CH230516A - Einrichtung zur fortlaufenden Mengenmessung eines strömenden Fluidums. - Google Patents
Einrichtung zur fortlaufenden Mengenmessung eines strömenden Fluidums.Info
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Description
Eimichtung zur fortlaufenden ZIengenmessung eines strömenden Fluidums.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Ein richtung zur fortlaufenden Mengenmessung eines strömenden Fluidums, das unter einem zum Beispiel hohen statischen Druck steht und wobei eine Druckdifferenz in der Leitung des strömenden Fluidums durch ein dort eingebautes Hindernis erzeugt wird.
Bei der Einrichtung gemϯ der Erfin dung sind zwei Quecksilber enthaltende kom munizierende Rohren vorgesehen, auf deren einen Sehenkeln der niedrigere bezw. h¯here Druck der Druckdifferenz einwirkt, wÏhrend die andern Schenkel an ein druckfestes Gefϯ angeschlossen sind und Schwimmer enthalten ; ferner sind Übertragungsmittel vor- gesehen, um die Bewegung der Schwimmer r in eine Drehbewegung umzuwandeln, und ein durch die Drehbewegung beeinflu¯tes elek trisches Übertragungsgerät zur Ubermittlung nach einer ausserhalb des Gefässes befind- lichen Vorrichtung, das Ganze derart, dass keinerlei bewegte Organe durch die Gefϯwandungen hindurchgeführt werden müssen.
Bei dieser Einrichtung werden Stopfb chsen in den Gefϯwandungen f r dieselben durchdringende Teile, deren Abdichtung gegen hohen Druck an sich schwierig ist und die Genauigkeit der Me¯resultate wesentlich beeinflusst, vermieden.
Ein Ausführungsbeispiel und Detail- variantendesErfindungsgegensta,ndessind in den Fig. l bis. 3 der beiliegenden Zeich nung sohematischdargestellt.
Mit 1 ist ein druckfestes Gefäss bezeichnet, an welchem bei 2 bezw. 3 die innern Schenkel 4 bezw. 5 zweier kommunizierender Rohre angeschlossen sind, auf deren äussere Schenkel 6 bezw. 7 der h¯here (+) bezw. niedrigere (-) Druck einer Druckdifferenz @ Letztere wirddurch ein in der Leitung des str¯menden Fluidums eingebautes Hindernis, z. B. Blende, Düse, Venturirohr, Staurost etc. erzeugt. Die kommunizierenden Rohre 4, 6 und 5, 7 sind mit Quecksilber gefüllt und in die Spiegel der Quecksilbersäu- len 4 und 5 tauchen Schwimmer 8 bezw. 9 ein, welche mittelseinesdünnenDrahtes10 miteinander verbunden sind.
Der Draht ist ber eine Rolle 11 geschlungen, welche auf einer Achse 12 festsitzt. ¯nderungen in der Druckdifferenz bewirken so eine Drehbewegung der Achse 12.
Aus der Druckdifferenz lässt sich das in der Zeiteinheit durch eine Messdüse fliessende Fluidumsgewicht nach der bekannten Formel
EMI2.1
erhalten.
Das Gefäss ¯ l ist mit einer Flüssigkeit, z. B. Leinöl oder Leinöl mit Benzolzusatz gefüllt.
Damit der hohe statische Druck bezw. die DruckÏnderungen, welche eine Vergrösserung oder Verkleinerung der eingef llten Fl ssigkeit verursachen, das Anzeigeresultat t nicht beeinflussen, sind die Schwimmer 8 und 9 als hohe Zylinder ausgebildet, welche nur wenig in die Quecksilberspiegel eintauchen.
Beim gleichzeitigen Steigen oder Fallen der Quecksilberspiegel tauchen die Schwimmer mehr oder weniger tief in das Quecksilber ein. ohne ihre Lage zu verändern und sprechen nur auf Hohendifferenzen der beiden Quecksilberspiegel an.
