CH228589A - Tretkurbelgetriebe für Fahrräder. - Google Patents

Tretkurbelgetriebe für Fahrräder.

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CH228589A
CH228589A CH228589DA CH228589A CH 228589 A CH228589 A CH 228589A CH 228589D A CH228589D A CH 228589DA CH 228589 A CH228589 A CH 228589A
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CH
Switzerland
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crank
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pedal
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Inventor
Ag Magus
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Ag Magus
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M3/00Construction of cranks operated by hand or foot
    • B62M3/02Construction of cranks operated by hand or foot of adjustable length
    • B62M3/04Construction of cranks operated by hand or foot of adjustable length automatically adjusting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


  Tretkurbelgetriebe für Fahrräder.    Vorliegende Erfindung hat ein Tret  kurbelgetriebe für Fahrräder zum Gegen  stand und betrifft eine Verbesserung des  Tretkurbelgetriebes nach dem Patentanspruch  des Hauptpatentes, durch welche eine Ver  einfachung des Getriebes sowie eine Verrin  gerung der Reibungsarbeit und des Gewich  tes desselben ermöglicht wird.  



  Dies wird beim Tretkurbelgetriebe gemäss  der Erfindung dadurch erreicht, dass der am  Fahrradrahmen festsitzende Lagerkörper  Aussenzahnkränze besitzt, welche mit auf  den Drehzapfen der Tretkurbeln sitzenden  Zahnkränzen durch mindestens je ein Zwi  schenorgan verbunden sind.  



  Die zuletzt genannten Zahnkränze kön  nen zum Beispiel als Aussenverzahnung von  Stirnrädern ausgebildet sein, wobei als Zwi  schenorgan je ein Zahnritzel dienen würde,  oder aber auch als Kettenradkränze, wobei  als Zwischenorgan je eine Gelenkkette vor  gesehen wäre.  



  Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes sind in der beiliegenden  Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:    Fig. 1 die erste Ausführungsform in  waagrechtem Schnitt durch die Mittelase der  Tretlagerachse und  Fig. 2 eine Seitenansicht hiervon.  



  Fig. 3 zeigt die zweite Ausführungsform  in der linken Hälfte in Ansicht und in der  rechten Hälfte in senkrechtem Schnitt durch  die Mittellaxe der Tretlagerachse.  



  Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht hiervon  und  Fig. 5 in kleinerem Massstab den Einbau  des Getriebes nach Fig. 3 und 4 im Fahrrad.  Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1  und 2 ist in ähnlicher Weise wie bei jenem  des Hauptpatentes im Fahrradrahmen starr  ein radförmiger Lagerkörper 31 befestigt. In  der Nabe 30n dieses Lagerkörpers ist mittels  Radialkugellagern 32 und 33 gegen axiale  Verschiebung gesichert eine Tretlagerachse  34     eingesetzt,    auf deren     Enden:        Kurbelarme     35, welche einander diametral gegenüber  liegen (um 180  gegeneinander     versetzt    sind),  mittels     Sehraubenkeilen    36     unverdrehbar     aufgesetzt sind.

   Diese ausserhalb der Nabe  einwärts     abgekröpften        Kurbelarme    35 bilden      zusammen mit der Tretlageraehse 34 einen  Läufer. Im verbreiterten äussern Endteil  jedes Kurbelarmes 35 ist mittels Kugellager  3 7 ein Tretkurbelzapfen 38 gelagert, auf  dessen herausragendem äusserem Ende in  üblicher Weise die einen grösseren Kurbel  radius als der Arm 35 aufweisende Tret  kurbel T befestigt ist. Auf das innere Ende  jedes der um 180  gegeneinander versetzten  Tretkurbelzapfen ist ein Kettenrad 39 dreh  fest aufgesetzt und in der Ebene dieses  Kettenrades ein doppelt so viel Zähne auf  weisendes Kettenrad 40 auf die Nabe des  Lagerkörpers 1 drehfest aufgesetzt. Die  beiden Kettenräder 39/40 jedes Paares sind  durch je eine Gelenkkette 41 als Zwischen  organ miteinander verbunden.

   Der Lager  körper 31 ist auf beiden Seiten durch       Deckel    42 und 43, welche am Läufer be  festigt sind, abgeschlossen. Das Kettenrad 17  ist mittels dreier Arme 17a an entsprechen  den Vorsprüngen 35a und 35b des     ketten-          radseitigen    Kurbelarmes 35 befestigt.  



