CH230644A - Futtersilo mit Einrichtung zum Abführen von Futtersaft. - Google Patents

Futtersilo mit Einrichtung zum Abführen von Futtersaft.

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CH230644A
CH230644A CH230644DA CH230644A CH 230644 A CH230644 A CH 230644A CH 230644D A CH230644D A CH 230644DA CH 230644 A CH230644 A CH 230644A
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CH
Switzerland
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juice
silo
extraction pipe
feed
valve
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Application number
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English (en)
Inventor
Futterkonservierungs- Deutsche
Original Assignee
Ferdinand Schmidt Deutsche Fut
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Publication date
Application filed by Ferdinand Schmidt Deutsche Fut filed Critical Ferdinand Schmidt Deutsche Fut
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00—Large containers
    • B65D88/74—Large containers having means for heating, cooling, aerating or other conditioning of contents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description


  Futtersilo mit     Einrichtung    zum     Abführen    von Futtersaft.    Die Erfindung bezieht sich auf einen       GrünfutteAilo    mit Einrichtung zum Abfüh  ren von     Futtersaft,    und     ,das        'Wesentliche    be  steht     darin,    dass an einer Seitenwand des  Silos ein     wasserdichtes        Saftentnahmerohr     vom Boden bis annähernd zum Oberrand des  Silos hochgeführt ist,

   das an     seinem        untern     Ende mit dem     Innenraum    des Silos     kom-          muniziert.    Dies hat den     Vorteil,        ,dass    sich  jederzeit die Höhe des Saftstandes im Futter  stock überwachen lässt, so     .dass    man Rück  schlüsse auf den Saftgehalt des im Silo be  findlichen,     gepressten        Futters    ziehen kann       und    bei zu niedrigem Saftstand die     obern,     unter Umständen zu trockenen Lagen aus  dem Silo     rechtzeitig    entnehmen und ver  brauchen kann,

   damit diese nicht durch Luft  zutritt in unerwünschte Buttersäure- und       Essigsäuregärung    übergehen oder verfaulen  können. Der     Gärfuttersaft    kann anderseits,       mrenn,der    Saftstand die Oberfläche -des Fut-         terstockes    übersteigt, jederzeit bequem zur       Verfütterung    dem Silo durch .das Rohr ent  nommen     wemden,    z. B.     mittels    eines in das  Rohr     eingeführten,    an eine Pumpe ange  schlossenen Schlauches.

   Sofern das Rohr  relativ eng und hoch ist,     bildet    sich über .dem       Gärfuttersaft    stets eine genügend hohe     Koh-          lensäureschicht,    die den     Zutritt    von Luft     zur     Saftoberfläche verhütet     und    dadurch den  Saft vor dem Verderben     schützt.    Die sonst  üblichen, tiefliegenden Saftgruben waren  dagegen verhältnismässig grossräumig und       niedrig,    so dass sich über dem Saft     keine     genügend hohe     Kohlensäureschicht    halten  konnte,

   und     ausserdem        verschmutzen    der  artige niedrig     .liegende    Saftgruben sehr  stark; sie können auch     infolge    ihrer relativ  grossen Bodenfläche nicht     vollständig        entleert     werden.  



       Eine        vorteilhafte        Ausführungsform    er  gibt sich, wenn das obere     Ende,des    Saftent-           nahmerohres    durch einen Deckel, z. B. einen       Holzdeckel,    geschlossen ist. Dies hat den Vor  teil, dass der Zutritt von Luft in das Rohr  weitgehend verhindert wird, wobei der     Deckel     nicht luftdicht zu sein braucht. Hierdurch  bleibt die schützende     Kohlensäuresehieht     weitgehend erhalten. Der     Deckel    kann auch  durch ein Schloss abschliessbar sein, so dass  eine     unbefugte    Entnahme von Saft verhin  dert wird.  



       .Eine    weitere vorteilhafte Ausführungs  form ergibt sich, wenn das Rohr getrennt von  der     Seitenwand    des Silos     angeordnet    und an  der     Silowand    mittels     Bändern    oder derglei  chen befestigt ist. Hierdurch     wird    der Bau  des Silos nebst     Sa.ftentnahmerohr    einfach,  und das     Sa.ftentnahmerohr    kann auch aus  einem glasierten Tonrohr oder einem sonsti  gen Rohr mit glasierter innerer Oberfläche       hergestellt    sein, so dass der Saft stets sauber       'bleibt.     



