CH228409A - Verfahren zur Herstellung einer stark gekräuselten Kunstfaserflocke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer stark gekräuselten Kunstfaserflocke.

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CH228409A
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    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer stark gekräuselten     Nunstfaserflocke.    .    Es ist bekannt, wollähnliche Kunstfäden  dadurch zu erzeugen, dass man die Elemente  eines Kunstfadens durch     Überdrehen    über die  normale Drehzahl und Belassen in diesem Zu  stand und     nachheriges    Zurückdrehen in ihrer  Verbindung derart lockert, dass der Faden in  der ganzen Länge eine Kräuselung mit wei  chem Griff erhält. Es ist ferner bekannt, dass  dieser Effekt durch ein besonderes Fixieren  des ersten Zwirnes (z.

   B. durch Dampf, Hitze,  oder     Quellmittel)    verbessert wird und dass  man die gewonnenen     Gespinste    nachträglich  auch auf Stapel schneiden und so verspinnen  kann, wozu sich die     gekräuselten    Fasern be  sonders eignen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung einer stark     ge-          kräusalten        Kunstfaserfloeke,    das dadurch       gekennzeichnet    ist,     dass    man das Faserbün  del unmittelbar nach der Bildung der       Fibrillen.,    wenn diese sich noch in einem Zu  tand erhöhter Plastizität     befinden,    einer       Drehung    unterwirft, deren     Ausmass    durch    die Formel
EMI0001.0016  
   bestimmt ist, worin T  die Drehungszahl per Meter,

   N die Anzahl       Deniers    und a     den.        Drehungskoeffizienten     bedeutet und wobei a     mindestens    17 000 ist,  den Zwirn fixiert, hierauf     aufzwirnt    und  das Faserbündel in Stapelfasern zerschneidet.  



  Es hat sich .zum Beispiel gezeigt, dass  man bei dieser Arbeitsweise, das heisst da  durch, dass man die erste     Zwirnung    in einem  Zustand erhöhter Plastizität der Faser vor  nimmt, nicht nur verbesserte Effekte er  hält, sondern auch erreicht, unter Umstän  den ein oder mehrere Verfahrensschritte der  bekannten Arbeitsweise einzusparen. So kön  nen beispielsweise das Trocknen und/oder  Waschen, das heisst Arbeitsschritte, die  ohnehin bei der Herstellung der Kunstfaser  notwendig werden, zusammenfallen mit dem  Fixieren des ersten Zwirnes nach dem erfin  dungsgemässen Verfahren. Die Verbesserung  der Effekte zeigt sich im     Aussehen:    und      Griff und vor allem in einer Erhöhung der  Dauerhaftigkeit.  



  Als Ausgangsmaterial für die Herstel  lung der stark gekräuselten:     Kunstfaser-          flocke    kommt     bemerkenswerterweise    jede  Art von Spinnlösung     bezw.    Kunstfaser  material in Frage, wie z. B. Viskose- oder  Kupferkunstseide,     Acetylcellülose,    Casein,  Superpolyamide oder     Mischpolymerisate    aus       Vinylchlorid    und     Vinylacetat.    Die     Erteilung     der ersten Drehung soll möglichst unmittel  bar nach der Bildung der Fibrillen, das heisst  nach dem Austritt aus der Düsenöffnung ge  schehen, in einem Moment, wo sich die Faser  noch in einem Zustand erhöhter Plastizität  befindet.

   Wird die Faser dabei durch einen       Fällprozess    gebildet, so kann die erste  Drehung zum Beispiel unmittelbar nach der  Koagulation oder     unmittelbar    nach dem Ent  schwefeln, Waschen usw. erfolgen.  



  Die Drehung soll zum Beispiel für einen  Faden von 300     Deniers    etwa 15 bis 170(l  Touren je Meter betragen. Das Fixieren die  ses ersten Zwirnes kann auf verschiedene  Weise geschehen. Ein gewisses Fixieren fin  det bereits statt, wenn man das Material im       überzwirnten    gespannten Zustand eine     zeit-          lang    belässt. Ebenfalls findet ein Fixieren  statt, wenn man die     überzwirnte    frisch ge  fällte Faser wäscht, da dabei die ursprüng  liche Formbarkeit zurückgeht. Auch Dämp  fen, Behandeln mit     Quellmitteln,    Erhitzen  in trockenem Zustand, sind geeignet, den  Zwirn zu fixieren. Es können auch mehrere  dieser Mittel gleichzeitig oder nacheinander  zur Anwendung gelangen.

