CH231400A - Verstelluftschraube. - Google Patents
Verstelluftschraube.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C11/00—Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
- B64C11/30—Blade pitch-changing mechanisms
- B64C11/32—Blade pitch-changing mechanisms mechanical
- B64C11/36—Blade pitch-changing mechanisms mechanical non-automatic
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Description
Verstelluftschraube. Die Erfindung betrifft eine Verstelluft schraube, bei der die Verstellung der Blätter über eine axial verschiebbare Gleitmuffe er folgt, die über einen mit ihr drehbar, aber unverschiebbar verbundenen Ring und einen daran angolenkten jochartigen Stellhebel von einem flugzeugfestanzuschliessen bestimmten Antriebsmittel angetrieben wird. Das Wesen besteht in. :der Kombination folgender an sich bekannter Merkmale:
a) zwischen der Gleitmuffe und dem flugzeugfesten Ansschluss des Verstellantrie bes ist mindestens ein Glied vorgesehen, welches eine kardanische Bewegung ermög licht; b) die Gleitmuffe ist in; ihrer Verschiebe- bewegung durch starr mit ihr verbundene Stangen geführt, die ihrerseits in der Luft- schraubennabe verschiebbar .geführt sind.
Als Antriebsmittel des Verstellantriebes kann, ein Elektromotor, ein hydraulischer Motor oder auch ein Handgetriebe gewählt sein. Die axial verschiebbare Gleitmuffe kann auf der Luftschraubenwelle oder -nabe sitzen.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu grunde, dass die durcb die Einschaltung eines Gliedes für eine kardanische Bewegung ge gebene Einstellmöglichkeit der Gleitmuffe zu den übrigen Elementen des Verstellantrie bes sich als Verbesserung erst dann voll aus wirkt, wenn die Gleitmuffe in ihrer axialen Verschiebebewegung sicher geführt ist.
An derseits wirkt sich auch die verbesserte Führung der Gleitmuffe erst dann voll ans, wenn durch das eine kardanische Bewegung ermöglichende Glied alle solche Kräfte von der Muffe ferngehalten werden, die, von un genauer Montage oder insbesondere von Formänderungen im Betriebe herrührend, die genaue Führung der Muffe stören. Die Ge radführung der Muffe dadurch zu verbes sern, dass man diese entsprechend lang aus führt, ist praktisch deshalb nicht durchführ bar, weil dies eine Vergrösserung des Ab standes zwischen der Luftsehraubenebene und der vordersten Lagerstelle des Motors oder Getriebes bedingen würde.
Diese Ver grösserung würde zu einer wesentlichen Er höhung der Schwingungsgefahr und der Be anspruchung aller Teile führen.
Vorteilhaft sind die Führungsstangen der Gleitmuffe alle Zahnstangen ausgebildet und stehen mit Zahnrädern im Eingriff, die auf den Schäften der Schraubenblätter angeord net sind.
Es können die Gleitflächen der Muffe, der Führungsstangen oder auch der mit diesen zusammenarbeitenden Teile mit einem Kunst stoffbelag mit guten Gleiteigenschaften ver sehen sein, wodurch die Beanspruchung ver ringert und die Lebensdauer erhöht wird.
Die Zeichnung veranschaulicht eine vor- teilhafte Ausführungsform des Erfindungs- gegenstandes teilweise in :Seitenansicht, teil weise im Schnitt.
1 ist die Motor- bezw. Getriebewelle, an die mittels Flansch 2 die Luftschraubennabe angeschlossen ist; diese besteht ihrerseits aus zwei Teilen 3 und 4. Der Teil 3 ist die Ver- schiebebahn, für die Gleitmuffe 5 und ist mit dem Teil 4, der eigentlichen Luftschrauben nabe, durch Stirnverzahnung und die im Nabeninnern, liegende Muffe 6 verbunden. Diese Teilung hat den Zweck, .die Gleitmuffe 5 und das dazugehörige Kugellager 7 unge teilt ausführen; zu können.
Die Gleitmuffe 5 ist starr mit zwei Stangen 8 verbunden, die in Führungen des. vordern Nabenteils 4 axial verschiebbar sind, und zwar die obere der beiden Stangen 8 vor, die untere hinter der gezeichneten Schnittebene. Durch diese Führung wird, bei geringer Länge der eigentlichen Gleitmuffe eine grosse Führungslänge erreicht.
Die beiden Stangen 8 sind als Zahnstan gen ausgebildet und greifen mit ihrer Ver zahnung in Zahnräder 9 an .den .Schäften 10 der Schraubenblätter 11 ein, die mittels Ku gellager 12 im vordern Nabenteil gelagert sind.
Die Verschiebung der Gleitmuffe wird beispielsweise durch einen hydraulischen.. Antriebszylinder 15 bewirkt, der um die flugzeugfeste Achse 16 schwenkbar auf gehängt ist und dessen Kolbenstange durch ein Kugelgelenk 17 an den schwenkbaren, jochartigen Stellhebel 18 angeschlossen ist. An seinem. obern Ende ist der Stellhebel 18 durch das Kugelgelenk 19 mit einem Lenker 20 verbunden, der seinerseits um die flug- zeugfeste Achse 21 schwenkbar ist.