  Der Einbau im Fährrad ist analog wie  im Hauptpatent beschrieben mit von vorn  oben nach rückwärts unten geneigter grösserer  Axe der durch die Pedale beschriebenen,  elliptischen Laufbahn, und auch die Wir  kungsweise ist die gleiche, da auch hier der  Läufer eine Rückwärtsdrehbewegung aus  führt und der obere Kettenstrang der Fahr  radkette rückwärts läuft, indem die Zwi  schenketten 41 unter dem Einfluss der sich  drehenden äussern Kettenräder 39 sieh um die  feststehenden zentralen Kettenräder 40 ab  wälzen, so dass die Tretkurbelzapfen 38 um  die Tretlageraehse 34 kreisen.  



  Bei der in Fig. 3, 4 und 5 dargestellten  Ausführungsform wird der feststehende  Lagerkörper durch eine im Fahrradrahmen  eingeschweisste zylindrische Lagerbüchse 51  gebildet, in welcher mittels Kugellagern 52  die Tretlagerachse 54 drehbar gelagert ist.  An den beiden seitlich herausragenden Enden  der Tretlagerachse 54 sitzen ähnliche Kurbel  arme 55 wie im vorhergehenden Ausfüh  rungsbeispiel beschrieben, welche durch       Schraubenkeile    56     unverdrehbar    auf der    Achse 54 befestigtsird und mit dieser zu  sammen einen Läufer bilden. An den äussern  verbreiterten Endteilen der aussen einwärts  abgeknöpften Kurbelarme 55 sind mittels  Kugellagern 5 7 die Zapfen 58 von Stirn  rädern 59 gelagert, und auf den herausragen  den äussern Enden der Zapfen 58 sitzen die  Tretkurbeln T.

   Je in den Ebenen dieser  Stirnräder 59 trägt die Lagerbüchse 51 auf  ihren     seitlich    herausragenden Enden     Stirn-          radkrääze    60 von doppelt so grossem Durch  messer wie die äussern Stirnräder bezw. Pla  netenräder 59, und als Zwischenorgan dient  hei jedem Räderpaar 5960 ein Zahnritzel 61,  dessen Zapfen 58 im Kurbelarm 55 gelagert  und mittels einer Kopfschraube 62 gegen  axiale Verschiebung gehalten ist. Das  Kettenrad 17 ist mittels drei Armen 17a  und Schrauben 17s an entsprechenden Arm  vorsprüngen 55a, und 55b des     kettenrad-          seitigen    Kurbelarmes 55 befestigt.

   Die     Zahn-          r    äder i 59, 60 und 61 sind in einem zweiteili  gen Gehäuse 63 eingekapselt, das mitiels  einer Schraube 64 am Kurbelarm befestigt  ist (auf der linken Seite von Fig. 3 ist dieses  Gehäuse zwecks besserer Übersiehtlichkeit  weggelassen, und aus dem gleichen Grunde  sind in Fig. 4 beide Gehäuse strichpunktiert  angedeutet).  



  Fig. 5 zeigt den Einbau des Seetriebes  nach Fig. 3 und 4 im Fahrrad mit unter  zirka a = 20  zur Horizontalen geneigter.  von vorn oben nach hinten unten verlaufen  der grösserer Axe a der durch die Pedale be  schriebenen Laufbahn Al. Der obere gezogene  Strang der Kette 27 läuft über zwei auf  einem' Ansatz 29' der hintern Rahmengabel  senkrecht untereinander befestigten Leitrollen  28 und 28' zum Antriebskettenrad 30,     wel-          chas    sie auf einem     Bo-'en    von zirka 90  um  schlingt. Im übrigen ist Anordnung und       WirlLungsweise    wie bei den     vorliegenden          Ausführungsformen    beschrieben.  



  Bei der     erfindun-,smemässen    Anordnung  des     Tretkurbelgetriebes    besteht die     Slöglich-          keit,    den Winkel<I>a</I> für<I>die</I> beiden     Tret-          kurbeln    und die     Län--e    der letzteren ver  schieden zu     beme=.sen,    um das Getriebe in      Fällen, wo ein Radfahrer versch@eden lange  Beine oder eine Bein- bezw.

