CH229941A - Wechselstromerzeugungsanlage für konstante Ausgangsfrequenz bei wechselnder Antriebsdrehzahl. - Google Patents

Wechselstromerzeugungsanlage für konstante Ausgangsfrequenz bei wechselnder Antriebsdrehzahl.

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CH229941A
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/18AC/AC converters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


  Wechselstromerzeugungsanlage für konstante Ausgangsfrequenz bei wechselnder  Antriebsdrehzahl.    Bei Wechsel- und Drehstromerzeugungs  anlagen, die von Kraftmaschinen angetrieben  werden, die ausser für die Stromerzeugung  auch noch für andere Verbraucher Energie  liefern, kommt es insbesondere in den Fäl  len, in denen die Stromerzeugung nur einen  geringen Anteil an der Gesamtkrafterzeu  gung ausmacht, häufig vor, dass die Dreh  zahl der Antriebsmaschine auf Grund von  Forderungen des hauptsächlichen Energie  verbrauchers mehr oder 'minder grossen  Schwankungen unterworfen ist. Bei Verwen  dung der üblichen Generatoren müssen in  diesem Fall Mittel und Wege gesucht wer  den, die Frequenzänderungen in irgendeiner  Form auszugleichen.

   Für die meisten Fälle  kann man dabei als Regel     annehmen,    dass der  normale Betrieb mit der Höchstdrehzahl er  folgt, und dass nur für kürzere Zeiten der  Generator mit verminderter Drehzahl läuft.  Dabei ist diese Drehzahlschwankung des An-    triebsmotors, die im folgenden als     "Drehzahl-          hub"        bezeichnet    werden soll, von Fall zu  Fall sehr verschieden und kann zum Beispiel  bei Flugzeugmotoren<B>50%</B> und mehr betra  gen (Drehzahlhub<B>100%</B> auf     50%).    Solange  hierbei als Stromsystem Gleichstrom Ver  wendung fand, konnten diese Drehzahl  schwankungen durch Feldregelung ausgegli  chen werden.

   Bei Wechsel- und Drehstrom  anlagen an Bord von Flugzeugen ist dieser  Weg wegen der dem     Drehzahlhub    propor  tionalen Frequenzänderungen nicht mehr  möglich.  



  Es ist nun schon vorgeschlagen worden,  in solchen Fällen hinter den eigentlichen  Generator eine Zusatzmaschine zu schalten,  in der eine Frequenzerhöhung hervorgerufen  wird. Bei kleinen Frequenzschwankungen des  Generators ist dieses Verfahren auch ohne       Schwierigkeiten    möglich, da in diesem Fall  die der Frequenzerhöhungsmaschine mecha-      nisch zuzuführende Leistung dann gering ist,  wenn der Drehzahlhub sieh in     erträglichen     Grenzen hält. Beträgt er jedoch wie bei  Flugzeugen     50%    oder mehr, so erfordert die  dem Generator nachgeschaltete Maschine zur  Frequenzerhöhung eine Antriebsleistung von  gleichfalls<B>50%</B> der geforderten     elektrischen     Leistung.

   Die     Maschinen    und ihr     Antrieb:;-          motor    werden schwer und sind im     normalen     Betrieb, das heisst bei voller Drehzahl des  Antriebsmotors, überhaupt nicht     ausgenutzt.     Es ist weiter bereits vorgeschlagen worden.  dieses Verfahren elektrisch und vor     allein     hinsichtlich des Wirkungsgrades dadurch zu  vereinfachen, dass die     Frequenzerhöhung-          nicht    in einem nachgeschalteten Drehwandler  vorgenommen, sondern dadurch erreicht wird.  dass der Ständer des Stromerzeugers beim  Betrieb mit niederen Drehzahlen im Gegen  sinn zum Anker angetrieben wird.

