CH231015A - Verfahren zur Darstellung von Dihydro-ergotoxin. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Dihydro-ergotoxin.

Info

Publication number
CH231015A
CH231015A CH231015DA CH231015A CH 231015 A CH231015 A CH 231015A CH 231015D A CH231015D A CH 231015DA CH 231015 A CH231015 A CH 231015A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
benzene
ergotoxin
dihydroergotoxin
preparation
new compound
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ag Sandoz
Original Assignee
Ag Sandoz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ag Sandoz filed Critical Ag Sandoz
Publication of CH231015A publication Critical patent/CH231015A/de

Links

Landscapes

  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Oxygen Or Sulfur (AREA)

Description


  Verfahren zur     Darstellung    von     Dihydro-ergotoain.       Das vorliegende Patent betrifft ein Ver  fahren zur Darstellung von     Dihydro-ergotoxin,     welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man       Ergotoxin    in einem Lösungsmittel mit Was  serstoff unter Druck behandelt unter Ver  wendung eines     Katalysators,    der ohne An  wendung von     Wasserstoffüberdruck        unter     sonst gleichen Bedingungen unwirksam ist.  



  Die neue Verbindung     kristallisiert    aus  Benzol in unregelmässig begrenzten, zu     Dru-          sen    vereinigten Kristallen, die ein     Mol    Kri  stallbenzol enthalten und die bei 185      (korr.)     unter Zersetzung schmelzen.  



  [a] D = - 50  (c = 0,6 in     Pyridin).     Die Farbreaktionen nach geller und     Van          Urk    sind unverändert positiv wie beim     Ergo-          togin.     



  <I>Beispiel:</I>  10 g     Ergotoxin    werden in 200     cm3        Dioxan          unter    Zusatz von 20 g     palladiniertem    Barium  sulfat 5     Stunden    unter 10 atü Wasserstoff  bei 80  C geschüttelt. Arbeitet man in glei-    eher Weise, jedoch ohne Wasserstoffüber  druck, so tritt keine Hydrierung ein.  



  Die vom Katalysator durch Filtration be  freite     Reduktionslösung    wird     unter    Vakuum  eingedampft. Falls der Rückstand infolge un  genügender Einheitlichkeit des Ausgangs  material nicht     kristallisiert,    gelangt man am  einfachsten zu reinem, kristallisiertem     Di-          hydro-ergotoxin,    indem man das rohe Reduk  tionsprodukt in Chloroform gelöst durch eine  kurze Säule aus     Aluminiumoxyd    schickt. Die  Verunreinigungen bleiben in der Säule haf  ten und der Rückstand des Filtrates kristal  lisiert jetzt beim Aufnehmen mit heissem  Benzol.

   Ausbeute 6-8 g     Dihydro-ergotoxin.     Beim     Umkristallisieren    aus Benzol werden  unregelmässig begrenzte, zu     Drusen        vereinigte          Kristalle    erhalten, die 1     Mol    Kristallbenzol  enthalten und die bei 185  C     (korr.)    unter  Zersetzung schmelzen.  



  Die Verbindung ist in Wasser sehr schwer,  in Alkohol oder Chloroform leicht löslich. Die  Unterschiede     zwischen        Dihydro-ergotoxin    und       Ergotoxin    entsprechen denen zwischen Di-           hydro-ergotamin    und     Ergotamin.    Die Farb  reaktionen nach Keller und     Van        Urk    sind  unverändert. Die     Fluoreszenzfarbe    im ultra  violetten Licht ist praktisch verschwunden.  