    



  Nach dem Fixieren des Zwirnes wird das  Faserbündel wieder aufgedreht. Zweckmässig  geht man dabei mit dem Zwirn zurück bis  gegen den. Nullpunkt oder darüber hinaus in  entgegengesetzter Richtung. Besonders wenn  man nach dem     Aufzwirnen    die Effekte zum  Beispiel durch eine     Formaldehydbehandlung     stabilisieren will, empfiehlt es sich, das       Faserbündel    bis auf     etwa    50 bis 80 Touren je  Meter über den Nullpunkt hinaus zurück  zudrehen,.

   Nach dem     Wiederaufzwirnen    wird  es in bekannter Weise in Stapelfasern zer-    schnitten, wobei vor oder nach dem Zer  schneiden eine     Formaldehydbehandlung    der  Faser oder eine     Kunstharzeinlagerung    in die  Faser eingeschaltet werden kann, zum     Zivech.     die Dauerhaftigkeit     bezw.    Echtheit der  Effekte noch weiter zu erhöhen.  



  Das Zwirnen kann auf Spulen. z. B.     auf          Ringzwirnmaschinen    vorgenommen werden  oder man kann in bekannter Weise in Zen  trifugen hochtourig drehen. An Stelle dieser       diskontinuierlichen    Arbeitsweise kann auch  nach einem kontinuierlichen Verfahren ge  arbeitet werden, wenn man     Zw        irnereivorrich-          tungen    benutzt, die auf der Erzeugung eines  falschem, das heisst vorübergehenden     Z\virnes     beruhen, wie sie zum Beispiel (in den eng  lischen Patentschriften Nr.     44?073    und  464981) von der     British        Celanese    beschrieben  sind.  



  Die nachfolgenden Beispiele veranschau  lichen die erfindungsgemässe     Arbeitsweise,     ohne jedoch die möglichen Ausführungs  formen zu erschöpfen.  



       Beispiel   <I>1:</I> Auf     eine        Zentrifugenspinn-          maschine    werden zwei von benachbarten  Düsen hervorgebrachte     Viskosefaserbündel     mit einem     Titer    von je<B>1000</B>     Deniers    zusam  men verzwirnt. Bei     \?0    m Abzugsgeschwin  digkeit und einer Tourenzahl des Spinn  topfes von 8000 Drehungen je Minute erhält  man ein Garn von     ?000        Deniers,    das  400 Drehungen je     -Meter    aufweist.

   Der  Spinnkuchen wird in der üblichen Weise ge  waschen,     entsch -efelt    und damit fixiert und,       ii,enn    nötig, gebleicht. Hierauf wird bis  zirka 50 Touren je Meter über den Null  punkt aufgedreht und anschliessend nass auf  die gewünschte     Stapellänge    geschnitten.  Nach dem Öffnen wird das Material auf  einem Band- oder Kastentrockner getrocknet.       Man    erhält ein gekräuseltes,     ut        verspinn-          In     bares     Flockmaterial.     



  <I>Beispiel</I>     ?:    Der nach Beispiel 1 erhaltene  Spinnkuchen     wird    nach dem Waschen     bezw.          Entschwefeln    und eventuell Bleichen bei mög  lichst hoher Temperatur,     zweelzmässig    130 bis  140 C getrocknet. Es ist- dabei vorteilhaft,  das Garn unter Spannung zu trocknen..

   Nach      dem Trocknen und dadurch erfolgter Fixie  rung wird das Garn auf Randspulen über  geführt, von diesen auf einer Zwirnmaschine  aufgedreht und in der, der ersten     Verzwir-          nung    entgegengesetzten     Drehrichtung    auf 50  bis 70 Touren je Meter verzwirnt. 100 bis  120 solcher Garne werden dann zusammen  geführt und auf einer     StapeIfaserschneid-          maschine    auf die     gewünschte    Stapellänge     ge-          schnitten.    Man erhält so eine     Zellwollflocke     mit gutem Spinneigenschaften.  



