CH230034A - Heizeinrichtung an Fallrohren von Dachrinnen zur Verhinderung des Einfrierens. - Google Patents
Heizeinrichtung an Fallrohren von Dachrinnen zur Verhinderung des Einfrierens.Info
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- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/04—Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
- E04D13/08—Down pipes; Special clamping means therefor
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Description
Heizeinrichtung an Fallrohren von Dachrinnen zur Verländerung des Einfrierens. Es kommt im Winter oft vor, dass Fall rohre von Dachrinnen einfrieren. Insbeson dere sind solche Fallrohre, die mit einem ILorbeinsatz in der Dachrinne versehen sind, dieser Gefahr ausgesetzt, da sich am Korb einsatz, besonders dann, wenn er nicht ganz rein ist, leicht Eis ansetzl@, welches den Durchfluss des Schmelzwassers hemmt und dann rasch zum vollständigen Einfrieren des Fallrohres führt.
Ein Fallrohr, in dem sich einmal ein Eispfropfen gebildet hat, bleibi; auch bei Eintritt milderen Wetters noch län- r ere Zeit verstopft, was in der Folge einer seits zu Schäden oder Zerstör ringen am Fall rohr selbst und anderseits zum Überlaufen der Dachrinne und zu Schäden, hervorgerufen durch die Einwirkung des nicht ordnungs mässig abbeführten Schmelzwassers am Ge bäude, führt. Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung behoben.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Heizeinrichtung an Fallrohren von Dach rinnen zur Verhinderung des Einfrierens, bei welcher im untern Teil des Fallrobres ein herausnehmbarer Rohreinsatz eingesetzt ist, welcher mit einem elektrischen Heizmantel, der nach aussen wärmeisoliert ist, versehen ist.
Durch diese Einrichtung kann das Fall rohr beheizt und in ihm ein Aufsteigen wärmerer Luft erzeugt werden, wodurch ein Einfrieren des Fallrobres verhindert wird. .Bei ständig unter dem Nullpunkt liegender Temperatur besteht keine Gefahr des Ein frierens von Fallrohren von Dachrinnen, da kein Schmelzwasser vom Dach in die Dach rinne und von da in das Fallrohr gelangt. Ebenso besteht keine Gefahr, wenn die Tem peratur nur um den Nullpunkt herum liegt.
Eine erhebliche Gefahr besteht aber dann, wenn tagsüber oder \während Sonnenschein Schnee auf dem Dach schmilzt, aber nachts oder nach Aufhören der Sonneneinwirkung die Temperatur wieder erheblich unter den Nullpunkt sinkt. Einfriergefahr besteht dabei nur während der Zeit, während welcher die Temperatur den Nullpunkt erreicht und 2 bis 3 Grad unter Null absinkt, da nachher wie der kein Wasser mehr abfliesst.
Der Heiz- mantel der Einrichtung braucht also in die sem Fall nur eine verhältnismässig kurze Zeit, etwa eine Stunde, einbeschaltet zu sein, um das Einfrieren des Fallrohres zu verhindern.
s Für das Ein- und Ausschalten des Heizman- tels kann mit Vorteil auch ein automatischer Schalter vorgesehen sein, welcher durch. einen Thermostaten so gesteuert wird, da.ss er den Heizmantel bei Absinken der Temperatur auf zum Beispiel -j- 1 C einschaltet und ihn, wenn die Temperatur auf zirka -- \? C gefal len ist, wieder ausschaltet. Besonders gefähr det sind Fallrohre, welche einen Korbeinsatz in der Dachrinne aufweisen, weil der Ein ;
tritt des Wassers in das Fallrohr, besonders dann, wenn der Korbeinsatz nicht ganz rein ist, gehemmt, unter Umständen sogar teil weise unterbunden wird. Das nur langsam und spärlich in das Fallrohr eintretende Was ser gefriert dabei leicht infolge der grossen, kühlenden Fläche des Fallrohres.
Demgegenüber haben Fallrohre mit Sei- herc:insatz im untern 'feil den Vorteil, dass der Korb an der Einmündung der Dachrinne in das Fallrohr in Wegfall kommt und das Wasser deshalb vollständig unbehindert aus der Dachrinne in das Fallrohr fliessen kann. Mit Vorteil wird dabei der Seiber in dem den Heizmantel aufweisenden Rohreinsatz ange ordnet.
Der Seihereinsatz kann aber auch während der kalten Jahreszeit, in. tveleher jii Laub und dergleichen nicht in die Dachrinne geschwemmt wird, entfernt oder durch einen andern Einsatz, der so ausgebildet ist, dass er eine Führung für die erwärmten, im Fall rohre aufsteigenden Gase bildet, ersetzt wer den.