Auf der Achse 1@ sitzt der Geber 22 eines elektrischenÜbertragungsgerätes,welch letzteres zum Beispiel die Drehbewegung der 'WellenacheinerausserhalbdesGefässes be findlichen,nichtgezeigtenAnzeige-oderRe- gistnervorrichtungmittels der elektrischen Leitungen 23 überträgt. Wie in Fig. 3 ge- zeigt, kann die die Drehbewegung empfan- gende und auswertendeVorrichtung24ein Kreuzspulinst. rument sein, das mit einer quadratischen Skala 25 versehen ist.
Wie imeigenen Patent Nr. 230099 ge- zeigt, kann die mechanische Auswertung der Drehbewegungen dureh Wälzhebel und Eur- venscheiben erfolgen, wobei der Geber 22 das ausgewertete Ergebnis nach einer ausserhalb des Gefässes befindlichen Anzeigevorrichtung bertrÏgt.
Beim Ausf hrungsbeispiel nach Fig. 3 überträgt, der Geber 22 des elektrischen Über tragungsgerätes ebenfalls nur die Drehbewe- gungnacheinerausserhalbdesGefässesl be findlichenservomotorischbetätigten Radi ziervorriehtung. Hier bezeichnet. 26 den EmpfÏnger. 27einenElektromotormit Nullinstrument 28 mit Sehiitz und 29 ist das Radizierinstrument, das zum Beispiel Wälzhebel etc. aufweisen kann.
Der elektrische Geber könnte radizierend wirkend ausgebildet sein. sei es durch entsprechende Widerstandswicklung oder durch von einer BürsteüberseMiffenenKontakt- segmenten,zwischenwelchenquadratisch ab gestufte Widerstände angeschlossen sind. Es avare auch ein induktiver Geber mit f r die Radizierung entsprechend geformten Eisen- teilen oder Spulen denkbar.
Bei den beschriebenen Ausführungen füh- ren nur elektrische Drähte aus dem Gefäss, es wird keine Bewegung nach au¯en bertragen, so dass keinerlei i Stopfb chsen f r sich drehende Teile notig sind, deren Abdichtung bei dem hohen statischeil Druck, welcher im GefÏ ss herrscht, Schwierigkeiten bereiten w rde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : EinrichtungzurfortlaufendenMengen- messung eines strömenden Fluidums unter statischem Überdruck, wobei eine Druck- differenz in der Leitung des strömenden Fluidums durch ein dorteingebautesHindernis erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Quecksilber enthaltende kommunizie- rende Röhren vorgesehen sind, auf deren einen Schenkeln der niedrigere bezw. h¯here Druck der Druckdifferenz einwirkt, während die tandem Schenkel an ein druckfestes Gefäss angesehlossen sind und Schwimmer ent halten, wobei Ubertragungsmittel vorgesehen sind.um die Bewegung der Schwiminer in eine Drehbewegungumzuwandeln,sowie ein durch die Drehbewegungbeeinflussteselek- trische ¯bertragungsgerÏt zur ¯bermittlung nach einer ausserhalb des Gefässes liegenden Vorrichtung. das Ganze derart,dass keinerlei bewegte. Organe, durch die Gefässwandungen hindurchgef hrt werden m ssen.UNTERANSPBÜCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die beiden Schwimmer durch'ein biegsames Organ miteinander verbundensind,'daseineauf einer Welle des elektrischen Senders befindliche Rolle um schlingtunddadurch die Drehbewegung erzeugt.2. Einrichtung nach Patentanspruch und Entera. nspruch l, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Gefäss mit einer Flüssigkeit gef llt ist.3. EinrichtungnachPatentanspruchund Unteransprüchen l und 2, dadurch gekenn zeichnet, da. ss die Flüssigkeit mindestens zur Hauptsache aus Leinöl besteht.4. EinrichtungnachPatentarnspruch,da- durch gekennzeichnet, da¯ Mittel im Gefϯ vorgesehen sind, um die Drehbewegung mecharniseh auszuwerten und die ausserhalb des Gefässes befindliche Vorrichtung eine Anzeigevorrichtungfür die Auswertun- e, ist.5. Einrichtung na. ch Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ausserhalb des Gefässes befindliche Vorrichtung eine mechanische Auswertevorrichtung ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH230516T | 1942-08-20 |
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