CH228589A - Tretkurbelgetriebe für Fahrräder. - Google Patents
Tretkurbelgetriebe für Fahrräder.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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Description
Tretkurbelgetriebe für Fahrräder. Vorliegende Erfindung hat ein Tret kurbelgetriebe für Fahrräder zum Gegen stand und betrifft eine Verbesserung des Tretkurbelgetriebes nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, durch welche eine Ver einfachung des Getriebes sowie eine Verrin gerung der Reibungsarbeit und des Gewich tes desselben ermöglicht wird. Dies wird beim Tretkurbelgetriebe gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass der am Fahrradrahmen festsitzende Lagerkörper Aussenzahnkränze besitzt, welche mit auf den Drehzapfen der Tretkurbeln sitzenden Zahnkränzen durch mindestens je ein Zwi schenorgan verbunden sind. Die zuletzt genannten Zahnkränze kön nen zum Beispiel als Aussenverzahnung von Stirnrädern ausgebildet sein, wobei als Zwi schenorgan je ein Zahnritzel dienen würde, oder aber auch als Kettenradkränze, wobei als Zwischenorgan je eine Gelenkkette vor gesehen wäre. Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sind in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die erste Ausführungsform in waagrechtem Schnitt durch die Mittelase der Tretlagerachse und Fig. 2 eine Seitenansicht hiervon. Fig. 3 zeigt die zweite Ausführungsform in der linken Hälfte in Ansicht und in der rechten Hälfte in senkrechtem Schnitt durch die Mittellaxe der Tretlagerachse. Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht hiervon und Fig. 5 in kleinerem Massstab den Einbau des Getriebes nach Fig. 3 und 4 im Fahrrad. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 ist in ähnlicher Weise wie bei jenem des Hauptpatentes im Fahrradrahmen starr ein radförmiger Lagerkörper 31 befestigt. In der Nabe 30n dieses Lagerkörpers ist mittels Radialkugellagern 32 und 33 gegen axiale Verschiebung gesichert eine Tretlagerachse 34 eingesetzt, auf deren Enden: Kurbelarme 35, welche einander diametral gegenüber liegen (um 180 gegeneinander versetzt sind), mittels Sehraubenkeilen 36 unverdrehbar aufgesetzt sind. Diese ausserhalb der Nabe einwärts abgekröpften Kurbelarme 35 bilden zusammen mit der Tretlageraehse 34 einen Läufer. Im verbreiterten äussern Endteil jedes Kurbelarmes 35 ist mittels Kugellager 3 7 ein Tretkurbelzapfen 38 gelagert, auf dessen herausragendem äusserem Ende in üblicher Weise die einen grösseren Kurbel radius als der Arm 35 aufweisende Tret kurbel T befestigt ist. Auf das innere Ende jedes der um 180 gegeneinander versetzten Tretkurbelzapfen ist ein Kettenrad 39 dreh fest aufgesetzt und in der Ebene dieses Kettenrades ein doppelt so viel Zähne auf weisendes Kettenrad 40 auf die Nabe des Lagerkörpers 1 drehfest aufgesetzt. Die beiden Kettenräder 39/40 jedes Paares sind durch je eine Gelenkkette 41 als Zwischen organ miteinander verbunden. Der Lager körper 31 ist auf beiden Seiten durch Deckel 42 und 43, welche am Läufer be festigt sind, abgeschlossen. Das Kettenrad 17 ist mittels dreier Arme 17a an entsprechen den Vorsprüngen 35a und 35b des ketten- radseitigen Kurbelarmes 35 befestigt. Der Einbau im Fährrad ist analog wie im Hauptpatent beschrieben mit von vorn oben nach rückwärts unten geneigter grösserer Axe der durch die Pedale beschriebenen, elliptischen Laufbahn, und auch die Wir kungsweise ist die gleiche, da auch hier der Läufer eine