CH229997A - Vorrichtung zur Fernübermittlung der Lage eines Gebers auf einen Empfänger. - Google Patents

Vorrichtung zur Fernübermittlung der Lage eines Gebers auf einen Empfänger.

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CH229997A
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Description


  Vorrichtung zur     Fernübermittlung    der     Zage    eines Gebers auf einen Empfänger.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zur Fernübertragung der Lage eines       Gebers    mit mindestens einer primären zu dem  Geber gehörenden Steuerorgan auf einen  Empfänger mit mindestens einem sekundären,  dem Empfänger zugeordneten Steuerorgan  und ist unter anderem zur Fernsteuerung der  Bedienungsorgane eines Funksenders oder       -empfängers    (Abstimmung, Wellenbereichs  umschaltung,     Lautstärkeregelung,    Einstel  lung einer gerichteten Antenne und derglei  chen),

   zum Verrichten von     Fernmessungen     und zur     Übermittlung    von Kommandos  (Schiffstelegraph) anwendbar.  



  Bei der Vorrichtung, auf die sich die Er  findung bezieht, werden mehrere Übertra  gungskanäle für Steuerenergie sowie minde  stens ein primäres und mindestens ein sekun  däres Steuerorgan angewendet, wobei diese  Steuerorgane komplementär ausgebildet sind  und je nach der Lage des primären     Steuer-          organes    dieses mindestens einen Übertra  gungskanal öffnet.

   Das sekundäre Steuer-         organ    wird dann unter Steuerung der von  diesem Kanal übertragenen Energie solange  angetrieben, bis es zumindest annähernd, das  heisst mit einer Abweichung von höchstens  dem Abstand von zwei benachbarten Haupt  lagen eines Steuerorganes, in eine der Lage  des primären     Steuerorganes    entsprechende  Lage gelangt, in der das sekundäre Steuer  organ den     Übertragungskanal    wieder schliesst  und infolgedessen die     Übertragung    von  Steuerenergie     unterbricht.     



  Unter einer komplementären Ausbildung  der Steuerorgane ist hier     eine    derartige Aus  führung zu verstehen, dass ein     übertragungs-          kanal,    der in     einer        bestimmten    Lage vom  primären Steuerorgan geöffnet wird, vom  sekundären Steuerorgan     in    der entsprechen  den Lage geschlossen wird.  



  Erfolgt die Steuerung auf elektrischem  Wege, so können die Steuerorgane aus von  Bürsten abgetasteten Kontaktscheiben aus  elektrisch leitendem Material bestehen,     deren:     abgetastete Oberfläche. derart ausgestaltet     ist,         dass nur ein Teil dieser Oberfläche in leitende  Berührung mit den Bürsten gelangen kann.  Jede Bürste der primären Kontaktscheibe  kann mit einer entsprechenden Bürste der  sekundären Kontaktscheibe elektrisch ver  bunden sein, wobei die Verbindungsleitungen  zwischen entsprechenden Bürsten die oben  erwähnten Übertragungskanäle darstellen.  Die beiden Kontaktscheiben können über eine  Spannungsquelle und eine     Vorrichtung    zur  Steuerung des Antriebes des sekundären  Steuerorganes elektrisch verbunden. sein.

   Die  letztgenannte Vorrichtung kann zum Beispiel  durch einen Motor, der das sekundäre Steuer  organ antreibt oder durch ein Relais, das  einen derartigen Motor betätigt, gebildet  werden.  



  Eine bekannte Vorrichtung dieser Art ist.  in     Fig.    1 der beiliegenden Zeichnung darge  stellt. Der links von der strichpunktierten  Linie 1 liegende Teil der Vorrichtung befin  det sich an der     Fernbedienungs-    oder Geber  stelle, während der rechts von dieser gestri  chelten Linie liegende Teil sich bei der Emp  fangsstelle, zum Beispiel bei einem     fernzu-          bedienenden,    drahtlosen Sender oder Emp  fänger befindet.  



  Auf der Welle 2 eines Gebers, zum Bei  spiel dessen     Bedienungs-    oder     Anzeigeorganes,          ist    eine primäre Kontaktscheibe 3 (Steuer  organ) aus elektrisch leitendem Material an  geordnet, deren Umfang von sechs Bürsten       b,-b,    abgetastet wird. Diese Scheibe ist  derart ausgestaltet, dass nur der Teil 4 des  Umfanges in leitende     Verbindung    mit den  Bürsten tritt. Der übrige Teil 5 des Umfan  ges wird vorzugsweise mit Isolierstoff be  deckt, so dass     ein.    zylindrischer Körper erhal  ten     wird,    an dem sämtliche Bürsten anliegen.  



  Auf der Welle 6 des sekundären zu ver  stellenden     Bedienungs-    oder     Anzeigeorganes     des drahtlosen Senders oder Empfängers an  der Empfangsstelle der Fernübertragung ist  eine sekundäre Kontaktscheibe 7 (Steuer  organ) aus     elektrisch    leitendem Material an  geordnet, deren Umfang an der Stelle des  Teils 8 eine vorzugsweise mit Isolierstoff an  gefüllte Aussparung aufweist, so dass der    Teil 8 des Umfanges nicht, der übrige Teil  aber mit den Bürsten in leitende Berührung  treten     kann.     



  Wie ersichtlich ist, sind die beiden Kon  taktscheiben komplementär ausgebildet, das  heisst derart, dass der Teil 4 des Umfanges  der primären Kontaktscheibe, der in leitende  Berührung mit den Bürsten treten kann, dem  in bezug auf die Bürsten isolierten Teil 8  des Umfanges der sekundären Kontaktscheibe  gleich ist.  



  Entsprechende Bürsten der beiden Kon  taktscheiben sind über Verbindungsleitungen       K,-K.,    welche die oben erwähnten Über  tragungskanäle für die Steuerenergie bilden,  elektrisch verbunden     (b1    mit     b',        b_    mit     b'"     usw.).  



  Die Kontaktscheiben 2 und 6 sind über  eine     Wechselspannungsquelle    9, einen     Induk-          i        ionsmotor    10 und einen Schalter 11 mitein  ander verbunden. Der Motor 10 weist zwei  Wicklungen auf, von denen ein Paar ent  sprechende Enden unmittelbar und die an  dern entsprechenden Enden durch Vermitt  lung eines nicht dargestellten Kondensators  miteinander verbünden sind; die Anordnung  ist derart, dass sich der Motor bei Anschluss  der einen Wicklung an die Spannungsquelle  in der einen     Richtung    und bei Anschluss der  andern Wicklung in der andern Richtung  dreht.  



  Mit Hilfe des Schalters 11 kann nach Be  lieben eine der Wicklungen in den Strom  kreis aufgenommen und daher der Drehsinn  des Motors gewählt werden. Die Lage des  Schalters 11 wird von der Richtung, in der  das primäre Bedienungsorgan verstellt wird,  derart abhängig gemacht, dass bei einem An  trieb der primären Kontaktscheibe 3 im Uhr  zeigersinne     bezw.    entgegen diesem die sekun  däre Kontaktscheibe 7 gleichfalls im Uhr  zeigersinne     bezw.    entgegen diesem angetrie  ben wird.  



  In der dargestellten Lage der Kontakt  scheiben befindet sich der leitende Teil 4  des Umfanges der primären Kontaktscheibe  3 der Bürste     b1    gegenüber, während sich die  sekundäre     Kontaktscheibe    7 in der ent-      sprechenden Lage befindet, bei der der iso  lierte     Teil    8 des Umfanges der Bürste b'1 ge  genübersteht.  



  Wird nun das primäre Bedienungsorgan  zum Beispiel so viel verstellt, dass der Teil 4  des Umfanges der Kontaktscheibe 3 der  Bürste     b2    gegenüber zu liegen kommt, so  öffnet sich der Übertragungskanal     K2,    das  heisst es fliesst ein Strom von der Spannungs  quelle 9 über den Motor 10, den Schalter 11,  die Kontaktscheibe 3, die Bürste     b2,    die Ver  bindungsleitung     K2,    die Bürste     b',    und die  Kontaktscheibe 7 zurück zur Spannungs  quelle 9.

   Der Motor 10 setzt sich     in    Bewe  gung und verstellt das sekundäre Bedienungs  organ so lange, bis sich der isolierte Teil 8  des Umfanges der Kontaktscheibe 7 der  Bürste     b'2    gegenüber befindet und mithin der  Kanal     K..    von der Kontaktscheibe 7 wieder  geschlossen worden ist. Sobald sich die Kon  taktscheibe 7 in dieser Lage befindet, ist der  Motorstrom unterbrochen, so dass das sekun  däre Bedienungsorgan stehenbleibt, und zwar  in einer Lage, die zumindest     annähernd    der  neuen Lage des primären     Bedienungsorganes     entspricht.  