  <I>Beispiel 3:</I> Die Herstellung des Spinn  kuchens und das Waschen erfolgt wie in Bei  spiel 1, dann wird das Garn aber in nassem  Zustande auf Randspulen gespult und auf  diesen. in einem geeigneten Heissluftkasten  getrocknet und dadurch fixiert. Die trocke  nen Spulen werden hernach in einem Rund  dämpfer     3/.4    Stunden bei 3 atü gedämpft und  schliesslich,     wie    in Beispiel 1 angegeben, auf  gezwirnt und zu Stapelfasern geschnitten.

    Die anfallende Flocke wird nun während  10 Minuten mit einer Lösung folgender Zu  sammensetzung behandelt:  
EMI0003.0012     
  
    Formaldehydlösung <SEP> cone. <SEP> techn. <SEP> <B>100 <SEP> cm'</B>
<tb>  Aluminiumrhodanidlösung <SEP> 17  <SEP> B6 <SEP> 40 <SEP> cmg
<tb>  Nasser <SEP> 860 <SEP> ein'
<tb>  1000 <SEP> <B>cm'</B>       Das Fasergut wird darauf zentrifugiert,  getrocknet und anschliessend während 15 Mi  nuten auf 120  C erhitzt. Das so erhaltene       Flockmaterial    weist eine starke und gegen       Nassbehandlungen    weitgehend widerstands  fähige Kräuselung auf.  



  <I>Beispiel 4:</I> Auf einer     Haspelspinn-          maschine    hergestellte     Viskosefaserbündel,     bestehend aus 800 Einzelfasern und einem       Gesamttiter    von 1200     Deniers    werden in       Strangform    gewaschen,     entschwefelt,    ge  bleicht, hierauf in nassem Zustande aufge  spult und nass auf 850     T/m    in     S-Richtung     gedreht.

   Das Garn wird auf der Zwirn  maschine auf wasserfest imprägnierte Kar  tonhülsen. aufgewickelt und auf diesen in  einem Heissluftkasten bei Temperaturen über       1.00     C getrocknet und dadurch fixiert, an  schliessend     aufgezwirnt    und auf 60     T/m    in    Z-Richtung gedreht.<B>100</B> bis 200 Garne wer  den nun direkt von den     Zwirnkops    vereinigt  und so in Form eines Garnbündels auf eine  Stapellänge von etwa<B>35</B> mm geschnitten. Das  anfallende     Stapelfasermaterial    wird 10 Minu  ten gedämpft. Man erhält so eine schöne ge  kräuselte Flocke, die sich gut nach dem       Baumwollspinnverfahren    weiter verarbeiten  lässt.  



  <I>Beispiel 5:</I> Auf einer     Spulenspinn-          maschine    wird ein     Viskosefaserbündel    mit  einem     Gesamttiter    von 1000     Deniers    herge  stellt. Nach dem Waschen und     Entschwe-          feln    wird das Faserbündel im nassen Zustand  direkt von den Spinnspulen auf 900     T/m    in       S-Richtung    gedreht, auf perforierte Hülsen  aus Aluminium oder     Kunstharzpressmasse          aufgewickelt    und auf diesen getrocknet, ge  dämpft und damit fixiert. Man dämpft  10 Minuten. bei 4 atü.

   Nach dem Dämpfen  wird     aufgezwirnt    und auf 40     T/m    in     Z-          Richtung    gedreht. Durch     Vereinigung    von  100 bis 200 solcher Faserbündel wird ein  Strang geformt und dieser in     lose    hängendem  Zustande ohne Anwendung eines Über  druckes gedämpft. Nach dem Dämpfen führt  man den Strang ebenfalls spannungslos  durch eine     kalte    wässerige Lösung, ent  haltend     5/'101    Formaldehyd, 2 % Chlorzink  und 1 ,wo Kalialaun und presst den Flüssig  keitsüberschuss zwischen weichen Gummi  walzen ab.

   Der Strang wird bei 60 bis 70  C  vorgetrocknet und anschliessend lose hängend  während 20     Minuten    auf     120 C    erhitzt. Man  wäscht die zurückbleibenden. Salze aus,     avi-          viert    eventuell mit schwacher Seifenlösung  und schneidet das nasse Fasermaterial auf  die gewünschte Stapellänge. Das anfallende  Fasergut wird aufgelockert und in einem  Bandtrockner getrocknet. Man erhält eine  gut wasserbeständige, gekräuselte     Zellwolle.     



