CH228465A - Regler zum Konstanthalten einer Zustandsgrösse wie beispielsweise Temperatur, Druck, Feuchtigkeit. - Google Patents
Regler zum Konstanthalten einer Zustandsgrösse wie beispielsweise Temperatur, Druck, Feuchtigkeit.Info
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Description
Regler z11m Ronstantlialten einer Zustandsgrösse wie beispielsweise Temperatur, Druek, Fetiehtigkeit. Regler für eine Zustandsgrösse wie bei spielsweise Temperatur, Druck, Feuchtigkeit sind bekannt.
Dieselben weisen zum Beispiel einen ortsfest angeordneten Wärmefühler auf, der kontinuierlich nach Massgabe der Stellung eines Steuergliedes durch einen ebenfalls orts fest angeordneten Heizkörper b:eeinflusst wird, wobei das in der unmittelbaren Nähe des Heizkörpers schwingende, als Abkühlungs körper wirkende Steuerglied, welches aus einem Metall grosser Wärmeleitfähigkeit her gestellt ist, auf der dem Heizkörper zuge wandten Seite ein Absorptionsvermögen hat, welches grösser als das des Heizkörpers ist und der Heizkörper eine so geringe Wärmekapazi tät und im Verhältnis zum Stenerglie,
d eine so kleine Oberfläche hat, dass sich seine Tem peratur in Abhängigkeit von der Stellung des Steuergliedes stark ändert.
Bei der erwähnten Regeleinrichtung ist die das Steuerglied bildende, am Zeiger eines Messgerätes befestigte Folie aus Silber oder einem andern Metall grosser Wärmeleitfähig keit hergestellt. Im Gegensatz dazu ist der Regler nach der vorliegenden Erfindung, bei welchem auf dem Zeiger eines Messinstrumen- tes ein Steuerorgan angeordnet isst, das so in der Nähe einer ortsfesten. Heizvorrichtung angeordnet ist,
dass dieser Heizvorrichtung je nach dem Abstand des Steuerorganes von -der selben Wärme durch Strahlung entzogen wird, dadurch ausgezeichnet, dass dieses Steuerorgan aus einem Leichtmetall grosser Wärmeleitfähigkeit hergestellt ist, und die Grösse @die,ses Steuerorganes im Verhältnis.
zur zugeführten konstanten Wärmeenergie zur Heizvorrichtung und zur Grösse und Masse derselben so gewählt ist, dass so starke Tem- peraturänderungen der Heizvorrichtung ent stehen, .dass -diese Temperaturänderungen zur Steuerung des Regelgliedes selbst verwendet werden können. Eingehende Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass das Gewicht der Folie mindestens ebenso wichtig ist wie .deren Leitfähigkeit.
Dies ist deshalb wichtig, weil zur Erzielung grosser Empfindlichkeit das Zeigersystem des Messgerätes zusätzlich durch die Folie möglichst wenig belastet werden darf.
In einer besonderen Ausführungsform ist vorgesehen, dass die von der ortsfesten Ener giequelle gespeiste Heizvorrichtung als Spi rale ausgebildet ist, innerhalb welcher ein von dieser Spirale geheizter Draht angeordnet ist, dessen Längenänderungen nach Massgabe der Zeigerstellung .die Steuerkraft zur Betätigung einer Drosselsteuerung liefert.
Wenn Chromnickeldraht für die Heizspi- rale verwendet wird, wird erreicht, dass man bereits mit einer Spannung von 6 V und einem Strom von zirka 50 mA die notwendige Heiz- energie für das Heizsystem :erhält. Dies ist deshalb wichtig, weil man mit den angegebe nen Strom- und Spannungswerten noch .den Bedingungen für,die Explosionssicherheit ge nügt.
Weiter hat .sich als vorteilhaft aus Grün den der Festigkeit ergeben, dass zum Steuer draht ein. isolierter Stahldraht verwendet wird, dessen Durchmesser etwa 0,1 mm be trägt. Die Festigkeit spielt deshalb eine Rolle, weil zur Erzielung einer möglichst schnellen Steuerwirkung der Steuerdraht nicht dünn ge nug sein kann.
Im weiteren kann vorgesehen werden, dass der auf einer Temperatur von etwa l00 bis 200 im Betrieb :gehaltene Steuerdraht gegen über der Heizspirale durch eine Lackschicht oder ein isolierendes Oxyd isoliert ist. Hiermit erzielt man auch einen wirksamen Schutz des Steuerdrahtes .gegen äussere -Einflüsse wie Korrosion.
