CH231475A - Einrichtung zum Lagern von Spinn- und Zwirnspindeln. - Google Patents

Einrichtung zum Lagern von Spinn- und Zwirnspindeln.

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CH231475A
CH231475A CH231475DA CH231475A CH 231475 A CH231475 A CH 231475A CH 231475D A CH231475D A CH 231475DA CH 231475 A CH231475 A CH 231475A
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CH
Switzerland
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Staufert Carl
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Staufert Carl
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/042Spindles with rolling contact bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Einrichtung zum Lagern von Spinn- und Zwirnspindeln.    Die     vorliegende    Erfindung betrifft eine  Einrichtung zum Lagern von Spinn- und  Zwirnspindeln mittels     Hals    und Fusslager  enthaltenden Lagerhülsen. Die Praxis in der  heutigen Spinnerei und Zwirnerei zeigt in  steigendem Masse das Bestreben, auf einer  Maschine Spindeln für die verschiedensten       Arten    von Spulen oder Garnhülsen zu ver  wenden, um entsprechend den zu verspinnen  den     Rohstoffen    - Baumwolle, Wolle, Zell  wolle, Kunstseide usw. - sich den jeweiligen  praktischen Bedürfnissen anpassen zu kön  nen.

   Wenn man bedenkt, dass ebenso     Schuss-          wie    Ketthülsen in den verschiedensten Ab  messungen, Northrophülsen, Holz- und     Papp-          spulen    mit mehr oder weniger grossen Garn  mengen besponnen werden müssen, so ergibt  sieh, dass die verschiedenen grossen Hülsen  und Kopse auch ganz unterschiedliche Be  lastungen und Schwerpunktsverlagerungen  mit sich bringen, wodurch die     Laufbedingun-          gen    der Spindel stark beeinflusst werden.  Dazu sind noch die je nach Bedarf stark  wechselnden und insbesondere immer mehr    gesteigerten Spindeldrehzahlen zu berück  sichtigen.  



  Bis zu einem gewissen Grad ist die     Spin-          ,deltechnik    diesen Bedürfnissen dadurch ge  recht worden, dass die     Spindelaufsätze    ab  nehmbar     gemacht    oder dass die     Spindel-aber-          teile    (Schaft mit     Wirtel)    auswechselbar ge  macht worden sind. Diese     Massnahmen    konn  ten aber den Erfordernissen der heute zur  Verfügung     stehenden    Rohstoffe nicht ge  nügen, weil der Unterbau der Spindeln den  stark veränderlichen Beanspruchungen nicht  gewachsen     bezw.    nicht angepasst war.

   Wäh  rend also bisher derjenige Teil -der     .Spindel,     der zur Aufnahme der Garnhülse dient, aus  gewechselt wunde, waren die Spindeln in  ihrem     Unterteil        und,die    zugehörige     Lagerung     von vornherein nur für     bestimmte,    eng be  grenzte     Belastungen    und Beanspruchungen       festgelegt.     



       Wollte    ein     Spinner,    veranlasst     durch    den  Übergang auf einen andern Rohstoff, wesent  lich     grössere        gopsgewichte        erzielen:    oder  wesentlich höhere Drehzahlen erreichen, oder      beides stark reduzieren, so war er gezwungen,  eine neue, entsprechend grössere oder kleinere  Maschine anzuschaffen.  



       Gemäss    der Erfindung ist in einer oben  und unten offenen Führungsbüchse eine eine  Spindel tragende Lagerhülse auswechselbar  angeordnet, die zum Zwecke des Umwechselns  gegen eine eine Spindel verschiedener Grösse  tragende Lagerhülse mit gleichem Aussen  durchmesser an der Passfläche unter Vermitt  lung mindestens eines     nachgiebigen    Tole  ranzgliedes in der     Führungsbüchse    gehalten  ist.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung in beispielsweisen Ausführungs  formen veranschaulicht, und es stellt dar:  Fig. 1 eine Spindellagerung,       Fig.    2 die Lagerhülse,  Fig. 3 eine bauliche Variante,  Fig. 4 einen Querschnitt durch die Fig. 3  gemäss der Linie IV-IV,  Fig. 5 die Führungsbüchse der Spindel  bank in Ansicht,  Fig. 6 die Führungsbüchse der Spindel  bank im Längsschnitt,  Fig. 7 eine feste Ausbildung der Füh  rungsbüchse in der Spindelbank,  Fig. 8 eine bauliche Variante,  Fig. 9 eine weitere bauliche Variante in  Seitenansicht, teilweise im Schnitt,  Fig. 10 in Draufsieht.  



