CH228786A - Verfahren zur Herstellung von Tuben. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Tuben.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B21D51/00—Making hollow objects
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- B21D51/36—Making hollow objects characterised by the use of the objects collapsible or like thin-walled tubes, e.g. for toothpaste
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Description
Verfahren zur Herstellung -von Tuben. Zur Herstellung von Tuben ist es bereits bekannt, den Tubenkörper schlauchförmig zu wickeln. In den Tubenschlauch wird dann ein für sich hergestelltes Kopfstück in einem besonderen Arbeitsgang eingesetzt.
Demgegenüber wird gemäss der Erfin dung zur Herstellung von Tuben mit ge wickeltem Tubenkörper und hiermit verbun denem Kopfstück die Wickelbahn auf den Wickeldorn, auf :dessen Ansatz das Kopf stück bündig aufgesetzt ist, und gleichzeitig unmittelbar auf den Randansatz des Kopf stückes in endgültiger Lage aufgewickelt und mit -diesem verklebt.
Vorteilhaft wird zur Verbesserung der Klebverbindung die Wickelkante, an der die Wicklung beginnt, in eine Ausnehmung des Kopfstuckes eingelegt, :dessen Randansatz mit einer angerauhten Oberfläche versehen werden kann. Die Wickelbahn kann z. B. aus llctall- oder Kunststoffolie bestehen, wobei die l1etallfolie mit einer die Knitte- rung Herabmindernden Papierschicht ver- sehen sein kann. Es können lackierte -oder auch unlackierte Folien verarbeitet werden.
Ist die innere Schicht lackiert, so- ist es zweckmässig, die Lackschicht so zu wählen, dass sie durch das verwendete Klebmittel aufgelöst werden kann. Die Klebverbindung kann durch Durchbrechunge:n der Wickel bahn erleichtert werden.
Bei einem .andern Durchführungsbeispiel des Verfahrens wird das Kopfstück ohne Entnahmeöffnung hergestellt.
An Hand der Zeichnung werden Durch führungsbeispiele des erfindungsgemässen Verfahrens erläutert, und zwar zeigt: Fig. 1 das Kopfstück einer Tube mit einem. Randansatz, der ,auf ,den passend ge drehten Ansatz des Wickeldornes aufgesetzt ist, Fig. 2 eine fertige Tube teilweise in An sicht und Längsschnitt; Fig. 3 ist ein Querschnitt :durch den Randansatz des Kopfstückes;
Fig. 4 zeigt eine Wickelbahn mit auf kaschiertem Papierblatt, Fix. 5 eine versetzt aufkasehierte Nicht metallfolie und Fig. 6 eine zweilagige Kaschierung. Das Kopfstück nach Fig. 1 weist einen Randansatz 1. auf, auf den zur Ausbildung .des Tubenmantels 2 eine Wickelbahn aufge bracht wird. Hierbei erfolgt das Auflegen der aufzuwickelnden Bahn unmittelbar auf dem äussern Umfang des Randansatzes! 1, der mit Klebstoff bestrichen wird.
Das Kopfstück ist vorher bündig auf dem in Fig. 1 strichpunk tiert wiedergegebenen. Wickeldorn aufgesetzt worden, so dass ein gleichzeitiges und gleich mässiges Auflegen auf den Dorn und das Kopfstück möglich ist, wobei sich bei 4 die feste Klebverbindung zwischen Kopfstück und Tubenmantel ausbildet. Der untere Rand 5 des Kopfstückes. ist an der Innen seite zweckmässig etwas abgerundet.
Um einen glatten Übergang des An fanges der Wicklung zu erreichen, kann die aufzuwickelnde Folienbahn gemäss Fig. 3 mit dem Rand, an dem ,die Wicklung be ginnt, in eine axiale Ausnehmung 7 des Kopfstückes eingelegt werden. 8 bedeutet eine Lochreihe in .der Wickelbahn zur Er- leichterung des Anklebens der Wicklung- 9 ist ein aufka-schiertes Papierblatt;
ein solches kann gemäss Fig. 5 versetzt angeord net sein, so dass ein Randstreifen 10 von einer Kaschierung frei bleibt. Die Wicklung be ginnt dann hei der dem Randstreifen 10 gegenüberliegenden Kante, wodurch das Ankleben und der glatte Übergang in den Wickellagen verbessert wird.
