CH231954A - Fliehkraftregler für Einspritzpumpen von Einspritzbrennkraftmaschinen. - Google Patents

Fliehkraftregler für Einspritzpumpen von Einspritzbrennkraftmaschinen.

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CH231954A
CH231954A CH231954DA CH231954A CH 231954 A CH231954 A CH 231954A CH 231954D A CH231954D A CH 231954DA CH 231954 A CH231954 A CH 231954A
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
    • G05D13/10Centrifugal governors with fly-weights

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Automation & Control Theory (AREA)
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  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description


      Fliehkraftregler    für Einspritzpumpen von     Einspritzbrennkraftmaschinen.       Es ist bekannt, dass bei verschiedenen Ein  spritzpumpen der üblichen Ausführung, ins  besondere bei Einspritzpumpen, deren     För-          derkolben    mit Steuerkanten versehen sind und  Saug- und     Überströmöffnungen        überschlei-          fen,    die Fördercharakteristik infolge der sich  ändernden Drosselwiderstände mit zunehmen  der Maschinendrehzahl trotz unveränderter  Einstellung der Regelorgane ansteigt. Dieser  Förderungsanstieg macht sich besonders bei  kleinen Fördermengen in einem sehr ungün  stigen Verhältnis bemerkbar.

   Es ist klar,     -dass     dieser unerwünschte Anstieg der     Einspritz-          menge    einen zu hohen Kraftstoffverbrauch  zur Folge hat.  



  Zur Beseitigung dieses Nachteils sind  schon     Fliehkraftregler    vorgeschlagen worden,  die mit mindestens zwei radial beweglichen  und in gleichmässiger     Verteilung    um die       Reglerachse    angeordneten Fliehgewichten       ausgerüstet        sind,    die miteinander bewegungs  schlüssig gekuppelt sind und von denen jedes  einzeln durch mindestens eine Feder beein-         flusst    wird, wobei die eine Feder gegenüber  der andern Feder derart     ungleichmässig    an  geordnet     ist,    dass die Federn bei steigender  Drehzahl nacheinander zur Wirkung kom  men.

   Dadurch wird erreicht, dass zunächst  beide Fliehgewichte nur auf eine Feder wir  ken, also bei steigender Drehzahl ihre Kraft  bald     überwinden    und so eine vorzeitige Ver  minderung der     Einspritzmenge    herbeiführen;  dieser Vorgang wird aber unterbrochen, so  bald bei weiter steigender- Drehzahl auch die  zweite Feder zur Wirkung kommt und ein  weiteres     Ausschwingen    der Fliehgewichte  verhindert, bis die Wirkung beider vorge  nannter Federn von der zunehmenden Flieh  kraft der Gewichte überwunden wird.

   Auf  diese Weise kann     (zusätzlich    zu der nor  malen Wirkung des Reglers) bei steigender       Drehzahl    eine     stufenweise    Herabsetzung der       Einspritzmenge    erreicht werden.  



  Die bisher bekannten Regler dieser Art  waren als Flachregler     ausgebildet    und mit  Zugfedern ausgestattet; bei solchen Federn      ist eine ungleichmässige Anordnung schwierig       herzustellen    und erfordert verhältnismässig  komplizierte Einrichtungen.

   Die Erfindung  soll diesen Nachteil dadurch vermeiden, dass  die     ungleichmässig    angeordneten Federn als  vorgespannte Druckfedern     ausgebildet    sind,  und dass die     L?ngleiehmässigheit    in der An  ordnung dieser Federn dadurch erzielt ist,  dass der Anschlag, der den Entlastungshub  der später zur Wirkung kommenden Feder  begrenzt, höher ist als der     1.Iubbegrenzungs-          ansehlag    der früher zur Wirkung kommen  den Feder.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbei-          spiel    des Erfindungsgegenstandes dargestellt,  und zwar zeigen:       Fig.    1 die     Fördercharakteristik    einer Ein  spritzpumpe mit dem Regler,       Fig.    2 einen zweistufigen     Fliehkraftregler     und       Fig.    3 und 4 den Regler nach     Fig.    2 in  zwei verschiedenen, der Deutlichkeit halber  nur schematisch dargestellten Betriebsstel  lungen.  



