Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen gesteigerter Färbungsintensität verschiedener Farben gegeneinander. Das normale menschliche Auge hat drei besonders bemerkbare Grundempfindungen, deren Empfindungsmaxima nahe den spek tralen Wellenlängen 450, 550 und 650 m liegen, also in den Teilen des Spektrums, die gewöhnlich als blau, grün und rot bezeichnet werden. Licht einer von diesen Wellenlängen wird immer im wesentlichen dureh nur eine der drei Grundempfindungen des Auges wahrgenommen, während die dazwischen liegenden Teile des Spektrums je durch mehr als eine Grundempfindung wahrgenommen werden.
Beispielsweise bringt ein Licht, das mit gleicher Stärke auf die rote und grüne Grundempfindung wirkt, den Eindruck einer gelben Zwischenfarbe hervor, selbst wenn überhaupt keine Wellenlänge des gelben Spektrumteils darin vorhanden ist. Ähnlich erscheinen blau und grün als ein bläuliches Grün, in dem aber immer die rote Grund empfindung gleichzeitig mitspricht und da- durch ein weisslicher Eindruck des Blau grün entsteht.
Bei optischen Gläsern ist es bekannt, Neodym (das meist von etwas Praseodym be gleitet ist) als Bestandteil zu benutzen, der eine verstärkte Wahrnehmung einer Farbe bewirkt, aber ein sehr störendes Blaugrün nicht ausschalten kann. Bei der elektrischen Lichterzeugung sind Kombinationen von Quecksilberdampflicht und Neon- oder Li- thiumlicht mit Teilerfolg vorgeschlagen worden, aber eine ganze Anzahl von Farben wurde auch in diesem Falle merklich ver- ändert und, verdunkelt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren zum Erzeugen gesteigerter Färbungs intensität verschiedener Farben gegeneinan der, das dadurch gekennzeichnet ist, dass zwi schen einem Gegenstand und einem auf Licht reagierenden Körper nur Lichtstrah-l:en zu- gelassen werden, die in der Nähe der spektro skopischen Grundempfindungsmaxima des menschlichen Auges (in der Nähe von 450, 550 und 650 m ) lkgen.
Dies kann ge schehen, indem entweder der Gegenstand nur durch Licht mit dem Maximaspektrum be- leuchtet wird, oder indem er durch ein Filter betrachtet oder photographiert wird, das von dem durch alle Farben beleuchteten Gegen stand alle andern als die Maximafarben, vor allem aber sowohl die Gebiete um 500 m als 580 m absorbiert.
Dieses Verfahren hat den Erfolg, eine so aussergewöhnlich starke Verstärkung aller Farbunterschiede und eine so hohe Stärke oder Sättigung aller Farben zu erzeugen, dass sehr viele sonst überhaupt nicht bemerkbare Einzelheiten, beispielsweise einer Landschaft, erkennbar oder photogra phierbar werden, und für die Betrachtung wird obendrein ein physiologisch sehr an regender Eindruck durch den leuchtend far bigen Anblick gewonnen.
Diese Wirkung wird in allen praktischen Fällen erreicht, da das Tageslicht und auch das Licht üblicher künstlicher Lampen Licht strahlen sämtlicher Spektrumteile enthalten, wenn auch in verschiedenen Stärken, und da auch die dem Auge als reinfarbig erscheinen den Gegenstände in Wirklichkeit fast durch weg gemischte Farben haben.
Die wenigen Ausnahmen, die wirkdich einfarbiges Lieht zeigen, wie beispielsweise Natriumlicht- beleuehtungen, sind so selten, dass als Filter ausgebildete Augengläser oder photogra phische Filter zur Verwendung nach der Er findung auch zur Nachtzeit in den weitaus meisten Fällen ihre volle Wirkung haben, indem sie alle Gegenstände klarer unter scheidbar machen und somit zum Beispiel einen Fahrzeuglenker in den Stand setzen, ,sein Fahrzeug sicli.e,rer zu lenken, oder einem Photographen ermöglichen, deutlichere Far benphotogramme herzustellen als bisher.
Wenn anders Bits aueh die Beleuehtung durch Licht der neuen Zusammensetzung bewirkt. wird, ist der Anblick nicht nur hinsichtlich der Farbunterschiede, sondern auch hins-cli'- lieh der besamten, Deutlichkeit verstärkt.
