet, in welchem ein     magnetisierbarer    Kern  verschiebbar angeordnet ist. Vorzugsweise  besteht der     magnetisierbare    Kern aus soge  nanntem     Massekernmaterial.    Zur Erzielung  eines möglichst grossen Variationsverhält  nisses bei solchen     Schiebevariometern    ist es  notwendig, die Wicklung möglichst nahe an  den     gern    heranzubringen. Je näher die Wick  lung räumlich an den Kern herangebracht ist,  um so besser ist auch die Verkopplung.

   Man  hat dabei bereits versucht, die Trennschicht  zwischen der Wicklung und dem Kern, das  heisst also die Wandstärke des     Spulenträgers     möglichst dünn zu halten.  



  Die Wandstärke von     Spulenträgern    für       Schiebevariometer    kann aber aus     technischen     Gründen nicht beliebig dünn ausgeführt wer-    den, da sonst leicht ein Zerbrechen des     Spu-          lenträgers    eintritt.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  nun auf ein elektrisches     Variometer,    insbe  sondere für das     Kurz-    und     Ultrakurzwellen-          gebiet,    sowie auf ein Verfahren zur Herstel  lung eines solchen     Variometers.     



  Um der Forderung nach grosser Variation  zu genügen, ist beim     Variometer    gemäss der  Erfindung die Wicklung an der Innenseite  des     Spulenträgers,    also an der dem gern zu  gewendeten Seite des     Spulenträgers,    ange  bracht.  



  Hierdurch wird weiterhin der Vorteil er  reicht, dass der     Spulenträger    selbst zwecks  Erreichung einer     genügenden    Stabilität ent  sprechend stark ausgebildet werden kann,  wobei die Wandstärke des     Spulenträgers    kei  nen Einfluss auf das Variationsverhältnis  hat.      Besonders für     Spulenträger    aus kerami  schem Material mit aus wenig Windungen  bestehenden Wicklungen ergibt sich eine ein  fache Möglichkeit zur Herstellung der auf  der Innenseite des     Spulenträgers    anzubrin  genden Wicklung.  



  An Hand der Zeichnung werden im fol  genden fünf Ausführungsbeispiele des erfin  dungsgemässen     Variometers    und Verfahren zu  ihrer Herstellung näher erläutert. Es sei er  wähnt, dass bei den dargestellten Ausfüh  rungsbeispielen ein     Spulenträger    aus kera  mischem Material zugrunde gelegt ist. Die  Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf  einen solchen     Spulenträger,    sondern es kann  irgendein Material verwendet werden, das es  ermöglicht, die Wicklung auf der Innenseite  des     Spulenträgers        anzubringen.     



  In     Fig.    1 ist der zum Beispiel aus kera  mischem Material bestehende     Spulenträger     mit 1 bezeichnet. Der Körper 1 wird innen,  also entlang seiner Bohrung, durchgehend       metallisiert.    Die Metallschicht ist mit 2 be  zeichnet. Das Metallisieren kann auf irgend  eine bekannte Weise erfolgen, z. B. durch  Aufbringung einer kolloidalen Silberlösung  und anschliessender Wärmebehandlung. In  die Metallschicht wird nun eine schraubenför  mige Nut 3 eingeschnitten. Die Metallschicht  wird also an allen Stellen entfernt, an denen  die eingeschnittene Nut 3 verläuft. Es ergibt  sich demnach an der Innenseite des Spulen  trägers 1 eine     einlagige    Wicklung.

   Um diese       einlagige    Wicklung 2 gegen äussere Beschä  digungen zu schützen, ist es zweckmässig,       eine        Glasurschicht    4 auf die     einlagige        ZVick-          lung    2 aufzubringen. Es schadet hierbei  nichts, wenn die     Glasurmasse    auch in den  Gang der schraubenförmigen Nut 3 hinein  läuft und die dort befindliche innere Ober  fläche des     Spulenträgers    1 überzieht.

   Es sei  erwähnt, dass eine solche     Glasurschicht    ausser  ordentlich dünn gehalten werden kann, etwa  nur einige     Hundertstelmillimeter,    so dass die       einlagige    Wicklung 2 in denkbar geringstem  Abstand von dem Kern 5 entfernt angebracht       ist.    Es ist in der     Fig.    1 lediglich schematisch  dargestellt, dass der Kern 5 in den Hohlraum    des     Spulenträgers    1 hineingeschoben wird.  Vorrichtungen zum Einschieben eines solchen  Kernes in einen     Spulenträger    sind bereits an  sich bekannt und daher der     tbersichtlichkeit     halber in den Figuren nicht dargestellt.  



