Vorrichtung zur Fernübermittlung der Zage eines Gebers auf einen Empfänger. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor richtung zur Fernübertragung der Lage eines Gebers mit mindestens einer primären zu dem Geber gehörenden Steuerorgan auf einen Empfänger mit mindestens einem sekundären, dem Empfänger zugeordneten Steuerorgan und ist unter anderem zur Fernsteuerung der Bedienungsorgane eines Funksenders oder -empfängers (Abstimmung, Wellenbereichs umschaltung, Lautstärkeregelung, Einstel lung einer gerichteten Antenne und derglei chen),
zum Verrichten von Fernmessungen und zur Übermittlung von Kommandos (Schiffstelegraph) anwendbar.
Bei der Vorrichtung, auf die sich die Er findung bezieht, werden mehrere Übertra gungskanäle für Steuerenergie sowie minde stens ein primäres und mindestens ein sekun däres Steuerorgan angewendet, wobei diese Steuerorgane komplementär ausgebildet sind und je nach der Lage des primären Steuer- organes dieses mindestens einen Übertra gungskanal öffnet.
Das sekundäre Steuer- organ wird dann unter Steuerung der von diesem Kanal übertragenen Energie solange angetrieben, bis es zumindest annähernd, das heisst mit einer Abweichung von höchstens dem Abstand von zwei benachbarten Haupt lagen eines Steuerorganes, in eine der Lage des primären Steuerorganes entsprechende Lage gelangt, in der das sekundäre Steuer organ den Übertragungskanal wieder schliesst und infolgedessen die Übertragung von Steuerenergie unterbricht.
Unter einer komplementären Ausbildung der Steuerorgane ist hier eine derartige Aus führung zu verstehen, dass ein übertragungs- kanal, der in einer bestimmten Lage vom primären Steuerorgan geöffnet wird, vom sekundären Steuerorgan in der entsprechen den Lage geschlossen wird.
Erfolgt die Steuerung auf elektrischem Wege, so können die Steuerorgane aus von Bürsten abgetasteten Kontaktscheiben aus elektrisch leitendem Material bestehen, deren: abgetastete Oberfläche. derart ausgestaltet ist, dass nur ein Teil dieser Oberfläche in leitende Berührung mit den Bürsten gelangen kann. Jede Bürste der primären Kontaktscheibe kann mit einer entsprechenden Bürste der sekundären Kontaktscheibe elektrisch ver bunden sein, wobei die Verbindungsleitungen zwischen entsprechenden Bürsten die oben erwähnten Übertragungskanäle darstellen. Die beiden Kontaktscheiben können über eine Spannungsquelle und eine Vorrichtung zur Steuerung des Antriebes des sekundären Steuerorganes elektrisch verbunden. sein.
Die letztgenannte Vorrichtung kann zum Beispiel durch einen Motor, der das sekundäre Steuer organ antreibt oder durch ein Relais, das einen derartigen Motor betätigt, gebildet werden.
Eine bekannte Vorrichtung dieser Art ist. in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung darge stellt. Der links von der strichpunktierten Linie 1 liegende Teil der Vorrichtung befin det sich an der Fernbedienungs- oder Geber stelle, während der rechts von dieser gestri chelten Linie liegende Teil sich bei der Emp fangsstelle, zum Beispiel bei einem fernzu- bedienenden, drahtlosen Sender oder Emp fänger befindet.
Auf der Welle 2 eines Gebers, zum Bei spiel dessen Bedienungs- oder Anzeigeorganes, ist eine primäre Kontaktscheibe 3 (Steuer organ) aus elektrisch leitendem Material an geordnet, deren Umfang von sechs Bürsten b,-b, abgetastet wird. Diese Scheibe ist derart ausgestaltet, dass nur der Teil 4 des Umfanges in leitende Verbindung mit den Bürsten tritt. Der übrige Teil 5 des Umfan ges wird vorzugsweise mit Isolierstoff be deckt, so dass ein. zylindrischer Körper erhal ten wird, an dem sämtliche Bürsten anliegen.
Auf der Welle 6 des sekundären zu ver stellenden Bedienungs- oder Anzeigeorganes des drahtlosen Senders oder Empfängers an der Empfangsstelle der Fernübertragung ist eine sekundäre Kontaktscheibe 7 (Steuer organ) aus elektrisch leitendem Material an geordnet, deren Umfang an der Stelle des Teils 8 eine vorzugsweise mit Isolierstoff an gefüllte Aussparung aufweist, so dass der Teil 8 des Umfanges nicht, der übrige Teil aber mit den Bürsten in leitende Berührung treten kann.
Wie ersichtlich ist, sind die beiden Kon taktscheiben komplementär ausgebildet, das heisst derart, dass der Teil 4 des Umfanges der primären Kontaktscheibe, der in leitende Berührung mit den Bürsten treten kann, dem in bezug auf die Bürsten isolierten Teil 8 des Umfanges der sekundären Kontaktscheibe gleich ist.
Entsprechende Bürsten der beiden Kon taktscheiben sind über Verbindungsleitungen K,-K., welche die oben erwähnten Über tragungskanäle für die Steuerenergie bilden, elektrisch verbunden (b1 mit b', b_ mit b'" usw.).
Die Kontaktscheiben 2 und 6 sind über eine Wechselspannungsquelle 9, einen Induk- i ionsmotor 10 und einen Schalter 11 mitein ander verbunden. Der Motor 10 weist zwei Wicklungen auf, von denen ein Paar ent sprechende Enden unmittelbar und die an dern entsprechenden Enden durch Vermitt lung eines nicht dargestellten Kondensators miteinander verbünden sind; die Anordnung ist derart, dass sich der Motor bei Anschluss der einen Wicklung an die Spannungsquelle in der einen Richtung und bei Anschluss der andern Wicklung in der andern Richtung dreht.
Mit Hilfe des Schalters 11 kann nach Be lieben eine der Wicklungen in den Strom kreis aufgenommen und daher der Drehsinn des Motors gewählt werden. Die Lage des Schalters 11 wird von der Richtung, in der das primäre Bedienungsorgan verstellt wird, derart abhängig gemacht, dass bei einem An trieb der primären Kontaktscheibe 3 im Uhr zeigersinne bezw. entgegen diesem die sekun däre Kontaktscheibe 7 gleichfalls im Uhr zeigersinne bezw. entgegen diesem angetrie ben wird.
In der dargestellten Lage der Kontakt scheiben befindet sich der leitende Teil 4 des Umfanges der primären Kontaktscheibe 3 der Bürste b1 gegenüber, während sich die sekundäre Kontaktscheibe 7 in der ent- sprechenden Lage befindet, bei der der iso lierte Teil 8 des Umfanges der Bürste b'1 ge genübersteht.
Wird nun das primäre Bedienungsorgan zum Beispiel so viel verstellt, dass der Teil 4 des Umfanges der Kontaktscheibe 3 der Bürste b2 gegenüber zu liegen kommt, so öffnet sich der Übertragungskanal K2, das heisst es fliesst ein Strom von der Spannungs quelle 9 über den Motor 10, den Schalter 11, die Kontaktscheibe 3, die Bürste b2, die Ver bindungsleitung K2, die Bürste b', und die Kontaktscheibe 7 zurück zur Spannungs quelle 9.