Die Wickelbahn nach Fig. 6 besitzt z. B. eine Metallfolie 11, wobei Aluminium, Zinn, Zink oder sonstige Folien in Betracht kom men können. Auf diese folgt dann eine ent sprechend bemessene Nichtmetallfolie 12, die aufkaschiert ist, und auf der Folie 12 liegt mit weiterer Versetzung ein entsprechend bemessener Belag 13. Es kann auch der Be lag 13 z. B. aus Zinn bestehen und die innerste Lage bilden. Die Kaschierungsfolien bestehen aus Papier, Kunststoffilmen, Zell- ;las, je nach dem Verwendungszweck der Tuben.
Beim Wickeln stösst die aufgewickelte Bahn an den Absatz 3 des Kopfstückes und bildet auch hier einen glatten Übergang zur Tuhenschulter. Beim Wickeln erfolgt auch gleichzeitig die Verklebung der einzelnen Wickellagen untereinander.
Die aufgerauhte Oberfläche des Rand ansatzes 1 verbessert die Klebverbindung. Die Kaschierung von Metallfolie mit Nicht metallfolien erspart Metallfolie. Ausserdem wird die Knitterung .der Folie wesentlich herabgemindert, was das Aussehen der Tuben auch bei Verarbeitung sehr schwacher Metall folie verbessert. Der Lacküberzug der Innen wandung schützt die Tubenfüllung und die Tubenwandung gegen Angriffe scharfer Stoffe. Wird die Laeksehicht gleichzeitig zum Verkleben ausgenutzt, so enthält der Klebstoff ein Lösungsmittel für die Lack schicht.
Durch die versetzt voneinander kaschier ten Wickelzuschnitte aus verschiedenen Werkstoffen wird der Übergang am Beginn und am Ende der 'Wicklung glatter gestaltet. Durch die Lackierung der innern Tubenwan dung werden gleichzeitig etwaige Poren einer besonders dünn gewählten Metallfolie sicher verschlossen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Tuben mit gewickeltem Tubenkörper und einem .hier mit verbundenen Kopfstück, dadurch gek enn- zeichnet, dass die Wiekelbahn auf den Wickel dorn, auf dessen Ansatz das Kopfstück bün dig aufges etzt ist, und gleichzeitig unmittel bar auf dem Randansatz des Kopfstückes in endgültiger Lage aufgewickelt und mit diesem verklebt wird. UNTERAN SPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass -das Kopfstück auf der Wickelfläche mit einer in Richtung der Tubenlängsachse verlaufenden Ausneh- mung versehen wird, in die der Rand der Wickelbahn, an der die Wicklung beginnt, eingelegt wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, da.ss .der Randansatz des Kopfstückes mit einer aufgerauhten Oberfläche versehen wird, auf die das Klebmittel zum. Vereinigen .des Kopfstückes mit dem Tubenkörper auf gebracht wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Wickelbahn eine Metallfolie verwendet wird, die auf der Innenseite mit einer die Knitterung der Folie herabmindernden Papierschicht versehen wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Teil der Wickelbahn, der !die Tubeninnenwandung bildet, mit einem Lacküberzug versehen wird. 5.Verfahren nach Pätentanspruch und Unteranspruch 4, .dadurch gekennzeichnet, dass als Teil der Wickelbahn"der !die Tuben innenwandung bildet, eine Metallfolie be nutzt wird und dass zum Verbinden des, Kopf stückes mit der Wickelbahn ein Klebstoff verwendet wird, der den Lacküberzug auf löst. 6. Verfahren nach Patsntanspruch, :da durch gekennzeichnet, dass die Wickelbahn auf der an dem Kopfstück zu verklebenden Fläche mit einer Reihe von Ausnehmungen versehen wird. 7.Verfahren nach Patentanspruch, ;da durch gekennzeichnet, dass die Wickelbahn durch L?bereinanderlegen von Metall- und Nichtmetallfolien hergestellt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Kopfstück ohne Entnahmeöffnung hergestellt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE228786X | 1939-10-06 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH228786D CH228786A (de) | 1939-10-06 | 1940-10-31 | Verfahren zur Herstellung von Tuben. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH228786A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1778351B1 (de) * | 1967-04-20 | 1972-05-31 | United Glass Ltd | Verfahren zum herstellen einer verpackungstube und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
-
1940
- 1940-10-31 CH CH228786D patent/CH228786A/de unknown
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