CH228786A - Verfahren zur Herstellung von Tuben. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Tuben.

Info

Publication number
CH228786A
CH228786A CH228786DA CH228786A CH 228786 A CH228786 A CH 228786A CH 228786D A CH228786D A CH 228786DA CH 228786 A CH228786 A CH 228786A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
winding
head piece
tube
edge
web
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Schmidt Friedrich
Original Assignee
Paul Schmidt Friedrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Schmidt Friedrich filed Critical Paul Schmidt Friedrich
Publication of CH228786A publication Critical patent/CH228786A/de

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00—Making hollow objects
    • B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/36—Making hollow objects characterised by the use of the objects collapsible or like thin-walled tubes, e.g. for toothpaste

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung     -von    Tuben.    Zur Herstellung von Tuben     ist    es bereits  bekannt, den Tubenkörper schlauchförmig  zu wickeln. In den     Tubenschlauch    wird dann  ein für sich hergestelltes Kopfstück in einem  besonderen Arbeitsgang eingesetzt.  



  Demgegenüber wird gemäss der Erfin  dung zur Herstellung von Tuben mit ge  wickeltem     Tubenkörper    und hiermit verbun  denem Kopfstück die Wickelbahn auf den       Wickeldorn,    auf :dessen Ansatz das Kopf  stück bündig aufgesetzt ist, und gleichzeitig  unmittelbar auf den     Randansatz    des Kopf  stückes in endgültiger Lage aufgewickelt  und mit     -diesem    verklebt.  



  Vorteilhaft wird zur     Verbesserung    der       Klebverbindung    die Wickelkante, an der die       Wicklung    beginnt, in eine     Ausnehmung    des  Kopfstuckes eingelegt, :dessen Randansatz  mit einer     angerauhten    Oberfläche versehen  werden kann. Die Wickelbahn kann z. B.  aus     llctall-    oder Kunststoffolie bestehen,  wobei die     l1etallfolie    mit einer die     Knitte-          rung        Herabmindernden    Papierschicht ver-    sehen sein kann. Es können lackierte -oder  auch     unlackierte    Folien verarbeitet werden.

    Ist die innere Schicht lackiert, so- ist es  zweckmässig, die Lackschicht so zu wählen,  dass sie durch das verwendete     Klebmittel     aufgelöst werden kann. Die Klebverbindung  kann durch     Durchbrechunge:n    der Wickel  bahn erleichtert werden.  



  Bei einem .andern     Durchführungsbeispiel     des     Verfahrens    wird das Kopfstück ohne  Entnahmeöffnung hergestellt.  



  An Hand der Zeichnung     werden    Durch  führungsbeispiele des     erfindungsgemässen     Verfahrens erläutert, und zwar zeigt:       Fig.    1 das Kopfstück einer Tube mit       einem.        Randansatz,    der ,auf ,den passend ge  drehten Ansatz     des        Wickeldornes    aufgesetzt  ist,       Fig.    2 eine fertige Tube teilweise in An  sicht und Längsschnitt;       Fig.    3 ist ein     Querschnitt    :durch den  Randansatz des Kopfstückes;

             Fig.    4 zeigt eine Wickelbahn mit auf  kaschiertem Papierblatt,  Fix. 5 eine versetzt     aufkasehierte    Nicht  metallfolie und       Fig.    6 eine     zweilagige        Kaschierung.     Das Kopfstück nach     Fig.    1 weist einen  Randansatz 1. auf, auf den zur Ausbildung  .des Tubenmantels 2 eine Wickelbahn aufge  bracht wird. Hierbei erfolgt das Auflegen der       aufzuwickelnden    Bahn     unmittelbar    auf dem       äussern    Umfang des     Randansatzes!    1, der mit  Klebstoff     bestrichen    wird.

   Das Kopfstück ist  vorher bündig auf dem in     Fig.    1 strichpunk  tiert wiedergegebenen. Wickeldorn aufgesetzt  worden, so     dass    ein gleichzeitiges und gleich  mässiges Auflegen auf den Dorn     und    das  Kopfstück möglich ist, wobei sich bei 4 die  feste Klebverbindung zwischen Kopfstück  und Tubenmantel ausbildet. Der untere  Rand 5 des Kopfstückes.     ist    an der Innen  seite zweckmässig etwas abgerundet.  