   Diese Lö  sung ist     wirkungsgradmässig    besonders     gün-          stig,    erfordert jedoch einen gewissen kon  struktiven Aufwand. da die erzeugte elek  trische Energie über Schleifringe vorn dein  umlaufenden Ständer des Generators abge  nommen und die Zufuhr der Antriebsleistung  für denselben über Getriebe usw. vorgesehen  werden muss. Für die dem Generatorständer  zuzuführenden     Leistungen    und Drehzahlen  gelten dieselben Gesetze wie für eine nach  geschaltete Maschine zur Frequenzerhöhung.  Für beide Maschinengattungen lassen sich  die     Beziehungen    zwischen Drehzahl, Pol  paarzahl und Frequenz einerseits,     Leistung.     Polpaarzahl und Drehzahl anderseits leicht  ableiten.

    



  Die vorliegende Erfindung vermeidet die  Nachteile der oben beschriebenen     Verfahren,     indem die     Verwendung    eines     polumschalt-          baren    Generators mit weiteren frequenz  ändernden Mitteln, z. B. denn Antriebe des  Generatorständers, einem Drehwandler oder  einem Umrichter kombiniert wird. Bei dem  Antrieb des Generatorständers oder bei Nach  schaltung eines     Drehwandlers    wird man ans  technischen und     wirtschaftlichen    Gründen  ein Kleinstmass der dem Generatorständer  oder dem Drehwandler zuzuführenden Lei-    stung anzustreben suchen.

   Bei Verwendung  eines     Umrichters    bietet die Polumschaltung ;  des Generators den Vorteil, gewisse im Ge  samtgebiet des     Drehzahlhubes    der Antriebs  maschine mögliche Frequenzen und die dann  am Umrichter erforderlichen Übersetzungs  verhältnisse zu vermeiden, da, wie bekannt, j       bei    allen     Umrichtern    bei     gewissen        Frequenz-          übersetzungsverhältnissen,    vor allem bei ge  radzahligen, stromrichtertechnische und steue  rungstechnische Schwierigkeiten auftreten  können.

   Ausserdem bietet der Umrichter den  Vorteil, dass die Generatorfrequenz unabhän  gig von der des zu versorgenden Netzes so  gewählt werden kann, dass sich in Auslegung  und Bau günstigste Verhältnisse für die     111a-          schine        ergeben.    Dieser Vorteil rührt daher,  dass beim Umrichter kein zweiter Energie  weg wie bei den andern frequenzändernden  Einrichtungen vorgesehen     werden    muss.  



  In Fig. 1 der Zeichnung ist als Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung die prinzipielle       Anordnung    eines Maschinensatzes dargestellt,  wobei zur Frequenzerhöhung bezw.     -erniedri-          gung    der Ständer des polumschaltbaren     Ge-          nerators    angetrieben wird. Der Antriebs  motor     .1I    treibt mit veränderlicher Drehzahl  den Läufer L eines polumschaltbaren Dreh  strornäenerators G an, dessen Ständer     S    über  ein     Regelgetriebe        R    gleichfalls vom Haupt  motor aus mit beliebiger Drehzahl und Dreh  richtung angetrieben werden kann.

   Dieses       Getriebe    kann ein     mechanisches    oder hydrau  lisches.     aber    auch     ein        elektrisches    Getriebe,  z. B. ein Leonardsatz sein. Dieses Getriebe       ermöglicht     <  s, auf den     Ständer    des     Generators     jedes     beliebige        Drehmoment;    bei jeder belie  bigen     Drehzahl        Lund        Drehrichtung    auszuüben.  



  Vorteilhafterweise wird man die Anlage  so ausbilden, dass der Generator G über den       ma.nzern        praktisch    auftretenden Drehzahlhub  der     Hauptantriebsmaschine    in der     Lage    ist,  die volle oder eine     gewisse    Teilleistung des  Generators an elektrischer Energie abzuge  ben und dabei Frequenz und     Spannung    kon  stant zu halten.

   Gelingt es, durch schaltungs  technische Massnahmen im Erregerkreis bei  der in     Fig.    1 dargestellten Anordnung für      die einzelnen benutzten Polzahlen des     Gene-          rators    entsprechende Werte des Erregerstro  mes einzustellen, dann ist die Forderung kon  stanter Ausgangsspannung erfüllt, sofern  konstante Ausgangsfrequenz vom Maschinen  satz durch Wahl der erforderlichen Drehzah  len für Ständer und Läufer geliefert wird.  Je nach den Betriebsverhältnissen wird man  nun eine oder zwei häufig benutzte Drehzah  len des Antriebsmotors festlegen, bei denen  die Anlage möglichst ohne Energiezufuhr  oder -abfuhr vom Ständer des     Drehstrom-          generators    betrieben werden kann.