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Die <SEP> lielitaborhierenden <SEP> Filter <SEP> zur <SEP> Ver wendung <SEP> nach <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> können <SEP> nicht
<tb> nur <SEP> in <SEP> der <SEP> Form <SEP> von <SEP> Aligengläs.ern <SEP> ver wendet <SEP> werden, <SEP> :sondern <SEP> sie <SEP> können <SEP> auch
<tb> durch <SEP> Stoffe <SEP> verwirklicht <SEP> -erden, <SEP> die <SEP> als
<tb> Zumischungen <SEP> oder <SEP> Farbuntergrund <SEP> oder
<tb> alsDecküberzüge <SEP> für <SEP> die <SEP> Gegenstände
<tb> dienen, <SEP> beispielsweise <SEP> mittels <SEP> eines <SEP> Laehes
<tb> oder <SEP> sonstigen <SEP> durchsichtigen <SEP> Überzuges, <SEP> der
<tb> die <SEP> zwi.srhen <SEP> den <SEP> Maxima. <SEP> liegenden <SEP> Mini mum-Liehthezirke <SEP> absorbiert, <SEP> oder <SEP> bei <SEP> Bil dern <SEP> kann <SEP> ein <SEP> Decl:
gl.as <SEP> oder <SEP> ein <SEP> die <SEP> Farbe
<tb> tragender <SEP> L <SEP> ntergrund <SEP> oder <SEP> eine <SEP> Farb zumischung <SEP> zum <SEP> Filtern <SEP> dienen. <SEP> Brauchbare
<tb> Stoffe <SEP> für <SEP> diese <SEP> Zwecke <SEP> sind <SEP> .unten <SEP> he sehrieben..
<tb> Eine <SEP> beispiel.;wciseusfülirungsform <SEP> des
<tb> neuen <SEP> Verfahrens, <SEP> die <SEP> pliotographisehe <SEP> Viel farben--Ne"ativ- <SEP> und <SEP> -Positiv-Prozesse <SEP> be trifft, <SEP> bestellt <SEP> darin, <SEP> dass <SEP> für <SEP> die <SEP> Aufnahme
<tb> eine <SEP> Beleuchtung <SEP> benutzt <SEP> wird, <SEP> die <SEP> Strahlen
<tb> entsprechend <SEP> den <SEP> Empfindungsmaxima. <SEP> des
<tb> Auges <SEP> enthält, <SEP> und <SEP> für <SEP> den <SEP> Kopierprozess
<tb> wird <SEP> eine <SEP> Beleuchtnnu <SEP> benutzt, <SEP> die:
<SEP> Strahlen
<tb> entsprechend <SEP> deti <SEP> Absorptionsmaxima <SEP> der
<tb> einzelnen <SEP> Fai-hlziirper <SEP> enthält, <SEP> die <SEP> das <SEP> Nega tiv <SEP> oder <SEP> das <SEP> ditrcli <SEP> @iiien <SEP> C <SEP> mkehrprozess <SEP> er zeugte <SEP> Positiv <SEP> bilden. <SEP> In <SEP> diesem <SEP> Falle <SEP> wird
<tb> ein <SEP> aussergewölnilich <SEP> glänzender <SEP> Erfolg <SEP> er reicht, <SEP> da, <SEP> rieht <SEP> mir <SEP> die <SEP> Farben <SEP> des <SEP> Negativs
<tb> genau <SEP> komplementär <SEP> und <SEP> stark <SEP> gesättigt.
<tb> werden, <SEP> sondern <SEP> auch <SEP> die <SEP> spektroskopischen
<tb> und <SEP> @ensibilisierungsmäng-el <SEP> der <SEP> liehtemp findlic.hen <SEP> Schicht <SEP> berichtigt <SEP> und <SEP> unschäd lich <SEP> werden, <SEP> weil <SEP> das <SEP> Negativ <SEP> (oder <SEP> Umkehr positiv)
<SEP> die <SEP> -wirksamste <SEP> Absorption <SEP> für <SEP> .die
<tb> zu <SEP> absorbierenden <SEP> Strahlen <SEP> hat.
<tb> Einige <SEP> beispielsweise <SEP> Ausführungsformen
<tb> des <SEP> Verfahrens <SEP> nach <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> lind <SEP> Vor rielLttingeii <SEP> zur
<tb> desselben <SEP> .sind
<tb> die <SEP> folgenden:
<tb> Eine <SEP> Beleuclitungsvorrichtilng, <SEP> insbeson dere <SEP> für <SEP> Farbenphotographie, <SEP> ist <SEP> aus <SEP> ver sehicdenen <SEP> elektri.sehen <SEP> Entladungsröhren <SEP> er zeugt, <SEP> die <SEP> ein <SEP> @esamtsliehtrum <SEP> mit. <SEP> Unter brechungen <SEP> zlvi.schen <SEP> den <SEP> Empfindungs maxima <SEP> ergeben. <SEP> Wenn <SEP> genau <SEP> geeignete <SEP> Ent ladungsgase <SEP> verfügbar <SEP> sind, <SEP> sind <SEP> keine <SEP> Filter erforderlich, und es entsteht beste Wirt schaftlichkeit. Drei Röhren können verwen det werden, deren jede ein Maximum aus strahlt, oder eine Röhre von zweien kann zwei Maxima ausstrahlen.
So kann der rote von Zinkdampf ausgestrahlt werden, oder von Neon, unter Befreiung von gelber Strahlung durch ein Neodymglasfilter. Blau und Grün können von Quecksilberdampf ausgestrahlt werden, der ebenfalls durch ein Neodymglas filter von gelben Strahlen befreit wird und der nötigenfalls von einer störenden Blau grün-Strahlung befreit wird. In diesem Falle ist es auch möglich, Quecksilber nur für Blau und Thallium für Grün zu benutzen, indem beide Entladungsröhren mit Filtern zum Ab sorbieren der unerwünschten Strahlen aus gestattet werden.