  In     Fig.    1 ist der     hier    in Betracht kom  mende Teil der     Fördercharakteristik        einer     Einspritzpumpe der üblichen Ausführung  dargestellt, die einen     Fliehkraftregler    besitzt.  Wie bereits einleitend     erwähnt,    wird bei die  ser Pumpe (bei gleichbleibender Einstellung  der Regelorgane) die strichpunktiert; ange  deutete     Soll-Kurve        r1    der Fördercharakteri  stik infolge der sich mit der Drehzahl ändern  den Drosselwiderstände nicht erreicht, sondern  die Fördermenge steigt, wie die gestrichelte  Kurve     ss    zeigt, mit zunehmender Drehzahl  an.

   Diese Zunahme macht sieh besonders bei  höheren Drehzahlen stark     bemerkbar    und  verursacht hier einen unerwünschten Mehr  verbrauch an     Kraftstoff.        L    m in diesem Be  reich einen Ausgleich zu schaffen und die       Einspritzmenge    auf den     Soll--Vert    (oder  auch     unter    diesen)     herabzudrücken,    wird ein  Regler benützt, durch welchen (zusätzlich zu  der normalen Wirkung des Reglers)

   die För  dermenge     I'    bei einer     bestimmten    Drehzahl         nag    zum     Beispiel    derart     stufenweise    herab  gesetzt wird, dass die herabgesetzte Förder-         eharakteristik    auch in ihrem höchsten Punkt  die     Soll-Grüsse    der Fördermenge nicht mehr       überschreitet,    wie die in     Fig.    1 in vollen  Linien gezeigte Kurve C der     Fördercharak-          teristik    erkennen     lässt.     



  Ein Ausführungsbeispiel eines solchen  Reglers ist in     Fig.    2 dargestellt. Dieser  Regler ist ein an sich bekannter, zweistufiger       Fliehkraftregler,    der mit zwei Fliehgewich  ten 10, 12 ausgerüstet ist. Diese Gewichte  werden durch zwei Federn 14, 16 (Leerlauf  federn) gegen die von der Pumpenwelle 18  angetriebene     Reglerwelle    20 gedrückt, bis sie  sich gegenseitig berühren. Die Federn 14 und  16 stützen sich an     Muttern    22     bezw.    24 ab,  die als Federteller ausgebildet sind und auf  Gewinden     zweier    radial in die     Reglerwelle    20  eingesetzter Stehbolzen 26     bezw.    28 sitzen.

    Diese     Federtellermuttern    22 und 24 dienen       gleichzeitig    als     Widerlager    für zwei weitere,       stärkere    Federn 30, 32     (Vollastfedern),    die  unter     Vorspannung    eingebaut sind und zu  diesem Zweck     gegen        Federteller    34     bezw.    36  drücken, die auf den Stehbolzen 26     bezw.    28  verschiebbar sind. Die Stehbolzen 26, 28 sind  gegen die     Reglerwelle    zu verstärkt, wobei  ihre Ansätze 38 und 40 von der     Reglerachse          gleieb    weit entfernt sind.

    



  Zur Erreichung der erwünschten Regel  wirkung, das heisst zwecks Erzielung einer       ungleiclini@issigen    Anordnung der Federn 30,  32, bilden aber diese Ansätze nicht die     Be-          grenzungsaiiseliläge    für die Bewegung der  Federteller 34 und 36 nach innen, indem zum  Beispiel zwischen die Ansätze 38, 40 und  die Federteller 34     bezw.    36 verschieden dicke       Unterlegscheiben    42 und 44 gelegt sind.

   Da  durch werden die Federteller 34 und 36 in       nngleielien        Abständen    von der     Reglerachse     gehalten, so     dass    die Feder 32 erst bei einer  höheren Drehzahl auf das Fliehgewicht 12       einwirken    kann als die Feder 30 auf das Ge  wicht 10.  



