CH230079A - Verfahren zur Herstellung geformter Gebilde. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung geformter Gebilde.

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CH230079A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G73/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing nitrogen with or without oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule, not provided for in groups C08G12/00 - C08G71/00

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Description


  Verfahren zur Herstellung geformter Gebilde.    Es wurde gefunden, -dass man zu geform  ten Gebilden mit .sehr guten Eigenschaften  kommen kann, wenn man Verbindungen, die  den Rest  -CO .     NH    . R .     CO-          an    das Endprodukt abgeben, also     Harnstoff-          karbonsäuren    oder ihre Derivate, mit     Diami-          nen    kondensiert und die erhaltenen Produkte  verformt.  



  Die     Harnstoffkarbonsäurederivate    entspre  chen vorzugsweise dem allgemeinen     Formel-          typus          H_N    . C0 .     NH    - R . CO . R',  wobei R ein     aliphatischer,        hydroaromatischer     oder.

       gemischt        aliphatisch-aromatischer    Rest,       dessen.        Kohlenstoffkette    durch     IHetero-Atome,     wie     Schwefel    oder Sauerstoff, unterbrochen       ,sein    kann, und R' eine     Ester-,    Halogen- oder       Anhydridgruppe    sein kann. Die Harnstoff  karbonsäuren können in     bekannter        Weise     zum Beispiel durch Umsetzung von     Amino-          karbonsäuren    mit Harnstoff durch Erhitzen    auf beispielsweise einer Temperatur über 100   erhalten werden.

   Die Kondensation mit dem       Diamin    kann in der Schmelze, als auch in  Verdünnungsmitteln, wie z. B.     Kresol,    Phe  nol oder     Paraffinöl,    durchgeführt     werden.     Vorzugsweise arbeitet man bei     Atm.-Druck,     gegebenenfalls ist die Anwendung von Druck  oder Vakuum oder von beiden vorteilhaft.  Als Schutzgas verwendet     mansauerstofffreien          Sticksuff,        Wasserstoff,    vorzugsweise jedoch  'Kohlendioxyd.  



  Strebt man .die Bildung hochmolekularer  Produkte an, dann müssen die     Ausgangs-          komponenten        in    etwa äquivalenten Verhält  nissen vorhanden sein. Wendet man die eine  oder     andere        Komponente    im     Überschuss    an,  so werden Produkte niedermolekularer Natur       erhalten.    Wird jedoch mit     Kohlensäure    als  Schutzgas und     Diamin    im Überschuss bei       Atm.-Druck    in der Schmelze     gearbeitet,

      wer  .den in jedem Fall hochmolekulare     Kondensa-          tionsprodukte    erhalten.      Zur Erzielung     viskositätsstabiler    Konden  sationsprodukte können in bekannter 'Weise  Stabilisatoren, wie z. B.     Monokarbonsäuren,     Monoamine,     Amrrioniumsa.lze        aliphatischer          Karbonsäuren,    verwendet werden. Die zur  Kondensation gelangenden     Amine    müssen an  jeder     Aminogruppe,    noch ein reaktionsfähige       Wasserstoffatom    besitzen.

   Der die beiden       Stickstoffgruppen        verbindende    Rest kann       aliphatischer,    hydroaromatischer oder     ge-          mischt        aliphatischer-axomatischer    Natur und  durch     Hetero-Atome,    wie     Schwefel    oder       Sauerstoff,        unterbrochen    sein.  



  Um zu     Kondensationsprodukten,    die eich  besonders für die     Herstellung    von Fäden und  Filmen eignen, zu gelangen, werden     vorzubs-          tveise    Ausgangsmaterialien verwendet, deren       aktive    Gruppen     endständig    und möglichst  weit voneinander entfernt sind.  



  <I>Beispiel:</I>  50 Gewichtsteile     11arnstoff-Kapronsäure     werden mit 16     Gewichtsteilen        Hexamethylen-          dia.min    in 120     Gewichtsteilen        Kresol    gelöst  und bei der     Siedetemperatur    dieses     Lösungs-          mittels    etwa 2 Stunden kondensiert.

           "Um    eine     Oxydation        durch        Luftsauerstoff     zu verhindern, wird ein     Strom    Kohlendioxyd  durch das     Reaktionsgefäss        geleitet.     



  Nach dem     Erkalten    der     Kresollösung     giesst man diese in Äthanol. Das Polykonden  sat wird dadurch ausgefällt. Man filtriert es  ab, wäscht mit     Äthanol        nach    und trocknet  das resultierende Produkt. Das     Polykonden-          sationsprodukt        liegt    als weisses Pulver vor.  Es besitzt sehr     gute        thermopla.stisehe    Eigen  schaften und wird zu einem Film     verpresst.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI Verfahren zur Herstellung von geform ten Gebilden aus Polykondensatoren, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen, die den Rest __C0 - NH .
    R . CO- an das Endprodukt abgeben, mit Diaminen kondensiert und die erhaltenen Produkte ver- f orrnt. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass man Derivate von Harn stoffkarbonsäuren verwendet.
CH230079D 1941-02-28 1942-01-20 Verfahren zur Herstellung geformter Gebilde. CH230079A (de)

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