  In der     Fig.    2 ist ebenfalls ein zum Bei  spiel aus keramischem Material dargestellter       Spulenträger    6 dargestellt. Die innere Fläche  dieses hohlen     Spulenträgers    6 wird mit einer  Metallschicht 7 überzogen, auf welcher sich  eine     Glasurschieht    8 befindet. Der Spulen  träger 6 wird, wie aus der     Fig.    ? ohne wei  teres zu entnehmen ist, schraubenförmig       durchgeschliffen,    so dass die Metallschicht 7  wiederum eine     einlagige,    an der Innenseite  des     Spulenträgers    6 befindliche Wicklung  darstellt.

   Die Ausführungsform nach     Fig.        \?     ist besonders dann vorzuziehen, wenn es sich  um     Spulenträger    mit geringem Durchmesser  des Hohlraumes handelt. Hierbei ist es näm  lich schwierig, eine Nut von innen einzu  schneiden. Der     magnetisierba.re    Kern ist der  Übersichtlichkeit halber in der Zeichnung  fortgelassen      -orden.     



  Die     Fig.    3 zeigt eine Ausführungsform,  bei welcher im Innern des zum Beispiel aus  keramischem Material bestehenden Spulen  trägers 9 eine schmale und tiefe, schrauben  förmige Rille 10 eingeschnitten wird. Der  gesamte Hohlraum des     Spulenträgers    9 wird  dann mit einer eine     einlagige    Wicklung dar  stellenden Metallschicht 11 versehen. In die  schmale, tiefe Rille wird jedoch das die     Me-          tallschieht    erzeugende Material nicht eindrin  gen, so dass sich ebenfalls bei der Ausfüh  rungsform nach     Fig.    3 eine     einlagige    Wick  lung 11 ergibt, welche in denkbar geringstem  Abstand von dem nichtdargestellten Kern  angeordnet ist.

   Mit 12 ist wiederum eine     Gla-          surschicht    bezeichnet, welche die     einlagige     Wicklung 11 überzieht.  



  Gemäss der     Fig.    4 wird in dem zum Bei  spiel aus keramischem Material bestehenden       SpuIenträger    13 entsprechend der     Windungs-          zahl    eine breite, flache, schraubenförmige Nut  14 an der Innenseite eingeschliffen, worauf  die gesamte Innenfläche mit einer Metall  schicht überzogen wird. Jetzt wird die zylin-           drische    Innenfläche des     Spulenträgers    13  nachgeschliffen, so dass die Metallschicht von  den erhabenen Stellen entfernt wird. Es er  gibt sich also eine durchgängige     einlagige     Wicklung 15.

   Eine     Glasurschicht    16 kann  wiederum die     einlagige    Wicklung 15 sowie  die Stellen, die frei von der Metallschicht  sind, überziehen.  



  Gemäss     Fig.    5 wird die     einlagige    Wick  lung 17 in bekannter Weise von aussen auf  einen     Hilfswicklungsträger    18 aufgebracht:  Dieser     Hilfswicklungsträger    18 wird nun in  den eigentlichen Wicklungsträger 19 einge  bracht. Der Durchmesser des Hohlraumes des  Wicklungsträgers 19 ist also nur etwas  grösser als der äussere Durchmesser des     Hilfs-          wicklungsträgers    18. Nachdem der     Hilfswick-          lungsträger    18 in den eigentlichen Wick  lungsträger 19 eingeschoben ist, werden die  beiden rohrförmigen Träger 18 und 19 an  den Stirnflächen und an der vom Metallbelag  freien Nut 20, z.

