CH232150A - Ski mit Hartstoffeinlagen. - Google Patents
Ski mit Hartstoffeinlagen.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C5/00—Skis or snowboards
- A63C5/04—Structure of the surface thereof
- A63C5/048—Structure of the surface thereof of the edges
- A63C5/0485—Complementary or supplementary ski edges
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Ski mit Iffartstoffeinlaggen. Gegenstand der Erfindung ist ein Ski mit Hartstoffeinlagen, bei dem letztere aus einer Einsatzschiene, die im Scheitel von gegen die Längsmitte hin geneigten Laufflächen- Hälften angeordnet ist und aus Seitenschutz- kanten an den Laufflächen-Hälften bestehen.
Diese Ausbildung ermöglicht eine allge meine Verwendbarkeit des Skis. Die Neigung der Laufflächen-Hälften erleichtert die Aus führung von Schwüngen bei allen Schnee verhältnissen, gibt dem Ski auch bei grossem Tempo eine gute Führung und erhöht somit die Fahrsicherheit. Auf vereister Bahn findet der Ski einen sicheren Halt an der Einsatz schiene, die zweckmässig mit einer Leitrippe versehen ist, um das gefürchtete Flattern zu verhindern. Beim Fahren auf Hartschnee oder beim Querfahren am Hang dienen die vorteil haft hohl gekehlten Seitenschutzkanten als Gleitschutz.
Nach einer besonders einfachen und billi- gen Ausführung ist die Einsatzschiene in Hoch kantstellung in das Skiholz eingelassen, wobei beiderseits der Schiene an den vorstehenden Grat auslaufende Schneeführungsnuten vor- gesehen sind. Nach einer andern beispiels weisen Ausführungsform hat eine Einsatz schiene aus Metall an dem den Grat ent haltenden Teil dreieckförmigen Querschnitt, an den sich ein T-förmiger Fuss anschliesst, der eine sichere Verankerung mit dem Ski ermöglicht.
Um durch die Einsatzschiene das Federn des Skis nicht zu beeinträchtigen, kann der in das Skiholz eingelassene T-för- mige Teil der Schiene durch Schlitze quer zur Längsachse unterteilt sein. Statt dass eine Einsatzschiene aus Metall mit Leitrippe un mittelbar in das Skiholz eingelassen ist, -kann ihr im Ski verankerter Teil mit einem nicht metallenen Hartstoff, z. B. Kunstharz um kleidet sein, der zweckmässig mit dem Skiholz durch Ankleben verbunden worden ist.
Die Umkleidung vermindert die mit dem Schnee in Berührung kommende Metalloberfläche der Schiene und wirkt somit der Vereisung ent gegen, ohne die Fahrgeschwindigkeit zu ver mindern.
Die Hohlkehle der Seitens chutzkanten kann durch zwei ebene, dachförmig gebrochene Schrägflächen mit stumpfem Scheitelwinkel gebildet sein. Diese Ausbildung hat gegen über einer Hohlkehle mit Zylinderfläche den Vorteil, dass die Kanten nicht allzu scharf ausfallen, was zu vermeiden ist. Nach einer dem gleichen Zweck dienenden, besonders vor teilhaften Ausführungsform ist die an der Skiwange angrenzende äussere Schrägfläche der Hohlkehle breiter als die innere Schräg- fläche.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch den Ski mit Einsatzschiene und Seitenschutzkanten, Fig. 2 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform der Seitenschutzkanten, Fig. 3 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform der Einsatzschiene, Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung einer drittenAusführungsform derEinsatzschiene und Fig. 5 einen Schnitt dieser Ausführungs- form in Verbindung mit dem Ski.
Die Lauffläche des Skis besteht aus Lauf flächen-Hälften a und b, die gegen die Ski wangen c ansteigen. Wie ersichtlich, ist die Neigung 1z sehr gering und beträgt, auf halbe Breite des Skis bezogen, nur 1 bis 3 mm. Im Scheitel der Laufsohle a, <I>b</I> ist eine aus Stahl gezogene oder aus einem andern Hart stoff, z. B. Hartfiber hergestellte Einsatzschiene d eingelassen, die zwischen Längsrillen bil denden Ausnehmungen eine Leitrippe e trägt.
Der Rippengrat liegt in der Schnitt- oder Scheitellinie der gegen die Längsmitte hin geneigten Laufflächen-Hälften <I>a,</I> b der Lauf sohle, so dass er über die innern Kanten der Laufflächen-Hälften vorsteht, aber bei Ausführung von Schwüngen auf der einen oder der andern Hälftenfläche a, b von der Laufbahn zurücktritt. Ebenso wie der Grat der Rippe e liegen auch die Seitenschutz kanten f' in der Flucht der Laufflächen Hälften a, b.