  Um einen glatten Übergang des An  fanges der Wicklung zu erreichen, kann die  aufzuwickelnde     Folienbahn    gemäss     Fig.    3  mit dem Rand, an dem ,die Wicklung be  ginnt, in eine axiale     Ausnehmung    7 des  Kopfstückes     eingelegt    werden. 8 bedeutet  eine Lochreihe in .der Wickelbahn zur     Er-          leichterung    des     Anklebens    der     Wicklung-          9    ist ein     aufka-schiertes    Papierblatt;

   ein  solches kann gemäss     Fig.    5 versetzt angeord  net sein, so dass ein     Randstreifen    10 von einer       Kaschierung    frei bleibt. Die Wicklung be  ginnt dann     hei    der dem Randstreifen 10  gegenüberliegenden Kante, wodurch das  Ankleben und der glatte Übergang in den  Wickellagen verbessert wird.  



  Die Wickelbahn nach     Fig.    6 besitzt z. B.  eine Metallfolie 11, wobei Aluminium, Zinn,  Zink oder     sonstige    Folien in Betracht kom  men können. Auf diese folgt dann     eine    ent  sprechend bemessene     Nichtmetallfolie    12, die       aufkaschiert        ist,    und auf der Folie 12 liegt  mit weiterer Versetzung ein entsprechend  bemessener Belag 13. Es kann auch der Be  lag 13 z. B. aus Zinn bestehen und die  innerste Lage bilden. Die     Kaschierungsfolien          bestehen    aus Papier, Kunststoffilmen, Zell-    ;las, je nach dem     Verwendungszweck    der  Tuben.  



  Beim Wickeln stösst die aufgewickelte  Bahn an den Absatz 3 des Kopfstückes und  bildet auch hier einen glatten Übergang zur       Tuhenschulter.        Beim    Wickeln erfolgt auch  gleichzeitig die     Verklebung    der einzelnen  Wickellagen untereinander.  



  Die     aufgerauhte    Oberfläche des Rand  ansatzes 1 verbessert die     Klebverbindung.    Die       Kaschierung    von     Metallfolie    mit Nicht  metallfolien erspart Metallfolie. Ausserdem  wird die     Knitterung    .der Folie wesentlich  herabgemindert, was das Aussehen der Tuben  auch bei Verarbeitung sehr schwacher Metall  folie     verbessert.    Der Lacküberzug der Innen  wandung schützt die Tubenfüllung und die  Tubenwandung gegen Angriffe scharfer  Stoffe. Wird die     Laeksehicht        gleichzeitig     zum Verkleben ausgenutzt, so enthält der  Klebstoff ein     Lösungsmittel    für die Lack  schicht.  



  Durch die versetzt voneinander kaschier  ten     Wickelzuschnitte    aus verschiedenen  Werkstoffen wird der Übergang am     Beginn     und am     Ende    der 'Wicklung glatter     gestaltet.     Durch die Lackierung der innern Tubenwan  dung werden gleichzeitig etwaige Poren einer  besonders dünn     gewählten    Metallfolie sicher  verschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Tuben mit gewickeltem Tubenkörper und einem .hier mit verbundenen Kopfstück, dadurch gek enn- zeichnet, dass die Wiekelbahn auf den Wickel dorn, auf dessen Ansatz das Kopfstück bün dig aufges etzt ist, und gleichzeitig unmittel bar auf dem Randansatz des Kopfstückes in endgültiger Lage aufgewickelt und mit diesem verklebt wird. UNTERAN SPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass -das Kopfstück auf der Wickelfläche mit einer in Richtung der Tubenlängsachse verlaufenden Ausneh- mung versehen wird, in die der Rand der Wickelbahn, an der die Wicklung beginnt, eingelegt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, da.ss .der Randansatz des Kopfstückes mit einer aufgerauhten Oberfläche versehen wird, auf die das Klebmittel zum. Vereinigen .des Kopfstückes mit dem Tubenkörper auf gebracht wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Wickelbahn eine Metallfolie verwendet wird, die auf der Innenseite mit einer die Knitterung der Folie herabmindernden Papierschicht versehen wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Teil der Wickelbahn, der !die Tubeninnenwandung bildet, mit einem Lacküberzug versehen wird. 5.
    Verfahren nach Pätentanspruch und Unteranspruch 4, .dadurch gekennzeichnet, dass als Teil der Wickelbahn"der !die Tuben innenwandung bildet, eine Metallfolie be nutzt wird und dass zum Verbinden des, Kopf stückes mit der Wickelbahn ein Klebstoff verwendet wird, der den Lacküberzug auf löst. 6. Verfahren nach Patsntanspruch, :da durch gekennzeichnet, dass die Wickelbahn auf der an dem Kopfstück zu verklebenden Fläche mit einer Reihe von Ausnehmungen versehen wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, ;da durch gekennzeichnet, dass die Wickelbahn durch L?bereinanderlegen von Metall- und Nichtmetallfolien hergestellt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Kopfstück ohne Entnahmeöffnung hergestellt wird.
CH228786D 1939-10-06 1940-10-31 Verfahren zur Herstellung von Tuben. CH228786A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE228786X 1939-10-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH228786A true CH228786A (de) 1943-09-15