  Die Elementaranalyse ergab folgende  Werte:    C =     68,18%;    H =<B>6,69%;</B> N = 11,48    Für     C3,H"0,N,    berechnen sich    C = 68,70 % ; H = 6,76 % ; N = 11,46 %.  Die Bestimmung des optischen Drehver  mögens ergab     [a]        v    = - 50  (c = 0,6 in       Pyridin).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Dihydro- ergotoxin, dadurch gekennzeichnet, dass man Ergotoxin in einem Lösungsmittel mit Was serstoff unter Druck behandelt unter Verwen- dung eines Katal<B>y</B>sators, der ohne Anwen dung von @Vasserstoffüberdruck unter sonst gleichen Bedingungen unwirksam ist.
    Die neue Verbindung von der Zusammen setzung C";H.705N. kristallisiert aus Benzol in unregelmässig begrenzten, zu Drusen ver einigten Kristallen, die ein DTol Kristall benzol enthalten und die bei 185 (korr.) unter Zersetzung schmelzen. Die Farbreak tionen naeh Keller und Van Urk sind unver ändert positiv wie beim Ergotoxin. Die neue Verbindung soll in der Therapie Verwendung finden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass man die Hydrierung bei erhöhter Temperatur vornimmt.
CH231015D 1940-04-20 1940-04-20 Verfahren zur Darstellung von Dihydro-ergotoxin. CH231015A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH220342T 1940-04-20
CH231015T 1940-04-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH231015A true CH231015A (de) 1944-02-15

Family

ID=25726426

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH231015D CH231015A (de) 1940-04-20 1940-04-20 Verfahren zur Darstellung von Dihydro-ergotoxin.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH231015A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH396927A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Pyrazolopyrimidine
AT239252B (de) Verfahren zur partiellen oder vollständigen Carbamylierung von zweiwertigen Alkoholen oder von deren partiell O-substituierten Derivaten
CH537913A (de) Verfahren zur Herstellung von 5(10)-Keto-19-nor-steroiden
DE1418067B2 (de)
DE1092003B (de) Stereospezifisches Verfahren zur Herstellung von 1,3-Dihydroxy-2-amino-alkenen-4
AT238174B (de) Verfahren zur Herstellung von N-(2,3-Dimethylphenyl)-anthranilsäure und deren Salzen
EP0094560B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-(10,11-Dihydro-5H-dibenzo /a,d/-cyclohepten-5-yliden)-N,N-dimethyl-1-propanamin-N-oxid-Dihydrat
AT249650B (de) Verfahren zur Herstellung des Dimethylaminoäthylmonoesters der Bernsteinsäure in Form seines inneren Salzes
CH231016A (de) Verfahren zur Darstellung von Dihydro-ergocristin.
DE1015422B (de) Verfahren zum Reinigen von Terephthalsaeure
DE1768540C (de) Verfahren zur Herstellung von Gona l,3,5(10)-trien 17 onen
CH426769A (de) Verfahren zur Herstellung von Methylalkylmaleinsäureanhydriden
AT249048B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzimidazolonderivaten
DE1618747C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Delta hoch 5(10) 3-Keto-19-nor-steroiden
AT129770B (de) Verfahren zur Darstellung von Acylaminobenzolarsin- oder Acylaminobenzolstibinsäuren.
DE1924429B2 (de) Verfahren zur herstellung von bis- urethanen
DE2006896C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Diäthylaminoäthyl-p-nitrobenzoat
DE736024C (de) Verfahren zur Herstellung sauerstoffhaltiger Anthracenabkoemmlinge
DE1768787C3 (de) (o-Carboxy-phenyl)-acetamidine, Verfahren zu deren Herstellung und (o-CarboxyphenyO-acetamidine enthaltende Präparate
DE1808016C (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfamylanthranilsäuren
DE2311185A1 (de) Verfahren zur herstellung von phthalazon
DE2740403A1 (de) Verfahren zur herstellung von 1,5-dinitroanthrachinon
DE1186870B (de) Verfahren zur Herstellung von N-(2, 3-Dimethylphenyl)-anthranilsaeure und deren Salzen
CH680294A5 (de)
DE1206400B (de) Verfahren zur Herstellung von Zink- oder Cadmiumkatalysatoren auf poroesen Traegern