CH229822A - Flaschenverschluss. - Google Patents
Flaschenverschluss.Info
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Description
Flaschenverschluss. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Flaschenverschluss. Die Erfindung be zweckt, einen Verschluss zu schaffen, der an Flaschen aller Art, wie zum Beispiel Wein flaschen usw. nachträglich angebracht wer den kann. Bekanntlich sind die Flaschenhälse verschieden im Durchmesser, ebenso weisen sie verschieden breite Verdickungen auf.
Um trotzdem an diesen Flaschen den sehr gut schliessenden, von den Bierflaschen her be kannten Bügelverschluss anbringen zu kön nen, weist der Flaschenverschluss nach der Erfindung ein am Flaschenhals anzuordnen des Halteorgan auf, an welchem der Ver- schlussbügel einzuhängen ist. Als Halteorgan kann ein Band oder ein Draht verwendet werden.
Ersteres weist vorzugsweise minde stens zwei Bohrungen oder Vertiefungen für das Einhängen des Verschlussbügels auf. Vor- teilhafterweisc sind im Band jedoch minde stens zwei schräg zu den Längskanten des Bandes verlaufende Lochreihen vorgesehen, in deren Löcher der Verschlussbügel wahl weise eingehängt werden kann. In beiliegender Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 und 2 das erste Ausführungsbei spiel in zwei verschiedenen Lagen an einem Flaschenhals- in Ansicht und zum Teil im Schnitt, Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Fla sche oberhalb dieses Halteorganes, Fig. 4 das Halteorgan in Abwicklung, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4, Fig. 6 bis 9 je ein weiteres Ausführungs beispiel des Halteorganes in Abwicklung,
Fig. 10 einen Querschnitt durch das in Fig. 9 dargestellte Ausführungsbeispiel, Fig. 11 ein federnd ausgebildetes band förmiges Halteorgan und Fig. 12 ein aus Draht hergestelltes Halte organ.
Das in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Aus führungsbeispiel weist ein zum Beispiel aus Metall oder aus Kunststoff hergestelltes; als Band ausgebildetes Halteorgan 1 auf, nahe dessen beiden Enden je eine Bohrung 2 vor gesehen ist. Das Band 1 besitzt vier Reihen von Löchern 3, wobei diese Reihen in bezug auf die Längskanten des Bandes 1 schräg verlaufen. Ferner sind im Band 1 als An schläge dienende Vertiefungen 5 angeordnet. Die Bandenden sind, wie Fig. 3 zeigt, um gebogen und durch die Bohrungen ? der so gebildeten Lappen 6 ist eine Schraube 7 ge steckt.
Durch eine Mutter 8 (oder eine Flii- gelmutter) kann das Band fest mit dem Fla schenhals 10 verbunden werden. Die mit dem Verschluss zu versehenden Flaschen, wie Weinflaschen aller Art usw., weisen be kanntlich verschiedenen Halsdurchmesser, wie auch insbesondere verschieden breite Verdickungen am Halsende auf (siehe Fig. 1 und 2).
Der Abstand der Drehzapfen 11 des Verschlussbügels 12 von der Flaschenmün dung muss jedoch, um einen guten Sitz des mit einer Dichtungsscheibe 13 versehenen Verschlusszapfens 14 und damit einen sicheren Abschluss der Flasche zu gewähr- leisten, bei allen Flaschen derselbe sein-, das heisst es ist dafür zu sorgen, dass in dem ge nannten Abstand im Band 1 zwei Löcher 3 zum Einhängen des Verschlussbügels 12 lie gen. Durch die Anordnung von schräg ge stellten Lochreihen ist es möglich, zwei dia metral gegenüberliegende Löcher 3 zu finden. die an der gewünschten Stelle liegen.
Die im Band 1 angeordneten Vertiefungen 5 liegen unter der Verdickung des Flaschenhalses und verhindern das Hinaufrutschen des Bandes beim Verschliessen der Flasche. Die Vertie fungen 5 sind vorzugsweise längs der einen Bandkante angeordnet. Je nach Breite und Anordnung der Verdickung am Flaschenbals 10 ist das Band 1 so umzulegen, dass die den Vertiefungen näher liegende Längskante des Bandes unten oder oben liegt, wie dies aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist.
Damit kann erreicht werden, ivie sieh bei praktischen Versuchen gezeigt hat, dass stets zwei Löcher 3 zum Einhängen des Bügels 12 an geeigneter Lage sich vorfinden. Das Band 1 kann noch eine Verlängerung 15 besitzen, welche über die Mutter 8 und das Ende der Schraube 7 gebogen werden kann (Fig. 3).
Das Band 1 kann auch derart dick sein, dass an Stelle der Löcher 3 nur Vertiefun gen zum Einhängen des Verschlussbügels 12 vorgesehen sind.
Wie in Fig. 4 gezeigt ist, können im Band 1 noch eitere Vertiefungen 5' vorge sehen sein, welche das um den Flaschenhals gelegte Band in einen kleinen Abstand vom Hals 10 halten. An Stelle der Vertiefungen 5 kann auch eine der Längskanten des Ban des 1 selbst zur Anlage an der Halsverdik- kung kommen.