   Man wird  ferner, je nach der Bauart und der Wir  kungsgradkurve des Regelgetriebes, dasselbe  so ausführen, dass man mit ihm einen grossen  Drehzahlbereich überstreicht und dann nur  zwei Polpaarzahlen im Generator benötigt,  oder man wird dem Generator eine grössere  Anzahl von Polpaarzahlen zugestehen, um  dafür ein einfaches Getriebe mit besserem  Wirkungsgrad zu bekommen. Schliesslich ist  es noch möglich, je nach der Ausführung des  Getriebes eine oder beide Energierichtungen  in demselben, also mechanische Energie  zufuhr und -abfuhr vom Ständer des     Dreh-          stromgenerators    vorzusehen.  



  Zur Erläuterung der Betriebsverhältnisse  für alle im Betrieb des Drehzahlhubes lie  gende Antriebsdrehzahlen ist dabei in dem  schematischen Diagramm Fig. 2 unter Zu  grundelegung zweier Polpaarzahlen am Ge  nerator in Abhängigkeit einer beliebigen  Grösse, beispielsweise der Zeit t, die Drehzahl  der Antriebsmaschine nm aufgetragen, und  zwar ist angenommen, dass der Drehzahlhub  zeitlinear im Laufe der Zeit T durchlaufen  wird. Auf der linken Seite des Diagramms  hat also der     Antriebsmotor    seine volle Dreh  zahl, auf der rechten Seite als Beispiel nur  noch 50 % davon (stark ausgezogene Kurve       nm).     



  Die Drehzahlen, die dem Ständer des     Ge-          nerators    über das Getriebe unter den ver  schiedenen, oben genannten Voraussetzungen  zugeführt werden müssen, sind in den wei  teren Kurven 1 bis 4 dargestellt. Die Kurve 1  geht davon aus, dass der Generator nicht pol-    umschaltbar ist. Genau in dem Masse, wie die  Drehzahl des Antriebsmotors auf die Hälfte  absinkt, muss der     Ständer    mit immer grösser  werdender Geschwindigkeit und schliesslich  gleichfalls mit der halben Höchstdrehzahl  des Motors angetrieben werden. Dabei ist für  den Ständer der gleiche Drehsinn wie für den  Läufer positiv     gerechnet,    so dass die Dreh  zahlgerade des Ständers parallel zu der des  Motors verläuft.

   Der Abstand beider Gera  den voneinander ist die relative Drehzahl  zwischen Motor und Ständer und damit ein  Mass für die Frequenz.  



  In der Kurve 2 ist der Drehzahlverlauf  dargestellt, den der Ständer des     Drehstrom-          generators    dann ausführen muss, wenn er im  Verhältnis 1<B>:92</B>     polumschaltbar    ist, und wenn  das Getriebe jede     beliebige    Drehzahl- und  Leistungsübertragung zwischen Ständer und  Hauptmotor erlaubt. Nach Absinken der Mo  tordrehzahl auf<B>75%</B> ihres Höchstwertes  wird eine     Polumschaltung    vorgenommen und  gleichzeitig die Drehrichtung des Ständers  umgekehrt. In der rechten Hälfte des Dia  gramms sinkt dann die Ständerdrehzahl ana  log zur Motordrehzahl.

   Es ergibt sich für die  zweite Polpaarzahl eine zweite Drehzahl  kennlinie, deren Abstand von der Motordreh  zahlkennlinie nM durch das Polpaarverhält  nis bei der Umschaltung gegenüber dem er  sten Fall gekennzeichnet ist.  