Ähnlich können Glühlampen benutzt wer den. Beispielsweise sind drei Lampen vor handen, von denen jede mit einem Filter aus gerüstet ist, das alle andern Strahlen aus schliesst als die in der Nähe der gewünsch ten Empfindungsmaxima liegenden. Blaues Maximumlicht entsteht mittels eines Filters von Sehottglas BG 6 1 mm dick oder BG 12 2 mm dick, rotes Maximumlicht mit Schott glas RG 5 2 mm dick und grünes mit Schott glas CG 4 2 mm dick, in Verbindung mit BG 18 2 mm dick. Alle drei Lampen werfen ihre Strahlen gleichzeitig auf den Gegen stand, und ihre Lichtstärken sind so gere gelt, dass das Gesamtlicht weiss erscheint.
An Stelle von Glasfiltern können Flüs sigkeitsfilter oder feste Lösungen von Farb stoffen in Gelatine oder dergleichen benutzt werden. Die organischen Farbstoffe geben für diesen Zweck eine ausserordentlich reiche Auswahl, und infolge ihrer (in einigen Fällen) sehr steilen Absorptionskurven kann die Energie wirtschaftlich ausgenutzt werden.
Einige Lichtfilter geben die Möglichkeit, das Licht einer Lampe zugleich für zwei Maxima zu benutzen. Beispieleweiee kann Säurerhodamin (Rhodamin S, Farbstoff tabellen von Gustav Schultz, Band 1, Berlin 1932, Nr. 570) in Wasser oder Gelatine ge- löst die roten und blauen Strahlen gleich zeitig durchlassen. Eine zweite Lampe oder Lichtröhre wird dann für grünes Maximum licht benutzt.
Neodymglas (absorbierend bei 580 m t) und ein Filter mit dem gelben Farbstoff Tartrazin (Farbstofftabellen von Gustav Schultz, Band 1, Berlin 1982, Nr. 23) oder ein Schottglas CG 4 2 mm dick (absorbie rend vom Violett bis etwa 515 m ) ermög licht, ein Licht entsprechend dem roten und grünen Maximum zu erzeugen. Wenn eine zweite Lampe so gefiltert wird, dass sie blaues Licht gibt, beispielsweise durch Sehottglas BG 6 oder BG 12, und die beider Lampen in optisches Gleich gewicht gebracht wird, wird ebenfalls Licht gemäss der Erfindung gewonnen. Eineinziger Leuchtkörper kann alle drei Maxima erzeugen.
Eine ähnliche Vereinfa chung, bei -der nur ein besonderer Leucht- körper nötig ist, ist möglich mit Hilfe an derer in der Nähaa befindlicher Lichtquellen.
Beispielsweise wird eine Quecksilberdampf- röhre so gefiltert, :dass sie die Maxima reines Blau und reines Grün aussendet, und röt liche, Licht von gewöhnlichen Strassen- oder Hauslampen her, die neben Rotlicht fast gar kein anderes Licht ausstrahlen, hilft dann ein gesamtes Licht brauchbarer spek- troskopischer Eigenschaften im Sinne der Erfindung zu geben.
Zum Wahrnehmen von Gegenständen, die durch Tageslicht oder anderes vielfarbiges oder allfarbiges Licht beleuchtet sind, wie bei spielsweise durch ungefilterte Glühlampen, können alle .erwähnten Filter als Brillen, zum Beispiel für Kraftwagenlenker oder Flugzeugführer, oder als. ähnliche Gegen stände, zum Beispiel als Filter in Fern rohren, benutzt werden, vorausgesetzt, dass so weit wie möglich nur schmale Bezirke von StTaUlen neben den drei Maxima in wesentlichen Mengen durehgelassen werden.
Zum Erzeugen der Maxima-Farben un mittelbar .auf den Gegenständen können die unerwünschten Strahlen um 580 mu durch Neodymoxyd (in geschmolzenem Glas) oder
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1Neodymnitrat <SEP> oder <SEP> andere <SEP> 1Veod57mverbin dungen, <SEP> die <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> oder <SEP> andern <SEP> üblichen
<tb> Lösungsmitteln <SEP> löslich <SEP> sind, <SEP> beispielsweise
<tb> auch <SEP> in <SEP> Gelatine, <SEP> gollodium <SEP> oder <SEP> Ollack <SEP> (für
<tb> Iaekartige <SEP> Überzüge), <SEP> absorbiert <SEP> werden.
<SEP> Die
<tb> unerwünschten <SEP> Strahlen <SEP> um <SEP> 500 <SEP> m, < t, <SEP> können
<tb> durch <SEP> Monobram-Fluorescein <SEP> absorbiert <SEP> wer den, <SEP> das <SEP> in <SEP> der <SEP> Gruppe <SEP> der <SEP> Eosine <SEP> ein <SEP> beson ders <SEP> niedriges <SEP> Molekulargewicht <SEP> hat. <SEP> Ähnlich
<tb> können <SEP> andere <SEP> Stoffe, <SEP> wie <SEP> beispi-lsweise
<tb> Suecinyl-Fluorescein <SEP> oder <SEP> seine <SEP> IT-alog-en verbindung, <SEP> benutzt <SEP> werden, <SEP> ebenso <SEP> wie <SEP> auch
<tb> andere <SEP> noch <SEP> durch <SEP> spektroskopische <SEP> Unter suchungen <SEP> zu <SEP> ermittelnde <SEP> Stoffe.
