CH230034A - Heizeinrichtung an Fallrohren von Dachrinnen zur Verhinderung des Einfrierens. - Google Patents

Heizeinrichtung an Fallrohren von Dachrinnen zur Verhinderung des Einfrierens.

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CH230034A
CH230034A CH230034DA CH230034A CH 230034 A CH230034 A CH 230034A CH 230034D A CH230034D A CH 230034DA CH 230034 A CH230034 A CH 230034A
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CH
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heating
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Hagedorn Hans
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Hagedorn Hans
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Description


      Heizeinrichtung    an Fallrohren von     Dachrinnen    zur     Verländerung    des     Einfrierens.       Es kommt im Winter oft vor, dass Fall  rohre von Dachrinnen einfrieren. Insbeson  dere sind solche Fallrohre, die mit einem       ILorbeinsatz    in der Dachrinne versehen sind,  dieser Gefahr ausgesetzt, da sich am Korb  einsatz, besonders dann, wenn er nicht ganz  rein ist, leicht Eis     ansetzl@,    welches den       Durchfluss    des Schmelzwassers hemmt und  dann rasch zum vollständigen Einfrieren des  Fallrohres führt.

   Ein Fallrohr, in dem sich  einmal ein     Eispfropfen    gebildet hat,     bleibi;     auch bei     Eintritt    milderen Wetters noch     län-          r        ere    Zeit verstopft, was in der Folge einer  seits zu Schäden oder Zerstör ringen am Fall  rohr selbst und anderseits zum Überlaufen  der Dachrinne und zu Schäden, hervorgerufen  durch die     Einwirkung    des nicht ordnungs  mässig     abbeführten        Schmelzwassers    am Ge  bäude, führt. Diese Nachteile werden durch  die vorliegende     Erfindung    behoben.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Heizeinrichtung    an Fallrohren von Dach  rinnen zur Verhinderung des     Einfrierens,    bei       welcher    im     untern    Teil des     Fallrobres    ein    herausnehmbarer Rohreinsatz eingesetzt ist,  welcher mit einem elektrischen     Heizmantel,     der nach aussen wärmeisoliert ist, versehen ist.  



  Durch diese Einrichtung kann das Fall  rohr beheizt und in ihm ein Aufsteigen  wärmerer Luft erzeugt werden, wodurch ein  Einfrieren des     Fallrobres    verhindert wird.  .Bei ständig unter dem Nullpunkt liegender  Temperatur     besteht    keine Gefahr des Ein  frierens von Fallrohren von Dachrinnen, da  kein     Schmelzwasser    vom Dach in die Dach  rinne und von da in das Fallrohr gelangt.  Ebenso besteht keine Gefahr, wenn die Tem  peratur nur um den     Nullpunkt    herum liegt.

    Eine erhebliche Gefahr besteht aber dann,  wenn tagsüber oder     \während    Sonnenschein  Schnee auf dem Dach schmilzt, aber nachts  oder nach Aufhören der     Sonneneinwirkung     die Temperatur wieder erheblich unter den  Nullpunkt sinkt.     Einfriergefahr    besteht dabei  nur während der Zeit,     während    welcher die  Temperatur den     Nullpunkt    erreicht und 2 bis  3 Grad unter Null absinkt, da nachher wie  der kein Wasser mehr abfliesst.

   Der Heiz-           mantel    der Einrichtung braucht also in die  sem Fall nur eine     verhältnismässig    kurze Zeit,  etwa eine Stunde,     einbeschaltet    zu sein, um  das Einfrieren des Fallrohres zu verhindern.  



       s    Für das Ein- und Ausschalten des     Heizman-          tels    kann mit Vorteil auch ein automatischer  Schalter vorgesehen sein,     welcher    durch. einen  Thermostaten so gesteuert wird,     da.ss    er den       Heizmantel    bei Absinken der Temperatur auf  zum Beispiel     -j-    1  C einschaltet und ihn,  wenn die Temperatur auf zirka     --        \?     C gefal  len ist, wieder     ausschaltet.        Besonders    gefähr  det sind Fallrohre, welche einen Korbeinsatz  in der Dachrinne aufweisen, weil der Ein  ;

   tritt des Wassers in das Fallrohr,     besonders     dann, wenn der     Korbeinsatz    nicht ganz rein  ist, gehemmt, unter     Umständen        sogar    teil  weise unterbunden     wird.    Das nur langsam  und spärlich in das Fallrohr     eintretende    Was  ser gefriert     dabei    leicht infolge der     grossen,          kühlenden    Fläche des Fallrohres.  



       Demgegenüber    haben Fallrohre mit     Sei-          herc:insatz    im untern 'feil den Vorteil, dass  der Korb an der Einmündung der Dachrinne  in das Fallrohr in Wegfall kommt und das  Wasser deshalb vollständig unbehindert aus  der Dachrinne in das Fallrohr fliessen kann.  Mit Vorteil wird dabei der Seiber in dem den  Heizmantel aufweisenden Rohreinsatz ange  ordnet.

