CH231400A - Verstelluftschraube. - Google Patents

Verstelluftschraube.

Info

Publication number
CH231400A
CH231400A CH231400DA CH231400A CH 231400 A CH231400 A CH 231400A CH 231400D A CH231400D A CH 231400DA CH 231400 A CH231400 A CH 231400A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
screw according
sleeve
adjusting lever
sliding sleeve
adjusting
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ag Messerschmitt
Original Assignee
Ag Messerschmitt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ag Messerschmitt filed Critical Ag Messerschmitt
Publication of CH231400A publication Critical patent/CH231400A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30Blade pitch-changing mechanisms
    • B64C11/32Blade pitch-changing mechanisms mechanical
    • B64C11/36Blade pitch-changing mechanisms mechanical non-automatic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


  Verstelluftschraube.    Die Erfindung betrifft eine Verstelluft  schraube, bei der die Verstellung der Blätter  über eine axial     verschiebbare    Gleitmuffe er  folgt, die über     einen        mit    ihr drehbar, aber  unverschiebbar verbundenen Ring und einen  daran angolenkten jochartigen Stellhebel von  einem flugzeugfestanzuschliessen bestimmten       Antriebsmittel        angetrieben        wird.    Das Wesen       besteht        in.    :der     Kombination    folgender an     sich     bekannter     Merkmale:

            a)        zwischen    der     Gleitmuffe    und dem  flugzeugfesten Ansschluss des Verstellantrie  bes ist mindestens ein Glied vorgesehen,  welches eine kardanische Bewegung ermög  licht;  b) die Gleitmuffe ist     in;    ihrer     Verschiebe-          bewegung    durch starr mit ihr verbundene       Stangen        geführt,    die ihrerseits in der     Luft-          schraubennabe    verschiebbar .geführt sind.  



  Als Antriebsmittel des Verstellantriebes       kann,        ein    Elektromotor, ein     hydraulischer     Motor oder auch ein Handgetriebe gewählt  sein. Die axial verschiebbare Gleitmuffe    kann auf der Luftschraubenwelle oder -nabe  sitzen.  



  Der     Erfindung    liegt die     Erkenntnis    zu  grunde, dass die durcb die Einschaltung eines  Gliedes für eine kardanische Bewegung ge  gebene     Einstellmöglichkeit    der Gleitmuffe  zu den übrigen Elementen des Verstellantrie  bes sich als Verbesserung erst dann voll aus  wirkt, wenn die     Gleitmuffe    in ihrer     axialen     Verschiebebewegung sicher geführt ist.

   An  derseits wirkt sich auch die verbesserte  Führung der     Gleitmuffe    erst dann voll ans,  wenn durch das eine kardanische Bewegung       ermöglichende    Glied alle solche     Kräfte    von  der Muffe ferngehalten werden, die, von un  genauer Montage oder insbesondere von  Formänderungen im Betriebe herrührend, die  genaue Führung der Muffe stören. Die Ge  radführung der Muffe dadurch zu verbes  sern, dass man diese entsprechend lang aus  führt, ist     praktisch    deshalb nicht durchführ  bar, weil dies eine Vergrösserung des Ab  standes     zwischen    der     Luftsehraubenebene         und der vordersten Lagerstelle des Motors  oder Getriebes bedingen würde.

   Diese Ver  grösserung würde zu einer wesentlichen Er  höhung der Schwingungsgefahr und der Be  anspruchung aller Teile führen.  



  Vorteilhaft sind die     Führungsstangen    der  Gleitmuffe alle Zahnstangen ausgebildet und       stehen    mit Zahnrädern im Eingriff, die auf  den Schäften der Schraubenblätter angeord  net sind.  



  Es können die Gleitflächen der Muffe, der       Führungsstangen    oder auch der mit diesen       zusammenarbeitenden    Teile mit einem Kunst  stoffbelag     mit        guten    Gleiteigenschaften ver  sehen sein, wodurch die Beanspruchung ver  ringert     und    die     Lebensdauer    erhöht wird.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht    eine     vor-          teilhafte        Ausführungsform    des     Erfindungs-          gegenstandes    teilweise in :Seitenansicht, teil  weise     im        Schnitt.     



  1 ist die Motor- bezw. Getriebewelle, an  die mittels Flansch 2 die Luftschraubennabe  angeschlossen ist; diese besteht ihrerseits aus  zwei Teilen 3 und 4. Der Teil 3 ist die     Ver-          schiebebahn,    für die     Gleitmuffe    5     und    ist     mit     dem Teil 4, der eigentlichen Luftschrauben  nabe, durch Stirnverzahnung und die im  Nabeninnern, liegende Muffe 6 verbunden.  Diese     Teilung        hat    den Zweck, .die     Gleitmuffe     5 und das     dazugehörige    Kugellager 7 unge  teilt     ausführen;    zu     können.     