Family

ID=5867413

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH228786D CH228786A (de) 1939-10-06 1940-10-31 Verfahren zur Herstellung von Tuben.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH228786A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1778351B1 (de) * 1967-04-20 1972-05-31 United Glass Ltd Verfahren zum herstellen einer verpackungstube und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1778351B1 (de) * 1967-04-20 1972-05-31 United Glass Ltd Verfahren zum herstellen einer verpackungstube und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE970339C (de) Verfahren zur Herstellung von mit einer Folie ueberzogenen Metallbaendern oder -blechen zur Herstellung von Dosen oder aehnlichen Behaeltern
DE718158C (de) Verfahren zum Herstellen einseitig geschlossener Hohlkoerper aus Papier, Pappe o. dgl. mit Boden durch Wickeln
CH422690A (de) Verfahren zur Herstellung eines Behälters und nach diesem Verfahren hergestellter Behälter
DE462184C (de) Verfahren zur Herstellung gewickelter Rohre mit hochglaenzender Oberflaeche
DE2364117C2 (de) Rohrkörper mit zylindrischem oder vieleckigem Querschnitt für dichte Verpackungen
DE704333C (de) Verfahren zur Herstellung von insbesondere aus Metallfolien gewickelten Tuben
EP0524564B1 (de) Dreidimensional geprägte Wand- oder Deckenbekleidung, insbesondere Prägetapete aus Papier
AT128055B (de) Hohlkörper, insbesondere Tuben aus Zellulosefolien und Verfahren zur Herstellung derselben.
DE620133C (de) Behaelter aus Pappe o. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung
AT159750B (de) Verfahren zur Herstellung von aus einer Materialbahn gewickelten Tuben od. dgl. Behältern.
DE619589C (de) Verfahren zum Herstellen eines Wickelzuschnitts fuer das Wickeln fugenloser Sperrholzhohlkoerper
AT165133B (de) Verfahren zur Herstellung mehrschichtiger Holzrohre
DE1141384B (de) Verfahren zur Herstellung sehr duenner Lackschichtfolien fuer elektrische Kondensatoren
DE571958C (de) Verfahren zum Aufkleben von Cellulosehydratfolien auf metallische Unterlagen
CH228790A (de) Verpackungsbehälter.
CH245861A (de) Tube für Pasten und ähnliche Stoffe und Verfahren zur Herstellung derselben.
DE381703C (de) Verfahren zur Herstellung von Metallpapier
CH202129A (de) Tube sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben.
DE743270C (de) Verfahren zum Kaschieren von Viskosefolien mit Metallfolien mittels waessriger Klebstoffloesungen
CH222557A (de) Innenseitig kaschierte Pappbüchse.
DE763966C (de) Anwendung der Wickelmantelbildung
DE492864C (de) Verfahren zum Lackieren von perforierten Metallflaechen
DE514886C (de) Verfahren zur Herstellung von plissierten Gegenstaenden
AT110592B (de) Verfahren zur Herstellung metallisch wirkender photographischer Papiere.
CH620733A5 (en) Sound-deadened hollow-profile metal bar for roller shutter as well as method of manufacturing it