  <I>Beispiel 6:</I> Fünf nach dem Kupferoxyd  ammoniakverfahren hergestellte Faserbündel  zu je 240     Deniers    werden nach dem     Ent-          kupfern    in nassem Zustande zusammen auf  900     T/m    in     S-Richtung    gedreht. Das ver  zwirnte     Material    wird dann auf den. Zwirn  kopf bei 120 bis 140  C getrocknet und da-      mit fixiert, anschliessend     aufgezwirnt    und  wenig über den Nullpunkt in     Z-Riclitung     gedreht. Zum Schluss wird auf den ge  bräuchlichen     Schneidmaschinen    auf die ge  wünschte Stapellänge geschnitten..

   Man er  hält so ein gut     verspinnbares,    schön ge  kräuseltes     Stapelfasermaterial.     



  <I>Beispiel 7:</I> Die Behandlung geschieht wie  in Beispiel 5 mit dem Unterschied, dass das  auf 900     T/m    verzwirnte Fasergut nach dem  Trocknen noch 1 Stunde bei 2 atü gedämpft  und damit fixiert wird.  



       Beispiel.    8: Vier Faserbündel zu 40     Fibril-          len    vom     Einzeltiter    5     Deniers,    hergestellt  nach einem der bekannten     Trockenspinnver-          fahren    für     Acetatseide,    werden unmittelbar  nach dem     Spinnprozess    zusammen auf  1000     T/m    in     S-Richtung        verzwirnt,    in diesem  Zustande zur Fixierung während     1%    Stunde  bei 0,2 atü der Einwirkung von gesättigtem  Wasserdampf ausgesetzt,

   getrocknet und     an-          schliessend    auf 60 Touren in     Z-Richtung    ge  dreht. Etwa 100 solcher     Garne    werden zu  einem Strang vereinigt und dann auf einer       Stapelfaserschneidmasehine    auf die ge  wünschte     Stapellänge    geschnitten. Das an  fallende     Flockmaterial    wird zweckmässig  durch leichtes Dämpfen ohne Überdruck  etwas aufgelockert. Man erhält eine schön  gekräuselte     Acetatstapelfaser.     



  <I>Beispiel 9:</I> Nach dem in Beispiel 8 be  schriebenen Verfahren hergestellte Stapel  fasern werden nachträglich während 15 Mi  nuten in einer 60  C warmen Seifenlösung,  enthaltend je Liter 2     g        Ölseife    behandelt, gut  gespült,     ausgeschleudert    und auf einem  Bandtrockner getrocknet. Man erhält ein       Flockmaterial    von wollähnlicher Beschaffen  heit.  



       Beispiel   <I>10:</I> Einer     Acetylcellulose-Spinn-          lösung    setzt man 15 %     Monoacetin,    berechnet  auf den Gehalt an     Sekundäracetat.    zu und  verspinnt die Lösung hernach in der üblichen  Weise zu einem Faserbündel von 600     De-          niers.    Dieses wird aus 1200     Touren/m    ver  zwirnt und um zu fixieren während 10 Mi  nuten auf 160  C erhitzt,

   dann aufgedreht  und in     entgegengesetzter    Richtung auf    80 Tim     gedreht.    Noch im     Fasermaterial    ver  bliebene     Quellmittelreste    werden mit kaltem  Wasser     ausgewaschen,    worauf die zu einem  1-2 cm dicken Strang vereinten     Faser-          biindel    auf die     gewünschte    Stapellänge ge  schnitten und das     Flockmaterial    getrocknet  wird.  



       Betspiel   <I>11:</I> Faserbündel aus     Cellulose-          acetat    mit einem     (-lesanittiter    von 2000     De-          niers    werden direkt nach dem     Spinnprozess     auf 600 T     .'m    in     S-Richtung    gedreht, zur  Fixierung während 1 Stunde auf 200  C er  hitzt, dann auf 50     T'm    in     Z-Richtung    umge  zwirnt und anschliessend auf einer Stapel  faserschneidmaschine geschnitten. Die an  fallende Flocke     zeio-,:t    eine gute Kräuselung.  



  <I>Beispiel. 12:</I> Aus einem     Mischpolymerisat     von     Vinylacetat        +        Vinylchlorid    hergestellte  Garne     (Vinyon,        PeCe-Faser)    mit einem     Ge-          samtt.iter    von     100m        Den.iers    werden direkt  im Anschluss an den     Spinnprozess    auf  800 Tim in     S-Rrichtung    gedreht, auf wasser  beständige perforierte Hülsen aufgewickelt  und auf diesen     während    1 Stunde in Wasser  von 90" C     eingelegt    und fixiert.