<tb> Ein <SEP> beispiel,-,weise <SEP> weiterer <SEP> färbender
<tb> oder <SEP> filternder <SEP> Stoff <SEP> zum <SEP> Absorbieren <SEP> der
<tb> beiden <SEP> Lichtminima.
<SEP> nahe <SEP> 490 <SEP> und <SEP> 590 <SEP> m,it
<tb> kann <SEP> wie <SEP> folgt <SEP> hergestellt <SEP> sein:
<tb> 3 <SEP> g <SEP> 6-Chlorbenzoxazo:l <SEP> (Amer. <SEP> Journal
<tb> 1932, <SEP> Seite <SEP> 42, <SEP> oder <SEP> Bulletin <SEP> de <SEP> 1a. <SEP> Soeiete
<tb> Chimique <SEP> de <SEP> France, <SEP> IV, <SEP> Band <SEP> 133, <SEP> Seite
<tb> 1828) <SEP> werden <SEP> zusammen <SEP> mit <SEP> 2 <SEP> ein' <SEP> Jod methyl <SEP> acht <SEP> Stunden <SEP> lang <SEP> in <SEP> einem <SEP> Rohr <SEP> auf
<tb> ungefähr <SEP> 100 <SEP> C <SEP> erhitzt, <SEP> dann <SEP> zerkleinert,
<tb> mit <SEP> Aceton <SEP> und <SEP> danach <SEP> mit <SEP> Wasser <SEP> ge waschen <SEP> und <SEP> aus <SEP> absolutem <SEP> Alkohol <SEP> um kristallisiert. <SEP> Das <SEP> Erzeugnis.
<SEP> ist <SEP> ein <SEP> 6-Chlor benzoxazol-Jodmethylat, <SEP> und <SEP> 2,5 <SEP> g <SEP> hiervon
<tb> werden <SEP> mit <SEP> 20 <SEP> cni3 <SEP> trockenem <SEP> Pyridin <SEP> gelöst
<tb> und <SEP> nach <SEP> Zusatz <SEP> von <SEP> 3 <SEP> cm' <SEP> Ortho- <SEP> Ameisen säureester <SEP> eine <SEP> Stunde <SEP> lang <SEP> erhitzt. <SEP> Die
<tb> .dabei <SEP> entstandenen <SEP> Kristalle <SEP> werden <SEP> nach
<tb> Abkühlung <SEP> entnommen <SEP> und <SEP> aus <SEP> absolutem
<tb> Alkohol <SEP> umkristallisiert. <SEP> So.
<SEP> entsteht <SEP> ein
<tb> 5,5'-Dichloro.xocarbocyanin-Jodmethyla,t, <SEP> das
<tb> das <SEP> Licht <SEP> von <SEP> -180 <SEP> bis <SEP> 510 <SEP> mfc <SEP> absorbiert <SEP> und
<tb> ,den <SEP> ersten <SEP> Bestandteil <SEP> der <SEP> gesamten <SEP> Farb mafise <SEP> -bild-et.
<tb> Weiter <SEP> werden <SEP> (nach <SEP> britischem <SEP> Patent
<tb> Nr. <SEP> 344309 <SEP> der <SEP> Imperial <SEP> Chem. <SEP> Ind. <SEP> Ltd.,
<tb> London) <SEP> 0,43 <SEP> g <SEP> 2'-oi-Acetanilido-Vinyl-Benz th.iazol-Jodäthyl,a-t <SEP> mit <SEP> 0,3 <SEP> g <SEP> Chinaldin-Jod äthylat <SEP> und <SEP> 2 <SEP> cd <SEP> trockenem <SEP> Pyridin <SEP> 25 <SEP> Mi nuten <SEP> l:
a.ng <SEP> gekocht. <SEP> Daraus <SEP> entstehen <SEP> beim
<tb> Abkühlen <SEP> grüne <SEP> Kristalle, <SEP> die <SEP> nach <SEP> Abson derung <SEP> aus <SEP> Alkohol <SEP> umkristallisiert <SEP> werden.
<tb> Sie <SEP> bilden <SEP> ein <SEP> 1,1'-Diäthyl-2-Chinaldin-2-
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Thia.zol-Carboc@-aninjo3id, <SEP> das <SEP> .das <SEP> Licht <SEP> von
<tb> 580 <SEP> bis <SEP> 600 <SEP> ni <SEP> ct <SEP> absorbiert.
