CH229403A - Verfahren, um bei ganz oder teilweise aus gummielastischen Textilerzeugnissen hergestellten Gebrauchsgegenständen das Gleiten der Gummifäden an gewissen Stellen zu verhindern. - Google Patents

Verfahren, um bei ganz oder teilweise aus gummielastischen Textilerzeugnissen hergestellten Gebrauchsgegenständen das Gleiten der Gummifäden an gewissen Stellen zu verhindern.

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CH229403A
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F3/00Braces

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description


  Verfahren, um bei ganz oder teilweise aus gummielastischen Textilerzeugnissen  hergestellten Gebrauchsgegenständen das Gleiten der Gummifäden  an gewissen Stellen zu verhindern.    Durch die     Patente    Nr. 178203 und 205140  ist bekannt ,geworden, dass gewisse Stellen  des mit Gummifäden     verarbeiteten    Textil  materials zwecks     Fixierung    der Gummifäden  mit dem Textilgebilde mit Klebstoff bestri  chen der durchtränkt werden.

   Diese Verfah  ren verhindern zwar bis zu einem .gewissen  Grade das Ausrutschen und Zurückgleiten der  Gummifäden, bieten aber bei starker Zuglast  nicht genügend Sicherheit, da sich die  Gummifäden selbst beim Einpressen des  Klebstoffes und     nachherigem    Flachdruck  nicht innig genug mit den übrigen Textil  fasern verbinden     lassen.     



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  ein Verfahren, um bei ganz oder teilweise aus       gummielastischen    Textilerzeugnissen     herge-          stellten        Gebra.nehsgegenständen    das Gleiten       ,der    Gummifäden an     gewissenStellen    zu ver  hindern, das sich gegenüber den     bekannten          Verfahren    :

  dadurch unterscheidet,     dass,die    zu  behandelnden Stellen mit einem     Klebemittel       imprägniert und     mit    einem     Relief-Prägedruck     .derart versehen werden,     dass,die        Gummifäden     aus ihrer     ursprünglichen        Lage    verdrängt wer  den. Der Prägedruck     wird    zweckmässig so, vor  genommen, dass die     Gummifäden        wellenförmig     zu liegen     kommen,    also in     verkrümmter     Stellung     festgehalten    werden.  



  Dieses neue Verfahren :gewährleistet ein  unbedingtes     Festhalten    der Gummifäden im       Innern    des     Textilgebildes,    weil der sehr     ela-          stische    und     nunmehr    mehrfach abgebogene       Gummifaden    sich nicht herausziehen lässt, so  fern     dessen   <B>Umgebung</B> stabil gehalten ist.  



  Der     Relief-Prägedruel#.    kann entweder  direkt auf     -die        vorgehends        imprägnierten,Stel-          len    des     ao-ummielastischen    Gebildes erfolgen,  oder     diese    werden noch mit ;ein- oder doppel  seitigem     pressbarem        Material    überzogen oder  überklebt und nachher samt der     Umhüllung     g     epresst.     



  Die     Zeichnung    zeigt zwei Ausführungs  formen des Verfahrens, und zwar stellt     Fig.    1           eine    Draufsicht auf ein gummielastisches       Band:    dar, während     Fig.    2 eine teilweise An  sieht eines     Rückenteils    eines     Hosenträgers     darstellt.  



  Um ein Zurückgleiten der Gummifäden zu  verhindern, ist das     gummielastische    Band 1       (Fig.    1) mit einer Prägung     2?    versehen. Es  ist     ausser    dem Buchstaben     S    ein -waffelförmi  ges Muster auf das Band aufgedrückt     worden.     Beim     Aufdrücken    haben sich die Gummi  fäden     verschoben,    sie sind mehrfach abge  bogen worden und können nun nicht mehr       zurückgleiten,        wenn    das Band     beispielsweise     längs der Linie     I-I        zerschnitten    wird.

    



  Die     Musterung    kann     selbstverständlich     eine ganz beliebige sein. Es können gleich  zeitig damit dekorative Effekte erzielt wer  den.  



  Bei dem in     Fig.    2     teilweise    dargestellten       Hosenträger    wird ein     Zurückgleiten    der  Gummifäden dadurch     vermieden,    dass die  Fläche 3 mit einem Prägedruck versehen       wird.     



  Während bei der     Ausfüh        rungsform    nach       Fig.    1 der     Relief-Prägedruch    direkt auf die  mit     Klebemittel    behandelte Stelle     \?    aufge  bracht wird, ist bei der Ausführungsform  nach     Fig.    2 über der mit Klebemittel     behan-          delten    Stelle ein Lederlappen vorgesehen, wel  cher dann zusammen mit .den vorbehandelten       Gewebeteilen,der        Prägung        unterworfen    wird.

    An Stelle von     Leder    kann auch jedes andere  geeignete formbare Material verwendet wer  den.         Dio        gummielasti:chen        Bänder    können     ein-          oder    beidseitig mit einem     geeigneten    Präge  druck     verseben    werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren. um bei ganz oder teilweise aus gummielastischen Textilerzeugnissen herge stellten Gebrauchsgegenständen das Gleiten der Gummifäden an gewissen Stellen zu ver hindern, dadurch gekennzeichnet, dass die zu behandelnden Stellen mit einem Klebemittel imprägniert und mit einem Relief-Prägedruck derart versehen werden, dass die Gummifäden aus ihrer ursprünglichen Labe verdrängt werden. LTNTERANSPRUCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass der Relief-Präge- druck unmittelbar auf die mit einem Klebe mittel tieliandelte Stelle aufgebracht wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekeniizeichiiet, dass die mit einem Klebemittel behandelten Stellen mit einem formbaren Material überzogen und die über zö-gene Stelle mit einem Relief-Präbedruc1@ versehen wird. 3.
    Verfahren nach Pa.tentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass ein solcher Relief- Prägedruck verwendet wird, dass die Gummi fäden wellenförmig zu liegen kommen.
CH229403D 1938-11-25 1938-11-25 Verfahren, um bei ganz oder teilweise aus gummielastischen Textilerzeugnissen hergestellten Gebrauchsgegenständen das Gleiten der Gummifäden an gewissen Stellen zu verhindern. CH229403A (de)

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