  Auf der     Reglerwelle    20 sind in bekannter  Weise zwei Winkelhebel 52 bei 50 drehbar  belagert, die einerseits mit den Fliehgewichten  10,12 verbunden sind und anderseits mit einem  Querstift 54 des in einer     Führungshülse    56      axial verschiebbaren     Verstellbolzens    58 zu  sammenarbeiten. Durch     Verschieben    dieses  Bolzens übt der Regler seine Wirkung über  ein nicht dargestelltes Regelgestänge auf das       Mengenregelglied    der Pumpe aus.  



  Der     beschriebene    Regler arbeitet in fol  gender Weise:  Bei niederen Drehzahlen, also bei solchen  zwischen der Leerlaufdrehzahl     n,    in     Fig.    1  und zum Beispiel<B>70%</B> der     Vollastdrehzahl     <U>n..</U> nimmt der Regler die in     Fig.    2 und 3  dargestellte Stellung ein. In dieser Stellung  liegt das Gewicht 10 bereits an dem Feder  teller 34 der     Vollastfeder    30 an;     zwischen     dem Gewicht 12 und dem Federteller 36 ist  jedoch noch ein Spiel vorhanden, dessen Grösse  dem Unterschied der     Stärke    der Unterleg  scheiben 42, 44 entspricht.

   Da die Gewichte  10 und 12 durch die Winkelhebel 52 und den  Querstift 54 miteinander bewegungsschlüssig  gekuppelt sind, arbeitet bei diesen Drehzah  len die Fliehkraft der Gewichte 10 und 12  nur gegen die Federn 14, 16 und 30, ohne  die Kräfte dieser Federn überwinden zu  können.  



  Steigt nun die Drehzahl über den Wert       7?.:!,    so steigt auch die Fliehkraft der Gewichte  10 und 12 und überwindet die Kräfte der  Federn 14, 16 und 30. Die Gewichte gehen  hierbei so weit nach aussen, bis das Gewicht  12 an dem Federteller 36 der zweiten     Voll-          lastfeder    32 anliegt. Dadurch kommt nun  auch die Feder 32 zur Wirkung, so dass jetzt  die Federkräfte wieder grösser sind als die  Fliehkraft der Gewichte 10 und 12, wodurch  die letzteren bei einem weiteren Ansteigen  der Drehzahl zunächst in der in     Fig.    4 ge  zeigten Stellung gehalten werden.  



  Bei der bis dahin     stattfindenden    Aus  wärtsbewegung der     Fliehgewichte    (das heisst  beim Übergang von der Stellung nach     Fig.    3  in die nach     Fig.    4) wird der     Verstellbolzen     58 um einen entsprechenden Betrag in das  Innere der Führungshülse 56 gezogen und  stellt - trotz unveränderter Lage der äussern  Einstellglieder     (Handeinstellglied    oder der  gleichen)

   - das     Mengenregelglied    der Ein  spritzpumpe auf eine kleinere Fördermenge         ein.    Die mit der     Drehzahl    ansteigende Förder  charakteristik (Kurve     ss    in     Fig.    1) erfährt  also eine stufenweise Herabsetzung (Kurve  C), so dass ein übermässiger Brennstoffver  brauch vermieden     wird.     



  Bei Erreichen der Höchstdrehzahl wird  die Fliehkraft grösser als die Kraft aller vier  Federn und die Einspritzmenge wird in be  kannter Weise rasch auf Null     vermindert,     wie     Fig.    1 zeigt.  



  Die Grösse der     Stufe    in der     Fördercharak-          teristik    kann durch geeignete Bemessung der       Unsymmetrie    der Begrenzungsanschläge für  die Bewegung der Federteller 34 und 36 nach  innen und     somit    für den Entlastungshub der  Federn 30 und 32, also zum Beispiel durch  entsprechende Wahl der Unterschiede in der  Dicke der     Unterlegscheiben,    verändert wer  den. Der Drehzahlbereich dagegen, in wel  chem die     stufenweise    Verringerung der     Ein-          spritzmenge    stattfindet, kann durch Ände  rung der     Federvorspannung    verlegt werden.  