  Die Kurven 3 und 4 kennzeichnen schliess  lich das Betriebsverhalten der Anlage unter  der Voraussetzung, dass (bei Kurve 3) das  Getriebe nur Energiezufuhr zum Ständer des  Generators oder (Kurve 4) nur Energie  abfuhr vom Ständer des Generators erlaubt.  In diesen Fällen muss die Polumschaltung an  einen der beiden Endpunkte des Drehzahl  hubes verlegt werden. Regelgetriebe mit nur  einer Leistungsübertragungsrichtung sind bei  spielsweise Schneckengetriebe in selbsthin  dernder oder beinahe selbsthindernder Form:  ferner hydraulische Getriebe, insbesondere  der     Verdrängungspumpenbauart,    mit nicht       zwangläufig    gesteuerten     Ventilen    und elek  trische Getriebe, insbesondere kleinerer Ty  penleistung.

   Bei diesen letztgenannten Ge-      trieben (Leonardsatz) machen sich nämlich  die Spannungsabfälle in der Richtung be  merkbar, dass eine Leistungsübertragung im  umgekehrten Sinne nicht oder nur mit  schlechtem Wirkungsgrad möglich ist. Bei  solchen Anordnungen mit Regelgetrieben mit  nur einer Leistungsübertragungsrichtung kön  nen die Umschaltpunkte für die verschie  denen Generatorpolzahlen so gelegt werden,  dass vor oder nach der Umschaltung der Ge  neratorständer oder der Drehtransformator  stillsteht oder nur sehr     langsam,    das heisst  mit höchstens     10ö        seiner    grössten     Drehzahl,     umläuft,

   oder dass sieh bei jeder dieser Um  schaltungen die Drehrichtung des Drehtrans  formators umkehrt und die Beträge der Dreh  zahl vor und nach der Umschaltung gleich  gross sind.  



  Bei den genannten Beispielen war als Vor  aussetzung angenommen, dass mit Rücksicht  auf den Wirkungsgrad des Getriebes bei den  beiden Endwerten der     Antriebsdrehzahl    ein  Betrieb mit stillstehendem Generatorständer  möglich sein muss. In vielen Fällen wird man  auf diese     Einschränkung    bei der kleinsten  Drehzahl verzichten können, einmal, weil die  ser Betrieb normalerweise nicht: allzulange  dauert, und das andere Mal, weil bei gedros  seltem Antriebsmotor sowieso für die elek  trische Anlage genug Antriebsleistung zur  Verfügung steht.

   In dem Diagramm Fig. 3  ist in Kurve 1 dargestellt, wie sich für die  sen Fall bei einer Polumschaltung 1<B>:2)</B> und  einem Drehzahlhub l00/50 noch günstigere  Verhältnisse dann ergeben, wenn man bei ge  ringster Drehzahl der     Antriebsmaschine    einen  Betrieb mit umlaufendem Generatorständer  vorsieht. Lässt man bei höchster und niedrig  ster Drehzahl des Antriebsmotors den Stän  der umlaufen, dann liegt nach Kurve 2  (Fig. 3) der Umschaltpunkt wiederum in der  Mitte des Drehzahlhubes,     n=ährend    der Dreh  zahlbereich des Generatorständers und damit  des Getriebes weiter verkleinert ist. Zum  Vergleich ist auch die Kurve 2 des Dia  gramms der Fig. 2 mit der Bezeichnung 3  hier nochmals     eingetragen.     



  Für die Benutzung von Generatoren, die    sieh auf mehr als zwei Polpaarzahlen um  schalten lassen, lassen sich die entsprechen-.,  den Verhältnisse ohne weiteres analog ablei  ten. Sie sind für einen Generator mit drei  Polpaarzahlen und einem Drehzahlhub von  100/25 in dem Diagramm der Fig. 4 darge  stellt, wobei wiederum die Kurve 1 von den- ;  selben Voraussetzungen ausgeht wie die  Kurve 2 des Diagramms der Fig. 2, \nährend  die Kurve 2 von Fig. 4 die Forderung einer  möglichst kleinen Antriebsdrehzahl für den  Ständer des Generators voranstellt und ge  stattet, dass in den beiden     Endlagen,    nämlich  bei höchster und niedrigster Drehzahl, mit  umlaufendem Generatorständer gefahren  wird (entsprechend Kurve 2 in Fig. 3).  