Rückwärtsdrehbewegung aus führt und der obere Kettenstrang der Fahr radkette rückwärts läuft, indem die Zwi schenketten 41 unter dem Einfluss der sich drehenden äussern Kettenräder 39 sieh um die feststehenden zentralen Kettenräder 40 ab wälzen, so dass die Tretkurbelzapfen 38 um die Tretlageraehse 34 kreisen. Bei der in Fig. 3, 4 und 5 dargestellten Ausführungsform wird der feststehende Lagerkörper durch eine im Fahrradrahmen eingeschweisste zylindrische Lagerbüchse 51 gebildet, in welcher mittels Kugellagern 52 die Tretlagerachse 54 drehbar gelagert ist. An den beiden seitlich herausragenden Enden der Tretlagerachse 54 sitzen ähnliche Kurbel arme 55 wie im vorhergehenden Ausfüh rungsbeispiel beschrieben, welche durch Schraubenkeile 56 unverdrehbar auf der Achse 54 befestigtsird und mit dieser zu sammen einen Läufer bilden. An den äussern verbreiterten Endteilen der aussen einwärts abgeknöpften Kurbelarme 55 sind mittels Kugellagern 5 7 die Zapfen 58 von Stirn rädern 59 gelagert, und auf den herausragen den äussern Enden der Zapfen 58 sitzen die Tretkurbeln T. Je in den Ebenen dieser Stirnräder 59 trägt die Lagerbüchse 51 auf ihren seitlich herausragenden Enden Stirn- radkrääze 60 von doppelt so grossem Durch messer wie die äussern Stirnräder bezw. Pla netenräder 59, und als Zwischenorgan dient hei jedem Räderpaar 5960 ein Zahnritzel 61, dessen Zapfen 58 im Kurbelarm 55 gelagert und mittels einer Kopfschraube 62 gegen axiale Verschiebung gehalten ist. Das Kettenrad 17 ist mittels drei Armen 17a und Schrauben 17s an entsprechenden Arm vorsprüngen 55a, und 55b des kettenrad- seitigen Kurbelarmes 55 befestigt. Die Zahn- r äder i 59, 60 und 61 sind in einem zweiteili gen Gehäuse 63 eingekapselt, das mitiels einer Schraube 64 am Kurbelarm befestigt ist (auf der linken Seite von Fig. 3 ist dieses Gehäuse zwecks besserer Übersiehtlichkeit weggelassen, und aus dem gleichen Grunde sind in Fig. 4 beide Gehäuse strichpunktiert angedeutet). Fig. 5 zeigt den Einbau des Seetriebes nach Fig. 3 und 4 im Fahrrad mit unter zirka a = 20 zur Horizontalen geneigter. von vorn oben nach hinten unten verlaufen der grösserer Axe a der durch die Pedale be schriebenen Laufbahn Al. Der obere gezogene Strang der Kette 27 läuft über zwei auf einem' Ansatz 29' der hintern Rahmengabel senkrecht untereinander befestigten Leitrollen 28 und 28' zum Antriebskettenrad 30, wel- chas sie auf einem Bo-'en von zirka 90 um schlingt. Im übrigen ist Anordnung und WirlLungsweise wie bei den vorliegenden Ausführungsformen beschrieben. Bei der erfindun-,smemässen Anordnung des Tretkurbelgetriebes besteht die Slöglich- keit, den Winkel<I>a</I> für<I>die</I> beiden Tret- kurbeln und die Län--e der letzteren ver schieden zu beme=.sen, um das Getriebe in Fällen, wo ein Radfahrer versch@eden lange Beine oder eine Bein- bezw. Fussverkrüppe lung hat, den Abweichungen der beiden Beine anzupassen, was für solche Radfahrer eine grosse Erleichterung beim Fahren bedeu tet und ihre Fahrsicherheit erhöht, während bisher in solchen Fällen der Radfahrer ge zwungen war, nur eine Kurbel zu treten und die andere am Tretkurbellager starr nach unten befestigt war. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist der äussere Durchmesser des Tret- lagergehäuses (51) nicht grösser als jener bei den bisher üblichen Tretkurbellagern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tretkurbelgetriebe für Fahrräder, mit elliptischer Tretkurbelbahn, bei dem beide Tretkurbeln einzeln mittels mit ihnen dreh fest verbundener, einander diametral gegen überliegender Drehzapfen, deren Abstand von der Tretlab rachse kleiner ist als die Tretkurbellänge, in einem Läufer gelagert sind, welcher seinerseits drehbar in einem am Fahrradrahmen unverdrehbar befestigten Lagerkörper gelagert ist, wobei auf dem Drehzapfen jeder Tretkurbel ein Zahnrad sitzt, welche Zahnräder je mit einem am Lagerkörper sitzenden, im Verhältnis 1 :2 grösseren Zahnkranz so zusammenwirken, dass beim Treten die beiden um die Achsen ihrer Drehzapfen sich drehenden Tretkurbeln eine Läuferdrehung in entgegengesetztem Sinne bewirken, derart, dass die grosse Achse der die Bewegungshahn der Tretkurbelpedale bildenden Ellipse schräg von vorn oben nach hinten unten verläuft, dadurch gekennzeich net, dass der am Fahrradrahmen fest sitzende Lagerkörper Aussenzahnkränze besitzt, welche mit auf den Drehzapfen der Tretkurbeln sitzenden Zahnkränzen durch mindestens je ein Zwischenorgan verbunden sind. U NTERANSPRÜCHE: 1.Tretkurbelgetriebe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Fahrradrahmen ein radartiger Lagerkörper starr befestigt ist, dessen Nabe, in welcher die Tretlagerachse drehbar gelagert ist, auf jeder Seite einen ein Zentralrad bildenden Kettenzahnkranz fest trägt, und auf jedem der seitlich herausragenden Enden der Tret- lagerachse ein Kurbelarm befestigt ist, in dessen äusserem verbreitertem Endteil ein Tretkurbeldrehzapfen drohbar gelagert ist, auf dessen innerem Ende ein Kettenrad von halb so grosser Zähnezahl wie die des zu gehörigen Zentralrades in gleicher Ebene wie dieses sitzt, und dass die beiden zuletzt genannten Kettenräder durch eine Gelenk kette miteinander verbunden sind,wobei die beiden Kurbelarme um 180 gegeneinander versetzt sind und das Antriebskettenrad mittels Armen an Vorsprüngen des einen Kurbelarmes befestigt ist. 2. Tretkurbelgetriebe nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Lagerkörper durch seitliche, an den Kurbelarmen befestigte und mit diesen sich drehende Deckel abgeschlos sen ist. 3. Tretkurbelgetriebe gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Fahrradrahmen eine zylindrische Lager büchse starr befestigt ist, in welcher die Tretlagerachse drehbar gelagert ist und welche auf jeder Seite einen ein.Zentralrad , bildenden .Stirnzahnkranz fest trägt, und auf jedem der seitlich herausragenden Enden -der Tretlagerachse ein Kurbelarm drehfest be festigt ist, in dessen verbreitertem äusserem Endteil der zugehörige Tretkurbeldrehzapfen drehbar gelagert ist, welcher auf seinem innern Ende ein Planetenstirnrad von halb so grossem Durchmesser wie jener des zu gehörigen Zentralrades fest trägt, und die beiden zul.etztgenannten Räder durch ein Zahnritzel miteinander verbunden sind, dessen Drehzapfen im zugehörigen Kurbel arm gelagert ist,wobei die beiden Kurbel arme um 180 gegeneinander versetzt sind und das Antriebskettenrad mittels Armen an Vorsprüngen des einen Kurbelarmes befestigt ist. 4. Tretkurbelgetriebe gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass auf jeder Seite die drei zusammengehörigen, Stirnräder bildenden Zahnräder in einem zweiteiligen, am zu- g o ehörig e n Kurbelarm befestigten Gehäu8e eingekapselt sind.
Applications Claiming Priority (2)
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1940
- 1940-09-13 CH CH228589D patent/CH228589A/de unknown
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