CH228249A - Aluminiumlegierung. - Google Patents
Aluminiumlegierung.Info
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- C22C—ALLOYS
- C22C21/00—Alloys based on aluminium
- C22C21/06—Alloys based on aluminium with magnesium as the next major constituent
- C22C21/08—Alloys based on aluminium with magnesium as the next major constituent with silicon
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Description
Aluminiumlegierung. Die Legierungen der Gattung Al-Mg mit etwa 3-7 %, vorzugsweise etwa 5 %, Magne sium haben in neuerer Zeit wegen ihrer guten Festigkeitseigenschaften in. Verbindung mit ausgezeichneter Korrosionsbeständigkeit, ins besondere für .die Herstellung von Formguss- stücken, ausgebreitete Verwendung gefun den. Zwecks Verbesserung der Giessbarkeit und Erhöhung der Dichtigkeit des Guss- gefüges hat man diesen Legierungen meist noch einen Zusatz von Silizium in Höhe von etwa<B>0,8-3%,</B> vorzugsweise etwa<B>1%,</B> ge geben, während sie anderseits zwecks weiterer Verbesserung ihrer Eigenschaften einen Ge halt von etwa 0,1-0,4%, vorzugsweise 0,3%, Mangan aufweisen. Der Neigung das Magnesiums zur verstärkten Oxydation beim Eintritt in Sandformen begegnet man dabei meist -durch Zusätze der bekannten Schutz stoffe, zum Beispiel Borsäure, zum Form sand. Es wurde nun beobachtet, d.ass sich beim Vergiessen dieser Legierungen auf besonders dünnwandige Gussstücke bezw. solchen mit besonders dünnwandig verlaufenden Teilen., zum Beispiel Zylinderköpfe, die Neigung des Magnesiums zur Oxydation bereits beim Giessvorgang selbst in unerwünschter Weise bemerkbar macht. Solche Teile müssen näm lich, um ein Auslaufen des flüssigen Metalles zu gewährleisten, nicht nur verhältnismässig heiss gegossen werden, sondern man muss auch bestrebt sein. die Form möglichst rasch mit flüssigem Metall zu füllen, und (dies kann nur erreicht werden dadurch, @dass man -dem Metall eine entsprechende Fallbeschleunigung erteilt. Die hierbei unvermeidlichen Wirbel bildungen geben bei dem verhältnismässig hohen Gehalt der Legierungen an Magnesium zu verstärkter Bildung von Oxydhäuten An lass, die sich als Fehlstellen, gegebenenfalls auch als Blasen, im Guss; bemerkbar machen. Es wurde nun gefunden, dass diese Er scheinungen weitgehend vermieden werden, wenn man zum Guss Legierungen verwendet, die einen gewissen Gehalt (etwa 0,2 %) an Be ryllium aufweisen.. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Aluminiumlegierung, gekennzeichnet durch einen Geh alt von 3-7 %, vorzugsweise von 5%, Magnesium, 0,8-3%, vorzugsweise 1 %, Silizium, mit der Massgabe, dass das vor handene Magnesium die zur Absättigung des vorhandenen Siliziums zur Verbindung Mg2Si erforderliche Menge um mindestens 1 % über steigt, und bis zu 0,2 % Beryllium. Aluminiumlegierungen, die neben einem Gehalt an Beryllium auch Magnesium und Silizium enthalten, sind zwar an sich be kannt; insbesondere war bekannt, dass zum Beispiel vergossene Aluminiumlegierungen, in denen da:s Silizium im Überschuss über das der Verbindung Mg2Si entsprechende Ver hältnis vorliegt, die also kein "freies" Magne sium enthalten, zum Beispiel solche mit 0,5 Magnesium und 1 % Silizium, durch Wärme- behandlunig vergütbar sind und .dass sie auch gute Lagereigenschaften aufweisen. Im Ge gensatz hierzu enthalten die vorliegenden Le gierungen stets soviel Magnesium, dass, nach Absättigung desselben mit,dem vorhandenen Silizium noch mindestens 1 % "freies" Magne sium in der Legierung verbleibt und sich so wohl in bezug auf die Festigkeitseigenschaf ten als auch die Korrosionsbeständigkeit in günstigem Sinne auswirken kann. Die neue Legierung enthält zweckmässig zur weiteren Verbesserung ihrer Eigenschaf ten, insbesondere zur weiteren Erhöhung ihrer an sich .schon guten Feinkörnigkeit, auch noch bis zu 0,1 % Titan.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Aluminiumlegierung, gekennzeichnet durch einen Gehalt von 3-79o' Magnesium, 0,8 bis 3 % Silizium, mit der Massgabe, dass das vor handene Magnesium die zur Ab.sättigung des vorhandenen Siliziums zur Verbindung Mg 28i erforderliche Menge um mindestens 1 % über steigt, und bis zu 0,\? % Beryllium. UNTERANSPRüCHE: 1. Aluminiumlegierung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie 5 Magnesium enthält.2. Aluminiumlegierung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass sie 1 % Silizium enthält. 3.. Aluminiumlegierung nach Patentan spruch,dadurch belzennzeiehnet, dass sie noch zwischen 0,1 und 0,4% Mangan enthält. 4. Aluminiumlegierung nach Patentan- sTruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie noch Titan enthält.. 5. Aluminiumlegierung nach Patentan spruch und Unt4vanspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Titangehalt bis 0,1 beträgt.6. Aluminiumlegierung nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet., dass sie ausser Mangan noch bis 0,1% Titan enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE228249X | 1940-11-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH228249A true CH228249A (de) | 1943-08-15 |
Family
ID=5867103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH228249D CH228249A (de) | 1940-11-15 | 1942-06-09 | Aluminiumlegierung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH228249A (de) |
-
1942
- 1942-06-09 CH CH228249D patent/CH228249A/de unknown
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