  Eine besonders vorteilhafte Ausführungs  form ergibt sieh für in den Boden teilweise  versenkte und den Boden nur mit geringer  Höhe überragende Silos, wenn zur Entnahme  des     Saftes    ein Schöpfeimer mit einem sich,       vorzugsweise    durch den Druck des Saftes  selbsttätig öffnenden     Bodenventil    vorgesehen  ist, der mittels eines Taues in das     Saftent-          nahmerohr    versenkbar ist. Hierdurch     lässt     sich in einfachster Weise der Saft bequem  dem Entnahmerohr entnehmen, ohne da ss Pum  pen notwendig sind.     und    der Schöpfeimer.

    der     beispielsweise    einen Inhalt von 10 Liter  aufweisen kann, gibt gleichzeitig ein be  quemes Mass für den zur     Verfütterun.g    ent  nommenen Saft.  



  Zweckmässig verjüngt sich     dag        Saftent-          nahmerohr    am untern Ende k     egelig    oder halb  kugelig, wobei der das Ventil tragende, Boden  des Schöpfeimers der Verjüngung des Bodens  des     Safteutnahmerohres    möglichst genau an  gepasst ist. Hierdurch wird es möglich, den  Saft in     bequemer    Weise     mittels    des Schöpf  eimers fast bis zum letzten Tropfen aus dem       Saftentnahmerohr    zu entnehmen.  



  Am Ventilteller des Schöpfeimers ist       zweckmässig        ein    Zugglied     aubringbar,    z. B.    in Gestalt eines Griffes oder Hakens nebst  einem anschliessenden     Seil,    durch das das  Ventil auch von Hand geöffnet werden kann,  für den Fall. dass der Druck des     Saftes    auf  das Ventil zur Hebung des Ventiltellers nicht  mehr     genügt.     



  An der     Mündung    des     Verbindungsrohres          zwischen    dem     Saftentnahmerohr    und dem  Boden des Silos ist vorteilhaft ein     Sieb    oder  Rost angeordnet, der das     Eindringen    von  Futter in     das    Verbindungsrohr verhütet.  



  Die Zeichnung zeigt ein     Ausführungsl>ei-          spiel    eines     (irünfuttersilos    mit     Saftentnahine-          rohr,    und zwar in       Fig.    1 im     senkrechten    Schnitt und in       Fig.    ? in einem waagrechten Teilschnitt.

    Der Silo weist einen     Betonboden    1 nebst  einer darüber liegenden, dichten     Zement-          schicht    2 auf, an die sieh .die aus Betonbohlen  bestehende,     zylindrisehe        Silowand    3 an  schliesst, die durch Eisenringe 4     zusammen-          wehalten    ist.

   Im untersten Teil des     Boden#    2  ist ein     siehförmiger    Rost 5 angeordnet, an den  sieh ein im Betonboden 1 liegendes Verbin  dungsrohr G. das     aus    glasierten Tonrohren  oder emaillierten Eisenrohren     bestehen    kann,  anschliesst. das zu einem Fussstück 7 eines  neben dem Silo 3, 4 angeordneten und bis  annähernd zum     Oberrand    des Silos 3     hoehb      führten     Saftentnahmerohres    8 führt.

   Das       Ftissstiick    besteht     ziveckm < issig    aus     Zement,          ,nährend    das     Saftentnahmerohr    8 vorteilhaft  aus glasierten Betonrohren zusammenge  setzt ist.  



  Der Hohlraum des Fussstückes 7 ist am  untern Ende 9 kegelförmig ausgebildet. Das       Saftentnahmerohr    8 ist durch     Eisenbänder    10  an den Eisenringen 4 des Silos 3     befestigt.          Der    Silo,     der        beispif@lsweise    etwa 2 bis 3 Me  ter hoch ist, ist     etwa    zur Hälfte in den Boden       versenkt,    so dass der Silo und das Entnahme  rohr nur 1 bis 1,5     Meter    über den Boden  hinausragen und somit bequem von oben zu  gänglich sind.

   Das     obere    Ende des     Saftent-          nahmerohres        isst    durch einen Holzdeckel 11       g        o        egen        Luftzutritt        verschlossen,        und        dieser     Deckel 11 kann     mittels    eines Vorhänge  schlosses 12 oder dergleichen verschlossen      werden, so     @dass    auch eine unbefugte Saftent  nahme     verhütet    ist.  



  Zur Entnahme des Saftes aus dem Rohr  8 ist ein zylindrischer     Eiaper    13 vorgesehen,  der den Querschnitt des Rohres zweckmässig  annähernd     ausfüllt    und am     untern,    dem kegel  förmigen     Teil        9,des    Fussstückes möglichst ge  nau angepassten,     kegelförmigen    Ende 14 ein  Bodenventil 15 mit einem Ventilteller 16 aus  dickem Gummi oder dergleichen aufweist  und am     obern    Ende durch einen Deckel 17  abgeschlossen sein     kann.    Am     Ventilteller    16  ist eine Stange 18 mit einem obern Hand  griff 19 befestigt,

   die in einem     untern    Kreuz  stück 20 und in dem obern Deckel 17 ge  führt ist. Statt des Deckels 17 kann ebenfalls  ein Kreuzstück mit Führung für die Stange  18     vorgesehen    sein. An     einem    Bügel 21 ist  ein Tau 22 befestigt,     mittels    dessen der  Schöpfeimer 13 nach Bedarf in das Rohr 8  hinabgelassen werden kann.  