<tb> Beide <SEP> beschriebenen:
<SEP> Stoffe <SEP> werden <SEP> in
<tb> Aceton <SEP> gelöst, <SEP> der <SEP> .-rste <SEP> zu <SEP> 0,025% <SEP> und <SEP> der
<tb> zwei <SEP> te <SEP> zli <SEP> und <SEP> ungefähr <SEP> 5O <SEP> g <SEP> jeder
<tb> Lösung <SEP> werden <SEP> zu <SEP> i00 <SEP> g <SEP> Acetvl-Cellulose
<tb> (Ka.hlba.um) <SEP> und <SEP> <B>2100</B> <SEP> g <SEP> Aceton <SEP> unter <SEP> leich ter <SEP> Erwärmung <SEP> zugegeben.
<tb> Dieses <SEP> Erzeu;
,ni, <SEP> wird <SEP> dann <SEP> auf <SEP> eine
<tb> Glasplatte <SEP> ge,cssen, <SEP> um <SEP> als <SEP> Lichtfilter <SEP> ver wendet <SEP> ztt <SEP> werden. <SEP> Seine <SEP> einzelnen <SEP> Farb best@@ndteil.._ <SEP> unrl <SEP> and@rc <SEP> Farbstoffe, <SEP> die <SEP> nach
<tb> ähnlichen <SEP> CTesichtspunhten <SEP> erzeugt <SEP> sind, <SEP> kön nen <SEP> auch <SEP> zum <SEP> Färben <SEP> ir@endiaelcher <SEP> Gegen stände <SEP> oder <SEP> pliotogralihi,elier <SEP> Schichten <SEP> oder
<tb> zum <SEP> Malen <SEP> von <SEP> Bildern <SEP> v(#rwenrlet <SEP> werden,
<tb> wobei <SEP> .__ <SEP> a1.:
<SEP> Fi'_ter <SEP> zum <SEP> liisseha.lten <SEP> der
<tb> spektralen <SEP> MiaeligAiete <SEP> in- <SEP> der <SEP> Näbe <SEP> von <SEP> 500
<tb> und <SEP> 580 <SEP> inu <SEP> dienen, <SEP> um <SEP> die <SEP> Farbkontraste
<tb> des <SEP> Bild <SEP> -es <SEP> zii <SEP> verstärken. <SEP> Derartig <SEP> her (yestellte <SEP> Bilder <SEP> .sind <SEP> besonders <SEP> gut <SEP> als <SEP> Hin tergründe <SEP> auf <SEP> Schauspielbühnen <SEP> verwendbar.
<tb> Wenn <SEP> ein <SEP> Farbuntergrund <SEP> mit <SEP> nur <SEP> zwei
<tb> Farben <SEP> verwendet <SEP> werden <SEP> soll, <SEP> beispielsweise
<tb> ein <SEP> Gewebe, <SEP> das <SEP> verschiedfn <SEP> --efärbte <SEP> Ketten und- <SEP> Seliussfäde <SEP> n <SEP> hat, <SEP> so <SEP> lrann\die <SEP> eine <SEP> Gruppe
<tb> der <SEP> Fäden <SEP> griin <SEP> sein,
<SEP> um <SEP> das <SEP> --anze <SEP> Spektrum
<tb> mit <SEP> Ausnahme <SEP> von <SEP> 510 <SEP> M570 <SEP> my. <SEP> zu <SEP> ab sorbieren, <SEP> und <SEP> die <SEP> andere <SEP> Gruppe <SEP> kann <SEP> rot
<tb> sein, <SEP> um <SEP> das <SEP> ganze <SEP> Spel@trum <SEP> von <SEP> 490 <SEP> bis
<tb> 590 <SEP> mIt <SEP> zu <SEP> absorbieren.
<tb> Beispiel,z##@veise <SEP> können <SEP> die <SEP> Schussfäden <SEP> mit
<tb> Rhodamin <SEP> und <SEP> die <SEP> Ketten <SEP> mit <SEP> Patentblau
<tb> (Farbstofftabell_en <SEP> von <SEP> Gustav <SEP> Schultz, <SEP> Band
<tb> 1, <SEP> Berlin <SEP> 1932, <SEP> Nr. <SEP> 543) <SEP> gemischt <SEP> mit <SEP> Tar trazin <SEP> oder <SEP> einem <SEP> andern <SEP> nur <SEP> zwischen <SEP> 510
<tb> und <SEP> 570 <SEP> ni,it <SEP> reflektierenden <SEP> Farbstoff <SEP> ge färbt <SEP> sein.
<SEP> Aus <SEP> solchen <SEP> Stoffen <SEP> hergestellte
<tb> Projektionsschirme <SEP> :sind <SEP> besonders <SEP> geeignet
<tb> für <SEP> Farbenphoto- <SEP> oder <SEP> Farbenfilmprojektion;
<tb> daraus <SEP> hergestellte <SEP> Kleidr <SEP> oder <SEP> dergleichen
<tb> wirken: <SEP> bei <SEP> weiss-ein <SEP> Lieht <SEP> grau; <SEP> wenn <SEP> sie
<tb> aber <SEP> von <SEP> farbigem <SEP> Licht <SEP> getroffen <SEP> werden,
<tb> reflektieren <SEP> sie <SEP> dir-.#cs <SEP> in <SEP> besonders <SEP> starker
<tb> Sättigung. <SEP> Dasselbe <SEP> ist <SEP> der <SEP> Fall, <SEP> wenn <SEP> sie
<tb> mit <SEP> bunten <SEP> Mustern <SEP> aus <SEP> transparenten
<tb> Farben <SEP> bedrucl@t <SEP> -#i-ei@deii. <SEP> Di.e <SEP> Buntheit <SEP> ist
<tb> dann <SEP> wesentlich:
<SEP> 4ä.rker <SEP> wirksam, <SEP> als <SEP> wenn die Stoffunterlage das gesamte Licht des Spektrums gleichmässig stark reflektiert.
