CH229268A - Laufrad für Kreiselverdichter, dessen Beschauflung am Eintritt verwunden, weiter aussen jedoch axial-zylindrisch ist, und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents
Laufrad für Kreiselverdichter, dessen Beschauflung am Eintritt verwunden, weiter aussen jedoch axial-zylindrisch ist, und Verfahren zu seiner Herstellung.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F04D29/28—Rotors specially for elastic fluids for centrifugal or helico-centrifugal pumps for radial-flow or helico-centrifugal pumps
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Description
Laufrad für Kreiselverdichter, dessen Beschauflung am Eintritt verwunden, weiter aussen jedoch axial-zylindrisch ist, und Verfahren zu seiner Herstellung. Es ist gelegentlich erwünscht, Laufräder von Kreiselverdichtern mit verwundenen Schaufeln zu verwenden. Ihre Herstellung bietet jedoch, insbesondere bei Laufrädern mit hohen Umfangsgeschwindigkeiten, für welche eine gegossene Ausführung aus Fe :tigkeitsgründen nicht gewählt werden kann, grosse Schwierigkeiten, da die normale Be festigung der Schaufeln mittels an diesen an gefrästen Nieten in diesem Falle aus folgen dem Grunde nicht mehr ausführbar ist:
Bei den normalerweise verwendeten axial zylindrischen Schaufeln, das heisst bei ge krümmten Schaufeln, deren Erzeugende eine zur Rotationsaxe parallele Gerade bildet, lie gen die Nieten in der Richtung dieser Erzeu genden und sind untereinander parallel. Beim Vernieten bildet also die hochkant stehende Schaufel die Unterlage. Die Schaufeln stehen überall senkrecht zur Radscheibe. Sind die Schaufeln dagegen räumlich verwunden (z.
B. wenn die Erzeugenden der Schaufel fläche eine die Rotationsaxe kreuzende Linie ist), so ist eine normale Vernietung nicht mehr möglich, denn sie stehen nicht mehr senkrecht auf den Radscheiben, und man müsste die Nieten (damit Schaufeln und Rad scheiben vor dem Vernieten zusammenge steckt werden können) parallel zur Rotations- axe anfräsen. Damit bildet die schrägste hende Schaufel aber keine brauchbare Unter lage mehr für die Vernietung.
Soweit kleine Umfangsgeschwindigkeiten in Frage kommen, kann die Schaufelverwin dung oft mit Vorteil nur auf den innern Teil beschränkt werden, und es kann dieser Teil sozusagen fliegend, ohne Nieten bleiben.
Bei höheren Umfangsgeschwindigkeiten ist dies jedoch wegen der grossen Fliehkräfte nicht mehr möglich.
Es wurde bereits versucht, die Verwin dung der Schaufeln zu umgehen, indem ein Vorschaltrad mit axialer Beschauflung vor dem Hauptrad angeordnet, oder auch ein solches mit teilweiser axialer, nach hinten jedoch radial auslaufender Beschauflung in die Eintrittsöffnung desselben hineingescho ben wurde. Beide Bauarten hatten jedoch den Nachteil, da.ss die Schaufeln des betreffenden Vorschaltrades die Eintrittsöffnung des Hauptrades zu sehr verstopften.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Laufrad für Kreiselverdichter, des sen Beschauflung am Eintritt verwunden. weiter aussen jedoch axial-zylindrisch ist. Die Erfindung besteht darin, dass das Lauf rad aus einem aus Naben- und Deckscheibe mit axial-zylindrischen Schaufeln bestehen den Hauptrad und einem darin angebrachten, verwundene Schaufeln enthaltenden Teilrad zusammengesetzt ist, dessen äusserer Durch messer grösser ist als der der Eintrittsöffnung des Hauptrades.
In der Zeichnung, die die obere Hälfte eines Laufrades im Axialschnitt zeigt, ist die Erfindung beispielsweise im Prinzip dar gestellt. Es sind: 1 die Deckscheibe, 2 die Nabenscheibe und 3 die Schaufeln des Haupt rades, welche Schaufeln durch die Nieten 4 mit den Scheiben 1 und 2 verbunden sind. Diese Schaufeln sind axial-zylindrisch. Es ist 5 das vor dem Zusammennieten eingebaute Teilrad als Vorschaltrad, beispielsweise in gegossener Ausführung, dessen äusserer Durchmesser grösser ist als der der Eintritts öffnung des Hauptrades. Das Teilrad schliesst mit der Passfläche 6 auf der Innenseite der Deckscheibe 1 an und liegt mit der Rückseite 7 auf der Nabenscheibe 2 auf, während es dabei auf diese letztere zentriert ist.
