CH229226A - Rechenwalze. - Google Patents

Rechenwalze.

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CH229226A
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Weilenmann Robert
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Weilenmann Robert
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Description


  Rechenwalze.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Rechenwalze, die zum Feststellen der  Zahl der Tage     zwischen    zwei beliebigen  Jahrestagen bestimmt ist. Die Rechenwalze  kann aber auch noch mit logarithmischen  Teilungen     versehen:        werden.,    um auch multi  plizieren und dividieren und damit die wich  tigsten Rechnungen wie     D:reisatzrechnungen     usw. durchführen zu können.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  nun auf eine Rechenwalze mit auf einer zy  lindrischen Walze drehbar und     achsial    ver  stellbarem Schieber, wobei auf dem Walzen  mantel und auf dem Schieber Teilungen und  Schriftzeichen     angeordnet    sind. Das Neue  liegt nun     darin,    dass auf dem     Walzenmantel     schraubenlinienförmig angeordnete Teilungen  vorgesehen sind und     -dass    in einer der Teilun  gen die nach Monaten     geordneten,    innerhalb  je eines Monates numerierten Tage des  Jahres eingetragen sind, während in einer  neben dieser Teilung liegenden weiteren Tei  lung fortlaufend numeriert alle Tage des  Jahres eingetragen sind.

   Auf dem Schieber    ist ein     in    einer Schraubenlinie verlaufender  Schlitz vorgesehen, längs welchem eine Tei  lung angeordnet ist, auf -der die Zahlen der  Tage der Monate vermerkt sind. Der     Sebie-          ber    besitzt ein Fenster, das so     angeordnet     ist, dass nach dem     Einstellen    des Schiebers  auf der Walze im     Fenster    die Zahl der Tage  abgelesen werden kann, die     zwischen    zwei  eingestellten Terminen liegen. Das Ablesen       gestaltet    sich einfach.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein       Ausführungsbeispiel.    des Erfindungsgegen  standes     dargestellt,    es zeigt:       Fig.    1 .eine Seitenansicht einer Rechen  walze zum Berechnen der zwischen zwei  Terminen liegenden Anzahl der Tage;       Fig.    2 und 3 zeigen Varianten der Teilun  gen.  



  Auf einer Walze 1 mit zylindrischem  Mantel, die aus     Metalll,    Pappe, Kunststoff  usw.     bestehen    kann, ist ein zylindrischer  Schieber 2 drehbar und     achsial    verschiebbar  angeordnet. Der     Schieber    2, wird in jeder       Stellung    durch Reibung auf der Walze ge-      halten. Am Ende der Walze 1 sind An  schlaghalteringe 3 befestigt, welche die     a.ch-          siale    Verschiebung des Schiebers 2 begren  zen. Auf der Walze 1 sind in Schrauben  linien von gleichem Steigungswinkel zwei  Teilungen 4 und 5 angeordnet.

   Die eine Tei  lung 4 gibt die Monatstage in Zahlen 1 bis  30     resp.    28 und 31 an, wobei der Name des  Monates unmittelbar neben den Zahlenreihen  steht. Die zweite Teilung 5 gibt die Zahlen  1 bis 548     (11%    Jahre) an. Der Schieber 2 ist  mit einem in einer Schraubenlinie verlau  fenden Schlitz 7 versehen. Der Steigungs  winkel des Schlitzes 7 entspricht dem Stei  gungswinkel der Zahlenreihen auf der  Walze 1. Auf dem Schieber sind längs des  Schlitzes 7 in der Teilung 9 die Tage und die  Namen der Monate angebracht, der Abstand  der Zahlen des Schiebers 2 ist gleich dem  Abstand der Zahlen auf der Walze. Am  Schieber 2. ist ein Fenster 8 vorgesehen, das  auf die Teilung 5 eingestellt ist, wenn der  Schlitz 7 des Schiebers 2 sich über der Tei  lung 4 der Walze 1 befindet.

   Walze und  Schieber sind zur Erleichterung des Ab  lesens mit dem Aufdruck     "Terminanfang",          "Terminende"    versehen.  



  In der in der Zeichnung dargestellten  Lage des Schiebers 2 auf der Walze 1 ist der  31. Dezember (Anfangstermin) der     Sehieber-          teilung    auf den 29. Juni folgenden Jahres       (Endtermin)    der Walzenteilung 4 eingestellt.  Im Fenster 8 des Schiebers erscheint die  Zahl 180 der     Teilung        5"    das ist die Anzahl  der Tage     zwischen;    den genannten Terminen,  die zum Beispiel bei den     Zinsberechnungen     der Banken in Anrechnung gebracht werden.  