  Wie aus vorstehendem hervorgeht, lässt  sich die Ungleichmässigkeit in der Anord  nung der Federn in besonders einfacher Weise  dadurch erzielen, dass unter die Federteller  der betreffenden Federn     Unterlegscheiben     verschiedener Dicke eingesetzt werden. Auf  diese Weise ist es möglich, Regler der nor  malen Bauart (das     heisst    Regler mit mehreren  gleich angeordneten und     gleichzeitig    zur  Wirkung kommenden Federn) mit geringstem  Werkstoff- und Arbeitsaufwand derart um  zubauen, dass die Federn in der gewünschten  Weise nacheinander zur Wirkung kommen  und damit die stufenweise Regelung der     Ein-          spritzmenge    erreicht wird.  



  Besonders vorteilhafte     Anwendung        findet     der     beschriebene    Regler bei Einspritzpumpen  für Maschinen mit     Zweibrennstoffbetrieb,     zum Beispiel     Dieselgasbetrieb.    Hier ist die       graftstoffeinspritzpumpe    stets auf eine nur  geringe, zur Zündung notwendige (im Fahr  betrieb gleichbleibende)     Einspritzmenge    ein  gestellt, so dass sich hier der Förderungs  anstieg in einem besonders     ungünstigen    Ver  hältnis bemerkbar machen würde.      Es sei noch erwähnt, dass die Erfindung  nicht nur auf den gezeigten zweistufigen  Regler beschränkt ist.

   Die Erfindung um  fasst sowohl einstufige     als    auch     mehrstufige          Fliehkraftregler.    Ebensogut könnte es sich  um einen Regler handeln, der mehr als zwei  Fliehgewichte besitzt, wobei durch     ungleich-          mässigeAusbildunb    der     Begrenzungsanschläge     der Federteller bei mehreren Gewichten die       Fördercharakteristik    der     Einspritzpumpe     auch in mehreren Stufen herabsetzen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fliehlzraftregler fürEinspritzpumpen von Einspritzbrennkra.ftmaschinen, der mit min destens zwei radial beweglichen und in gleich mässiger Verteilung um die Reglerachse an geordneten Fliehgewichten ausgerüstet ist, die miteinander bewegungsschlüssig gekup pelt sind und von denen jedes einzeln durch mindestens eine Feder beeinflusst wird, wo bei die eine Feder gegenüber der andern Feder derart ungleichmässig angeordnet ist, dass die Federn bei steigender Drehzahl nach einander zur Wirkung kommen, dadurch ge kennzeichnet,
    dass die ungleichmässig ange- ordneten Federn als vorgespannte Druck federn ausgebildet sind, und dass die Un- gleichmässigkeit in der Anordnung dieser Fe dern dadurch erzielt ist, dass der Anschlag, der den Enl1astungsllub der später zur Wir <B>k,</B> kommenden Feder (32) begrenzt, höher ist, als der 13ubbegrenzungsanschlag der frü her zur Wirkung kommenden Feder (30). UNTERANSPRUCH:
    Fliehkraftregler nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unter den Fe dertellern der ungleichmässig angeordneten Federn Unterlegscheiben (42, 44) verschie dener Diele eingesetzt sind.
CH231954D 1941-11-14 1942-11-10 Fliehkraftregler für Einspritzpumpen von Einspritzbrennkraftmaschinen. CH231954A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3133898A1 (de) * 1981-08-27 1983-03-10 Spica S.p.A., Livorno "fliehkraftdrehzahlregler fuer kraftstoffeinspritzpumpen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3133898A1 (de) * 1981-08-27 1983-03-10 Spica S.p.A., Livorno "fliehkraftdrehzahlregler fuer kraftstoffeinspritzpumpen

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