CH291154A - Spinnspindel. - Google Patents

Spinnspindel.

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CH291154A
CH291154A CH291154DA CH291154A CH 291154 A CH291154 A CH 291154A CH 291154D A CH291154D A CH 291154DA CH 291154 A CH291154 A CH 291154A
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CH
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spindle
sleeve
bearing
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spindle shaft
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Inventor
Limited T M M Research
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Tmm Research Ltd
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Publication date
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Publication of CH291154A publication Critical patent/CH291154A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/06Stationary spindles with package-holding sleeves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Spinnspindel.       Die Spinnspindel nach vorliegender Erfin  <B>dung</B> ist gekennzeichnet- durch einen Lager  körper mit einem Verlängerungsrohr, das eine       Büchse    einschliesst, die im Betriebe federn  kann und in der ein Einsatzrohr mit Lagern  für eine im Einsatzrohr koaxial montierte       Spindelwelle    abgestützt ist, wobei der Schwer  punkt der Büchse mit dem     Schwerpunkt    einer       auf    der     Spindelwelle    sitzenden Spule zusam  menfällt.  



  Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung  sind in der Zeichnung veranschaulicht, und  zwar zeigt:       Fig.1    einen Längsschnitt durch eine Spinn  spindel,       Fig.    2 ein Detail der Lagerung nach       Fig.    1, in einem grösseren     Massstab,    und       Fig.    3 einen Längsschnitt durch das zweite       Ausführungsbeispiel.     



  Es ist bekannt, Textilspindeln unterhalb  des     Wickelkörpers,    d. h. unterhalb des Angriff  punktes der auf die Spindel einwirkenden Last       abzustützen.    Wo aber diese Last aus irgend  einem Grund unausgeglichen ist, kann die  Anordnung infolge starker Vibration der Spin  deln, wenn sich diese mit der kritischen oder  einer höheren Drehzahl drehen, Schaden  hervorrufen.

   Die     Vibrafionen    können bei Ge  schwindigkeit weit unter dem kritischen Be  reich belanglos sein, aber die     Schwierigkeit     tritt auf, wenn der kritische Geschwindigkeits  bereich in Nähe der gewünschten Arbeitsge  schwindigkeit liegt und     Geschwindigkeiten       unterhalb des kritischen Bereiches     für    die ge  wünschte hohe Produktionsleistung zu niedrig  sind. Es hat sich nicht als praktisch erwiesen,  mit     Spindelgeschwindigkeiten    von mehr als       7000--12000    U/min (je nach Grösse der zu  tragenden     Last)    zu arbeiten.  



  Bei den Spinnspindeln gemäss     Fig.    1 bis 3  liegt die kritische     Spindeldrehzahl    vorzugs  weise nicht viel höher als ein Viertel der ge  wünschten     Arbeitsgeschwindigkeit,    so dass also  die Spindeln bei Drehzahlen laufen, die weit  oberhalb des kritischen Bereiches liegen, in  dem eine unerwünschte dauernde     Vibratiön     auftreten würde.  



  Der Lagerkörper 1 besitzt gemäss     Fig.    3  einen Bund 2 und einen an einem untern Ende  mit Gewinde versehenen Schaft 3, der ein  Loch in der     Spindelbank    4 durchsetzt. Der  Bund 2 sitzt mittels einer dazwischengelegten  biegsamen     Unterlagsscheibe    5 auf der obern  ebenen Fläche der Bank 4. Mittels     zweier    auf  dem untern Ende des Schaftes 3 aufgeschraub  ten Gegenmuttern 7, 8 ist eine Schraubenfeder  6 auf dem Schaft 3 eingespannt, die an ihrem  obern Ende durch eine zweite biegsame     Lnter-          lagsscheibe    9     (Fig.    3) gegen die Unterfläche  der Bank 4 anliegt.

   Es kann aber auch, wie  aus     Fig.    1 ersichtlich ist, eine mit einem     obern     Umfangsflansch versehene Hülse 10 zwischen  Schaft 3 und der     Öffnungswand    in der     Spin-          delbank    eingesetzt sein, wobei die Feder 6  gegen das untere vorstehende Ende der Hülse  10 drückt und ein Ring 11 um dieses untere      Ende gelegt ist. Dank dieser beiden Anord  nungen kann der Lagerkörper 1 beim Eintre  ten einer unausgeglichenen Schwingungsbean  spruchung an der Spindel seitlich nachgeben.  



  Weiter weist der Lagerkörper 1 eine auf  wärtsgerichtete rohrförmige Verlängerung 12  auf, in deren Spitze eine federnde Büchse in  Form einer kurzen Hülse 13 eingesetzt ist.  Letztere nimmt einen     rohrförmigen    Einsatz 14  auf, der im rohrförmigen Teil 12 des Hals  lagers untergebracht ist und sich in diesem  abwärts erstreckt. Im Fussteil des Einsatzes 14  ist ein Fusslager 15 vorgesehen, in dem das  untere Ende der     Spindelwelle    16 montiert ist.  Im Fusslager 15 ist eine seitliche Öffnung 17  vorgesehen, um in der Höhlung 18 im Lager  körper 1 aufgespeichertes Schmieröl zum  Lager 15 zuzuführen.

   Am     obern    Ende des  rohrförmigen Einsatzes 14 wird die Spindel  welle 16 mittels eines Rollenlagers 19 abge  stützt, wobei das Rollenlager nahe bei der den  Einsatz 14 tragenden, federnden Büchse 13  angeordnet ist.  