Zur-Erzielung einer grossen Regelgenauig keit kann weiter vorgesehen werden, dass zur Beseitigung,der durch die Wärmeschwankun gen innerhalb des Reglergehäuses bedingten Wärmeausdehnungen des Steuerdrahtes sein Aufhängegestänge aus solchem Material ge wählt ist,
daZ dieses Gestänge dieselben durch die -Raumtemperatursehwankungen bedingten Längenänderungen erfährt, wie der Steuer draht selbst. Zur Vergrösserung der Steuerwirkung des Reglers nach der Erfindung wird zweckmä ssig vorgesehen, dass die Längenänderung des Steuerdrahtes auf ein Sehnellsteuerrelais wirkt, das zwei durch eine Membran getrennte Kammern besitzt, deren eine unmittelbar un ter dem von der Regelgrösse gesteuerten Druck des Steuermittels steht.,
während die andere über zwei durch die Membranbewegung mit Hilfe eines drehbar gelagerten, doppelarmigen Hebels gesteuerte, gegenläufige Ventile die Steuermittelquelle abwechselnd mit dem Servomotor verbindet, wobei der doppelarmige Hebel an der Membran um eine Welle dreh bar gelagert ist und von seinen Endpunkten aus die Ventilkörper der beiden gegenläufigen Ventile durch die Membranbewegung so lange in der gleichen Richtung bewegt wird,
bis das Hilfsventil geschlossen und .damit zum Stütz punkt der Öffnungsbewegung des doppelarmi- gen Hebels für das andere Hilfsventil wird und das eine der beiden Hilfsventile mit einer Feder versehen ist, we:lehe infolge der wech selseitigen Abstützung der Ventilkörper für beide Ventile den Schliessdruck bestimmt.
Darüber hinaus kann man eine wesentliche Empfindlichkeitssteigerung dadurch erhalten, dass bei. diesen Schnellsteuerrelais eine Mem- brankapsel vorgesehen wird, deren wirksamer Durchmesser im Verhältnis der gewünschten Kraftverstärkung grösser ist als der der Re laismembran. Diese Kapsel erhält dann ihren Druck von der Steuerdüse.
Im weiteren wird eine Ausbildung des Reglers nach der Erfindung beschrieben, der allen praktischen Anforderungen genügt. So ist beispielsweise vorgesehen, dass zur Einstel lung der Steuerwirkung der Abstand zwi schen Steuerdraht und Folie einstellbar aus gebildet ist.
Im einzelnen kann dies dadurch erreicht werden, dass eine Verstellschraube vorgesehen ist, mittels welcher die: Lage .des an sich festen Aufhängepunktes des Steuerdrahtes gegen über der Steuerkante der Folie verändert wer den kann.
Zur Durchführung des Erfin.dr¯.n:gs.gedan- kens-kann weiter vorgesehen werden, dass die Verstellung des .Steuerdrahtes der Folie in einer Tang entialebene des durch die Bewe gung der .Steuerkante der Folie beschriebenen Zylinders erfolgt.
Weiter kann man bereits durch die Gestal tung der Folie und des Heizdrahtes sowie durch die Lage beider Organe gegeneinander eine optimale Steuerwirkung erhalten. Zu die sem Zweck ist zum Beispiel vorgesehen, dass zur Erzielung einer möglichst grossen Steuer wirkung bei möglichst kleinem Gewicht des Steuerdrahtes und der Folie beide derart aus gebildet sind, dass das Verhältnis der Ober fläche der Folie zur wirksamen Oberfläche des Steuerdrahtes etwa 200 : 1 ist.
Als Beispiel hierfür wird im einzelnen die Verwendung eines Stahldrahtes von 0,1 mm Durchmesser und einer wirksamen Länge von 25 mm für den Steuerdraht mit einem Ge wicht von etwa 130 mg und einer Aluminium folie von 20<B>:25</B> mm und 0,1 mm Stärke vor geschlagen. Somit ergibt sich für die wirk same Oberfläche der Folie 500 mm' und für den Steuerdraht 2,5 mm\, also ein Verhältnis von 200 zu 1.
Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel im einzelnen näher erläutert: 1 ist der Fühler in Form eines Thermosta- tenelements bezw. eines Widestandsthermo- meters, der .die Temperatur in dem Behälter 2 fühlt. Diese Temperatur wird in Form eines elektrischen Impulses durch die Leitungen 3 und 4 auf die Drehspule 5 und damit .den Zeiger 6 des Messgerätes übertragen.