  Die bekannte Vorrichtung hat den Nach  teil, dass nur eine solche Anzahl von Lagen  des Bedienungsorganes übertragen werden  kann, die der Anzahl von Übertragungs  kanälen gleich ist (bei der beschriebenen Aus  führung also nur sechs Lagen). Wünscht man  mehr Lagen zu übertragen, so muss die An  zahl der Übertragungskanäle vergrössert wer  den, wodurch die Vorrichtung teurer und  verwickelter wird.  



  Die Erfindung hat unter anderem den  Zweck, eine Vorrichtung zu schaffen, mit  tels derer eine Anzahl von Lagen übertragen  werden kann, die grösser als die Anzahl der  Übertragungskanäle ist.  



  Die Vorrichtung ist erfindungsgemäss der  art     ausgestaltet,    dass nach Verstellen des pri  mären Steuerorganes gegenüber dem sekun  dären Steuerorgan in eine von einer Anzahl  von Hauptlagen jeweils eine von Hauptlage  zu Hauptlage verschiedene Kombination von  Übertragungskanälen geöffnet wird.    Bei Anwendung einer     elektrischen    Steue  rung mittels Kontaktscheiben, wie im vor- ;  stehenden beschrieben wurde, können die  Kontaktscheiben derart ausgestaltet sein, dass  die primäre Kontaktscheibe innerhalb ihres       Verstellbereiches    beim Verstellen nacheinan  der eine Anzahl von Hauptlagen durchläuft, ;  in denen jeweils eine von Hauptlage zu  Hauptlage verschiedene Kombination von  Bürsten in leitender Berührung mit der Kon  taktscheibe ist.  



  In den     Fig.    2 bis 9 der beiliegenden,  Zeichnung sind     einige    Ausführungsbeispiele  der erfindungsgemässen Vorrichtung darge  stellt.  



  Bei der in     Fig.    2 dargestellten Vorrich  tung sind sechs Übertragungskanäle     K,--KB     für Steuerenergie vorhanden. Die primäre  Kontaktscheibe 3 auf der Welle 2 ist derart  ausgebildet, dass sie bei einer     ganzen    Um  drehung     nacheinander    achtzehn Hauptlagen  durchläuft; in jeder dieser Lagen ist eine an  dere Kombination von drei Bürsten in leiten  der Berührung mit der Kontaktscheibe.  



  In. der dargestellten Lage steht die pri  märe Kontaktscheibe 3 in leitender Verbin  dung mit den Bürsten     b,        b-.    und     b3.    Wird  'die Scheibe     in    dem dem Uhrzeigersinn ent  gegengesetzten Sinne über einen     Winkel    von  20  gedreht, so wird die Bürste     b3    isoliert,  während die Bürste     b4    in leitende Berührung  mit der Scheibe gelangt. Wird die Scheibe  abermals um 20  gedreht, so     wird    die Bürste       b4        isoliert,    und die Bürste     b,    kommt in Kon  takt mit der Scheibe, und so weiter.  



  Die sekundäre Kontaktscheibe 7 auf der  Welle 6 ist     in    der dargestellten Lage von den  Bürsten b'1,     b'2    und     b'3        isoliert.    Wird diese  Scheibe über     einen    Winkel von 20      in    dem  Uhrzeigersinn entgegengesetztem     Sinne    ge  dreht, so gelangt die Bürste     b'3    in Kontakt  mit der Scheibe, während die Bürste     b'4    iso  liert wird, usw.

   Bei einer ganzen Umdrehung  der     sekundären    Kontaktscheibe werden auf  diese     Weise    nacheinander achtzehn verschie  dene Kombinationen von drei Bürsten iso  liert, und zwar in der gleichen Reihenfolge,  in der die entsprechenden     Kombinationen    bei      der primären Kontaktscheibe in leitende     Be.-          r        Ü        ährung        mit        der        Scheibe        t'        gelangen.        C        Die        Bau-       <RTI  

   ID="0004.0013">   art    der Kontaktscheiben, sowie die Reihen  folge, in der die verschiedenen Kombinatio  nen von     Übertragungslzanä.len    nacheinander  geöffnet     bezw.    geschlossen werden, geht auf  einfache Weise aus     Fig.    3 hervor, in der die  Umfänge der beiden Kontaktscheiben abge  wickelt dargestellt sind.  



  Aus     Fig.    3 ist ersichtlich, dass der Um  fang der primären Kontaktscheibe 3 drei  Teile aufweist, die mit den Bürsten in Be  rührung gelangen können: diese Teile haben  zum Teil     unterschiedlich    die Längen<B><I>7S,</I></B>     S     und     S    und sind durch isolierte Teile, je mit  einer Länge von     3s,    voneinander getrennt.     S     stellt dabei den längs des Scheibenumfanges  gemessenen Abstand zwischen zwei     aufein-          anderfolgenden    Hauptlagen dar.

   Der gegen  seitige Abstand der     Bürsten    beträgt<B>38.</B> Die  sekundäre Kontaktscheibe 7 ist in bezug auf  die primäre     Kontaktscheibe    komplementär  ausgebildet.  



  Bei einer ganzen Umdrehung der primären  Kontaktscheibe 3 in der Pfeilrichtung P  (Fug. 3) werden nacheinander die folgenden  Kombinationen von Kanälen (Kennzahlen)  geöffnet:  1,2,3-1,2,4-1.,2,5-1,2,6-1,3,6       1,4,6-1,5,6-2,5.6-3,5;6-4,5,6-          1,    4, 5 - 2, 4, 5 - 3. 4, 5 - 3, 4, 6 - 1, 3, 4   2, 3, 4 - 2, 3, 5 - 2, 3, 6.  



  Wie ersichtlich ist, lässt sieh jede Gruppe  von drei aufeinanderfolgenden Kombinatio  nen durch zyklische Permutation sämtlicher  Kennzahlen der Gruppe, das heisst durch Er  setzen jeder Kennzahl durch die ihr voran  gehende, zum Beispiel 2 durch 1, 1 durch 6       usf.,    welches Ersetzen jeweils in der ganzen  neuen Gruppe durchzuführen ist, aus der vor  hergehenden Gruppe von drei Kombinationen  ableiten.

      Wird das primäre Bedienungsorgan (nicht    gezeigt), das wie in     Fig.    1 mit dem primären  Steuerorgan gekuppelt     ist,    aus der in den       Fig.    2 und 3 dargestellten Lage in eine neue    Lage bewegt, zum Beispiel in die Lage, in  der die Bürsten     b",   <I>B</I>und     b"    in leitender Be  rührung mit der primären Kontaktscheibe  sind, so fliesst ein Strom (Fug.

   2) von der  Spannungsquelle 9 über den Motor 10, den  Sehalter 11, die Scheibe 3, eine oder mehrere  der Bürsten     bb,.,    und     b.    eine oder mehrere  der Verbindungsleitungen     K@,        K5    und     Kss,     eine oder mehrere der Bürsten     b'.,        b'5    und     b'B          und    die Scheibe 7 zurück zur Spannungs  quelle 9.

   Der Motor 10 wird in Bewegung  hersetzt und das sekundäre Bedienungsorgan  bewegt sich so lange, bis die sekundäre Kon  taktscheibe die Kanäle     K2,        K5    und Kg gleich  zeitig schliesst, das heisst bis die Bürsten     b'.2,     b', und     b',    alle in bezug auf die sekundäre  Kontaktscheibe isoliert sind. Sobald dies der  Fall ist, wird der Motor 10 stromlos, wodurch  das sekundäre Bedienungsorgan zum Still  stand gelangt in einer Lage, die zumindest  annähernd der neuen Lage des primären     Be-          dienungsorganes    entspricht.  



  In     Fig.    4 ist angegeben, wie die primäre  und die sekundäre Kontaktscheibe ausgestal  tet sein können, falls sieben Übertragungs  kanäle vorhanden sind. Der Umfang der  primären Kontaktscheibe weist hier fünf  Teile auf, die mit den Bürsten in leitende Be  rührung gelangen können und zum Teil  unterschiedliche Längen von     5S,        2S,    28, 28  und     4S    besitzen.

   Diese Teile sind durch iso  lierte Teile getrennt, deren Längen     S,        S,        S,          4S    und     13S        betragen.    Der gegenseitige Ab  stand der Bürsten beträgt     5S.     



  Bei einer ganzen Umdrehung der primären  Kontaktscheibe in der Pfeilrichtung P wer  den fünfunddreissig Hauptlagen durchlaufen,  in denen nacheinander die Kanäle mit den  folgenden Kennzahlen geöffnet werden:    1, 3, 5 -     1.,    2, 5 - 1, 2, 3 - 1, 3, 4 - 1, 2, 4   -2, 4,     7-1,4,7-1,2,7-2,3,7-1,3,7usw.       (jede Gruppe von fünf aufeinanderfolgenden  Kombinationen lässt sich durch zyklische Per  mutation aus der vorigen Gruppe von fünf  Kombinationen     ableisten.    Die Wirkungs  weise ist ähnlich wie in bezug auf     Fig.    2, 3  beschrieben.