   Fussverkrüppe  lung hat, den Abweichungen der beiden  Beine anzupassen, was für solche Radfahrer  eine grosse Erleichterung beim Fahren bedeu  tet und ihre Fahrsicherheit erhöht, während  bisher in solchen Fällen der Radfahrer ge  zwungen war, nur eine Kurbel zu treten und  die andere am Tretkurbellager starr nach  unten befestigt war.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 3  und 4 ist der äussere Durchmesser des     Tret-          lagergehäuses    (51) nicht grösser als jener  bei den bisher üblichen Tretkurbellagern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tretkurbelgetriebe für Fahrräder, mit elliptischer Tretkurbelbahn, bei dem beide Tretkurbeln einzeln mittels mit ihnen dreh fest verbundener, einander diametral gegen überliegender Drehzapfen, deren Abstand von der Tretlab rachse kleiner ist als die Tretkurbellänge, in einem Läufer gelagert sind, welcher seinerseits drehbar in einem am Fahrradrahmen unverdrehbar befestigten Lagerkörper gelagert ist, wobei auf dem Drehzapfen jeder Tretkurbel ein Zahnrad sitzt, welche Zahnräder je mit einem am Lagerkörper sitzenden, im Verhältnis 1 :
    2 grösseren Zahnkranz so zusammenwirken, dass beim Treten die beiden um die Achsen ihrer Drehzapfen sich drehenden Tretkurbeln eine Läuferdrehung in entgegengesetztem Sinne bewirken, derart, dass die grosse Achse der die Bewegungshahn der Tretkurbelpedale bildenden Ellipse schräg von vorn oben nach hinten unten verläuft, dadurch gekennzeich net, dass der am Fahrradrahmen fest sitzende Lagerkörper Aussenzahnkränze besitzt, welche mit auf den Drehzapfen der Tretkurbeln sitzenden Zahnkränzen durch mindestens je ein Zwischenorgan verbunden sind. U NTERANSPRÜCHE: 1.
    Tretkurbelgetriebe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Fahrradrahmen ein radartiger Lagerkörper starr befestigt ist, dessen Nabe, in welcher die Tretlagerachse drehbar gelagert ist, auf jeder Seite einen ein Zentralrad bildenden Kettenzahnkranz fest trägt, und auf jedem der seitlich herausragenden Enden der Tret- lagerachse ein Kurbelarm befestigt ist, in dessen äusserem verbreitertem Endteil ein Tretkurbeldrehzapfen drohbar gelagert ist, auf dessen innerem Ende ein Kettenrad von halb so grosser Zähnezahl wie die des zu gehörigen Zentralrades in gleicher Ebene wie dieses sitzt, und dass die beiden zuletzt genannten Kettenräder durch eine Gelenk kette miteinander verbunden sind,
    wobei die beiden Kurbelarme um 180 gegeneinander versetzt sind und das Antriebskettenrad mittels Armen an Vorsprüngen des einen Kurbelarmes befestigt ist. 2. Tretkurbelgetriebe nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Lagerkörper durch seitliche, an den Kurbelarmen befestigte und mit diesen sich drehende Deckel abgeschlos sen ist. 3. Tretkurbelgetriebe gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Fahrradrahmen eine zylindrische Lager büchse starr befestigt ist, in welcher die Tretlagerachse drehbar gelagert ist und welche auf jeder Seite einen ein.
    Zentralrad , bildenden .Stirnzahnkranz fest trägt, und auf jedem der seitlich herausragenden Enden -der Tretlagerachse ein Kurbelarm drehfest be festigt ist, in dessen verbreitertem äusserem Endteil der zugehörige Tretkurbeldrehzapfen drehbar gelagert ist, welcher auf seinem innern Ende ein Planetenstirnrad von halb so grossem Durchmesser wie jener des zu gehörigen Zentralrades fest trägt, und die beiden zul.etztgenannten Räder durch ein Zahnritzel miteinander verbunden sind, dessen Drehzapfen im zugehörigen Kurbel arm gelagert ist,
    wobei die beiden Kurbel arme um 180 gegeneinander versetzt sind und das Antriebskettenrad mittels Armen an Vorsprüngen des einen Kurbelarmes befestigt ist. 4. Tretkurbelgetriebe gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass auf jeder Seite die drei zusammengehörigen, Stirnräder bildenden Zahnräder in einem zweiteiligen, am zu- g o ehörig e n Kurbelarm befestigten Gehäu8e eingekapselt sind.
CH228589D 1940-09-13 1940-09-13 Tretkurbelgetriebe für Fahrräder. CH228589A (de)

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