Zwecks Herstellung photographischer Vielfarbenbilder kann das, neue Verfahren derart ausgeführt werden, dass der aufzu nehmende Gegenstand durch ein Licht ent sprechend den Wahrnehmungsmaxima des Auges beleuchtet wird. Das so entstehende Negativ ist mit besonderer Genauigkeit kam- plementär zu den Farben des Gegenstandes. Wenn dieses Negativ wie gewöhnlich aus drei Farbschichten für rot, grün und blau besteht, oder auch wenn getrennte Negative mit je einer dieser Farbschichten hergestellt werden, wird der Positivkopierprozess mit einem Licht bewirkt, das hauptsächlich Strahlen der spektroskopischen Teile enthält, die den Absorptionsmaxima der einzelnen Farben des dreifarbigen Negatives entspre chen.
Dies kann durch Licht bewirkt werden, das in der obengenannten Weise gemischt ist, oder die verschiedenen Lichter können nach einander angewendet werden.
Ein praktisches Beispiel ist das folgende: Ein vielfarbiger Gegenstand wird durch ein Licht beleuchtet, das aus einem Gemisch von Quecksilberdampf- und Neonentladung mit Filterung durch Neodymglas besteht, und er wird photographiert entweder auf drei ein zelne Farbnegative oder auf ein kombiniertes Dreifarbennegativ der Kodachrom- oder Agfaeolorart, ähnlich wie beispielsweise im deutschen Patent Nr. 257160 beschrieben. Dieses Negativ kann dann durch gewöhn liches Belichten (ohne Fixieren,) in ein Posi tiv umgekehrt werden mittels Entwicklung durch einen Sonderentwickler, dessen Oxyde aus den verschiedenen Bestandteilen der Schichten die Farben chemisch erzeugen, und es wird dann von Silber befreit.
Das so er haltene Positiv hat eine besondere Leucht kraft, da alle seine Teile besonders genau den Empfindungsmaxima des menschlichen Auges entsprechen. Diese Leuehtkraft oder Brillanz kann noch vermehrt werden, indem dieses Bild mit einem Licht beleuchtet wird, das dem für die Aufnahme benutzten ent spricht. Anderseits kann das genannte Negativ, statt in ein Positiv umgekehrt zu werden, zu einem komplementären Farbnegativ verwoll- stäudigt werden, indem es mit dem genann ten Sonderentwickler entwickelt wird.
Dieses leuchtkräftige ist im Gegensatz zu den bekannten Negativen der genannten Art, die zum Kopieren von Positiven nicht brauchbar sind, zum Kopieren sehr gut ge eignet, da seine Farben schon gereinigt und höher gesättigt sind. Nun wird ein Kopier licht aus den Spektrumsteilen zusammen gesetzt, die den Absorptionsmaxima der einzelnen Farbteile des Negativs entsprechen, gegebenenfalls mit einer Abweichung derart, dass sich ein Licht ergibt, das von den Ab sorptionsmaxima der einzelnen in den Auf nahmesehichten enthaltenen Farbstoffe sieh so unterscheidet, dass es sich dem Spektrum teil nähert, in dem eine der Teilemulsionen die geringste Empfindlichkeit für solches Licht hat,
das zu den durch die beiden andern Teilemulsionen herzustellenden Teilfarben komplementär ist. Auf diese Weise wird von dem komplementären Negativ ein Positiv er halten, dias .durch die :doppelte Berichtigung der spektroskopischen Mängel der färbenden und sensibilisierenden; Stoffe von -den ver nichtenden Fehlern frei ist, ,die ohne,die Be nutzung der Erfindung entstehen. Auch dieses Positiv gewinnt noch, wenn es bei Licht gemäss der Erfindung betrachtet wird.
In derselben Art ist es. auch möglich, ein Negativ von einem Positiv zu kopieren, das durch Umkehren von einem Negativ ent standen ist, oder ein Positiv durch Um kehrung des, ersterwähnten Negativs.
Falls eine einzelne Farbe eines Negativs ein Absorptionsspektrum hat, das von dem Empfiudlichkeitss.pektrum der zugehörigen (kompl:ementärempfindlichen) einzelnen Farb- teilschie-ht des. Positivmaterials verschieden ist, ist es oft vorteilhaft, zur Herstellung des Positivs Lichtstrahlen zu verwenden,'- die nicht genau dem Absorptionsmaximum der Negativfarben entsprechen, sondern einem relativen Absorptionsmaximum.