Die Schutzkanten f sind über ihre ganze Breite hohl gekehlt, um eine gute Griffigkeit auch bei Kantenabnützung zu ermöglichen. Nach der Ausführung nach Fig. 2 wird die Hohlkehle durch zwei Schrägflächen, von denen die äussere breiter ist als die innere Schrägfläche, gebildet, so dass bei verbesser ter Griffigkeit der Kante eine übermässige, beim Schwingen hinderliche Kantenschärfe vermieden, wiederum aber eine dauernde Schärfe verbürgt ist.
Fig. 3 zeigt eine hochkant in den Ski eingesetzte I',insatzschiene d aus Metall mit beiderseits angeordneten Schneeführungsnuten g, die an die vorstehende, zu einem Leitgrat zugespitzte Kante der Schiene<I>cl</I> auslaufen. Nach den Ausführungsformen nach Fig. 4 und 5 besitzt die Einsatzschiene d an dem den Grat enthaltenden Teil dreieckigen Quer schnitt, an den sich ein T-förmiger Fuss an schliesst, der im Ski verankert ist. Um die Biegsamkeit der Schiene zu erhöhen, sind in den Fuss Schlitze i in geeigneten Abständen eingearbeitet.
Die gleiche Massnahme empfiehlt sich auch bei der Ausführung nach Fig. 3 für den im Ski eingelassenen Teil. Zur Ver minderung der Vereisung und der damit ver bundenen Gleitbeeinträchtigung ist nach Fig. 5 der T-förxnige Fuss der Einsatzschiene d mit einem nichtmetallenen Hartstoff k umkleidet, der in einfachster Weise mit dem Skiholz durch Ankleben verbunden werden kann.
Die Querschnittsform der Einsatzschiene d kann beliebig gewählt sein. In besonderen Fällen, z. B. bei Sprungskiern, kann es von Vorteil sein, statt einer Mittellängsrippe e zwei oder mehrere Rippen vorzusehen. Zweck mässig besteht die Einsatzschiene d aus ein zelnen Teilstücken. Als Hartstoff zur Um kleidung eignet sich bei der Ausführungsform nach Fig. 4, 5 beispielsweise Kunstharz oder Fiber.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ski mit Hartstoffeinlagen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hartstoffeinlagen aus einer Einsatzschiene, die im Scheitel von gegen die Längsmitte hin geneigten Laufflächen-Hälften angeordnet ist, und aus Seitenschutzkanten an den Laufflächen-Hälften bestehen. UNTERANSPRüCHE: 1. Ski nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einsatzschiene mit einer Leitrippe versehen ist. 2.Ski nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grat der Leitrippe über die innern ganten der Laufflächen-Hälften vorsteht. 3. Ski nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einsatzschiene in Hoch kantstellung in das Skikolz eingelassen ist. 4. Ski nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass beider seits der Einsatzschiene an den vorstehenden Grat auslaufende Schneeführungsnuten vor gesehen sind. 5.Ski nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Grat der Leitrippe enthaltende Teil der Einsatzschiene dreieckigen Querschnitt hat, an den sich ein T-förmiger Fuss anschliesst, der im Ski verankert ist. 6. Ski nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einsatzschiene aus Metall unter Freihaltung der Leitrippe mit einem nichtmetallenen Hart stoff umkleidet ist. 7. Ski nach Patentanspruch und Enter ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Umkleidung der Einsatzschiene am Skiholz angeklebt ist. B.Ski nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsatzschiene durch Schlitze quer zur Längs achse unterteilt ist. 9. Ski nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Seitenschutzkanten mit einer sich über die ganze Kantenbreite er streckenden Hohlkehle versehen sind. 10. Ski nach Patentanspruch und Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkehle der Seitenschutzkanten durch zwei ebene, dachförmig gebrochene Schrägflächen mit stumpfem Scheitelwinkel gebildet ist. 11.Ski nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Skiwange angrenzende, äussere Schrägfläche breiter als die innere Schrägfläche der Hohlkehle ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH232150T | 1942-08-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH232150A true CH232150A (de) | 1944-05-15 |
Family
ID=4457449
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH232150D CH232150A (de) | 1942-08-11 | 1942-08-11 | Ski mit Hartstoffeinlagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH232150A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3381972A (en) * | 1965-02-09 | 1968-05-07 | Miller Earl Andrew | Ski provided with tracking means |
| DE2833112A1 (de) * | 1978-07-28 | 1980-02-07 | Josef Haefele | Ski |
| AT7659U3 (de) * | 2004-11-30 | 2006-05-15 | Paul Ornetsmueller | Ski |
-
1942
- 1942-08-11 CH CH232150D patent/CH232150A/de unknown
Cited By (3)
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| DE2833112A1 (de) * | 1978-07-28 | 1980-02-07 | Josef Haefele | Ski |
| AT7659U3 (de) * | 2004-11-30 | 2006-05-15 | Paul Ornetsmueller | Ski |
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