  Die Beziehungen zwischen Drehzahlhub,  Polpaarzahl, Ständerdrehzahl und Getriebe  leistung sind nachstehend unter Berücksich  tigung folgender Einschränkungen aufge  stellt.  



  Es sollen hier nur solche Anordnungen       betrachtet    werden, bei denen die     Grenzbedin-          gungen,    nämlich Energierichtung und Stän  derdrehzahl, eindeutig eine Optimallösung  erlauben.  



  Die bei mehreren Polumschaltungen  (P > 1) vorkommenden Drehzahlsprünge sol  len alle gleich gross sein. Bei beliebiger Ener  gierichtung über das Getriebe sollen die Dreh  zahlsprünge des Ständers bei den Polum  schaltungen symmetrisch zur Nullinie liegen.  



  Es stehen solche Polpaarzahlen zur Ver  fügung, dass die Umschaltmomente auf der  Zeitachse äquidistant verteilt werden können.  



  Zur Bestimmung der Anzahl der soge  nannten Arbeitsbereiche sind von den zwölf  durch Kombination der vier Drehzahlfest  legungen mit den drei Energierichtungsmög  lichkeiten entstehenden Betriebsarten die acht  den obengenannten Einschränkungen entspre  chenden Fälle in der Tafel der Fig. 5 sche  matisch hinsichtlich des Drehzahlverlaufes  des Ständers unter Zugrundelegung dreier     Pol-          umsehaltungen    am     Generator    (P = 3) auf  gezeichnet und in jedem Fall die Formel für  die Zahl der Arbeitsbereiche A in Abhängig  keit der Zahl der     Polpaarverhältnisse    P auf-      gestellt.

   Hierbei bedeuten nS die Drehzahlen  des Ständers am obern bezw. am untern Ende  des Drehzahlhubes, das     heisst    bei der höch  sten bezw. niedrigsten Motordrehzahl nMmax  bezw. nm,";". Als Arbeitsbereich ist jedesmal  das Gebiet bezeichnet, in dem bei einer be  nutzten Polpaarzahl der Ständer des     Gene-          rators    den Drehzahlbereich zwischen Still  stand und einem     Maximalwert    durchläuft,  z. B. zwischen den Punkten t, und t2, t, und  t3, t3 und t,, in Fig. 4. Die Grösse des Dreh  zahlhubes des Antriebsmotors ist bei den Be  trachtungen gleichgültig und daher nicht an  gegeben.

   Sie bestimmt nur zum Schluss den  absoluten Wert der maximalen Ständerzah  len, nicht aber die Verhältniswerte dieser  Grössen zueinander für die verschiedenen Lö  sungsmöglichkeiten.  



  Zur Festlegung der maximalen Ständer  , drehzahl nSmax lassen sich die Beziehungen  ohne weiteres aus Fig. 2 direkt ablesen. Die  maximale Ständerdrehzahl beträgt:  
EMI0005.0004     
    Hierbei bedeutet:  



  nSmax = höchste Ständerdrehzahl,  nMmax - höchste Motordrehzahl,  nMmin = niedrigste Motordrehzahl,  



       A.    = Zahl der     Arbeitsbereiche.     



  Es ist ersichtlich, dass die maximale Stän  derdrehzahl direkt vom Drehzahlhub des  Antriebsmotors abhängig und umgekehrt  proportional der Zahl der verwendbaren Ar  beitsbereiche ist. Wie hoch sie im Einzel  fall gewählt werden kann, richtet sich nach  dem konstruktiv zulässigen Aufwand für Ge  nerator und Regelgetriebe, indem sie von der  Zahl der Polumschaltungen, der Energierich  tung im Getriebe und der Möglichkeit des  Betriebes mit umlaufendem Ständer in den  beiden Enddrehzahlen abhängt. Man sieht  jedoch aus den Darstellungen der Fig. 5, dass  eine übertriebene Vermehrung der Arbeits  bereiche nicht mehr so viel Einsparungen  bringt, wie anderseits konstruktiver und re  geltechnischer Mehraufwand entsteht.  