  Die nutzbare Länge der     Schraubenlinien     ist bei einem gegebenen Walzendurchmesser       verhältnismässig    sehr gross, die Zahlen kön  nen gross und leicht ablesbar gehalten. wer  den. Bei Verwendung von Metall, z. B. von  Aluminiumlegierungen können Zahlen, Teil  striche und Wörtereingeätzt werden.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2 ist  auf dem Schieber 2 ein Ringläufer 10 aus  durchsichtigem Material, z. B. aus einer       Kunstmasse    leicht einstellbar angeordnet.    Der Ring 10 besitzt eingeritzte oder aufge  druckte Pfeile 12, 13.     Man    stellt zum Bei  spiel den Pfeil 12 auf den     4.111ai    des Schie  bers 2 und stellt den Schieber 2 auf der  Walze 1 so, dass Pfeil 13 auf den     31.Okto-          ber    der Walze 1 zeigt. Im Fenster 8 ist die  Zahl der Tage, die zwischen den genannten  Terminen liegen, nämlich 180, ablesbar.  



  Wie     Fig.    3 können ausser den oben be  schriebenen, in Schraubenlinien verlaufen  den Zahlenreihen noch     logarithmische    Tei  lungen 15, 16 auf Walze und Schieber vor  gesehen werden, so dass die Rechenwalze als  logarithmische Rechenwalze als Ersatz des  Rechenschiebers     benutzt.    werden kann. Es  können mit dieser Walze alle mit Logarith  men überhaupt ausführbaren Rechnungen  ausgeführt werden, wobei auch Spezial  skalen, Konstanten     us-%v.    zur Erleichterung  besonders häufig vorkommender Arbeiten  vorgesehen werden können, wie dies bei den  Spezialrechenschiebern bekannt ist.

   Die zum  Rechnen zur Verfügung stehende Länge der  Teilungen ist. gross, so dass genau gerechnet  und leicht abgelesen      -erden    kann.  



  Die Stirnwände der Walze 1 und des       Sebiebers    können auch als logarithmische  Rechenscheiben ausgebildet     -,verden.     



  Es hat sich auch als zweckmässig heraus  gestellt, den Schieber 2 aus Kunststoff der  art herzustellen, dass die Fenster, durch wel  che Zahlen abgelesen werden müssen,  durchsichtig gehalten sind, während die  übrigen Teile des Schiebers 2 undurchsichtig  sind. Diese letzteren Teile können matt oder  mit Farbe überdeckt sein. Es wird auf diese  Weise der Vorteil erreicht, dass keine     Stanz-          und    Locharbeit erforderlich ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Rechenwalze mit auf einer zylindrischen Walze drehbar und axial verstellbarem Schieber und mit auf dem Walzenmantel und dem Schieber angeordneten Teilungen und Schriftzeichen, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Walzenmantel schrauben- linienförmig angeordnete Teilungen vorge sehen sind, dass in einer der Teilungen die nach Monaten geordneten,
    innerhalb je eines Monates numerierten Tage des Jahres und in einer neben dieser Teilung liegenden weiteren. Teilung fortlaufend numeriert alle Tage des Jahres eingetragen sind und dass auf dem Schieber in einer längs eines in einer Schraubenlinie verlaufenden auf dem selben angebrachten Schlitzes angeordneten Teilung die Zahlen der Tage der Monate vermerkt sind, wobei der Schieber ein Fen- ster besitzt, das so angeordnet ist, dass nach dem Einstellen des Schiebers auf der Walze im Fenster die Zahl der Tage abgelesen werden kann, die zwischen zwei eingestell ten Terminen liegen..
    UNTERANSPRüCHE: 1. Rechenwalze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf dem Schieber (2) ein Ringläufer (10) einstellbar angeord net ist. 2. Rechenwalze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf Walzen mantel und Schieber ausserdem noch logarith mische Teilungen vorgesehen sind. Rechenwalze nach Patentanspruch, wie in Fig. 1 dargestellt.
CH229226D 1939-03-27 1939-03-27 Rechenwalze. CH229226A (de)

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CH229226D CH229226A (de) 1939-03-27 1939-03-27 Rechenwalze.

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