   Hierauf  wird das Garnmaterial bei     .10"    C     ;getrocknet,     anschliessend von dienen Hülsen, auf<B>70</B>     T'ni     in     Z-Riclitunb        uncezwirnt    und zum Schluss  auf die     gewünschte    Stapellänge geschnitten.  Die anfallende Faserflocke zeigt. eine starke       Kräuselung.     



       Be;sp;cl   <I>13:</I> Ein     llisclipolv        merisat,    her  gestellt aus     88%        Vinylchlorid    und 12       Vinylacetat    wird in Aceton gelöst und zu  Fasern     versponnen.    Von verschiedenen Düsen  frisch produziertes Fasermaterial wird zu  einem Faserbündel von einem     Gesamttiter     von etwa 2000     Deniers        vereinir,-t,

      auf 120(_1       T/m    verzwirnt und kalt auf die doppelte  Länge     gestreckt.    Das unter Spannung ge  haltene     Fasermaterial        wird    nun auf l00  C  erhitzt und dadurch     fiziert.    Nach dem Ab  kühlen     -wird    das Faserbündel aufgedreht,  über den Nullpunkt hinaus in der dem     ur-          sprüngliehen        Drehzwirn        entgegengesetzten     Richtung auf 60     T'm    gedreht und schliesslich  in Stapelfasern geschnitten..

   Man erhält ein       typisch        gekräuseltes        Flocl,:material.         <I>Beispiel 14:</I> Durch Verspinnen von     Poly-          hexamethylemadipamid    gewonnene Fasern mit  einem     Einzeltiter    von etwa 6     Deniers    werden  zu einem Faserbündel mit einem     Gesamttiter     von 1800 Denvers vereinigt und     unmittelbar     nach dem     Spinnprozess    kalt und 200 % ge  streckt.

   Anschliessend wird das Faserbündel  auf 1200     T/m    in     S-Richtung    gedreht, auf  perforierte Hülsen aufgewickelt, auf diesen  Hülsen während 15 Min. bei 0,3 atü ge  dämpft, getrocknet und so fixiert hernach  auf 50     T/m    in Z-Richtung zurückgedreht.  100 bis 200 solcher Garne werden zu einem  Strang vereinigt und auf die gewünschte  Stapellänge geschnitten. Das so erhaltene       Stapelfasermaterial    ist typisch gekräuselt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren. zur Herstellung einer stark ge kräuselten Kunstfaserflocke, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Faserbündel un mittelbar nach der Bildung der Fibrillen, wenn diese sich noch in einem Zustand er höhter Plastizität befinden, einer Drehung unterwirft, deren Ausmass durch die Formel T=^ @Nbestimmt ist, worin T die Drehungs zahl Vper Meter, N die Anzahl Deniers und a den, Drehungskoeffizienten bedeutet und wo bei a mindestens 17000 ist, den Zwirn fixiert, hierauf aufzwirnt und das Faserbündel in Stapelfasern zerschneidet. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der überdrehte Zw ird bis höchstens zum Nullpunkt aufge- zwirnt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der überdrehte Zwirn über den Nullpunkt hinaus aufge- zwirnt wird. 3,. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man den, ersten Zwirn zwecks Fixierung eine zeitlang im übernormal gezwirnten gespannten Zustand belässt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Fixierung des ersten Zwirnes durch Waschen vornimmt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Fixierung des ersten Zv4rnes durch Dämpfen vornimmt. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Fixierung des ersten Zwirnes durch Behandeln mit Quellmitteln vor nimmt.
    7. Verfahren, nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Fixierung des ersten Zwirnes durch Erhitzen in trockenem Zustand vor nimmt. B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man frühestens vor dem Zerschneiden in Stapelfasern eine Behandlung mit Formaldehyd zur Verbesse rung der Effekte -einschaltet. 9. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man frühestens vor dem Zerschneiden in Stapelfasern eine Kunstharzeinlagerung zur Verbesserung der Effekte einschaltet.
    10. Verfahren; nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man vor dem Zer schneiden als ersten Zwirn einen "falschen", das heisst "vorübergehenden" Zwirn erzeugt.
CH228409D 1941-08-30 1941-08-30 Verfahren zur Herstellung einer stark gekräuselten Kunstfaserflocke. CH228409A (de)

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