   Der     Seihereinsatz    kann aber auch  während der kalten Jahreszeit, in.     tveleher        jii     Laub und dergleichen nicht in die Dachrinne  geschwemmt wird, entfernt oder durch einen  andern Einsatz, der so     ausgebildet    ist, dass  er eine Führung für die erwärmten, im Fall  rohre aufsteigenden Gase bildet, ersetzt wer  den.

   Die Einrichtung kann aber auch so ge  troffen werden, dass der     Rohreinsatz    mit dem  Heizmantel     auswechselbar    ist     gegen    einen  Rohreinsatz, der den     Seiher    aufnimmt, wobei  dieser in der warmen, jener in der     kalten     Jahreszeit in (las Fallrohr     eingesetzt        wird.     



  In der     Zeichnung    ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des     @rfindunt"          s@e@enata.n-          des    im Schnitt     (la,rgestellt.     



  Mit 1 ist das     Busseiserne        Bodenstück,    wel  ches an seinem obern Ende eine     b#Tuffe    2 auf  weist, und mit 3 das von der Dachrinne koin-         inende    Rohr eines Fallrohres einer Dachrinne  bezeichnet. Zwischen diesem Bodenstück 1  und     dem    Rohr 3 ist ein Rohreinsatz 4 ange  ordnet, welcher in die Muffe 2 oinzesetzt und  durch ein in ihn eingreifendes, auf dem Rohr  3     verschiebbares    Rohrstück 5 gehalten ist.  In diesen Rohreinsatz 4 ist ein Seiber 6 ein  besetzt. Das Rohrstück 5 sitzt auf einem  Absatz 7 des     Seihers    auf und wird von die  sem gehalten.

   Unterhalb dieses Absatzes 7  besitzt der Rohreinsatz 4 einen innern Wulst  8, auf welchen sieh alsdann das Rohrstück  5, wenn der     Seiher    herausgenommen ist, ab  stützt. Der Rohreinsatz 4 weist einen äussern  Mantel 9 auf und innerhalb desselben ist       a.uf    dem Rohreinsatz 4 ein elektrischer     Heiz-          inantel    10 angeordnet, welcher nach aussen,       gegen    den     äussern    Mantel 9 zu, durch eine       doppelschichtige    wärmeisolierende Einlage 11       ;Lligedeckt    ist.

   Zum     Anschluss    des     Ileizinan-          tels    10     @in    ein Stromnetz ist eine     Steckdose     12     vorgesehen,    welche durch eine am äussern       Maxitel    9     angeordnete    Schutzhaube 13     gegen          Eindringen    von Wasser     geschützt    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heizeinrichtung an Fallrohren von Dachrin nen zur Verhinderung des Einfrierens, da durch gekennzeichnet, dass im untern Teil des Fallrohres ein Herausnehmbarer Rohreinsatz eingesetzt; ist, welcher niit einem elektrischen Heizmantel, der nach aussen wärmeisoliert ist, versehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Heizeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der herausnehm bare Rohreinsatz einen iiussern Mantel auf weist, innerhalb welchem der Heizmantel auf dem Rohreinsatz angeordnet und nach aussen durch, eine wärmeisolierende Einlage abge- deckt; ist;, nn(1 dass zum Anschluss des Heiz inantels an ein Stromnetz eine Steckdose vor gesellen ist, welche durch eine am äussern Mantel angeordnete Seliutzhaube Bogen Ein dringen von Wasser geschützt ist.
    2. Heizeinrielitung nach Patentanspruch und TTnter,insprueh 1, dadurch gekennzeich- net, dass der Rohreinsatz in eine am obern Ende des Bodenstückes des Fallrohres be findliche Muffe eingesetzt und durch ein in ihn eingreifendes, auf dem von der Dach rinne kommenden Rohr des Fallrohres ver schiebbares Rohrstück gehalten ist. 3. Heizeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rohreinsatz einen her ausnehmbaren Seiher aufweist. 4.
    Heizeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Rohreinsatz einen innern Wulst besitzt, welcher zur Abstüt zung des auf dem von der Dachrinne kom menden Rohr des Fallrohres verschiebbaren Rohrstückes dient. 5. Heizeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch-einen Thermostaten gesteuerter, automatischer Schalter zum Ein- und Ausschalten des elek trischen Heizmantels vorgesehen ist.
CH230034D 1944-06-27 1943-01-30 Heizeinrichtung an Fallrohren von Dachrinnen zur Verhinderung des Einfrierens. CH230034A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948441C (de) * 1952-06-27 1956-08-30 Adalbert Happach Sen Laubfangvorrichtung in Regenabfallrohren
DE2908620A1 (de) * 1979-03-06 1980-09-18 Rheinisches Zinkwalzwerk Gmbh Rohrzwischenstueck fuer regenfallrohre
BE1000514A4 (fr) * 1987-04-29 1989-01-10 Jean Godimus Dispositif empechant la gelee des eaux de toiture.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948441C (de) * 1952-06-27 1956-08-30 Adalbert Happach Sen Laubfangvorrichtung in Regenabfallrohren
DE2908620A1 (de) * 1979-03-06 1980-09-18 Rheinisches Zinkwalzwerk Gmbh Rohrzwischenstueck fuer regenfallrohre
BE1000514A4 (fr) * 1987-04-29 1989-01-10 Jean Godimus Dispositif empechant la gelee des eaux de toiture.

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