CH231313A - Spindelverstelleinrichtung. - Google Patents
Spindelverstelleinrichtung.Info
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Description
Spindelverstelleinrichtung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Spind6lverstelleinrichtung, insbesondere für Ventile mit Motorantrieb, mit einer die Bewegung von einer Antriebsgewindespindel auf die zu verstellende Spindel übertragen den Feder, bei welcher die Feder und ein von ihr belasteter Träger der achsial zu verstel lenden Spindel in einem mit der drehbaren und achsial verschiebbaren Antriebsgewinde- spindel fest verbundenen Bauteil drehbar untergebracht sind.
Beiliegende Zeichnung zeigt zwei bei-, spielsweise Ausführungsformen. Es ist: Fig. 1 ein Axialschnitt durch eine erste Ausführungsform; Fig. 2 zeigt das für die Betätigung von Endausschaltern vorgesehene Hebelsystem; Fig. 3 ist eine Seitenansicht zu Fig. 2, und Fig. 4 ist ein Achsialschnitt durch eine zweite Ausführungsform, ein Doppelsitz ventil zeigend.
Der für Vor- und Rückwärtslauf um steuerbare Elektromotor 1 nach Fig. 1 ist mittels Konsolen 2 auf einer Platte 3 abge stützt, durch welche die Antriebsseite gut wärmeisolierend gegen die Ventilseite abge schirmt ist. Die ganze Antriebsseite ist mit tels einer Haube 4, die an der Platte 3 be festigt ist, wasser- und schmutzdicht abge schlossen. Die Platte 3 ist auf Säulen 5 be festigt, die ihrerseits im Ventilgehäuse 6 mit tels Schrauben 7 verankert sind.
Der mit dem Ventilsitz 8 zusammenarbeitende Ventilteller 9 ist am Ende der axial verschiebbaren, ge windelosen Ventilspindel<B>10</B> befestigt. Das Schliessen und Öffnen des Ventils erfolgt also nur durch Axialverschiebung der Spindel 10 in der Stopfbüchsführung 11 und nicht durch Drehung der Spindel in einem Gewinde. Der Antrieb der Ventilspindel 10 geschieht von einer Antriebsgewindespindel 1'2 aus, die in einem Muttergewinde des Lagerkörpers 13 mit dem Spindelgewinde entsprechendem Innengewinde drehbar und axial verschieb- bar gelagert ist.
Der Lagerkörper 13 ist mit tels .der Platte 3 und den Säulen 5 fest mit dem Ventilgehäuse 6 verbunden. Ihre Bewe gung erhält die Antriebsgewindespindel von einem auf ihr festsitzenden Stirnrad 14, das vom Motor 1 mittels Schneckengetriebe (wo von das Schneckenrad 15 in der Zeichnung gezeigt ist) und das auf der Schneckenrad- welle 16 sitzende Ritzel 17 angetrieben wird. Die Breite des Ritzels 17 muss so gross sein, dass das Stirnrad 14 bei seiner Axialbewe- gung immer mit ihm in Eingriff bleibt. Der Lagerkörper 13 ist auf der Platte 3 festge macht.
Von der Antriebsgewindespindel 12 wird bei deren Niedergang nur die Längs bewegung auf die Ventilspindel 10 übertra gen. Zu diesem Zwecke ist folgende Kupp lung vorgesehen: Der Gewindekopf 18 ist mittels des Stiftes 19 auf dem Zapfen 20 der Antriebsgewindespindel 12 befestigt. Auf diesem Gewindekopf 18 ist als besonderer Bauteil die Büchse 21 aufgeschraubt, die an ihrem freien Ende einen Innenflansch 22 aufweist. In der Büchse 2'1 und durch den Flansch 22 in seiner Bewegung nach unten begrenzt, liegt der Träger 23 für die Ventil spindel 10, an welchem letztere festge schraubt ist. Zwischen diesem Träger 23 und der Platte 24, die als Federteller dienen, be findet sich, lose eingelegt, die Druckfeder 25.
Die Platte 24 stützt sich mit Hilfe der Stahl kugel 26 gegen den Gewindekopf 18 ab. Trä ger 23- und Feder 2'5 sind somit im Bauteil 21 .drehbar untergebracht.