Der Motor 10 setzt sich in Bewe gung und verstellt das sekundäre Bedienungs organ so lange, bis sich der isolierte Teil 8 des Umfanges der Kontaktscheibe 7 der Bürste b'2 gegenüber befindet und mithin der Kanal K.. von der Kontaktscheibe 7 wieder geschlossen worden ist. Sobald sich die Kon taktscheibe 7 in dieser Lage befindet, ist der Motorstrom unterbrochen, so dass das sekun däre Bedienungsorgan stehenbleibt, und zwar in einer Lage, die zumindest annähernd der neuen Lage des primären Bedienungsorganes entspricht.
Die bekannte Vorrichtung hat den Nach teil, dass nur eine solche Anzahl von Lagen des Bedienungsorganes übertragen werden kann, die der Anzahl von Übertragungs kanälen gleich ist (bei der beschriebenen Aus führung also nur sechs Lagen). Wünscht man mehr Lagen zu übertragen, so muss die An zahl der Übertragungskanäle vergrössert wer den, wodurch die Vorrichtung teurer und verwickelter wird.
Die Erfindung hat unter anderem den Zweck, eine Vorrichtung zu schaffen, mit tels derer eine Anzahl von Lagen übertragen werden kann, die grösser als die Anzahl der Übertragungskanäle ist.
Die Vorrichtung ist erfindungsgemäss der art ausgestaltet, dass nach Verstellen des pri mären Steuerorganes gegenüber dem sekun dären Steuerorgan in eine von einer Anzahl von Hauptlagen jeweils eine von Hauptlage zu Hauptlage verschiedene Kombination von Übertragungskanälen geöffnet wird. Bei Anwendung einer elektrischen Steue rung mittels Kontaktscheiben, wie im vor- ; stehenden beschrieben wurde, können die Kontaktscheiben derart ausgestaltet sein, dass die primäre Kontaktscheibe innerhalb ihres Verstellbereiches beim Verstellen nacheinan der eine Anzahl von Hauptlagen durchläuft, ; in denen jeweils eine von Hauptlage zu Hauptlage verschiedene Kombination von Bürsten in leitender Berührung mit der Kon taktscheibe ist.
In den Fig. 2 bis 9 der beiliegenden, Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Vorrichtung darge stellt.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Vorrich tung sind sechs Übertragungskanäle K,--KB für Steuerenergie vorhanden. Die primäre Kontaktscheibe 3 auf der Welle 2 ist derart ausgebildet, dass sie bei einer ganzen Um drehung nacheinander achtzehn Hauptlagen durchläuft; in jeder dieser Lagen ist eine an dere Kombination von drei Bürsten in leiten der Berührung mit der Kontaktscheibe.
In. der dargestellten Lage steht die pri märe Kontaktscheibe 3 in leitender Verbin dung mit den Bürsten b, b-. und b3. Wird 'die Scheibe in dem dem Uhrzeigersinn ent gegengesetzten Sinne über einen Winkel von 20 gedreht, so wird die Bürste b3 isoliert, während die Bürste b4 in leitende Berührung mit der Scheibe gelangt. Wird die Scheibe abermals um 20 gedreht, so wird die Bürste b4 isoliert, und die Bürste b, kommt in Kon takt mit der Scheibe, und so weiter.
Die sekundäre Kontaktscheibe 7 auf der Welle 6 ist in der dargestellten Lage von den Bürsten b'1, b'2 und b'3 isoliert. Wird diese Scheibe über einen Winkel von 20 in dem Uhrzeigersinn entgegengesetztem Sinne ge dreht, so gelangt die Bürste b'3 in Kontakt mit der Scheibe, während die Bürste b'4 iso liert wird, usw.
Bei einer ganzen Umdrehung der sekundären Kontaktscheibe werden auf diese Weise nacheinander achtzehn verschie dene Kombinationen von drei Bürsten iso liert, und zwar in der gleichen Reihenfolge, in der die entsprechenden Kombinationen bei der primären Kontaktscheibe in leitende Be.- r Ü ährung mit der Scheibe t' gelangen. C Die Bau- <RTI
ID="0004.0013"> art der Kontaktscheiben, sowie die Reihen folge, in der die verschiedenen Kombinatio nen von Übertragungslzanä.len nacheinander geöffnet bezw. geschlossen werden, geht auf einfache Weise aus Fig. 3 hervor, in der die Umfänge der beiden Kontaktscheiben abge wickelt dargestellt sind.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass der Um fang der primären Kontaktscheibe 3 drei Teile aufweist, die mit den Bürsten in Be rührung gelangen können: diese Teile haben zum Teil unterschiedlich die Längen<B><I>7S,</I></B> S und S und sind durch isolierte Teile, je mit einer Länge von 3s, voneinander getrennt. S stellt dabei den längs des Scheibenumfanges gemessenen Abstand zwischen zwei aufein- anderfolgenden Hauptlagen dar.
Der gegen seitige Abstand der Bürsten beträgt<B>38.</B> Die sekundäre Kontaktscheibe 7 ist in bezug auf die primäre Kontaktscheibe komplementär ausgebildet.
Bei einer ganzen Umdrehung der primären Kontaktscheibe 3 in der Pfeilrichtung P (Fug. 3) werden nacheinander die folgenden Kombinationen von Kanälen (Kennzahlen) geöffnet: 1,2,3-1,2,4-1.,2,5-1,2,6-1,3,6 1,4,6-1,5,6-2,5.6-3,5;6-4,5,6- 1, 4, 5 - 2, 4, 5 - 3. 4, 5 - 3, 4, 6 - 1, 3, 4 2, 3, 4 - 2, 3, 5 - 2, 3, 6.
Wie ersichtlich ist, lässt sieh jede Gruppe von drei aufeinanderfolgenden Kombinatio nen durch zyklische Permutation sämtlicher Kennzahlen der Gruppe, das heisst durch Er setzen jeder Kennzahl durch die ihr voran gehende, zum Beispiel 2 durch 1, 1 durch 6 usf., welches Ersetzen jeweils in der ganzen neuen Gruppe durchzuführen ist, aus der vor hergehenden Gruppe von drei Kombinationen ableiten.
Wird das primäre Bedienungsorgan (nicht gezeigt), das wie in Fig. 1 mit dem primären Steuerorgan gekuppelt ist, aus der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Lage in eine neue Lage bewegt, zum Beispiel in die Lage, in der die Bürsten b", <I>B</I>und b" in leitender Be rührung mit der primären Kontaktscheibe sind, so fliesst ein Strom (Fug.
2) von der Spannungsquelle 9 über den Motor 10, den Sehalter 11, die Scheibe 3, eine oder mehrere der Bürsten bb,., und b. eine oder mehrere der Verbindungsleitungen K@, K5 und Kss, eine oder mehrere der Bürsten b'., b'5 und b'B und die Scheibe 7 zurück zur Spannungs quelle 9.
Der Motor 10 wird in Bewegung hersetzt und das sekundäre Bedienungsorgan bewegt sich so lange, bis die sekundäre Kon taktscheibe die Kanäle K2, K5 und Kg gleich zeitig schliesst, das heisst bis die Bürsten b'.2, b', und b', alle in bezug auf die sekundäre Kontaktscheibe isoliert sind. Sobald dies der Fall ist, wird der Motor 10 stromlos, wodurch das sekundäre Bedienungsorgan zum Still stand gelangt in einer Lage, die zumindest annähernd der neuen Lage des primären Be- dienungsorganes entspricht.