Die vorbeschriebene Ausführungsform ist insbesondere für den Einzelverkauf an Haus haltungen usw. bestimmt. Handelt es sieh aber darum, eine grössere Zahl von gleichen Flaschen mit dem Verschluss auszurüsten, so lohnt sich die Herstellung besonderer. dem Flaschenhals angepasster Halteorgane, wie eines zum Beispiel in Fig. 6 dargestellt ist. Das Band 1 besitzt ausser den Bohrungen für die Schra.ul)e 7 nur noch die zwei an passender Stelle angeordneten Löcher 3 zum Einhängen des Verschlussbügels 1'-). Wenn nötig, können auch im Band 1 die Vertie fungen 5 und 5' vorgesehen sein.
Die Lap pen 6 des Bandes 1 könnten auch, statt durch die Schraube 7 mit Mutter 8 zusammenge halten zu sein. miteinander verlötet, ver schweisst oder durch eine Feder zusammen geklemmt ;ein. An Stelle der Löcher 3 könn ten im Band 1 auch Schlitze 3' vorgesehen sein. Beim Ausführungsbeispiel nach der Fig. 7 sind im Band 1 zwei Schlitze 16 an- geo,rdnet, an welche sich Seitenschlitze 17 an schliessen. Letztere dienen zum Einhängen des Verschlussbügels 12. Wenn nötig, kann auch in diesem Fall das Band 1 mit den Ver tiefungen 5 und 5' versehen sein.
Fig. 8 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher im Band 1 Lappen 18 ausgestanzt und umgebogen sind, so dass Löcher 19 ent stehen, in -elche wiederum der Verschluss bügel 12 eingehängt werden kann.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 9 und 10 besitzt das Band 1 zwei Lappen 25, in denen je ein Loch 3 vorgesehen ist. Die Löcher dienen zum Einhängen des Ver- schlussbügels. Beim Umlegen des Bandes dient die obere Kante als Anschlag an der Flaschenhalsverdickung, während die Lap pen 25 nach aussen umgebogen sind. Die Lap pen 25 können auch breiter und mit mehreren Löchern 3 versehen sein.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 ist das Band 20 federnd ausgebildet und klemmt sich demzufolge selbsttätig am Fla schenhals 10 fest.
Das Halteorgan kann auch, wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1.2, aus einem Drahtstück 21 hergestellt sein. Zum Einhän gen des Verschlussbügels 12 sind Ösen 22 ge formt, während die Drahtenden 23 auf irgend eine bekannte Weise miteinander verbunden sind. Selbstverständlich können noch weitere Ösen vorhanden sein, die eventuell auch ab wärts gerichtet sein können.
Mit dem vor liegenden Verschluss versehene Flaschen eignen sich insbesondere zur Aufbewahrung von Süssmost. Durch die Verwendung von Flaschen aller Art zu letzterem Zweck kann die gegenwärtig herrschende Flaschenknapp heit vermindert und jeder Familie ermöglicht werden, in den meistens vorrätigen Wein flaschen den Süssmost lange Zeit aufzube wahren, ohne eine Qualitätsverschlechterung in Kauf nehmen zu müssen. Selbstverständ lich können in den mit dem vorliegenden Verschluss versehenen Flaschen auch noch an dere Flüssigkeiten, wie Trauben- oder andere Fruchtsäfte unter Luftabschluss aufbewahrt werden.
Die vorliegende Erfindung be schränkt sich natürlich nicht auf die Verwen dung der bekannten Bierflaschenverschlüsse. Als Verschlüsse können für Flaschen mit grösserem Halsdurchmesser auch in den Ab m-essungen grössere, den Bierflaschenver- schlüssen ähnliche verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Flaschenverschluss, gekennzeichnet durch ein am Flaschenhals anzuordnendes Halte organ, an welchem der Verschlussbügel ein zuhängen ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Verschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Halteorgan aus einem Band (1, 20) besteht. 2. Verschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Halteorgan aus einem Draht (21) besteht. 3. Verschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Band mindestens zwei Löcher (3) zum Einhängen des Verschlussbügels (12) vorgesehen sind. 4.Verschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Band minde stens zwei Lochreihen angeordnet sind. 5. Verschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lochreihen schräg zu den Längskanten des Bandes ver laufen. 6. Verschluss nach Patentanspruch -und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Band mindestens ein Anschlag vor gesehen ist. 7. Verschluss nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Anschlag durch eine Vertiefung (5) im Band gebildet ist. B. Verschluss nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die als Anschlag dienen den Vertiefungen (5) längs einer Bandkante angeordnet sind. 9.Verschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass; im Band mit Seitenschlitzen (17) ver sehene Schlitze (16) vorgesehen sind. 10. Verschluss nach Pattentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Band Lappen (18) ausgestanzt und derart umgebogen sind, dass Löcher (19) zum Einhängen des Verschlussbügels entstehen. 11. Verschluss nach Patentanspruch und. Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Band vorstehende Lappen (25) vor gesehen sind, in denen die zum Einhängen des Verschlussbügels dienenden Löcher vor gesehen sind. 12.Verschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass das Band federnd ausgebildet ist. 13. Verschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht mindestens zwei zum Ein- hängen des Verschlussbügels (12) bestimmte Ösen (22) aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20310766U1 (de) | 2003-07-14 | 2003-09-18 | Ponstein, Joachim, 56283 Gondershausen | Bügelverschlußklemme |
| DE102015013773A1 (de) | 2014-10-29 | 2016-05-04 | Emil Veit-Salomon | Bügelverschluss |
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1942
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Cited By (5)
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