Die Schau feln des Rades 5 sind in der gewünsehten, verwundenen Form hergestellt und liegen entweder mit ihrer Austrittskante genau an der Eintrittskante der Schaufeln 3 an, oder sind gegenüber diesen mehr oder weniger, alle oder zum Teil, versetzt. Ferner können Haupt rad und Teilrad die gleiche oder eine un gleiche Anzahl von Schaufeln enthalten. Im letzteren Falle wird man zweckmässig dem Hauptrad mehr Schaufeln geben als dem Teilrad. Der Radialspalt zwischen Rad 5 und den,Schaufeln 3 kann dabei je nach Wunsch entweder so gering wie möglich gehalten oder beliebig breit (radial gemessen) gemacht werden.
Das Einsatzrad 5 wird zweckmässig auf die Naue des Hauptrades zentriert, ehe die Decksebeibe 1 aufgebracbt wird, und bei spielsweise durch Stifte oder Nieten gegen Verdrehen gesichert. worauf erst die Verbin dung von Naben- und Deckscheibe des Haupt rades über die Schaufeln desselben erfolgt. Auch genügt unter Umständen, dass es derart zwischen Naben- und Deckscheibe einge klemmt wird, dass keine relative Verdrehung möglich ist.
Ist die Ausführung derart getroffen, dass die äussern Enden der Schaufeln des Teil rades genau mit den Eintrittskanten der ausserhalb liegenden Schaufeln des zum Bei spiel zusammengenieteten Hauptrades über einstimmen, so entstehen ununterbrochene Radkanäle, welche am Eintritt durch ver wundene, am äussern Teil jedoch durch axial zylindrische Schaufeln begrenzt sind. Infolge der guten Fübrung des zu verdichtenden Mit tels wird diese Bauart derjenigen mit gerin gerer Schaufelzahl im Teilrad als im Haupt rad, sowie derjenigen mit Spalt zwischen bei den Schaufelarten vielfach vorgezogen.
Claims (1)
- PATEN TANSPR tCHE I. Laufrad für Kreiselverdichter, dessen Beschauflung am Eintritt; verwunden, weiter aussen jedoch axial-zylindrisch ist, dadurch oekennzeichnet, dass das Laufrad aus einem aus Naben- und Deckscheibe mit axial zylindrischen Sehaufeln bestehenden Haupt rad und einem darin angebrachten, verwun dene Schaufeln enthaltenden Teilrad zusam mengesetzt ist,dessen äusserer Durchmesser grösser ist als der der Eintrittsöffnung des Hauptrades. II. Verfahren zur Herstellung von Lauf rädern nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, da,ss das Teilrad vor dem end gültigen Zusammenfügen des Hauptrades so eingelegt und festgehalten wird, dass es genau zentriert und gegen Verdrehen gesichert ist. worauf erst die Verbindung von Naben- und Deckscheibe des Hauptrades über die Schau feln desselben erfolgt. UNTERANSPRRÜCHE 1. Laufrad nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Schaufeln des Teilrades (5) an die S chaufeln (3) des Hauptrades anschliessen. 2.Laufrad nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Haupt- und Teilrad gleich viele Schau feln enthalten. 3. Laufrad nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Hauptrad mehr Schaufeln enthält als das Teilrad. 4. Laufrad nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Schaufeln von Haupt- und Teilrad ein Spalt gelassen ist. 5. Laufrad nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Teilrad ge gossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH229268T | 1944-05-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH229268A true CH229268A (de) | 1943-10-15 |
Family
ID=4456018
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH229268D CH229268A (de) | 1944-05-22 | 1942-08-10 | Laufrad für Kreiselverdichter, dessen Beschauflung am Eintritt verwunden, weiter aussen jedoch axial-zylindrisch ist, und Verfahren zu seiner Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH229268A (de) |
-
1942
- 1942-08-10 CH CH229268D patent/CH229268A/de unknown
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