        Wie sich aus den oben beschriebenen Aus  führungsbeispielen ergibt, können mit Hilfe  von sechs     bezw.    sieben Übertragungskanälen  für die Steuerenergie achtzehn     bezw.    fünf  unddreissig Lagen des primären     Bedienungs-          oder        Anzeigeorganes    auf das sekundäre     Be-          dienungs-    oder     Anzeigeorgan    übertragen  werden.

      Die Anzahl der Lagen, die mit Hilfe einer  Anzahl von k     Übertragungskanälen    übertra  gen werden     kann,        ist    im allgemeinen der An  zahl der verschiedenen     Kombinationen    gleich,  die sich aus den     l0    Kanälen bilden lässt. Unter  "verschiedene Kombinationen" sind dabei  Kombinationen zu verstehen, die nicht die  gleichen Elemente (Kanäle, Bürsten) enthal  ten, also Kombinationen ohne Wiederholung  und ohne Berücksichtigung der Anordnung  der Elemente. Wären es nicht Kombinationen  der letzteren Art, so wären bei einer bestimm  ten Lage des primären Steuerorganes mehrere  Lagen des sekundären Steuerorganes möglich.  



  Es ergibt sich, dass die Anzahl der ver  schiedenen     Kombinationen,    die sich aus den       l-    Übertragungskanälen bilden lässt, am gröss  ten ist, wenn jede Kombination, wie dies  auch bei den oben beschriebenen Ausfüh  rungsbeispielen der Fall ist, aus der gleichen  Anzahl von m Kanälen besteht, wobei  
EMI0005.0016     
         wenn    k ungerade und
EMI0005.0018  
   wenn k gerade  ist.

   Die Anzahl der möglichen verschiedenen  Kombinationen ist gleich
EMI0005.0019  
    Die Steuerorgane sind in der Regel der  art ausgestaltet, dass die Kombinationen von  Übertragungskanälen, die bei einer Drehung  des primären     Steuerorganes    über einen Win  kel von
EMI0005.0021  
   nacheinander geöffnet werden,  bei einer weiteren Drehung des primären       Steuerorganes    zyklisch permutiert sind (ver  gleiche die oben beschriebenen Ausführungs  beispiele).

   Die Anzahl     rz    der zu übermit-         telnden    Hauptlagen     ist    in diesem Fall stets  ein ganzes Vielfaches von k und die be  nutzten     Kombinationen    aus m Elementen  müssen der Bedingung genügen, dass sie sol  che ohne Wiederholung und ohne Berücksich  tigung der Anordnung sind. In der nachste  henden Tabelle ist die höchste Anzahl Lagen       (nm".,)    angegeben, .die bei     Erfüllung    dieser  Bedingung mit Hilfe einer gegebenen Anzahl  k von Übertragungskanälen übermittelt wer  den kann.  



  (1)  k = 3 4 5 6 7 8 9 10       ümaY    = 3 4 10 18 35 64<B>1</B>26 250  Aus dieser Tabelle ist ersichtlich, dass die  Erfindung eine wesentliche     Zunahme    der  Anzahl der zu übermittelnden Lagen bei einer  gegebenen Anzahl von     Übertragungskanälen     ermöglicht, wenn nur die Anzahl der Über  tragungskanäle     mindestens    fünf beträgt.  



  Bei der     Beschreibung    der Wirkung der       Vorrichtung    nach     Fig.    2 wurde stillschwei  gend angenommen, dass die neue Lage des     Be-          dienungs-    oder     Anzeigeorganes    einer der  Hauptlagen der primären Kontaktscheibe ent  sprach, in der gerade drei Bürsten in leiten  der     Berührung    mit der Scheibe sind.

   Die  Frage drängt sich jetzt auf, was geschieht,  wenn die primäre Kontaktscheibe in eine  Übergangslage zwischen zwei Hauptlagen ge  setzt wird, zum Beispiel bei der     Vorrichtung     gemäss     Fig.    2 in die Übergangslage zwischen  den beiden ersten Hauptlagen,     in    denen die  Bürsten     b,        bz,        b3        bezw.        b1,        b2,        b4    mit der  Scheibe     in    Berührung     sind.     



  Es lassen sich dabei zwei Möglichkeiten  unterscheiden. Ist die primäre Kontaktscheibe  derart ausgebildet, wie in     Fig.    3 dargestellt  ist, wobei der Quotient Länge der leitenden,  Teile zum Abstand zwischen zwei Haupt  lagen eine ganze Zahl ist, so sind     in    der  betreffenden     Übergangslage    die vier Bürsten       b1,        bz,        b,        und        b4    mit der Scheibe in Berüh  rung.

       In    der     entsprechenden    Übergangslage  der sekundären     Kontaktscheiben        sind    jedoch  nur die beiden Bürsten     b',    und     b'2        in    bezug  auf diese Scheibe isoliert. Wird nun das      primäre Bedienungsorgan in die genannte  Übergangslage gesetzt, so kann das sekun  däre Bedienungsorgan nicht zum Stillstand  gelangen, da es keine einzige Lage der sekun  dären Kontaktscheibe gibt, bei der die Bür  sten     b'1,        b'2,        b'3    und     b',    gleichzeitig in bezug  auf diese Seheibe isoliert sind.

   Es wäre jedoch  auch möglich, die primäre Kontaktscheibe  derart auszugestalten, dass in der Übergangs  lage nur jene Bürsten     (b,    und     b_)    mit der  Scheibe in Kontakt sind, die den den angren  zenden Hauptlagen entsprechenden Kombina  tionen gemeinsam sind. Dies lässt sich da  durch erzielen, dass die leitenden Teile des  Umfanges der primären Kontaktscheibe etwas  kürzer gemacht werden, also (s.     Fig.    3) mit  einer Länge     (7S-a),        (S-a)    und     (8-a),     wobei<I>a</I> grösser als die Bürstenbreite<I>b</I> ist.

    In diesem Fall entsteht zwischen je zwei  Hauptlagen ein Übergangsgebiet mit einer  Breite     (a-b),    in dem nur zwei Bürsten mit  der Scheibe in Kontakt stehen. Wird das pri  märe Bedienungsorgan in die oben erwähnte  Übergangslage gesetzt, so wird das sekundäre  Bedienungsorgan zum Stillstand gelangen,  sobald die sekundäre Kontaktscheibe die  Bürsten     b',    und     b'=    isoliert, das heisst je nach  der Bewegungsrichtung des sekundären     Be-          dienungsorganes    in einer der Hauptlagen, in  denen die Bürsten     b',        b'..    und     b'3    oder b'"     b',

            b'"    durch die sekundäre Kontaktscheibe iso  liert werden. Die Lage, in der das sekundäre  Bedienungsorgan zum Stillstand gelangt,  kann dann unter Umständen um einen Betrag  von 60 , das heisst um den Bürstenabstand  von der Lage des primären     Bedienungsorga-          nes    abweichen. Es ist einleuchtend,     da.ss    eine  derartige grosse Abweichung in der Praxis  unzulässig ist, das heisst dass es     bei    der Vor  richtung nach     Fig.    2 unzulässig ist, das pri  märe Bedienungsorgan in eine Übergangslage  zwischen zwei Hauptlagen zu beilegen.

   Das  gleiche gilt für die an Hand der     Fig.    4 be  schriebene Vorrichtung mit sieben Übertra  gungskanälen für die Steuerenergie.    Diese Vorrichtungen müssen daher vor  zugsweise derart ausgeführt werden, dass es    nicht möglich ist, das primäre Bedienungs  organ in eine Übergangslage zu setzen, was  zum Beispiel dadurch erfolgen kann, dass das  primäre Steuerorgan mit Hilfe einer Sperr  scheibe in den Hauptlagen festgestellt wird.  Wenn die Anzahl der Hauptlagen n beträgt,  wird auf diese Weise einer Fernbedienung in  Stufen von
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   erhalten.

   Es ist dabei zu     be-          riiclz.sichtigen,    dass die Stufen des sekundären       Bedienungsorganes    nicht vollkommen regel  rnässig sein werden, da sie von der Genauig  keit der sekundären Kontaktscheibe und der  Bürsten der sekundären Kontaktscheibe sowie  von der Strecke, die das sekundäre Bedie  nungsorgan noch nach der Unterbrechung des  Motorstromes zurücklegt, abhängig sind.

   Die       Stufen    des sekundären     Bedienungsorganes          können    jedoch     gewünschtenfalls    in der Weise  regelmässig gemacht werden, dass dieses Organ  mit Hilfe einer Sperrvorrichtung, die erst  nach     Unterbrechung    des Motorstromes in     Tä-          t:igkeit    tritt, festgestellt wird.  