  Die bisherigen Betrachtungen gingen da  von aus, dass die für eine äquidistante An-    ordnung der Umschaltstellen auf der Zeit  achse erforderlichen Polpaarzahlen am Gene  rator ohne weiteres gewählt werden können.  In Fig. 6 ist ein Teil des Drehzahldiagramms  unter Annahme von fünf Polumschaltungen  - sechs Polpaarzahlen nochmals in veränder  ter Form gezeichnet. Als oberste Linie ist die  Motordrehzahl nm angegeben, für die ein  Hub von     1001'331/3    angenommen wurde. Die  Drehzahlkennlinien für die verschiedenen  Polzahlen des Generators sind mit np1 bis np6  bezeichnet und nur im Bereich positiver Stän  derdrehzahlen angegeben. Sie laufen, wie  schon früher erwähnt, der Drehzahlkurve des       Motors    parallel.

   Ihr Abstand von der Motor  geraden ergibt, multipliziert mit der zugehö  rigen Polpaarzahl und einer Konstanten, die       Ausgangsfrequenz.    Dann müssen sich aber  anderseits die Abstände dieser Geraden un  tereinander k . a und gegenüber der Motor  kennlinie k1 . a ganzzahlig zueinander ver  halten, da nur ganzzahlige Polpaazahlen vor  kommen können. Infolgedessen lassen sich     ,die     Abstände der Drehzahlkennlinien unterein  ander und gegen die Motordrehzahlgerade am  einfachsten als ganzzahlige Vielfache k und       k,    einer Konstanten a ausdrücken, wobei k,  1g,, ganze Zahlen sind.

   Dies ist in Fig. 6 durch  die Abstandsangaben der Drehzahlkennlinien  für den Fall geschehen, dass mit stillstehen  dem Ständer bei     Maximal-    und Minimaldreh  zahl des Motors gearbeitet wird, also die  Drehzahlkennlinie für den Generatorständer  bei höchster und niedrigster Drehzahl des  Motors im Nullpunkt beginnt. In Fig. 7 sind       mit    andern Massstäben unter Annahme von  vier Polpaarzahlen die Verhältnisse für den  Fall des Ständerantriebes bei höchster Motor  drehzahl angegeben. Analog zeigt     Fig.    8 den  Betriebsfall mit angetriebenem Ständer bei  niedrigster Motordrehzahl.

   Aus den oben ge  nannten Voraussetzungen ergibt sich, dass  damit der Abstand der untersten     bezw.    ober  sten     Ständerdrehzahlkennlinie    vom Null  punkt betragen     muss,    wenn der Abstand  für die
EMI0005.0018  
   weiteren Polumschaltungen jeweils  <I>k .</I>     a    beträgt. Für die Betriebsfälle mit nur      einer Energieflussrichtung im Getriebe lässt  sich aus Fig. 5 leicht erkennen, dass sie alle  auf das Schema der Fig. 6 zurückgehen.  



  Für alle drei Möglichkeiten lassen sieb  die Polpaarzahlbedingungen in den Formeln  zusammenfassen.  



  Es gelten: Für ruhenden Generatorstän  der (Fig. 6):  



  (1) (P-1) . k . a. -;- 7-1 . a - nMmax  



  Für Ständerantrieb bei höchster und  kleinster Motordrehzahl ! Fig. 7 , 8)  
EMI0006.0000     
    Hierbei sind P, 1,;, 1;-1 ganzzahlig und  (3) 1"i . a. - nMmin  



  Jetzt kann das höchste Drehmoment fest  gelegt werden, das auf den Ständer ausgeübt,  also vom Getriebe abgegeben werden muss.  Unter Voraussetzung konstanter Ausgangs  



  leistung und gleichen Wirkungsgrades für  



  den Generator bei allen Polpaarzahlen errech  net sich das Drehmoment     .1I"    bei einer Pol  paarzahl p" aus dein Drehmoment :M1 bei. der  niedrigsten Polpaarzahl p1 (Motordrehzahl  



  nM1 bei stehendem Ständer) nach der folgen  den Formel:  
EMI0006.0002     
    Zur Bestimmung des Maximalmomentes  geht man einfacher von der Konstanz     dei-       