In Fig. 4 ist angegeben, wie die primäre und die sekundäre Kontaktscheibe ausgestal tet sein können, falls sieben Übertragungs kanäle vorhanden sind. Der Umfang der primären Kontaktscheibe weist hier fünf Teile auf, die mit den Bürsten in leitende Be rührung gelangen können und zum Teil unterschiedliche Längen von 5S, 2S, 28, 28 und 4S besitzen.
Diese Teile sind durch iso lierte Teile getrennt, deren Längen S, S, S, 4S und 13S betragen. Der gegenseitige Ab stand der Bürsten beträgt 5S.
Bei einer ganzen Umdrehung der primären Kontaktscheibe in der Pfeilrichtung P wer den fünfunddreissig Hauptlagen durchlaufen, in denen nacheinander die Kanäle mit den folgenden Kennzahlen geöffnet werden: 1, 3, 5 - 1., 2, 5 - 1, 2, 3 - 1, 3, 4 - 1, 2, 4 -2, 4, 7-1,4,7-1,2,7-2,3,7-1,3,7usw. (jede Gruppe von fünf aufeinanderfolgenden Kombinationen lässt sich durch zyklische Per mutation aus der vorigen Gruppe von fünf Kombinationen ableisten. Die Wirkungs weise ist ähnlich wie in bezug auf Fig. 2, 3 beschrieben.
Wie sich aus den oben beschriebenen Aus führungsbeispielen ergibt, können mit Hilfe von sechs bezw. sieben Übertragungskanälen für die Steuerenergie achtzehn bezw. fünf unddreissig Lagen des primären Bedienungs- oder Anzeigeorganes auf das sekundäre Be- dienungs- oder Anzeigeorgan übertragen werden.
Die Anzahl der Lagen, die mit Hilfe einer Anzahl von k Übertragungskanälen übertra gen werden kann, ist im allgemeinen der An zahl der verschiedenen Kombinationen gleich, die sich aus den l0 Kanälen bilden lässt. Unter "verschiedene Kombinationen" sind dabei Kombinationen zu verstehen, die nicht die gleichen Elemente (Kanäle, Bürsten) enthal ten, also Kombinationen ohne Wiederholung und ohne Berücksichtigung der Anordnung der Elemente. Wären es nicht Kombinationen der letzteren Art, so wären bei einer bestimm ten Lage des primären Steuerorganes mehrere Lagen des sekundären Steuerorganes möglich.
Es ergibt sich, dass die Anzahl der ver schiedenen Kombinationen, die sich aus den l- Übertragungskanälen bilden lässt, am gröss ten ist, wenn jede Kombination, wie dies auch bei den oben beschriebenen Ausfüh rungsbeispielen der Fall ist, aus der gleichen Anzahl von m Kanälen besteht, wobei
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wenn k ungerade und
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wenn k gerade ist.
Die Anzahl der möglichen verschiedenen Kombinationen ist gleich
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Die Steuerorgane sind in der Regel der art ausgestaltet, dass die Kombinationen von Übertragungskanälen, die bei einer Drehung des primären Steuerorganes über einen Win kel von
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nacheinander geöffnet werden, bei einer weiteren Drehung des primären Steuerorganes zyklisch permutiert sind (ver gleiche die oben beschriebenen Ausführungs beispiele).
Die Anzahl rz der zu übermit- telnden Hauptlagen ist in diesem Fall stets ein ganzes Vielfaches von k und die be nutzten Kombinationen aus m Elementen müssen der Bedingung genügen, dass sie sol che ohne Wiederholung und ohne Berücksich tigung der Anordnung sind. In der nachste henden Tabelle ist die höchste Anzahl Lagen (nm".,) angegeben, .die bei Erfüllung dieser Bedingung mit Hilfe einer gegebenen Anzahl k von Übertragungskanälen übermittelt wer den kann.
(1) k = 3 4 5 6 7 8 9 10 ümaY = 3 4 10 18 35 64<B>1</B>26 250 Aus dieser Tabelle ist ersichtlich, dass die Erfindung eine wesentliche Zunahme der Anzahl der zu übermittelnden Lagen bei einer gegebenen Anzahl von Übertragungskanälen ermöglicht, wenn nur die Anzahl der Über tragungskanäle mindestens fünf beträgt.
Bei der Beschreibung der Wirkung der Vorrichtung nach Fig. 2 wurde stillschwei gend angenommen, dass die neue Lage des Be- dienungs- oder Anzeigeorganes einer der Hauptlagen der primären Kontaktscheibe ent sprach, in der gerade drei Bürsten in leiten der Berührung mit der Scheibe sind.
Die Frage drängt sich jetzt auf, was geschieht, wenn die primäre Kontaktscheibe in eine Übergangslage zwischen zwei Hauptlagen ge setzt wird, zum Beispiel bei der Vorrichtung gemäss Fig. 2 in die Übergangslage zwischen den beiden ersten Hauptlagen, in denen die Bürsten b, bz, b3 bezw. b1, b2, b4 mit der Scheibe in Berührung sind.
Es lassen sich dabei zwei Möglichkeiten unterscheiden. Ist die primäre Kontaktscheibe derart ausgebildet, wie in Fig. 3 dargestellt ist, wobei der Quotient Länge der leitenden, Teile zum Abstand zwischen zwei Haupt lagen eine ganze Zahl ist, so sind in der betreffenden Übergangslage die vier Bürsten b1, bz, b, und b4 mit der Scheibe in Berüh rung.
In der entsprechenden Übergangslage der sekundären Kontaktscheiben sind jedoch nur die beiden Bürsten b', und b'2 in bezug auf diese Scheibe isoliert. Wird nun das primäre Bedienungsorgan in die genannte Übergangslage gesetzt, so kann das sekun däre Bedienungsorgan nicht zum Stillstand gelangen, da es keine einzige Lage der sekun dären Kontaktscheibe gibt, bei der die Bür sten b'1, b'2, b'3 und b', gleichzeitig in bezug auf diese Seheibe isoliert sind.
Es wäre jedoch auch möglich, die primäre Kontaktscheibe derart auszugestalten, dass in der Übergangs lage nur jene Bürsten (b, und b_) mit der Scheibe in Kontakt sind, die den den angren zenden Hauptlagen entsprechenden Kombina tionen gemeinsam sind. Dies lässt sich da durch erzielen, dass die leitenden Teile des Umfanges der primären Kontaktscheibe etwas kürzer gemacht werden, also (s. Fig. 3) mit einer Länge (7S-a), (S-a) und (8-a), wobei<I>a</I> grösser als die Bürstenbreite<I>b</I> ist.