An dem Zeigerhalter 7 der Drehspule 5 ist die Folie 8 befestigt, die aus Leichtmetall grosser Wäirmeleitfähigkeit wie Aluminium herge stellt ist. Die Folie 8 absorbiert die Heizener- gie, die nach Massgabe der Zeigerstellung von der Spirale 9 zugestrahlt wird, innerhalb wel cher der Steuerdraht 10 sich befindet. Das untere Ende des Steuerdrahtes ist an dem Bügel 11 gelagert, während das obere Ende an dem Winkelhebel 12 in einem Punkt an gneift, auf den auch die Feder 13 wirkt, die den Steuerdraht 10 dauernd gestreckt hält.
Das freie Ende des Winkelhebels 12 arbeitet mit einer Düse 14 zusammen und gibt je nach seiner Stellung den Austrittsquerschnitt der Düse 14 mehr oder weniger frei. Entsprechend fällt der am Instrument 15 abzulesende, Steuerdruck.
Weiter kann nun zur Vergrösserung der Steuerwirkung ein Schnellsteuerrelais 16 vor gesehen werden, dessen Kammer über die Lei tung 17 mit,der Steuerdüse 14 verbunden ist.
Der Druck des Steuermittels in der Leitung 17 wird nun durch das Sehnellsteuerrelais 16 im verstärkten Masse über die Leitung 18 dem i Membranventil 19 weitergegeben, so dass eine augenblickliche Verstellung des Regelorganes nach Massgabe des Ausschlages des Zeigers 6 erfolgt. Mit der Leitung 17 ist gleichzeitig die Rückführung 20 verbunden. Diese Rückfüh-, rung gleicht Verzögerungen innerhalb der Anlage aus.
Wird nun eine wesentliche Verstärkung der Empfindlichkeit verlangt, so wird das Schnellsteuerrelais, wie in der anliegenden Zeichnung besonders herausgezeichnet, mit einer Kapselmembran 21 versehen, deren wirksamer Durchmesser im Verhältnis der gewünschtenEmpfind'lichkeitsverstärkung grösser ist als der,der -Relaismembran 22. Die Druckluft wird in der Leitung 23 zugeführt.
Wie aus der Zeichnung im einzelnen er sichtlich ist, ist bei dem dargestellten Schnell steuerrelais 16 an der Abschlussmembran 25 der Kammer 22. ein doppelarmiger Hebel 26 vorgesehen, an dessen oberem Arm 26a das Einlässventil angelenkt ist, während an dem untern Arm 26b das Auslassventil 28 ange- lenkt ist.
Die Kammer 22 ist ;gleichzeitig durch die Leitung 18 mit dem Servomotor (2Iembranve@nti@1) 19 verbunden.
Überwiegt der Flächendruck der Membran 29 in der Kammer 21 den Flächendruck der Membran 25 der Kammer 22, so wird das Einlassventil 27 geöffnet und das Ventil 28 in z#-_,einen Sitzgedrückt. Dies hat zur Folge, dass der Druek in der Kammer 22 so lange steigt, bis die Flächendrücke der Mennbranen 25 und 29 gleich sind. Da die Kammer 22 mit dem Membranventil 19 verbunden ist, so wird das Membranventil 19 entsprechend der Druck steigerung geschloseien.
Überwiegt der Flächendruck der Membran 25 den Flächendruck der Membran 29, so wird dass Auslassventil 28 des Schnellsteuerrelais 16 geöffnet, da ,sich dass Einlassventil 27 in seinen Sitz drückt. Die Öffnung erfolgt wie der bis zur Herstellung des. Gleichgewichtes der Flächendrücke der Membranen 25 und 29. Da!s Membranventil 19 öffnet sich entspre chend -dem neuen Gleichgewichtszustand.