   B. mittels einer Glasur, an  einander festgebrannt, sofern es sich zum       Beispiel    um keramische Wicklungsträger  handelt. Nunmehr wird der     Hilfswicklungs-          träger    18 so weit     fortgeschliffen,    dass höch  stens noch ein als Schutzschicht der Metall  schicht dienender     Wandungsteil    verbleibt.  Zweckmässig ist es, in die schraubenförmige  Nut 20 eine     Glasurschicht    21 vorzusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRtCHE I. Elektrisches Variometer, insbesondere für das Kurz- und Ultrakurzwellengebiet, da durch gekennzeichnet, dass die Wicklung an der Innenseite des Spulenträgers, also an der dem Kern zugewendeten Seite des Spulen trägers angebracht ist. II. Verfahren zur Herstellung des Vario- meters nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Innenseite eines als Spulenträger dienenden Hohlzylinders mit einer eine bandförmige, einlagige Wicklung bildenden, schraubenförmigen Metallschicht versehen wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Variometer nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Spulenträger aus keramischem Material besteht und dass dessen dem Kern zugewendete Seite mit einer eine bandförmige, einlagige Wicklung bil denden, schraubenförmigen Metallschicht ver sehen ist.
    2. Variometer nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die dem Kern zu gewendete Seite des Spulenträgers eine schraubenförmige Nut aufweist, deren Breite klein ist im Verhältnis zu deren Tiefe, und dass nur die durch diese Nut getrennten Teile der innern Spulenträgerfläche mit einer Me tallschicht versehen sind.
    3. Variometer nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Spulenträger eine schraubenförmige, die ganze Körperwan dung durchsetzende Nut aufweist, wobei die dem Kern zugewendete Seite des durch diese Nut schraubenförmig geschlitzten Spulenträ- gers mit einer Metallschicht versehen ist.
    4. Variometer nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die dem Kern zu gewendete Seite des Spulenträgers eine schraubenförmige Nut aufweist, deren Breite gross ist im Verhältnis zu deren Tiefe und die mit einer die Windungen bildenden Metall schicht ausgefüllt ist. 5. Variometer nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die die Wicklung bildende Metallschicht vor jeder durch die Reibung des Kernes hervorgerufenen Beschä digung durch eine Glasurschicht geschützt ist. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die dem Kern zu gewendete Seite des Spulenträgers metalli siert wird und dass ein schraubenförmiger Streifen der ausgebildeten Metallschicht zwecks Herstellung der Wicklung entfernt wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass in die dem Kern zugewendete Seite des Spulenträgers eine Nut eingeschnitten wird, deren Breite klein ist im Verhältnis zu deren Tiefe, worauf diese Seite einer derartigen Behandlung unterzogen wird, dass nur die durch die Nut getrennten Flächenteile eine Metallschicht er halten, während der Boden und die Seiten- wände der Nut von der Metallschicht frei bleiben. B.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Innenseite eines als Spulenträger dienenden Hohlzylin ders metallisiert wird und in den Spulenträ- ger eine dessen Wandung durchsetzende schraubenförmige Nut von aussen eingeschnit ten. wird. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in die dem Kern zugewendete Fläche des Spulenträ,gers eine Nut eingeschnitten wird, deren Breite gross ist im Verhältnis zu deren Tiefe, worauf diese Innenfläche vollständig mit einer Me tallschicht überzogen und dann derart ge schliffen wird, dass die 3letallschicht von den erhabenen Stellen der innern Fläche des Spu- lenträ.gers entfernt wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine bandför mige, einlagige Wicldung auf der Mantel oberfläche eines Hilfswicklungsträgers auf gebracht wird, welcher seinerseits in den Hohlraum eines endgültigen Trägers einge schoben und mit diesem fest verbunden wird, worauf die innere Seite des Hilfsträgers so weit geschliffen wird, dass höchstens noch ein als Schutzschicht der dienender Wandung steil verbleibt.
CH228075D 1941-04-03 1942-04-01 Elektrisches Variometer. CH228075A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE917494C (de) * 1944-08-24 1954-09-06 Lorenz C Ag Stabfoermiger Leiter fuer einen abstimmbaren elektrischen Kreis
DE967047C (de) * 1951-03-10 1957-09-26 Hans Vogt Dr Spule mit in ihrer Bohrung durch Schraubbewegung laengsverschieblichem gesintertem Abgleichkern, insbesondere gesintertem Ferritkern
DE1016782B (de) * 1955-03-05 1957-10-03 Dr H C Hans Vogt Hochfrequenzspule mit Abgleichkern, der durch Verschrauben in seinem Traeger verstellbar ist

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DE967047C (de) * 1951-03-10 1957-09-26 Hans Vogt Dr Spule mit in ihrer Bohrung durch Schraubbewegung laengsverschieblichem gesintertem Abgleichkern, insbesondere gesintertem Ferritkern
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