CH231743A - Verfahren zur Verbesserung von Gussstücken aus Aluminium-Silizium-Legierungen. - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung von Gussstücken aus Aluminium-Silizium-Legierungen.

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CH231743A
CH231743A CH231743DA CH231743A CH 231743 A CH231743 A CH 231743A CH 231743D A CH231743D A CH 231743DA CH 231743 A CH231743 A CH 231743A
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CH
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casting
aluminum
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Aktiengesel Metallgesellschaft
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Metallgesellschaft Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D21/00Casting non-ferrous metals or metallic compounds so far as their metallurgical properties are of importance for the casting procedure; Selection of compositions therefor
    • B22D21/002Castings of light metals
    • B22D21/007Castings of light metals with low melting point, e.g. Al 659 degrees C, Mg 650 degrees C
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C21/00Alloys based on aluminium
    • C22C21/02Alloys based on aluminium with silicon as the next major constituent

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Description


  Verfahren zur     Verbesserung    von     Gussstücken    aus     Aluminium-Silizium-Legierungen.       Die bisherigen     Anschauungen        und    Erfah  rungen über die Wirkung der Giesstempera  tur auf :die Festigkeitseigenschaften von in  Sand und Kokille gegossenen     Gussstücken     gehen dahin,     dass    die Eigenschaften eines       G-ussstückes    um so. besser werden;

   je niedriger  die Giesstemperatur     ist.    Von niedriger Giess  temperatur erwartet man nämlich eine im  Vergleich zu höherer Temperatur schnellere       Erstarrung    der in die Form gegossenen  Schmelze, was mit einer grösseren Feinheit  des Gefüges verbunden ist, was seinerseits  wieder günstigere     Festigkeitseigenschaften     ergibt.  



  Zwar sind Schmelzverfahren bekannt, bei  denen     :die    Schmelze vor :dem Versgiessen über  hitzt wird, beispielsweise beim Vergiessen von       Magnesiumlegierungen    oder auch beim Ver  giessen von:     Al-Si-Kokill.enguss.    Wesentlich  bei :diesen Verfahren, ist jedoch,     :dass    die über  hitzte Schmelze vor .dem Vergiessen. wieder  auf die normale     Giesstemperatur    abgekühlt       wird.     



       Überraschenderweise    hat sich nun beim    Vergiessen in Kokillen     bei        Al-Si-Legierungen.    1  insbesondere den etwa     eutektischen    Legierun  gen herausgestellt, dass entgegen :den bisheri  gen     Anschauungen    die     Festigkeits-        und    Deh  nungseigenschaften mit     steigender    Giesstem  peratur beträchtlich ansteigen. Hierbei wird  ausserdem das Gefüge mit steigender Giess  temperatur immer feiner.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft :daher  ein Verfahren zur Verbesserung von     Guss-          stü.cken    aus     Aluminium-.Silizium-Legierun-          gen    mit     5-25%    Silizium, vorzugsweise       8-151/4        Si,    bei Giessarten, die unter     lehrof-          fen        Abkühlungsbedingungen        stattfinden,    .das  dadurch gekennzeichnet     ist,        :dass    die Giess  temperatur auf über 800  C     gesteigert    wird  und zweckmässig 1000  C beträgt.

   Die     be-          kannten    Zusätze, wie     beispielsweise    Magne  sium, Mangan, Kobalt, Nickel, Kupfer, kön  nen enthalten sein. Die     üblichen    metallischen       Verunreinigungen,    wie Eisen und     Titan,     stören nicht.  



  Das Verfahren eignet sich nicht nur für       unveredeltes    Material, sondern kann auch bei      mit. Natrium veredeltem Material angewendet:  werden. Seiner     Anwendung    auf veredelte Le  gierungen sind allerdings     gewisse    Grenzen       .dadurch    gesetzt,     da-ss    bei den hohen Tempe  raturen ein verhältnismässig rascher     Aus-          bra.n:d    des Natriums eintritt.  