       Leistungen    bei höchster und niedrigster Mo  tordrehzahl aus. Für den in Fig. 6 dargestell  ten Fall, also bei ruhendem Generatorständer.       ergibt    sieh:  
EMI0006.0006     
    Da gemäss Formel (1) der     Seite    6:  nMmax = (P - l) k . a + 1-l . a  



       Lind    gemäss Formel<B>(</B>3) .der Seite 6:  nMmin = k1 . a,  



  ist:  
EMI0006.0009     
    Bei     Antrieb    des Ständers muss seine Dreh  zahl bei höchster und niedrigster Motordreh  zahl berücksichtigt werden; es gilt gemäss  Fig. 7 für Ständerantrieb mit der Dreh  zahl     +   
EMI0006.0012  
   bei der höchsten Motordrehzahl:  
EMI0006.0013     
    Da gemäss Formel (2) der Seite 6:  
EMI0006.0014     
    und gemäss Formel (3) der     Seite    6:  nMmin = k, . a, ist:  
EMI0006.0016     
    Für Ständerantrieb mit der Drehzahl  -
EMI0006.0017  
   (gemäss Fig. 8) bei der niedrigsten  Motordrehzahl ist:

    
EMI0006.0018     
         Setzt        nian        wieder    für     @bm"lax    und     71H,"qp        die     



  Werte der Formeln     (\?)    und (3) der     Seite    6  ein, so erhält man  
EMI0006.0027     
      also:  
EMI0007.0000     
    Zur     Bestimmung    der relativen Leistung  des Regelgetriebes wird die Getriebeleistung  NG auf die für den Generatorantrieb erfor  derliche Leistung Ne1 bezogen. Dabei ist  



  NG - C     #    Mmax ' nSmax  Hierbei bedeutet:  



       NG    = Getriebeleistung,  



  Mmax = maximales Getriebemoment (Stän  dermoment des Generators),  



  nSmax = maximale Ständerdrehzahl  und  



  Nel = C . Mmin     #    nMmax,  



  Nel = Generatorleistung bei allen Motor  drehzahlen,  



  Mmin = kleinstes Getriebemoment,  



  nMmax - maximale Antriebsdrehzahl des Ge  neratorläufers.  Für alle Fälle, bei denen bei höchster und  