  In der Spindelbank 1 wird eine kurze,  oben und unten offene Führungsbüchse 2 in  bekannter Weise durch eine Mutter 3 be  festigt. In dieser Führungsbüchse sitzt die  mit einem Fusslager F und einem Halslager  H ausgebildete Lagerhülse 4, in velcher die  Spindel 5, an der der Wirtel 6 angeordnet.  ist, gelagert wird. In der Führungsbüchse 2  ist eine Aussparung 7 (Fig. 6) vorgesehen, in  die bei eingesteckter Lagerhülse 4 ein an die  ser befestigter Stift 8 (Fig. 2 und 3) ein  greift, um eine Drehung der Lagerhülse 4 in  der Büchse 2 zu verhindern. Um das geringe  Spiel zwischen Lagerhülse und Führungs  büchse aufzunehmen, einen Toleranzausgleich  zu schaffen und einen zentrischen Sitz der  Lagerhülse zu erreichen, werden gemäss    Fig. 2 an dieser federnde Elemente 9 vor  gesehen, z. B. an sich bekannte Federkappen.

    Es können aber auch Federringe, elastische  Einlagen oder ähnliches verwendet werden.  Diese Toleranzglieder werden zweckmässiger  weise in verschiedenen Höhenlagen vorge  sehen. Um zu verhindern, dass die Lagerhülse  in der Achsenrichtung der Spindel sich ver  schiebt, ist die Führungsbüchse 2 an ihrem  untern Ende 10 leicht konisch erweitert. Die  untern Federelemente 11 greifen in der Höhe  dieser     konischen        Erweiterung    10 an, wodurch  das Hochsteigen verhindert wird.  



  Es wurde oben gesagt, dass die Lagerhülse  mit etwas Spiel in der Führungsbüchse sitze;  dies ist deshalb erforderlich, weil infolge des  hohen     Feuchtigkeitsgehaltes    der Spinnsäle  und der manuellen Berührung der Teile sich  Post bildet, der naturgemäss in kürzester Zeit  bei     vollständigem    Passen der Lagerhülse in  der Führungsbüchse ein Festrosten der Spin  dellagerung bewirken würde, so dass ein Aus  wechseln nicht mehr möglich wäre. Ander  seits sind aber auch die unvermeidlichen To  leranzen zu berücksichtigen. die bei der Her  stellung der Spindellagerhülsen auftreten,       und    infolge derer eine Hülse anders ist wie  die nächste. Wenn auch die Unterschiede nur  gering sind, so muss ihnen doch Rechnung ge  tragen werden.

   Erforderlich ist, dass die Spin  del trotz des geringen     Spiels    zwischen der  Führungsbüchse und der Lagerhülse ruhig  und ortsfest sitzt.  



  Bei der baulichen Variante gemäss     Fig.    3  sind an     Stelle    der     Federelemente    11 als     Tole-          ra.nzglieder    sogenannte Wellen- oder Buckel  ringe 14 verwendet. Zur Verhinderung der       Drehurig    wird     zusätzlicherweise    eine Feder  kappe 15 in der     fjagerhülse    4     vorgesehen.     



  Es ist nicht mehr erforderlich, die Füh  rungsbüchse in der bisherigen Weise mit einer       :Mutter    in der     Spindelbank    zu befestigen, son  dern die     Führungsbüchse        kann    mit der     Spin-          delbank    1 zusammen gegossen werden       (Fig.   <B>7),</B> so dass     Führungsbüchse    und Spindel  Bank ein     einheitliehes    Ganzes bilden.  



  An Stelle der federnden     Elemente    kann  als Toleranzglied     selbstverständlich    auch ein      elastischer Stoff 12, z. B. Kunstharz, Kunst  horn, oder ein ähnliches Produkt vorgesehen  werden, das in die Führungsbüchse 2 einge  presst ist. Dadurch wird naturgemäss ein Fest  rosten ebenfalls verhindert. An Stelle der  Gegenmutter 3 kann die Führungsbüchse  unter Umständen durch Schrauben 13 an der  Spindelbank befestigt werden.  