  Beim Auftreffen des,     Ventils    15, 16 auf  den     Flüssigkeitsspiegel    wird der Ventilteller  16 durch den Saft nach oben gedrückt, so dass  sich der Schöpfeimer 13 füllt. Alsdann  schliesst sich das Ventil     selbsttätig    wieder,  und der Eimer kann aus. dem Rohr 8     heraus-          gezogen    werden.  



  Für den Fall, dass der Saftstand schon  sehr     niedrig    ist und der Druck des Saftes auf       den.        Ventilteller    nicht mehr zum     Offnen    des  Ventils genügt, kann am Griff 19 eine Schnur       befestigt    werden, durch die der     Ventilteller     16 von aussengeöffnet     werden    kann.  



  Zum     Auspressen,des        Saftes    aus dem Fut  terstock weist der Silo in seiner Wand Zahn  stangen oder Lochstangen 23 und     einen     üblichen     Pressdeckel    auf, der .mit Hilfe einer  Wand oder üblicher Hebel, die an der Zahn  stange 23 angreifen, auf den     Futterstock          heruntergepresst    werden kann, bis der aus  dem     Futterstock        ausgepresste    Saft bis zum       Pressdeckel        steigt.     



  Die Entnahme des Saftes aus dem Rohr 8  wird dann zweckmässig so     vorgenommen,,dass     der Saft     mit        fortschreitender    Entnahme des  Futters aus dem Silo     stets,die    Oberfläche des  Futterstockes noch     gerade    bedeckt. Hierdurch    ist der Futterstock gegen unerwünschte But  tersäure- oder     Esisigsäuregärung    und Verfau  len geschützt, und es kann sich im wesent  lichen nur die erwünschte     Milchsäuregärung     im     Futterstock    einstellen, und der Saft kann       stets    in .der     erwünschten    Menge bequem aus  dem Entnahmerohr 8 entnommen werden.  



  Bei sehr hohen     Silos        wird    der Saft zweck  mässig     mittels    eines in das Entnahmerohr 8  eingeführten Schlauches nebst Pumpe dem  Silo     entnommen.     



  Das Entnahmerohe 8 kann gegebenenfalls  auch in die     Sei-@enwand    3 selbst eingelassen  sein, indem eine     Betonbohle    der     Silowand    ent  sprechend hohl     ausgebildet        wird.    Die ge  trennte     Anordnung    des     Saftentnahmerohres     8 ist jedoch bequemer ausführbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Grünfuttersml.o mit Einrichtung zum Ab führen von Futtersaft, dadurch gekennzeich net, dass an einer Seitenwand ,des Silos ein- wasserdichtes Saftentnahmemohr vom Boden bis annähernde zum Oberrand:
    .des Silos, hoch geführt ist, das an seinem untern Ende mit dem Innenraum,des Silos kommuniziert. UNTERANSPRüCHE 1. Grünfuttersilo nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende des Saftentnahmerohres .durch einen Deckel geschlossen ist. 2.
    Grünfuttersilo nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass das Rohr ,ge- trennt von der Seitenwand des Silos ange ordnet und an der Silawand mittels Bändern befestigt ist. 3.
    Grünfutbersilo nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Entnahme des Saftes ein Schöpfeimer mit einem Boden ventil vorgesehen ist,,der mittels eines Taues in ,das Saftentnahmerohr versenkbar ist.
    4. Grünfuttersilo nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>3,</B> dadurch :gekennzeich- net, dass das Bodenventil derart nachgiebig ausgebildet ist, dass es sich durch ,den Druck des Saftes selbsttätig öffnet.
    5. Grünfuttersilc nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass das Saftentnahmerohr sich am untern Ende verjüngt und das der das Ven til tragende Boden des Schöpfeimers der Ver jüngung des Bodens des Saftentna-'hmerohres angepasst ist. 6.
    Grünfuttersilo nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich- net, dass der Ventilteller des Schöpfeimers zur Befestigung eines Zuggliedes eingerichtet ist, durch das das Ventil auch von Hand ge öffnet werden kann.
CH230644D 1942-02-20 1942-11-09 Futtersilo mit Einrichtung zum Abführen von Futtersaft. CH230644A (de)

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CH230644D CH230644A (de) 1942-02-20 1942-11-09 Futtersilo mit Einrichtung zum Abführen von Futtersaft.

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CH (1) CH230644A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5103674A (en) * 1990-12-17 1992-04-14 Massachusetts Institute Of Technology Liquid level indicator for high pressure, hostile environment

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5103674A (en) * 1990-12-17 1992-04-14 Massachusetts Institute Of Technology Liquid level indicator for high pressure, hostile environment

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