  Wird die Anforderung gestellt,     da.ss    es  möglich sein soll, das primäre     Bedienungs-          oder        Anzeigeorgan    eine beliebige Lage ein  nehmen zu lassen, so ist dafür Sorge zu tra  gen, dass, wenn dieses Organ in eine Über  gangslage zwischen zwei Hauptlagen bewegt  wird, das sekundäre     Bedienungs-    oder An  zeigeorgan zum Stillstand gelangt in einer  Lage, die einer der angrenzenden Hauptlagen  entspricht.

   Dies lässt sich dadurch erzielen,  dass die Steuerorgane derart ausgestaltet wer  den, dass das primäre Steuerorgan in einer       Übergangslage    zwischen zwei Hauptlagen  stets eine für jedes Zwischengebiet verschie  dene Kombination von     (-yra--1)    Übertragungs  kanälen öffnet, welche Kombination nur  einen Teil jener Kombinationen von in<I>.</I> Über  tragungskanälen bildet, die in den beiden an  grenzenden Hauptlagen geöffnet werden.

   Die  in den     Übergangslagen    geöffneten     Kombina-          1        ionen    von     (@@c-l.)    Kanälen können als Teil  kombinationen bezeichnet werden, wobei die  Kombinationen von     M    Kanälen, die in den  Hauptlagen geöffnet werden, zur Unterschei  dung     Summenkombinationen    genannt werden.      In     Fig.    5     ist    angegeben, wie die Kontakt  scheiben im Falle von sieben Übertragungs  kanälen ausgestaltet sein können, um der  obigen Anforderung zu genügen.

   Die primäre  Kontaktscheibe weist drei Teile auf, die mit  den Bürsten in Berührung kommen können;  diese Teile haben eine Länge     (88--a)        bezw.          (2S-a)        bezw.        (28-a)    und sind durch iso  lierte Teile je     mit    einer Länge von     (3S+a)     voneinander getrennt. Dabei ist     a    grösser als  b,     wenn    b die Breite einer Bürste darstellt.  Die sekundäre Kontaktscheibe ist komple  mentär in bezug auf die primäre Kontakt  scheibe ausgebildet. Der gegenseitige Abstand  der Bürsten beträgt 3S.  



  In der dargestellten Lage sind die Bür  sten     b"        b.,        b3    und     b,    in leitender Berührung  mit dem Umfang .der primären Kontakt  scheibe 3. Wird die Scheibe über einen Win  kel von
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   (Strecke S) in der Pfeilrich  tung gedreht, so wird der Kontakt     zwischen     der Bürste     b,    und der Scheibe unterbrochen  und die Bürste     b,    kommt in Kontakt mit der  Scheibe.

   Da a grösser als b gewählt ist, ist  der Kontakt der Bürste     b,    mit der     Scheibe     jedoch schon einige Zeit unterbrochen, bevor  die Bürste     b,    mit der Scheibe in     Berührung     kommt, so dass in der Übergangslage zwi  schen den beiden ersten Hauptlagen nur die  Bürsten     b1,        b2    und     b3,    die den in den beiden  ersten Hauptlagen gebildeten Kombinationen  gemeinsam sind, in leitender Berührung mit  der Scheibe sind.

   _  Bei einer ganzen Umdrehung der pri  mären Kontaktscheibe werden     nacheinander     einundzwanzig Hauptlagen durchlaufen, in  denen jeweils eine andere Summenkombina  tion von vier Kanälen geöffnet wird, wäh  rend in den Übergangslagen jeweils eine an  dere Kombination von drei Kanälen geöffnet  wird, die nur einen Teil der beiden angren  zenden Summenkombinationen bildet.

   Die  nacheinander geöffneten Summen- und Teil  kombinationen von Kanälen bestehen aus den  Kanälen mit den folgenden Kennzahlen:    1, 2, 3, 5 - 1, 2, 3 - 1, 2, 3, 6 - 1, 2, 6   1, 2, 4, 6 - 1, 2, 4 - 1, 2, 4, 7 - 1, 2, 7   1, 2, 5, 7 - 1, 5, 7 - 1, 3, 5, 7 - 1, 3, 7   1, 3, 6, 7 - 1, 6, 7 - 1, 4, 6, 7 - 4, 6, 7   2, 4, 6, 7 - 2, 6, 7 - 2, 5, 6, 7 - 5, 6, 7   3, 5, 6, 7 - 3, 5, 6 - 1, 3, 5, 6 - 1, 5, 6   1, 4, 5, 6 - 4, 5, 6 - 2, 4, 5, 6 - 2, 4, 5   2, 4, 5, 7 - 4, 5, 7 - 3, 4, 5, 7 - 3, 4, 5   1, 3, 4, 5 - 1, 3, 4 - 1, 3, 4, 6 - 3, 4, 6   2, 3, 4, 6 - 2, 3, 4 - 2, 3, 4, 7 - 2, 3, 7   2, 3, 5, 7 - 2, 3, 5.

      Wie ersichtlich ist,     lässt    sich jede Gruppe von  drei auf     einanderf        olgenden    Summenkombina  tionen mit den drei zwischengelegenen Teil  kombinationen durch zyklische     Permutation     aus der vorhergehenden Gruppe von drei  Summenkombinationen und drei Teilkombina  tionen ableiten.  



  Wird     nun    die primäre Kontaktscheibe in  eine Übergangslage zwischen zwei Haupt  lagen bewegt, so wird die     @    sekundäre Kon  taktscheibe so lange verstellt, bis sie eine  einer der angrenzenden Hauptlagen entspre  chende Lage erreicht hat, in der die der  Teilkombination der betreffenden Übergangs  lage entsprechenden Bürsten in bezug auf  die sekundäre Kontaktscheibe isoliert sind.  



  Es .dürfte noch bemerkt werden, dass das  Übergangsgebiet     mit    einer Länge     (a-b),    in  dem nur     (m-1)    Kanäle geöffnet sind, natur  gemäss kleiner als der Abstand S     zwischen     zwei Hauptlagen sein muss, so dass stets a       kleiner    als<I>S</I>     +   <I>b</I> sein muss.  



  In     Fig.    6 ist angegeben, wie bei Anwen  dung von acht     Übertragungskanälen    die Kon  taktscheiben ausgestaltet     sein    können, um  den eben     erwähnten        Anforderungen    zu genü  gen.

   Die primäre Kontaktscheibe weist hier  vier Teile auf, die mit den Bürsten in lei  tende Berührung kommen können; diese  Teile haben     unterschiedlich    die Länge       (9S--a),        (2S-a),        (3S-a)    und     (2S-a)    und  sind durch isolierende Teile     getrennt,    deren  Längen<I>(4S</I>     -f-        a)    betragen. Dabei ist         S+b>a>b       und der gegenseitige Abstand zwischen zwei      Bürsten beträgt 48. Die sekundäre Kontakt  scheibe ist in bezug auf die primäre Kontakt  scheibe komplementär ausgebildet.  



  Bei einer ganzen Umdrehung der pri  mären     Kontaktscheibe    in der Pfeilrichtung  durchläuft diese Scheibe zweiunddreissig  Hauptlagen, wobei nacheinander die     Summen-          und    Teilkombinationen gebildet werden,  die aus den Kanälen mit den folgenden Kenn  zahlen bestehen:    1., 2, 3, 6 - 1, 2, 6 - 1, 2, 4, 6 - 1, 2, 4   1, 2, 4, 7 - 1, 2, 7 - 1, 2, 5, 7 - 1, 2, 5   1, 2, 5, 8 - 1, 5, 8 - 1, 3, 5, 8 - 1, 3, 8   1, 3, 6, 8 - 1, 6, 8 - 1, 4, 6, 8 - 1, 4, 8 usw.    (jede Gruppe von vier Summenkombinationen  und vier Teilkombinationen lässt sieh durch  zyklische Permutation aus der vorhergehen  den Gruppe ableiten).  



  Bei den Vorrichtungen nach den     Fig.    5  und 6 kann das primäre     Bedienungs-    oder       Anzeigeorgan    ohne Unterbrechung verstellt  werden, wobei das sekundäre     Bedienungs-          oder        Anzeigeorgan    der Lage des primären  Organes stufenweise folgt, mit Stufen, die  dem Abstand     S        zwischen    zwei Hauptlagen  annähernd gleich sind.

   Die Genauigkeit, mit  der die Lage des primären Bedienung s- oder       Anzeigeorganes    auf das sekundäre Organ  übertragen wird, ist also um so grösser, je  kleiner der Abstand     S    gewählt wird, das  heisst je mehr die Anzahl Hauptlagen zu  nimmt.  



  Wie sich aus den oben beschriebenen     Aus-          führungsbeispielen    ergibt, können bei un  unterbrochener     Verstellbarkeit    des primären       Bedienungs-    oder     Anzeigeorganes    mit Hilfe  von sieben     bezw.    acht Übertragungskanälen  einundzwanzig     bezw.    zweiunddreissig Haupt  lagen übermittelt werden.  