Bei .starker Verschiedenheit zwischen dem Absorptions- spektrum der Negativeinzelfarbe und dem Empfindlichkeitsspektrum der zugeordneten, für eine einzige Farbe empfindlichen Posi tivschicht, die zu der im Negativ vertrete nen Farbe komplementär empfindlich ist, er gibt sieh folgendes: Es kann dann zweck mässig sein, die spektrale Labe des entspre chenden Anteils des Kopierlichtes etwas aus dem Absorptionsmaximum der Negativfarbe heraus zu verlegen und dafür eine Stelle zu wählen, bei der im Verhältnis zur Empfind lichkeit der Kopierschicht eine möglichst hohe Absorption in der Negativschicht stattfindet (relatives Absorptionsmaximum ).
Wenn als Aufnahme zum Beispiel ein aus einem Dreischichtfilm hergestelltes negatives Farbstoffbilld vorliegt und man dieses Farb stoffbild auf einen ebensolchen Dreischieht- film kopieren will, so ist eine optimale Kopie mit spektral diskontinuierlichem Lieht, dessen Strahlungsmaxima den Absorptions maxima der in den Aufnahmeteilschichten enthaltenen Farbstoffe entspricht, nur dann zu erreichen, wenn die Kopierschicht in bezug auf die spektral selektiven Eigen schaften ihrer Teilschichten dem theoreti schen Ideal nahekommt. Ist dies rieht der Fall, so muss dem Rechnung getragen wer den.
Wenn beispielsweise die zu kopierende Stelle des Negativs grün ist, also einer Pur purstelle des Originals entspricht, und wenn etwa (wie dies häufig der Fall ist) die rot empfindliche, später die blaugrüne Bild komponente bildende Schicht nicht bei etwa # = 580 m t schroff aufhört, empfindlich zu sein, also auch noch etwas für lang welliges Grün empfindlich ist, und erst in der Gebend von etwa # = 530 m praktisch aufhört, empfindlich zu sein, so legt man zwveekmässig die Grünkomponente des Ko pierlichtes nicht genau auf # = 550 m , wo das Absorptionsmaximum des Purpurbestand- teil:
s des Necativs meistens liegt, sondern verschiebt -sie nach dem kurzwelligen Ende des Spektrums hin, etwa- bis nach d= 530 m,cc. Wenn auch in der als Beispiel benannten ,grünen ATebativstelle wenig oder gar kein Purpur enthalten ist, so muss dies trotzdem
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@@f.ch <SEP> eben, <SEP> denn <SEP> andere <SEP> Negativstellen <SEP> ent halten <SEP> Purpur <SEP> und <SEP> miissen <SEP> mitberück <SEP> sieh ti,---t <SEP> werden. <SEP> Der <SEP> Effekt, <SEP> nämlich <SEP> korrekte
<tb> Abbildung <SEP> von <SEP> im <SEP> Orig-:
nal <SEP> enthaltenen <SEP> Pur purtönen, <SEP> die <SEP> im <SEP> Negativ <SEP> grün <SEP> sind, <SEP> wird
<tb> oft <SEP> noch <SEP> a@i:s;äiht, <SEP> wenn <SEP> -leichzeitib <SEP> die <SEP> rote
<tb> Komponente <SEP> cles <SEP> Kopierlichtes <SEP> nach <SEP> dem
<tb> l2 <SEP> ni,welligen <SEP> Ende <SEP> des <SEP> Spektrums <SEP> über <SEP> das
<tb> Absorptionsmaximum <SEP> des <SEP> blaugrünen <SEP> \Te bativbildfarh.toffes <SEP> 1ri.naus <SEP> verlegt <SEP> wird.
<tb> Analog <SEP> zii <SEP> dem <SEP> hier <SEP> angeführten <SEP> Beispiel
<tb> lassen <SEP> sich <SEP> <B>11</B>
<tb> ju <SEP> naeli <SEP> er <SEP> Ab.orptionskurve <SEP> der
<tb> Einzelfarben <SEP> rler <SEP> Aufnaliinc <SEP> und <SEP> nach <SEP> der
<tb> Sensibili <SEP> ieruii@.skurt-t <SEP> rler <SEP> Teilschichten <SEP> des
<tb> Iiopierfilnies <SEP> auch <SEP> noeb <SEP> andere <SEP>
1Töglichkei ten <SEP> der <SEP> @@Tirkunasverbesserunb <SEP> erreichen.
<tb> @ETclchc <SEP> dieser <SEP> 3iö--liehli#eiten. <SEP> ergriffen <SEP> wird,
<tb> hängt <SEP> von <SEP> den, <SEP> jeweiligen <SEP> technischen <SEP> Ge, gehenheiten <SEP> ab.
<tb> Diese <SEP> bcis.pielswci#e <SEP> Ausführungsform
<tb> des <SEP> Verfahrens <SEP> ermöglicht <SEP> s <SEP> obar <SEP> bewusste
<tb> Ab"veichung <SEP> vom <SEP> theoretischen <SEP> Ideal <SEP> .der
<tb> Einzelfarben <SEP> der <SEP> Aufnahme <SEP> und <SEP> der <SEP> Sensi bilisierung <SEP> der <SEP> Teilschichten <SEP> der <SEP> Kopier schicht. <SEP> Er <SEP> ist <SEP> anweiAbar <SEP> sowohl <SEP> für <SEP> Drei farb,nauszügc <SEP> au.