In diesem Fall entsteht zwischen je zwei Hauptlagen ein Übergangsgebiet mit einer Breite (a-b), in dem nur zwei Bürsten mit der Scheibe in Kontakt stehen. Wird das pri märe Bedienungsorgan in die oben erwähnte Übergangslage gesetzt, so wird das sekundäre Bedienungsorgan zum Stillstand gelangen, sobald die sekundäre Kontaktscheibe die Bürsten b', und b'= isoliert, das heisst je nach der Bewegungsrichtung des sekundären Be- dienungsorganes in einer der Hauptlagen, in denen die Bürsten b', b'.. und b'3 oder b'" b',
b'" durch die sekundäre Kontaktscheibe iso liert werden. Die Lage, in der das sekundäre Bedienungsorgan zum Stillstand gelangt, kann dann unter Umständen um einen Betrag von 60 , das heisst um den Bürstenabstand von der Lage des primären Bedienungsorga- nes abweichen. Es ist einleuchtend, da.ss eine derartige grosse Abweichung in der Praxis unzulässig ist, das heisst dass es bei der Vor richtung nach Fig. 2 unzulässig ist, das pri märe Bedienungsorgan in eine Übergangslage zwischen zwei Hauptlagen zu beilegen.
Das gleiche gilt für die an Hand der Fig. 4 be schriebene Vorrichtung mit sieben Übertra gungskanälen für die Steuerenergie. Diese Vorrichtungen müssen daher vor zugsweise derart ausgeführt werden, dass es nicht möglich ist, das primäre Bedienungs organ in eine Übergangslage zu setzen, was zum Beispiel dadurch erfolgen kann, dass das primäre Steuerorgan mit Hilfe einer Sperr scheibe in den Hauptlagen festgestellt wird. Wenn die Anzahl der Hauptlagen n beträgt, wird auf diese Weise einer Fernbedienung in Stufen von
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erhalten.
Es ist dabei zu be- riiclz.sichtigen, dass die Stufen des sekundären Bedienungsorganes nicht vollkommen regel rnässig sein werden, da sie von der Genauig keit der sekundären Kontaktscheibe und der Bürsten der sekundären Kontaktscheibe sowie von der Strecke, die das sekundäre Bedie nungsorgan noch nach der Unterbrechung des Motorstromes zurücklegt, abhängig sind.
Die Stufen des sekundären Bedienungsorganes können jedoch gewünschtenfalls in der Weise regelmässig gemacht werden, dass dieses Organ mit Hilfe einer Sperrvorrichtung, die erst nach Unterbrechung des Motorstromes in Tä- t:igkeit tritt, festgestellt wird.
Wird die Anforderung gestellt, da.ss es möglich sein soll, das primäre Bedienungs- oder Anzeigeorgan eine beliebige Lage ein nehmen zu lassen, so ist dafür Sorge zu tra gen, dass, wenn dieses Organ in eine Über gangslage zwischen zwei Hauptlagen bewegt wird, das sekundäre Bedienungs- oder An zeigeorgan zum Stillstand gelangt in einer Lage, die einer der angrenzenden Hauptlagen entspricht.
Dies lässt sich dadurch erzielen, dass die Steuerorgane derart ausgestaltet wer den, dass das primäre Steuerorgan in einer Übergangslage zwischen zwei Hauptlagen stets eine für jedes Zwischengebiet verschie dene Kombination von (-yra--1) Übertragungs kanälen öffnet, welche Kombination nur einen Teil jener Kombinationen von in<I>.</I> Über tragungskanälen bildet, die in den beiden an grenzenden Hauptlagen geöffnet werden.
Die in den Übergangslagen geöffneten Kombina- 1 ionen von (@@c-l.) Kanälen können als Teil kombinationen bezeichnet werden, wobei die Kombinationen von M Kanälen, die in den Hauptlagen geöffnet werden, zur Unterschei dung Summenkombinationen genannt werden. In Fig. 5 ist angegeben, wie die Kontakt scheiben im Falle von sieben Übertragungs kanälen ausgestaltet sein können, um der obigen Anforderung zu genügen.
Die primäre Kontaktscheibe weist drei Teile auf, die mit den Bürsten in Berührung kommen können; diese Teile haben eine Länge (88--a) bezw. (2S-a) bezw. (28-a) und sind durch iso lierte Teile je mit einer Länge von (3S+a) voneinander getrennt. Dabei ist a grösser als b, wenn b die Breite einer Bürste darstellt. Die sekundäre Kontaktscheibe ist komple mentär in bezug auf die primäre Kontakt scheibe ausgebildet. Der gegenseitige Abstand der Bürsten beträgt 3S.
In der dargestellten Lage sind die Bür sten b" b., b3 und b, in leitender Berührung mit dem Umfang .der primären Kontakt scheibe 3. Wird die Scheibe über einen Win kel von
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(Strecke S) in der Pfeilrich tung gedreht, so wird der Kontakt zwischen der Bürste b, und der Scheibe unterbrochen und die Bürste b, kommt in Kontakt mit der Scheibe.
Da a grösser als b gewählt ist, ist der Kontakt der Bürste b, mit der Scheibe jedoch schon einige Zeit unterbrochen, bevor die Bürste b, mit der Scheibe in Berührung kommt, so dass in der Übergangslage zwi schen den beiden ersten Hauptlagen nur die Bürsten b1, b2 und b3, die den in den beiden ersten Hauptlagen gebildeten Kombinationen gemeinsam sind, in leitender Berührung mit der Scheibe sind.
_ Bei einer ganzen Umdrehung der pri mären Kontaktscheibe werden nacheinander einundzwanzig Hauptlagen durchlaufen, in denen jeweils eine andere Summenkombina tion von vier Kanälen geöffnet wird, wäh rend in den Übergangslagen jeweils eine an dere Kombination von drei Kanälen geöffnet wird, die nur einen Teil der beiden angren zenden Summenkombinationen bildet.
Die nacheinander geöffneten Summen- und Teil kombinationen von Kanälen bestehen aus den Kanälen mit den folgenden Kennzahlen: 1, 2, 3, 5 - 1, 2, 3 - 1, 2, 3, 6 - 1, 2, 6 1, 2, 4, 6 - 1, 2, 4 - 1, 2, 4, 7 - 1, 2, 7 1, 2, 5, 7 - 1, 5, 7 - 1, 3, 5, 7 - 1, 3, 7 1, 3, 6, 7 - 1, 6, 7 - 1, 4, 6, 7 - 4, 6, 7 2, 4, 6, 7 - 2, 6, 7 - 2, 5, 6, 7 - 5, 6, 7 3, 5, 6, 7 - 3, 5, 6 - 1, 3, 5, 6 - 1, 5, 6 1, 4, 5, 6 - 4, 5, 6 - 2, 4, 5, 6 - 2, 4, 5 2, 4, 5, 7 - 4, 5, 7 - 3, 4, 5, 7 - 3, 4, 5 1, 3, 4, 5 - 1, 3, 4 - 1, 3, 4, 6 - 3, 4, 6 2, 3, 4, 6 - 2, 3, 4 - 2, 3, 4, 7 - 2, 3, 7 2, 3, 5, 7 - 2, 3, 5.
Wie ersichtlich ist, lässt sich jede Gruppe von drei auf einanderf olgenden Summenkombina tionen mit den drei zwischengelegenen Teil kombinationen durch zyklische Permutation aus der vorhergehenden Gruppe von drei Summenkombinationen und drei Teilkombina tionen ableiten.
