Verfahren, um bei ganz oder teilweise aus gummielastischen Textilerzeugnissen hergestellten Gebrauchsgegenständen das Gleiten der Gummifäden an gewissen Stellen zu verhindern. Durch die Patente Nr. 178203 und 205140 ist bekannt ,geworden, dass gewisse Stellen des mit Gummifäden verarbeiteten Textil materials zwecks Fixierung der Gummifäden mit dem Textilgebilde mit Klebstoff bestri chen der durchtränkt werden.
Diese Verfah ren verhindern zwar bis zu einem .gewissen Grade das Ausrutschen und Zurückgleiten der Gummifäden, bieten aber bei starker Zuglast nicht genügend Sicherheit, da sich die Gummifäden selbst beim Einpressen des Klebstoffes und nachherigem Flachdruck nicht innig genug mit den übrigen Textil fasern verbinden lassen.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren, um bei ganz oder teilweise aus gummielastischen Textilerzeugnissen herge- stellten Gebra.nehsgegenständen das Gleiten ,der Gummifäden an gewissenStellen zu ver hindern, das sich gegenüber den bekannten Verfahren :
dadurch unterscheidet, dass,die zu behandelnden Stellen mit einem Klebemittel imprägniert und mit einem Relief-Prägedruck .derart versehen werden, dass,die Gummifäden aus ihrer ursprünglichen Lage verdrängt wer den. Der Prägedruck wird zweckmässig so, vor genommen, dass die Gummifäden wellenförmig zu liegen kommen, also in verkrümmter Stellung festgehalten werden.
Dieses neue Verfahren :gewährleistet ein unbedingtes Festhalten der Gummifäden im Innern des Textilgebildes, weil der sehr ela- stische und nunmehr mehrfach abgebogene Gummifaden sich nicht herausziehen lässt, so fern dessen <B>Umgebung</B> stabil gehalten ist.
Der Relief-Prägedruel#. kann entweder direkt auf -die vorgehends imprägnierten,Stel- len des ao-ummielastischen Gebildes erfolgen, oder diese werden noch mit ;ein- oder doppel seitigem pressbarem Material überzogen oder überklebt und nachher samt der Umhüllung g epresst.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungs formen des Verfahrens, und zwar stellt Fig. 1 eine Draufsicht auf ein gummielastisches Band: dar, während Fig. 2 eine teilweise An sieht eines Rückenteils eines Hosenträgers darstellt.
Um ein Zurückgleiten der Gummifäden zu verhindern, ist das gummielastische Band 1 (Fig. 1) mit einer Prägung 2? versehen. Es ist ausser dem Buchstaben S ein -waffelförmi ges Muster auf das Band aufgedrückt worden. Beim Aufdrücken haben sich die Gummi fäden verschoben, sie sind mehrfach abge bogen worden und können nun nicht mehr zurückgleiten, wenn das Band beispielsweise längs der Linie I-I zerschnitten wird.
Die Musterung kann selbstverständlich eine ganz beliebige sein. Es können gleich zeitig damit dekorative Effekte erzielt wer den.
Bei dem in Fig. 2 teilweise dargestellten Hosenträger wird ein Zurückgleiten der Gummifäden dadurch vermieden, dass die Fläche 3 mit einem Prägedruck versehen wird.
Während bei der Ausfüh rungsform nach Fig. 1 der Relief-Prägedruch direkt auf die mit Klebemittel behandelte Stelle \? aufge bracht wird, ist bei der Ausführungsform nach Fig. 2 über der mit Klebemittel behan- delten Stelle ein Lederlappen vorgesehen, wel cher dann zusammen mit .den vorbehandelten Gewebeteilen,der Prägung unterworfen wird.
An Stelle von Leder kann auch jedes andere geeignete formbare Material verwendet wer den. Dio gummielasti:chen Bänder können ein- oder beidseitig mit einem geeigneten Präge druck verseben werden.
Process to prevent the rubber threads from sliding at certain points in articles of daily use made entirely or partially from elastic textile products. It is known from patents no. 178203 and 205140 that certain areas of the textile material processed with rubber threads are impregnated with adhesive for the purpose of fixing the rubber threads with the textile structure.
Although these procedures prevent the rubber threads from slipping and sliding back to a certain extent, they do not offer sufficient security when the tensile load is high, as the rubber threads cannot be connected intimately enough with the other textile fibers even when the adhesive is pressed in and then after flat printing.
The present invention now relates to a method for preventing the rubber threads from sliding at certain points in used objects made entirely or partially of elastic textile products, which is different from the known methods:
differs in that, the areas to be treated are impregnated with an adhesive and provided with a relief embossing .derart that, the rubber threads are displaced from their original position. The embossing pressure is expediently made in such a way that the rubber threads come to lie in a wave-like manner, i.e. are held in a crooked position.
This new process: ensures that the rubber threads are held firmly inside the textile structure, because the very elastic and now repeatedly bent rubber thread cannot be pulled out as long as its <B> environment </B> is kept stable.
The relief embossing pin #. can either be done directly on the previously impregnated areas of the ao-ummielastic structure, or these are coated or glued over with single or double-sided pressable material and then pressed together with the cover.
The drawing shows two execution forms of the method, namely Fig. 1 is a plan view of a rubber elastic band: while Fig. 2 shows a partial view of a back part of a suspender.
To prevent the rubber threads from sliding back, the rubber-elastic band 1 (Fig. 1) is embossed with 2? Mistake. In addition to the letter S, a waffle-shaped pattern has been pressed onto the tape. When pressing the rubber threads have shifted, they have been bent abge several times and can no longer slide back if the tape is cut, for example along the line I-I.
The pattern can of course be any. At the same time, decorative effects can be achieved with it.
In the case of the braces partially shown in FIG. 2, the rubber threads are prevented from sliding back in that the surface 3 is provided with an embossing pressure.
While in the embodiment according to FIG. 1, the relief embossing pressure directly on the area treated with adhesive \? is brought up, in the embodiment according to FIG. 2, a leather flap is provided over the point treated with adhesive, which is then subjected to embossing together with the pretreated fabric parts.
Instead of leather, any other suitable malleable material can also be used. The elastic bands can be stitched on one or both sides with a suitable embossing pressure.