  Die höchste Anzahl Hauptlagen, die bei  ununterbrochener Verstellung des primären       Bedienungs-    oder     Anzeigeorganes    mit Hilfe  einer gegebenen Anzahl von Kanälen über  mittelt werden kann, entspricht allgemein der  Anzahl von denjenigen aus den verfügbaren  Kanälen zu bildender verschiedener Summen  kombination von<I>na</I> Kanälen, die derart grup-         piert    werden können, dass je zwei angren  zende Summenkombinationen (und auch die  erste und letzte) eine Teilkombination von       (rya    1) Kanälen gemeinsam haben, die nur  von diesen zwei Summenkombinationen einen  Teil bildet.

   Diese höchste Anzahl Haupt  lagen ist kleiner als die in Tabelle (1) ge  gebene Anzahl Hauptlagen, die mit Hilfe  einer gegebenen Anzahl Kanäle bei stufen  weiser Verstellung des primären     Bedienungs-          oder        Anzeigeorganes    übermittelt werden  kann. In nachstehender Tabelle ist die höchste  Anzahl der bei ununterbrochener Verstellung  des primären     Bedienungs-    oder     Anzeigeorga-          nes    zu übermittelnden Hauptlagen angegeben.  



  (2)       1c   <I>= 3 4</I> 5 6 7 8 9 10       n.ar    3 4 5 6 21 32 54 100  Es ergibt sich aus dieser     Tabelle,    dass eine  erhebliche Zunahme der Genauigkeit der       Übertragung    erzielt werden kann, wenn die  Anzahl der Übertragungskanäle mindestens  sieben beträgt.  



  Da das sekundäre     Bedienungs-    oder An  zeigeorgan bei den Ausführungsbeispielen  nach den     Fig.    5 und 6 der Lage des pri  mären Organes stufenweise folgt, wird die  Lage des sekundären Organes im allgemeinen  stets ein wenig von derjenigen des primären  Organes abweichen. Diese Abweichung, nach  stehend Spiel genannt, kann an Hand der       Fig.    7 näher betrachtet werden.  



  In     Fig.    7 sind jene Teile der primären  und der sekundären Kontaktscheibe der Vor  richtung gemäss     Fig.    5, die sich in der un  mittelbaren Nähe der Bürsten     b,    und     b6        bezw.     b', und     b',    befinden, in grösserem Massstab  dargestellt. Die Kontaktscheiben sind hier,  ebenso wie in     Fig.    5, in einer     Mittellage    dar  gestellt, das heisst in einer Lage, die der  Mitte einer Hauptlage entspricht.

   Im Gebiet  dieser Hauptlage, nachstehend     "erste    Haupt  lage" genannt, sind     (Fig.    5) die Bürsten     b,          b1,        b;,    und     b5    in leitender Berührung mit der  primären Kontaktscheibe, während die Bür  sten     b'1,        b'b'3    und     b'6    in bezug auf die  sekundäre Kontaktscheibe isoliert. sind.

        Wird die primäre Kontaktscheibe in der  Pfeilrichtung P bewegt, so wird die erste  Hauptlage     bezw.    deren Gebiet verlassen, so  bald die Bürste     b,    in bezug auf die Scheibe  isoliert ist, das heisst nach einer Bewegung  über eine Strecke,     die     
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    gleich ist. Dann durchläuft die Scheibe ein  Übergangsgebiet mit einer Länge von     (a-b),     in dem nur die Bürsten     b1,        b2,        b3    in Kontakt  mit der     Scheibe    stehen.

   Sobald die Bürste       b6    mit der Scheibe in Kontakt kommt, das  heisst nach einer     Bewegung    über eine Strecke  
EMI0009.0012     
    ist das Gebiet der zweiten Hauptlage erreicht,  in der die Bürsten     bi,        b2,        b3    und     b,    mit der  Scheibe in Kontakt stehen.  



  Die sekundäre Kontaktscheibe verlässt die  erste Hauptlage, sobald die Bürste     b'.    mit  der Scheibe in Berührung gelangt, das heisst  nach einer     Bewegung    über eine Strecke, die  
EMI0009.0019     
    gleich ist, durchläuft dann ein Übergangs  gebiet mit einer Länge von (a     +    b), in dem  nur die Bürsten     b'1,        b'2    und     b'3    in bezug auf  die Scheibe isoliert sind und erreicht das Ge  biet der zweiten Hauptlage, sobald die Bürste       b',    in bezug auf die Scheibe isoliert wird, das  heisst nach einer Bewegung über eine Strecke  
EMI0009.0025     
    Wird nun angenommen,

   dass die primäre  Kontaktscheibe in .die zweite Hauptlage oder  in die Übergangslage zwischen der zweiten  und der dritten Hauptlage bewegt wird, so  wird die sekundäre Kontaktscheibe beim Er  reichen der zweiten Hauptlage den Motor ab  schalten. Die sekundäre Kontaktscheibe läuft  naturgemäss nach der Abschaltung des Mo  tors noch einen Augenblick weiter; die grösste  Strecke, die bei dieser weiteren Bewegung der  sekundären Kontaktscheibe zurückgelegt    wird, wird mit c bezeichnet. Da die Scheibe  innerhalb des Gebietes der zweiten Haupt  lage zum Stillstand gelangen muss, muss  <I>c  < </I>     S   <I>- a - b</I>     sein.     



  Im     beschriebenen    Fall ist die primäre  Kontaktscheibe in bezug auf die dargestellte  Lage über eine     Strecke    bewegt worden, die  zwischen  
EMI0009.0030     
    liegt. Die sekundäre Kontaktscheibe gelangt  zum Stillstand in einer Lage, in der diese  Scheibe in bezug auf die dargestellte Lage  über eine Strecke bewegt ist, die zwischen  
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    liegt.

   Das Spiel liegt also zwischen       -I-   <I>(b</I>     +   <I>c)</I> und -     (8-b),     das     heisst    dass die sekundäre Kontaktscheibe  zum Stillstand gelangt in einer Lage, die  höchstens über eine Strecke (b     +    c) jenseits  und     höchstens    über eine Strecke     (S-b)    dies  seits der Lage der primären Kontaktscheibe  liegt.  



  Es wurde bis jetzt angenommen, dass die  Bürsten der primären und der sekundären  Kontaktscheibe die gleiche Breite b besitzen  und dass die     Scheiben.    vollkommen komple  mentär ausgebildet sind, so dass die Länge a,  um die die leitenden Teile der primären  Kontaktscheibe gekürzt worden     sind,    der  Länge entspricht, um die die isolierenden  Teile der sekundären Kontaktscheibe ge  kürzt worden sind.

   Es kann jedoch unter       Umständen        vorteilhaft    sein, die Kürzungen  und/oder die     Bürstenbreiten    für die beiden  Scheiben abweichend zu wählen, zum Beispiel  gleich     a1        bezw.        b1    für die primäre Kontakt  scheibe und gleich     a2        bezw.        b2    für die sekun  däre Kontaktscheibe. Dies ist stets zulässig,  wenn nur die     Bedingungen     0      < al-bl < S    und 0      < a2+b2 < S     erfüllt werden.  



  Die primäre Kontaktscheibe ist dann im  oben beschriebenen. Fall in bezug auf die dar-      gestellte Lage über eine Strecke verstellt, die  zwischen  
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    liegt, während die sekundäre Kontaktscheibe  zum Stillstand gelangt in einer Lage, in der  die Scheibe in bezug auf die dargestellte  Lage über eine Strecke verstellt ist, die zwi  schen  
EMI0010.0002     
    liegt.  Das Spiel liegt also zwischen  
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    Es kann nun unter Umständen erwünscht  sein, dafür Sorge zu tragen,     da.ss    das Spiel  stets positiv ist, das heisst dass die     sekundäre     Kontaktscheibe stets zum Stillstand gelangt  in einer Lage, die vor der Lage der primären       Kontaktscheibe    liegt.

   Dies kann dadurch er  reicht werden,     da.ss        ai,        bi,        a..    und     b",    derart ge  wählt werden, dass  
EMI0010.0012     
    ist, das heisst dass     (a,-b,)   <I>></I>     (,a.>        -j-        b._        -[-        2c).     Die Länge des     übergangsgebietes    der pri  mären Kontaktscheibe muss also die Länge  des Übergangsgebietes der sekundären Kon  taktscheibe um mindestens     2c    übersteigen,  oder in andern Worten die Länge des Ge  bietes,

   in dem das sekundäre Steuerorgan eine       bestimmte        Summenkombination    von     ni.    Ka  nälen schliesst, muss die Länge des Gebietes,  in dem das primäre Steuerorgan diese Kom  bination von Kanälen öffnet, um einen Be  trag übersteigen, der mindestens dem Zwei  fachen der längsten Strecke entspricht, die  das sekundäre Steuerorgan noch nach der  Unterbrechung der Übertragung von Steuer  energie zurücklegt.  



  In     Fig.    8 ist angegeben, wie die Kontakt-         seheihen    gebaut sein können, um dieser Be  dingung     zu    genügen. In dieser Figur     ist    in  grösserem     Massstab    der gleiche Teil der Kon  taktscheiben nach     Fig.    5 dargestellt, der       a        ucb    in Fit. 7 dargestellt ist, jedoch mit ge  änderten Längen der leitenden und isolierten  Teile der Kontaktscheiben.

