CH229302A - Elektrische Quecksilberniederdruckröhre mit Edelgasgrundfüllung und auf der Röhreninnenwand angebrachter Leuchtstoffschicht. - Google Patents
Elektrische Quecksilberniederdruckröhre mit Edelgasgrundfüllung und auf der Röhreninnenwand angebrachter Leuchtstoffschicht.Info
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Description
Elektrische Quecksilberniederdruckröhre mit Edelgasgrundfüllung und auf der Röhreninnenwand angebrachter Leuchtstoifschicht. Um bei elektrischen Quecksilbernieder druckröhren mit Edelgasgrundfüllung und auf der Röhreninnenwand angebrachter Leuchtstoffschicht durch Mischung des Queck- silberdampflichtes mit dem Fluoreszenzlicht ein weissliches Mischlicht von tageslichtartiger Farbe zu erhalten, ist es bekannt,
als Leucht- stoff ein Gemisch mehrerer rot-, gelb-, grün- und blaufluoresszierender Stoffe zu verwen den.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass die Strahlung derartiger Leucht- stoffröhren nur hinsichtlich der Lichtemis sion, nicht aber auch hinsichtlich ihrer Ultra violettstrahlung dem natürlichen Sonnen licht entspricht.
Dieser Mangel wird unter Ausnutzung des Umstandes, dass die Queck- silberdampfentladung besonders reich an kurzwelliger Ultraviolettstrahlung der Linie 2537 ist, dadurch beseitigt, dass gemäss der Erfindung die Leuchtstoffschicht derartiger Quecksilberniederdruckröhren mit Edelgas grundfüllung aus 10 bis 30 % eines das kurz wellige Ultraviolett der Entladung vornehm lich in langwelliges Ultraviolett zwischen <B>3000</B> und 4000 A (und gegebenenfalls zum Teil auch in violettes und blaues Licht) um setzenden Stoffes und 90 bis<B>70%</B> eines das kurzwellige Ultraviolett in eine aus blauen, grünen,
gelben und roten Strahlen zusam mengesetzte tageslichtartige Strahlung um setzenden Stoffgemisches besteht.
Eine mit einer derartigen Leuchtstoff- schicht versehene Quecksilberniederdruck- röhre lässt sich zufolge ihrer weitgehend son nenlichtähnlichen Strahlung mit Vorteil eben sowohl für Beleuchtungs- als auch für Be strahlungszwecke verwenden, und zwar dann, wenn es bei der Bestrahlung auf eine He bung des Allgemeinbefindens der bestrahlten Person und die Erzielung einer Hautbräu nung ankommt. UltraviolettstrahlendeLampen, die gleich zeitig sichtbares Licht aussenden, sind an sich bekannt.
Hierbei handelt es sich meist um Metalldampfentladungslampen, bei denen das aus ultravioletten Strahlen und sicht baren Strahlen zusammengesetzte Licht der Dampfentladungssä.ule ungehindert von der Lampe hervortritt und die sichtbare Strah lung gegebenenfalls noch zusätzlich durch einen in der Lampe angebrachten Glühdraht verstärkt wird.
Bekannt sind auch ferner solche weitgehend entlüfteten Lampen, bei denen die Ultraviolettstrahlung von einer auf der Lampenwandung angebrachten, dnreh Elektronenaufprall angeregten Fluoreszenz- t' und die in gewissem Umfange nebenbei entstehende sichtbare Strahlung vor nehmlich von geheizten Glühelektroden aus geht.
Bei diesen entweder nur technischen Zwecken oder nur Bestrahlungszweclzen die nenden bekannten Lampen war jedoch d:; verwendete Gebiet der ultravioletten Strah lung und insbesondere deren Verhältnis zur sichtbaren Strahlung ein völlig anderes a1, bei der Sonne, sowie ferner auch die Strah lenverteilung im sichtbaren Gebiet nicht tageslichtartig, so dass insgesamt keine son nenlichtartige Wirkung erzielt.
werden l@onüt(-. Insbesondere ist es nicht möglich, mit den bisher bekannten Lichtquellen die für das Sonnenlicht charakteristische, niediziniscli wertvolle langwellige U ltraviolettsti;zlilun""- im Bereich von<B>3150</B> bis 4000 Ä in @enügen- der Stärke im Verhältnis zum sichtbaren Licht auch nur annähernd herzustellen. Die sem Mangel kann durch die Erfindung ab geholfen werden.