  Die Büchse 13 ist nach allen Richtungen  federnd, insbesondere aber in Richtung senk  recht zur     Spindelwelle.    Die Aufgabe der Büchse  13 besteht darin, plötzliche Stösse aufzufangen  und zwischen dem Einsatz 14 und Lager  verlängerung 12 eine elastische Verbindung  darzustellen.  



  Der     Kötzer    20     (Fig.    1) bzw. Spule 21       (Fig.    3) wird mittels einer Hülse 22 von man  telähnlicher Form von der     Spindelwelle    16  getragen, wobei die Hülse im Oberteil auf  einem konisch verjüngten Ring 23 sitzt und       abwärtsragt,    um das Halslager 1 zu umfassen.  Am untern Ende kann diese Hülse 22 einen  Sitz für einen     Antriebswirtel    24 bilden, wie  in     Fig.    1 gezeigt ist.

   Das untere Ende der  Hülse 22 kann aber auch selbst einen Teil des       Wirtels    bilden, wie in     Fig.    3 gezeigt wird,  wobei ein Flansch 25 an der Hülse angebracht  ist, um den Unterteil der Spule 21 abzustützen,  welcher Flansch mit Stiften 26 versehen ist,  die in     Ausnehmungen    27 im untern Flansch  der Spule eingreifen und so eine Antriebsver  bindung zwischen     Wirtel    und Spule 21 bilden.

      Die Eigenschaft des     Federns    während des  Betriebes der den rohrförmigen Einsatz 14  tragenden Büchse 13, deren Schwerpunkt  wenigstens annähernd im Schwerpunkt des       Kötzers    bzw. der Spule und des auf diese ge  wickelten Garnkörpers liegt, wirkt sich dahin  aus, dass Spindel- und     Spulenvibration    absor  biert werden und dem asymmetrischen     Effekt     irgendeines unausgeglichenen     Kräftepaares     entgegengearbeitet wird.

   Die     Biegsamkeit    der  Büchse 13 ermöglicht ein Oszillieren des Ein  satzes 14, ohne die     Spindelwelle    16 oder das  Lager 19 ungebührlich zu beanspruchen, wo  durch sich ein ruhiger Betrieb und beträchtlich  höhere Geschwindigkeiten mit niedrigem Kraft  bedarf ergeben.  



  Die Konstruktion sieht ein genügend     grosses          Schmierölreservoir    vor, um bei allen auftreten  den Betriebsbedingungen eine genügende Lager  schmierung zu gewährleisten, und erlaubt die  Verwendung von viel kleineren Teilen als  bisher in Textilspindeln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spinnspindel, gekennzeichnet durch einen Lagerkörper (1) mit einem Verlängerungsrohr (12), das eine Büchse (13) einschliesst, die im Betrieb federn kann und in der ein Einsatz rohr (14) mit Lagern (15, 19) für eine im Ein satzrohr koaxial montierte Spindelwelle (16) abgestützt ist, wobei der Schwerpunkt der Büchse mit dem Schwerpunkt einer auf der Spindelwelle sitzenden Spule zusammenfällt. <B>UN</B> TERANSPR:UCHE: 1. Spindel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerkörper so auf seiner Stütze (4) montiert ist, dass er bei Schwingungen der Spindelwelle federnd nach geben kann. 2.
    Spindel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im Einsatzrohr ange ordneten Lager ein Rollenlager (19) bei der Büchse und ein Fusslager (15) am untern Ende des Einsatzrohres sind, wobei das Fusslager von einem Ölreservoir (18) im Lagerkörper umgeben ist, 3. Spindel nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine von der Spindelwelle (16) getragene Hülse (22), deren untere Verlänge rung den Lagerkörper umschliesst und am untern Ende einen Antriebswirtel (24) trägt. 4.
    Spindel nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine von der Spindelwelle ge tragene Hülse, deren untere Verlängerung den Lagerkörper umschliesst und am untern Ende einen Antriebswirtel bildet und an welcher Verlängerung ein Flansch (25) zum Abstützen einer Spule (21) angebracht ist. 5. Spindel nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch nach oben vorstehende Stifte aufweist zum Eingreifen in die Spule.
CH291154D 1950-06-23 1951-01-18 Spinnspindel. CH291154A (de)

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GB291154X 1950-06-23

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CH291154A true CH291154A (de) 1953-06-15

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CH291154D CH291154A (de) 1950-06-23 1951-01-18 Spinnspindel.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025767B (de) * 1955-03-28 1958-03-06 Skf Kugellagerfabriken Gmbh Lagerung eines Spindelgehaeuses an der Spindelbank von Spinn- und Spinnereimaschinen
DE1027572B (de) * 1956-02-10 1958-04-03 Skf Kugellagerfabriken Gmbh Drehsicherung fuer an der Spindelbank nachgiebig gelagerte Gehaeuse fuer Spinn- und Zwirnspindeln
DE1183415B (de) * 1961-02-13 1964-12-10 Uster Spindel Motoren Maschf Lagerung fuer Spinn- oder Zwirnspindel

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1025767B (de) * 1955-03-28 1958-03-06 Skf Kugellagerfabriken Gmbh Lagerung eines Spindelgehaeuses an der Spindelbank von Spinn- und Spinnereimaschinen
DE1027572B (de) * 1956-02-10 1958-04-03 Skf Kugellagerfabriken Gmbh Drehsicherung fuer an der Spindelbank nachgiebig gelagerte Gehaeuse fuer Spinn- und Zwirnspindeln
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