   In der Figur  
EMI0010.0032     
  
    wurde <SEP> 3
<tb>  S <SEP> iind <SEP> a: <SEP> - <SEP> 0            @Olewählt,        während    die     Bürstenbreite    für beide  Scheiben     etwa   
EMI0010.0037  
       betrügt.    Man findet in  diesem Fall  
EMI0010.0039     
  
    <I>ai-</I>bi <SEP> <I>=58',a9-1-b2= <SEP> 8</I>
<tb>  so <SEP> dass
<tb>  <I><U>ai <SEP> -- <SEP> 1h <SEP> - <SEP> a2</U> <SEP> - <SEP> b2 <SEP> 1</I>
<tb>  2 <SEP> 4"       Dadurch, dass
EMI0010.0040  
   gewählt wird, ist es  also möglich, zu erreichen,     dass    die     sekuadäre     Kontaktscheibe stets zum Stillstand gelangt  in einer Lage,

   die vor der Lage der primären       Kontaktscheibe    liegt. Das Spiel liegt in die  sem Fall zwischen 0 und
EMI0010.0044  
    Geeignete Werte sind in der Praxis auch:  
EMI0010.0045     
    wobei das Spiel zwischen 0 und
EMI0010.0046  
   liegt.  Die grösste Strecke e, die nach der<B>-A</B>b  schaltung des Motors von der sekundären  Kontaktscheibe noch zurückgelegt wird,       wird    durch die elektrische und mechanische  Trägheit des Systems und durch die     I:        nidre-          liLingsgeschwindigkeit    der sekundären Kon  taktscheibe bedingt.

   Die; Strecke c kann     ge-          wünschtenfalls    dadurch verkleinert werden,  dass das sekundäre     Bedienungs-    oder Anzeige  organ nach der Abschaltung des Motors ab  gebremst wird. Es ist jedoch einleuchtend,  dass     durch    die     Anforderung,    dass<I>c  < </I>     8-(i-,-b,     (und im oben beschriebenen     besonderen    Fall  
EMI0010.0058  
   sein soll, der höchsten Umdrehungs-           geschwindigkeit    der sekundären Kontakt  scheibe eine Grenze gesetzt wird.

   Wird durch  die     -Wahl    einer grösseren Anzahl von Haupt  lagen die Genauigkeit der Übertragung ver  brössert, so ist die Umdrehungsgeschwindig  keit kleiner zu wählen, um c genügend klein  zu behalten. In der Praxis ist die maximale       Drehgeschwindigkeit    der sekundären Kon  taktscheibe annähernd so gross, dass die  Strecke     S    zwischen zwei Hauptlagen in  0,06     Sek.    zurückgelegt wird. Für n = 100  dauert eine ganze Umdrehung der Scheibe  also 6 Sek.  



  Sollte jedoch zur Erzielung einer grossen  Genauigkeit     -n    gleich 1000 gewählt werden,  so würde eine ganze Umdrehung der Scheibe  60 Sek. dauern, so dass für die Übertragung  (unter Berücksichtigung der     Umkehrbarkeit     des Drehsinnes des Motors) höchstens 30 Sek.  nötig sein würden. Diese Zeitdauer ist für die  Mehrzahl der Anwendung zu lange.  



  Ausserdem würden bei 1000 Hauptlagen  im     Zusammenhang    mit der Genauigkeit, mit  der die Scheiben hergestellt werden können,  sehr grosse Scheiben erforderlich sein.  



  In der     Praxis    kann die Anzahl der Haupt  lagen also nicht     allzugross    gewählt werden.  Eine Vorrichtung mit 10 Übertragungskanä  len und 100 Hauptlagen gewährt eine sehr  befriedigende Fernübertragung.  



  Wird eine grössere Genauigkeit der Über  tragung gewünscht, so kann dies durch An  wendung von zwei primären und zwei sekun  dären Steuerorganen erzielt werden, bei der  die beiden primären     bezw.    sekundären Steuer  organe auf ähnliche     Weise    wie die Uhrzeiger  miteinander gekuppelt sind, das heisst derart,  dass eines der primären     bezw.    sekundären       Steuerorgane    während einer     einzigen    Um  drehung des andern primären     bezw.        sekun-          dären        Steuerorganes        t    Umdrehungen macht.

    Das eine primäre Steuerorgan öffnet wäh  rend einer Umdrehung nacheinander eine An  zahl     verschiedener    Kombinationen aus einer  Gruppe von Übertragungskanälen und diese  Kombinationen von Übertragungskanälen  werden vom zugehörigen sekundären Steuer  organ in den entsprechenden Hauptlagen ge-    schlossen. Das andere primäre     bezw.    sekun  däre Steuerorgan wirkt auf ähnliche Weise  auf eine zweite. Gruppe von Übertragungs  kanälen. Das sekundäre     Bedienungs-    oder       Anzeigeorgan    gelangt erst zum     Stillstand,     wenn die Übertragung von Steuerenergie in  beiden Gruppen von     Übertragungskanälen     unterbrochen ist.  



  In     Fig.    9 ist ein Ausführungsbeispiel  einer derartigen Vorrichtung dargestellt. Der  links von der     Linie    1 liegende Teil dieser  Vorrichtung befindet sich an der     Fernbedie-          nungsstelle,    der rechts von der Linie 1 lie  gende Teil an der Stelle des sekundären     Be-          dienungs-    oder     Anzeigeorganes,    also zum Bei  spiel an der Stelle eines     fernzubedienenden     drahtlosen     Senders    oder Empfängers. Der  mechanische Teil der Vorrichtung ist in ge  strichelten, der elektrische Teil     in    ausge  zogenen Linien dargestellt.  



  Auf der Welle 2 des Gebers     bezw.    des  primären     Bedienungs-    oder     Anzeigeorganes     ist ein     Ritzel    15 angeordnet, das mit einem  auf :einer Welle 12 befestigten Zahnrad 1.4  in Eingriff steht.

   Auf der Welle 12     ist    eine  primäre Kontaktscheibe 13 angeordnet, die  also von der Welle 2 mit     verringerter    Ge  schwindigkeit angetrieben wird.     Ausserdem     befindet sich auf der Welle 2- ein Zahnrad  25, das mit     einem        Ritzel    24 in Eingriff steht,  das .auf einer Welle 22 befestigt     ist.    Auf der  Welle 22 ist eine zweite     primäre    Kontakt  scheibe 23 angeordnet, die von der Welle 2  mit vergrösserter Geschwindigkeit angetrie  ben wird.  



  Die Übertragungsverhältnisse sind derart       ,gewählt,    dass die Kontaktscheibe 23 an  nähernd fünfzehn Umdrehungen bei einer     :ein-          zigen    Umdrehung der Kontaktscheibe 13  macht (t = 15).  



  Auf ähnliche Weise ist die     Welle    6 des  Empfängers     bezw.    des sekundären     Bedie-          nungs-    oder     Anzeigeorganes    über die Zahn  räder 19 und 18 mit der Welle 16, auf der  eine sekundäre Kontaktscheibe 17 angeord  net ist, und über die Zahnräder 29 und 28  mit der Welle 26 verbunden, auf der eine      sekundäre Kontaktscheibe 27 angeordnet ist;  die Kontaktscheibe 27 macht fünfzehn Um  drehungen bei einer einzigen Umdrehung der  Kontaktscheibe 17. Das     ÜbertragungSver-          hä,ltnis    t muss bei den beiden primären und  bei den beiden sekundären Kontaktscheiben  das gleiche sein.  



  Die Kontaktscheiben 13 und 17 werden  je von sieben Bürsten abgetastet, von denen  nur je eine     (b11        bezw.        b'1")    in der Figur dar  gestellt ist. Der Umfang dieser Scheiben ist  entsprechend     Fig.    5 gestaltet (dies ist in der  Figur nicht näher angegeben), so dass die pri  märe     Kontaktscheibe    13 bei einer einzigen       Umdrehung    nacheinander einundzwanzig  Hauptlagen durchläuft, in denen jeweils eine  andere Kombination von vier Bürsten mit  der Scheibe in elektrischem Kontakt steht.  In den entsprechenden Lagen sind die ent  sprechenden vier Bürsten der sekundären  Kontaktscheibe 17 isoliert.

   Entsprechende  Bürsten der     Kontaktscheiben    13 und 17 sind  durch Vermittlung von Leitungen, von denen  in der Figur nur eine einzige     (lt:")    darge  stellt ist, miteinander verbunden.  