Wird nun die primäre Kontaktscheibe in eine Übergangslage zwischen zwei Haupt lagen bewegt, so wird die @ sekundäre Kon taktscheibe so lange verstellt, bis sie eine einer der angrenzenden Hauptlagen entspre chende Lage erreicht hat, in der die der Teilkombination der betreffenden Übergangs lage entsprechenden Bürsten in bezug auf die sekundäre Kontaktscheibe isoliert sind.
Es .dürfte noch bemerkt werden, dass das Übergangsgebiet mit einer Länge (a-b), in dem nur (m-1) Kanäle geöffnet sind, natur gemäss kleiner als der Abstand S zwischen zwei Hauptlagen sein muss, so dass stets a kleiner als<I>S</I> + <I>b</I> sein muss.
In Fig. 6 ist angegeben, wie bei Anwen dung von acht Übertragungskanälen die Kon taktscheiben ausgestaltet sein können, um den eben erwähnten Anforderungen zu genü gen.
Die primäre Kontaktscheibe weist hier vier Teile auf, die mit den Bürsten in lei tende Berührung kommen können; diese Teile haben unterschiedlich die Länge (9S--a), (2S-a), (3S-a) und (2S-a) und sind durch isolierende Teile getrennt, deren Längen<I>(4S</I> -f- a) betragen. Dabei ist S+b>a>b und der gegenseitige Abstand zwischen zwei Bürsten beträgt 48. Die sekundäre Kontakt scheibe ist in bezug auf die primäre Kontakt scheibe komplementär ausgebildet.
Bei einer ganzen Umdrehung der pri mären Kontaktscheibe in der Pfeilrichtung durchläuft diese Scheibe zweiunddreissig Hauptlagen, wobei nacheinander die Summen- und Teilkombinationen gebildet werden, die aus den Kanälen mit den folgenden Kenn zahlen bestehen: 1., 2, 3, 6 - 1, 2, 6 - 1, 2, 4, 6 - 1, 2, 4 1, 2, 4, 7 - 1, 2, 7 - 1, 2, 5, 7 - 1, 2, 5 1, 2, 5, 8 - 1, 5, 8 - 1, 3, 5, 8 - 1, 3, 8 1, 3, 6, 8 - 1, 6, 8 - 1, 4, 6, 8 - 1, 4, 8 usw. (jede Gruppe von vier Summenkombinationen und vier Teilkombinationen lässt sieh durch zyklische Permutation aus der vorhergehen den Gruppe ableiten).
Bei den Vorrichtungen nach den Fig. 5 und 6 kann das primäre Bedienungs- oder Anzeigeorgan ohne Unterbrechung verstellt werden, wobei das sekundäre Bedienungs- oder Anzeigeorgan der Lage des primären Organes stufenweise folgt, mit Stufen, die dem Abstand S zwischen zwei Hauptlagen annähernd gleich sind.
Die Genauigkeit, mit der die Lage des primären Bedienung s- oder Anzeigeorganes auf das sekundäre Organ übertragen wird, ist also um so grösser, je kleiner der Abstand S gewählt wird, das heisst je mehr die Anzahl Hauptlagen zu nimmt.
Wie sich aus den oben beschriebenen Aus- führungsbeispielen ergibt, können bei un unterbrochener Verstellbarkeit des primären Bedienungs- oder Anzeigeorganes mit Hilfe von sieben bezw. acht Übertragungskanälen einundzwanzig bezw. zweiunddreissig Haupt lagen übermittelt werden.
Die höchste Anzahl Hauptlagen, die bei ununterbrochener Verstellung des primären Bedienungs- oder Anzeigeorganes mit Hilfe einer gegebenen Anzahl von Kanälen über mittelt werden kann, entspricht allgemein der Anzahl von denjenigen aus den verfügbaren Kanälen zu bildender verschiedener Summen kombination von<I>na</I> Kanälen, die derart grup- piert werden können, dass je zwei angren zende Summenkombinationen (und auch die erste und letzte) eine Teilkombination von (rya 1) Kanälen gemeinsam haben, die nur von diesen zwei Summenkombinationen einen Teil bildet.
Diese höchste Anzahl Haupt lagen ist kleiner als die in Tabelle (1) ge gebene Anzahl Hauptlagen, die mit Hilfe einer gegebenen Anzahl Kanäle bei stufen weiser Verstellung des primären Bedienungs- oder Anzeigeorganes übermittelt werden kann. In nachstehender Tabelle ist die höchste Anzahl der bei ununterbrochener Verstellung des primären Bedienungs- oder Anzeigeorga- nes zu übermittelnden Hauptlagen angegeben.
(2) 1c <I>= 3 4</I> 5 6 7 8 9 10 n.ar 3 4 5 6 21 32 54 100 Es ergibt sich aus dieser Tabelle, dass eine erhebliche Zunahme der Genauigkeit der Übertragung erzielt werden kann, wenn die Anzahl der Übertragungskanäle mindestens sieben beträgt.
Da das sekundäre Bedienungs- oder An zeigeorgan bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 5 und 6 der Lage des pri mären Organes stufenweise folgt, wird die Lage des sekundären Organes im allgemeinen stets ein wenig von derjenigen des primären Organes abweichen. Diese Abweichung, nach stehend Spiel genannt, kann an Hand der Fig. 7 näher betrachtet werden.
In Fig. 7 sind jene Teile der primären und der sekundären Kontaktscheibe der Vor richtung gemäss Fig. 5, die sich in der un mittelbaren Nähe der Bürsten b, und b6 bezw. b', und b', befinden, in grösserem Massstab dargestellt. Die Kontaktscheiben sind hier, ebenso wie in Fig. 5, in einer Mittellage dar gestellt, das heisst in einer Lage, die der Mitte einer Hauptlage entspricht.
Im Gebiet dieser Hauptlage, nachstehend "erste Haupt lage" genannt, sind (Fig. 5) die Bürsten b, b1, b;, und b5 in leitender Berührung mit der primären Kontaktscheibe, während die Bür sten b'1, b'b'3 und b'6 in bezug auf die sekundäre Kontaktscheibe isoliert. sind.
Wird die primäre Kontaktscheibe in der Pfeilrichtung P bewegt, so wird die erste Hauptlage bezw. deren Gebiet verlassen, so bald die Bürste b, in bezug auf die Scheibe isoliert ist, das heisst nach einer Bewegung über eine Strecke, die
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gleich ist. Dann durchläuft die Scheibe ein Übergangsgebiet mit einer Länge von (a-b), in dem nur die Bürsten b1, b2, b3 in Kontakt mit der Scheibe stehen.
Sobald die Bürste b6 mit der Scheibe in Kontakt kommt, das heisst nach einer Bewegung über eine Strecke
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ist das Gebiet der zweiten Hauptlage erreicht, in der die Bürsten bi, b2, b3 und b, mit der Scheibe in Kontakt stehen.