  niedrigster Antriebsdrehzahl der Generator  ständer stillsteht, gilt dann:  
EMI0007.0005     
    Damit ist die relative Getriebeleistung G  
EMI0007.0006     
    Für den Arbeitsbereich A gelten dabei  die in Fig. 5 gemachten Angaben, wobei aus  drücklich die drei rechten     Spalten,    der Ta  belle ausgenommen sind. Für diese Fälle lässt  sich die Berechnung am einfachsten ausfüh  ren, wenn man eine oder beide Diagramm  grenzen auf den Punkt nS - 0 verlegt und  für die dort geltenden Drehzahlen die Rech  nung ausführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wechselstromerzeugungsanlage für kon stante Ausgangsfrequenz bei veränderlicher Antriebsdrehzahl, gekennzeichnet durch die Verwendung eines polumschaltbaren Genera- tors in Verbindung mit zusätzlichen Einrich tungen, welche die bei den Polumschaltungen des Generators auftretenden Frequenzsprünge durch frequenzändernde Mittel ausgleichen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Frequenz wandlung ein Umrichter dient. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Polpaarzahlen des Generators in solchem Verhältnis zuein ander stehen, dass geradzahlige Frequenz- übersetzungsverhältnisse im Umrichter fort fallen. 3. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Frequenz wandlung der Ständer des polumschaltbaren Generators vom Hauptmotor über ein Regel getriebe angetrieben wird. 4. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Frequenz wandlung ein von dem Generator gespeister Drehtransformator vom Hauptmotor über ein Regelgetriebe angetrieben wird. 5.
    Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Regelgetriebe nur eine Leistungsübertragungsrichtung be sitzt und die Umschaltpunkte für die ver schiedenen Generatorpolzahlen so gelegt sind, dass vor der Umschaltung der Generatorstän der stillsteht. 6. Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Regelgetriebe nur eine Leistungsübertragungsrichtung be sitzt und die Umschaltpunkte für die ver schiedenen Generatorpolzahlen so gelegt sind, dass nach der Umschaltung der Generator ständer stillsteht. 7.
    Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Regelgetriebe nur eine Leistungsübertragungsrichtung be sitzt und die Umschaltpunkte für die ver- schiedenen. Generatorpolzahlen so gelegt sind, dass vor der Umschaltung der Generatorstän- der nur sehr langsam, das heisst mit höch- stens <B>10%</B> seiner grössten Drehzahl, umläuft. B.
    Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Regelgetriebe nur eine Leistungsübertragungsrichtung be sitzt und die Umschaltpunkte für die ver schiedenen Generatorpolzahlen so gelegt sind, dass nach der Umschaltung der Generator ständer nur sehr langsam, das heisst mit höchstens 10 % seiner grössten Drehzahl, um läuft. 9. Anordnung nach Unteranspruch .1, da durch gekennzeichnet, dass das Regelgetriebe nur eine Leistungsüburtragungsrichtung be sitzt und die Umschaltpunkte für die ver schiedenen Generatorpolzahlen so gelegt sind. dass vor der Umschaltung der Drehtransfor mator stillsteht. 10.
    Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Regelgetriebe nur eine Leistungsübertragungsrichtung be sitzt und die Umschaltpunkte für die ver schiedenen Generatorpolzahlen so gelegt. sind, dass nach der Umschaltung der Drehtransfor mator stillsteht. 11. Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Regelgetriebe nur eine Leistungsübertragungsrichtung be sitzt und die Umschaltpunkte für die ver schiedenen Generatorpolzahlen so gelegt sind. dass vor der Umschaltung der Drehtransfor mator nur sehr langsam, das heisst mit höch stens 10,%, seiner grössten Drehzahl, umläuft. 12.
    Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Regelgetriebe nur eine Leistungsübertrabungsrichtung be sitzt und die Umschaltpunkte für die ver schiedenen Generatorpolzahlen so gelegt sind, dass nach der Umschaltung der Drehtransfor mator nur sehr langsam, das heisst finit. höch stens 10 % seiner grössten Drehzahl, umläuft. 13.
    Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Regelgetriebe die Leistung in beliebiger Richtung übertra gen kann und die Umschaltpunkte für die verschiedenen Generatorpolzahlen so gelegt sind, dass sich bei jeder dieser Unischaltungen die Drehrichtung des Generatorständers um kehrt und die Beträge der Drehzahl vor und nach Umschaltung gleich gross sind. 14.
    Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Regelgetriebe die Leistung in beliebiger Richtung übertra gen kann und die Umschaltpunkte für die verschiedenen Generatorpolzahlen so gelegt sind, dass sich bei jeder dieser Unischaltungen die Drehrichtung des Drehtransformators umkehrt und die Beträge der Drehzahl vor und nach Umschaltung gleich groll sind. 1ä.
    Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass bei der niedrig sten und höchsten Motordrehzahl der Gene- ratorständer angetrieben ist. 1(i. Anordnung nach Unteranspruch 3, da- dureli gekennzeichnet, dass bei der niedrig sten Motordrehzahl der Generatorständer an getrieben ist. 17. Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass bei der höchsten Motordrehzahl der Generatorständer ange trieben ist. 18.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Polpaarzahlen so gewählt sind, dass immer nach gleichen absoluten Betreigen der #'#@.iiderung der An- triebsdrehzahl eine Polumschaltung des CTe- nerators erfolgen kann.
CH229941D 1941-04-18 1942-03-18 Wechselstromerzeugungsanlage für konstante Ausgangsfrequenz bei wechselnder Antriebsdrehzahl. CH229941A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0134554A1 (de) * 1983-08-26 1985-03-20 Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH Frequenzumformer zur Fremdstromversorgung von Flugzeugen
DE3523066A1 (de) * 1985-06-27 1986-01-16 Eduard 8063 Odelzhausen Seidl Generator mit verbrennungsmotorantrieb

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EP0134554A1 (de) * 1983-08-26 1985-03-20 Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH Frequenzumformer zur Fremdstromversorgung von Flugzeugen
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