Die Einrichtung kann aber auch so ge troffen werden, dass der Rohreinsatz mit dem Heizmantel auswechselbar ist gegen einen Rohreinsatz, der den Seiher aufnimmt, wobei dieser in der warmen, jener in der kalten Jahreszeit in (las Fallrohr eingesetzt wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des @rfindunt" s@e@enata.n- des im Schnitt (la,rgestellt.
Mit 1 ist das Busseiserne Bodenstück, wel ches an seinem obern Ende eine b#Tuffe 2 auf weist, und mit 3 das von der Dachrinne koin- inende Rohr eines Fallrohres einer Dachrinne bezeichnet. Zwischen diesem Bodenstück 1 und dem Rohr 3 ist ein Rohreinsatz 4 ange ordnet, welcher in die Muffe 2 oinzesetzt und durch ein in ihn eingreifendes, auf dem Rohr 3 verschiebbares Rohrstück 5 gehalten ist. In diesen Rohreinsatz 4 ist ein Seiber 6 ein besetzt. Das Rohrstück 5 sitzt auf einem Absatz 7 des Seihers auf und wird von die sem gehalten.
Unterhalb dieses Absatzes 7 besitzt der Rohreinsatz 4 einen innern Wulst 8, auf welchen sieh alsdann das Rohrstück 5, wenn der Seiher herausgenommen ist, ab stützt. Der Rohreinsatz 4 weist einen äussern Mantel 9 auf und innerhalb desselben ist a.uf dem Rohreinsatz 4 ein elektrischer Heiz- inantel 10 angeordnet, welcher nach aussen, gegen den äussern Mantel 9 zu, durch eine doppelschichtige wärmeisolierende Einlage 11 ;Lligedeckt ist.
Zum Anschluss des Ileizinan- tels 10 @in ein Stromnetz ist eine Steckdose 12 vorgesehen, welche durch eine am äussern Maxitel 9 angeordnete Schutzhaube 13 gegen Eindringen von Wasser geschützt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Heizeinrichtung an Fallrohren von Dachrin nen zur Verhinderung des Einfrierens, da durch gekennzeichnet, dass im untern Teil des Fallrohres ein Herausnehmbarer Rohreinsatz eingesetzt; ist, welcher niit einem elektrischen Heizmantel, der nach aussen wärmeisoliert ist, versehen ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Heizeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der herausnehm bare Rohreinsatz einen iiussern Mantel auf weist, innerhalb welchem der Heizmantel auf dem Rohreinsatz angeordnet und nach aussen durch, eine wärmeisolierende Einlage abge- deckt; ist;, nn(1 dass zum Anschluss des Heiz inantels an ein Stromnetz eine Steckdose vor gesellen ist, welche durch eine am äussern Mantel angeordnete Seliutzhaube Bogen Ein dringen von Wasser geschützt ist.2. Heizeinrielitung nach Patentanspruch und TTnter,insprueh 1, dadurch gekennzeich- net, dass der Rohreinsatz in eine am obern Ende des Bodenstückes des Fallrohres be findliche Muffe eingesetzt und durch ein in ihn eingreifendes, auf dem von der Dach rinne kommenden Rohr des Fallrohres ver schiebbares Rohrstück gehalten ist. 3. Heizeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rohreinsatz einen her ausnehmbaren Seiher aufweist. 4.Heizeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Rohreinsatz einen innern Wulst besitzt, welcher zur Abstüt zung des auf dem von der Dachrinne kom menden Rohr des Fallrohres verschiebbaren Rohrstückes dient. 5. Heizeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch-einen Thermostaten gesteuerter, automatischer Schalter zum Ein- und Ausschalten des elek trischen Heizmantels vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH230034T | 1944-06-27 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH230034A true CH230034A (de) | 1943-12-15 |
Family
ID=4456397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH230034D CH230034A (de) | 1944-06-27 | 1943-01-30 | Heizeinrichtung an Fallrohren von Dachrinnen zur Verhinderung des Einfrierens. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH230034A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948441C (de) * | 1952-06-27 | 1956-08-30 | Adalbert Happach Sen | Laubfangvorrichtung in Regenabfallrohren |
| DE2908620A1 (de) * | 1979-03-06 | 1980-09-18 | Rheinisches Zinkwalzwerk Gmbh | Rohrzwischenstueck fuer regenfallrohre |
| BE1000514A4 (fr) * | 1987-04-29 | 1989-01-10 | Jean Godimus | Dispositif empechant la gelee des eaux de toiture. |
-
1943
- 1943-01-30 CH CH230034D patent/CH230034A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948441C (de) * | 1952-06-27 | 1956-08-30 | Adalbert Happach Sen | Laubfangvorrichtung in Regenabfallrohren |
| DE2908620A1 (de) * | 1979-03-06 | 1980-09-18 | Rheinisches Zinkwalzwerk Gmbh | Rohrzwischenstueck fuer regenfallrohre |
| BE1000514A4 (fr) * | 1987-04-29 | 1989-01-10 | Jean Godimus | Dispositif empechant la gelee des eaux de toiture. |
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