  Die Gleitmuffe 5 ist     starr    mit     zwei     Stangen 8 verbunden, die in Führungen des.  vordern Nabenteils 4 axial verschiebbar  sind, und zwar die obere der beiden Stangen  8 vor, die untere     hinter    der     gezeichneten          Schnittebene.    Durch diese Führung     wird,    bei       geringer    Länge der eigentlichen Gleitmuffe  eine grosse     Führungslänge    erreicht.  



  Die beiden Stangen 8 sind als Zahnstan  gen ausgebildet und greifen mit ihrer Ver  zahnung     in        Zahnräder    9 an .den .Schäften 10  der     Schraubenblätter    11 ein, die mittels Ku  gellager 12 im vordern Nabenteil gelagert       sind.     



  Die Verschiebung der Gleitmuffe wird  beispielsweise     durch    einen     hydraulischen..     Antriebszylinder 15 bewirkt, der um die    flugzeugfeste Achse 16 schwenkbar auf  gehängt ist und dessen Kolbenstange durch  ein Kugelgelenk 17 an den schwenkbaren,       jochartigen    Stellhebel 18 angeschlossen ist.  An     seinem.    obern Ende ist der Stellhebel 18  durch das Kugelgelenk 19 mit einem Lenker  20 verbunden, der seinerseits um die     flug-          zeugfeste    Achse 21 schwenkbar ist.

   Der Stell  hebel umgreift jochartig die Gleitmuffe 5  bezw. den Aussenring 22 des auf der     Gleit-          muffe    5 angeordneten Kugellagers 7 und ist  mit dem Aussenring 22 um die Achse 23  schwenkbar verbunden.  



  Statt     mittels    der Kugelgelenke 17     und!    19  an dem     jochartigen    Stellhebel ist es möglich,  die kardanische Beweglichkeit der Gleitmuffe  in bezug zum übrigen Verstellantrieb auch  auf andere Weise zu erreichen. So kann mau  die Verbindung der Gleitmuffe, und zwar       ihres    nicht umlaufenden Aussenringes, mit  dem jochartigen Stellhebel kardanisch     aus,-          bilden    und an den Anschlusspunkten des  Stellhebels Gelenke für eine Bewegung um  nur eine Achse vorsehen. Auch kann der  Aussenring der Gleitmuffe kugelig gelagert  sein.

   Des weiteren ist es möglich, an den  Anschlusspunkten des Stellhebels 18 statt der  Kugelgelenke     Kardangelenke    oder Pendel  kugellager anzuordnen.  



  Statt des in der Zeichnung veranschau  lichten einen Antriebsmittels, nämlich des       hydraulischen        Zylinders    15, kann auch auf  jeden Anschlusspunkt des Stellhebels 18 ein  besonderes     Antriebsmittel    wirken. So kann  zum Beispiel auf den obern Anschlusspuukt       ein;        Elektromotor    über ein Schraubenspindel  getriebe wirken. Auch ist es möglich, ausser  einem Motor ein Handgetriebe vorzusehen.  Man kann ein Antriebsmittel für den Regel  betrieb bestimmen und daneben ein Hilfs  antriebsmittel vorsehen, das beim Versagen  des ersten Antriebsmittel in Tätigkeit tritt.

    Es     könuen    auch zwei     Antriebsmittel    mit ver  schiedenen     Verstellbereich@en    oder     -geschjvin-          digkeiten        an'geord'net        sein.     