  Die Kontaktscheiben 23 und 2 7 werden  je von zehn Bürsten abgetastet, von denen in  der Figur nur eine einzige<B>(b""</B>     bezw.        b'.1)     dargestellt ist. Diese Scheiben sind derart       ausgebildet,    dass die primäre Kontaktscheibe       23        bei        einer        einzigen     nacheinan  der hundert Hauptlagen durchläuft. in denen  jeweils eine andere     Kombination    von fünf  Bürsten mit der Scheibe in elektrischem Kon  takt steht, während die entsprechenden Bür  sten in den entsprechenden Lagen der sekun  dären Kontaktscheibe 27 isoliert sind.

   Ent  sprechende Bürsten der Kontaktscheiben 23  und 27 sind durch Vermittlung von Leitun  gen, von denen in der Figur eine einzige mit  bezeichnet ist, miteinander verbunden.  Die Kontaktscheiben sind ferner derart  ausgebildet, dass sowohl die Kontaktscheibe  13 als auch die Kontaktscheibe 23 ohne Be  denken in eine Übergangslage zwischen zwei  Hauptlagen gesetzt werden kann. Dies er  folgt auf die oben im Zusammenhang mit       Fig.    5, 6 beschriebene Weise durch eine ge-    eignete Auswahl von Summen- und Teilkom  binationen.  



  Die primäre Kontaktscheibe 13 ist mit der  zugehörigen     sekundären    Kontaktscheibe 17  über die Reihenschaltung einer Spannungs  quelle 9, eines     I    i     mkehrschalters    11 und eines  Induktionsmotors 20 verbunden, während  die primäre Kontaktscheibe 23 auf ähnliche  Weise     über    einen Induktionsmotor 30 mit der  zugehörigen sekundären Kontaktscheibe 2 7  verbunden ist. Der Motor 20 hat eine w     esent          licli    grössere Drehzahl als der Motor 30.

   Beide  Motoren treiben zusammen die     'Pelle    6 des  sekundären     Bedienungs-    oder     Anzeigeorganes     durch Vermittlung eines Differentials 21 an,  so dass die Geschwindigkeit der Welle 6  stets der Summe der Geschwindigkeiten der  Motoren 20 und 30 gleich ist. Gewünschten  falls können auch den Motoren 20 und 30  gleiche Drehzahlen gegeben und kann das  Differential derart ausgebildet werden, dass  in letzterem die Drehzahl der Welle des  Motors 30 im erforderlichen Masse herab  gesetzt; wird. Für eine gute Wirkung des  Differentials 21 ist es empfehlenswert, jeden  der Motoren 20 und 30 abzubremsen, sobald  der betreffende Motor abgeschaltet wird, so  dass einer der Motoren nicht den andern Mo  tor durch Vermittlung des Differentials an  treiben kann.  



  Der Umkehrschalter 11 wird in Abhän  gigkeit von. dem Drehsinn der Welle 2 ge  steuert, wie durch die gestrichelte Linie 31       schematisch    angegeben wird, und zwar der  art, dass eine neue Lage des sekundären     Be-          dienungs-    oder     Anzeigeorganes    stets auf dem  kürzesten Weg erreicht wird.  



  Wird das primäre     Bedienungs-    oder     An-          zcigeorgan    und damit dessen Welle 15 in eine  beliebige neue Lage verstellt, so werden die  Stromkreise der Motoren 20 und 30 geschlos  sen, wodurch beide Motoren in dem durch  die Lage des Schalters 11 bedingten Sinne  zu drehen anfangen. Die Welle 6 des sekun  dären     Bedienungs-    oder     Anzeigeorganes    wird  über das Differential 21 mit einer Geschwin  digkeit angetrieben, die der Summe der Ge  schwindigkeiten der beiden Motoren gleich      ist. Der Motor 30 wird jedesmal einen Au  genblick stromlos, wenn die sekundäre Kon  taktscheibe 27 eine Lage passiert, die der  Lage der primären Kontaktscheibe 23 ent  spricht.

   Da der Motor 20 eine wesentlich  grössere Drehzahl als der Motor 30 hat, dreht  die Welle 6 jedoch mit praktisch     unverrin-          gerter    Geschwindigkeit weiter. Kurz bevor  die gewünschte Lage des sekundären     Bedie-          nungs-    oder     Anzeigeorganes    erreicht wird,  gelangt die sekundäre Kontaktscheibe 17 in  eine derartige Lage, dass der Motor 20 strom  los wird.

   Die Welle 6 dreht nun, ausschliess  lich vom Motor 30 angetrieben, langsam wei  ter, bis die gewünschte Lage erreicht ist; in  diesem Augenblick wird der Motor 30 gleich  falls stromlos und das sekundäre     Bedienungs-          oder        Anzeigeorgan    gelangt somit zum Still  stand.  



  Wird die Anzahl der Hauptlagen der  Scheibe 23 gleich     n2    = 100 angenommen, so  wird mit der     beschriebenen    Vorrichtung       t    =15 also eine ununterbrochene Fernbedie  nung erhalten, deren Genauigkeit annähernd  
EMI0013.0012     
    beträgt. Eine derartige Genauigkeit ist zum  Beispiel in der Praxis zur Einstellung der       Abstimmorgane    eines Funkempfängers aus  reichend. Trotz der erzielten grossen Ge  nauigkeit verläuft die Fernbedienung jedoch  in einer sehr     kurzen    Zeit, die zum     Beispiel     bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel  höchstens 5 Sek. betragen kann.  



  Wenn der Motor 30 beim Erreichen der  gewünschten Lage des sekundären     Bedie-          nungs-    oder     Anzeigeorganes    stromlos wird,  muss der Motor 20 bereits zum Stillstand ge  langt sein, da sonst die Gefahr besteht, dass  der Motor 20 das sekundäre Bedienungsorgan  bis jenseits der richtigen Lage antreibt, und  in diesem Fall würde das sekundäre Bedie  nungsorgan nicht zum Stillstand gelangen  können. Die Scheiben 13 und 17 müssen  daher derart ausgebildet     sein.,    dass der Motor  20 stets zum Stillstand gelangt, bevor die  sekundäre Kontaktscheibe 17 die der Lage    der primären Kontaktscheibe 13 entsprechende  Lage erreicht hat.

   Wie im vorstehenden be  reits abgeleitet wurde, ist zu diesem Zweck       (a=b,.)    >     (a2        +        b2)        -I-    2c    zu wählen, wobei c die am Umfang der  Scheibe 17 gemessene Auslaufstrecke des  Motors darstellt.  



  Wie im vorstehenden gleichfalls abgelei  tet wurde, ist das     Magimumspiel,    das zwi  schen den Lagen der primären Kontaktscheibe  13 und der sekundären Kontaktscheibe 17  auftreten kann, gleich  
EMI0013.0026     
    Um zu verhindern, dass das sekundäre     Be-          dienungs-    oder     Anzeigeorgan    in einer unrich  tigen Lage zum Stillstand gelangt, muss die  ses Spiel kleiner sein als die Strecke
EMI0013.0030  
    welche die primäre Kontaktscheibe 13 wäh  rend einer einzigen Umdrehung der primären  Kontaktscheibe 23 zurücklegt.

       (n,    stellt da  bei die Anzahl der Hauptlagen der Scheibe  13 dar.)     Wenn    zum Beispiel das Maximum  spiel
EMI0013.0033  
   beträgt, muss also  
EMI0013.0034     
    sein. Ist das     Maximumspiel    zum Beispiel  
EMI0013.0036  
   so muss
EMI0013.0037  
   sein. Bei dem     Ausfüh-          rungsbeispidl    nach     Fig.    9 ist     n,    =     21,t    = 15,  so dass diese Bedingungen reichlich erfüllt  sind.

   Das     Übertragungsverhältnis    muss im  allgemeinen stets kleiner als die Anzahl  Hauptlagen des Steuerorganes, das die ge  ringste Geschwindigkeit besitzt, sein, und  zwar um so viel kleiner, dass das Maximum  spiel zwischen den Lagen der beiden langsam  laufenden Kontaktscheiben kleiner als 1/i mal  den Umfang dieser Scheibe ist.  



  Die     Fernbedienung,    zum Beispiel eines  Funkempfängers, kann in     einigen    Fällen  auch derart erfolgen, dass das betreffende Be  dienungsorgan mit Hilfe eines Motors ange  trieben wird, der an der     Fernbedienungsstelle         eingeschaltet wird, und dass die Lage des be  treffenden Bedienungsorganes mit Hilfe einer  Vorrichtung gemäss der Erfindung zu der       Fernbedienungsstelle    rückgemeldet wird.

   Das  zu bedienende Organ des Funkempfängers ist  in diesem Fall mit dem primären Steuerorgan  im Sinne der Erfindung gekuppelt, und das  sekundäre     Anzeigeorgan    wird durch eine an  der     Fernbedienungsstelle    vorgesehene, mit  dem sekundären Steuerorgan gekuppelte  Skala gebildet, an der die Lage des zu be  dienenden Organes mittels einer Marke ab  gelesen wird.  



