CH231809A - Riegelverschluss. - Google Patents
Riegelverschluss.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C1/00—Fastening devices with bolts moving rectilinearly
- E05C1/02—Fastening devices with bolts moving rectilinearly without latching action
- E05C1/04—Fastening devices with bolts moving rectilinearly without latching action with operating handle or equivalent member rigid with the bolt
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
Niegelversehluss. Gegenstand der Erfindung ist ein Riegel verschluss, der für das lösbare Verbinden der verschiedenartigsten Organe verwendet wer den kann. Ein derartiger, sich zum Beispiel für das. Verbinden von Bauelementen sowie für das Verschliessen von Kisten, Koffern, Geldbeuteln usw. eignender Riegelverschluss soll eine zuverlässige Wirkung mit einfacher Bauart in sich vereinigen.
Der erfindungsgemässe Riegelverschluss ist dadurch gekennzeichnet, dass derselbe zwei Schliesshälften besitzt, von denen die eine mit wenigstens zwei in Abstand voneinander lie genden, je einen eine gegenseitige Verlänge rung bildenden Kanal zum Durchlass eines Riegels aufweisenden Führungen versehen ist, wobei dieser Riegel an jener Schliesshälfte nicht abziehbar und derart verschiebbar in den Führungen .angeordnet ist, dass beim Herausziehen desselben in die Offenlage der Zwischenraum zwischen den Führungen voll kommen freigegeben wird,
und dass die andere Schliesshälfte mit wenigstens einer ebenfalls einen Kanal für den Durchlass des Riegels aufweisenden, zum Einschieben zwischen die Führungen der ersterwähnten Schliesshälfte bestimmten Führung versehen ist, derart, dass die Kanäle der Führungen beider Schliess hälften in eine Linie gebracht werden können.
Dazu können die beiden Schliesshälften zum Beispiel mit derart ineinandergreifenden oder miteinander zusammenarbeitenden Richt- mitteln versehen sein, dass, wenn diese mit einander in Zusammenarbeit gebracht wer den, die Riegeldurchlasskanäle der beiden Schliesshälften in eine Linie gebracht werden.
In der beigefügten Zeichnung ist der Er- findungsgegenstand in einigen Ausführungs- beispielen dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die beiden Teile des Riegelver schlusses getrennt in perspektivischer An sicht, Fig. 2 bis 5 je eine andere Ausführungs weise in gleicher Weise wie in Fig. 1.
Nach Fig. 1 besitzt der Riegelverschluss zwei Schliesshälften 1 und 5, von denen die Schliesshälfte 1 mit zwei in Abstand vonein ander liegenden Führungen 2 versehen ist, so dass sie einen Zwischenraum bilden. Die Führungen 2 sind je mit einem Kanal 3 ver sehen, welche Kanäle in einer Linie liegen.
In diese Kanäle 3 reichen die Enden eines einen rechteckigen Rahmen bildenden, auf einer Längsseite offenen Riegels 4 hinein, der art, dass dieser Riegel nicht von der Schliess hälfte 1 abgezogen werden kann, jedoch der art verschiebbar ist, dass er in der einen äusser sten Lage ganz aus dem Zwischenraum zwi schen den Führungen 2 herausgezogen ist und in der andern äussersten Lage vom einen Kanal 3 bis in den andern Kanal 3 hinein reicht.
Die andere Schliesshälfte 5 ist mit einer Führung 6 versehen, welche in den Zwi schenraum zwischen den Führungen 2 der Schliesshälfte 1 eingeführt werden kann. Auch die Führung 6 ist mit einem Kanal 7 zum Durchlassen des Riegels 4 versehen.
In der herausgezogenen Lage des Riegels 4, wobei dieser den Zwischenraum zwischen den Führungen 2 der Schliesshälfte 1 ganz freilässt, kann die Führung 6 der Schliess hälfte 5 so zwischen die Führungen 2 geführt werden, dass die Durchlasskanäle 3 und 7 in einer Linie liegen. Wird nun der Riegel 4 in die andere äusserste Lage geschoben, so reicht dieser vom einen Kanal 3 durch den Kanal 7 hindurch in den andern Kanal 3 hin ein, wodurch die beiden Schliesshälften fest miteinander verbunden sind.