Die sekundäre Kontaktscheibe verlässt die erste Hauptlage, sobald die Bürste b'. mit der Scheibe in Berührung gelangt, das heisst nach einer Bewegung über eine Strecke, die
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gleich ist, durchläuft dann ein Übergangs gebiet mit einer Länge von (a + b), in dem nur die Bürsten b'1, b'2 und b'3 in bezug auf die Scheibe isoliert sind und erreicht das Ge biet der zweiten Hauptlage, sobald die Bürste b', in bezug auf die Scheibe isoliert wird, das heisst nach einer Bewegung über eine Strecke
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Wird nun angenommen,
dass die primäre Kontaktscheibe in .die zweite Hauptlage oder in die Übergangslage zwischen der zweiten und der dritten Hauptlage bewegt wird, so wird die sekundäre Kontaktscheibe beim Er reichen der zweiten Hauptlage den Motor ab schalten. Die sekundäre Kontaktscheibe läuft naturgemäss nach der Abschaltung des Mo tors noch einen Augenblick weiter; die grösste Strecke, die bei dieser weiteren Bewegung der sekundären Kontaktscheibe zurückgelegt wird, wird mit c bezeichnet. Da die Scheibe innerhalb des Gebietes der zweiten Haupt lage zum Stillstand gelangen muss, muss <I>c < </I> S <I>- a - b</I> sein.
Im beschriebenen Fall ist die primäre Kontaktscheibe in bezug auf die dargestellte Lage über eine Strecke bewegt worden, die zwischen
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liegt. Die sekundäre Kontaktscheibe gelangt zum Stillstand in einer Lage, in der diese Scheibe in bezug auf die dargestellte Lage über eine Strecke bewegt ist, die zwischen
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liegt.
Das Spiel liegt also zwischen -I- <I>(b</I> + <I>c)</I> und - (8-b), das heisst dass die sekundäre Kontaktscheibe zum Stillstand gelangt in einer Lage, die höchstens über eine Strecke (b + c) jenseits und höchstens über eine Strecke (S-b) dies seits der Lage der primären Kontaktscheibe liegt.
Es wurde bis jetzt angenommen, dass die Bürsten der primären und der sekundären Kontaktscheibe die gleiche Breite b besitzen und dass die Scheiben. vollkommen komple mentär ausgebildet sind, so dass die Länge a, um die die leitenden Teile der primären Kontaktscheibe gekürzt worden sind, der Länge entspricht, um die die isolierenden Teile der sekundären Kontaktscheibe ge kürzt worden sind.
Es kann jedoch unter Umständen vorteilhaft sein, die Kürzungen und/oder die Bürstenbreiten für die beiden Scheiben abweichend zu wählen, zum Beispiel gleich a1 bezw. b1 für die primäre Kontakt scheibe und gleich a2 bezw. b2 für die sekun däre Kontaktscheibe. Dies ist stets zulässig, wenn nur die Bedingungen 0 < al-bl < S und 0 < a2+b2 < S erfüllt werden.
Die primäre Kontaktscheibe ist dann im oben beschriebenen. Fall in bezug auf die dar- gestellte Lage über eine Strecke verstellt, die zwischen
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liegt, während die sekundäre Kontaktscheibe zum Stillstand gelangt in einer Lage, in der die Scheibe in bezug auf die dargestellte Lage über eine Strecke verstellt ist, die zwi schen
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liegt. Das Spiel liegt also zwischen
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Es kann nun unter Umständen erwünscht sein, dafür Sorge zu tragen, da.ss das Spiel stets positiv ist, das heisst dass die sekundäre Kontaktscheibe stets zum Stillstand gelangt in einer Lage, die vor der Lage der primären Kontaktscheibe liegt.
Dies kann dadurch er reicht werden, da.ss ai, bi, a.. und b", derart ge wählt werden, dass
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ist, das heisst dass (a,-b,) <I>></I> (,a.> -j- b._ -[- 2c). Die Länge des übergangsgebietes der pri mären Kontaktscheibe muss also die Länge des Übergangsgebietes der sekundären Kon taktscheibe um mindestens 2c übersteigen, oder in andern Worten die Länge des Ge bietes,
in dem das sekundäre Steuerorgan eine bestimmte Summenkombination von ni. Ka nälen schliesst, muss die Länge des Gebietes, in dem das primäre Steuerorgan diese Kom bination von Kanälen öffnet, um einen Be trag übersteigen, der mindestens dem Zwei fachen der längsten Strecke entspricht, die das sekundäre Steuerorgan noch nach der Unterbrechung der Übertragung von Steuer energie zurücklegt.
In Fig. 8 ist angegeben, wie die Kontakt- seheihen gebaut sein können, um dieser Be dingung zu genügen. In dieser Figur ist in grösserem Massstab der gleiche Teil der Kon taktscheiben nach Fig. 5 dargestellt, der a ucb in Fit. 7 dargestellt ist, jedoch mit ge änderten Längen der leitenden und isolierten Teile der Kontaktscheiben.
In der Figur
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wurde <SEP> 3
<tb> S <SEP> iind <SEP> a: <SEP> - <SEP> 0 @Olewählt, während die Bürstenbreite für beide Scheiben etwa
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betrügt. Man findet in diesem Fall
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<I>ai-</I>bi <SEP> <I>=58',a9-1-b2= <SEP> 8</I>
<tb> so <SEP> dass
<tb> <I><U>ai <SEP> -- <SEP> 1h <SEP> - <SEP> a2</U> <SEP> - <SEP> b2 <SEP> 1</I>
<tb> 2 <SEP> 4" Dadurch, dass
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gewählt wird, ist es also möglich, zu erreichen, dass die sekuadäre Kontaktscheibe stets zum Stillstand gelangt in einer Lage,
die vor der Lage der primären Kontaktscheibe liegt. Das Spiel liegt in die sem Fall zwischen 0 und
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Geeignete Werte sind in der Praxis auch:
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wobei das Spiel zwischen 0 und
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liegt. Die grösste Strecke e, die nach der<B>-A</B>b schaltung des Motors von der sekundären Kontaktscheibe noch zurückgelegt wird, wird durch die elektrische und mechanische Trägheit des Systems und durch die I: nidre- liLingsgeschwindigkeit der sekundären Kon taktscheibe bedingt.
Die; Strecke c kann ge- wünschtenfalls dadurch verkleinert werden, dass das sekundäre Bedienungs- oder Anzeige organ nach der Abschaltung des Motors ab gebremst wird. Es ist jedoch einleuchtend, dass durch die Anforderung, dass<I>c < </I> 8-(i-,-b, (und im oben beschriebenen besonderen Fall
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sein soll, der höchsten Umdrehungs- geschwindigkeit der sekundären Kontakt scheibe eine Grenze gesetzt wird.
Wird durch die -Wahl einer grösseren Anzahl von Haupt lagen die Genauigkeit der Übertragung ver brössert, so ist die Umdrehungsgeschwindig keit kleiner zu wählen, um c genügend klein zu behalten. In der Praxis ist die maximale Drehgeschwindigkeit der sekundären Kon taktscheibe annähernd so gross, dass die Strecke S zwischen zwei Hauptlagen in 0,06 Sek. zurückgelegt wird. Für n = 100 dauert eine ganze Umdrehung der Scheibe also 6 Sek.
Sollte jedoch zur Erzielung einer grossen Genauigkeit -n gleich 1000 gewählt werden, so würde eine ganze Umdrehung der Scheibe 60 Sek. dauern, so dass für die Übertragung (unter Berücksichtigung der Umkehrbarkeit des Drehsinnes des Motors) höchstens 30 Sek. nötig sein würden. Diese Zeitdauer ist für die Mehrzahl der Anwendung zu lange.