Zur Begrenzung des Hubes der Antriebs- gewindespindel 12, das heisst zur Ausschal tung des Motors 1, dient das in den Fig. 2 und 3 gezeigte Hebelsystem. In der auf einem geeigneten Träger 27 befestigten Kon sole 28 sind die Doppelhebel 29 und 30 schwenkbar gelagert. Sie tragen jeder eine Rolle 31 bezw. 32, die beide in der Hubbahn des Stirnrades 14 liegen, und zwar Rolle 31. in der untersten und Rolle 32 in der ober sten Lage des Stirnrades. Die Hebel 29 und 30 werden in ihrer Ruhelage mittels der Fe dern 33 34 gegen die Anschläge 35, 36 ge drückt..
Das den Rollen 3'1, 32 entgegenge- setzte Ende der Doppelhebel 29, 30 ist dazu bestimmt, mit den Schaltarmen 37', 38' der Endausschalter 37 bezw. 38 des Motors zu sammenzuarbeiten. Schalter 37 stellt den Motor bei geschlossenem, Schalter 38 bei offenem Ventil ab. Entfernen sich die Hebel 29, 30 von den Schaltarmen 37', 38', so wer den diese letztern auf bekannte Weise (bei spielsweise durch Rückholfedern) zurück geholt.
Die Endausschaltung geschieht beispiels weise mittels eines geeigneten, mit Momentan schaltung versehenen Kontaktsystems be kannter Art. Dieses ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Zwischen beiden Endstel- lungen kann der Motor das Ventil von jeder Lage aus in öffnendem oder schliessendem Stinne bewegen und beliebig anhalten, je nach dem erfolgten Steuerbefehl.
Die Arbeitsweise des Ventils ist nun fol gende: Angenommen, das Ventil sei- in voll offener Stellung, Antriebsgeivindespindel 12 und Stirnrad 14 also in ihrer obersten Lage, die durch die Rolle 32 gegeben ist. Durch irgendeinen Steuerbefehl, z. B. von einem Thermostaten herrührend, werde der Motor in dem das Ventil schliessenden Sinne ange lassen. Die Antriebsgewindespindel 12 und mit ihr die Ventilspindel 10 und der Ventil teller 9 bewegen sich nach unten, bis letzte rer auf dem Ventilsitz 8 aufliegt. Diese Stel lung ist in Fig. 1 dargestellt. Die Antriebs gewindespindel 12 bewegt sich nun weiter nach unten.
Dadurch wird die Feder 25 zu sammengedrückt und der Schliessdruck zwi schen Teller 9 und Sitz 8 erhöht, bis er ein ausreichendes Mass erreicht hat. In diesem Augenblick stösst das Stirnrad 14 auf die Rolle 3,1 auf, wodurch mittels des Hebels 29 und des Endausschalters 37 der Motor aus- geschaltet wird.
Erhält nun der Motor durch einen neuen Steuerbefehl umgekehrten Drehsinn, so be wegt sich anfänglich nur die Antriebsge- windespindel 12 nach oben, wobei die Feder 25 entspannt wird. Im Augenblick, wo der Flansch 22 der Büchse 2'1 am Träger 2'3 an stösst. wird auch die Ventilspindel 10 ge- hoben. Erfolgt kein - Zwischensteuerbefehl, welcher den Motor stillsetzt, so wird er erst dann ausgeschaltet, wenn das Stirnrad 14 an die Rolle<B>3</B>2 anstösst. Dann ist das Ventil in voll offener Stellung.
Durch die Stahlkugel 26 wird die Rei bung zwischen. drehenden und nicht drehen den Teilen auf ein Mindestmass reduziert. Dies macht sich beim Öffnen ganz besonders günstig geltend, weil der Motor beinahe un belastet anlaufen kann. Fig. 4 zeigt ein Dop pelsitzventil. Der Ventilteller 39, der ab wechslungsweise mit den Ventilsitzen 40 und 41: zusammenarbeitet, ist an der Ventilspin del 42 befestigt. Am gegenüberliegenden Ende der letztern ist mittels der Fassungen 43, 44 der als Träger der Spindel 42 dienende Laufring 45 drehbar gelagert.
Zwischen die sem Laufring 45 und dem Gewindekopf 46 ist .die Feder 47, zwischen dem Laufring 45 und der durch den Flansch 48 der einen be sonderen Bauteil bildenden Hülse 49 gehal tenen Platte 50 die Feder 51 eingesetzt. Die Feder 47 dient zum Anpressen des Ventil tellers auf .den untern Ventilsitz 40 und die Feder 51 zum Anpressen des Tellers auf den obern Ventilsitz 4.1.