Weiter ist zur Empfindlichkeitseinstel lung vorgesehen, dass der untere Punkt 24, an dem der Steuerdraht 10 aufgehängt ist, in Richtung des eingezeichneten Doppelpfeils verstellt werden kann, so da,ss der Steuerdraht gegenüber der Steuerkante 8a der Folie 8 eine Schräglage erhält. Auf diese Weise kann während des Betriebes rasch und einfach die Steuergeschwindigkeit eingestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Regler zur Iionstanthaltung einer Zu standsgrösse wie beispielsweise Temperatur, Druck, Feuchtigkeit, bei welchem auf dem Zeiger eines Messinstrumentes ein Steuerorgan angeordnet ist, das so in der Nähe einer orts festen Heizvorrichtung angeordnet ist, @dass die ser Heizvorrichtung je nach dem Abstand des Steuerorganes von derselben Wärme durch Strahlung entzogen wird, dadurch gekenn zeichnet,dass dieses Steuerorgan aus einem Leichtmetall grosser Wärmeleitfähigkeit her gestellt isst und die Grösse dieses Steuerorganes im Verhältnis zur zugeführten konstanten Wärmeenergie zur Heizvorrichtung und zur Grösse und blasse derselben so gewählt ist, dass so starke Temperaturänderungen der Heizvorrichtung entstehen, da.ss diese Tempe raturänderungen zur Steuerung des Regelglie des selbst verwendet werden können. UN TERANSPRMIE 1.Regler nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die von einer orts festen Energiequelle gespeiste Heizvorrich- tung als Spirale ausgebildet ist, innerhalb welcher .ein von :dieser Spirale geheizter Steuerdraht angeordnet ist, dessen Längen änderung nach Alassgabe der Zeigerstellung die Steuerkraft zur Betätigung einer Drossel- steuerung liefert. 2. Regler nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizspirale aus einem Chromuickeldralit mit einem Durchmesser von mindestens<B>0,01</B> mm besteht.. 3.Regler nach dem Unteranspruch 1, da durch gel,:etinzeichnet, dass als Steuerdraht (10) ein isolierter Stahldraht verwendet wird, dessen Durchmesser mindestens 0,08 mm be trägt. 4. Regler nach dem Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der auf einer Tem peratur von etwa 100 bis ?00" im Betrieb gehaltene Steuerdraht gegenüber .der Ileiz- spirale durch eine Lack:schieht isoliert ist.5. Regler nach dem Unteranspruch ä, da durchgekennzeichnet, dass der auf einer Tem peratur von etwa 100" bi=: ?00" im Betrieb gehaltene Steuerdraht gegenüber der Heizspi- rale durch ein isolierendes Oxyd isoliert ist. 6.Regler nach dem Patentanspruch, da durch gel@en.nzeichnet, dass zur Beseitigung der dui cli die Wärmeschwankungen innerhalb des Rcglergeh@i.u,es bedingten Wärmeausdeh- nunp4::n des Steuerdrahtes, dessen Längenände rungen zur Betätigung eines Düsen-Reglers verwendet werden, die Aufhängegestänge (11) des Steuerdrahtes aus einem solchen b1a- teria1 gewühlt sind, dass diese Aufhängegie- stä nge die:,elben. durch die Raumtempera.tur- schwankun-gen bedin-,ten Längenänderungen erfahren wie der Steuerdraht selbst. 7.Regler nach dem Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Längenände rungen des Steuerdrahtes, dessen Längenände rungen zur Steuerung selbst benutzt werden, auf ein Schnellsteuerrelai.s mit zwei durch eine .Membran getrennten Kammern wirkt. B.Regler nach dem Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass bei dem Schnell- .steuerrelais eine Membrankapsel vorgesehen ist, deren wirksamer Durchmessern im Verhält nis der Isra.ftverstärkung grösser ist als der der Relaismembran. 9.Regler nach dem Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass zur Einstellung der .Steuerwirkung der' Abstand zwischen Steuerdraht und ,dem als Folie ausgebildeten Steuerorgan einstellbar ausgebildet ist. 10.Regler nach dem Unteranspruch 9"da- durch gekennzeichnet, dass eine Verstell schraube vorgesehen ist, mittels der die Lage der an sich festen Aufhängestelle des Steuer- drahtes gegenüber der Steuerkante der Folie verändert werden kann.11. Regler nach .dem Unteranspruch 10, dadurch ,gekennzeichnet, dass die Verstellung .des Steuerdrahtes durch die Einstellschraube gegenüber der .Steuerkante ,der Folie in einer Tangentialebene des durch ,die Bewegung die ser Steuerkante beschriebenen Zylinders er folgt. 12.Regler nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer möglichst grossen .Steuerwirkung bei möglichst kleinem Gewicht des Steuerdrahtes und der Folie beide derart ausgebildet sind, dass das Verhältnis der Oberfläche der Folie zur wirk samen Oberfläche .des Steuerdrrahtes minde stens angenähert 200 : 1 ist.
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