  Bei einer derartigen Anwendung der Er  findung zur Rückmeldung der Lage eines  fernbedienten Organes zu der     Fernbedie-          nungsstelle        ist    es empfehlenswert, Mittel an  zuwenden, die verhindern, dass das primäre  Steuerorgan mit grösserer Geschwindigkeit  als das sekundäre     Steuerorgan    angetrieben  wird, da sonst die rückgemeldete Lage nicht  der Lage entsprechen würde, in der sich das  zu bedienende Organ befindet.  



  Dies kann dadurch erreicht werden, dass  die Geschwindigkeit des primären     Steuer-          organes    mit     Hilfe    eines Reglers beschränkt  oder das primäre Steuerorgan motorisch mit  einer Geschwindigkeit angetrieben wird, die  geringer als die Antriebsgeschwindigkeit des  sekundären Steuerorganes ist.  



  Im vorstehenden wurden nur Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung besprochen, bei  denen die Steuerenergie auf elektrischem  Wege übertragen wird. Die Erfindung ist  jedoch auch an Vorrichtungen anwendbar,  die zum Beispiel pneumatisch oder hydrau  lisch arbeiten. Zu diesem Zweck werden die  Verbindungsleitungen     lcl    usw. durch     Gas-          oder    Flüssigkeitsleitungen und die Kontakt  scheiben 3 und 7     (bezw.    13, 17, 23 und 27)  durch entsprechend ausgestaltete Nocken  scheiben ersetzt, die Klappen zum Öffnen  oder Schliessen der Gas- oder Flüssigkeitslei  tungen steuern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Fernübertragung der Lage eines Gebers mit mindestens einem pri- mären, zu dem Geber gehörenden Steuer organ auf einen Empfänger mit mindestens einem sekundären, diesem Empfänger zuge ordneten Steuerorgan mit Hilfe einer Anzahl von Übertragungskanälen für Steuerenergie, wobei die Steuerorgane komplementär ausge bildet sind und das primäre Steuerorgan je nach seiner Lage mindestens einen Übertra gungskanal öffnet und das sekundäre Steuer organ unter Steuerung der von diesem Kanal übertragenen Energie so lange angetrieben wird, bis es zumindest annähernd eine der Lage des primären Steuerorganes entspre- eliende Lage erreicht hat,
    in der das sekun däre Steuerorgan die Übertragung von Steuer energie durch Schliessen des Übertragungs kanals unterbricht, dadurch gekennzeichnet, dass nach Verstellen des primären Steuer- organes gegenüber dem sekundären Steuer organ in eine von einer Anzahl von Haupt lagen jeweils eine von Hauptlage zu Haupt lage verschiedene Kombination von Übertra gungskanälen geöffnet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, bei der die Steuerorgane aus von Bürsten abge tasteten Kontaktscheiben aus elektrisch lei tendem Material bestehen, deren abgetastete Oberfläche derart ausgestaltet ist, dass nur ein Teil dieser Oberfläche in elektrisch lei tende Berührung mit den Bürsten gelangen kann und bei der jede Bürste der primären Kontaktscheibe mit einer entsprechenden Bürste der sekundären Kontaktscheibe elek trisch verbunden ist, während die beiden Kontaktscheiben über eine Spannungsquelle und eine Vorrichtung zum Steuern des An triebes des sekundären Steuerorganes mitein ander elektrisch verbunden sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kontaktscheiben der art ausgestaltet sind,
    dass nach Verstellen der primären Kontaktscheibe gegenüber der sekundären Kontaktscheibe in eine von einer Anzahl von Hauptlagen jeweils eine von Hauptlage zu Hauptlage verschiedene Kom bination von Bürsten in leitender Berührung mit der primären Kontaktscheibe ist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kombina tionen alle aus der gleichen Anzahl (m) von Kanälen bestehen. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, bei der die gesamte Anzahl von Übertra gungskanälen (k) ungerade ist, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Kombination aus EMI0015.0003 Übertragungskanälen besteht. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, bei der die gesamte Anzahl von Übertragungs kanälen (k) gerade ist, dadurch gekennzeich net, dass jede Kombination aus EMI0015.0005 übertra- gungskanälen besteht. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte An zahl von Übertragungskanälen (1c) mindestens fünf beträgt. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das primäre Steuerorgan in seinen Hauptlagen festgestellt wird. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das sekundäre Steuerorgan in seinen Hauptlagen mit Hilfe einer Verriegelungsvorrichtung festgestellt wird, die erst nach der Unterbrechung der Übertragung von Steuerenergie in Tätigkeit tritt. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerorgane derart ausgestaltet sind, dass das primäre Steuerorgan in einer Übergangslage zwischen zwei Hauptlagen stets eine Kombination von (m-1) Übertragungskanälen öffnet, welche Kombination nur einen Teil jener Kombina tionen von m Übertragungskanälen bildet, die in den beiden angrenzenden Hauptlagen ge öffnet werden. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jene Teile der wirksamen Oberfläche des primären Steuer- organes, welche die @Offnung der Übertra gungskanäle herbeiführen, je eine in der Be wegungsrichtung gemessene Länge besitzen, die einem ganzen Vielfachen des Abstandes zwischen zwei Hauptlagen, verringert um einen konstanten Betrag (a), gleich ist. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der konstante Betrag (a) grösser als die Breite (b) einer Bürste der primären Kontaktscheibe ist. 11.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte An zahl von Übertragungskanälen (k) minde stens sieben beträgt. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Gebietes, in dem das sekundäre Steuerorgan eine Kombination von m Kanälen-schliesst, die Länge des Gebietes, in dem das primäre Steuerorgan diese Kombination von Kanälen öffnet, um einen Betrag übersteigt, der der zweifachen Länge der grössten Strecke, die das sekundäre Steuerorgan noch nach der Unterbrechung der Übertragung von Steuer energie -zurücklegt, mindestens gleich -ist. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Anwendung von zwei primären und zwei sekundären Steuerorga nen, die paarweise komplementär ausgebildet sind, wobei die beiden primären bezw. sekun dären Steuerorgane miteinander sowie mit der Geber- bezw. Empfängerwelle derart ge kuppelt sind, dass innerhalb des ganzen Ver- stellbereiches des Gebers eines der primären bezw. sekundären Steuerorgane einmal und das andere primäre bezw. sekundäre Steuer organ t mal sämtliche Hauptlagen durchläuft, während das eine primäre,
    Steuerorgan nach einander verschiedene Kombinationen aus einer ersten Gruppe von Übertragungskanälen für Steuerenergie und das andere primäre Steuerorgan nacheinander verschiedene Kom binationen aus einer zweiten Gruppe von Übertragungskanälen für Steuerenergie öff net, welche Kombinationen von Übertragungs kanälen von den zugehörigen sekundären Steuerorganen in den den Lagen der zuge hörigen primären Steuerorgane entsprechen den Lagen geschlossen werden, und die Emp fängerwelle so lange angetrieben wird, bis die Übertragung von Steuerenergie in den beiden Gruppen von Übertragungskanälen unterbrochen wird. 14.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Hauptlagen (7a,) der Steuerorgane mit der geringeren Geschwindigkeit um so viel grösser als das Übertragungsverhältnis (t) ist, dass das Maximumspiel zwischen den Lagen die ser Steuerorgane kleiner als EMI0016.0005 mal den Ab stand zwischen zwei Hauptlagen ist. 15.
    Vorrichtung nach ITnteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerener gie, die von der Gruppe von Kanälen über tragen wird, die vom primären Steuerorgan mit der geringeren Geschwindigkeit geöffnet werden, einen Motor und die Steuerenergie, die von der andern Gruppe von Kanälen über tragen, wird, einen zweiten Motor steuert, welche Motoren über ein Differential zusam men die Empfängerwelle antreiben, wobei die Drehzahlen der Motoren und die Über setzungen Motoren - Empfängerwelle derart gewählt sind, dass der Beitrag des erstgenann ten Motors zu der Geschwindigkeit der Emp fängerwelle grösser als der Beitrag des zwei ten Motors ist. 16.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, da.ss jeder der Mo toren abgebremst wird, sobald die Übertra- gung von Steuerenergie durch die betreffende Gruppe von Kanälen unterbrochen wird. 17. Vorrichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerorgane mit der geringeren Geschwindigkeit derart ausgestaltet sind, dass der erstgenannte Motor bereits zum Stillstand gelangt, bevor das sekundäre Steuerorgan die der Lage des pri mären Steuerorganes entsprechende Lage er reicht hat. 18.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, insbesondere zur Rückmeldung der Lage eines fernbedienten Organes zu der Fern bedienungsstelle, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel angewendet sind, die verhindern, dass das primäre Steuerorgan beim Verstel len mit einer grösseren Geschwindigkeit als das sekundäre Steuerorgan angetrieben wird. 19. Vorrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwin digkeit des primären Steuerorganes von einem Regler begrenzt wird. 20. Vorrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das primäre Steuerorgan motorisch mit einer Geschwin digkeit angetrieben wird, die geringer als die Antriebsgeschwindigkeit des sekundären Steuerorganes ist.
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