Dass Ventil kann anstatt als Öffnungs- und Schliessventil auch als modulierendes Durchgangsventil ausgebildet sein, wobei dann der Ventilkegel so geformt ist, dass die Querschnittsänderung in Funktion des Ventil hubes linear oder kurvenförmig verläuft. Der erfindungsgemässe. Antrieb kann auch für mit Spindeln ausgerüstete Keilschieber ver wendet werden. Er kann weiter bei allen Durchflussmedien wie kaltem oder warmem Wasser, Dampf, Gas, Kühlflüssigkeiten (Sole) usw. gebraucht werden.
An Stelle der einzelnen Kugel 2-6 i n Fig. 1 könnte auch ein Drucklager mit meh reren Kugeln verwendet werden.
Die Druckfeder 25 könnte auch durch eine Zugfeder ersetzt sein.
Anstatt die Wirkung der Achsialkraft- feder (Zug- oder Druckfeder) nach der in der Zeichnung gezeigten Art, auf die Ventil- Spindel zu übertragen, könnte diese Übertra gung auch mittels Hebeln erfolgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Spindelverstelleinrichtung, insbesondere für Ventile mit Motorantrieb, mit einer die Bewegung von einer Antriebsgewindespindel auf die zu verstellende Spindel übertragen den Feder, dadurch gekennzeichnet, dass die, Feder und ein von ihr belasteter Träger der achsial zu verstellenden Spindel in.einem mit der drehbaren und achsial verschieb baren Antriebsgewindespindel fest verbun denen Bauteil drehbar untergebracht sind. UNTERANSPRü CHE 1. Spindelverstelleinrichtung nach Patent anspTuch, dadurch 'gekennzeichnet, dass das mit der Antriebsgewindespindel zusammen arbeitende Muttergewinde mit dem Ventil gehäuse fest verbunden ist.2. Spindelverstelleinrichtung nach Unter anspruch 1, für Ventile mit Motorantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder und der Träger .der Ventilspindel in einer mit der Antriebsgewindespindel fest verbundenen Büchse .drehbar angeordnet sind.ä. Spindelverstelleinrichtung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Feder nach oben mittels eines Kugel drucklagers gegen die Antriebsgewindespin- del und nach unten mittels des Trägers gegen einen Innenflansch der Büchse abstützt. 4. Spindelverstesleinrichtung nach Unter- anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Drucklager eine einzige, zentral angeordnete Kugel aufweist.5. Spindelverstelleinrichtung nach Unter anspruch 2, für ein Doppelsitzventil mit Motorantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilspindelträger einen Laufring auf weist, welcher zwischen zwei Federn liegt, von denen sich :die obere nach oben gegen die Antriebsgewindespindel und die untere nach unten gegen einem Innenflansch .der Büchse abstützt. 6. Spindelverstelleinrichtung nach Unter anspruch 2" dadurch gekennzeichnet, dass die Feder eine Druckfeder ist.'l. Spindelverstelleinrichtung nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federeine Zugfeder ist. B. Spindelverstelleinrichtung nach Unter anspruch 1, für Ventile mit Motorantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkraft mit Hilfe von Hebeln auf die Ventilspindel übertragen wird.S. Spindelverstelleinrichtung nach Unter anspruch 1, für Ventile mit Motorantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Enden der Hubbahn eines auf der Antriebs gewindespindel sitzenden Zahnrades des zwi schen Motor und Antriebsgewindespindel ein geschalteten Getriebes Rollen derart an schwenkbaren Hebeln angeordnet sind, dass diese Hebel beim Anstossen des Stirnrades an die Rollen Endausschalter betätigen und da mit den Motor ausschalten.
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|---|---|---|---|
| CH231313T | 1939-07-28 |
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| CH (1) | CH231313A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3180358A (en) * | 1963-03-14 | 1965-04-27 | Louis D Cogdell | High-pressure automatic irrigation fluid changer |
| EP0090768A3 (de) * | 1982-03-18 | 1985-01-09 | TEM AG für Elektronik | Stellantrieb für Hubbewegungen |
| US6460567B1 (en) | 1999-11-24 | 2002-10-08 | Hansen Technologies Corpporation | Sealed motor driven valve |
| DE102014002838A1 (de) * | 2014-02-27 | 2015-08-27 | Buschjost GmbH | Verteilerventil |
| EP4343183A1 (de) * | 2022-09-20 | 2024-03-27 | Johnson Electric Germany GmbH & Co. KG | Dichtsystem für umschaltbare fluiddurchströmte wasserventile |
| US12510165B2 (en) | 2021-12-21 | 2025-12-30 | Alfa Laval Corporate Ab | Actuator arrangement and a method for moving a valve member into a cleaning position |
-
1939
- 1939-07-28 CH CH231313D patent/CH231313A/de unknown
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