Ausserdem würden bei 1000 Hauptlagen im Zusammenhang mit der Genauigkeit, mit der die Scheiben hergestellt werden können, sehr grosse Scheiben erforderlich sein.
In der Praxis kann die Anzahl der Haupt lagen also nicht allzugross gewählt werden. Eine Vorrichtung mit 10 Übertragungskanä len und 100 Hauptlagen gewährt eine sehr befriedigende Fernübertragung.
Wird eine grössere Genauigkeit der Über tragung gewünscht, so kann dies durch An wendung von zwei primären und zwei sekun dären Steuerorganen erzielt werden, bei der die beiden primären bezw. sekundären Steuer organe auf ähnliche Weise wie die Uhrzeiger miteinander gekuppelt sind, das heisst derart, dass eines der primären bezw. sekundären Steuerorgane während einer einzigen Um drehung des andern primären bezw. sekun- dären Steuerorganes t Umdrehungen macht.
Das eine primäre Steuerorgan öffnet wäh rend einer Umdrehung nacheinander eine An zahl verschiedener Kombinationen aus einer Gruppe von Übertragungskanälen und diese Kombinationen von Übertragungskanälen werden vom zugehörigen sekundären Steuer organ in den entsprechenden Hauptlagen ge- schlossen. Das andere primäre bezw. sekun däre Steuerorgan wirkt auf ähnliche Weise auf eine zweite. Gruppe von Übertragungs kanälen. Das sekundäre Bedienungs- oder Anzeigeorgan gelangt erst zum Stillstand, wenn die Übertragung von Steuerenergie in beiden Gruppen von Übertragungskanälen unterbrochen ist.
In Fig. 9 ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Vorrichtung dargestellt. Der links von der Linie 1 liegende Teil dieser Vorrichtung befindet sich an der Fernbedie- nungsstelle, der rechts von der Linie 1 lie gende Teil an der Stelle des sekundären Be- dienungs- oder Anzeigeorganes, also zum Bei spiel an der Stelle eines fernzubedienenden drahtlosen Senders oder Empfängers. Der mechanische Teil der Vorrichtung ist in ge strichelten, der elektrische Teil in ausge zogenen Linien dargestellt.
Auf der Welle 2 des Gebers bezw. des primären Bedienungs- oder Anzeigeorganes ist ein Ritzel 15 angeordnet, das mit einem auf :einer Welle 12 befestigten Zahnrad 1.4 in Eingriff steht.
Auf der Welle 12 ist eine primäre Kontaktscheibe 13 angeordnet, die also von der Welle 2 mit verringerter Ge schwindigkeit angetrieben wird. Ausserdem befindet sich auf der Welle 2- ein Zahnrad 25, das mit einem Ritzel 24 in Eingriff steht, das .auf einer Welle 22 befestigt ist. Auf der Welle 22 ist eine zweite primäre Kontakt scheibe 23 angeordnet, die von der Welle 2 mit vergrösserter Geschwindigkeit angetrie ben wird.
Die Übertragungsverhältnisse sind derart ,gewählt, dass die Kontaktscheibe 23 an nähernd fünfzehn Umdrehungen bei einer :ein- zigen Umdrehung der Kontaktscheibe 13 macht (t = 15).
Auf ähnliche Weise ist die Welle 6 des Empfängers bezw. des sekundären Bedie- nungs- oder Anzeigeorganes über die Zahn räder 19 und 18 mit der Welle 16, auf der eine sekundäre Kontaktscheibe 17 angeord net ist, und über die Zahnräder 29 und 28 mit der Welle 26 verbunden, auf der eine sekundäre Kontaktscheibe 27 angeordnet ist; die Kontaktscheibe 27 macht fünfzehn Um drehungen bei einer einzigen Umdrehung der Kontaktscheibe 17. Das ÜbertragungSver- hä,ltnis t muss bei den beiden primären und bei den beiden sekundären Kontaktscheiben das gleiche sein.
Die Kontaktscheiben 13 und 17 werden je von sieben Bürsten abgetastet, von denen nur je eine (b11 bezw. b'1") in der Figur dar gestellt ist. Der Umfang dieser Scheiben ist entsprechend Fig. 5 gestaltet (dies ist in der Figur nicht näher angegeben), so dass die pri märe Kontaktscheibe 13 bei einer einzigen Umdrehung nacheinander einundzwanzig Hauptlagen durchläuft, in denen jeweils eine andere Kombination von vier Bürsten mit der Scheibe in elektrischem Kontakt steht. In den entsprechenden Lagen sind die ent sprechenden vier Bürsten der sekundären Kontaktscheibe 17 isoliert.
Entsprechende Bürsten der Kontaktscheiben 13 und 17 sind durch Vermittlung von Leitungen, von denen in der Figur nur eine einzige (lt:") darge stellt ist, miteinander verbunden.
Die Kontaktscheiben 23 und 2 7 werden je von zehn Bürsten abgetastet, von denen in der Figur nur eine einzige<B>(b""</B> bezw. b'.1) dargestellt ist. Diese Scheiben sind derart ausgebildet, dass die primäre Kontaktscheibe 23 bei einer einzigen nacheinan der hundert Hauptlagen durchläuft. in denen jeweils eine andere Kombination von fünf Bürsten mit der Scheibe in elektrischem Kon takt steht, während die entsprechenden Bür sten in den entsprechenden Lagen der sekun dären Kontaktscheibe 27 isoliert sind.
Ent sprechende Bürsten der Kontaktscheiben 23 und 27 sind durch Vermittlung von Leitun gen, von denen in der Figur eine einzige mit bezeichnet ist, miteinander verbunden. Die Kontaktscheiben sind ferner derart ausgebildet, dass sowohl die Kontaktscheibe 13 als auch die Kontaktscheibe 23 ohne Be denken in eine Übergangslage zwischen zwei Hauptlagen gesetzt werden kann. Dies er folgt auf die oben im Zusammenhang mit Fig. 5, 6 beschriebene Weise durch eine ge- eignete Auswahl von Summen- und Teilkom binationen.
Die primäre Kontaktscheibe 13 ist mit der zugehörigen sekundären Kontaktscheibe 17 über die Reihenschaltung einer Spannungs quelle 9, eines I i mkehrschalters 11 und eines Induktionsmotors 20 verbunden, während die primäre Kontaktscheibe 23 auf ähnliche Weise über einen Induktionsmotor 30 mit der zugehörigen sekundären Kontaktscheibe 2 7 verbunden ist. Der Motor 20 hat eine w esent licli grössere Drehzahl als der Motor 30.
Beide Motoren treiben zusammen die 'Pelle 6 des sekundären Bedienungs- oder Anzeigeorganes durch Vermittlung eines Differentials 21 an, so dass die Geschwindigkeit der Welle 6 stets der Summe der Geschwindigkeiten der Motoren 20 und 30 gleich ist. Gewünschten falls können auch den Motoren 20 und 30 gleiche Drehzahlen gegeben und kann das Differential derart ausgebildet werden, dass in letzterem die Drehzahl der Welle des Motors 30 im erforderlichen Masse herab gesetzt; wird. Für eine gute Wirkung des Differentials 21 ist es empfehlenswert, jeden der Motoren 20 und 30 abzubremsen, sobald der betreffende Motor abgeschaltet wird, so dass einer der Motoren nicht den andern Mo tor durch Vermittlung des Differentials an treiben kann.