Der das kurzwellige Ultraviolett in Ian,- welliges Ultraviolett (ZVellenläilge zwischen 3000 und 4000 A), gegebenenfalls noch zuin Teil in Violett und Blau umwandelnde Stoff kann aus mit Thalliumoxyd aktivierten Bo- raten oder Silikaten, wie zum Beispiel Zink borat, Aluminium-, Beryllium- oder@agile- siumsilikat, bestehen.
Vorzugsweise bestellt dieser Stoff jedoch aus mit seltenen Erden aktivierten Oxyden, wie zum Beispiel mit Thulium aktiviertem Kalziumoxyd, und ins- besondere aus mit Cer aktiviertem Alumi nium-, Bery lliiim- oder Magnesiumsilikat oder Cerphosphat.
Das das kurzwellige Ultraviolett in eine tageslichtartige Strahlung umsetzende Stoff gemisch kann zum Beispiel aus blaugrün fluoreszierendem DIagnesium-,volframat, gelb fluoreszierendem Zinksilikat und rotfluores zierendem Kadiniumborat bestehen, obwohl für das 11agnesiumwolfrarnat gegebenenfalls auch andere )Volframate, wie zum Beispiel Kalziumwolframat oder Zinkwolframat, und für das Kadmiumborat auch andere Stoffe, wie zum Beispiel Zink-Berylliumsilikat und Kadmiumsilikat,Verwendung finden können.
Eine hinsichtlich Lichtausbeute und Bestän digkeit besonders z@eechmässige Zusammen setzung für das tageslichtartig fluoreszie rende Stoffgemisch besteht zum Beispiel aus <B>15</B> bis 7 5 G eines mit: Mangan aktivierten Kadmiumborates, 12 bis 45/'o 31agnesium- wolframat der Formel 111g@W0", und 7 bis 1 ö eines mit 31an-;an aktivierten Zinksili kates.
Claims (1)
- PATEN TAN SPRUCH Elektrische Queeksilberniederdruckröhre mit Edelgasgrundfü.llung und auf der Röh- reninnenwand angebrachter Leuchtstoff- schicht, dadurch gekenilzeichnet, dass die Leuehtstoffschicht aus 1_0 bis 30ö eines das l:urzivel.lige C liraviolett der Entladung vor nehmlich in langss-ellige s Ultraviolett zwi schen 3000 und 4000Ä umsetzenden Stoffes und 90 bis Mo' eines das kurzwellige Ultra violett in eine aus blauen, grünen, gelben und roten Strahlen zusaininengesetzte tageslicht artige Strahliuig umsetzenden Stoffgemisches besteht. UNTERANSPRÜCHE 1.Elektrische Quecksilberniederdruck röhre nach Patentausprucli, dadurch gekenn zeichnet, dass der das liiirzwellige Ultravio lett der Entladung in lang\#ellig-es Ultravio lett umsetzende Stoff so beschaffen ist, dass er das kurz@i-ellige Ultraviolett "-leiehzeiti"@ auch. in violettes und blaues Licht umsetzt. 2. Elektrische Quecksilberniederdruck röhre nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass der ultraviolettstrahlende Stoff aus mit Cer aktiviertem Aluminiumsilikat besteht. 3.Elektrische Quecksilberniederdruck röhre nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der ultraviolettstrahlende Stoff aus mit Cer aktiviertem Berylliumsilikat be steht. 4. Elektrische Quecksilberniederdruck röhre nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der ultraviolettstrahlende Stoff aus mit Cer aktiviertem Magnesiumsilikat besteht. 5. Elektrische Quecksilberniederdruck röhre nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass der ultraviolett-strahlende Stoff aus Cerphosphat besteht. 6.Elektrische Quecksilberniederdruck röhre nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das tageslichtartig strahlende Stoffgemisch aus mit iHangan aktiviertem gadmiumborat, Magnesiumwolframat der Formel Mg2W0, und mit Mangan aktivier tem Zinksilikat besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE229302X | 1941-07-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH229302A true CH229302A (de) | 1943-10-15 |
Family
ID=5867713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH229302D CH229302A (de) | 1941-07-21 | 1942-06-23 | Elektrische Quecksilberniederdruckröhre mit Edelgasgrundfüllung und auf der Röhreninnenwand angebrachter Leuchtstoffschicht. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH229302A (de) |
-
1942
- 1942-06-23 CH CH229302D patent/CH229302A/de unknown
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