       Die     der     Einrichtung     ist sehr einfach. Sollen grössere oder kleinere       Spindeln    zur     Verwendung    kommen, so ge  nügt zum Auswechseln ein     leichter        Druck     von unten auf die Lagerhülse 4, und diese  hebt sich samt der Spindel aus dem Führungs  büchse 2 heraus. Die alte Lagerhülse und  Spindel können in zusammengestecktem Zu  stand dann ohne weiteres abgelegt werden. In  die freigewordene Öffnung der Führungs  büchse 2 wird nun die neue Spindel mit ihrer  Lagerhülse eingeführt, und zwar so, dass die  Nase 8 der Lagerhülse 4 in den Schlitz 7  der Führungsbüchse eingreift.

   Damit ist die  ganze Auswechselarbeit beendet, und die Ma  schine läuft mit neuen Spindeln, die für den  zu bildenden     Wickelkörper    geeignet sind und  einwandfrei laufen. Dabei ist die Auswechs  lung in denkbar kürzester Zeit erfolgt. Sie  benötigt keinen Schraubenzieher oder Schrau  benschlüssel oder ein anderes Werkzeug. Sie  kann von vollkommen unkundigen     Hilfs-          kräften        ausgeführt    werden, da jede Einstell  arbeit in Wegfall kommt.  



  Bei den dargestellten Einrichtungen werden  die Lagerhülsen der Spindeln so mit der Spin  delbank verbunden, dass die eingesteckten La  gerhülsen mit dem Spindelschaft gemeinsam  leicht und rasch herausgenommen     und    an  ihrer Stelle .längere oder kürzere Lagerhülsen  mit     stärkerem    oder schwächerem     Halslager     und Schaft ebenso leicht und rasch einge  steckt werden können. Diese Auswechslung  ist sehr     einfach    und geht in kürzester Zeit  vor sich, um den Stillstand der Maschinen ab  zukürzen und     Unkostenlöhne        möglichst    zu er  sparen.

   Es sind beim Aus- und Einbau keine  besonderen Massnahmen oder Werkzeuge er  forderlich, und insbesondere ist ein Nachzen  trieren nicht nötig.    Jede der dargestellten Lagerhülsen erhält  stets gleichbleibend zentrischen Sitz zur Füh  rungsbüchse bezw. zum Spinnring, braucht  also nicht nachzentriert zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Lagern von Spinn- und Zwirnspindeln mittels Hals- und Fusslager enthaltenden Lagerhülsen, dadurch gekenn zeichnet, dass in einer oben und unten offenen Führungsbüchse (2) eine eine Spindel tra gende Lagerhülse (4) auswechselbar ange ordnet ist, die zum Zwecke des Umwechselus gegen eine eine Spindel anderer Grösse tra gende Lagerhülse mit gleichem Aussendurch messer an der Passfläche unter Vermittlung mindestens eines nachgiebigen Toleranz gliedes in der Führungsbüchse gehalten ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spindel (5) zu sammen mit ihrer Lagerhülse (4) in die in der Spindedbank (1) vorgesehene Führungs büchse eingeschoben werden kann. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Toleranzglieder an der Lager hülse (4) vorgesehen und als federnde Or gane (9, 11) ausgebildet sind, die das Spiel zwischen Führungsbüchse (2) und Lager hülse (4) ausgleichen und einen zentrischen Sitz ,
    der Spindel in der Führungsbüchse be wirken. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, .dadurch gekenn- zeichnet, dass .die Führungsbüchse (2) mit der Spindelbank (1) ein Stück bildet, an ihrem obern Ende eine Aussparung (7)
    aufweist und an ihrem untern Ende konisch aufge- weitet ist. 4. Einrichtung nach PatentanspTUch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lagerhülse (4) einen Stift (8) aufweist, der in die Aussparung (7).
    der Führungsbüchse (2) eingreift, und ,dass an der Lagerhülse in Höhe der Ausweitung (10) .der Führungsbüchse (2) einige der federnden Organe (11) angeordnet sind, die mit der Ausweitung zusammenwirken. 5. Einriehtung nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Toleranzglied als eine elastische Büchse (12) ausgebildet ist, welche in die Führungsbiichse (2) eingepresst ist.
CH231475D 1942-02-17 1942-02-17 Einrichtung zum Lagern von Spinn- und Zwirnspindeln. CH231475A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111926422A (zh) * 2020-07-27 2020-11-13 台嘉玻璃纤维有限公司 一种玻璃捻纱机锭盘

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