Der Stell hebel umgreift jochartig die Gleitmuffe 5 bezw. den Aussenring 22 des auf der Gleit- muffe 5 angeordneten Kugellagers 7 und ist mit dem Aussenring 22 um die Achse 23 schwenkbar verbunden.
Statt mittels der Kugelgelenke 17 und! 19 an dem jochartigen Stellhebel ist es möglich, die kardanische Beweglichkeit der Gleitmuffe in bezug zum übrigen Verstellantrieb auch auf andere Weise zu erreichen. So kann mau die Verbindung der Gleitmuffe, und zwar ihres nicht umlaufenden Aussenringes, mit dem jochartigen Stellhebel kardanisch aus,- bilden und an den Anschlusspunkten des Stellhebels Gelenke für eine Bewegung um nur eine Achse vorsehen. Auch kann der Aussenring der Gleitmuffe kugelig gelagert sein.
Des weiteren ist es möglich, an den Anschlusspunkten des Stellhebels 18 statt der Kugelgelenke Kardangelenke oder Pendel kugellager anzuordnen.
Statt des in der Zeichnung veranschau lichten einen Antriebsmittels, nämlich des hydraulischen Zylinders 15, kann auch auf jeden Anschlusspunkt des Stellhebels 18 ein besonderes Antriebsmittel wirken. So kann zum Beispiel auf den obern Anschlusspuukt ein; Elektromotor über ein Schraubenspindel getriebe wirken. Auch ist es möglich, ausser einem Motor ein Handgetriebe vorzusehen. Man kann ein Antriebsmittel für den Regel betrieb bestimmen und daneben ein Hilfs antriebsmittel vorsehen, das beim Versagen des ersten Antriebsmittel in Tätigkeit tritt.
Es könuen auch zwei Antriebsmittel mit ver schiedenen Verstellbereich@en oder -geschjvin- digkeiten an'geord'net sein.
Die Gleitmuffe 5 wie auch die Führungs- stangen 8 können mit einem Kunststoffbelag, der gute Gleiteigenschaften aufweist, aus- gestattet sein. Es ist auch möglich, diesen Kunststoffbelag statt an der Gleitmuffe und den Führungsstangen an den Gleitflächen der zugehörigen Teile vorzusehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verstelluftschraube, bei der die Verstel- lung der Blätter über eine axial verschieb bare Gleitmuffe erfolgt, die über einen mit ihr drehbar, aber unverschiebbar verbun denen Ring und einen daran aasgelenkten jochartigen Stellhebel von einem flugzeug festanzuschliessen bestimmten Antriebsmittel angetrieben wird, gekennzeichnet durch -die Kombination folgender Merkmale: a) zwischen der Gleitmuffe und dem flugzeugfesten Anschluss des Verstellantrie bes ist mindestens ein Glied vorgesehen, das eine kardanische Bewegung ermöglicht;b) die Gleitmuffe ist in ihrer Verschiebe bewegung durch starr mit ihr verbundene Stangen geführt, die ihrerseits in der Luft- sohraubennabe verschiebbar geführt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Verstelluftschraube nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstangen als Zahnstangen ausgebil det sind und mit auf den Schäften der Schrarubenblätter angeordneten Zahnrädern im Eingriff Stehen. 2.Verstelluftschraube nach Patentan- spruch,dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Gleitmuffe und dem jochartigen Stell hebel ein Kardangelenk eingeschaltet ist. ä. Verstelluftschraube nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der an leim Stellhebel aasgelenkte Aussenring der Muffe kugelig gelagert ist. 4.Verstelluftschraube nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Anschlusspunkten des Stellhebels Kugel gelenke angeordnet sind. 5. Vergtelluftschraube nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an .den Anschlusspunkten des Stellhebels Kardan gelenke angeordnet sind.. 6. Verstelluftschraube nach Patentan spruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass, an den Anschlusspunkten des Stellhebels Kugellager angeordnet sind. 7.Verstelluftschraube nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an jeden der beiden Anschlusspunkte des Stellhebels ein besonderes Antriebsmittel angeschlossen ist. 8. VerstelluftschrauIe nach Patentan- spruch" dadurch gekennzeichnet, dass an -den Gleitflächen der Muffe ein Kunststoffbelag vorgesehen ist. 9. Verstelluftschraube nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass au den, Gleitflächen der mit der Muffe verbundenen Führungsstangen ein Kunststoffbelag vor gesehen ist. 10.Verstelluftschraube nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Cleitfläehen der mit der Muffe und: den Stangen zusammenarbeitenden Teile Kunst- stoffbeläge vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE231400X | 1941-08-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH231400A true CH231400A (de) | 1944-03-15 |
Family
ID=5875420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH231400D CH231400A (de) | 1941-08-21 | 1942-12-28 | Verstelluftschraube. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH231400A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2836636A1 (de) * | 1977-09-19 | 1979-03-22 | Raimund Culk | Verstelluftschraube |
| CN112550688A (zh) * | 2020-12-16 | 2021-03-26 | 范家铭 | 一种共轴直升机及其旋翼系统 |
-
1942
- 1942-12-28 CH CH231400D patent/CH231400A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2836636A1 (de) * | 1977-09-19 | 1979-03-22 | Raimund Culk | Verstelluftschraube |
| CN112550688A (zh) * | 2020-12-16 | 2021-03-26 | 范家铭 | 一种共轴直升机及其旋翼系统 |
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