Der Umkehrschalter 11 wird in Abhän gigkeit von. dem Drehsinn der Welle 2 ge steuert, wie durch die gestrichelte Linie 31 schematisch angegeben wird, und zwar der art, dass eine neue Lage des sekundären Be- dienungs- oder Anzeigeorganes stets auf dem kürzesten Weg erreicht wird.
Wird das primäre Bedienungs- oder An- zcigeorgan und damit dessen Welle 15 in eine beliebige neue Lage verstellt, so werden die Stromkreise der Motoren 20 und 30 geschlos sen, wodurch beide Motoren in dem durch die Lage des Schalters 11 bedingten Sinne zu drehen anfangen. Die Welle 6 des sekun dären Bedienungs- oder Anzeigeorganes wird über das Differential 21 mit einer Geschwin digkeit angetrieben, die der Summe der Ge schwindigkeiten der beiden Motoren gleich ist. Der Motor 30 wird jedesmal einen Au genblick stromlos, wenn die sekundäre Kon taktscheibe 27 eine Lage passiert, die der Lage der primären Kontaktscheibe 23 ent spricht.
Da der Motor 20 eine wesentlich grössere Drehzahl als der Motor 30 hat, dreht die Welle 6 jedoch mit praktisch unverrin- gerter Geschwindigkeit weiter. Kurz bevor die gewünschte Lage des sekundären Bedie- nungs- oder Anzeigeorganes erreicht wird, gelangt die sekundäre Kontaktscheibe 17 in eine derartige Lage, dass der Motor 20 strom los wird.
Die Welle 6 dreht nun, ausschliess lich vom Motor 30 angetrieben, langsam wei ter, bis die gewünschte Lage erreicht ist; in diesem Augenblick wird der Motor 30 gleich falls stromlos und das sekundäre Bedienungs- oder Anzeigeorgan gelangt somit zum Still stand.
Wird die Anzahl der Hauptlagen der Scheibe 23 gleich n2 = 100 angenommen, so wird mit der beschriebenen Vorrichtung t =15 also eine ununterbrochene Fernbedie nung erhalten, deren Genauigkeit annähernd
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beträgt. Eine derartige Genauigkeit ist zum Beispiel in der Praxis zur Einstellung der Abstimmorgane eines Funkempfängers aus reichend. Trotz der erzielten grossen Ge nauigkeit verläuft die Fernbedienung jedoch in einer sehr kurzen Zeit, die zum Beispiel bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel höchstens 5 Sek. betragen kann.
Wenn der Motor 30 beim Erreichen der gewünschten Lage des sekundären Bedie- nungs- oder Anzeigeorganes stromlos wird, muss der Motor 20 bereits zum Stillstand ge langt sein, da sonst die Gefahr besteht, dass der Motor 20 das sekundäre Bedienungsorgan bis jenseits der richtigen Lage antreibt, und in diesem Fall würde das sekundäre Bedie nungsorgan nicht zum Stillstand gelangen können. Die Scheiben 13 und 17 müssen daher derart ausgebildet sein., dass der Motor 20 stets zum Stillstand gelangt, bevor die sekundäre Kontaktscheibe 17 die der Lage der primären Kontaktscheibe 13 entsprechende Lage erreicht hat.
Wie im vorstehenden be reits abgeleitet wurde, ist zu diesem Zweck (a=b,.) > (a2 + b2) -I- 2c zu wählen, wobei c die am Umfang der Scheibe 17 gemessene Auslaufstrecke des Motors darstellt.
Wie im vorstehenden gleichfalls abgelei tet wurde, ist das Magimumspiel, das zwi schen den Lagen der primären Kontaktscheibe 13 und der sekundären Kontaktscheibe 17 auftreten kann, gleich
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Um zu verhindern, dass das sekundäre Be- dienungs- oder Anzeigeorgan in einer unrich tigen Lage zum Stillstand gelangt, muss die ses Spiel kleiner sein als die Strecke
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welche die primäre Kontaktscheibe 13 wäh rend einer einzigen Umdrehung der primären Kontaktscheibe 23 zurücklegt.
(n, stellt da bei die Anzahl der Hauptlagen der Scheibe 13 dar.) Wenn zum Beispiel das Maximum spiel
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beträgt, muss also
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sein. Ist das Maximumspiel zum Beispiel
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so muss
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sein. Bei dem Ausfüh- rungsbeispidl nach Fig. 9 ist n, = 21,t = 15, so dass diese Bedingungen reichlich erfüllt sind.
Das Übertragungsverhältnis muss im allgemeinen stets kleiner als die Anzahl Hauptlagen des Steuerorganes, das die ge ringste Geschwindigkeit besitzt, sein, und zwar um so viel kleiner, dass das Maximum spiel zwischen den Lagen der beiden langsam laufenden Kontaktscheiben kleiner als 1/i mal den Umfang dieser Scheibe ist.
Die Fernbedienung, zum Beispiel eines Funkempfängers, kann in einigen Fällen auch derart erfolgen, dass das betreffende Be dienungsorgan mit Hilfe eines Motors ange trieben wird, der an der Fernbedienungsstelle eingeschaltet wird, und dass die Lage des be treffenden Bedienungsorganes mit Hilfe einer Vorrichtung gemäss der Erfindung zu der Fernbedienungsstelle rückgemeldet wird.
Das zu bedienende Organ des Funkempfängers ist in diesem Fall mit dem primären Steuerorgan im Sinne der Erfindung gekuppelt, und das sekundäre Anzeigeorgan wird durch eine an der Fernbedienungsstelle vorgesehene, mit dem sekundären Steuerorgan gekuppelte Skala gebildet, an der die Lage des zu be dienenden Organes mittels einer Marke ab gelesen wird.
Bei einer derartigen Anwendung der Er findung zur Rückmeldung der Lage eines fernbedienten Organes zu der Fernbedie- nungsstelle ist es empfehlenswert, Mittel an zuwenden, die verhindern, dass das primäre Steuerorgan mit grösserer Geschwindigkeit als das sekundäre Steuerorgan angetrieben wird, da sonst die rückgemeldete Lage nicht der Lage entsprechen würde, in der sich das zu bedienende Organ befindet.
Dies kann dadurch erreicht werden, dass die Geschwindigkeit des primären Steuer- organes mit Hilfe eines Reglers beschränkt oder das primäre Steuerorgan motorisch mit einer Geschwindigkeit angetrieben wird, die geringer als die Antriebsgeschwindigkeit des sekundären Steuerorganes ist.
Im vorstehenden wurden nur Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung besprochen, bei denen die Steuerenergie auf elektrischem Wege übertragen wird. Die Erfindung ist jedoch auch an Vorrichtungen anwendbar, die zum Beispiel pneumatisch oder hydrau lisch arbeiten. Zu diesem Zweck werden die Verbindungsleitungen lcl usw. durch Gas- oder Flüssigkeitsleitungen und die Kontakt scheiben 3 und 7 (bezw. 13, 17, 23 und 27) durch entsprechend ausgestaltete Nocken scheiben ersetzt, die Klappen zum Öffnen oder Schliessen der Gas- oder Flüssigkeitslei tungen steuern.