  In der     beigefügten    Zeichnung sind     bei-          spieltcweise    die beim     Vergiessen    einer norma  len     Hüttenlegierung    mit     13,%    Silizium und  0.4% Mangan bei einer Giesstemperatur von       750 ,    850  und     1000:     C erhaltenen Streck  grenzen-,     Festibkeits-    und     Dehnungswerti#     dargestellt.  



  In     Fig.    1 bedeuten die Kurve     a    die     Streck-          grenzwerte        (a    0,2j bei     verschiedenen        Giess-          temperaturen,    Kurve b     die        Zugfestigkeits-          werte    (ass).  



  In     Fig.    2 bedeutet. die Kurve     c    die     Deli-          nungswerte    in. Prozenten bei     verschiedenen          Giesstemperaturen.     



  Wie aus der     Fig.    ?     ersichtlich,    bringt eine       Giesstemperatur    von 850" C eine wesentliche       Verbesserung.    Oberhalb etwa 800  C     trete-.,i     bereits die Fortschritte der Erfindung auf.  Das: Bruch gefüge und das     mikro;skopisehe     Gefüge wird mit     steigender    Temperatur  immer feiner.

   Eine wesentliche     @r.\berselii-ei-          tung    einer     Giesstemperatur    von 1000  C     einii-          fiehltsieh    nicht, da die     Gefahr    der     Clasauf-          nahme    steigt und sonstige     l@eträelitlielie          Sehwrierigkeiten    auftreten.

   Beim     Einsebniel-          zen    und Erhitzen der Schmelze auf die hohe  Temperatur empfiehlt es sieh, geeignete       Massnahmen    zur     Verhinderung    einer     erhöhten     Gasaufnahme zu treffen.  



  Die beim     Kokillenguss        beobachtete        giin-          stige    Wirkung :der erhöhten Giesstemperatur,       insbesondere    die Festigkeitssteigerung, tritt         1.-ei        reinem        Sandgnss    nicht ein. Das Verfahren  zeigt die Vorteile nur beim     Kokillenguss    und  bei Giessarten, bei denen ähnlich schroffe     Ab-          kühlungsbedingungen    vorliegen (z. B. Spritz  buss.     Pressguss,        Sandguss    unter     Verwendunh     von Kühleisen).  



  Es, wurde z. B. festgestellt, dass bei Legie  rungen, bei denen die Verunreinigungen  durch nichtmetallische Bestandteile, wie bei  spielsweise     Carbide,        OYvde,        Phosphide,    Ni  tride, Sulfide, besonders niedrig sind,     dureb     die     Steigerung    der     Giesstemperatur    ausser der  Verbesserung der     mechanischen        Eigensehaf-          t:en    ein besonders     feines    Gefüge erhalten wird,  das dem durch eine     Natriumveredelung   <B>be-</B>  wirkten entspricht.

   Die     Festigkeitswerte    die  ser Legierungen liegen     besonders    hoch. Das       erfindungsgemässe    Verfahren kann     :somit    die  Veredelung mit Natrium     ersetzen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verbesserung von Guss- stüeken aus Aluininiuiri-,Silizium-Legierungen mit 5-252o' Silizium, bei Giessarten, :die unter lehroffen Abh-ühliingsbedingungeii stattfinden, dadurch gekennzeichnet, dass :die Giesstemperatur auf über 80M C gesteigert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da- dureh gekenazeiehnet, dass die CTiesstempera- ttir 7000 C beträgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da- durcli gekennzeielmet, dass die Aluminium- legierung 8-15 % Si enthält.
CH231743D 1942-09-25 1942-09-25 Verfahren zur Verbesserung von Gussstücken aus Aluminium-Silizium-Legierungen. CH231743A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1209254B (de) * 1958-11-05 1966-01-20 Karl Schmidt Ges Mit Beschraen Vorrichtung zum Entgasen von Metallschmelzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1209254B (de) * 1958-11-05 1966-01-20 Karl Schmidt Ges Mit Beschraen Vorrichtung zum Entgasen von Metallschmelzen

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