Nach dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 ist die Schliesshälfte 1 mit drei Füh rungen 2 und die Schliesshälfte 5 mit zwei Führungen 6 versehen. Hierbei ist der Riegel 4 als einfacher Stab ausgebildet, der durch eine Stift- und Nutverbindung 8, 9 nicht abziehbar, jedoch verschiebbar mit der Schliesshälfte 1 verbunden ist.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 weist, wie in Fig. 1, eine Schliesshälfte 1 mit zwei Führungen 2 auf. Damit aber bei der Vereinigung der Schliesshälften 1 und 5 das Bringen der Kanäle 3 und 7 in eine Linie erleichtert wird, sind die beiden Schliesshälf ten mit Richtorganen versehen, welche in Zusammenarbeit miteinander gebracht werden können. Diese Richtorgane bestehen bei der Schliesshälfte 1 aus einer Nut 10 und bei der Schliesshälfte 5 aus einem Rande 11, wobei die Nut 10 und der Rand 11 derart bemessen sind, dass die Nut 10 den Rand 11 passend aufnehmen kann und der Nutengrund einen Anschlag für diesen Rand bildet.
Liegt der Rand 11 ganz in der Nut 10, so besteht die Gefahr, dass die in Form von nach einer Seite offenen Aussparungen ausgebildeten Kanäle 3 und 7 genau in einer Linie liegen und der Schieber 4 einwandfrei in die Riegellage ge schoben werden kann.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4, das, insofern es sich um die Gestalt der Füh rungen 2 und 6 handelt, dem Ausführungs beispiel nach Fig. 3 entspricht, ist als Richt- organ an der Schliesshälfte 5 die Platte 12 angeordnet wird. Es handelt sich dann nur noch um eine Verschiebung der Schliess hälfte 5 auf der Platte 12 bis zum An schlag an den Führungen 2, um die Kanäle 3 und 7 genau in eine Linie zu bringen.
Dass der Erfindungsgedanke zum Bei spiel auch in denjenigen Fällen angewendet werden kann, in welchen nicht nur die Zweck mässigkeit, sondern auch die Zierlichkeit des Verschlusses in Betracht kommt, geht aus dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 hervor. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Füh rungen 2 der Schliesshälfte 1 durch ein Zwi schenstück zu einem Stück vereinigt, das zwi schen den Führungen eine Aussparung auf weist, welche in der Schliesslage des Ver schlusses durch die Führung 6 der Schliess hälfte 5 ausgefüllt wird. Diese Ausführungs form kann sehr klein bemessen und insbeson dere in geringer Dicke hergestellt werden und bildet dennoch einen zuverlässigen Verschluss.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Riegelverschluss, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe zwei Schliesshälften besitzt, von denen die eine mit wenigstens zwei in Ab- stand voneinander liegenden, je einen eine gegenseitige Verlängerung bildenden Kanal zum Durchlass eines Riegels aufweisenden Führungen versehen ist, wobei dieser Riegel an jener Schliesshälfte nicht abziehbar und derart verschiebbar in den Führungen ange ordnet ist, dass beim Herausziehen desselben in die Offenlage der Zwischenraum zwischen den Führungen vollkommen freigegeben wird,und dass die andere Schliesshälfte mit wenig stens einer ebenfalls einen Kanal für den Durchlass des Riegels aufweisenden, zum Ein schieben zwischen die Führungen der erst erwähnten Schliesshälfte bestimmten Führung versehen ist, derart, dass die Kanäle der Füh rungen beider Schliesshälften in eine Linie ge bracht werden können. UNTERANSPRÜCHE 1. Riegelverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel als viereckiger; auf einer Seite offener Rahmen ausgebildet ist.2. Riegelverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel stab- förmig ausgebildet ist und eine Längsnut auf weist, in die ein Führungsstift hineinragt. 3. Riegelverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schliesshälften mit derart zusammenpassen den Richtmitteln versehen sind, dass, wenn diese miteinander in Zusammenarbeit ge bracht werden, die Riegeldurchlasskanäle der beiden Schliesshälften in eine Linie gebracht werden.4. Riegelverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Kanäle in Form von nach einer Seite offenen Aussparungen ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL231809X | 1942-03-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH231809A true CH231809A (de) | 1944-04-15 |
Family
ID=19780008
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH231809D CH231809A (de) | 1942-03-18 | 1943-02-11 | Riegelverschluss. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH231809A (de) |
| NL (1) | NL59389C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20115212U1 (de) | 2001-09-14 | 2002-04-11 | Mailänder, Thomas, 70619 Stuttgart | Köfferchen zum Tragen von Werkstücken oder -zeugen |
-
0
- NL NL59389D patent/NL59389C/xx active
-
1943
- 1943-02-11 CH CH231809D patent/CH231809A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20115212U1 (de) | 2001-09-14 | 2002-04-11 | Mailänder, Thomas, 70619 Stuttgart | Köfferchen zum Tragen von Werkstücken oder -zeugen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL59389C (de) |
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