<SEP> eher <SEP> Iehrschichtfarben a <SEP> ufnahme <SEP> als <SEP> auch <SEP> zum <SEP> Korieren <SEP> auf <SEP> einen
<tb> 3Iehrschichtfarbenfilm.
<tb> Wenn <SEP> im <SEP> -eiter <SEP> oben <SEP> angeführten <SEP> Bei .spiel <SEP> für <SEP> die <SEP> grüne <SEP> Komponente <SEP> des <SEP> Kopier liclltes <SEP> die <SEP> grüne <SEP> Quecl@silberlinie, <SEP> die <SEP> nahe
<tb> h@@i <SEP> %'. <SEP> = <SEP> 550 <SEP> m, < @. <SEP> liegt, <SEP> als <SEP> geeignet <SEP> benannt
<tb> ist, <SEP> so <SEP> kann <SEP> sie <SEP> beim <SEP> unmittelbar <SEP> vorstehen den <SEP> Beispiel <SEP> iinbiin3tia <SEP> sein <SEP> und <SEP> beispielis weise <SEP> durch <SEP> die <SEP> Entladungslinie <SEP> des <SEP> Thalliums
<tb> ersetzt <SEP> werden. <SEP> Bei <SEP> anderer <SEP> technischer <SEP> Lage
<tb> können.
<SEP> auch <SEP> andere <SEP> Linien <SEP> oder <SEP> entsprechend
<tb> gefiltertes <SEP> Temperaturlicht <SEP> in <SEP> Frage <SEP> kommen,
<tb> und <SEP> es <SEP> mass <SEP> dem <SEP> Können <SEP> des <SEP> Benutzers <SEP> über lassen <SEP> bleiben, <SEP> weichei <SEP> Art <SEP> das <SEP> im <SEP> Sinne <SEP> des
<tb> Erfindnng#gedankeiigünstigste <SEP> Kopierlicht
<tb> sein <SEP> muss.
<tb> Ini <SEP> allen <SEP> Fällen <SEP> können <SEP> (lebeirstän.de, <SEP> die
<tb> in <SEP> Ruhe <SEP> sind, <SEP> photographiert <SEP> werden., <SEP> indem
<tb> nacheinander <SEP> die <SEP> einzelnen <SEP> absoluten, <SEP> oder
<tb> relativen <SEP> 1\Iaxiinumliehter <SEP> angewendet <SEP> wer den,
<SEP> statt <SEP> indem <SEP> sie <SEP> gleichzeitig <SEP> gemischt <SEP> an- gewendet werden. Dasselbe gilt auch für das Kopieren der Positive.
Zum Aufdrucken von farbigen Bildern oder als Projektionsschirm für bunte Licht bilder bestimmte Flächen können mit Vorteil mit Farbstoffen eingefärbt sein, die, als Re flexfilter in rasterartiger Verteilung wir kend, die spektralen Grundempfindungs minima absorbieren. Solche Flächen sind bei spielsweise mit einer Neodymverbindung und mit einem Fluorescein eingefärbt, wobei die Neodymverbindung die Lichtstrahlen in der Nähe von 580 mit und das Fluorescein die Lichtstrahlen um 500 m derart ausfiltert, dass sie nicht reflektiert werden. Die auf solche Flächen gedruckten farbigen Bilder bezw. die von solchen Flächen reflektierten farbigen Bilder erhalten dadurch gesteigerte Farbenkonstraste, so dass sie deutlicher er kennbar sind und farbenfreudiger wirken.
Für die Zwecke des Dreifarbendruckes können in den einzelnen Farbschichten des Positivabdruckes noch mit Vorteil überein anderliegende bezw. übereinanderzulegende (zum Beispiel beim Pigmentverfahren) Farb- schichten verwendet werden, von denen eine gelbe Farbschicht eine Neodymverbindung enthält, eine grünlichblaue Farbschicht ein- um 500 m absorbierendes Fluorescein und eine rote Farbschicht einen breit absorbieren den Stoff der Art von Rhodamin und Fuchsin enthält.
Wird das Positivbild auf photographi schem Wege erzeugt, so werden von einem auf irgendwelche Weise entstandenen Satz aus drei hinter geeigneten Filtern hergestell ten Negativen nach einem beliebigen Drei farbenkopierverfahren, zum Beispiel nach dem Pigmentverfahren, Kopien hergestellt, deren Farbkörper wie üblich gelb, grünlich blau und purpurrot sind, die aber Farbstoffe enthalten, die dem Maximumspektrum ent sprechen. Dies wird dadurch erreicht, dass zweien von den drei Färbenschichten Zu sätze, und zwar Neodym dem Gelb, Fluores- cein dem Blaugrün, beigegeben werden, und dass der rote Farbkörper so gewählt wird, dass er ein breites Absorptionsband besitzt.
Das aus den übereinandergelegten Kopien hergestellte Bild weist dann eine sehr hohe Sättigung der Farben auf.