  Die Gleitmuffe 5 wie auch die     Führungs-          stangen    8 können mit einem Kunststoffbelag,  der gute Gleiteigenschaften     aufweist,    aus-      gestattet sein.     Es    ist auch möglich,     diesen          Kunststoffbelag    statt an der     Gleitmuffe        und     den     Führungsstangen    an den Gleitflächen  der zugehörigen Teile vorzusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verstelluftschraube, bei der die Verstel- lung der Blätter über eine axial verschieb bare Gleitmuffe erfolgt, die über einen mit ihr drehbar, aber unverschiebbar verbun denen Ring und einen daran aasgelenkten jochartigen Stellhebel von einem flugzeug festanzuschliessen bestimmten Antriebsmittel angetrieben wird, gekennzeichnet durch -die Kombination folgender Merkmale: a) zwischen der Gleitmuffe und dem flugzeugfesten Anschluss des Verstellantrie bes ist mindestens ein Glied vorgesehen, das eine kardanische Bewegung ermöglicht;
    b) die Gleitmuffe ist in ihrer Verschiebe bewegung durch starr mit ihr verbundene Stangen geführt, die ihrerseits in der Luft- sohraubennabe verschiebbar geführt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Verstelluftschraube nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstangen als Zahnstangen ausgebil det sind und mit auf den Schäften der Schrarubenblätter angeordneten Zahnrädern im Eingriff Stehen. 2.
    Verstelluftschraube nach Patentan- spruch,dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Gleitmuffe und dem jochartigen Stell hebel ein Kardangelenk eingeschaltet ist. ä. Verstelluftschraube nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der an leim Stellhebel aasgelenkte Aussenring der Muffe kugelig gelagert ist. 4.
    Verstelluftschraube nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Anschlusspunkten des Stellhebels Kugel gelenke angeordnet sind. 5. Vergtelluftschraube nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an .den Anschlusspunkten des Stellhebels Kardan gelenke angeordnet sind.. 6. Verstelluftschraube nach Patentan spruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass, an den Anschlusspunkten des Stellhebels Kugellager angeordnet sind. 7.
    Verstelluftschraube nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an jeden der beiden Anschlusspunkte des Stellhebels ein besonderes Antriebsmittel angeschlossen ist. 8. VerstelluftschrauIe nach Patentan- spruch" dadurch gekennzeichnet, dass an -den Gleitflächen der Muffe ein Kunststoffbelag vorgesehen ist. 9. Verstelluftschraube nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass au den, Gleitflächen der mit der Muffe verbundenen Führungsstangen ein Kunststoffbelag vor gesehen ist. 10.
    Verstelluftschraube nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Cleitfläehen der mit der Muffe und: den Stangen zusammenarbeitenden Teile Kunst- stoffbeläge vorgesehen sind.
CH231400D 1941-08-21 1942-12-28 Verstelluftschraube. CH231400A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE231400X 1941-08-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH231400A true CH231400A (de) 1944-03-15

Family

ID=5875420

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH231400D CH231400A (de) 1941-08-21 1942-12-28 Verstelluftschraube.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH231400A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2836636A1 (de) * 1977-09-19 1979-03-22 Raimund Culk Verstelluftschraube
CN112550688A (zh) * 2020-12-16 2021-03-26 范家铭 一种共轴直升机及其旋翼系统

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2836636A1 (de) * 1977-09-19 1979-03-22 Raimund Culk Verstelluftschraube
CN112550688A (zh) * 2020-12-16 2021-03-26 范家铭 一种共轴直升机及其旋翼系统

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH231400A (de) Verstelluftschraube.
DE297235C (de)
DE102017011608A1 (de) 90°-Gelenkgetriebe
DE575152C (de) Kupplung fuer biegsame Wellen
DE962827C (de) Verbindung zwischen den Laeuferwellen einer Turbine und eines Kreiselgeblaeses
DE1019187B (de) Laengsbewegliche Kupplung fuer die Antriebswellen von Kraftfahrzeugen
DE607110C (de) Vorrichtung zum Verhindern des Einrueckens von Klauenkupplungen in Zahnraederwechselgetrieben von Erreichung des Gleischlaufs der zu kuppelnden Glieder
DE570048C (de) Antriebsvorrichtung fuer Scher- und Abbaeummaschinen
DE454187C (de) Anordnung zweier gleichachsiger, kuppelbarer, kurzer Wellen zum Nebenantrieb an Kraftfahrzeugen
CH481323A (de) Raumkurbelgetriebe
DE631429C (de) Schwingenflugzeug mit regelbarer Schwingweite
DE358338C (de) Wendegetriebe
DE615208C (de) Lagerung fuer Ritzel
AT132759B (de) Steuergestänge für Scheibenwischer od. dgl., insbesondere für Kraftfahrzeuge.
DE594736C (de) Kardangelenk, insbesondere fuer Kleinkraftfahrzeuge
DE722622C (de) Getriebe zur UEbertragung einer Drehbewegung bei gleichzeitiger AEnderung der Umdrehungsgeschwindigkeit
DE380811C (de) Propellerbefestigung, insbesondere fuer Verstellpropeller
DE875124C (de) Einrichtung zum Abwaelzfraesen von Zahnraedern od. dgl. auf normalen Tisch- insbesondere Universalfraesmaschinen
DE562355C (de) Freilauf-Reibungskupplung, von deren Reibungsteilen einer sich selbsttaetig auf einem Gewinde der treibenden Welle hin und her schraubt oder mechanisch verschoben wird
DE590116C (de) Handgefuehrte Stangenschraemmaschine
DE557479C (de) Umschaltbares Zahnraedergetriebe, insbesondere mit Pfeilverzahnung
DE2551691C3 (de) Mechanische Schalteinrichtung für Schaltkupplungen von Hauptantrieben spanabhebender Werkzeugmaschinen
DE414508C (de) Geschwindigkeitswechselgetriebe
DE2545205C3 (de) Planetengetriebe mit Lastausgleich
DE451702C (de) Wendegetriebe fuer Kraftfahrzeuge